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Reha Antrag - viele Fragen....

Maxterlee

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Hallo zusammen,

Ich habe mich im Forum angemeldet, da ich einige Fragen an euch habe.

Zu meiner Vorgeschichte....
Ich arbeite seit einigen Jahren (>5 Jahre wegen EU- Rente) bei einem grossen Konzern. Meine Herausforserungen an diesem reinen Bürojob ist, dass ich gesundheitlich angeschlagen bin.
Schwerbehindertenausweis 100% und MErkzeichen BL, H usw.
Arbeigeber weiss Bescheid über Sehbehinderung Bescheid aber ohne BL, das habe ich nicht mitgeteilt.
Ich habe eine unheilbare Augenkrankheit, welches mein Gesichtsfeld schleichend verkleinert hat. Dazu kam noch Grauer Star. Diese wurde Ende Oktober operiert und seitdem bin ich arbeitsunfähig. Nach der OP habe ich viele Komplikationen neu dazu bekommen. In meinem winzigen Restsehfeld sind jetzt Trübungen, fliegende Mücken usw. Dazu noch beide Glaskörper sind abgehoben und an einem Auge hat sich ein Nachstar gebiltet, welches Anfang März entfernt werden soll.
Nach dieser OP bin ich nicht mehr selbständig. Ich kann ohne Begleitung nichts machen und fühle mich zutiefst depressiv. Ich werde auch psychotherapeutisch behandelt.
In dieser Zeit habe ich auf Anraten von meinem Psychologen und von meinem Augenarzt ermutigt medizinische Reha in einer Spezialklinik zu machen.

In der Zwischenzeit musste ich zweimal mich bei der Krankenkasse vorstellen da ich seit Anfang Dezember Krankengeld beziehe. Meiner Betreuerin teilte ich mit, dass ich vllt. ein Reha Antrag stellen werde. Daraufhin hat Sie mir all die notwendigen Unterlagen mitgegeben.
Inzwischen habe ich 2 Befundberichte und die notwendigen Formulare selber ausgefüllt. Es fehlt nur noch ein Formular wegen der AU. Das wollte ich von der AOK bestätigrn lassen, aber diese haben Sie mir nicht ausgehändigt, und mich zu meiner Betreuerun verwiesen, dass der komplette Reha Antrag über AOK gehen soll. Hab jetzt ein Termin bei AOK...

Meine Fragen....
1. Da ich noch nicht von der KK aufgefordert bin eine Reha zu machen, kann ich den kompletten Antrag direkt bei der DRV abgeben, ohne den AUD Formular ?
Ich will eigentlich nicht, dass die KK alles über mich weiss, oder kriegen die trotzdem alle Infos von der DRV ?

2. Welcher Weg ist langsamer direkt bei der DRV oder über die Krankenkasse ?

3. ist dieser Reha Antrag gleichzeitig ein Rentenantrag ?
Muss ich dann Rente beantragen, wenn das Reha Bericht, mich als nicht mehr erwerbstätig erklärt, oder kann ich dann weiter mich krank schreiben lassen und danach nach der vollen Geneaung ( also konkret nach der Nachstarbehandlung) wieder zur Arbeit gehen ?

4. Im nachhinein merke ich, dass ich micb voreilig verhalten habe, aber nachdem was ich in den letzten Monaten erlebt habe, hättet ihr euch auch so verhalten. Kann ich auch den Reha Antrag im Februar / März stellen, aber mit den Befundberichten von Dezember, würde das gehen ?

Ihr seht, dass ich mich mit solchen Themen nie zu tun hatte. Ich bedanke mich im Vorfeld an alle Antworten und Hilfen die Ihr mir weitergebn könnt.
 

Lilastern

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@Maxterlee

Es ist immer besser, wenn du alle Papiere die für die Antragstellung notwendig sind, komplett eingereicht werden.

Ich würde alle Papiere an die DRV selber hinschicken.

Für die Sachbearbeiter ist das auch alles mehr Aufwand, wenn Sie dich anschreiben müssen, dies und jenes müssen Sie noch nachreichen.

Dieser Audit-Beleg von der Krankenkasse dürfte kein Problem sein. Wenn du es nicht beilegst, bekommst du eine Aufforderung diesen nachzureichen.

Was ist daran so schlimm, wenn Sie deine AU-Zeiten abgespeichert haben. Du reichst doch sowieso immer den Krankenkassenteil von der AU-Bescheinigung bei denen ein.

Nein, und wenn du einen Rehanantrag stellst, dann ist das nicht automatisch auch dein Rentenantrag.

Und es kommt auf den Entlassungbericht der Reha darauf an, wie du entlassen wirst. Aber angenommen dein Kurarzt entlässt dich arbeitsfähig aus der Reha und bist der Meinung das geht aber noch nicht. Dann lässt du dich vom behandelnden Arzt weiter AU schreiben.

In der Reha bekommst du ohnehin einen Termin bei so einem Sozialberater und da kannst du dich umfassend zum Rentenantrag informieren.

Rentenantrag wird auch immer wieder ein Thema bei den Vorträgen während deiner Rehazeit sein. Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht.

Auf so einem Standardbogen wird doch sowieso gefragt, bei welchen Ärzten man innerhalb der letzten 6 Monate war.

Diesen Rehaantrag würde ich so schnell wie möglich stellen. Es dauert ja auch, bis das alles bearbeitet wird. Vor allem kann es ja auch sein, dass der Antrag abgelehnt wird und dann Widerspruch einlegen. Das ist ja auch alles Zeit um das es sich verschiebt-


Aber wie du genau nach der Reha vorgehst, das besprichst du am besten mit diesem Sozialberater die leiten da einiges in die Wege und sind da auch behilflich.
 

