Reicht es aus Wichtiges per Einschreiben ans Jobcenter zu schicken?

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nachtwind

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Hallo,

da ich zurzeit noch krankgeschrieben bin und auch keine Möglichkeit habe wichtige Unterlagen, wie z.B. die Einkommensbescheinigungen meiner Nebentätigkeiten, persönlich beim JC abzugeben, wollte ich Euch mal fragen, ob es ausreicht, wenn ich das alles per Einschreiben mit Rückschein ans JC sende.

Mir ist wichtig, dass ich einen Nachweis habe, dass ich die Unterlagen ans JC geschickt habe. Eine Bekannte von mir wollte es erst dort in den Briefkasten werfen, aber das ist mir zu unsicher. Nicht das es später heißt, das JC hätte nichts bekommen. Oder gibt es auch noch eine andere Möglichkeit meine Unterlagen dort abzugeben. Finde leider keinen der sich für mich da hinsetzt.

Vielen dank für Eure Hilfe!

Viele Grüße von nachtwind
 

Paolo_Pinkel

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Das Übergabeeinschreiben ist zu empfehlen. Zum einen, weil es mit 2,60 Euro im Gegensatz zum Einschreiben mit Rückschein mit 4,40 Euro billiger ist und zum anderen, weil du das Übergabeprotokoll online als PDF bei der >>>Sendungsverfolgung<<< angezeigt bekommst. Das kann man sich dann ausdrucken. Der Effekt ist der gleiche, nur billiger.
 

Nasenbohrer

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Egal was du für ein Einschreiben verwendest, wichtig ist:

Du hast einen Zeugen, der beim Eintüten in den Umschlag dabei ist
und das eingetütete gelesen hat.
 

DeppvomDienst

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Noch besser:

Du schickst die Unterlagen vorab per Fax, idealerweise von einem Faxgerät, das eine Sendebestätigung ausdrucken kann, noch besser wenn auch mindestens der Ausdruck der ersten Faxseite verkleinert in der Sendebestätigung mit angezeigt wird.

Dann gibt es zumindest schon einmal den Nachweis, wann Du wie viele Seiten versendet hast und da im Regelfall die erste Seite das Anschreiben ist, auf dem auch vermerkt ist, welche weiteren Anlagen angefügt sind, auch gleich einen Beweis des Dokumenteninhaltes.

Dann dürfte im Regelfall auch der einfache Brief reichen.

Wenn ich überlege, wie viel ich in letzter Zeit mit dem Jobcenter erzwungermaßen zu kommunizieren habe, und das alles per Übergabeeinschreiben schicken müsste, dann wären dafür locker im Monat 30-40 Euro alleine an Porto weg :eek:
Diese Kosten ersetzt Dir keiner... geschweige denn Umschläge, Papier, Druckkosten und Arbeitszeit...

Ein Einschreiben weist letzten Endes nur nach, dass Du ETWAS geschickt hast, aber eben nicht den Inhalt des Briefes.
Daher ist ein Zeuge immer ratsam, der glaubwürdig versichern kann, dass Du auch die Dokumente geschickt hast, die Du angegeben hast.
Einschreiben/Rückschein ist eher unsinnig in dem Falle, denn den Rückschein unterschreibt auch nur irgend ein Poststellenhansel im Jobcenter, das ist noch lange kein Beweis dafür, dass der Sachbearbeiter das Schreiben auch bekommen hat.

Ich hatte das schon oft, dass das Jobcenter behauptete, Schreiben wäre nie angekommen. Dann machen sie die Akte auf und prompt wird das Schreiben seltsamerweise aufgefunden. Teilweise sogar ganz oben auf der ersten Seite der Akte.
Damit hab ich schon so manchen Sachbearbeiter in Erklärungsnöte gebracht. Aber es zeigt auch, dass die Behörde gerne mal so agiert.

Ja, das ist irgendwie langsam absurd und pervers an was man alles zu denken hat, wenn man mit dem Jobcenter kommuniziert.

Wichtig ist eben immer, notfalls auch gerichtsfest belegen zu können, dass die Unterlagen dort ankamen. Alles andere ist dann deren Problem.

Übergabe-Einschreiben ist daher die sinnvollste Zwischenlösung. Es wäre aber anzuraten, irgendwo ein günstiges Fax zu erwerben, das auf normales A4-Papier druckt...
 
G

gast_

Gast
Hallo,

da ich zurzeit noch krankgeschrieben bin und auch keine Möglichkeit habe wichtige Unterlagen, wie z.B. die Einkommensbescheinigungen meiner Nebentätigkeiten, persönlich beim JC abzugeben, wollte ich Euch mal fragen, ob es ausreicht, wenn ich das alles per Einschreiben mit Rückschein ans JC sende.

