Rehaunfähig EM Rente beantragt,bin so verunsichert was noch auf mich zu kommt, Reha oder Gutachter wer hat einen Hinweis?

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Giggi66

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Ich bin seit 7.2.2017 AU wegen 2 Knieprothesen innerhalb von 7 Monaten 😰
Ich habe starke Schmerzen gehabt und auch jetzt noch ständig Reizungen und Sehnenansatz Entzündungen.
Arthrose in Facettengelenken und Füßen ich kann je nach Tagesform nur kurze Strecken laufen.

Der gravierende Punkt bei mir ist das ich 2008 Opfer einer Gewalttat wurde und ich dadurch eine
PTBS Angststörung und Anpassungsstörung , .... entwickelt habe , trotz Therapien seit 10 Jahren.
Am schlimmste war es am Arbeitsplatz Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegen. Ich zittere jedes Mal wenn es Auseinandersetzung gibt und ich mich ungerecht behandelt oder eingeteilt fühle , benachteiligt werde.
Ich habe nur noch geweint + die Knietep‘s und Mobbing seit ich mich mit meinem GdB von 50% geautet habe.

Auf Anraten meines Psychater habe ich einen Antrag auf Psychosomatische Reha gestellt bei DRV Bund und erhielt im Juli die Ablehnung wegen Rehaunfähigkeit .

Im August bin ich ausgesteuert worden und habe mich bei der Bundesargentur Nahtlos AU gemeldet.
Nach dem Ärztlichen Gutachten der BAA bin ich in meinem Beruf Berufsunfähig aber am allgemeinen Arbeitsmarkt voll erwerbsfähig mit extrem vielen Einschränkungen. Es ist in dem Gutachten nur der Orthopädischen Entlassungsbericht die Knie beurteilt worden und nur am Rand der psychische Aspekt.

Also wurde aus der Nahtlosigkeit der normale Alg1 Bescheid gemacht.

Ich habe im Januar 2019 auf Anraten meiner Ärzte einen EM Rentenantrag gestellt und bin so verunsichert was noch auf mich zu kommt . Reha oder Gutachter?Was haltet ihr von meinem Fall ich bedanke mich im Voraus.

Liebe Grüße
 

Larsson

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Das kann dir wohl niemand so genau sagen, das entscheidet die DRV. Normalerweise gilt ja wohl allgemein Reha vor Rente. Eine Reha hat aber immer das Ziel, wieder erwerbsfähig zu werden.
Ich z.B. habe einen Antrag gestellt, musste aber niemals zur Reha, wurde begutachtet und dann berentet, erst befristet.
 

Giggi66

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Ich hoffe das ich EM Rente erhalten werde und mir die Reha erspart bleibt ich mache ja schon seit10 Jahren Psychotherapie und Medís . mit nur sehr mäßigen Erfolg
 

Giggi66

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DRV Bund

Ich habe auch einen Verschlechterungsantrag beim LWL gestellt habe schon mal Opferentschädigungsrente erhalten . Es ist schlimm wenn man nicht mehr arbeiten kann und für alles so kämpfen muss
 

Bitas

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Das ist Quatsch was Schuckyboy da geschrieben hat.
Aus der Reha wurde ich Erwerbsfähig entlassen, einige Monate später habe ich die EMR erhalten.
Man kann schlichtweg nicht voraus sagen was die DRV so treibt. Bei denen ist echt alles möglich und fast nichts nachvollziehbar und dein Alter spielt auch keine Rolle.
 

Doppeloma

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Hallo Giggi66, :welcome:

nehme mir mal deinen ersten Beitrag vor, denn dazu fallen mir gleich einige wichtige Fragen ein.

Ich bin seit 7.2.2017 AU wegen 2 Knieprothesen innerhalb von 7 Monaten 😰
Ich habe starke Schmerzen gehabt und auch jetzt noch ständig Reizungen und Sehnenansatz Entzündungen.
Arthrose in Facettengelenken und Füßen ich kann je nach Tagesform nur kurze Strecken laufen.

Wegen dieser Operationen warst du doch sicher auch in Reha-Kliniken und es wird ja von davor auch genug orthopädische Krankenberichte geben (müssen), hast du diese Unterlagen alle auch selber vorliegen (Klinikberichte / Reha-Berichte) ???

Der gravierende Punkt bei mir ist das ich 2008 Opfer einer Gewalttat wurde und ich dadurch eine
PTBS Angststörung und Anpassungsstörung , .... entwickelt habe , trotz Therapien seit 10 Jahren.

Auch dazu sollte es ja genug Behandlungs-und Therapieberichte geben ... hast du dazu was mit eingereicht beim Antrag auf EM-Rente, ich hoffe doch du hast es wenigstens mit erwähnt und die Behandler mit im Antrag angegeben ???

Auf Anraten meines Psychater habe ich einen Antrag auf Psychosomatische Reha gestellt bei DRV Bund und erhielt im Juli die Ablehnung wegen Rehaunfähigkeit .

Bitte etwas genauer, wie wurde denn die "Reha-Unfähigkeit" von der DRV begründet, ich fürchte allerdings, dass dir damit auch nicht geholfen gewesen wäre, was hat sich denn dein Psychiater vorgestellt, wie man dir dort in wenigen Wochen helfen soll, wenn das in 10 Jahren noch Niemand wirklich geschafft hat ... :icon_kinn:

Wie steht er aktuell zu deinem Antrag auf EM-Rente, das wäre schon wichtig zu wissen, denn er könnte ja auch angeschrieben werden von der DRV dazu und wenn er dann meint dir könnte eine psychosomatische Reha was bringen ... ist es durchaus möglich, dass die DRV das nun auch etwas anders sehen möchte, als letztes Jahr im Juli.

Eine Reha ist ja immer noch "preisgünstiger" als eine EM-Rente zahlen zu müssen ...
Mir liegt echt NICHTS daran dir Angst zu machen, aber ich habe das im näheren Bekanntenkreis auch schon so erlebt, dass dann plötzlich eine Reha doch bewilligt wurde, wenn der Betroffene eine EM-Rente beantragt hatte ... weil er sonst nicht mehr weiter wusste so wie du gerade.