Maxterlee

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Also dann alles bei der Aok abgeben, inklusive ärztl. Gutachten und Befundberuchte ?

Wenn dann eine Zusage kommt, muss ich den vorgeschlagenen Termin sofort wahrnehmen oder Kann man diese auch später antreten ?
 

Lilastern

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Also dann alles bei der Aok abgeben, inklusive ärztl. Gutachten und Befundberuchte ?

Wenn dann eine Zusage kommt, muss ich den vorgeschlagenen Termin sofort wahrnehmen oder Kann man diese auch später antreten ?

Für die Antragstellung ist doch beim behandelnden Arzt ein Termin notwendig, wo er dir diesen ärztlichen Befundbericht erstellt, den du für diesen Rehantrag unbedingt brauchst.

Ich weiß ja nicht, welcher Arzt bei dir den Rehaantrag stellt. Der Arzt weiß ja dann auch welche Befundberichte dafür notwendig sind.


So schnell mit dem zugewiesenen Termin der Rehaklinik geht das nicht.

Wenn du alles eingereicht hast, bekommst du erst einmal ein Schreiben dass dein Antrag eingegangen ist und bekommst ein Aktenzeichen mitgeteilt, dass du immer mitangeben sollst.

Es kommt erst so ein Bescheid, ob die Reha bewilligt wird, oder nicht.

Bei Bewilligungsbescheid bekommst du beispielsweise nur Bescheid für wieviel Wochen du vorgemerkt bist und dann noch welche Rehaklinik.

Du kannst einen Vorschlag für eine Rehaklinik machen.

Bist du mit der vorgesehenen Rehaklinik nicht einverstanden kannst du Widerspruch einlegen.


Dann kommen von der Rehaklinik Prospekte und Liste was du brauchst, Fragebogen zu deinen gesundheitlichen Sachen. Und diesen musst du sofort wieder zurückschicken. Ja, und der Rehatermin bekommst du per Post von der Rehaklinik.

Verschiebung des Termins geht nur wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Also wenn beispielsweise erkrankst, und die Reha nicht antreten kannst.
Aber das sind so Einzelfälle.
 

Maxterlee

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Hallo Lilastern,
Die ärztlichen Befundberichte von Psychologen und Augenarzt habe ich schon. Die Antragsunterlagen habe ich auch ausgefüllt.

Ich muss es nur noch an die DRV schicken oder bei meiner Krankenkasse abgeben. Diese will nämlich laut ihrer Aussage mir bei der Antrsgstellung helfen.
Aber ich glaube die wollen mich nur schnell loswerden und ein Eilantrag stellen.

Aber ich habe fie Frage aus datenschutz Gesichtspunkten gestellt. Hätte ich Nachteile in Zukunft wenn meine KK diese Berichte auch hat ?
Oder soll ich der Krankenkasse nur mitteilen, dass ich den Antrag an Drv gesendet habe und dann bei der DRV Geschäftsstelle sbgeben ?
 

Doppeloma

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Hallo Maxterlee,

Also dann alles bei der Aok abgeben, inklusive ärztl. Gutachten und Befundberuchte ?
NEIN, auf keinen Fall den Reha-Antrag über die AOK /KK stellen und laufen lassen ... das nutzen die dann für sich aus und hoffen auf eine Berentung (wegen Erwerbsminderung) und Erstattung des Krankengeldes ...

Wenn dann eine Zusage kommt, muss ich den vorgeschlagenen Termin sofort wahrnehmen oder Kann man diese auch später antreten ?
das ist genau der wichtige Punkt den du direkt mit der DRV (schriftlich) klären solltest, dass dein "Dispositionsrecht" für diesen Antrag festgestellt wird (bei der DRV !!!) denn sonst entscheidet die KK darüber und geht als "Inhaber des Bestimmungsrechtes" in die DRV-Reha-Akte.

Dann hast du dich nach den "Wünschen" der KK zu richten und kannst das nicht mehr selbst entscheiden wann und in welcher Klinik das passender für dich wäre.

Lass dich da von der KK nicht überrumpeln, die wollen dir "nur helfen" aber am meisten sich selber und sich den Antrag und das Entscheidungsrecht sich selber sichern ... als hätten sie von dir diesen Antrag per Bescheid (§ 51 SGB V) verlangt.

Die KK hat ohne diesen Bescheid (und ein entsprechendes MDK-Gutachten) keinen Anspruch auf das Dispositionsrecht für einen Reha-Antrag den du freiwillig gestellt hast.

Nach der Reha möchte die KK auch sehr gerne schnellstens den Reha-Bericht haben um darin nach "baldiger Genesung" zu forschen, die KK hat keinen Rechtsanspruch auf den Bericht und sonstige medizinische Befunde, das sind Sachbearbeiter und keine Ärzte ... auch diese ständigen "Meldetermine" solltest du denen untersagen, du bist nicht verpflichtet dort "aufzulaufen" und mit den SB über deine Krankheiten zu sprechen.

Wenn die KK was will gehören dazu die Rechtsgrundlagen (§§ die das erlauben würden was man verlangt) und wenn die nicht angegeben wurden, brauchst du dort auch nicht erscheinen.

Sei vorsichtig, die KK wollen alle nur noch Geld sparen (besonders Krankengeld) und da ist denen jedes miese Mittel recht (die A*K ist da einer der schlimmsten Sorte !!!), mach deinen Reha-Antrag mit deinem Arzt fertig und schicke den nur auf direktem Wege zur DRV !!!

