Reha-Bearbeitung trotz Jobannahme!?

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MJX

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8) ich schon wieder.
hab immer noch das problem mit dem arbeitslosenverwaltungsamt, dass mir niemand konkret auskunft gibt: :cry:
folgender fall .........
ich habe beim aa einen rehaantrag laufen, bei dem "nur" noch die ärztliche begutachtung gemacht werden muß, aber die dauert. jetzt habe ich nachgefragt: " kann vom alg nicht leben und muß irgendeinen job machen um geld zu verdienen, will aber dass der antrag trotzdem weiter bearbeitet wird. denn es kann nicht sein, dass ich die nächsten 20jahre immer wieder job wegen krankheit verliere und dann alles von vorne beginnt. also umschulung oder weiterbildung." :hug: "

das geht nicht, sobald ich keine leistung mehr vom aa beziehe, bin ich draussen und mein antrag auch.

aber wie soll ich dem leistungsträger (rentenkasse) klar machen, dass die mir eine rehamassnahme bezahlen sollen, wenn die vom aa nichtmal die begutachtung zu ende führten?

also lieber nicht arbeiten gehen und die zeit aussitzen und abwarten, bis die endlich eine entscheidung durchgezogen haben, oder wie?

und stimmt es, dass ich als arbeitsloser (alg1) bis max 165 euro netto im monat dazuverdienen darf (ohne anrechnung) oder 15 stunden pro woche!?!?! :?:

ich könnte :kotz: , ich soll morgen probe arbeiten und weiß nicht wie es mit der ganzen chose weitergehen soll. versau ich mir jetzt alle reha-chancen, nur weil ich arbeiten gehen will?

macht mal nen schlauen spruch bitte :klatsch:

ciao
mjx
 

MissMarple

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Hallo

*vielleicht passt das Posting eher in die Rubrik Schwerbehinderung, Gesundheit*

Hast du einen Antrag auf berufliche Rehabilitation beim Arbeitsamt oder beim Rententräger gestellt ?!
Sind ja beides Behörden die getrennt voneinander arbeiten.

Vielleicht wäre ein Antrag auf berufliche Rehabilitation über den Rententräger effektiver oder man würde sich dort mit dem AA in Verbindung setzen und die Sache käme ins Rollen ?! Immerhin ist der Rententräger auch immer bedacht, dass eine Erwerbsfähigkeit erhalten bleibt / Bezug einer EU Rente nicht eintritt.

Versuche ruhig mal die Schiene über den Rententräger und mach dich bei denen mal schlau in Punkto berufliche Reha. Erwähne dabei ruhig, dass beim AA deine Lage bekannt ist, aber die Bearbeitung verschleppt wird usw.

So würde ich zumindest vorgehen und es über den Weg antesten.

Viele Grüße
MissM.
 

kalle

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Das Problem ist natürlich auch folgendes:
Wenn Du nun plötzlich auch ohne Reha wieder arbeiten kannst, dann sinken natürlich Deine Chancen auf Reha schlagartig.
Wenn Du arbeiten kannst, dann brauchst Du auch keine Reha.

Und da Du ja wohl Sozialversicherungspflichtig arbeitest......... kriegt das auch die RV mit.,

Also, genau überlegen was Du machst. Oder, was für DIch langfristiger besser ist.
 

MissMarple

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stümmt.

in keinem Falle darf es eine Arbeit sein die entgegen deinen Beschwerden steht !

Was das Arbeiten an sich angeht, so sehe ich es nicht als nicht ganz so kritisch an, weil es sich zum Einen ja um eine nur sehr geringe Stundenzahl handeln kann und zum Anderen ja sogar auch volle EU Rentner offiziell im gesetzlichen Rahmen der RV arbeiten dürfen.

Natürlich ist das alles bei noch schwebenden Verfahren etwas kritischer zu werten, keine Frage.

MissM.
 

kalle

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Also, ich denke mal, das es hier überhaupt auf Arbeit ankommt. Die Reha setzt doch eine starke Einschränkung der Arbeitsfähigkeit voraus. Diese soll durch eine Reha behoben, gemildert oder verbessert werden.
Nun arbeit jemand,obwohl er Reha beantragt hat. Auch wenn das nur minimal ist oder in einer anderen Sparte: Immer ein schlechtes Bild.

Und bitte verzeiht mir die harten Worte: Mit Recht. Die Reha wird schon so schlecht gezahlt , unwillig bewilligt und manchmal auch sehr gerne abgelehnt. Und das bei Menschen, die nicht mehr können und starke Probleme haben. Und dann würde jemand, der wohl doch noch arbeiten kann eine Reha bewilligt bekommen?

Ich meine jetzt nun nicht den MJX. Aber das Bild , welches rüberkommen würde und die Überlegungen, die die RV anstellen könnte.
Also, genau überlegen, was Du möchtest und dann handeln.
 

Arania

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Ich würde eh vor allen Dingen die Gesundheit setzen, denn was hilft mir Arbeit und Geld wenn nachher die Gesundheit streikt und mir vielleicht dadurch noch schlimmeres droht als ein Jobverlust.

