Reicht ein kaufmännischer Grundkurs oder ist eine Umschulung besser?

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Jamima14

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Hallo,
weiss jemand wie die Chancen stehen wenn man einen kaufmännischen Grundkurs 3-6 Monate macht um dann im ÖD zu arbeiten.
Habe eine Ausbildung als Hotelfachfrau bin am überlegen eine Umschulung zu machen mit IHK Abschluss oder einen Grundkurs kaufmännisch jedoch weiss ich nicht ob dies Firmen überhaupt interessiert.
 

Uhus

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Bedenke bei deiner Wahl auch, dass viele Bürojobs in Zukunft obsolet werden, weil sie dem technologischen Fortschritt zum Opfer fallen.
 

mucel

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@Jamima14

Für Aufgaben die wegfallen kommen neue Aufgaben. Was in der Zukunft wirklich sein wird, dass weiss keiner wirklich.

Eine solide kaufmännische Ausbildung und gute EDV Kenntnisse bilden jedenfalls eine mehr als gute Grundlage für die Zukunft. Insofern, ist jetzt meine persönliche Meinung, dürftest du mit deiner Entscheidung nicht wirklich falsch liegen.
 

Uhus

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Aber garantiert nicht so was wie Bürokauffrau oder Versicherungs-, Einzelhandels-, Bankkaufmann etc.

Richtig gute IT- Fachleute werden dagegen gefragt sein ebenso wie echte Handwerker, Naturwissenschaftler, Menschen in sozialen Berufen, um nur einige zu nennen.
 
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Linuxfan

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Wieviele E-Commerce Unternehmen gibt es denn an deinem Wohnort bzw. im Pendelbereich? Nicht alles was „cool klingt“ ist es dann auch wirklich.
Ist alles richtig was Du schreibst. Ich würde aber auch berücksichtigen, dass man (gerade jetzt) e-Commerce auch aus dem Homeoffice machen kann. Und wenn es auch nur das Einstellen von Artikeln mit Fotos und Beschreibung in einen Shop ist. Hatte ich auch mal einige Zeit gemacht…
 

Jamima14

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Ist alles richtig was Du schreibst. Ich würde aber auch berücksichtigen, dass man (gerade jetzt) e-Commerce auch aus dem Homeoffice machen kann. Und wenn es auch nur das Einstellen von Artikeln mit Fotos und Beschreibung in einen Shop ist. Hatte ich auch mal einige Zeit gemacht…
Stimmt und mit Kind ist Homeoffice schön finde ich. Magst du mir etwas über den Beruf vielleicht erzählen was nicht so im Netz steht.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

@Jamima14

Für Aufgaben die wegfallen kommen neue Aufgaben. Was in der Zukunft wirklich sein wird, dass weiss keiner wirklich.

Eine solide kaufmännische Ausbildung und gute EDV Kenntnisse bilden jedenfalls eine mehr als gute Grundlage für die Zukunft. Insofern, ist jetzt meine persönliche Meinung, dürftest du mit deiner Entscheidung nicht wirklich falsch liegen.
Das denke ich auch, danke.
 

Birgit63

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Meine Tochter ist Kauffrau im Gesundheitswesen. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten. Da kann man in der Verwaltung in Pflege- und Altenheimen und Krankenhäusern arbeiten. Oder bei einer Krankenkasse. Meine Tochter arbeitet beim MDK und überprüft die Rechnungen der Krankenhäuser. Sie arbeitet, da sie zwei kleine Kinder hat, auch im Homeoffice.
 

Beebug

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Eigentlich sind so gut wie alle kaufmännischen Berufe überrannt. Das fängt beim Einzelhandelskaufmann an (die Ausbildung ist mMn sowieso "unnötig") und endet beim Speditionskaufmann.
Gesundheits- und Sozialversicherung sind glaube ich zwei Fachrichtungen, die nicht überlaufen sind. Auch soviel wie die städtischen Verwaltungen hier werben und ihre Fristen verlängern glaube ich auch nicht, dass sich so viele geeignete Bewerber finden. Als Kauffrau im Gesundheitswesen im KH hast du wirklich 0,0 mit Kranken Menschen im 1 zu 1 Kontakt zu tun. Viele haben ihre Verwaltungen nicht mal im direkten Klinikbereich.
 

Linuxfan

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Stimmt und mit Kind ist Homeoffice schön finde ich. Magst du mir etwas über den Beruf vielleicht erzählen was nicht so im Netz steht.
Ich muss dazu sagen, dass ich keine IHK-Ausbildung zum Kaufmann e-Commerce habe und auch keine Ambitionen habe, mich umschulen zu lassen.

