Reha will arbeitsfähig entlassen, weil dadurch der Antrag schneller durchgeht für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Was kann ich tun? Wie gehe ich weiter vor? Nahtlosigkeitsregel??

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elfe26

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Hallo,

nachdem ich arbeitsunfähig und ausgesteuert von der KK in die Reha gekommen bin soll ich jetzt arbeitsfähig entlassen werden. Mit gesundheitlichen Einschränkungen, aber auch das ich 15 Stunden arbeiten kann aber nicht mehr in meinem alten Beruf. Das ganze soll angeblich helfen das ich schneller an einen Platz komme für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und das ich auch weiter ALG I bekomme und wieder angeblich vom Arbeitsamt in Ruhe gelassen werde. Was kann ich machen? Gilt für mich die Nahtlosigkeitsregelung? Bitte um Informationen.
 

ZynHH

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Hast du etwa aus der reha heraus einen Antrag auf lta gestellt? Wenn nicht, dann lasse das.
Selbst wenn du arbeitsfähig entlassen wirst, gehst du am Tag nach der Reha zu deinem Arzt und lässt dich lückenlos AU schreiben, darauf achten, das auf der AU die fortschreibung über 7 Wochen angekreuzt ist. .

Das Entlassungsschreiben für die kk hat auch 14 tage Zeit.
 

elfe26

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Hast du etwa aus der reha heraus einen Antrag auf lta gestellt? Wenn nicht, dann lasse das.
Selbst wenn du arbeitsfähig entlassen wirst, gehst du am Tag nach der Reha zu deinem Arzt und lässt dich lückenlos AU schreiben, darauf achten, das auf der AU die fortschreibung über 7 Wochen angekreuzt ist. .

Das Entlassungsschreiben für die kk hat auch 14 tage Zeit.
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Hallo, danke für deine Antwort. Warum soll ich nicht aus der Reha den Antrag stellen?
 

deori1

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Du weisst aber schon,dass das keine Garantie ist das eine LTA genehmigt wird.
Eine LTA kann übrigens auch sein (das macht die DRV am liebsten)wenn Du einen Arbeitsplatz findest dass sie Zuschüsse zahlen.
Und wenn Du eine LTA bekommst (Umschulung/Weiterbildung)ruht das Alg 1 und Du bekommst Übergangsgeld von der DRV .
 

inserv

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Eine LTA kann übrigens auch sein (das macht die DRV am liebsten)wenn Du einen Arbeitsplatz findest dass sie Zuschüsse zahlen.

Und dann hast du ein grosses Problem. Weiterbildungen und Umschulungen laufen dann über die DRV. Genau wie die Zuschüsse. Hast du dann Pech, dass du nach (Aktenlage-)Gutachten dies und jenes nicht machen kannst, dann wünsche ich dir viel Spass, jemanden zu finden, der dir diese Leistungen bezahlt... Die Arbeitsagentur wird dich bezüglich der bewilligten LTA-Leistungen immer wieder an die DRV verweisen und selbst NICHTS leisten...
 

deori1

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Und dann hast du ein grosses Problem. Weiterbildungen und Umschulungen laufen dann über die DRV. Genau wie die Zuschüsse. Hast du dann Pech, dass du nach (Aktenlage-)Gutachten dies und jenes nicht machen kannst, dann wünsche ich dir viel Spass, jemanden zu finden, der dir diese Leistungen bezahlt... Die Arbeitsagentur wird dich bezüglich der bewilligten LTA-Leistungen immer wieder an die DRV verweisen und selbst NICHTS leisten...

