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Reha-Antrag durch KK (Aussteuerung) - kein MDK-Bericht vorliegend-

Kessia

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#1
Hallo liebes Forum, angeregt durch zahlreiche Threads, in denen von der KK aufgefordert wird, einen Reha-Antrag bei selbiger einzureichen, lese ich immer wieder von MDK-Gutachten. Zumindest für mein Verständnis. Aus diesem Grund frage ich hier einfach mal neu nach, ob diese Gutachten Voraussetzung sind oder haben in diesem Fall der KK die ärztlichen Berichte des Hausarztes ausgereicht?

Ich verfüge über kein MDK-Gutachten, ausgesteuert im Februar 2019, Antrag Reha von der KK im Dez. 2018 erhalten. Woher bezieht die KK ihre Annahme zur Rehafähigkeit? Ist die KK bei Aussteuerung zu diesem Antrag gegenüber ihren Patienten gesetzlich verpflichtet?
 

Muzel

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#2
Hallo Kessia! Woher weißt du denn, dass deine Rehafähigkeit vorliegt? Normalerweise wird sie dir erst einige Tage vor Antritt bescheinigt. Der Mensch kann auch ganz kurzfristig rehaunfähig erkranken.
 

Kessia

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#3
Huhu Muzel, na ich nahm eher an, die KK setzen eine Rehafähigkeit voraus, sonst würden die einen doch diesen Antrag nicht schicken, oder? Deshalb fragte ich ja, ob dieser Antrag gesetzlich vorgesehen ist.
 

Kerstin_K

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#4
Die KK fordert dich nur auf, einen Rehaantrag zu stellen (Dazu hast du 10 Wochen Zeit.) du solltest dazu aber nicht die Vordrucke der KK benutzen und den Antrag auch nicht ueber die KK laufen lassen, sondern die Vordrucke der DRV nutzen und dort direkt den Antrag stellen.

Die KK bekommt dann nur einen Nachweis der Antragstellung.

Es geht nicht um Rehafaehigkeit, es geht nichtmal darum, ob eine Reha fuer dich medizinisch sinnvoll istyn es geht nur darum, dass die KK Krankengeld spart, weil du während der Reha Übergangsgeld bekommst, aber die Zeit trotzdem auf die anspruchsdauer fuer KG angerechnet wird.

Worauf dich auch niemand aufmerksam macht: du hast ein Wunsch- und Wahlrecht, was die Klinik betrifft.
 

Kessia

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#5
Herrje, na hoffentlich hab ich da jetzt nix falsch gemacht, sowas weiß ja niemand.

Der Antrag auf Reha wurde auf Anraten des behandelten Arztes durchgestrichen und ein Antrag auf EM-Rente draus gemacht. Reharelevante Fragen wurden ausgespart , der Arzt hat den Antrag vor dem Abschicken inhaltlich geprüft, mir aber auch nich gesagt, den direkt an die DRV zu senden oder die entsprechenden Antragsformulare der DRV zu benutzen.

Ich bin nicht rehafähig, da ich mich noch in Behandlung befinde. Keine Ahnung, ob der Arzt der KK das bereits schon vorher immer wieder mitteilte ( die KK hat schon 4 Wochen nach meiner OP angefragt, wann ich wieder arbeitsfähig wäre und so ging das dann jeden Monat weiter), da ich ja bis knapp zur Aussteuerung mit keinem Reha-Antrag konfrontiert wurde. Es liegt wie gesagt auch kein MDK-Prüfbericht vor.

Ich hab diesen umgedeuteten Antrag eher als meine Mitwirkungspflicht angesehen, damit mir die KK die letzten Wochen vor Aussteuerung nicht das Krankengeld streicht.

Nun gehts mir grad nich gut, weil ich offensichtlich Fehler gemacht hab. Zu meinem Arzt hab ich eigentlich Vertrauen und ich bin davon ausgegangen, dass er weiß, was er tut. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Ohjeeeee…….
 

Kerstin_K

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#6
Naja, schlimmes ist denke ich nicht passiert.

Hast du dir wenigstens eine Kopie von dem Antrag gemacht?

Einfach abwarten, wie die DRV jetzt reagiert. Eventuell schicken sie dir nochmal ihre eigenen Formulare. Wenn sie das jetzt als Rehaantrag Werten, kann dein Arzt dich immer noch rehaunfaehig schreiben, wenn das gar nicht geht.

Warum hast du dich nicht eher gemeldet? Du hattest 10 Wochen Zeit....
 

Doppeloma

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#7
Hallo Kessia,

Hallo liebes Forum, angeregt durch zahlreiche Threads, in denen von der KK aufgefordert wird, einen Reha-Antrag bei selbiger einzureichen, lese ich immer wieder von MDK-Gutachten. Zumindest für mein Verständnis.
Das ist korrekt, da die SB der KK ja keine Mediziner sind muss der MDK feststellen (auf Wunsch der KK), dass der Kranke nun langsam dringend eine Reha braucht ... erst danach darf die KK den Bescheid rausschicken, dass ein Antrag auf med. Reha (§ 51 SGB V) zu stellen ist weil die Erwerbsfähigkeit (vom MDK) bereits als "schwer gefährdet" eingestuft wurde.

Aus diesem Grund frage ich hier einfach mal neu nach, ob diese Gutachten Voraussetzung sind oder haben in diesem Fall der KK die ärztlichen Berichte des Hausarztes ausgereicht?
Die KK selbst hat gar keinen Anspruch auf medizinische Unterlagen und hat auch KEINE Berechtigung medizinische Auskünfte bei deinem Arzt einzuholen ... wenn der MDK dazu was haben kann sollte dir das bekannt sein, denn dafür braucht man deine Zustimmung (Schweigepflichtentbindung für deinen Arzt).

Ich verfüge über kein MDK-Gutachten, ausgesteuert im Februar 2019, Antrag Reha von der KK im Dez. 2018 erhalten.
Woher willst du das wissen, hast du deinen behandelnden Arzt mal beauftragt vorliegende Gutachten beim MDK für dich einzufordern ?
Die kann es durchaus geben, denn die werden oft nach "Aktenlage" gemacht (also ohne dich zu untersuchen) und die "Aktenlage" bestand z.B. in meinem Falle aus dem AUD-Beleg der KK (PC-Liste der bisherigen Diagnosen und AU-Zeiten) und den Diagnosen auf den aktuellen AU-Bescheinigungen, mehr hatte die KK dazu von mir auch :icon_evil: ...

Das genügte aber völlig für die Erkenntnis, dass ich nun unbedingt eine psychosomatische Reha machen muss ... ich habe mir dieses Gutachten dann von meiner Hausärztin beim MDK besorgen lassen.
Nur daher weiß ich, dass es das wirklich gab und was da so drin gestanden hat, um mich in Reha schicken zu können ...

Woher bezieht die KK ihre Annahme zur Rehafähigkeit?
Die KK interessiert es nicht sonderlich ob du Rehafähig bist wenn eine Reha bewilligt wurde und beginnen soll hätte dein Arzt das erst festzustellen, ob das auch gerade möglich ist.
Die KK folgt nur der Empfehlung des MDK (aus der "Aktenlage"), dass du eine Reha beantragen solltest ... deinen wahren Gesundheitszustand kennen die gar nicht (wenn du es ihnen nicht erzählst) und der geht die SB der KK auch gar nichts an ...

Dafür deine Erwerbsfähigkeit insgesamt für "schwer gefährdet" zu halten genügt bereits die lange Dauer deiner AU, bei mir reichten damals schon knapp 4 Monate AU mit einer psychischen Diagnose dafür aus ...
Den Antrag stellt man generell NUR direkt bei der DRV, die KK leitet das sowieso nur weiter nachdem sie mit einem Stempel noch EILT SEHR vermerkt hat.

Es eilt nämlich (in der Regel) wirklich sehr, weil die KK dann kein Krankengeld zahlen muss während einer Reha und hofft, dass man anschließend auch kein Krankengeld mehr braucht (weil man in der Reha angeblich "wundergeheilt wurde") ...