Eine gute Basis ist meines Erachtens immer noch, HTML zu lernen. Da sah mein Start 1997 so aus, dass ich das aus einer Heftseite von Chip gelernt habe und auf einem 386er PC die ersten Schritte machte. Also, dass man versteht wie es sich mit Opening- und Closing-Tags verhält, wie man ggf. händisch Links setzt, Schrift fett formatiert etc. Dazu gibt es einige Angebote von w3schools oder den Klassiker "SelfHTML".

Auch kann ich mir gut vorstellen, sich auf ein bestimmtes Shopsystem wie Shopware, Magento etc. zu spezialisieren, bei einem Partner (Links und Adressen auf den Webseiten) oder Werbeagentur anfragen, die sich u.a. auf das entsprechende System spezialisiert hat.

Es müssen aber auch nicht nur Onlineshops sein. Oft bekomme ich auch Anfragen wie Webseiten programmieren oder einfach nur Inhalte zu aktualisieren.

Oft gibt es bei Redaktionssystemen (Content-Management-Systemen wie Wordpress, Joomla, TYPO3) ein sogenanntes Backend wo man sich einloggen kann und die Inhalte erstellt.

Forenadministration fällt mir ggf. noch ein. Einige Sachen mache ich auch ehrenamtlich um ggf. Referenzen aufzubauen.
 

Jamima14

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Ich muss dazu sagen, dass ich keine IHK-Ausbildung zum Kaufmann e-Commerce habe und auch keine Ambitionen habe, mich umschulen zu lassen.

Eine gute Basis ist meines Erachtens immer noch, HTML zu lernen. Da sah mein Start 1997 so aus, dass ich das aus einer Heftseite von Chip gelernt habe und auf einem 386er PC die ersten Schritte machte. Also, dass man versteht wie es sich mit Opening- und Closing-Tags verhält, wie man ggf. händisch Links setzt, Schrift fett formatiert etc. Dazu gibt es einige Angebote von w3schools oder den Klassiker "SelfHTML".

Auch kann ich mir gut vorstellen, sich auf ein bestimmtes Shopsystem wie Shopware, Magento etc. zu spezialisieren, bei einem Partner (Links und Adressen auf den Webseiten) oder Werbeagentur anfragen, die sich u.a. auf das entsprechende System spezialisiert hat.

Es müssen aber auch nicht nur Onlineshops sein. Oft bekomme ich auch Anfragen wie Webseiten programmieren oder einfach nur Inhalte zu aktualisieren.

Oft gibt es bei Redaktionssystemen (Content-Management-Systemen wie Wordpress, Joomla, TYPO3) ein sogenanntes Backend wo man sich einloggen kann und die Inhalte erstellt.

Forenadministration fällt mir ggf. noch ein. Einige Sachen mache ich auch ehrenamtlich um ggf. Referenzen aufzubauen.
Ohh vielen lieben Dank das hört sich sehr Interessant an. Werde mich mal reinlesen.
 

Birt1959

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Na ja, wenn @Jamima14 gerne in den ÖD will, kann sie mal auf interamt.de bzw. bund.de sowie auf den Seiten der Lankreise und Kommunen nach einer Ausbildung suchen. Bei interamt.de kann sie sogar sich die Stellen nach ihren Profilangaben zusenden lassen. In meinem Bundesland werden immer noch gern vom ÖD Systeminformatiker*innen jedweder Ausrichtung ausgebildet, weil die billiger als die Hochschulabsolvent*innen kommen.

Außerdem wird meist darauf geachtet, dass Familie und Beruf irgendwie unter einen Hut gebracht werden kann. Bei einer Ausbildung im Home-Office sollte aber bedacht werden, dass nicht jede*r mit einer Ausbildung auf Fernlehrbasis zurechtkommt und dass Kinder nicht immer einsehen, dass Mama/Papa daheim ist, aber noch arbeiten und lernen muss. Da kommt es ganz stark darauf an, dass die Partner*in mitzieht.

Gerade im ÖD sind oft Menschen mit Lebenserfahrung und beruflicher Erfahrung als Azubis und als Quereinsteiger gern gesehen. Die Aussicht auf Übernahme ist allerdings je nach Bundesland nicht immer besser als in der Wirtschaft.
 