Ich war selbst in so einer psychosomatischen Reha (ich musste auf Wunsch der Krankenkasse) und hatte (wahrscheinlich) deutlich weniger psychische Probleme also du (Erschöpfungsdepressionen auch aus der Berufstätigkeit entstanden), es war nicht wirklich hilfreich für mich, man wollte mich nur wieder "Arbeits-Fähig" bekommen, das hat aber auch nicht funktioniert. :icon_evil:

Die KK musste dann weiterzahlen bis zur Aussteuerung und ich war dann auch in der "Nahtlosigkeit" bei der AfA, dort habe ich dann den Antrag auf EM-Rente gestellt, weil die meinten, dass sie mich nicht mehr vermitteln könnten gesundheitlich ...
Die DRV hat das dann allerdings ganz anders gesehen und den Antrag abgelehnt, in Reha musste ich nicht noch mal aber der letzte Bericht war so "positiv", da wurde bei meinen Ärzten gar nicht erst nachgefragt, wie es mir wirklich geht. :icon_neutral:

Im August bin ich ausgesteuert worden und habe mich bei der Bundesargentur Nahtlos AU gemeldet.

Bist du immer noch im Arbeitsverhältnis oder hat man dich inzwischen entlassen ?

Nach dem Ärztlichen Gutachten der BAA bin ich in meinem Beruf Berufsunfähig aber am allgemeinen Arbeitsmarkt voll erwerbsfähig mit extrem vielen Einschränkungen.

Bist du denn vom Arzt der AfA auch untersucht worden oder hast du nur die gewünschten Schweigepflichtentbindungen unterschrieben und dann wurde nach "Aktenlage" begutachtet, da kommt meist nichts Gescheites bei raus

Es ist in dem Gutachten nur der Orthopädischen Entlassungsbericht die Knie beurteilt worden und nur am Rand der psychische Aspekt.

Es kommt ja darauf an welche Unterlagen der ÄD zur Verfügung hatte, meist ist es besser selber Arzt- und Klinikberichte einzureichen.
Dann weiß man was die bekommen haben für ihr "Gutachten" und muss nicht darauf hoffen, dass auch bei den richtigen Ärzten dazu angefragt wird.
Diese Erkenntnis nützt dir nun allerdings auch nicht mehr viel, hast du dir das Gutachten abgeholt beim ÄD der AfA, es gibt 2 Teile, einen (Teil B) bekommt der Arbeitsberater und der Teil A (mit den medizinischen Angaben) bleibt beim ÄD aber du hast trotzdem einen Anspruch darauf (direkt beim ÄD) eine Kopie zu bekommen.

Also wurde aus der Nahtlosigkeit der normale Alg1 Bescheid gemacht.

Es gibt nach der Aussteuerung auch keinen anderen ALGI-Bescheid als bei "normaler" Arbeitslosigkeit, da hat man dir Unsinn erzählt, du bist ja (hoffendlich) auch weiterhin vom Arzt AU geschrieben ???
Aber die Bescheinigung kommt NUR noch zur KK und eventuell zum AG (sofern das Arbeitsverhältnis noch ruhend besteht), die AfA bekommt die NICHT nach einer Aussteuerung.

Was hat man denn nun mit dir vor bei der AfA als angeblich "normal arbeitslos", hat man dich schon dazu beraten, wie man dich nun vermitteln möchte, wenn du (angeblich) "nur Berufs-Unfähig" bist aber sonst Vollzeit arbeiten könntest am "allgemeinen Arbeitsmarkt" ???

Das hätte übrigens NUR die DRV so festzustellen, die AfA hat deine gesundheitlichen Einschränkungen (lt. Teil B des ÄD-Gutachtens) natürlich zu beachten bei der Arbeits-Vermittlung, ich nehme mal an viel ernsthafte "Vermittlung" hat da bisher noch nicht stattgefunden ... dabei wäre auch noch die gesamte Zumutbarkeit nach § 140 SGB III zu beachten.


Ich habe im Januar 2019 auf Anraten meiner Ärzte einen EM Rentenantrag gestellt und bin so verunsichert was noch auf mich zu kommt .

Ganz genau kann dir das wohl Niemand hier schreiben, was konkret in deinem Falle die DRV nun machen wird ... hast du die AfA dazu informiert, dass du einen Antrag auf EM-Rente gestellt hast ?

Hat dir jemand dabei geholfen das richtig auszufüllen und wurden direkt die wichtigsten medizinischen Unterlagen in Kopie beigefügt ???
Das ist meist sehr wichtig denn die DRV besorgt sich das häufig nicht so gründlich wie man annehmen möchte und wie es auch sein müsste ... darum ist es immer besser schon mit dem Antrag zusammen was mitzuschicken.

Reha oder Gutachter?

In meinem Falle wurden dann 2 DRV-Gutachter beauftragt (Internist wegen einer Herz-OP und Psychiater) und die haben beide nur fleißig aus dem Reha-Bericht abgeschrieben, der war da schon 1,5 Jahre alt ... wie es mir aktuell wirklich geht, hat die gar nicht interessiert und dann wurde mein Antrag abgelehnt.
Meine Ärzte wurden von der DRV gar nicht angeschrieben ... nicht beim Antrag und auch nicht nach dem Widerspruch gegen die Ablehnung.

Ich habe dann Widerspruch eingelegt und mir einen Anwalt gesucht, wir mussten auch noch an das Sozialgericht ... dort wurde ich erneut begutachtet (wieder Internist und Psychiater), danach musste die DRV dann ein Angebot zur Berentung machen ...
Wie schon erwähnt wurde ich nicht erneut in eine Reha geschickt aber der alte Reha-Bericht hatte auch noch lange seine "Nach"- Wirkungen auf meinen EM-Renten-Antrag.

Dein Fall ist sehr traurig aber leider kennt die DRV kein "Mitleid" und so kann man ganz schwer abschätzen, wie es nun bei dir weitergehen könnte ... :icon_kinn:

Auf jeden Fall solltest du selber dafür Sorge tragen, dass die DRV sich mit deiner kompletten Krankengeschichte auseinandersetzen MUSS und wenn du notfalls deine "Krankenakte" (natürlich nur Kopien davon) dort selber hinschicken wirst, dann mach das unbedingt nachweislich per Übergabe-Einschreiben.
Sonst wählen die meist nur aus, was ihnen selber in den Kram passt (Erstanträge werden zu 60 % abgelehnt) ... es gibt seltene Ausnahmen, vielleicht gehörst du ja dazu ... zu wünschen wäre es dir ... :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

Giggi66

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Liebe Doppeloma, ich bin überwältigt von Deiner ausführlichen Antwort/ Fragestellung 🙏🏼

1. Ja es gibt 2 orthopädische Reha Berichte, in der 1. Reha wurde ich in meinem Beruf Berufsunfähig erklärt und der psychische Aspekt wurde auch an die DRV von der Rehaärztin mitgeteilt.
Aus der 1. Reha wurde ein LTA gestellt und genehmigt . Ich wurde von einer Rehaberaterin betreut die es für viel zu früh erachtete weil ich erst einmal gesund werden sollte . Ich habe kurz vor der 2. Knieprothese ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber und ihr geführt zwecks Umsetzung auf einen angemessenen Arbeitsplatz,leider ohne Erfolg ( im Gesundheitswesen sind nur die Patienten krank und nicht die Mitarbeiter).
Ich stehe auch die ganzen Jahre in Verbindung mit dem IFD die die Situation mit begleiten.