Ist die KK bei Aussteuerung zu diesem Antrag gegenüber ihren Patienten gesetzlich verpflichtet?
Nein, ist sie NICHT, sie ist dazu überhaupt nicht verpflichtet (nur "berechtigt") aber sie weiß, wie sie vielleicht (sehr wahrscheinlich sogar) Geld dadurch sparen kann ...
Die Masche den Antrag erst kurz vor der Aussteuerung zu verlangen ist noch relativ neu, hinter den wahren Sinn bin ich da noch nicht gekommen ... vermutlich geht es nur noch um das "Dispositionsrecht"und den Anspruch auf Erstattungen, falls es doch mal mit einer EM-Rente enden sollte (rückwirkend in das Krankengeld bewilligt).

In meinem Falle war es dann nichts mit weiterer Ersparnis, die KK musste bis zur Aussteuerung weiter Krankengeld zahlen (ich wurde weiter AU auf unbestimmte Zeit für den vorhandenen Job aus der Reha entlassen) und als ich fast 3 Jahre später endlich am Gericht EM-Rente bewilligt bekam hat die KK NIX mehr davon zurück erhalten... es wurde nur 2 Jahre rückwirkend bewilligt ... Schade aber auch für die KK ...

Der Antrag auf Reha wurde auf Anraten des behandelten Arztes durchgestrichen und ein Antrag auf EM-Rente draus gemacht. Reharelevante Fragen wurden ausgespart , der Arzt hat den Antrag vor dem Abschicken inhaltlich geprüft, mir aber auch nich gesagt, den direkt an die DRV zu senden oder die entsprechenden Antragsformulare der DRV zu benutzen.
Wenn du Reha beantragen sollst, dann hat dein Arzt das NICHT anders zu entscheiden, das sollte dem eigentlich bekannt sein ... das ist ein Bescheid, den man nicht einfach abändern kann ... diese Aufforderung war an dich gerichtet und nicht an deinen Arzt ...
Warum lässt du den prüfen ob alles richtig ist, dafür bist du selber verantwortlich wenn du irgendwo einen Antrag stellst worauf auch immer ...

Im Übrigen hat die DRV dafür eigene Formulare und für EM-Rente und Reha sind die völlig unterschiedlich ... einen Gefallen hat er dir mit dieser Aktion sicher nicht getan.

Ich bin nicht rehafähig, da ich mich noch in Behandlung befinde.
Das hätte er ja entsprechend auch für den Reha-Antrag bescheinigen können, ob das so ist wird letztlich die DRV zu entscheiden haben und nicht die KK und auch nicht dein Arzt ... dass man noch in Behandlung ist bedeutet ja nicht, dass eine Reha generell unpassend sein muss ...

Keine Ahnung, ob der Arzt der KK das bereits schon vorher immer wieder mitteilte ( die KK hat schon 4 Wochen nach meiner OP angefragt, wann ich wieder arbeitsfähig wäre und so ging das dann jeden Monat weiter), da ich ja bis knapp zur Aussteuerung mit keinem Reha-Antrag konfrontiert wurde. Es liegt wie gesagt auch kein MDK-Prüfbericht vor.
Wie schon oben erwähnt darf dein Arzt der KK solche Auskünfte gar nicht geben, wenn überhaupt darf NUR der MDK dazu fragen (denn dort sitzen auch Ärzte) und für umfassende / konkrete Informationen braucht auch dein Arzt erst deine Erlaubnis in Form einer Schweigepflichtentbindung.

Ich hab diesen umgedeuteten Antrag eher als meine Mitwirkungspflicht angesehen, damit mir die KK die letzten Wochen vor Aussteuerung nicht das Krankengeld streicht.
Wenn das noch innerhalb der 10-Wochenfrist war darf die KK dein Krankengeld gar nicht streichen, denn für deine "Mitwirkung" hast du eben gesetzlich diese Frist von 10 Wochen.

Den Reha-Antrag einfach "umzudeuten" steht deinem Arzt gar nicht zu, das ist ein amtlicher Vorgang bei der Rentenkasse, wenn die selber einsehen sollten, dass eine Reha nichts mehr bringen wird ... was dein Arzt da jetzt hingeschickt hat könnten die auch einfach im "Shredder" entsorgen ... das ist offiziell nicht "Fisch und nicht Fleisch" ...
Da bin ich ja auch sehr gespannt wie die DRV darauf (und wann) jetzt reagieren wird ... und einen Nachweis für diese Antragstellung (zur Vorlage bei der AfA) hast du vermutlich auch nicht ...

MfG Doppeloma
 

Kessia

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#8
Liebe Kerstin und liebe Doppeloma, besten Dank für eure hilfreichen Zeilen und das ihr euch Zeit dafür genommen habt.

Also zu allererst: Von diesem umgeschriebenem Antrag (also Reha auf Rente) habe ich mir eine Kopie gemacht.

Leider bin ich zu spät auf dieses wunderbare Forum gestoßen, sonst hätte ich mich in der Tat vorher hier erst erkundigt, wie ich mit diesem Reha-Antrag am besten und vor allem korrekt zu verfahren habe. Und ja, 10 Wochen sind eine lange Zeit, um alles auszufüllen. Mir schien die Zeit mysteriös lang und ich dachte mir, nich das die dir (solange der Antrag nicht vorliegt), dein Krankengeld streichen, also hab ich Panik geschoben und den Antrag zeitnah abgesendet *schäm* Ja dumm, aber ich kann es nun leider nicht mehr ändern und werde die Konsequenzen abwarten.

... wenn der MDK dazu was haben kann sollte dir das bekannt sein, denn dafür braucht man deine Zustimmung (Schweigepflichtentbindung für deinen Arzt)
Dann scheint nichts vorzuliegen, denn eine solche Zustimmung habe ich nicht erteilt, ebenso wurde ich auch nicht gefragt, ob ich eine solche erteilen möchte.

Woher willst du das wissen, hast du deinen behandelnden Arzt mal beauftragt vorliegende Gutachten beim MDK für dich einzufordern ?
Nein habe ich nicht…. ich wusste bis eben ja nichtmal, dass die auch nach "Aktenlage" urteilen. Sry, aber das liest sich wirklich so, als ob die Waren begutachten und daraus ihr Qualitätsurteil ableiten… wiebei Stiftung Warentest…. . Mit Menschlichkeit hat das ja alles nichts mehr zu tun. Ich nahm an, der Patient darf sich vielleicht auch mal zu seinem eigenem Krankheitsbild äußern…. aber okay…. vielen Dank liebe Doppeloma, dass ich wieder dazulernen und neue Einsichten gewinnen durfte.

Das genügte aber völlig für die Erkenntnis, dass ich nun unbedingt eine psychosomatische Reha machen muss ... ... ich habe mir dieses Gutachten dann von meiner Hausärztin beim MDK besorgen lassen
Also auch hier gut zu wissen. Dieses Gutachten werde ich mir auch über den Hausarzt anfordern. Es interessiert mich freilich, wie man mich nach "Aktenlage" bewertet. Liebe Doppeloma, darf ich fragen, ob das Gutachten nach Aktenlage seinerzeit dem entsprach, wie es dir tatsächlich ging? Konntest du dich damit identifizieren?

Die KK folgt nur der Empfehlung des MDK (aus der "Aktenlage"), dass du eine Reha beantragen solltest ... deinen wahren Gesundheitszustand kennen die gar nicht (wenn du es ihnen nicht erzählst) und der geht die SB der KK auch gar nichts an ...
Deshalb gehören die Antragspapiere für diese Reha wahrscheinlich auch gar nicht zur KK. Aber das wissen eben viele Leute nicht, da die KK in ihrem Schreiben betont, dass der Antrag an sie ausgefüllt zurückzusenden ist. Ein Rückumschlag mit der KK-Adresse liegt anbei. Die KK enthalten also regelmäßig sensible Daten ihrer Mitglieder???