Buerosklave

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In meinem Bundesland werden immer noch gern vom ÖD Systeminformatiker*innen jedweder Ausrichtung ausgebildet, weil die billiger als die Hochschulabsolvent*innen kommen.
Gleichzeitig ist gerade der ÖD sehr anspruchsvoll an Bewerber, die selbst "nur" eine IT-Ausbildung und nicht etwa ein Studium haben. Ich hab selbst 3x in Vorstellungsgesprächen im ÖD gesessen (als Bewerber) und konnte mich jedesmal nicht des Eindrucks erwehren, dass man als jemand mit "nur Ausbildung" allenfalls als Notnagel-Option eingeladen wurde, falls sich nicht der eigentliche Wunschkandidat mit Studienabschluss findet.
 

Uhus

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Gleichzeitig ist gerade der ÖD sehr anspruchsvoll an Bewerber, die selbst "nur" eine IT-Ausbildung und nicht etwa ein Studium haben. Ich hab selbst 3x in Vorstellungsgesprächen im ÖD gesessen (als Bewerber) und konnte mich jedesmal nicht des Eindrucks erwehren, dass man als jemand mit "nur Ausbildung" allenfalls als Notnagel-Option eingeladen wurde, falls sich nicht der eigentliche Wunschkandidat mit Studienabschluss findet.
Es ist halt immer die Frage, was diese IT-Kraft im Joballtag tun soll. Bei den heutigen Realschulabschlüssen kannst du i. d. R. nicht viel voraussetzen, was logisches Denken in mathematischen Zusammenhängen betrifft, da inzwischen 50 % oder etwas mehr eines Jahrgangs (Fach-)Abitur machen. Selbst bei einem erschreckend hohen Anteil der Abiturienten befähigt das Mathematikniveau nicht für einen MINT-Studiengang, wie "Brandbriefe" von Hochschulprofessoren und -dozenten immer wieder zeigen. Für anspruchsvolle Aufgaben würde ich von daher auch jemanden bevorzugt einstellen, der bspw. ein abgeschlossenes Informatikstudium hinter sich hat. Es sei denn, es handelt sich um eines dieser IT-Genies, die sich alles weitgehend autodidaktisch beigebracht haben. Dies ließe sich allerdings nur über spezialisierte Testverfahren sicher herausfinden.
 
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Buerosklave

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Es ist halt immer die Frage, was diese IT-Kraft im Joballtag tun soll.

Bei den VG, die ich da hatte, war das Problem, dass die da keine individuellen Fragen stellten, sondern so eine Art generellen "Queerbeet-Fragenkatalog" abarbeiteten, der mit der ausgeschriebenen Stelle kaum was zu tun hatte. Mal ein Beispiel: Ich hatte mich da als kleiner Mitarbeiter in der IT-Abteilung beworben und sollte tatsächlich nur die Technik im Gebäude supporten: mal ein Betriebssystem neu aufsetzen, Software installieren, kaputte Rechner austauschen, Netzwerkdosen installieren, Passwörter zurücksetzen usw. Unterste Hierarchieebene halt. Gefragt wurde ich hingegen fast ausschließlich Sachen, die selbst die langjährigen Softwareentwickler in diesem Laden ins Schwitzen gebracht hätten und die gar nicht zu meinem Aufgabengebiet gehört hätten. Warum muss ich wissen, mit welchen Tools ein Softwareentwickler einen Fehler in einer selbst entwickelten Software am schnellsten findet und wie das Procedere zur Behebung ist, wenn ich weder Softwareentwickler bin, noch dies zu meinen Aufgaben gehören wird ? Wenn ich mich als Klempner auf dem Bau bewerbe, mach ich mir schließlich auch keinen Kopf drum, wieviele Schrauben der Trockenbauer beim Befestigen einer Gipskartonplatte nehmen sollte oder wieviel Zement der Maurer für eine bestimmte Betonart nutzt. Es gehört halt nicht zu dem, was man als Klempner wissen muss.
Auch die Fragen zum "Sozialverhalten" waren ähnlich gestaltet: Warum zum Geier sollte ich mir als kleiner IT-Fuzzi darüber Gedanken machen, wie ich anstelle des Chefs auf einen Mitarbeiter reagieren würde, der ständig krank macht ? Oder unter welchen Bedingungen ich eine ausgesprochene Abmahnung zurückziehen würde ? Ich bin kein Personalsachbearbeiter und kenne daher die Gepflogenheiten dieses Bereiches nicht, sondern konnte nur sagen, wie ich aus rein menschlicher Sicht reagieren würde. Aber das war natürlich nicht unbedingt das, was das offizielle Procedere für solche Fälle vorsieht.

