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Hallo Leute,

zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob mein Anliegen in dieses Unterforum hier gehört. Da das Thema aber auch mit meinem ALG II-Bezug zusammenhängt, habe ich mich für dieses hier entschieden.

Also...

bald soll es ja mit meiner Kur losgehen. Leider habe ich es bis heute noch nicht geschafft, das JC darüber zu informieren... Da es aber inzwischen nur noch 3 Wochen bis dahin sind, wird es "langsam" Zeit...

Allerdings weiß ich nicht mehr, ob ich diese Kur überhaupt noch antreten will. Eigentlich freu(t)e ich mich schon sehr darauf, weil ich diese Psychosomatische Reha brauche. Doch in Zeiten von Corona bin ich mir nicht mehr so sicher, ob sich da das Nutzen-Risiko-Verhältnis in Waage hält. Denn man liest ja davon, dass sich in den Alten/Pflegeheimen, Krankenhäusern dieses Virus recht schnell ausbreitet und da möchte ich mich nicht unbedingt in die Höhle des Löwen begeben, wenn es zur Not auch warten kann.

Wie gesagt, mir geht's psychisch nicht sonderlich gut und eigentlich bräuchte ich diese Reha. Allerdings ist es nicht so, dass sie für mich "lebensnotwendig" und nicht aufschiebbar wäre. Klar musste ich lange warten und freute mich schon drauf. Aber wenn ich es bis heute ausgehalten habe, dann kann ich auch noch weitere Monate warten, wenn es sein muss.

Zumal ich es mir nicht vorstellen kann, inwiefern es meiner Psyche guttun sollte, eine Therapie mit Masken und auf Abstand zu machen. Viele Aktivitäten würden wahrscheinlich auch wegfallen (zB mit der Gruppe).
Und wahrscheinlich hätte ich auch ständig Angst mich anzustecken. Auf diese Weise werde ich bestimmt nicht zu mir finden können, fürchte ich.. Sowas ist für mich keine Therapie.

(Ich war vor einigen Wochen beim MRT und fand schon dort die Stimmung bedrückend, auch wegen den ganzen Masken.)

Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Habe ein ziemliches Chaos im Kopf...

-Im Prinzip möchte und sollte ich eine Kur machen. Nur jetzt eben nicht. Kann man das verschieben? Muss ich mich mit der DRV bzw. AOK in Verbindung setzen? Kommen Kosten auf mich zu? Ich weiß, dass es zeitlich richtig knapp ist. Wie mache ich das am besten?

-Wie bringe ich das meinem Hausarzt bei? Eingentlich war besprochen, dass ich Ende April meine letzte AU an der Praxistür abhole mit einer Laufzeit bis zum Beginn meiner Reha (Mitte Mai). Was, wenn der Arzt nicht einverstanden ist mit meinem Vorhaben die Kur verschieben zu wollen und mich dann nicht mehr krankschreiben will? Und wenn ich nicht mehr krankgeschrieben werde, wie geht es dann mit dem JC weiter? Nicht, dass die mir irgendwelche EGVs oder gar Jobangebote schicken werden, weil die denken, dass alles wieder "in Ordnung" ist.

Sorry für diesen Textsalat, aber ich bin total durcheinander, unausgeschlafen, mega besorgt...
 

HermineL

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Hallo,

das gleiche Thema hatten wir heute schon einmal. Daher auch hier die Frage ob du die Reha von dir aus,
also ohne das du vom JC oder der KK dazu in irgendeiner Form aufgefordert wurdest, beantragt ?
 

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Die Reha habe ich aus freien Stücken bei der DRV beantragt. Das JC weiß nichts davon. Weder dass ich auf der Suche nach einer Reha war noch dass ich diese bewilligt bekommen habe. Die KK hat mich auch nicht aufgefordert.

JC bzw. SB weiß lediglich nur, dass ich mich darum bemühe, irgendeine Therapie zu finden, damit es mir besser geht. Konkretes habe ich mit meinem SB allerdings nicht besprochen. Rede beim JC nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Einen Nachweis zur Therapiesuche muss ich auch nicht führen.
Zwischenzeitlich habe ich, wie einige von euch vielleicht noch wissen werden, einen Fragebogen an den ärztlichen Dienst ausgefüllt und abgeschickt. Das Ergebnis weiß ich nicht. Das JC kriegt nur meine AUs.
 

ZynHH

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Ich würde mit der Klinik sprechen. Fragen wie dort die Zustände sind, sagen was die Angst jetzt schon mit dir macht. Notfalls mit der Klinikleitung/ ChefarztIn verbinden lassen, wenn die Aufnahmeabteilung nichts dazu sagt.
 

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Hi, da bin ich wieder. Konnte mich überwinden und habe heute sowohl die deutsche Rentenversicherung angerufen als auch die Klinik.
Die Klinik hat kein Problem damit, dass ich den Aufnahmetermin verschieben will. Den nächsten Termin können die aber erst für den November vergeben. Und auch dann erst, wenn die Rentenversicherung damit einverstanden ist. Als ich die DRV angerufen habe, meinte die Dame ich möge einen Antrag auf Verschiebung stellen und erst dann kann darüber entschieden werden. Das ist insofern ein Problem, als dass die Reha eigentlich schon in etwas mehr als 2 Wochen beginnen soll. Aber naja gut...