Im übrigen hat mich meine KK auch jeden Monat angerufen, da sie mit mir über meine Therapien/Behandlungen usw. sprechen wollte…. da ich nicht ans Telefon ging, hab ich umgehnd Post erhalten, da man mich ja "vergeblich versuchte, zu erreichen" und ich die KK zeitnah zurückrufen soll, denn man möchte sich mit mir über "meine Arbeitsunfähigkeit unterhalten".

Ist euch so etwas auch bekannt? Ist es das, wonach es aussieht?

Es eilt nämlich (in der Regel) wirklich sehr, weil die KK dann kein Krankengeld zahlen muss während einer Reha und hofft, dass man anschließend auch kein Krankengeld mehr braucht (weil man in der Reha angeblich "wundergeheilt wurde") ...
Da staune ich, dass sich meine KK wirklich so lange Zeit gelassen hat und mir den Reha-Antrag erst kurz vor der Aussteuerung zugesendet hat… ja und weil mir das alles eben spanisch vorkam, dann noch kurz vor Antragstellung der Nahtlosigkeit, hab ich lieber gleich alles - sofern es durch die Umdeutung nicht ausgespart wurde - an die KK zurückgesendet, um auch evtl. Anschlusszahlungen der AfA nicht zu gefährden…. ja so dacht ich *schäm*

… .(ich wurde weiter AU auf unbestimmte Zeit für den vorhandenen Job aus der Reha entlassen) und als ich fast 3 Jahre später endlich am Gericht EM-Rente bewilligt bekam hat die KK NIX mehr davon zurück erhalten... es wurde nur 2 Jahre rückwirkend bewilligt ... Schade aber auch für die KK ...
Mein Gott, 3 Jahre kämpfen für sein gutes Recht…. was für eine Qual. Hinterher ist man ja noch kränker, als wie man es vorher war. Wer zahlt in diesem Fall das Schmerzensgeld?

Warum lässt du den prüfen ob alles richtig ist, dafür bist du selber verantwortlich wenn du irgendwo einen Antrag stellst worauf auch immer ...
Ich hielt es für wichtig, den behandelnden Arzt über das Schreiben der KK zu informieren und habe mir nichts schlimmes dabei gedacht. Im Gegenteil. Ich fand es sogar gut, dass dieser sich Zeit genommen hat und über den Antrag rübergeschaut hat, damit man da nichts falsches schreibt.

Da bin ich ja auch sehr gespannt wie die DRV darauf (und wann) jetzt reagieren wird ... und einen Nachweis für diese Antragstellung (zur Vorlage bei der AfA) hast du vermutlich auch nicht ...
Mit Nachweis (zur Vorlage bei der AfA)meinst du sicherlich, dass bei der KK dieser Reha-Antrag eingegangen ist, oder? Ja den habe ich gestern erhalten.

Die AfA hat mich im Dez. i.ü. wieder weggeschickt, da ich diesen Aussteuerungsbescheid von der KK noch nicht vorlegen konnte. Inzwischen hab ich mir den angefordert und habe ihn auch. Da ich im Forum aber gelesen habe, dass es reicht, maximal 2 Wochen VOR Aussteuerung bei der AfA diesen Nathtlosigkeitsantrag einzureichen, war ich noch nicht wieder bei der AfA….

Vielen Dank für das Lesen meiner Zeilen.

LG sendet Kessia
 

Muzel

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#9
Ich habe einen Kurantrag bei der KK gestellt. Der Kurantrag wurde vom MdK nach Aktenlage entschieden. Das Gutachten wurde mir problemlos von der KK zugeschickt.
 

Kerstin_K

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#10
Im übrigen hat mich meine KK auch jeden Monat angerufen, da sie mit mir über meine Therapien/Behandlungen usw. sprechen wollte…. da ich nicht ans Telefon ging, hab ich umgehnd Post erhalten, da man mich ja "vergeblich versuchte, zu erreichen" und ich die KK zeitnah zurückrufen soll, denn man möchte sich mit mir über "meine Arbeitsunfähigkeit unterhalten".
Ist euch so etwas auch bekannt? Ist es das, wonach es aussieht?
Och, das kennen wir zu Genüge.

Meine Bekannte war kurz vorher umgezogen und bekam in diesem Zusammenhang eine neue Telefonnummer. Dann kam die Aufforderung zum Rehaantrag und kurz danach ein Brieflein, an habe leider keine Telefonnmmer vonihr im System un sie möge sich doch mal melden bezüglich des Rehaantrages. Das haben wir abgeheftet und vergessen.

Als wir dann Widerspruch gegen die Aussteuuerung eingelegt haben kam auch gleich mal ein Brief, sie solle doch anrufen, um den Sachverhalt zu besprechen. Nö, kein Bedarf. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, im näcsten Schreiben darauf hinzuweisen, dass wir diesen Sachverhalt für nicht geeignet halten, um am telefon darüber zu sprechen. Seitdem sparen sie sich das Porto für solche Briefchen. Manche Wurden sogar von der KK zu Besprechungsterminen geladen.

Du solltest auch bei der AfA aufpassen, nicht Deine Telefonnumer anzugeben. Meine Bekannte hat das getan. Zack hatte sie einen Anruf des äD auf dem AB, sie habe vergessen, die Schweigepflichtentbindung für den MDK zu erteilen.....

Auch bei der DRV bitte aufpassen: Bei meiner Bekannten stand auf diesem Zettel für die Bahnfahrkarte, den man bekommt, wenn die Reha genehmigt ist, die Festnetz Telefonnummer drauf. Wo sie die her haben, keine Ahnung. Eine entsprechende Anfrage an die DRV bleibe unbeantwortet.


Liebe Kessia,

Du bist leider der KK voll auf den Leim gegangen. De haben genau das erreicht, was sie wollten, naämlich, dass Du panisch und unüberlegt handelst. Mach Dir bitte bei JEDEM Schreibem von eineem Amt oder ähnlichem klar: es gibt nur sehr sehr wenige Situationen, in deneen man sofort handeln muss. Und Fristen muss man nicht immer, aber man darf sie bis zum letzten Tag nutzen.
 

Kessia

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#11
Ich habe einen Kurantrag bei der KK gestellt. Der Kurantrag wurde vom MdK nach Aktenlage entschieden. Das Gutachten wurde mir problemlos von der KK zugeschickt.
Hattest du es auch über deinen behandelnden Arzt angefordert? Also ich möchte dieses Gutachten nach Aktenlage auch gerne haben. Immerhin gehts ja da um mich und mich interessiert schon, wie die Stiftung Warentest mich bewertet. Woher bekomme ich die Anschrift des zuständigen MDK? Oder darf die Anforderung des Gutachtens nur über den Hausarzt erfolgen?

Wir haben es uns nicht nehmen lassen, im nächsten Schreiben darauf hinzuweisen, dass wir diesen Sachverhalt für nicht geeignet halten, um am telefon darüber zu sprechen.
Meine Handy-Nr. ist schon so alt, so lange ich bei dieser KK bin. Ich kann versichern, dass ich diese heute nicht mehr rausrücken würde. Zumindest nicht an die KK.

Manche Wurden sogar von der KK zu Besprechungsterminen geladen.
Also das hat sich "meine" KK noch nicht gewagt. Sie haben zwar mich und den behandelnen Arzt unmittelbar nach meiner AU (da war ich noch in der Lohnfortzahlung!!!) angerufen und herausfinden wollen, wie es um meine AU bestellt ist, aber zu Besprechungsterminen haben die nie geladen.

Du solltest auch bei der AfA aufpassen, nicht Deine Telefonnumer anzugeben. Meine Bekannte hat das getan. Zack hatte sie einen Anruf des äD auf dem AB, sie habe vergessen, die Schweigepflichtentbindung für den MDK zu erteilen.....
Das klingt ja ungeuerlich. Nein, ich rücke meine Handy-Nr. nicht raus, wenn ich dort aufschlage.
Auch bei der DRV bitte aufpassen: Bei meiner Bekannten stand auf diesem Zettel für die Bahnfahrkarte, den man bekommt, wenn die Reha genehmigt ist, die Festnetz Telefonnummer drauf. Wo sie die her haben, keine Ahnung. Eine entsprechende Anfrage an die DRV bleibe unbeantwortet.
Die DRV hat von mir keine Handy-Nr. Diese bekommt sie dann wahrscheinlich von der KK….. Was die Rehafähigkeit anbelangt, so erhoffe ich mir dann da wenigstens eine qualifizierte Unterstützung durch den Hausarzt. Und mit einem Zug fahre ich schon mal gar nicht irgendwo hin.