Da ich die Krankheitsgeschichte nicht kenne, kann ich auch nur raten das sich der Antragsteller das genau überlegen sollte
 

MJX

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erstmal vielen dank für eure regen antworten:

1. richtig, vielleicht gehört es besser in die reha abteilung, aber so firn bin ich hier noch nicht
2. wäre der job im kfz-bereich gewesen (hat sich schon wieder erledigt) und das ist genau das problem: ich habe mich bei verschiedenen jobs beworben, aber die besten verdienstmöglichkeiten habe ich LOGO in meinem job, denn sondt bin ich ungelernter!
3. der reha antrag läuft beim aa, seit etwa 2 monaten - und ich hatte vor 5 jahren schonmal eine umschulung bekommen, die aber wegen diverser op´s abgebrochen wurde - also ist die chance recht hoch, dass es wieder auf eine umschulung hinausläuft, da ich ja schon 50% gb habe
4. da wären wir wieder bei der unsinnigkeit, wenn ich in meinem job nicht mehr arbeiten kann (auf dauer) und eine weiterbildung oder umschulung will - wie kann ich dann kurzzeitig wieder in meinem job arbeiten und dann auch noch eine reha wollen!?! das versteht eben keiner. aber als küchenhilfe für 3 euro die stunde brauche ich auch nicht zu arbeiten, denn davon kann ich auch nicht leben.
5. meine krankheitsgeschichte ist hinlänglich bei den ämtern bekannt: ich suche mir immer wieder selber einen job, den halte ich dann auch eine ganze weile durch, aber irgendwann werde ich dann doch wieder krank und muß dann meist ins krankenhaus und operiert werden oder falle länger aus - ergebnis - job weg!!! und das geht jetzt schon seit etwa 10 jahren so!
6. und genau eure überlegungen hierzu habe ich auch angestellt, deshalb ja meine frage : was tun? arbeiten zu gehen, ist eine notwendigkeit und das will ich auch ( ich muß es auch wegen des geldes), aber ich will diese bearbeitung nicht gefährden, weder vom aa noch von der rentenkasse, die (laut aa) dafür zuständig ist.

aber von amtswegen kommen keine brauchbaren aussagen.
fakt ist: vom alg allein kann ich nicht leben, dafür habe ich zuviele ausgaben und noch weiter runterschrauben kann ich das nicht, also muß ich irgendwie geld dazuverdienen. und schwarzarbeit kann die lösung allein nicht sein. :shock:

aber ihr habt recht, ich werde persönlich zur rente gehen und mit denen sprechen, mal sehen was dabei dann herauskommt. auf´s aa kann man ja eh nur sch......... und die meisten mitarbeiter dort haben entweder keine motivation mehr oder einfach nur noch weniger ahnung als ich. :kotz:

danke erstmal für eure antworten
ciao
mjx
 

MissMarple

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Bist du derzeit eigentlich als voll vermittelbar beim Amt gemeldet ?

Arbeitsunfähigkeit bezieht sich immer auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit.

Kalle hat aber schon recht. Ich denke auch, dass die RV sicherlich nicht mal eben so eine Reha bewilligt, wenn jemand zum Einen zur Zeit gar nicht im richtigen Berufsleben steht ( Arbeitsplatz bedroht ist ) und zum anderen nebenher noch etwas arbeiten kann.

In erster Linie zählen halt doch meist immer noch Kosten bei den Trägern und wenn du zZT beim Arbeitsamt läufst ist die RV froh, dass sie nichts zahlen muss - umgedreht könnte das AAmt aber auch Interesse haben, dass die Reha vom der RV gezahlt wird und plötzlich schneller agieren...
;) lass das ruhig mal anklingen bei einem Termin dort.

MissM.
 

MJX

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:? was meinst du mir "voll vermittelbar"!?

ich habe dem aa gesagt; dass ich "volltags" arbeiten möchte, nur das in meinem beruf nicht mehr kann -was aus meinem lebenslauf hervorgeht- weil ich aus gesundheitlichen gründen immer wieder den job verliere. und das sich da was ändern muß. ausserdem bekam ich schon mal "eingliederungsbeihilfe" für einen arbeitgeber und habe 50%..................

daraufhin, hat mich die sb eingetragen für rehamassnahmen und/oder zur prüfung dessen. und darauf warte ich nun.

dann war die aussage: "da sie mehr als 15 jahre an einem stück gearbeitet haben (o-ton), wäre sowieso die rentenkasse zuständig, also wird das ergebnis der ärztlichen begutachtung (die nach aktenlage erfolgt) ohnehin an die rentenkasse weitergeleitet, denn die sind dann kostenträger!" (mal wieder, wie schon vor 5 jahren)

bin ich jetzt deppert, oder begreif ich einfach deine antwort nicht?

"Kalle hat aber schon recht. Ich denke auch, dass die RV sicherlich nicht mal eben so eine Reha bewilligt, wenn jemand zum Einen zur Zeit gar nicht im richtigen Berufsleben steht ( Arbeitsplatz bedroht ist ) und zum anderen nebenher noch etwas arbeiten kann."

heißt das, dass reha nur dann bewilligt wird, wenn jemand "IM BERUFSLEBEN" steht und wenn er arbeitslos ist, weil er wegen krankheit den job verlor, dann nicht!? :?:

ciao
mjx
 
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