Den Antrag an die deutsche Rentenversicherung kann ich ja auch per E-Mail schicken. Ich dachte," schreibste paar Zeilen und schickst weg, fertig". Allerdings ist auf der Homepage der DRV von irgendwelchen E-Mails mit "elektronischer Signatur" die Rede oder von sogennanten "De-Mail". :unsure:Das überfordert mich gerade etwas.

Hat da jemand Erfahrungen mit sowas?
 

Kerstin_K

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Vergiss Mails. Schick das per FAx oder per Einschreiben. Ich würe mich wundern, wenn du innerhalb von 2 Wochenüberhaupt eine Eingangsbesttätigung hast. Dafür braucht die DRV nach meiner Erfahrung schon mindestens 6 Wochen.
 

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Vergiss Mails. Schick das per FAx oder per Einschreiben. Ich würe mich wundern, wenn du innerhalb von 2 Wochenüberhaupt eine Eingangsbesttätigung hast. Dafür braucht die DRV nach meiner Erfahrung schon mindestens 6 Wochen.

Ja, darum dachte ich ja eben per E-Mail. Hat man mir sogar am Telefon angeraten. Mir ist klar, dass die Zeit ziemlich knapp ist. Das Problem bis zuletzt war einfach, dass ich hin und her gerissen war und nicht wusste, ob ich die Therapie nun antreten soll oder nicht. Unangenehme Sachen schiebe ich halt gerne bis zum letzten Drücker vor mir her... :( Mensch, was mache ich jetzt nur? Klar ist: Ich werde diese Therapie erstmal nicht machen, egal was kommt. Aber dann riskiere ich vielleicht eine Menge Ärger und Probleme...

Vorallen Dingen weiß das JC nichts, aber auch garnichts von der Reha. Und wenn die dann dahinterkommen, dass ich eine
-Reha beantragt habe
-Diese auch bewilligt bekommen habe
-Aber (aus Angst) nicht angetreten habe... was dann?

Eigentlich wollte ich das JC darüber informieren, aber da ich diese Kur nun doch nicht antreten möchte, dachte ich mir mache ich das besser nicht. Denn dann käme ich ja garnicht mehr aus dem Schneider und könnte womöglich noch gezwungen werden... :icon_cry::icon_cry:
 

Kerstin_K

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Vorallen Dingen weiß das JC nichts, aber auch garnichts von der Reha. Und wenn die dann dahinterkommen, dass ich eine
-Reha beantragt habe
-Diese auch bewilligt bekommen habe
-Aber (aus Angst) nicht angetreten habe... was dann?
DAsist das kleinste Problem. dort meldet man, dass man vo-biis zur Reha ist nd deshalb nicht zur Verfügung steht. alles andere geht das JC erstmal nichts an.
 

Uhus

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Hi, da bin ich wieder. Konnte mich überwinden und habe heute sowohl die deutsche Rentenversicherung angerufen als auch die Klinik.
Die Klinik hat kein Problem damit, dass ich den Aufnahmetermin verschieben will. Den nächsten Termin können die aber erst für den November vergeben. Und auch dann erst, wenn die Rentenversicherung damit einverstanden ist. Als ich die DRV angerufen habe, meinte die Dame ich möge einen Antrag auf Verschiebung stellen und erst dann kann darüber entschieden werden.
Wenn du deine Reha nur wegen SARS-CoV-2 verschieben möchtest, dann macht ein neuer Termin für November 2020 absolut keinen Sinn. Denn die Situation wird sich dann nicht grundsätzlich besser darstellen als jetzt. Eher schlechter, da voraussichtlich wegen des in der deutschen Bevölkerung grassierenden Präventionsparadox' eine schlimmere 2. Infektionswelle zu erwarten ist - diese dann aber bundesweit und nicht nur in einigen Hotspots. Und das dann vllt. noch in Kombination mit der Influenza, deren Saison dann ja auch wieder ist.

Eine nachhaltige Entspannung der Gesamtlage sehe ich erst, wenn flächendeckend ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das wird dieses Jahr nicht mehr der Fall sein.
 
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DAsist das kleinste Problem. dort meldet man, dass man vo-biis zur Reha ist nd deshalb nicht zur Verfügung steht. alles andere geht das JC erstmal nichts an.
Das heißt, dass wenn ich zu der Reha einfach nicht hinfahre und dem Jobcenter weitherhin nichts erzähle kann Hartz 4-technisch nichts passieren? Das Jobcenter hat mich ja nirgends zu ner Reha aufgefordert. Habe hier kein Dokument, wo das drauf steht. Meine KK hat mich auch zu nichts aufgefordert (Kriege eh kein Krankengeld).

Wenn du deine Reha nur wegen SARS-CoV-2 verschieben möchtest, dann macht ein neuer Termin für November 2020 absolut keinen Sinn. Denn die Situation wird sich dann nicht grundsätzlich besser darstellen als jetzt - eher schlechter, da voraussichtlich wegen des in der deutschen Bevölkerung grassierenden Präventionsparadox' eine schlimmere 2. Infektionswelle bundesweit zu erwarten ist. Und das dann vllt. noch in Kombination mit der Influenza, deren Saison dann ja auch wieder ist.