Mein Arbeitsverhältnis ist nicht gekündigt, ich bin Aktenleiche.

2.Gewalttat in 2008: Ich musste bei der AfA und bei der DRV spezielle Formulare wegen der Straftat ausfüllen mit Angabe vom Aktenzeichen. Habe Ärzte und Behandlungsverlauf angegeben.


3. Rehaantrag: In der 2. Reha hat die Ärztin und die Psychologin mir einen Termin bei meinem jetzigen Psychater besorgt , er war entsetzt das ich so lange ohne Medikamente versorgt worden bin er hat mich auch zu einem 2. Kollegen geschickt damit er die Reha ggf. die E-MAIL Rente die er vorgeschlagen hat begründen kann.

im Juli wurde die Reha dann wegen „ Rehaunfähig wegen akuter Erkrankungen Empfehlung Stationären Klinikaufenthalt .

Das lehnt mein Psych. aber ab, er befürchtet das mich das noch mehr retraumatisiert.
Er hat auch einen Widerspruch gegen die abgelehnte Reha der DRV mitgeteilt.
Mein Psychater,HA und Orthopäde wollen eine volle EM Rente für mich erreichen.

4. Die AfA hat nach Aktenlage des letzten Rehaberichtes entschieden das ich am allgemeinen Arbeitsmarkt voll erwerbsfähig bin mit vielen Einschränkungen kein Stehen ,heben kein Stress , wenig Kontakt mit Kollegen....
Die AfA Rehaberaterin hat die Angaben von meiner Psychischen Situation ergänzt, ein erster Beratungstermin ist für Mitte März geplant, ich habe ihr noch nicht mitgeteilt das ich die EM Rente beantragt habe , weil sich ja nichts an meiner Situation geändert hat.

5. Nahtlosigkeit : ich war am Anfang in der Nahtlosigkeit,das wurde dann aber nach dem MDk Gutachten geändert.

Ich bin mal gespannt wie Sie es einschätzen Doppeloma

Mit freundlichen Grüßen

P.S. Ich habe das Rentenkonto geklärt und den Antrag mit einem Versicherungsältesten zusammen gemacht es wurde online übermittelt und den 1. Rehabericht von der Gewalttat liegt bei
 

Doppeloma

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Hallo Giggi66,

Mein Arbeitsverhältnis ist nicht gekündigt, ich bin Aktenleiche.

Das kenne ich auch, darum musst du dir keine besonderen Sorgen machen aber unbedingt (ohne Lücken) die AU aufrechterhalten.
Mein AG hat manchmal den Nachweis verlangt, dass die AU durchgehend verlängert wurde, ich war sogar noch über die erste EM-Rente mit Befristung dort (theoretisch) weiter fest angestellt.

Der internistische Gutachter später vom Sozial-Gericht war sehr "erstaunt", dass ich gar nicht arbeitslos gewesen bin (mit inzwischen Ende 50), das war über die Jahre (besonders in den DRV-Gutachten und Reha-Berichten) schon fast "untergegangen", machte aber wohl Eindruck auf ihn.
Oft wird ja (besonders) älteren Antragstellern auch unterstellt, dass sie die EM-Rente nur wegen langer Arbeitslosigkeit "begehren" würden, weil sie keine (oder sehr schlechte) Aussichten auf eine neue Stelle haben. :icon_kinn:

2.Gewalttat in 2008: Ich musste bei der AfA und bei der DRV spezielle Formulare wegen der Straftat ausfüllen mit Angabe vom Aktenzeichen. Habe Ärzte und Behandlungsverlauf angegeben.

Dazu sollte ja die DRV dann schon Unterlagen haben aber das gibt ja keine Auskünfte darüber, wie es dir aktuell damit geht und welche gesundheitlichen Nachwirkungen das immer noch hat für dich.

3. Rehaantrag: In der 2. Reha hat die Ärztin und die Psychologin mir einen Termin bei meinem jetzigen Psychater besorgt , er war entsetzt das ich so lange ohne Medikamente versorgt worden bin er hat mich auch zu einem 2. Kollegen geschickt damit er die Reha ggf. die E-MAIL Rente die er vorgeschlagen hat begründen kann.

Dieses "Entsetzen" des Psychiaters kann ich nicht unbedingt teilen, nimmst du denn jetzt Medikamente und hat es dir schon geholfen mit deinen psychischen Problemen besser umgehen zu können ???
Eine "sinnvolle" Mischung aus Reha und EM-Rente gibt es NICHT, wer Reha möchte meint noch arbeiten zu können und wer EM-Rente möchte sieht das eher komplett nicht mehr als möglich an.

im Juli wurde die Reha dann wegen „ Rehaunfähig wegen akuter Erkrankungen Empfehlung Stationären Klinikaufenthalt .

Dazu kann dich ja auch die Rentenkasse NICHT zwingen, man hat dich jedenfalls als akuten "Behandlungs-Fall" gesehen und nicht als "Reha-Fall" (aber auch noch nicht als "EM-Renten-Fall", dann wäre eine "Umdeutung" des Reha-Antrages erfolgt oder zumindest möglich gewesen), so eine Reha soll ja eine Besserung (nach erfolgreicher Akut-Behandlung) nur noch "abrunden" / stabilisieren, damit man anschließend möglichst wieder arbeiten gehen könnte.