Das kann ich bestätigen,mir wurden allerdings 2 Kurse (Ecdl/Englischkurs)mal vom AA genehmigt (vorher hatte ich eine Weiterbildung von 12 Monaten bei der DRV) weil die Sachbearbeiterin nicht Bescheid wusste,als ich den Englischkurs 3 Monate verlängern wollte ist es Ihr aufgefallen (die hat bestimmt Druck bekommen).
Allerdings war es bei mir so,das ich mit der DRV gut gefahren bin,man hat bei der LTA seine Ruhe,und bekommt mehr Übergangsgeld,und ich hatte über 12 Jahre die gleiche Sachbearbeiterin,und die war wirklich Top.
Als ich(ich rede von mir,und will niemanden bekehren ,jeder soll es so machen wie er denkt)würde immer wieder über die DRV gehen,statt übers AA was LTAs usw. betrifft.
 

ZynHH

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Also wenn schon so ein Tip kommt sollte man ihn auch nachvollziehbar begründen. Mir ist jedenfalls nicht klar warum man die LTA nicht aus der Reha heraus beantragen sollte.
Weil es darauf ankommt, welchen Status man nach der Reha weiterführen will und sich dafür erstmal vernünftig beraten lassen sollte, was in der Regel in der Reha nicht passiert. Sowohl kk als auch drv haben ja ein Interesse daran, den Patienten möglichst schnell aus der Leistung zu bekommen.
Die Sozialberater in den Reha Kliniken sollen ja den vorher feststehenden Befund zementieren.

Übergangsgeld bei Weiterbildung oder Umschulung hört sich ja toll an, ist aber a. eine Frage des bisher ausgübten Berufes und natürlich auch des Alters.

Und von evtl. Gehaltszuschüssen zu nicht vorhandenen Arbeitsplätzen oder aber prekären Mindestlohnberufen ist keine zusätzliche Hilfe für den Betroffenen, das gibts auch von der Afa.
Nein, man hat mehr Lauferei, um Anträge zu stellen, da die Arbeitssuche weiter über die Afa läuft und Pflichten erfüllt werden müssen, Anträge auf alles was zusätzlich Geld kostet aber an die DRV gestellt werden müssen.

Klar, Übergangsgeld hört sich toll an, gibts aber in den seltensten Fällen. Und welche Leistung man erhält, klärt sich auch erst Wochen nach der bewilligung von Lta. Bis dahin kann mancher schon unfreiwillig in ALG II gelandet sein, anstatt weiter Krankengrld zu beziehen.

Den Antrag kann man auch ganz beruhigt von zuhause nach eingehender Beratung mit seinen Ärzten und Informationsquellen wie Foren stellen.

Hauptgrund für den Vorschlag zur LTA in der Reha ist aber immer die Absicht, Geld zu sparen.
Zu hinterfragen ist immer, wer die Reha initiert hat, die kk, die afa oder die drv selbst. Und jeder der drei will nur weniger Geld ausgeben müssen.
 

Katzenstube

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Ich hatte den Vorteil das meine LTA in Verbindung mit einer Arbeitserprobung im BFW Würzburg durchgeführt wurde. Dadurch dass ich recht schnell mit Leidensgenossen (die dort eine Umxchulung machten bzw. Ausbildung) ins Gespräch gekommen bin, wusste ich schnell wie der Hase läuft.

Die Anderen haben mir schnell erzählt, was dort an Psychospielen oder Gewinnmargen von DRV und BFW laufen. Nur durch diese Informationen (Bsp. Grossflächigen Video-überwachung, Vermittlung von Kursen, die im Berufsleben jedoch nicht einsetzbar sind) wusste ich auf was ich mich einzustellen habe und wo ich mich wehren musste.
Gruss von
Gruß von Katzenstube

Ein Freund von mir arbeitet genau in diesem Reha-Management Assesment in Stuttgart und spricht deutlich von mafiösen Strukturen.
 
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ExUser 2606

Gast
Ich würde schon deshalb keinen Antrag aus der Reha heraus stellen, weil mir noch kein einziger wirklaich fähiger Kliniksozildienst begegenet ist. Die kann man mal nutzen, wenn wärend eines Klinik- oder Rehaaufenthaltes jetwas unbedingt gemacht werden muss und man das anders nicht hinbekommt, aber ansonsten mache ich meine Sachen lieber selber.
 
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