MfG Doppeloma
 

Maxterlee

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Hallo Maxterlee,



NEIN, auf keinen Fall den Reha-Antrag über die AOK /KK stellen und laufen lassen ... das nutzen die dann für sich aus und hoffen auf eine Berentung (wegen Erwerbsminderung) und Erstattung des Krankengeldes ...



das ist genau der wichtige Punkt den du direkt mit der DRV (schriftlich) klären solltest, dass dein "Dispositionsrecht" für diesen Antrag festgestellt wird (bei der DRV !!!) denn sonst entscheidet die KK darüber und geht als "Inhaber des Bestimmungsrechtes" in die DRV-Reha-Akte.

Dann hast du dich nach den "Wünschen" der KK zu richten und kannst das nicht mehr selbst entscheiden wann und in welcher Klinik das passender für dich wäre.

Lass dich da von der KK nicht überrumpeln, die wollen dir "nur helfen" aber am meisten sich selber und sich den Antrag und das Entscheidungsrecht sich selber sichern ... als hätten sie von dir diesen Antrag per Bescheid (§ 51 SGB V) verlangt.

Die KK hat ohne diesen Bescheid (und ein entsprechendes MDK-Gutachten) keinen Anspruch auf das Dispositionsrecht für einen Reha-Antrag den du freiwillig gestellt hast.

Nach der Reha möchte die KK auch sehr gerne schnellstens den Reha-Bericht haben um darin nach "baldiger Genesung" zu forschen, die KK hat keinen Rechtsanspruch auf den Bericht und sonstige medizinische Befunde, das sind Sachbearbeiter und keine Ärzte ... auch diese ständigen "Meldetermine" solltest du denen untersagen, du bist nicht verpflichtet dort "aufzulaufen" und mit den SB über deine Krankheiten zu sprechen.

Wenn die KK was will gehören dazu die Rechtsgrundlagen (§§ die das erlauben würden was man verlangt) und wenn die nicht angegeben wurden, brauchst du dort auch nicht erscheinen.

Sei vorsichtig, die KK wollen alle nur noch Geld sparen (besonders Krankengeld) und da ist denen jedes miese Mittel recht (die A*K ist da einer der schlimmsten Sorte !!!), mach deinen Reha-Antrag mit deinem Arzt fertig und schicke den nur auf direktem Wege zur DRV !!!

MfG Doppeloma
Wenn ich bei Drv persönlich abgebe habe ich dann diesen Dispositionsrecht automatisch oder muss ich da ein extra Antrag stellen ?
 

Sani73

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Ich habe Anfang Nov. den Antrag auf med. Reha zusammen mit meiner Ärztin gestellt.
Obwohl ich seit Juli AU bin habe ich keinen AUD- Beleg mit zugelegt.

Das Antragspaket hatte ich mir auf der Seite der DRV runtergeladen. Das geht ohne Probleme.

Es dauerte keine 3 Wochen da war mein Antrag bereits genehmigt. Im Januar geht es los und ich freue mich schon drauf. Komme auch in eine meiner Wunschkliniken. :)

Viel Erfolg.
Sani
 

Ines2003

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Die Bewilligung zur Reha hat 6 Monate gültigkeit, das war jedenfalls vor ein paar Jahren bei mir der Fall, die Krankenkassen suchn auch nicht jach der für den Patienten günstigen Reha klinik, ich sollte, da es eine amblante Reha war jeden Tag ca. 60 km pendeln, habe dann angegragt ob nicht die Reha Klinik in unserer Nachbarschaft genau si geeignet wäre, das war Sie.
Die Fahrtkosten bekommt man ja auch zurück, ich hatte z. B einen Antrag für den PKW gestellt, dieser wurde abgelehnt, es werden nur die Kosten für den ÖPNV übernommen, das waren in meinen Fall mehr, als mir den PKW, habe also noch ´Gewinn´ gemacht.
 

Doppeloma

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Hallo Maxterlee,

Wenn ich bei Drv persönlich abgebe habe ich dann diesen Dispositionsrecht automatisch oder muss ich da ein extra Antrag stellen ?
Mach dir lieber einen kleinen "Dreizeiler" fertig (Name /Anschrift und Rentenversicherungs-Nummer nicht vergessen), dass du selbst für dich das Dispositionsrecht für den Reha-Antrag vom XXX in Anspruch nimmst.

Datum, Unterschrift und mit "antackern" an den Antrag.

Auf einer Kopie davon lässt du dir die Abgabe bei der DRV bestätigen, damit bist du auf der sicheren Seite und hast auch noch selbst was in der Hand dazu falls die KK "auf dumme Gedanken" kommt, die versuchen das nämlich durchaus auch mal nachträglich für sich in Anspruch zu nehmen.

Solltest du was von der KK für den Antrag benötigen, dann lässt du nur das dort ausfüllen und lieferst es auch selbst bei der DRV ab.

So kannst du auch immer alle Unterlagen für dich noch kopieren, ehe das an irgendeine Behörde geht.

MfG Doppeloma
 

Maxterlee

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Hallo Maxterlee,



Mach dir lieber einen kleinen "Dreizeiler" fertig (Name /Anschrift und Rentenversicherungs-Nummer nicht vergessen), dass du selbst für dich das Dispositionsrecht für den Reha-Antrag vom XXX in Anspruch nimmst.

Datum, Unterschrift und mit "antackern" an den Antrag.