Du bist leider der KK voll auf den Leim gegangen. Die haben genau das erreicht, was sie wollten, naämlich, dass Du panisch und unüberlegt handelst.
Ja so ist es leider und ich ärgere mich darüber wahnsinnig. Ich bin nur noch damit beschäftigt, mich zu fragen, warum mich mein Hausarzt nicht von dieser Umdeutung des Antrages abgehalten oder mich auf die Original-Anträge der DRV verwiesen hat. Ich bin sehr enttäuscht.
 

Kerstin_K

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#12
DIe Anschrift des MDK kann man relativ leicht selber herausfinden. Meine Bekannte hat ihr Gutachten dort angefordert und bekam es innerhalb weniger Tage zugeschickt. Allerdings lag der Fall bei hr in sofern ander, weil sie kurz zuvor zu Untersuchung dort war, eil die KK die AUB aufheben wollte.

Die wenigsten Ärzte kennen sich mit dem Papierkram aus. Wenn ich da an meine Hausarzt denke, ein brillanter Diagnostiker, der sich echt für sene Paptienten einsetzt und auch schonmal selber zum Telefonhörer greift, wenn eine KK querschiesst, aber wenn der mal was schreiben soll......:confused::cautious::unsure: Am besten man diktiert es ihm direkt in die Feder.
 

Kessia

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#13
...ja ich weiß definitiv, was du meinst. Ärzte lassen sich ungerne reinreden, sie denken, man würde an ihrer Kompetenz zweifeln. Dabei ist das gar nicht so, zumindest bei mir nicht, ich will ja gar nicht REINreden, sondern nur MITreden. Ich hatte leider mit meinem Arzt 2018 Jahr auch schon einmal so eine unerwünschte Zurechtweisung. Er meinte zu mir, dass ich ihn "nicht zu agitieren" brauche. Er weiß, dass ich dies nie tun würde, aber man sieht eben auch, wie nahe dran doch so manche Ärzte eben sein können, wenn man sich z.B. in das Behandlungsgeschehen einbringen oder eigene Standpunkte vertreten möchte.... Also es ist ein wirklich recht sensibles Feld und man muss wirklich aufpassen, wie man etwas sagt. Vielleicht hab ich meine Worte falsch gewählt, vielleicht hatte der Arzt zu diesem Zeitpunkt nur einen schlechten Tag, nichts genaues weiß man..... Zumindest bin ich seit jenem Vorfall sehr achtsam, um so eine erneute Situation zu vermeiden. Wir haben eigentlich ein gedeihliches Arzt-Patient-Verhältnis und ich möchte ja gerne, dass dies so bleibt. Wir hatten danach nie wieder so eine "Auseinandersetzung". ...
 

Kerstin_K

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#14
Was Du beschreibst ist der Umstand, dass Ärzte sich nicht gerne von Patienten in die Therapie reinquatschen lassen. Da muss man einfach den richtigen Mittelweg finden zwischen "Göttern in weiss" und mündigem, aufgeklärtem Patienten, der mit entscheiden will, was mit seinem Körper geschieht.

Aber ich meinte was ganz anderes.

Mein Arzt will nur das beste für seine Patienten, aber er sit eben Mediziner und kein Jurist und kein Papiertiger. Das heisst er kennt manche gesetzlichen Regelungen nicht so im Detail und dann kann es schonmal passieren, dass auf eier Verodnung ein entscheidendes Kreuz fehlt oser so. Da dind aber siene Helferinnen neistens top informiert und regeln das dann.

Haaarig wird es aber, wenn er selber was formulieren und schreiben muss. Manchmal ist es ja so, dass man ein teureres Hilfsmittel als den Standard, eien andere Therapie oder ein anderes Medikament durchaus bekommen kann, wenn es entsprechend begründet wird. Und genau an der Formulierug dieser Begründung hapert es dann manchmal. Dann steht da alles mögliche, nur eben dieser eine entscheidende Satz oder ein bestimmtes Wort fehlt, damit die Kasse das bewillligen kann, weil man damit eben unter die Ausnahmeregelung XY fällt. Er wwiss, was er für den Patienten will, aber er weiss eben nicht, wie er das für die Kasse verpacken muss, damit es durchgeht. Ausserdem ist ihm dieser Papierkram lästig, weil das von der Zeit abgeht, die er für seine Patienten zur Verfügung hat. Mein Hausarzt hat eine grosse Praxis, seine Frau ist auch Ärztin und arbeitet dort mit und jetzt haben sie noch einen Palliativmediziner mit in die Praxis genommen, weil er mehrere Altenheime in der näheren Umgebung betreut. Papierkram nimmt er sich oft am Wochenende mit nach Hause. Und genau da ist er dann manchmal froh, wenn man schon was vorformuliert hat, was er quasi nur noch abschreiben muss.

Dazu kommt noch, dass die ganze gesrtzgebung inzwischen so kompliziert geworden ist, dass ein Arzt inmöglich hede Daetaulregelung kennen kann und auch nicht jedes Hilfsmittel. Ichhabe das oft erkebt, dass ich fragte, ob dienes oder jenes nicht sinnvoll sei und er meinte, klar, aber das bezahlt die Kasse leider nicht. Und dann habe ich nachgeforscht und featgestellt, dass es eben doc eine Weg gibt, genau dieses Hilfsmittel bezahlt zu bekommen. Oder es kam auch schon vor, dass ich ihm ein bestimmtes Hilfsmittell gezeigt habe und er wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt. Für solche Sachen hat sic ein Arzt schon einen Ordner Angelegt. Er macht sich dann gerne eine Koie von dem Prospekt osder so und heftet sich das da ab.

Dein Arzt hat es sicher gut gemeint, aber eventuell kennt er die Regelungen gar nicht so genau, die da eine Rolle spielen.

Wir hatten das heuer schon öfter, dass Ärzte gesagt haben, dass sie den Patienten als voll erwerbsgemindert sehen. Im Befundbericht schrieben dann genau die se Ärze, der Patient könne drei Stunden am Tag arbeiten. Leider wussten sie nicht, was sie damit anrichten, denn volle Erwerbsminderung heisst eben unter drei Stunden und bei drei Stunden geht nab dann von einer nur teilweisen erwerbsminderung aus. Da fehlt also ein wort und schon hat der ganze Befundbericht eine ganz andere Aussage.
 

bernhardiner

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#15
Hallo Kessia,
Auch ich habe im Dezember 2018 über den VDK nach einigen Beratungsterminen seit letztem Jahr, einen Antrag auf Reha an die DRV gestellt. Die Beraterin wollte nach Abgabe nur nochmal durchsehen ob alles o.k. sei. Sie hat mich dann 2 Tage später angerufen und mir mitgeteilt, dass ich mit diesen Unterlagen Gefahr laufe dass die DRV den Antrag umdeuten könnte.
Also das ich bereits im Dezember einen Rentenantrag gestellt hätte.
Im November 2018 wurden in Bezug auf Renten einige Veränderungen beschlossen (Thema Mütterrente ging durch alle Medien). Nicht ganz so laut wurden aber die Anrechnungszeiten für die EMR deutlich hoch gesetzt. Diese auf eine Anrechnungszeit bis 65 Jahren und 8 Monaten. Im Dezember lag sie noch bei 62 Jahren.
Ich bin nicht rehafähig, da ich mich noch in Behandlung befinde.
Also macht es Sinn den Antrag mit o.g. von dir gemachter Begründung zurückzuziehen.
Die AfA wird dich wahrscheinlich auch auf dieses Pferd setzen einen EMR Antrag zu stellen. Dann aber erst nach deiner Aussteuerung und im Jahr 2019.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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#16
Also ob ein Rehaantrag umgedeutet wird oder nicht, entscheidet sich ganz sicher nicht mit dem Antrag auf eine Reha. Die DRV wird immer versuchen, den Beginn der Erwebsunfähigkeit festzulegen, mit dem sie am meisten Geld sparen kann.

