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Reha-Berater für berufliche Reha

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Muzel

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#1
Ist jemand von euch bei einem beruflichen Reha Berater gewesen? Mir steht ein Termin am 17. Juni an. Ich würde mich gern in einen Beruf umschulen lassen, der nicht im Katalog vom BFW steht. Geht das? Kann man auch in einer ganz normalen Einrichtung mit der Förderung vom Leistungsträger umgeschult werden?
Hoffentlich ist meine Frage den Admins genehm und ich werde nicht gleich ins "Off Topic" abgeschoben.
 

REP

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#2
Hallo Muzel!

Wer ist denn in deinem Fall der Leistungsträger? Rentenversicherung oder Arbeitsamt?

Viele Grüsse
REP
 

dragonflyer

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#4
"Teilhabe am Arbeitsleben" kann auch im Rahmen einer normalen betrieblichen Ausbildung gemacht werden. Der Ausbildungsbetrieb bekommt dann Zuschüsse vom Kostenträger.

Für eine berufliche Reha gibt es zumindest sehr viel mehr verschiedene Möglichkeiten als ein BfW ;)
 

Muzel

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#5
Erst einmal Dankeschön, Dragonflyer. Kann man sich denn wehren und wenn ja wie , wenn der Leistungsträger einem vorher noch eine medizinische Reha auf das Auge drücken will?
 

dragonflyer

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#6
Es kommt immer darauf an, ob eine medizinische Reha Sinn macht oder nötig ist.

Ich hatte erst nach meiner beruflichen Reha eine medizinische Reha gehabt, weil erst nach beruflicher Reha das ADHS bei mir festgestellt wurde :icon_party:
 

mamaela

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#7
Hallo,

kann man denn neben der Rente eine berufliche Reha machen? Mal so nebenbei die Frage? Wenn ja wo wende ich mich hin?

Gruß Mamaela
 

dragonflyer

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#8
Der allgemeine Grundsatz bei der RV lautet, Reha geht vor Rente.

Neben der Rente ist eine berufliche Reha nicht möglich. Eine medizinische Reha kann man während eines Rentenbezuges (egal ob EU-Rente oder Rente wegen Alters) machen, da ist allerdings dann die Krankenversicherung der Kostenträger, wo man die medizinische Rehabilitation beantragen muss.
 

Muzel

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#9
Dragonflyer!
Weißt du, ob man die medizinische Reha ablehnen kann, ohne die berufliche zu gefährden?
 

dragonflyer

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#10
Eine berufliche Reha kann und darf(!!) erst durchgeführt werden, wenn eine notwendige medizinische Reha abgeschlossen ist.

Ist nach medizinischen Maßstäben eine medizinische Reha erforderlich, kannst Du sie leider nicht ablehnen, ohne die berufliche Reha zu gefährden.

Ist aus ärztlicher Sicht eine medizinische Reha nicht erforderlich, kannst auch direkt in die berufliche Reha gehen.

Aber ob aus ärztlicher Sicht die medizinische Reha erforderlich ist, entscheiden nur die Ärzte, und in den meisten Fällen trifft diese Entscheidung der MDK(MDK Krankenkasse,MDK Rentenversicherung oder MDK der Bundesagentur für Arbeit) aufgrund von anderen Arztberichten, teilweise auch durch persönliche Untersuchungen.

Diese Regelung ist so, weil eine medizinische Reha einen Rehabilitanten bei medizinischer Notwendigkeit erst mal in die Lage versetzt, überhaupt eine berufliche Reha erfolgversprechend durchlaufen zu können. Denn kein Kostenträger möchte abertausende von Euros in einen sinnlosen Rehaversuch investieren. So eine berufliche Reha kann locker mal bis zu 150.000€ und mehr kosten an Umschulungskosten + Übergangsgeld etc.
 

dragonflyer

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#11
Hallo,

kann man denn neben der Rente eine berufliche Reha machen? Mal so nebenbei die Frage? Wenn ja wo wende ich mich hin?

Gruß Mamaela
Wenn Du der Meinung bist, Du wärst trotz Rentenbezug doch wieder in der Lage, im Berufsleben Fuß zu fassen nach einer beruflichen Reha, solltest Du Dich an die Beratungsstelle von Deiner zuständigen Rentenkasse wenden.
Es müßte ein medizinisches Gutachten eingeholt werden, ob sich Dein Zustand soweit wieder verbessert hat oder nicht.