Auf einer Kopie davon lässt du dir die Abgabe bei der DRV bestätigen, damit bist du auf der sicheren Seite und hast auch noch selbst was in der Hand dazu falls die KK "auf dumme Gedanken" kommt, die versuchen das nämlich durchaus auch mal nachträglich für sich in Anspruch zu nehmen.

Solltest du was von der KK für den Antrag benötigen, dann lässt du nur das dort ausfüllen und lieferst es auch selbst bei der DRV ab.

So kannst du auch immer alle Unterlagen für dich noch kopieren, ehe das an irgendeine Behörde geht.

MfG Doppeloma
Hallo Doppeloma,
Vielen Dank für den Tipp.

Ich habe bzgl. des AUD-Formular Beleg auch direkt bei der DRV eine Antwort gefunden.
https://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=18870
 

Lilastern

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@Ines2003;

Bei dem Fragebogen den die Rehaklinik zum Ausfüllen geschickt hat, wollten die auch wissen wie man anreist. Für öffentliche Verkehrsmittel wurde aber nur die günstige Fahrkarte übernommen.

Aber Kilometerpauschale wurde übernommen. Das Fahrgeld wurde am Schalter der Rehaklinik ausbezahlt.
 

Ines2003

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Die Krankenkasse wollte wissen, wie man angereist ist, dazu hat die Reha Klinik eine Bescheinigung ausgestellt, das ich mit dem PKW angereist bin, ich aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel hätte benutzen können, drauf hin hat die Krankenkasse an diese Übernommen.
 

Maxterlee

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Hallo,

Ich habe jetzt alle Unterlagen zusammen, aber urgendwie bin ich immernoch wegen den Ops angeschlagen. Auf mich kommt auch noch eine Laser Eingriff Anfang März.

Kann ich den Rehs Antrag auch im März einreichen, mit den ärztlichen Befundberichten von diesem Monat oder jetzt einreichen und den von der RV vorgeschlagenen Termin wiedersprechen und in die Zukunft ( April / mai) verlegen ?
 

Doppeloma

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Hallo Maxterlee,

Ich habe jetzt alle Unterlagen zusammen, aber urgendwie bin ich immernoch wegen den Ops angeschlagen. Auf mich kommt auch noch eine Laser Eingriff Anfang März.
Noch hat dich die KK ja nicht zur Antragstellung schriftlich aufgefordert aber deine Andeutungen werden (vermutlich) sehr bald dafür sorgen, dass du das schriftlich (als verbindlicher Bescheid) bekommst und dann liegt das Dispositionsrecht bereits bei der KK.

In diesem Falle kannst du da gar nichts mehr beeinflussen (nur das Klinik-Wahlrecht kannst du noch versuchen bei der DRV durchzusetzen) und musst die Antragstellung in spätestens 10 Wochen (nach der Aufforderung) bei der KK nachweisen, sonst stellen die das Krankengeld ein.

Die DRV "reserviert" dir das Dispositionsrecht aber auch nicht vor einer tatsächlichen Antragstellung auf Reha, da "tanzt" du damit aktuell auf einem Vulkan ...

Kann ich den Rehs Antrag auch im März einreichen, mit den ärztlichen Befundberichten von diesem Monat oder jetzt einreichen und den von der RV vorgeschlagenen Termin wiedersprechen und in die Zukunft ( April / mai) verlegen ?
Noch hast du ja keinen Termin, mit der Antragstellung ist ja noch nicht klar wann die DRV die Reha überhaupt bewilligen wird und den Anreisetermin bekommst du dann von der Reha-Klinik und dort kannst du dann eventuell einen anderen Anreisetermin absprechen.

Aus gesundheitlichen Gründen (wegen OP z.B.) sollte das eigentlich möglich sein, dann den passenden Zeitpunkt zu wählen, manche Reha-Kliniken haben ohnehin längere Wartezeiten, das kann man jetzt schwer abschätzen.

Es geht dann um eine Abstimmung und nicht um einen Widerspruch, du willst ja nicht gegen die bewilligte Reha angehen, sondern nur den Aufnahmetermin regulieren können, das wird dann von der aktuellen Situation abhängig sein wie das geregelt werden muss.

Im Moment weißt du ja auch noch nicht wann du dann wieder "Rehafähig" sein wirst, damit (Reha- und Reiseunfähig aus aktuellen gesundheitlichen Gründen) könnten deine Ärzte das untermauern, es ist schwierig da jetzt in deine Zukunft schauen zu wollen.

Fakt ist jedenfalls, dass du das Dispositionsrecht nicht mehr bekommen kannst, wenn die KK es schon hat, wegen der schriftlichen Reha-Aufforderung ... ohne Reha-Antragstellung kannst du es aber auch nicht für dich schon sichern.

Die Entscheidungen dazu kann dir hier leider Niemand abnehmen.

MfG Doppeloma
 

Maxterlee

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Hallo Doppeloma,

Vielen Dank für deine Tipps ich werde mir das alles mal durch den Kopf gehen lassen.
 

Lilastern

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Hallo Doppeloma,

Vielen Dank für deine Tipps ich werde mir das alles mal durch den Kopf gehen lassen.
Nicht lange zögern, sondern den Rehaantrag sofort stellen und so machen, wie es dir Doppeloma empfohlen hat.

Ober willst du dass die Krankenkasse das Dispositionsrecht bekommt?

Wenn mal der Rehantrag gestellt und bewilligt ist, dann dürfte die Verschiebung des Rehatermins machbar sein. Wenn der Arzt bestätigt, dass du nicht rehafähig bist, sehe ich da kein Problem.

Doch eben wichtig wäre, dass du einfach den Rehaantrag baldmöglichst stellst.
 