Wie diese Behandlung dann aussehen sollte, hat nicht die DRV zu entscheiden, sie kann dafür tatsächlich nur "Empfehlungen" abgeben und deine Ärzte entscheiden dann (im Besten Falle mit dir zusammen), ob das Sinn machen könnte oder andere Wege besser für dich sind.
In meiner psychosomatischen Reha wurde auch eine "dringende, ambulante Psychotherapie" empfohlen ... ich bekam auch gleich eine Liste mit "geeigneten" Therapeuten in Wohnort-Nähe, von denen mein (alter, erfahrener) Psychiater allerdings "vor Ort" noch nie was gehört hatte ... obwohl er dort auch schon seit weit über 30 Jahren seine Praxis hatte ... :rolleyes:

"Sind wohl alles Studienkollegen vom Herrn X (der zugeteilte "Bezugstherapeut" aus der Klinik) denen er Patienten zu kommen lassen will, das lassen wir mal schön bleiben, unsere gemeinsame Gesprächstherapie genügt vollkommen, da werden wir auch NICHTS dran ändern" ... damit war das vom Tisch und über den EM-Rentenkampf hat er mich dann auch zuverlässig begleitet. :icon_daumen:

Das lehnt mein Psych. aber ab, er befürchtet das mich das noch mehr retraumatisiert.
Er hat auch einen Widerspruch gegen die abgelehnte Reha der DRV mitgeteilt.

Ein Widerspruch war in diesem Punkt völlig überflüssig, es hat allerdings keine rechtliche Bedeutung wenn du selbst keinen offiziellen Widerspruch (schriftlich bei der DRV) gegen die Reha-Ablehnung eingelegt hast, es war ja DEIN Antrag und DEIN Bescheid, da kannst du nur selber rechtlich wirksam gegen vorgehen.

Du bist zwar krank aber in rechtlichen Dingen immer noch dein eigener Herr und nicht "entmündigt", dass andere Menschen das rechtgültig für dich zu entscheiden hätten ... :icon_evil:

Mein Psychater,HA und Orthopäde wollen eine volle EM Rente für mich erreichen.

Dann sollten sie das Thema Reha schnell ganz beiseite lassen, eine Reha wird die DRV schon selber "anregen" wenn sie meint das auf diesem Wege überprüfen zu wollen (Langzeitgutachten), ob du wirklich eine EM-Rente bekommen musst.
Dann könnten deine Ärzte sich z.B. auf die Ablehnung der DRV (im Juli) aus gesundheitlichen Gründen stützen, die ja noch nicht so lange her ist, deine komplexen Gesundheitsprobleme lassen auch weiterhin (und auf lange Sicht) keine Reha-Maßnahmen zu ... :icon_kinn:

Manchmal sollte man auch die DRV versuchen "mit den eigenen Waffen zu schlagen" ... deine (ambulanten) Akut-Behandlungen sind noch nicht abgeschlossen und es ist auch noch nicht absehbar wann das der Fall sein könnte ... zu einem Akut-Klinik-Aufenthalt darf dich auch die DRV NICHT zwingen ... :icon_evil:

4. Die AfA hat nach Aktenlage des letzten Rehaberichtes entschieden das ich am allgemeinen Arbeitsmarkt voll erwerbsfähig bin mit vielen Einschränkungen kein Stehen ,heben kein Stress , wenig Kontakt mit Kollegen....

Das war keine so kluge Idee dem ÄD der AfA einen Reha-Bericht zur Verfügung zu stellen, das übernehmen die IMMER "ungeprüft", schon um Differenzen mit der DRV in der gesundheitlichen Beurteilung zu vermeiden.
Das hilft dem Betroffenen zwar nicht weiter, aber letztlich interessiert es auch die DRV bald nicht mehr, was die AfA so nach der Aussteuerung "begutachtet" hat ...

Die AfA Rehaberaterin hat die Angaben von meiner Psychischen Situation ergänzt, ein erster Beratungstermin ist für Mitte März geplant, ich habe ihr noch nicht mitgeteilt das ich die EM Rente beantragt habe , weil sich ja nichts an meiner Situation geändert hat.

Die Reha-Beraterin hat zu deinen gesundheitlichen Problemen GAR NICHTS zu wissen und kann das medizinisch überhaupt nicht beurteilen, das hätte der ÄD-Arzt selber überprüfen müssen wenn da was unklar ist oder gefehlt hat.
Was will sie denn da "beraten" können Mitte März, wenn sie meint du kannst in Arbeit vermittelt werden, dann wäre "Eile" geboten, das zeugt doch schon davon, dass sie auch nicht weiß was sie mit dir anfangen soll.

5. Nahtlosigkeit : ich war am Anfang in der Nahtlosigkeit,das wurde dann aber nach dem MDk Gutachten geändert.

Der MDK arbeitet nur für Krankenkassen und der ÄD (von der AfA) hat ohne dich zu untersuchen und mal mit dir selbst zu sprechen gar nichts zu ändern, an einem "Gutachten" was sowieso nichts taugt, der AfA-ÄD kann doch nicht nach Angaben einer Arbeitsvermittlerin seine medizinische "Beurteilung" einfach ändern ... das ist doch unzulässig.

Bitte besorge dir unbedingt diese ÄD-Gutachten (DIREKT beim ÄD, die sitzen meist im gleichen Gebäude), es müsste ja dann zwei geben wenn da was "geändert" wurde, nach deinem Gespräch mit der Reha-Beraterin, die ist KEIN Arzt und schon gar kein Psychiater, wie will die denn deine gesundheitlichen Probleme richtig einschätzen können ???

Zum Antrag auf EM-Rente solltest du die AfA aber unbedingt informieren, bei korrekter Begutachtung hätte man dich sogar (schriftlich) dazu aufgefordert diesen Antrag zu stellen, denn die "Nahtlosigkeit" soll ja gerade die Entscheidungen zu Anträgen bei der DRV finanziell "überbrücken", das ändert also durchaus was ...

Man könnte sich das "falsche Getue" um deine angebliche "Arbeitsvermittlung" dann vorerst ganz offiziell sparen, bis es mal Neuigkeiten von der DRV geben wird, zu deinem Antrag auf EM-Rente.
Nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld KANN es gar keine "normale" Vermittlung geben ... zudem bist du nicht mal wirklich "arbeitslos", da bekommt man kein ALGI als "normaler Arbeitsloser" ... das geht überhaupt NUR wegen der gesetzlichen Sonderregelung nach § 145 SGB III ( = sogenannte "Nahtlosigkeit").