In einer Stadtverwaltung, die einen Admin suchte, wurde ich gefragt, wie denn die Digitalisierung der Schulen aussehen soll. Die verlangten tatsächlich, dass man sich in 30sek ein komplettes Konzept aus dem Ärmel schüttelt. Als ich dann wieder raus kam, saßen da noch die beiden Bewerber, die vor mir dran waren und ich bekam mit, dass die genau über das gleiche Thema diskutierten, weil sie das offenbar auch gefragt wurden. Im Nachhinein habe ich dann zufällig einen 2-3 Wochen alten Zeitungsbericht gefunden, in dem genau diese Stadtverwaltung herumtönte, dass man noch keine Ideen habe, wie genau dieses Thema nun praktisch umgesetzt werden sollte. Da wurde mir der Hintergrund dieser Frage dann klar: die haben die Bewerber als kostenlosen Think Tank benutzt und dann wieder abserviert.

Von daher habe ich für meinen Teil beschlossen, dass ich mich gewiss nie wieder auf eine Stelle im ÖD bewerben werde, weil ich keinen Bock habe, mich da wieder in Vorstellungsgesprächen regelrecht vorführen zu lassen. Da bevorzuge ich doch lieber die Privatwirtschaft, wo eher das im Mittelpunkt steht, was wirklich zu meinem Aufgabengebiet gehören wird.
 

Fox29

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Bei den VG, die ich da hatte, war das Problem, dass die da keine individuellen Fragen stellten, sondern so eine Art generellen "Queerbeet-Fragenkatalog" abarbeiteten,
Wer sich ein wenig mit Personalauswahl auskennt und mit den Hintergründen verschiedener Auswahlinstrumente beschäftigt hat sieht in deinen Schilderungen schon eine Sinnhaftigkeit. Das mag im ersten Moment nicht der Fall sein, ist aber defintiv da.

Zudem muss im ÖD der Personalauswahlprozess vergleichbar sein, weshalb immer den gleichen Ablauf und Aufgabenstellungen in einer Runde sind. Ist dies nicht der Fall, bekommt die Behörde Probleme, wenn sich ein Bewerber einklagen will (was nicht selten vorkommt).

Bei VGs muss man, finde ich, immer im Hinterkopf haben, dass der Arbeitgeber einen per se nur einlädt, wenn er der Überzeugung ist, dass die Stelle vom fachlichen her ausgefüllt werden kann. Im VG geht es vor allem um Softskills, die Selbsteinschätzung und ob man als Person ins vorhandene Team passt. Wenns mehrfach nach VGs nicht klappt sollte man mMn den Verlauf der VGs und seine eigenen Antworten mal kritisch reflektieren. Schaden tut sowas nie.
 

Buerosklave

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Woraus schliesst du, dass das überall im öffentlichen Dienst so laeuft?
3x VG im ÖD, 3x das gleiche Procedere...das kann man schon ein gewisses Schema drin erkennen.

Bei VGs muss man, finde ich, immer im Hinterkopf haben, dass der Arbeitgeber einen per se nur einlädt, wenn er der Überzeugung ist, dass die Stelle vom fachlichen her ausgefüllt werden kann. Im VG geht es vor allem um Softskills, die Selbsteinschätzung und ob man als Person ins vorhandene Team passt. Wenns mehrfach nach VGs nicht klappt sollte man mMn den Verlauf der VGs und seine eigenen Antworten mal kritisch reflektieren. Schaden tut sowas nie.
Es geht rein um die Fragen, die einem da gestellt werden, woran ich mich störe. Ich finde, solche Einheitsfragen, die zum größten Teil nichts mit dem zu tun haben, was man erreichen will, geben keinerlei Bild über die Person und ihre Leistungsfähigkeit ab. Um es mal auf ein anderes Gebiet zu übertragen: wenn ich in einen Elektronikmarkt gehen und ´ne Mikrowelle kaufen will, dann stelle ich dem Verkäufer nur Fragen zu Mikrowellen. Ich stelle keine Fragen zur Kühlleistung der ebenfalls verkauften Kühlschränke oder welcher Staubsauger die beste Saugleistung hat. Und warum ? Weil mir diese Fragen NICHT bei der Entscheidung helfen, welche Mikrowelle nun die Beste für mich ist.
 