Maxterlee

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So jetzt kommt an euch die Spezial Frage....

Also der Reha Antrag ist gestellt und heute nachmittag habe ich Post von der DRV bekommen bzgl. Nachzahlung von Beiträgen für schulische Zeiten....na toll !!!

Ich erfuhr heute, dass wenn ich knapp 23 tausend Euro für 19 monate nachzahle im Monat knapp 300 Euro mehr Erwerbsminderungsrente bekommen werde. Habe ich jetzt den Zug verpasst mit dem Reha Antrag, da die Versicherung durch den Reha Antrag alle Krankheiten von mir erfährt, oder habe ich wie es im Gesetz steht bis zu meinem 45. Lebensjahr Zeit diese Summe nachzuzahlen und dass diese auch in die Erwerbsminderungsrente miteinfliesst.

http://m.focus.de/finanzen/experten/weber/nachzahlungen-an-die-rentenkasse-so-bessern-sparer-ihre-gesetzliche-rene-auf_id_3550261.html
 

Doppeloma

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Hallo Maxterlee,

Ich erfuhr heute, dass wenn ich knapp 23 tausend Euro für 19 monate nachzahle im Monat knapp 300 Euro mehr Erwerbsminderungsrente bekommen werde.
kann ich gerade nicht nachvollziehen, freiwillige Beiträge bewirken üblicherweise nur eine Erhöhung der späteren Altersrente ... und mit deinem Reha-Antrag kann das (aus meiner bisherigen Sicht) nicht wirklich was zu tun haben.

Woher genau kommt denn diese Post, welche Rechtsgrundlagen werden dafür genannt und hast du mal nachgerechnet, das wären pro Monat über 1200 Euro Nachzahlung ... für 300 Euro mehr "EM-Rente" ... sorry das kommt mir sehr merkwürdig vor ... steht da auch irgendwo deine korrekte Rentenversicherungs-Nummer drauf ???

Wieso "nur" bei EM-Rente, die bekommst du doch noch gar nicht, ist ja noch nicht mal beantragt, also warum schickt man dir so ein Schreiben gerade jetzt ???

Hinterfrage die Zusammenhänge bitte unbedingt direkt bei der DRV (schriftlich !!!), denn es gibt durchaus auch "Gangster" mit unsauberen Absichten, die da mit vermeintlichen "Behörden-Briefen" arbeiten ... von so einem "Angebot" (ohne direkte Nachfrage von dir) habe ich noch nie was gehört oder gelesen.

Habe ich jetzt den Zug verpasst mit dem Reha Antrag, da die Versicherung durch den Reha Antrag alle Krankheiten von mir erfährt,
Die Rentenkasse geht dabei nicht nach "bekannten" Krankheiten und dein Antrag kann doch dort noch gar nicht angekommen sein ???

oder habe ich wie es im Gesetz steht bis zu meinem 45. Lebensjahr Zeit diese Summe nachzuzahlen und dass diese auch in die Erwerbsminderungsrente miteinfliesst.
Was steht denn dazu in diesem ominösen Schreiben, wenn man dir so etwas mitteilt, dann sollte man dir das doch auch sehr genau erklären können ... wende dich bitte unbedingt direkt an die Rentenkasse deswegen, dort sollte man dir korrekte Auskunft dazu geben können ...

Ich sehe da keinen direkten Zusammenhang mit deinem Reha-Antrag, dafür sind ganz andere Beitragsbedingungen zutreffend als für einen Antrag auf EM-Rente und den hast du doch noch gar nicht gestellt ... du hast doch sicher auch mal so eine Renten-Information von der DRV bekommen, dass man für "Schulzeiten" überhaupt was nachzahlen kann ist mir neu, da hatte man doch noch gar kein Erwerbseinkommen ...

Allerdings weiß ich auch nicht alles, ich habe aber kürzlich was gelesen, dass auch unter dem Namen der T-co* merkwürdige, überhöhte "Rechnungen" unterwegs sind, den echten zum Verwechseln ähnlich (es fehlte aber die Vertragsnummer!) und man versucht da zu Geld zu kommen bei den Leuten per Mail ... auch die Rentenkasse war schon öfter Opfer solcher Betrugsversuche ...

Da gibt es wohl inzwischen nichts mehr was es nicht gibt, bitte erkundige dich dazu unbedingt direkt bei der Rentenkasse, wie das zusammenhängt und fordere weitere Informationen dazu ein ...

Für 19 Monate sehr happige "Nachzahlung" 300 Euro Rente mehr im Monat scheint mir auch sehr "utopisch" zu sein ... und wieso ausgerechnet der Hinweis auf EM-Rente, das ist doch noch gar nicht "spruchreif" ... ???

Mal "nebenbei" wäre es ja nicht unbedingt "schädlich" für einen entsprechenden Antrag, wenn die DRV bereits Unterlagen zu deinen Erkrankungen vorliegen hätte, die EM-Rente gibt es ja nur wenn man krank ist und deswegen nicht mehr arbeiten kann...

MfG Doppeloma
 

Maxterlee

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ZHallo Doppeloma,

Ich habe bei der Drv Beratungsstelle explizit vor 3 Monaten einen Antrag gestellt, dass Sie für mich eine aktuelle Berechnung machen sollen, wie sich das Erwerbsminderungsrente von mir mit voller Nachzahlung und ohne beträgt.

Die Berechnungen sind richtig, für 19 monate kann ich maximal 23 tausend nachzahlen. Dafür würde ich, wenn ich jetzt einen Rentenantrag stellen würde.
Die Nachzahlung ist unter anderem für die Jahre 98 und 99 und sind sogar in der Probe-Versicherungsverlauf mit DM angegeben.