Ich bin mal gespannt wie Sie es einschätzen Doppeloma

Wir können ruhig beim "DU" bleiben, das ist in Internet-Foren so üblich, man "nimmt dich auf den Arm bei der AfA" und weiß eigentlich gar nicht was man mit dir anfangen soll, sonst hättest du schon "Vermittlungs-Vorschläge" bekommen.
Wenn die das ernst meinen fängt die "Beratung" nicht erst "irgendwann" (Mitte März) mal an sondern SOFORT wenn man meint dich vermitteln zu können lt. AfA-ÄD ...
Das ist alles "oberfaul" gelaufen und die hoffen du merkst es nicht ... :icon_neutral:

Tu dir selber einen Gefallen und rede NIE wieder mit den SB über deine Krankheiten, die haben davon keine Ahnung, das gehört ALLES NUR zu einem Arzt und nicht zu Sachbearbeitern irgendeiner Behörde.

P.S. Ich habe das Rentenkonto geklärt und den Antrag mit einem Versicherungsältesten zusammen gemacht es wurde online übermittelt und den 1. Rehabericht von der Gewalttat liegt bei

Ich hoffe du hast wenigstens eine Kopie bekommen von dem kompletten Antrag und eine schriftliche Bestätigung, dass du diesen Antrag am XX online gestellt hast ???
Sonst besorge dir das bitte unbedingt noch bei diesem Versicherungsältesten, damit du auch selber mal nachlesen kannst, ob in dem Antrag alles korrekt ausgefüllt wurde und die Bestätigung über die Antragstellung kopierst du und reichst die als Nachweis bei der AfA ein oder nimmst das spätestens zum nächsten Termin mit zum Gespräch.

Das kann alles noch mal sehr wichtig werden, falls die DRV den Antrag doch ablehnen wird, den reha-Bericht mitzuschicken war schon völlig überflüssig, diese Berichte hat die DRV sowieso ALLE schon in deiner Renten-Akte.

Du brauchst Berichte / Befunde von ALLEN deinen Ärzten und die müssen schnellstens nachgereicht werden ... alte Reha-Berichte machen keine Aussagen dazu, wie es dir heute geht und es ist auch wichtig zu ALLEN vorliegenden Gesundheitsproblemen was bei der DRV einzureichen.

Die EM-Rente bekommt man nicht wegen bestimmter Krankheiten (oder besonders schlimmer Lebensereignisse) sondern weil man insgesamt (aus vielen vorahndenen UND nachgewiesenen Gesundheitsproblemen) NICHT mehr in der Lage ist seinen Lebensunterhalt mit Berufstätigkeit (von wenigstens 3 Stunden täglich) zu verdienen.

Wenn der Bericht von der Gewalttat eine Bedeutung erlangt hätte bei der DRV, dann wäre ja eine "Umdeutung" in EM-Rente daraus bereits möglich gewesen ... man hat dir aber bisher (in allen Reha-Berichten) immer bescheinigt, dass du noch "Vollzeit" (6 und mehr Stunden) am allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können sollst ...

Es war völlig überflüssig die DRV ausgerechnet daran zu erinnern, mit einem Bericht (von mehreren) den sie selber schon lange vorliegen hat, das sollte einem Versicherungsältesten eigentlich bekannt sein, dass man solche Berichte nicht hinschicken braucht (das nennt man wohl "Eulen nach Athen tragen") ... :icon_neutral:

Du brauchst dringend (möglichst viele aussagekräftige) aktuelle medizinische Unterlagen, die belegen, dass es nicht besser geworden ist, über die letzten Jahre und das gilt für ALLE deine Gesundheitsprobleme (Psychiater / Hausarzt / Orthopäde sind verpflichtet dir dazu was auszudrucken, aus deiner Patienten-Akte ) ... nicht nur für die schweren psychischen Folgen dieser Gewalttat.

Mit kaputten Knochen und Knien kann man auch nicht mehr richtig arbeiten und da weiß ich sehr genau von meinem Männe, wie sich das auswirken kann ... bei ihm sind es unter Anderem mehrere Bandscheiben-OP und eine schwere chronische Schmerzkrankheit die sich daraus entwickelt hat ... die DRV meinte auch lange Zeit, dass er damit noch problemlos Vollzeit arbeiten könne.

MfG Doppeloma
 

Giggi66

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Hallo Doppeloma,
Soll ich einen Anwalt bitten gegen den Änderungsbescheid Nahtlosigkeit Widerspruch einzulegen und den Bericht vom ÄD anfordern oder soll ich das selber machen? Ich habe den EM Rentenantrag als Kopie mit Eingangsbestätigung.
Ich habe den Eindruck das die Reha-Berichte von 2017 in der orthopädischen Reha nicht so ausführlich über den Psychischen Zustand schreiben dürfen weil es keine Fachklinik war.
Die Ärzte und Psychologen drücken sich davor Klartext zu sprechen.
Ich bin so mit den Nerven fertig ich habe das Gefühl man strampelt im Wasser und ist kurz vor dem Ertrinken 😰 Wie ist es denn mit EM Rente wegen verschlossenem Arbeitsmarkt bei meinen vielen Einschränkungen ich bin ja davon ausgegangen das mich die AfA aufgefordert hätte einen EM Antrag zu stellen.
Liebe Grüße
 

Doppeloma

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Hallo Giggi66,

Soll ich einen Anwalt bitten gegen den Änderungsbescheid Nahtlosigkeit Widerspruch einzulegen und den Bericht vom ÄD anfordern oder soll ich das selber machen?

Was konkret wurde denn "geändert" an deinem Bescheid zum ALGI, in der Regel ist nur wichtig, dass der Zahlbetrag stimmt und die Anspruchsdauer korrekt ist, das müssten in deinem Alter 15 Monate sein wenn du nichts "verbraucht" hast an ALGI wegen der Krankheit.
Bewilligt wird nach der Aussteuerung unter § 136 SGB III als "Zahlungsgrund" und die letzte Arbeitszeit (in Wochenstunden) muss auch stimmen, da wird gerne mal versucht auf "Teilzeit" zu drücken wenn man zuletzt Vollzeit gearbeitet hatte.

Das würde aber wieder nicht mit der Behauptung (der Reha-Beraterin) zusammenpassen, dass du ja (angeblich) "normal" Vollzeit vermittelbar bist lt. Reha-Bericht und ÄD-Gutachten.