Fox29

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die zum größten Teil nichts mit dem zu tun haben, was man erreichen will, geben keinerlei Bild über die Person und ihre Leistungsfähigkeit ab.
Manchmal geht es nicht um den Inhalt, sondern darum wie ein Bewerber auf Fragen reagiert, auf welche Art und Weise er antwortet und welche Lösungsansätze gefunden werden. Es gibt dazu ganz viel Material, das man sich anschauen könnte.
 

grün_fink

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Ich finde, solche Einheitsfragen, die zum größten Teil nichts mit dem zu tun haben, was man erreichen will, geben keinerlei Bild über die Person und ihre Leistungsfähigkeit ab.
Ich denke gerade an meine erste Arbeitsstelle in Westdeutschland Anfang 1991. Da hätte ich mir selbst im Nachhinein noch gewünscht, man hätte sich mal wenigstens etwas mehr Mühe gegeben, ein Potenzial zu sehen. War aber ganz uninteressant für die Firma. Chance vertan, es wurde dann teuer für die Firma und auch die Mitarbeiter.
 

Maximus Decimus

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Der öffentliche Dienst hat massive Probleme die IT-Stellen zu besetzen. Oftmals gibt es viele offene Stellen. Teilweise reicht noch nicht mal das Locken mit einer Verbeamtung. Einen ausgebildeten IT-Experten (IT-Systemelektroniker oder Bachelor in Informatik) lockt man mit E8 bis E11 nicht wirklich in den öffentlichen Dienst. Leider möchte der öffentliche Dienst einen Ferrari haben, aber Polo bezahlen. Dieses ist mitunter auch der Grund warum die Digitalisierung so schleppend verläuft oder es für viel Geld oftmals ausgegliedert werden muss. Oftmals ist dieses auch der Grund, warum nur zweitklassige Bewerber eingestellt werden. Grundsätzlich ist es möglich, jedoch in der Praxis eher weniger gebräuchlich den Tarifbeschäftigten in der Probezeit zu kündigen. Einmal im System bleibt er auch oftmals da.
Eventuell ist dieses der Grund, warum so detailliert nachgefragt wurde.
 

Birt1959

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konnte mich jedesmal nicht des Eindrucks erwehren, dass man als jemand mit "nur Ausbildung" allenfalls als Notnagel-Option eingeladen wurde, falls sich nicht der eigentliche Wunschkandidat mit Studienabschluss findet.
... umgekehrt wird in vielen Bundesländern auch ein Schuh daraus. Da werden dann gern auch die Hochschulabsolvent*innen in Jobs eingestellt, die eigentlich für Menschen mit Ausbildung von der Vergütung her vorgesehen sind. Vielleicht nicht im Bereich Informatik, aber in einigen anderen schon. Denn dann spart der AG (und viele Bundesländer sind eher knapp bie Kasse) ordentlich.
Bei den VG, die ich da hatte, war das Problem, dass die da keine individuellen Fragen stellten, sondern so eine Art generellen "Queerbeet-Fragenkatalog" abarbeiteten, der mit der ausgeschriebenen Stelle kaum was zu tun hatte.
Das ist mir bei Siemens aber auch schon passiert, als ich mich für einen Übersetzer*innenjob bewarb. Und das nach durchlaufenen einem Assessment-Center. Wenn Siemens zum Öffentlichen Dienst gehört, fresse ich einen Besen.