Deshalb aber ich glaube auch dass es mit der Reha nichts zu tun wird. Ich werde diesbezüglich noch einmal zu VDK gehen, bzw. mich einlesen und/oder auf eure Infos hoffen.

Vielen Dank

Ich korrigiere...20 Monate a 1124,55 Euro = 22.491 Euro für Ausbildungszeiten bringt 300 Euro mehr Rente bei Erwerbsminderung natürlich nur bei mir. Diese Zeiten für die Nachzahlung ergeben insbesondere bei Menschen, die Abitur und Studium machen und sollten konkret vei der DRV erfrsgt werden, wie ich es gemacht habe.
 

Doppeloma

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Hallo Maxterlee,

dann verstehe ich warum du dazu Post bekommen hast, aber das hat mit dem Reha-Antrag tatsächlich nichts zu tun.

Von solchen Nachzahlungsmöglichkeiten hatte ich auch schon gehört, dann ist das der Höchstbeitrag in deinem Falle, nun verstehe ich das in Etwa ...

Leider hat ja diese "Kohle" nicht jeder mal gerade so unter dem Kopfkissen liegen, mir hatte man mal ein ähnliches "Sümmchen" ausgerechnet um den Verlust (Abschlag) bei vorzeitiger Altersrente aufzufangen.

Mit meinen fast 40 Arbeitsjahren hätte ich bereits ab 63 in Altersrente gehen können, allerdings auch nur mit Abzug bis zu 10.8 % ...

Ich hatte dieses Geld aber nicht "übrig" und nun bin ich ja durch die EM-Rente bereits bis zum Lebensende mit den 10,8 % dafür "gestraft", dass ich wegen Krankheit nicht mehr bis zur regulären Altersgrenze arbeiten konnte.

Ist mir aber inzwischen egal, ich bin einfach nur noch froh, dass ich jetzt meine Ruhe habe und versuche mein Rentnerleben trotzdem so gut es noch geht zu genießen. :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo Maxterlee,

aber hier scheint wohl etwas schief zu laufen.

Ich schließe mich da Doppeloma an und wenn ich dann deinen Link anschaue bekomme ich das auch noch bestätigt.

Wenn dir die DRV eine Nachzahlung für 20 Monate in Höhe von 1.124,55 € pro Monat anbietet ist das ja sehr schön, nur dürfte damit keine Rentenerhöhung von 300,-€/mtl. heraus kommen.

Focus moneyonline von 01/2014 schreibt dazu, dass wer 6.271,08 € als Nachzahlung tätigt aktuell 1 Renteneckpunkt erhält. 1 Renteneckpunkt entspricht aber aktuell mal ganze 28,14 €. Das würde auf deinen Fall umgemünzt dann mal gerade 3,59 Eckpunkte und somit 28,14 x 3,59 = 101,22 € ausmachen, aber doch keine ca. 300,-€ mehr an Rente.

Klar wenn dieser Betrag dann noch vor einer etwaigen Rentenantragstellung bei der Rentenkasse gut geschrieben würde, dann dürfte sich dies auch auf eine höhere EMR auswirken, denn deine Rente wird ja nach deinen abgeführten Beiträgen berechnet.

Allerdings steht hier doch im Raum, eine Reha zu beantragen und zwar schnellstmöglich bevor die KK es selbst macht. Sollte die Reha ggf. dazu führen das du eine EMR erhältst, dann bleibt hier die ernsthafte Frage ob sich sofern du überhaupt soviel Geld mal eben übrig hast (22.491,-€) nicht anders anzulegen wären. Das aber hängt ja auch vom aktuellen Alter ab und der Art der möglicherweise gewährten EMR.

Ich unterstelle mal (gemäß hiesigen Äusserungen wie Studium etc.) das du ja nicht gerade über ein geringes Einkommen verfügen kannst, womit die Rente doch auch entsprechend hoch ausfallen dürfte.

Du solltest zumindest nicht dem Irrglauben unterliegen, dass die DRV dir wegen einer solchen Nachzahlung gleich ganze ca. 300,-€/mtl. mehr an Rente zahlt.

Aber abschließend nochmal, es drückt die Zeit um zu verhindern das die KK wohlmöglich von ihrem Dispositionsrecht gebraucht und du dir Rehaklinik nicht mehr frei auswählen kannst. Ob dann nach einem Rehaantrag bei der DRV überhaupt noch die Möglichkeit freiwilliger Beitragsnachzahlungen zur Rentenaufstockung gegeben ist bezweifle ich.


Gruss saurbier

P.S. ein gutes neues Jahr 2015
 

Maxterlee

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Hallo Sauerbier,

Das Thema Dispositionsrecht ist vom Tisch, Ich habe den Reha Antrag bereits gestellt.

Zu der zweiten Thematik:

Ich habe früher auch so gedacht wie du, aber die Berechnung ist anders.
Der Artikel und die Berechnungslogik bei dem Artikel vom Focus Money bezieht sich auf die Regelaltersrente und nicht auf die Erwerbsminderungsrente.

Wieso meinst du, dass ich nach dem Reha Aufenthalt, nachdem ich wieder anfange zu arbeiten, die DRV mir die Nachzahlung der freiwilligen Beiträge nicht erlauben wird nachzuzahlen?
Ist dir eine Gesetzesgrundlage bekannt oder Erfahrungswerte ?