Wenn Kessia den Rehaantrag njetzt zurückzieht, riskiert sie die Einstellung des Krankengeldes.

Warum solllte die AfA daran interessiert sein, dass der Antrag zurückgezogen wird? bei einer Umdeutung ergält auch die AfA ihr Geld zurück.
 

Kerstin_K

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#18
Damit hast Du recht, wenn der Antrag von der DRV als Rentenantrag geertet wird oder umgedeutet wird.

Trotzdem riskiert sie die Einstellung des Krankengeldes. Zumindest dann, wenn sie mit der erneuten Antragstellung aus der 10-Wochen Frist raus ist.

DIe Geschicjte ist verworren genug, ich würde da jetzt nicht noch was draufsetzen.
 

Kerstin_K

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#20
Wir wissen nicht, wann Kessia diese Aufforderung bekomen hat. Und selbst wenn sie noch in der Frist ist, könnte die KK sehr verschnupft reagieren. denk an de Einschränkung des Dispositionsrechtes.
 

bernhardiner

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#21
Ich vergaß das die KK das Dispositionsrecht auch hat.
Ich habe meinen ALG 1 Antrag aus diesem Grund auch erst im Dezember abgegeben.
 

Doppeloma

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#22
Hallo Kessia,

Leider bin ich zu spät auf dieses wunderbare Forum gestoßen, sonst hätte ich mich in der Tat vorher hier erst erkundigt, wie ich mit diesem Reha-Antrag am besten und vor allem korrekt zu verfahren habe. Und ja, 10 Wochen sind eine lange Zeit, um alles auszufüllen.
So ist es und du hast dabei auch ein Klinik-Wahlrecht, vielleicht hättest du dich besser dazu mal von deinem Arzt bearten lassen sollen, welche Kliniken er denn für geeignet halten würde wenn eine Reha unvermeidlich wird.
Denn ganz so "einfach" wie es oft klingt ist das mit der Reha-Unfähigkeit" NICHT, dass müssen diebehandelnden Ärzte der KK / dem MDK gegenüber auch verantworten und erklären können ... wenn sie mit denen keinen Ärger haben möchten.

Schließlich meint man es doch nur gut und will dir "helfen" schneller gesund zu werden, auch wenn es nur selten in solchen Reha-Maßnahmen wirklich gelingt, ist das doch immerhin "einen Versuch wert" ...

Mir schien die Zeit mysteriös lang und ich dachte mir, nich das die dir (solange der Antrag nicht vorliegt), dein Krankengeld streichen, also hab ich Panik geschoben und den Antrag zeitnah abgesendet *schäm* Ja dumm, aber ich kann es nun leider nicht mehr ändern und werde die Konsequenzen abwarten.
Darum hat das (mit der Frist von 10 Wochen und was DANACH passieren könnte) ja auch klar in diesem Bescheid zu stehen, so ganz "willkürlich" schon vorher einstellen geht auch nicht, aber die KK spart natürlich umso eher (dein Krankengeld) je mehr du gedrängelt wirst, diese Frist nicht unbedingt (fast) abzuwarten.

Nein habe ich nicht…. ich wusste bis eben ja nichtmal, dass die auch nach "Aktenlage" urteilen. Sry, aber das liest sich wirklich so, als ob die Waren begutachten und daraus ihr Qualitätsurteil ableiten… wiebei Stiftung Warentest…. . Mit Menschlichkeit hat das ja alles nichts mehr zu tun.
Gerade beim MDK und für die Aufforderung zum Reha-Antrag wird fast ausnahmslos NUR nach "Aktenlage" entschieden, dass die "Zeit reif ist dafür" ... mit Diagnose X oder Y (aus der AU-Bescheinigung) könnte man (eigentlich) schon wieder nahezu gesund sein und da kann es doch nicht schaden die (noch gefährdete / eingeschränkte) "Erwerbfähigkeit" in einer DRV-Reha wieder auf Vordermann zu bringen.

Ich nahm an, der Patient darf sich vielleicht auch mal zu seinem eigenem Krankheitsbild äußern…. aber okay…. vielen Dank liebe Doppeloma, dass ich wieder dazulernen und neue Einsichten gewinnen durfte.
Wozu soll das gut sein, dass die Betroffenen das wahrscheinlich anders sehen werden ist denen sicher auch bekannt, sie haben ja oft genug die angeblich (nach einer Reha) Arbeitsfähigen dann später doch persönlich zu untersuchen, wenn es schief gegangen ist mit der Reha und der Arzt weiter AU-krank schreibt, obwohl die Reha-Klinik doch als "gesund" (also Arbeits-Fähig) entlassen hatte.

Da inzwischen fast Jeder Empfänger von Krankengeld früher oder später zur Reha geschickt werden soll (von der KK zunächst gewünscht) müssten die vermutlich noch ne Menge Ärzte einstellen, um diese "Opfer" dann erst ALLE persönlich zu untersuchen.
Im Notfall kann doch der Arzt immer noch Reha-Unfähigkeit bescheinigen wenn es wirklich nicht geht und ein Antrag ist noch lange keine bewilligte Reha ... und es bleibt die Hoffnung auf eine Ablehnung und die "Umdeutung" in EM-Rente durch die DRV ... und diese "Hoffnung" höret bei den KK seit vielen Jahren einfach nicht auf ...

Denn die Ersparnis aus der Reha ist ja meist nur von kurzer Dauer, es wird aber auch (meist) NIX "umgedeutet" denn so krank (mit EM-Renten-Aussichten) wird man nur sehr ungerne aus DRV-Rehas entlassen ... "irgendwas" geht schon noch am "allgemeinen Arbeitsmarkt" ...

Also auch hier gut zu wissen. Dieses Gutachten werde ich mir auch über den Hausarzt anfordern. Es interessiert mich freilich, wie man mich nach "Aktenlage" bewertet.
Kann ich dir schon fast wörtlich voraussagen ... "Eine Reha wird (Fachrichtung eventell noch erwähnt) empfohlen, weil deine Erwerbsfähigkeit schwer eingeschränkt / oder gar schon gemindert "scheint" um das Problem zu beheben ... bla, bla, bla ..."
Dann wird noch kurz erwähnt wo man diese Erkenntnisse her hatte, bei mir war es die AUD-Liste der KK und die Diagnose von meiner aktuellen AU-Bescheinigung.

Liebe Doppeloma, darf ich fragen, ob das Gutachten nach Aktenlage seinerzeit dem entsprach, wie es dir tatsächlich ging? Konntest du dich damit identifizieren?
Kommt drauf an was man darunter verstehen möchte ...
Ich war schon etwas überrascht, ob dieser mehr als "dürftigen" Aktenlage, man hatte aber immerhin im AUD-Beleg irgendwo schon "frühere erschöpfungsbedingte Problemdiagnosen" gefunden , so wurde direkt erkannt, dass ich wohl im CallCenter (meine aktuelle vorhandene Tätigkeit) auf DAUER als Arbeits-UNFÄHIG anzusehen sei, die Wiederaufnahme dieser Tätigkeit sei als gesundheitlich "unzumutbar" (aus der Sicht des MDK) abzulehnen. :icon_daumen:

Das war eigentlich der "Todesstoß" vom MDK für meine KK, mich nach der Reha (vielleicht) wieder an den vorhandenen Arbeitsplatz schicken zu können, ich wurde aber aus dem gleichen Grunde auch aus der Reha (weiter) AU entlassen. also musste die KK sowieso bis zur Aussteuerung weiter mein Krankengeld zahlen.
Ein vorzeitiges Ende war nicht mehr möglich (oder Abgabe an die AfA), weil auch mein AG nicht vor hatte mich zu entlassen und der MDK hätte dafür (vorzeitige Aufhebung der AU) auch keine Zustimmung mehr gegeben ...