Die Funktion ist ganz eine andere - der Arbeitgeber will sich darüber informieren, in wieweit Du in sein Team passt und das klärt sich mit Standardfragen einfacher. Außerdem muss der ÖD eine Standardisierung einhalten, um Vorgaben der oberen Instanzen einzuhalten und Diskriminierungsklagen besser abschmettern zu können. Wenn alle Bewerber*innen die gleichen Fragen beantworten müssen, kann die Einhaltung der vorgegebenen Prozesse besser belegt werden.
Mal ein Beispiel: Ich hatte mich da als kleiner Mitarbeiter in der IT-Abteilung beworben und sollte tatsächlich nur die Technik im Gebäude supporten: mal ein Betriebssystem neu aufsetzen, Software installieren, kaputte Rechner austauschen, Netzwerkdosen installieren, Passwörter zurücksetzen usw. Unterste Hierarchieebene halt.
Gefragt wurde ich hingegen fast ausschließlich Sachen, die selbst die langjährigen Softwareentwickler in diesem Laden ins Schwitzen gebracht hätten und die gar nicht zu meinem Aufgabengebiet gehört hätten. Warum muss ich wissen, mit welchen Tools ein Softwareentwickler einen Fehler in einer selbst entwickelten Software am schnellsten findet und wie das Procedere zur Behebung ist, wenn ich weder Softwareentwickler bin, noch dies zu meinen Aufgaben gehören wird?
Erstens könnte es sich um ein Stressinteview gehandelt haben, denn gerade der Support in einer Firma, die sich eigens eine IT Abteilung leistet, muss etwas breiter aufgestellt sein, um den internen Kunden bedienen zu können. Und zweitens möchten sich die Personalgewaltigen auch einen Eindruck darüber verschaffen, wie Du die Lösung eines Problems angehst, wenn die IT-Abteilung nicht zwischen der Anwendungs- und Systembetreuung unterscheidet
Auch die Fragen zum "Sozialverhalten" waren ähnlich gestaltet: Warum zum Geier sollte ich mir als kleiner IT-Fuzzi darüber Gedanken machen, wie ich anstelle des Chefs auf einen Mitarbeiter reagieren würde, der ständig krank macht ?
Mensch, ich gebe Dir eine gute Empfehlung: Beschaff Dir mal die Lektüre über den Einstellungsprozess aus Sicht des Unternehmens oder der öffentlichen Einrichtung. Dann wird Dir nämlich mal die Bedeutung des Wortes Sozialkompetenz aus deren Sicht klarer. Da scheint es imho ein bisschen zu hapern und Du bist dem aufgesessen, was viele Bewerbungsratgeber so gerne ausser Acht lassen, was der eigentliche Kern ist: die Sicht des Unternehmens, dem du das "Produkt" Arbeit von Bürosklave verkaufen willst. Nichts anderes als Verkaufe ist ein Bewerbungsgespräch.
Da wurde mir der Hintergrund dieser Frage dann klar: die haben die Bewerber als kostenlosen Think Tank benutzt und dann wieder abserviert.
Ich habe, aufgrund meiner Laufbahn, ich weiß nicht wie viele Bewerbungsgespräche im ÖD hinter mir. Mir ist zwar auch passiert, dass die als direkte Vorgesetzte fungierende Person, im Bewerbungsgespräch nach einer Lösung eines Problems fragte, aber Deine Erfahrung machte ich eher in der berühmten freien Wirtschaft. Das Erlebnis scheint dann eher die Ausnahme zu sein und ich schließe mich der Frage von @Kerstin_K an, wieso Du meinst, dass das zwangsläufig im ÖD immer so ist.
Von daher habe ich für meinen Teil beschlossen, dass ich mich gewiss nie wieder auf eine Stelle im ÖD bewerben werde, weil ich keinen Bock habe, mich da wieder in Vorstellungsgesprächen regelrecht vorführen zu lassen.
Kann es sein, dass Du Dich wirklich noch nie damit beschäftigt hast, warum ein*e Personaler*in welche Fragen stellt?
Wer sich ein wenig mit Personalauswahl auskennt und mit den Hintergründen verschiedener Auswahlinstrumente beschäftigt hat sieht in deinen Schilderungen schon eine Sinnhaftigkeit. Das mag im ersten Moment nicht der Fall sein, ist aber defintiv da.
Eben, denn in diesen Bewerbungskommissionen, egal ob Wirtschaft oder ÖD sitzen Menschen, die sich ewig und drei Tage mit dem Thema "Personalauswahl" beschäftigt haben, bevor sie da irgendeine Entscheidungsgewalt bekommen.
Zudem muss im ÖD der Personalauswahlprozess vergleichbar sein, weshalb immer den gleichen Ablauf und Aufgabenstellungen in einer Runde sind. Ist dies nicht der Fall, bekommt die Behörde Probleme, wenn sich ein Bewerber einklagen will (was nicht selten vorkommt).
Stimmt, denn an den Einstellungsprozess werden neben den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsrechts noch die des Verwaltungsrechts gestellt. Deswegen sind die Prozesse in der Regel standardisiert.
Bei VGs muss man, finde ich, immer im Hinterkopf haben, dass der Arbeitgeber einen per se nur einlädt, wenn er der Überzeugung ist, dass die Stelle vom fachlichen her ausgefüllt werden kann. Im VG geht es vor allem um Softskills, die Selbsteinschätzung und ob man als Person ins vorhandene Team passt. Wenns mehrfach nach VGs nicht klappt sollte man mMn den Verlauf der VGs und seine eigenen Antworten mal kritisch reflektieren. Schaden tut sowas nie.
Guter Tipp und vor allem sollte bei der Reflexion auch die Sicht des AG nicht außer acht gelassen werden.
3x VG im ÖD, 3x das gleiche Procedere...das kann man schon ein gewisses Schema drin erkennen.
Och, das muss nicht unbedingt sein. Wenn Du Dich bei Siemens, EON und Microsoft bewirbst und da dreimal auf ein ähnliches Verfahren triffst, schließt Du ja vermutlich auch nur darauf, dass die auf ähnliche Vorlagen zurückgreifen. Also, wenn Du Dich bei der Stadt, dem Landkreis und dem Bundesland bewirbst, findest Du lediglich einen gemeinsamen gesetzlichen Rahmen, der eine Struktur der Prozesse vorgibt.
Es geht rein um die Fragen, die einem da gestellt werden, woran ich mich störe. Ich finde, solche Einheitsfragen, die zum größten Teil nichts mit dem zu tun haben, was man erreichen will, geben keinerlei Bild über die Person und ihre Leistungsfähigkeit ab.
Wie @Fox29 schon schrieb: normalerweise lädt ein AG nur zum Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center ein, wenn er davon ausgeht, dass Du fachlich für den Job qualifiziert bist. Deine Leistungsfähigkeit geht aus den Arbeitszeugnissen hervor und was Du erreichen willst, kannst Du schildern, nämlich spätestens dann, wenn die berühmte Frage kommt: "Haben Sie noch Fragen an uns?" Bekannterweise wird erwartet, dass Du die hast. Wenn Du meinst, den AG von Deiner Leistungsfähigkeit noch weiter überzeugen zu müssen, kannst Du ja nach Abklärung mit JC oder AfA, ein oder zwei Tage Probearbeit anbieten. Ob das sinnvoll und möglich ist, ist eine andere Frage.
Manchmal geht es nicht um den Inhalt, sondern darum wie ein Bewerber auf Fragen reagiert, auf welche Art und Weise er antwortet und welche Lösungsansätze gefunden werden. Es gibt dazu ganz viel Material, das man sich anschauen könnte.
Eben, sowohl online als auch als digitales oder Printbuch. Allein die großen Jobportale, wie z.B. die Seiten von Jobrobot bieten etliches dazu. Gratis. Ansonsten empfehle ich z.B. die Seiten von karrierebibel.de, die wirklich sehr umfassend so ziemlich alle Aspekte des Einstellungsprozesses beleuchten.
Einen ausgebildeten IT-Experten (IT-Systemelektroniker oder Bachelor in Informatik) lockt man mit E8 bis E11 nicht wirklich in den öffentlichen Dienst. Leider möchte der öffentliche Dienst einen Ferrari haben, aber Polo bezahlen. ...
Nicht nur in der IT - die meisten Übersetzer*innen/Dolmetscher*innen mit FH-Diplom oder eben einem Bachelor wird auch nur maximal E6 - E8 geboten...
Grundsätzlich ist es möglich, jedoch in der Praxis eher weniger gebräuchlich den Tarifbeschäftigten in der Probezeit zu kündigen. Einmal im System bleibt er auch oftmals da.
Eventuell ist dieses der Grund, warum so detailliert nachgefragt wurde.
Da wird detailliert auch dann gefragt, wenn die Stelle befristet ist und keine Entfristung vorgesehen ist. Das gehört zum Geschäft und nicht nur im ÖD.
 