Wenn Du eine berufliche Reha aufgrund einer positiven Prognose des MDK´s bekommen solltest, ist in dem Moment Dein Rentenbezug beendet und Du hättest mit Beginn einer beruflichen Reha Anspruch auf Übergangsgeld. Wie sich Übergangsgeld nach einem Bezug einer EU-Rente berechnet wird, weiß ich leider nicht, weil diese Fallkonstellation ist mir noch nicht begegnet.

ich vermute jetzt mal, dass Du EU-Rente beziehst? Ist diese begrenzt oder unbegrenzt vom zeitlichen Rahmen her??
 

Muzel

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#12
Hallo Dragonflyer!

Danke für deine ausführlichen Erklärungen.
Läuft das jetzt so ab, dass, sollte der Reha Berater sich mit mir auf eine sinnvolle berufliche Reha-Maßnahme einigen, auf jeden Fall noch eine Begutachtung vor der Reha stattfindet?
 

dragonflyer

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#13
Hallo Dragonflyer!

Danke für deine ausführlichen Erklärungen.
Läuft das jetzt so ab, dass, sollte der Reha Berater sich mit mir auf eine sinnvolle berufliche Reha-Maßnahme einigen, auf jeden Fall noch eine Begutachtung vor der Reha stattfindet?
Nicht unbedingt, es hängt wohl auch von der Vorgeschichte ab, ob es da schon gewisse Begutachtungen gab. Durch irgendetwas muss das Verfahren "Teilhabe am Arbeitsleben" ja in Gang gesetzt worden sein, entweder durch einen entsprechenden Antrag Deinerseits oder weil irgendein medizinischer Dienst die Rehabedürftigkeit festgestellt hat(kann ne rehaklinik sein, kann ein MDK sein).
Wodurch ist das Verfahren "Teilhabe am Arbeitsleben" bei Dir in Gang gekommen??
 

Muzel

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#14
Hallo Dragonflyer!
Ich habe einen Antrag auf Entschädigung nach dem BVG (Bundesversorgungsgesetz) beim Versorgungsamt gestellt. Inzwischen hat diese Aufgabe der Landschaftsverband übernommen. Über diesen Antrag wurde noch nicht abschließend entschieden (läuft ja auch erst 2 Jahre, ohne Widerspruch). In dem Formular durfte ich ankreuzen, ob ich eine berufliche Reha wünsche. Was ich auch getan habe.
Der Schwerbehindertenbeauftragte wollte jetzt mit dem Reha-Berater und mir klären, welche Maßnahme für mich in Betracht kommt.
 

dragonflyer

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#15
Der Schwerbehindertenbeauftragte wollte jetzt mit dem Reha-Berater und mir klären, welche Maßnahme für mich in Betracht kommt.
Da könnte es durchaus passieren, dass eventuell ein MDK noch eingeschaltet wird, um abzuchecken, wofür Du überhaupt noch gesundheitlich geeignet bist, und es könnte auch eine sogenannte Berufsfindung kommen, da wird allgemein Neigungen/Fähigkeiten etc. abgecheckt und da gibt es meistens auch noch Untersuchungen.
 

mamaela

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#16
Wenn Du der Meinung bist, Du wärst trotz Rentenbezug doch wieder in der Lage, im Berufsleben Fuß zu fassen nach einer beruflichen Reha, solltest Du Dich an die Beratungsstelle von Deiner zuständigen Rentenkasse wenden.
Es müßte ein medizinisches Gutachten eingeholt werden, ob sich Dein Zustand soweit wieder verbessert hat oder nicht.

Tja das ist so mein Problem, der Kopf will, aber der Körper nicht :icon_neutral:Ich wollte nicht ewig auf Rente sein, ich bin doch noch jung :icon_sad: Ich bin in einer Zwickmühle, ich würde es gerne versuchen, jedoch bin ich hin und hergerissen. Ich weiß das ich oft krank bin, aber trotzdem das Leben zu Hause ist für mich nichts, mir fällt die Decke auf den Kopf. Jedoch dann stellt sich wieder die Frage wer stellt mich denn ein :icon_sad:

Wenn Du eine berufliche Reha aufgrund einer positiven Prognose des MDK´s bekommen solltest, ist in dem Moment Dein Rentenbezug beendet und Du hättest mit Beginn einer beruflichen Reha Anspruch auf Übergangsgeld. Wie sich Übergangsgeld nach einem Bezug einer EU-Rente berechnet wird, weiß ich leider nicht, weil diese Fallkonstellation ist mir noch nicht begegnet.

ich vermute jetzt mal, dass Du EU-Rente beziehst? Ist diese begrenzt oder unbegrenzt vom zeitlichen Rahmen her??