Bei der DRV machte dieses "Gutachten" dann aber auch keinen besonderen Eindruck, als ich es dem Antrag auf EM-Rente beigefügt habe, zusammen mit dem von der AfA ... die mich ja zu diesem Antrag deswegen aufgefordert hatte (nach der Aussteuerung).

Das Wenige was da drin gestanden hat, war also durchaus zutreffend und mehr war ja nicht nötig, um meine "Erwerbsfähigkeit als schwer gefährdet, eher schon gemindert" einzustufen ... damit die KK den Reha-Antrag fordern konnte.
Die bekommen das Gutachten ja auch nicht, sondern NUR den Hinweis "sollte Reha beantragen oder eben nicht" ... das kommt durchaus auch mal vor ... aber selten, sehr selten.

Als ich das 1. Mal länger krank wurde (mit Mitte 50) kannte ich mich damit genau so wenig aus wie du und glaubte wirklich noch daran, dass mir doch alle "nur helfen wollten schnell wieder gesund zu werden" ... :doh:
Aus heutiger Sicht und meinen persönlichen Erfahrungen weiß ich, dass meine Gesundheit eigentlich Niemanden (abgesehen von meinen Ärzten) wirklich interessiert hat und sich ALLES nur darum dreht möglichst viel Geld an den versicherten Beitragzahlern sparen zu können, ohne sie direkt (und zu offensichtlich) gleich ganz "fertig" zu machen.

Deshalb gehören die Antragspapiere für diese Reha wahrscheinlich auch gar nicht zur KK. .....Ein Rückumschlag mit der KK-Adresse liegt anbei. Die KK enthalten also regelmäßig sensible Daten ihrer Mitglieder???
Antrags-Unterlagen gehören generell nur DIREKT zu der Behörde, die den Antrag auch bearbeiten und entscheiden soll (zumal die meist ihre eigenen Formulare dafür haben) und die KK selbst hat KEINEN Anspruch auf diese ganzen sensiblen Daten, die sie dadurch in ihre Hände bekommt ...
Man wird inzwischen auch schon VOR der Antragstellung gebeten eine "Erlaubnis" (Schweigepflichtentbindung für die Reha-Klinik) zu unterschreiben, dass die KK dann den Reha-Bericht zur Einsicht bekommt, man könne ja sonst anschließend nicht gezielt "helfen" ...
Der Bericht geht die GAR NICHTS an, die suchen darin nur Hinweise, ab wann man das Krankengeld beenden könnte wenn der Kandidat doch nicht direkt als "Arbeitsfähig" aus der Reha kommt (und wissen natürlich auch zum Reha-Verlauf gleich wieder viel mehr als sie zu interessieren hätte).

Im übrigen hat mich meine KK auch jeden Monat angerufen, da sie mit mir über meine Therapien/Behandlungen usw. sprechen wollte….
Dazu wurde dir ja schon geschrieben, dass es alleine DEINE Entscheidung ist, mit wem du überhaupt telefonieren möchtest und wer dich anrufen darf ... das gilt auch für die SB der Krankenkasse (der MDK wird dich eher NICHT anrufen). das sind KEINE Ärzte, die haben dich überhaupt NICHT nach deinem Gesundheitszustand und deinen Therapien auszufragen (weder telefonisch noch persönlich).

Ja-Ja, um Rückrufe "betteln" die dann öfter mal wenn man ihnen bereits verboten hat (schriftlich und nachweislich bitte) anzurufen, weil man KEINE telefonischen Kontakte wünscht und ALLES nur noch schriftlich haben will.
Du bist weder verpflichtet ein Telefonat zu führen (nur weil das Telefon klingelt) noch musst du zurückrufen, wenn es NICHT in deinem Interesse ist das zu tun (und dich am Telefon "belabern und aushorchen" zu lassen ist NICHT in deinem Interesse).

denn man möchte sich mit mir über "meine Arbeitsunfähigkeit unterhalten".
Darüber gibt es NICHTS zu reden, es genügt dass die laufende AU dort angekommen ist, dann hat man dein Krankengeld zügig zu überweisen = FERTIG ... jedenfalls solange du Krankengeld rechtmäßig zu bekommen hast.

Ist euch so etwas auch bekannt? Ist es das, wonach es aussieht?
Na klar ist uns das bekannt (das hat man schon bei mir vor über 10 Jahren so gemacht), bis ich mich schlau gemacht hatte ... dann war es damit vorbei und spätestens nach der Aussteuerung wird die KK wieder ganz "normal" und man hat nicht mehr so den Drang dir unbedingt "helfen" zu wollen, da darfst du gerne noch jahrelang AU geschrieben sein ... da will KEINER mehr (bei der KK) mit dir darüber reden (müssen) ...

Mein Gott, 3 Jahre kämpfen für sein gutes Recht…. was für eine Qual. Hinterher ist man ja noch kränker, als wie man es vorher war. Wer zahlt in diesem Fall das Schmerzensgeld?
Was für "Schmerzensgeld" meinst du denn da, irgendwann ist man froh, dass man nicht "unter der Brücke landet" und vom "Sozial-Staat" wenigstens mit Hartz 4 "aufgefangen" wird (da muss man sich dann auch noch dumm kommen lassen, warum man nicht arbeitet und seit Jahren AU geschrieben ist) ... obwohl man ja (eigentlich) nur wieder zur Arbeit gehen müsste, wenn man nicht zu krank dafür wäre ... :doh:

Die DRV entscheidet (meist) NICHT nach "Aktenlage" zu EM-Renten-Anträgen, die lässt lieber noch eigene "Gutachter" persönlich prüfen wie gut es doch den Antragstellern geht, die wollen das dann auch nicht unbedingt zu genau vom Antragsteller selber hören.
Vorlage zum Abschreiben sind dann die vorhandenen Reha-Berichte (Alter dieser "Akten" ist unerheblich) und die stellen dann möglichst das genaue Gegenteil von MDK und AfA fest, sollten die etwa schon was von "drohender Erwerbsminderung" geschrieben haben ...

Denn die DRV will natürlich auch keine EM-Rente zahlen müssen, wenn sich das noch irgendwie vermeiden lässt ... die haben ja das "letzte Wort" dazu, da können die Anderen ("Amts-Ärzte") vorher meinen und schreiben was sie wollen ...

Ab wann dann Jemand tatsächlich als Erwerbsgemindert anerkannt wird entscheidet übrigens auch die DRV und nicht das Antragsdatum (auch NICHT die Gutachter), man ist ja nicht erst krank wenn man den Antrag stellt, die gesundheitlichen Gründe dafür gibt es ja da schon und oft auch schon seit längerer Zeit.

Den Zeitpunkt für den Eintritt des Leistungsfalles (Erwerbsminderung) bestimmt also die DRV, in meinem Falle (fast 2 Jahre rückwirkend am Gericht) wurde das dann sinnigerweise auf den Monat festgelegt, wo ich den Ablehnungsbescheid von der DRV bekommen hatte.
Sonst wäre eine Befristung nicht mehr möglich gewesen (und zu "unbefristet" konnte sich die DRV noch nicht mal bei Gericht durchringen) ... also war ich nun rückwirkend doch schon EM, als man mir eigentlich schriftlich mitgeteilt hat, dass ich es auf keinen Fall bin ... :doh:

Die gerichtlichen Gutachter hatten übrigens den Antragszeitpunkt für korrekt gehalten, aber dann hätte die "arme" DRV noch ein weiteres Jahr meine EM-Rente nachzahlen müssen und die Dauer nicht mehr befristen können ... das muss man alles nicht wirklich verstehen, man sollte sich nur darauf einrichten, dass noch viele merkwürdige und unglaubliche Dinge passieren können auf dem Weg in die EM-Rente ...

MfG Doppeloma
 

Kessia

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#23
Hallo bernhardiner, Kerstin und Doppeloma. Vielen Dank für eure Zeilen und schön, dass ihr mir alle helft.

Wer oder was ist der VDK?