Buerosklave

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Erstens könnte es sich um ein Stressinteview gehandelt haben, denn gerade der Support in einer Firma, die sich eigens eine IT Abteilung leistet, muss etwas breiter aufgestellt sein, um den internen Kunden bedienen zu können. Und zweitens möchten sich die Personalgewaltigen auch einen Eindruck darüber verschaffen, wie Du die Lösung eines Problems angehst, wenn die IT-Abteilung nicht zwischen der Anwendungs- und Systembetreuung unterscheidet

Wenn eine Firma sowas so handhabt,sollte sie das in der Stellenausschreibung optimalerweise auch so reinschreiben, damit man sich die Bewerbung sparen kann, wenn man die vom eigenen Job abweichenden Kenntnisse nicht hat. Um es mal ein ein anderes Beispiel zu übertragen: wenn ich ´ne Stelle als Taxifahrer ausschreibe, aber eigentlich einen Busfahrer will, muss ich mich nicht wundern, wenn sich da hauptsächlich Leute bewerben, die vielleicht was vom Taxifahren, nicht aber vom Busfahren verstehen.

Da scheint es imho ein bisschen zu hapern und Du bist dem aufgesessen, was viele Bewerbungsratgeber so gerne ausser Acht lassen, was der eigentliche Kern ist: die Sicht des Unternehmens, dem du das "Produkt" Arbeit von Bürosklave verkaufen willst. Nichts anderes als Verkaufe ist ein Bewerbungsgespräch.