Ja ich beziehe EU Rente auf Zeit, die fällt in einpaar Monaten weg. Habe jetzt wieder Gutachten für die Weiterbewilligung.

LG Mamaela
 

Muzel

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#17
Vielen Dank Dragonflyer für deine vielen Tipps. Ich bin schon froh, dass ich in Begleitung zum Reha-Berater gehe. Zumindest hat die Begleitung bewerkstelligt, die fast eingeschlafene Angelegenheit wieder zu beleben.
 

Muzel

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#19
Dragonflyer, ich denke, dass du bestimmt noch von mir hören wirst. Ich musste meinen Lebenslauf dem Schwerbehindertenvertreter schicken und der wollte ihn für den Reha-Berater haben. Ich warte jetzt auf Nachricht von dem Schwerbehindertenvertreter, dass der Termin klar geht.
Dankeschön für alles!!!
 

Muzel

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#20
Ich habe einen wahnsinnigen Schiss. Der Termin am 17.6. wurde mir nun vom Schwerbehindertenvertreter und von dem Reha-Berater bestätigt. Der Schwerbehindertenvertreter möchte mich vorher sehen, hat das einen Haken?
 

Muzel

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#21
Ich kann gut verstehen, dass sich keiner äußern will zu meinem Problem. Ich kann es mit meinem Verstand auch mein schlechtes Bauchgefühl nicht erklären. Dieser Behindertenvertreter ist ein hohes Tier. Er vertritt das Ministerium und ich bin ein chancenloser Elo. Mehr logische Gründe weiß ich nicht. Auch Bauchgefühle helfen mir.
 
E

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#22
Nur soviel dazu Muzel: Der Schwerbehindertenbeauftragte steht in der Regel auf der Seite des Schwerbehinderten. Ich nehme mal an, daß er einfach nur mit Dir durchsprechen will WAS DU WILLST.

Da sollte eher Deine "Gegenseite" Angst haben :icon_wink:

Wieso hast vor dem Schiss? Kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Schreib Dir Stichpunkte auf was Du willst und sprich es mit ihm durch.

LG
 

Muzel

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#24
Der Schwerbehindertenbeauftragte steht in der Regel auf der Seite des Schwerbehinderten.
Hallo Muci, meinst du, dass ein so so hohes Tier die Behindertenrechte noch wirklich wahrnimmt?
Mir ist so übel, das glaubst du gar nicht.
 
E

ExitUser

Gast
#25
Der Schwerbehindertenbeauftragte steht in der Regel auf der Seite des Schwerbehinderten.
Hallo Muci, meinst du, dass ein so so hohes Tier die Behindertenrechte noch wirklich wahrnimmt?
Mir ist so übel, das glaubst du gar nicht.
JA das glaube ich!
 

Muzel

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#26
Das LVR ist bisher mit seiner Entscheidung noch nicht in die Puschen gekommen. Ich soll jetzt einen Antrag (wünscht der Behindertenvertreter) beim LVR auf Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Wenn nun der LVR bisher seine Zuständigkeit noch nicht positiv festgestellt hat, wird mein Antrag an die BA geschickt. Kann mir jemand sagen, was es da für Hürden gibt? Ich weiß lediglich sicher, dass man behindert oder davon bedroht sein muss und den gelernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Muss man eine bestimmte Anzahl von Jahren Arbeitslosengeld bezogen haben?
 

Muzel

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#28
Von der RV warte ich auch noch auf den Bescheid. So lange ist sie nicht zuständig. Für mich kommt lediglich die BA in Betracht und da weiß ich einfach die Voraussetzungen nicht so genau und die möchte ich schon wissen, bevor ich den Antrag auf berufliche Reha stelle. Denn ich traue dem Schwerbehindertenvertreter nicht so ganz, zumal er mich angelogen hat. Bevor wir zu dem Reha -Berater des LVR gefahren sind, wollte er für den Reha- Berater meinen Lebenslauf haben. Nur war es nicht der LVR-Berater, der meinen Lebenslauf wollte sondern der Schwerbehindertenvertreter.
 
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