Also noch einmal zum Verständnis, denn ja, es ist leider wirklich alles recht verworren:

Den Reha-Antrag von der KK erhielt ich Anfang Dezember und 2 Wochen später hab ich den leider schon wieder und dazu noch umgedeutet (Erklärung dazu in diesem Thread) an die KK zurückgesendet *heul*

Bei der AfA habe ich bislang noch keine Unterlagen ausgefüllt, wenn ich dort um den 16.01. aufkreuze, bekomme ich diese ja auch erst und spätestens dann wird das Thema Reha aktuell. Bis dahin wird sich die DRV ja auf den umgedeuteten Antrag gemeldet haben, denn momentan wüsste ich wirklich nicht, wie ich eine solche Umdeutung der AfA nahebringen soll, um meinen Anspruch auf ALG 1 aus der Nahtlosigkeit nicht zu gefährden. Am besten ich sag gar nix dazu.

Die KK hat zwar vorige Woche den Eingang des "Reha-Antrages" bestätigt….. genaugenommen erfolgte ja aber ein Antrag auf die EMR… ….ich werde sehen, ob ich bis spätestens 16.01. Informationen von der DRV habe und wie ich der AfA dann am vorteilhaftesten begegnen kann….

Die DRV hat sich noch nicht auf den umgedeuteten Antrag gemeldet.

Die DRV wird immer versuchen, den Beginn der Erwebsunfähigkeit festzulegen, mit dem sie am meisten Geld sparen kann.
Achso. Ich dacht immer, der Beginn startet mit dem Antrag oder mit einem Reha-Gutachten. Die DRV kann die Erwerbsunfähigkeit auch rückwirkend bescheinigen? Wie geht das denn, wenn man z.B. noch gar keinen Antrag gestellt hat oder nicht zur Reha war? Das erschließt sich mir gerade nicht…..
Wenn , so wie Doppeloma schreibt, "die gesundheitlichen Gründe dafür… schon seit längerer Zeit" vorliegen (oder sind die 78 Wochen nicht ausreichend? ), kommt dann die DRV ohne Anträge mit einer Erwerbsminderung unaufgefordert auf den Patienten zu? Wenn ich Doppeloma richtig verstehe, muss man sich diese rückwirkende Feststellung bei Gericht oder im Wiederspruchsverfahren erkämpfen?

bei einer Umdeutung ergält auch die AfA ihr Geld zurück.
Also bedeutet das, wenn die Erwerbsunfähigkeit bescheinigt wird, dass man dann anstelle ALG 1 die Rentenzahlung erhält, richtig? Aber nur bei voller Erwerbsminderung. Bei der teilweisen steht man ja, wenn auch nur eingeschränkt, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung… das heißt, das ALG 1 wird dann reduziert bzw. mit der teilweisen Erwerbsminderungsrente verrechnet?

Klinik-Wahlrecht, vielleicht hättest du dich besser dazu mal von deinem Arzt bearten lassen sollen, welche Kliniken er denn für geeignet halten würde wenn eine Reha unvermeidlich wird.
Während meiner gesamten AU stand nie zur Debatte, dass ich eine Reha antrete. Der behandelnde Arzt hat mir gegenüber die Rehaunfähigkeit immer bestätigt und zugestimmt, dass ich rehaunfähig bin, auch, als er der Meinung war, dass ich den Reha-Antrag von der KK auf einen EMR-Antrag umschreiben soll.
Von der Wahlmöglichkeit einer Klinik habe ich erst in diesem Forum gelesen, da war dieser Antrag ja leider schon wieder an die KK geschickt… *schnief*
Apropos: In dem Reha-Antrag wird auch nicht auf eine Wunschklinik hingewiesen.… (soll wohl der Kranke nicht wissen)…

Schließlich meint man es doch nur gut und will dir "helfen" schneller gesund zu werden, auch wenn es nur selten in solchen Reha-Maßnahmen wirklich gelingt, ist das doch immerhin "einen Versuch wert" ...
Es ist so, wie du sagst. Es gibt keine Erfolgsgarantien durch die Reha. Aber das sollen wir wahrscheinlich auch nicht wissen.

die KK spart natürlich umso eher (dein Krankengeld) je mehr du gedrängelt wirst, diese Frist nicht unbedingt (fast) abzuwarten.
Nur gut, dass ich es inzwischen besser weiß, nur leider hilft es mir jetzt nicht mehr. Ich kann nur hoffen, dass der Arzt weiß was zu tun ist, wenn sich die DRV meldet und mich zur Reha schicken will….

denn so krank (mit EM-Renten-Aussichten) wird man nur sehr ungerne aus DRV-Rehas entlassen ... "irgendwas" geht schon noch am "allgemeinen Arbeitsmarkt" ...
Ja irgendwas geht immer. Die einen werden belastet, damit die anderen entlastet werden. Die, die dafür verantwortlich sind, machen das natürlich alle ganz fantastisch.…(Ironie off)

ich wurde aber aus dem gleichen Grunde auch aus der Reha (weiter) AU entlassen. also musste die KK sowieso bis zur Aussteuerung weiter mein Krankengeld zahlen.
Aber die Reha entscheidet doch auch über die Leistungsfähigkeit, richtig? Und über die AU entscheidet sie auch?

Es ist ja nun auch so, dass man seine Arbeitskraft ja auch in einem ganz anderen Berufsumfeld zur Verfügung stellen kann. Dann kommts echt dicke. Der Gedanke daran bereitet mir schmerzliches Bauchaua. Da geht dann z.B. ein 50 jähriger Ingenieur irgendwo als Hilfsgärtner arbeiten, weil er keine finanziellen Reserven hat, um seinen Lebensunterhalt zu decken und mit 50 vielleicht auch gar keine Umschulung mehr machen möchte? Nein, ich will mir das gar nicht weiter vorstellen, es ist einfach zu gruselig für mich…..

Bei der DRV machte dieses "Gutachten" dann aber auch keinen besonderen Eindruck, als ich es dem Antrag auf EM-Rente beigefügt habe, zusammen mit dem von der AfA ... die mich ja zu diesem Antrag deswegen aufgefordert hatte (nach der Aussteuerung).
Aber die AfA hat doch auch Gutachter. Wann kommen denn die zum Einsatz? Schrecklich, überall wimmelt es von Gutachtern: beim MDK, bei der DRV, bei der Reha, bei der AfA…. Na deren Einkommen sind zumindest schonma alle gesichert.… ..und alle sind sie bestimmt auch gaaaanz unabhängig… ...und haben bestimmt auch alle ihren eigenen Floskelgenerator, mit dem sie dann ihre Gutachten schreiben ….. Hat das Jobcenter auch noch einen eigenen Gutachter???

Als ich das 1. Mal länger krank wurde (mit Mitte 50) kannte ich mich damit genau so wenig aus wie du und glaubte wirklich noch daran, dass mir doch alle "nur helfen wollten schnell wieder gesund zu werden" ... :doh:
Nope, also ganz so naiv bin ich dann nicht, dass ich daran nur ansatzweise geglaubt hätte, hihi. So wie du es nachfolgend beschreibst, so ist es.

Antrags-Unterlagen gehören generell nur DIREKT zu der Behörde, die den Antrag auch bearbeiten und entscheiden soll (zumal die meist ihre eigenen Formulare dafür haben) und die KK selbst hat KEINEN Anspruch auf diese ganzen sensiblen Daten, die sie dadurch in ihre Hände bekommt ...
Aber der Reha-Antrag von der KK will ja auch wieder von ihr ausgefüllt empfangen werden. Hier mangelt es doch dann deutlich an Aufklärung, wenn die Anträge ausgefüllt immer wieder an die KK zurückgesendet werden (sollen). Die Rückumschläge sind ja dann Rechtstäuschungen….

und spätestens nach der Aussteuerung wird die KK wieder ganz "normal" und man hat nicht mehr so den Drang dir unbedingt "helfen" zu wollen, da darfst du gerne noch jahrelang AU geschrieben sein ... da will KEINER mehr (bei der KK) mit dir darüber reden (müssen) ...
Ja natürlich, wissen wir ja, warum.