Ich bin Techniker. Als solcher ist man es gewohnt, genau das zu liefern, was der Kunde angibt, haben zu wollen. Gibt er etwas nicht an, gehe ich davon aus, dass sowas nicht benötigt wird.
Mal davon abgesehen halte ich von den ganzen Bewerbungsratgebern nichts. Speziell von den Verhaltenstips. Ich bin nicht der Typ, der jemandem irgendwas vorgaukeln kann, was er nicht wirklich ist. Was nützt es mir, wenn ich dem Personaler das Blaue vom Himmel erzähle, aber wohl nicht mal den ersten Monat überstehe,da es sowieso rauskommt ? Jemand mit ein bißchen Menschenkenntnis erkennt das schon nach kurzer Zeit, ob das Gegenüber nur auswendig gelernte Phrasen drischt oder ob er wirklich die Person ist, für die er sich ausgibt. Sowas ist einfach nur ein Schmierentheater. Aus einem Mauerblümchen kann man nun mal nicht per Knopfdruck zum Draufgänger machen, nur weil irgendein Bewerbungsratgeber das empfiehlt.

Kann es sein, dass Du Dich wirklich noch nie damit beschäftigt hast, warum ein*e Personaler*in welche Fragen stellt?

Warum sollte ich ? Insbesondere die Fragen zu Sachen, die nicht mal ansatzweise zu meinem Aufgabengebiet gehören, sehe ich eher als Schikane an. Wenn ich mich nicht gerade in einem Job mit Führungsverantwortung bewerbe, warum sollte ich mir dann Gedanken darüber machen, wie man bei der Personalführung agieren sollte ?
 

Birt1959

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Wenn eine Firma sowas so handhabt,sollte sie das in der Stellenausschreibung optimalerweise auch so reinschreiben, damit man sich die Bewerbung sparen kann, wenn man die vom eigenen Job abweichenden Kenntnisse nicht hat.
Schon mal überlegt, warum wenigstens im ÖD meist bei den Ausschreibungen der schöne Satz: Weitere Fragen beantwortet Ihnen Herr/Frau XY? Abgesehen davon - wenn Du auf das Stellenangebot wartest, das genau und nur Deine Kenntnisse und nichts Weiteres abfragt, wirst Du wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag warten. Heute wird erwartet, dass mann*frau sich schnellstens die noch notwendigen Kenntnisse zulegt.
Ich bin Techniker. Als solcher ist man es gewohnt, genau das zu liefern, was der Kunde angibt, haben zu wollen. Gibt er etwas nicht an, gehe ich davon aus, dass sowas nicht benötigt wird.
Dann versetz Dich mal in die Kund*innen. Die geben nicht unbedingt sofort an, was sie wollen, sondern das muss abgefragt werden. Und im Wort öffentlicher Dienst steckt das Wort dienen...
Mal davon abgesehen halte ich von den ganzen Bewerbungsratgebern nichts. Speziell von den Verhaltenstips. Ich bin nicht der Typ, der jemandem irgendwas vorgaukeln kann, was er nicht wirklich ist.
Du sollst nichts verkaufen, was Du nicht hast. Du musst aber auch fragen, was eine Personalabteilung eigentlich will, wenn sie eine Stelle ausschreibt.

Verhaltenstipps habe ich in den modernen Bewerbungsratgebern noch nicht gefunden - es sei denn Du verstehst darunter so etwas wie die Beschreibung eines Dresscodes oder der auf die Branche angepasste Bewerbungsmappe. Die Bewerbungsstipps aus den 80ern kannste heute ohnehin vergessen.
Warum sollte ich ? Insbesondere die Fragen zu Sachen, die nicht mal ansatzweise zu meinem Aufgabengebiet gehören, sehe ich eher als Schikane an.
Dein Interesse und dein Gefühl sind aber nur peripher interessant für die das Unternehmen. Nicht nur Du willst was (den Job), sondern auch das Unternehmen (eine*n Mitarbeiter*in, der*die zu ihm passt). Fehlbesetzungen kosten und das soll vermieden werden.
Deswegen ist es nicht unnütz, sich Gedanken darüberzumachen, warum ein Unternehmen ausschreibt und was es erwartet. Denn eventuell sind weiterführende Fragen auch dazu gedacht, herauszufinden, wie flexibel einsetzbar ein*e Bewerber*in sein könnte.
Wenn ich mich nicht gerade in einem Job mit Führungsverantwortung bewerbe, warum sollte ich mir dann Gedanken darüber machen, wie man bei der Personalführung agieren sollte ?
Ganz einfach - weil die Art der Personalführung Dich betrifft und weil solche Fragen auch etwas über die Unternehmenskultur aussagen.

Die Beatwortung der Frage: "Was würden Sie machen, wenn ein*e Kolleg*in sich sehr häufig AU meldet?" lässt indirekt auch auf Deine Kollegialität schließen. Das interessiert den Arbeitgeber, denn die hard Skills entnimmt er Deinen Zeugnissen.
 
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