Ja, du hast Recht meine Erwerbsminderungsrente ist etwas höher als der Durchschniit, aber das liegt daran, das ich als Akademiker etwas mehr als der Durchschnitt verdiene.
Man kann pauschal sagen 1/3 vom jetzigen Gehslt.

Viele Grüsse
Und allen einen guten Rutsch.....
 

Doppeloma

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Hallo Maxterlee,

Ich habe früher auch so gedacht wie du, aber die Berechnung ist anders.
Der Artikel und die Berechnungslogik bei dem Artikel vom Focus Money bezieht sich auf die Regelaltersrente und nicht auf die Erwerbsminderungsrente.
Richtig, denn eine EM-Rente geht in der Berechnung immer vom Zeitpunkt aus, wo die EM (der Versicherungsfall) eingetreten ist, so steht es ja auch immer in den Renten-Informationen : "Wären sie "heute" EM (also zum Zeitpunkt dieser Renteninformation, mit den bis dahin geleisteten Beiträgen), dann würde ihre Rente ca. XXX Euro betragen" ...

In diesem fiktiven EM-Renten-Betrag ist dann bereits die (aktuell) altersbedingte "Hochrechnung" (auf das aktuell 62. Lebensjahr, vor dem 01.07.2014 war es das 60. Lebensjahr) enthalten und der pauschale "Strafabschlag" (10.8 %) wurde auch bereits abgezogen.

Wieso meinst du, dass ich nach dem Reha Aufenthalt, nachdem ich wieder anfange zu arbeiten, die DRV mir die Nachzahlung der freiwilligen Beiträge nicht erlauben wird nachzuzahlen?
Ist dir eine Gesetzesgrundlage bekannt oder Erfahrungswerte ?
Das ist meines Wissens nicht korrekt ...

Hier kannst du das alles "aus erster Hand" nachlesen ...

Deutsche Rentenversicherung - Nachzahlung

Deutsche Rentenversicherung - Nachzahlung - Rentenminderung ausgleichen

Wenn ich das richtig überflogen habe kann man das sogar noch nach Eintritt in die Rente machen, zur EM-Rente habe ich diese Möglichkeit allerdings nicht gefunden ... aber ich habe jetzt auch nicht alles durchgelesen.

Dann weiß ich ja was ich vielleicht mal mit einem Lottogewinn machen könnte, aber ich glaube das Geld stecke ich dann lieber in eine private Zusatzrente, mit Sofortrente auf Lebenszeit ... :icon_hihi:

Ja, du hast Recht meine Erwerbsminderungsrente ist etwas höher als der Durchschniit, aber das liegt daran, das ich als Akademiker etwas mehr als der Durchschnitt verdiene.
Man kann pauschal sagen 1/3 vom jetzigen Gehslt.
Deine Erwerbsminderungsrente ergibt sich ja im Fall des Falles nicht nur aus deinem davor erzielten Einkommen, sondern auch aus den Jahren die dir noch "fiktiv" (ab Eintritt der EM) auf das Alter von 62 Jahren (mit dem gleichen Verdienst wie bisher, als hättest du weiterhin arbeiten können) "hochgerechnet" werden müssen.

Von diesem Gesamtergebnis wird dann allerdings der Abschlag von 10,8 % wieder weg genommen, der ja noch immer auf die EM-Renten erfolgen darf, was Anderes werden wir wohl auch nicht mehr erleben (dürfen) Krankheit muss eben (notfalls) lebenslang "bestraft" werden.

Wer die Altersgrenze bereits fast erreicht hat, für die reguläre Rente bekommt deswegen oft auch weniger EM-Rente als ein jüngerer Mensch, bei dem der Leistungsfall EM noch mit sehr gutem Einkommen davor eingetreten ist ...

Es wird ja bei den Älteren kaum noch was dazu gegeben, kommt (fast) alles schon aus dem bisherigen Erwerbsleben, wo es ja nicht immer nur sehr gute Einkommen gegeben haben muss, es kommt also immer (auch) auf das konkrete Lebensalter beim "Eintritt des Leistungsfalles EM" an und den kann regulär keiner wirklich vorausplanen und berechnen.

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo maxterlee,

du hast mich wohl ein wenig falsch verstanden, bzw. ich mich unklar ausgedrückt.

Du kannst natürlich deinen Ausbildungszeiten aufbessern, allerdings gege ich mal davon aus, dass dies nur solange möchlich ist, wie du keine EMR in Anspruch nimmst.

Alleine die Reha ist dafür ja nicht hinderlich, aber was ist z.B. wenn du jetzt aus der Reha als AU entlassen wirst. Dann ändert sich die ganze Situations erheblich.

Im Regelfall wird dann der Rehaantrag in einen Rentenantrag umgedeutet (sofern kein anderer Berechnungszeitpunkt massgeblich ist).

In den von Doppeloma aufgeführten Links kannst du auch nachlesen, dass eine Aufbesserung der Ausbildungszeiten nur bis max. zum 45 Lebensjahr drin ist, danach ginge das auch nicht mehr und dann ja auch nur für die Zeiten in denen nicht bereits Beiträge entrichtet wurden.

Ich hoffe ich war jetzt verständlicher.

Das du Akademiker bist, hab ich mir fast gedacht, warum sonst eine Studiumszeit.

Das bei Focus moneyonline ist klar eine Berechnung auf Alter und einmal für die Ausbildungszeit, steht ja eindeutig drin. Recht aktuell ist das ganze auch, weil von 01/2014.

Der Artikel und die Berechnungslogik bei dem Artikel vom Focus Money bezieht sich auf die Regelaltersrente und nicht auf die Erwerbsminderungsrente.
Sorry, aber was soll bei der Berechnungslogik anders ablaufen.