Wenn das soweit alles korrekt ist, gibt es keinen ernsthaften Grund für einen Widerspruch, mehr Geld als geschildert, gibt es nicht von der AfA egal aus welchem Grund (ob "normal" oder wegen "Nahtlosigkeit", im Gesetz gibt es diesen Begriff gar nicht) ... die Berechnungen sind immer die genau Gleichen nach deinem letzten Arbeitseinkommen etwa 60 % vom Netto-Durchschnitt (ohne Zuschläge aller Art oder Überstunden-Vergütungen) wenn kein Kind mehr im Haushalt lebt.

Bitte beschreibe mir doch mal welche "Änderungen" es da (lt. Leistungs-Bescheid) von der AfA her gegeben haben soll oder wurde vielleicht nur ein zunächst "vorläufiger Bescheid" in einen endgültigen "geändert" ...?
Das wäre nur "reine Formsache" und kein Grund zu Beunruhigung. :icon_evil:

Die ÄD-Gutachten kannst du dir selbst (Ausweis mitnehmen) beim ÄD DIREKT abholen, du hast einen Rechtsanspruch (§ 25 SGB X) auf Kopien davon und wenn es (angeblich) mehrere Gutachten geben soll, dann natürlich ALLE verlangen (je Teil A und Teil B), die dort vorliegen.
Es ist erst mal egal, ob du damit wirklich irgendwo was anfangen könntest, es ist immer gut solche Unterlagen auch selbst in Kopie zu besitzen, man weiß nie wofür das mal wichtig werden könnte.

Wenn du nicht persönlich hingehen kannst (oder willst) dann ist das auch auf dem Postwege möglich, diese ÄD-Gutachten für dich einzufordern, mach das aber bitte unbedingt per "Übergabe-Einschreiben" und auch DIREKT an den ÄD der AfA richten, die "normalen" SB können dir den Teil A gar nicht schicken, das darf nur der ÄD selber machen.
Zur Identifikation fügst du bitte eine Ausweis-Kopie bei.

Melde dich dazu am Besten noch mal, bekommst gerne Formulierungshilfe für das Anschreiben, eventuell (für den ÄD) erteilte Schweigepflicht-Entbindungen solltest du dann auch gleich widerrufen, die sind sonst 3 Jahre lang gültig, das ist aber nicht erforderlich. :icon_evil:

Ich habe den Eindruck das die Reha-Berichte von 2017 in der orthopädischen Reha nicht so ausführlich über den Psychischen Zustand schreiben dürfen weil es keine Fachklinik war.

Das ist durchaus auch korrekt so, die Reha-Kliniken dürfen sich nur zu den Gesundheitsproblemen äußern, von denen sie auch fachlich eine Ahnung haben ... du würdest dir ja vom Bäcker auch keine Schuhe besohlen lassen, oder ???

Die Ärzte und Psychologen drücken sich davor Klartext zu sprechen.

Welche meinst du da jetzt konkret, deine behandelnden Ärzte und die Therapeuten bei denen du schon gewesen bist, sind verpflichtet sich klar zu äußern wenn du das einforderst, auch die haben Dokumentationspflichten und es muss also auch Unterlagen zu deinen bisherigen Behandlungen / Therapien in deinen Patienten-Akten geben.

Als Patient hast du deutlich mehr Rechte als die Ärzte oft akzeptieren möchten aber es geht jetzt "um die Wurst" für dich, da ist Zurückhaltung nicht angebracht wenn du deinen EM-Renten-Antrag auch erfolgreich und umfassend medizinisch begründet durchbringen willst.
Nur von Gerede und "Mitleidsbekundungen" ist dir da nicht geholfen, du brauchst handfeste Berichte und Befunde und gesicherte Diagnosen ... das KÖNNEN nur deine behandelnden Ärzte und Therapeuten liefern ...


Darauf darfst du dich gerne berufen und wenn sie dir wirklich helfen wollen, dann brauchst du genug medizinische Unterlagen ergänzend für deinen Antrag auf EM-Rente und das sehr schnell, denn die DRV hat es selbst nicht eilig, sich das zu besorgen was FÜR DICH sprechen könnte ... die verlassen sich lieber auf die Reha-Berichte, die schon in ihrem Archiv vorhanden sind.

Deine Ärzte sollen auch NICHTS extra schreiben für dich, sondern einfach nur ausdrucken was schon lange vorhanden sein muss und dafür wichtig ist oder sein könnte ... der DRV klar zu beweisen, dass du (aus vielen verschiedenen gesundheitlichen Gründen) nicht arbeiten KANNST und die EM-Rente dringennd erforderlich ist.

Ich bin so mit den Nerven fertig ich habe das Gefühl man strampelt im Wasser und ist kurz vor dem Ertrinken 😰

Das Gefühl kenne ich auch und viele andere User hier wohl ebenfalls aber du bist damit NICHT (mehr) alleine und die "Schwimmweste" wird schon aufgeblasen ... schwimmen musst du allerdings alleine, erst wenn die EM-Rente abgelehnt wird, ist es angebracht einen Anwalt zu nehmen für den Widerspruch und ein (vielleicht) später noch erforderliches Verfahren am Sozialgericht.
Da sollte man aber auch genau hinsehen, der sollte schon Erfahrungen in EM-Rentenfällen haben ...

Noch kann man es aber schaffen, dass gar nicht erst abgelehnt wird ... die medizinischen Nachweise dafür musst du leider SELBER erbringen können, es ist aber ALLES schon vorhanden, es muss aber noch zügig (und nachweislich) zur DRV, damit die sich damit befassen müssen, ehe der Ablehnungs-Bescheid "aus dem DRV-Drucker fällt" ...

Wie ist es denn mit EM Rente wegen verschlossenem Arbeitsmarkt bei meinen vielen Einschränkungen ich bin ja davon ausgegangen das mich die AfA aufgefordert hätte einen EM Antrag zu stellen.

Für die Arbeitsmarktrente und den "verschlossenen Teilzeit-Arbeitsmarkt" musst du erst mal (wenigstens) eine EM-Teilrente von der DRV bewilligt bekommen, ansonsten bekommt man auch keine "Arbeitsmarktrente", solange man angeblich noch Vollzeit arbeiten kann am "allgemeinen Arbeitsmarkt".