Eine nachhaltige Entspannung der Gesamtlage sehe ich erst, wenn flächendeckend ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das wird dieses Jahr nicht mehr der Fall sein.
Darüber habe ich auch bereits nachgedacht. Vielleicht sollte ich den Reha-Antrag einfach zurückziehen? Habe gelesen, dass man grundsätzlich zu jeder Zeit das Recht hat, von der Reha zurückzutreten. Und im Gegensatz zum Antrag auf Verschiebung muss dem Rücktritt stattgegben werden.

Und selbst wenn es Wochen dauert, bis der Antrag auf Rücktritt bearbeitet ist, so kann ich jederzeit nachweisen, wann ich den Rücktritts-Gesuch weggeschickt habe. Und habe ich das bereits vor dem eigentlichen Reha-beginn gemacht, kann mir sowieso nichts blühen, oder?
 

Uhus

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Darüber habe ich auch bereits nachgedacht. Vielleicht sollte ich den Reha-Antrag einfach zurückziehen?
Sollten dich nur wegen SARS-CoV-2 schwere Bedenken & Ängste plagen, dann ziehe den Reha-Antrag mit dieser Begründung einfach zurück. Keiner wird dich dazu in der gegenwärtigen Lage zwingen. Oder verschiebe die Reha, bis sich die Gesamtlage deutlich entspannt hat, nachdem flächendeckend ein Impfstoff zur Verfügung steht und auch du geimpft wurdest. In zwei Wochen die Reha anzutreten schätze ich persönlich sogar als weniger gefährlich ein als im November dieses Jahres. Warum, habe ich bereits beschrieben.
 
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Und wie wäre es, wenn ich dem Antrag auf Verschiebung der Reha einfach noch folgenen Passus hinzufüge?
Sollte meinem Antrag auf Verschiebung nicht stattgegeben werden, zeihe ich hiermit meinen Rehaantrag vom XX.XX.XXXX zurück.

Ich meine dann bin ich doch abgesichert: Sollte der Antrag auf Verschiebung bewilligt werden, ist das gut. Sollte der Antrag nicht bewilligt werden, habe ich den Reha-Antrag durch diesen Passus zurückgenommen und somit ungültig gemacht. So erspare mir das ewige hin und her, falls doch nichts mit Verschieben ist. Und wenn es mit der Verschiebung doch klappt, aber sich die Coronalage im November nicht bessert, trete ich dann halt endgültig zurück.

Oder gehört sich das nicht?

Was meint ihr?
 

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Nanu? Keiner der dazu was sagen könnte? 🤔

Da mir alles andere viel zu kompliziert erscheint, denke ich, dass ich meinen Verschiebungs-Antrag wohl per Post verschicken werde.

Komme eh nicht drum herum, da ich darüberhinaus noch einen Gesundheitsfragebogen an den ärztlichen Dienst der AfA (Nachbegutachtung) schicken muss. Und das geht ja nur per Post, oder?

Und da ich solche Briefe idR per Einschreiben mit Rückschein versende, ist der Gang zur Post wohl unvermeidbar.

Weiß eigentlich jemand wie es in den Postfilialen momentan aussieht? Ist da ne Scheibe zwischen Mitarbeiter und Kunde?
 

Kerstin_K

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Wenn du hier noch lange nachfragst, sind die 2 Wochen bis zum Rehaantritt vorbei.
 

Piiiter

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Und da ich solche Briefe idR per Einschreiben mit Rückschein versende, ist der Gang zur Post wohl unvermeidbar.
Weiß eigentlich jemand wie es in den Postfilialen momentan aussieht? Ist da ne Scheibe zwischen Mitarbeiter und Kunde?

Den Satz mit zurückziehen des Antrages kannst du erstmal lassen. Das kannst du später bei Bedarf immer noch machen, derzeit aber irrelevant.
Wichtig ist deinen Brief nun abzuschicken :)

Bei der Post wird auch MNS Pflicht sein, mMn zählt die Post auch zum Einzelhandel.
 

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Den Satz mit zurückziehen des Antrages kannst du erstmal lassen. Das kannst du später bei Bedarf immer noch machen, derzeit aber irrelevant.
Wichtig ist deinen Brief nun abzuschicken :)

Habe ich endlich getan :) Aber nun doch per E-Mail. Habe davor nochmal bei der DRV angerufen und der nette Herr meinte, dass in der jetzigen Situation eine "normale" E-Mail ausreicht. Postalische Anträge würden zurzeit 4-6 Wochen brauchen, bis diese bearbeitet werden, hat er gesagt. Eine Antwort bzw. Bewilligung/Ablehunung meines Antrages werde ich dann per Post erhalten.
Jetzt heißt es abwarten.

Danke an euch
 

Kerstin_K

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Schich das bitte noch per Post hinterher. Auf telefonische Aussagen der DRV ist null Verlass.
 
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