Die EMR ist eine vorzeitige Rente basierend auf der Altersrente. Warum, nun ja die EMR wird hoch gerechnet als hätte jemand bis zum 62. Lebensjahr durch gearbeitet. Da wird dann das erzielte Jahreseinkommen dem durchschnittlichen Jahreseinkommen aller Arbeitnehhmer gegenüber gestellt und daraus ergibt sich dann der erzielte Renteneckpunkt, vereinfacht gesagt.

Diese werden dann zuerst einmal bis zum Eintritt des Fall (hier vorzeitige EMR) adiert, dann kommen die Hinzurechnungspunkte bis zum 62. Lebensjahr hinzu (pro Jahr) eben der durchschnittliche erzielte Renteneckpunkt aus der vorherigen Berechnung incl. der Vergleichsbewertung womit sich weitere Renteneckpunkte ergeben die deinen erzielten hinzugerechnet werden, hinzu kommen dann noch die Zeiten der Ausbildung als Beitragsgeminderte Zeiten. Alles zusammen ergibt dann die für die EMR erhalten Renteneckpunkte welche eben mit 28,61 (aktuell) multipliziert werden und deine Rente ausmachen.

Zahltst du jetzt eben die 20 Monate nach, kannst du die Rente klar erhöhen.

In deiner vorläufigen Berechnung kannst du ja ablesen wie der Rentendurchschnitt in den einzelnen Jahren war. Bist du drüber gibt es mehr als 1 Renteneckpunkt, bis du drunter eben weniger.

Da du ja so ca. 1/3 also 30% mehr bekommen würdest als der Durchschnitt, musst du auch entsprechend mehr verdient haben, ganz logisch.

Wie die Rentenversicherung das genau berechnet kann man ja in den Tiefen des Gesetzes nachlesen. Übrigens gibt es auch ein gutes Programm zur Rentenberechnung, ich hab mir das damals auch geholt, kostete um die 50,-€ und nennt sich Rente-de.

Wenn du allerdings davon ausgehst das du nach der Reha wieder arbeiten gehen kannst, na ja dann um so besser, wir kennen ja auch deine Krankheit(en) nicht. Dann kannst du natürlich eine Nachzahlung für die Studiumszeiten nachholen um so a) die reguläre Altersrente aufzubessern und b) die Erwerbsminderungsrente (EMR) für den Fall der Fälle zu verbessern.

Mein Einwand ging ja davon aus, dass du nach der Reha nicht mehr ans Arbeiten kommst.


Gruss saurbier
 

Maxterlee

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Hallo Sauerbier,

Ich bin mir sicher, dass bei der Reha evtl. Arbeitsunfähig als Ergebnis rauskommen wird. Aber ich werde danach trotzdem arbeiten gehen und noch einmal versuchen, evtl Abteilung wechseln wo es etwas ruhiger zugeht bzw. mindestens eine Abfindung rausholen....

Deshalb werde ich in den nächsten Tagen, diese Sachen ernsthaft mal durchdenken. Ich habe nur noch einen Restsehfeld unter 3 Grad, deshalb habe ich das Merkzeichen BL.
 

Lilastern

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@Maxterlee

Das was du hier ansprichst das sind alles Themen mit diesen wirst du auch in der Reha konfrontiert.

Darüber kannst du dich umfassend von so einer Beraterin vom Sozialdienst in der Reha beraten lassen.

Da sind auch immer wieder solche Vorträge wo angesprochen wird, was man tun kann, wenn du in deiner Abteilung nicht mehr arbeiten kannst.

Dass der Arbeitgeber dir eine Stelle in einer andere Abteilung anbietet, bevor es keine andere Möglichkeit als die Kündigung gibt.

Oft werden auch Patienten arbeitsfähig aus der Reha entlassen, sind es aber noch nicht. Kommt also alles vor.

Wie auch der Sozialdienst so eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben beim Arbeitgeber nach längerer Erkrankung in die Wege leitet.

Also dieser Sozialdienst war sehr hilfsbereit. Das ist meine persönliche Erfahrung vom letzten Jahr.
 

Maxterlee

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@Maxterlee

Das was du hier ansprichst das sind alles Themen mit diesen wirst du auch in der Reha konfrontiert.

Darüber kannst du dich umfassend von so einer Beraterin vom Sozialdienst in der Reha beraten lassen.

Da sind auch immer wieder solche Vorträge wo angesprochen wird, was man tun kann, wenn du in deiner Abteilung nicht mehr arbeiten kannst.

Dass der Arbeitgeber dir eine Stelle in einer andere Abteilung anbietet, bevor es keine andere Möglichkeit als die Kündigung gibt.

Oft werden auch Patienten arbeitsfähig aus der Reha entlassen, sind es aber noch nicht. Kommt also alles vor.

Wie auch der Sozialdienst so eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben beim Arbeitgeber nach längerer Erkrankung in die Wege leitet.

Also dieser Sozialdienst war sehr hilfsbereit. Das ist meine persönliche Erfahrung vom letzten Jahr.
Das hört sich ja vorerst gut an.

Das Problem ist, dass ich bis 2005 noch sogar Autofahren konnte, aber heute einen Blindenstock brauche (das konnte uch seit Monaten immer noch nicht schlucken), ändert leider in der Tatsache nichts, dass ich irgendwann in naher Zukunft (den Zeitpunkt kann man leider nicht sehen) nicht arbeiten werde und Mit meinen jungen Jahren leider Gottes Rente beantragen werde.
 
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