Bei dieser Feststellung des AfA-ÄD wird eben kein Antrag auf EM-Rente gefordert, das hinderte dich ja (zum Glück) nicht den Antrag trotdem selber zu stellen und das der AfA nun auch bald (nachweislich) mitzuteilen.
Spätestens zum nächsten "Gesprächstermin" solltest du deiner AfA-SB diesen Nachweis (zum Antrag auf EM-Rente, den ganzen Antrag brauchen die NICHT) nicht mehr vorenthalten ... und dir dann gleich auf einer Kopie davon die Abgabe / Information bestätigen lassen. :icon_daumen:

Ich habe den EM Rentenantrag als Kopie mit Eingangsbestätigung.

Ich denke mal damit dürften sich dann weitere Gespräche zu deiner "Arbeitsvermittlung" vorerst auch erledigt haben ...

MfG Doppeloma
 

Giggi66

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Hallo Doppeloma,

es war erst ein vorläufiger Bescheid der dann in einen Bescheid umgewandelt wurden wo die Höhe und die Dauer vom AlG1 beschieden wurde.

AKTUELL: Heute erhielt ich von der DRV Bund ein Schreiben mit der Bitte um Nachweis der 1. Berufsausbildung ( das ist ja kein Problem glaube ich )

Und Angabe zum Beschäftigungsverhältnis beim Antrag wegen verminderter Erwerbsfäigkeit bzw. bei Bezug einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Ich weiß nicht was das bedeuten soll das mein Arbeitgeber gefragt wird , er hat sich ja deutlich gegen den LTA und umsetzen auf einen anderen Arbeitsplatz ausgesprochen, was ich auch wirklich nicht mehr kann.

Was denkst du Doppeloma

Liebe Grüße Giggi66
 

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Doppeloma

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Hallo Giggi66,

es war erst ein vorläufiger Bescheid der dann in einen Bescheid umgewandelt wurden wo die Höhe und die Dauer vom AlG1 beschieden wurde.

Dann gibt es keinen Grund für einen Widerspruch wenn sonst alle Berechnungen stimmen.
Ein endgültiger Bescheid bringt sogar mehr Sicherheit für dich als ein "Vorläufiger", da braucht die AfA schon sehr wichtige Gründe den wieder aufheben zu dürfen, ehe es Entscheidungen der DRV zu einer bewilligten EM-Rente geben würde.

AKTUELL: Heute erhielt ich von der DRV Bund ein Schreiben mit der Bitte um Nachweis der 1. Berufsausbildung ( das ist ja kein Problem glaube ich )

Da fehlt dann möglicherweise noch was in deinem Versicherungsverlauf dazu, das wollen die zumindest auch komplett haben wenn ein Antrag gestellt wurde, denn eventuelle Leistungen sind ja davon abhängig, dass alle deine Versicherungszeiten auch vorhanden sind bei der DRV.
Ich hatte eine "Versicherungs-Lücke" von ca. 9 Monaten, da wurde auch noch mal nachgefragt, ob ich dafür noch irgendwelche Nachweise einreichen kann ... aber das waren die letzten Monate vor Beginn der Umschulung, wo ich keine eigenen Einkünfte mehr hatte und familienversichert war ohne Beiträge an die DRV ...
Habe ich einfach so mitgeteilt und dann war das erledigt ...

Und Angabe zum Beschäftigungsverhältnis beim Antrag wegen verminderter Erwerbsfäigkeit bzw. bei Bezug einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.
Ich weiß nicht was das bedeuten soll das mein Arbeitgeber gefragt wird , er hat sich ja deutlich gegen den LTA und umsetzen auf einen anderen Arbeitsplatz ausgesprochen, was ich auch wirklich nicht mehr kann.

Das könnte darauf hindeuten, dass man schon über eine Berentung nachdenkt, so eine Anfrage musste mein AG auch ausfüllen.
Dafür ist es im Moment egal, ob schon mal über andere Arbeitsmöglichkeiten mit dir gesprochen wurde, die DRV will genau wissen wie der AG vor hat zu handeln, bei einer Bewilligung von teilweiser oder voller EM-Rente.

Davon kann durchaus die konkrete Bewilligung abhängig sein ... ich möchte dir wirklich nicht zu viel Hoffnungen machen, die sich vielleicht nicht erfüllen werden aber mir scheint das eher positiv wenn die das jetzt schon haben wollen.

Die müssen ja auch prüfen, ob du bei einer Teil-EM-Rente dort noch "leidensgerecht" in Teilzeit arbeiten könntest und ob der AG damit einverstanden wäre, dir einen solchen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen / einzurichten bei einer Teil-EM-Rente ...

Wenn der das ablehnen wird ist das (für dich) auch nicht weiter schlimm, dann käme die "Aufwertung" (einer EM-Teilrente) durch eine volle "Arbeitsmarktrente" in Frage ... weil der erforderliche Teilzeit-Arbeitsmarkt als "verschlossen" gilt ...

Bitte betrachte das ALLES als rein theoretische Information dazu, welchem Zweck das dienen könnte.
In meinem Falle lehnte der AG auch ab, mich "leidensgerecht" Teilzeit beschäftigen zu können, ich sollte diese Arbeit ja GAR NICHT mehr machen (also auch nicht in Teilzeit), also bekam ich dann die volle EM-Rente als Arbeitsmarktrente, obwohl ich noch immer fest angestellt gewesen bin.

Die Teil-EM-Rente wurde mir direkt bis zur Altersgrenze bewilligt, die konnte man mir also nicht mehr so leicht wieder wegnehmen.

Das wäre ja sicher auch für dich schon ein "guter Anfang" aber die weiteren Entscheidungen der DRV dazu bleiben (wie immer) abzuwarten ... immerhin scheint man sich ja zügig um deinen Antrag zu kümmern ... :icon_daumen:

Meine Daumen sind gedrückt, dass du nicht lange auf eine (hoffendlich positive) Entscheidung dazu warten musst.

MfG Doppeloma
 

Giggi66

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Hallo Doppeloma,
ich bin dir so dankbar das du dir die Schreiben angesehen hast , ich habe schon Panik geschoben.

Ich habe eine volle Berufsunfähigkeit in meinem Beruf und innerhalb des Krankenhauses ist kein leidensgerechter Arbeitsplatz vorhanden, das wurde im Beisein der Rehaberaterin DRV gesagt und protokolliert von ihr.

Auch im Falle des damals angedachten LTA wäre mein AG nicht bereit mir eine andere
leidensgerechte Stelle zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile ist der LTA ja von der Rehaberaterin offiziell geschlossen worden und sie hat der DRV in Berlin mitgeteilt das ich statt dessen EM Rente beantragt hätte.
Ich habe mir von unserer Personalabtl. so krasse Sachen anhören müssen „wieso 2. Knieop? ich dachte sie wären schon gekündigt „ ich habe nur noch geheult . Ich habe deshalb so Panik weil ich das ja wieder zu Personalabteilung schicken muss.