Ist kein sicherer Nachweis. Das Thema hatten wir hier schon oft.

Mir ist wichtig, dass ich einen Nachweis habe, dass ich die Unterlagen ans JC geschickt habe. Eine Bekannte von mir wollte es erst dort in den Briefkasten werfen, aber das ist mir zu unsicher.

Ist sicherer, wenn sie das gegen Empfangsbestätigung abgibt.

In Briefkasten stecken nur, wenn Zeugen dabei sind.

Nicht das es später heißt, das JC hätte nichts bekommen.

Eben...


Oder gibt es auch noch eine andere Möglichkeit meine Unterlagen dort abzugeben. Finde leider keinen der sich für mich da hinsetzt.

Faxen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Einschreiben/Rückschein ist eher unsinnig in dem Falle, denn den Rückschein unterschreibt auch nur irgend ein Poststellenhansel im Jobcenter, das ist noch lange kein Beweis dafür, dass der Sachbearbeiter das Schreiben auch bekommen hat.


Ist das nicht egal, dass das nicht direkt der SB unterschrreibt? Mit der Unterschrift des "Posthansel" ist das Schreiben beim JC eingegengen, Wie die weitere Bearbeitung innerhalb des JC organisiert ist, kann doch dem HE egal sein, oder?
 

alpha666

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Mal ne ganz blöde Frage:

Wem ist es hier tatsächlich schon mal selbst passiert, dass ein Schreiben beim Empfänger nicht angekommen ist? (und jetzt bitte nicht so was wie "habe gehört, von jemandem der gehört hat...")

Es klingt ja hier fast so, als würden Behörden gerade zu darauf brennen, alles an Briefpost so schnell wie möglich zu entsorgen, was nicht mit Nachweis eingegangen ist.
 

Inspecter

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Ich habe schon mehrmals Unterlagen zum Job Center per Post geschickt. Einmal haben sie den Brief nicht bekommen (oder haben sie so gesagt), ich habe einfach geantwortet, daß die Unterlagen bereits geschickt wurden. Danach war es alles in Ordnung.
Also, ich glaube nicht, daß sie den Brief nicht bekommen, sondern daß sie nicht darauf achten. Wenn man aber nicht mitspielt bzw. feststellt, daß die Dokumente geschickt werden und deshalb MÜSSEN dort angekommen sein, plötzlich finden sie sie auch.
Ich habe auch immer nach einer Bestätigung gefragt, ist trotzdem NIE passiert... :icon_neutral:
 

jimmy

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Theoretisch ist nichts 100% sicher. Wenn man es persönlich abgibt, und die SB am Empfang das ganze in den Müll wirft, dann hat man am Ende zwar den Nachweis, aber die Unterlagen liegen trotzdem nicht in der Akte.

Bisher sind alle von mir versendeten 'Einschreiben mit Rückschein' eingegangen. Sind halt sehr teuer. Wenn der Umschlag etwas voller ist (z.b. Weiterbewilligungsantrag), dann reichen die 4,40€ nicht. Sind dann um die 4,75€.

Das mit dem Fax lese ich hier auch öfter. Gibt wohl Online auch eine Fax-Seite, von welcher man seine Dateien Hochladen, und dann ans JC faxen könnte. Probiert habe ich das aber noch nicht.

Zum Faxen eine Frage: Sehen die im JC dann eine Rufnummer?

Das Übergabeeinschreiben ist zu empfehlen. Zum einen, weil es mit 2,60 Euro im Gegensatz zum Einschreiben mit Rückschein mit 4,40 Euro billiger ist und zum anderen, weil du das Übergabeprotokoll online als PDF bei der >>>Sendungsverfolgung<<< angezeigt bekommst. Das kann man sich dann ausdrucken. Der Effekt ist der gleiche, nur billiger.

Mir hast du das ja auch schon mal Hier geraten. Auf DeutschePost.de kann ich diese Leistung nicht finden.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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[...]
Mir hast du das ja auch schon mal Hier geraten. Auf DeutschePost.de kann ich diese Leistung nicht finden.
Der Grundpreis für das Einschreiben beträgt 2,05 Euro
==> Deutsche Post | Briefe versenden | Einschreiben
Die Zusatzleistung heißt genauer gesagt "Eigenhändig".
==> Deutsche Post | Briefe versenden | Einschreiben - Leistungen
und sorgt dafür, dass des an den Postbevollmächtigen übergeben wird. Ein Mitarbeiter der Post nannte es mal "Übergabeeinschreiben".
 
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