Ich freue mich das du einen kleinen positiven Hauch erkennst, ich werde es Montag los schicken und dann sehen was passiert.

Liebe Grüße von Giggi66
 

Doppeloma

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Hallo Giggi66,

Ich freue mich das du einen kleinen positiven Hauch erkennst, ich werde es Montag los schicken und dann sehen was passiert.

Mach das bitte auch unbedingt per "Übergabe-Einschreiben" und weise darauf hin, dass du diese Unterlagen zügig an deine private Anschrift zurück haben möchtest.
So hast du noch die Chance selbst zu lesen wie der AG das ausgefüllt hat und kannst dir Kopien für deine private Akte davon machen, ehe das dann an die DRV geschickt wird (bitte auch wieder nachweislich), dann bin ich auch sehr gespannt, wie das weitergehen wird.

Deinem AG sollten solche Formulare nicht ganz unbekannt sein, da mach dir keine überflüssigen Gedanken zu und vergiss das "dumme Geschwätz" einfach, wenn ich so was lese bin ich immer sehr froh, dass mein AG sich doch insgesamt ziemlich fair verhalten hat, auch wenn ich wohl ansonsten schnell "in Vergessenheit" geraten bin.

So was wie Anerkennung oder gar "Dankbarkeit" für viele Jahre fleißige, zuverlässige Arbeit sollte man in der heutigen Zeit besser gar nicht mehr erwarten ... ich persönlich bin nur noch froh, dass es VORBEI ist und wünsche dir sehr, dass du auch bald "aufatmen" kannst und erst mal etwas "zur Ruhe kommen".

MfG Doppeloma
 

Giggi66

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Hallo Zusammen 🙋ich habe die Unterlagen, mit der Anlage um Bearbeitung und Rücksendung, an meine Adresse, per Übergabe Einschreiben versandt.

Jetzt heißt es Abwarten, ich halte Euch auf dem Laufenden.

Schönen Abend liebe Grüße Giggi66
 

Giggi66

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Regressansprüche !
Die DRV hat meinen RA angeschrieben und will Regressansprüche prüfen .
Ist das ein gutes Zeichen?

Zittrige Grüße
 

Giggi66

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Das ist der Täter der mir eine Straaftat angetan hat, ich leide an PTBS und weiter Anststörungen ...
Ich habe deshalb EM Rente beantragt. Ich versuche nur daraus Chancen auf Rentenbewilligung zu lesen.
Das wenn ich EM Rente bekomme sich die DRV das Geld anteilig zurück holt 🤔
 
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ExitUser

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Das ist der Täter der mir eine Straaftat angetan hat
OK, und Danke für die Info.

Um Missverständnisse zu vermeiden ist es nicht schlecht wenn du bei solchen Infos auch kurz den Zusammenhang angibst. In diesem Fall hätte es eine Nachfrage erübrigt wenn du genau das kurz geschrieben hättest das die DRV gegen den Straftäter Ansprüche prüft.

Ob das ein gutes Zeichen ist, kann man schlecht sagen. Auch bei Unfallfolgen die mittelbar/unmittelbar zu Ansprüchen der DRV gegen Dritte von enthalten können, werden diese erst mal von der DRV geprüft. Drück dir aber die Daumen!
 

Giggi66

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Sorry, ich habe nicht an die fehlenden Informationen gedacht.
Ich habe gedacht das alleine die Tatsache, das die DRV Nachforschungen betreibt ,
Regress zu bekommen ein gutes Zeichen für eine Bewilligung wäre.

Mfg Giggi66
 
E

ExitUser

Gast
Sorry, ich habe nicht an die fehlenden Informationen gedacht.
Alles OK, ist ja aufgeklärt

Ich habe gedacht das alleine die Tatsache, das die DRV Nachforschungen betreibt ,
Regress zu bekommen ein gutes Zeichen für eine Bewilligung wäre.
Ich möchte dir ungern Hoffnungen verderben, aber natürlich versucht die DRV im Vorfeld mögliche Erstattungsansprüche zu ermitteln. Wie sich das bei Folgen einer Straftat verhält weiss ich nicht genau. Kann dir nur sagen das es für solche Fälle (Fragebogen wegen Übergang von Schadensersatzansprüchen) eigentlich das Formular R0870 von der DRV gibt.
 

bernhardiner

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Die DRV hat meinen RA angeschrieben und will Regressansprüche prüfen .
Ist das ein gutes Zeichen?
Sagt zunächst mal gar nichts aus, Die KK, AfA oder auch die DRV wollen sich nur frühzeitig absichern und für die Zukunft ihre Rechtsansprüche sichern.
Alle drei o.g. haben bei Antragstellung auf Leistungen auch diesen Fragebogen zum Übergang von Schadensersatzansprüchen bei ihren Unterlagen.

Bei meine / m / r Ehepartner / in hatte die KK das versäumt, sie ließ zwar ein MDK Gutachten anfertigen, dieses kam auch zu dem Ergebnis, dass in den Unterlagen des Arztes Wichtiges fehlte, kam jedoch nicht zu dem Ergebnis eines Behandlungsfehlers und die KK war nach dem Gerichtsurteil wegen Behandlungsfehler wegen abgelaufener Frist der Geltendmachung auf Kostenerstattung / Schadensersatzanspruch auf ihren 2 x 78 Wochen KG incl. mehrerer Folge OP´s und sonstigen Leistungen sitzen geblieben.
Das Verfahren dauerte 6 Jahre.

Nach max. 3 Jahren ist die Frist vorbei. Zum Ende des übernächsten Jahres seit Ereignis.
Ob sie in deinem Fall Aussicht auf Erfolg haben kann ich nicht beurteilen, ist aber auch nicht dein Problem, es geht nur darum im Fall der Fälle sich die Schadensersatzansprüche zu sichern.

Bei mir hat nach Eingang des Fragebogens Übergang von Schadensersatzansprüchen für KK diese auch relativ schnell meinen Anwalt angeschrieben und wollte genaueres wissen, insbesondere den kausalen Zusammenhang zwischen Unfall, Unfallfolgen und der Diagnose und ob bereits eine gerichtliche Entscheidung vorliege.
 
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