Was für "Schmerzensgeld" meinst du denn da, irgendwann ist man froh, dass man nicht "unter der Brücke landet" und vom "Sozial-Staat" wenigstens mit Hartz 4 "aufgefangen" wird (da muss man sich dann auch noch dumm kommen lassen, warum man nicht arbeitet und seit Jahren AU geschrieben ist) ... obwohl man ja (eigentlich) nur wieder zur Arbeit gehen müsste, wenn man nicht zu krank dafür wäre ... :doh:
Das mit dem "Schmerzensgeld" war eine süffisante bzw. ironische Bemerkung von mir gewesen. Natürlich weiß ich, dass man eher noch dankbar sein muss, sein Haus für die Entlastung anderer geopfert zu haben.
Im übrigen wird man ja schon sprachlos oder dumm angeschaut, wenn man (noch) Krankengeld bezieht. Zum Beispiel beim Jobcenter. Da war ich nämlich auch schon, weil mein Krankengeld nicht ausreicht…..

Die DRV entscheidet (meist) NICHT nach "Aktenlage" zu EM-Renten-Anträgen, die lässt lieber noch eigene "Gutachter" persönlich prüfen wie gut es doch den Antragstellern geht,
Ich muss sagen, dass ich diese Praxis tatsächlich begrüßen würde oder wenn ich was zu sagen hätte, eine solche Begutachtung einer Reha auch vorziehen würde. Denn so eine persönlichen Inaugenscheinnahme mit entsprechendem Gespräch ist doch viel aussagekräftiger wie eine nach Aktenlage. Möglicherweise stellt sich bei einer persönlichen Prüfung ja schon herraus, dass eine Reha gar nicht erfolgsversprechend sein wird (und die DRV kann sich damit auch das Geld sparen…..)

man sollte sich nur darauf einrichten, dass noch viele merkwürdige und unglaubliche Dinge passieren können auf dem Weg in die EM-Rente ...
Ja.

Vielen Dank auf jeden Fall für den wirklich hilfreichen und internetten Austausch.

PS. @bernhardiner…. wurde dein Antrag auf ALG 1 schon bearbeitet? Hast du einen Thread dazu?
 
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Larsson

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#24
Aber der Reha-Antrag von der KK will ja auch wieder von ihr ausgefüllt empfangen werden. Hier mangelt es doch dann deutlich an Aufklärung, wenn die Anträge ausgefüllt immer wieder an die KK zurückgesendet werden (sollen). Die Rückumschläge sind ja dann Rechtstäuschungen….
Vielleicht will sie nur was haben, um sich selbst um die Kostenübernahme zu drücken? Du kanns ja auch eine "Reha" über die Krankenkasse machen, nennt sich dann halt nicht Reha. Ist einfach eine Klinikeinweisung vom Arzt, nach dem du dich bei Klinik X hast auf die Warteliste hast setzen lassen und dort dann ein Platz ist. Ich war nie in Reha, wäre mir auch nicht in den Sinn gekommen. Alle Klinikaufenthalte liefen über die Krankenkasse.
Aber das soll nur eine Nebeninfo sein.
 

Kerstin_K

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#25
Wer oder was ist der VDK?
Der VDK ist ein Sozialverband. Die bieten Ihren Mitgliedern auch Rechtsberatung, Unterstützung bei Anträgen usw. an. DIe Qualität hängt stark von den Beratern vor Ort ab. Kostet natürlich Mitgliedsbeitrag und zum Teil dann je Anliegen nochmal eine Extra Gebühr.

Über uns | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

Bei der AfA habe ich bislang noch keine Unterlagen ausgefüllt, wenn ich dort um den 16.01. aufkreuze, bekomme ich diese ja auch erst und spätestens dann wird das Thema Reha aktuell. Bis dahin wird sich die DRV ja auf den umgedeuteten Antrag gemeldet haben, denn momentan wüsste ich wirklich nicht, wie ich eine solche Umdeutung der AfA nahebringen soll, um meinen Anspruch auf ALG 1 aus der Nahtlosigkeit nicht zu gefährden. Am besten ich sag gar nix dazu.
Du musst da auch erstmal bei der AfA nichts zu sagen. Es ist keineswegs sicher, dass die AfA gleich einen Reha- oder Rentenantrag verlang. Und wenn, dann kannst Du einfach sagen, dass er gestellt wurde und wenn sie es sehen wollen, die Bestätigung der Krankenkasse vorlegen. Mehr nuss die AfA gar nicht wissen. Mitteilungspflichtig bst Du erst, wenn der Antrag beschieden wird.

Achso. Ich dacht immer, der Beginn startet mit dem Antrag oder mit einem Reha-Gutachten. Die DRV kann die Erwerbsunfähigkeit auch rückwirkend bescheinigen? Wie geht das denn, wenn man z.B. noch gar keinen Antrag gestellt hat oder nicht zur Reha war? Das erschließt sich mir gerade nicht…..
Wenn , so wie Doppeloma schreibt, "die gesundheitlichen Gründe dafür… schon seit längerer Zeit" vorliegen (oder sind die 78 Wochen nicht ausreichend? ), kommt dann die DRV ohne Anträge mit einer Erwerbsminderung unaufgefordert auf den Patienten zu? Wenn ich Doppeloma richtig verstehe, muss man sich diese rückwirkende Feststellung bei Gericht oder im Wiederspruchsverfahren erkämpfen?
Nein, die DRV hat ziemlich frehue Hand, was den Beginn der Erwerbsunfähigkeit betrifft. Die fordern sich ja von der Krankenkasse auch deie AU Zeiten an. Und dann kann es zum beispiel sein, dass sie sehen, dass Du vom Tag X an AU warst und dann gehen die eben davon aus, dass, weil Du ja seitdem nicht mehr hearbeitet hast, Du seitdem erwerbsunfähig warst. Denn es ist ja über die ganze Zeit nicht besser geworden, sonst würdest Du ja inzwischen mal wieder arbeiten.

Also bedeutet das, wenn die Erwerbsunfähigkeit bescheinigt wird, dass man dann anstelle ALG 1 die Rentenzahlung erhält, richtig? Aber nur bei voller Erwerbsminderung. Bei der teilweisen steht man ja, wenn auch nur eingeschränkt, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung… das heißt, das ALG 1 wird dann reduziert bzw. mit der teilweisen Erwerbsminderungsrente verrechnet?
Die BA und die DRV stimmen sich regelmäßig ab. Moentan geht man davon aus, dass der Teilzeit-Arbeitsmarkt als verschlossen gilt. Das bedeutet, die Tei-Erwwrbsgeminderten bekommen in der Regel eine sogenannte Arbeitsmarktrente. AUf dem Bescheid steht dann, dass die volle Erwerbsminderungsrente gewährt wird, aber nicht nur aus medizinischen Gründen. Sollte das Wunder geschehen, dass jemand dann trotzdem eine leidensgerechte Zeilzeitstelle findet, gibt es dann eben nur noch die Teilrente.

Aber die Reha entscheidet doch auch über die Leistungsfähigkeit, richtig? Und über die AU entscheidet sie auch?
Die Reha entscheidet über gar nichts. Die Reha ist ein Langzeitgutachten. Du stehst ja während der Reha unterständiger Beobachtung durch die Ärzte und das Pflegepersonal. An Ende der Reha wird dann ein Abschlussbericht geschrieben in dem bestimmte Empfehlungen stehen. Du wirst arbeitsfähig oder arbeitsunfähig entlassen. DAs bezieht sich aber nur auf den Entlassungstag. Am nächsten Tag gehst Du entweder zur Arbeit oder zu Deinem Arzt und läßt Dich weiter krankschreiben.

Die DRV kann sich dann der Beurteilung der Rehaklinik anschliessen, muss es aber nicht. Beim sozialmedizinischen Dienst der DRV laufen alle medizinischen Unterlagen zusammen und dort wird dann ein sozialmedizinisches Gutachten angefertigt, und danach richten sich die SBs, die den Bescheid erstellen.

Mit der Arbeitsfähigkeit/-Unfähigkeit im Reha-Abschlussbericht muss man etwas aufpassen. Wenn Du arbeitsfähig entlassen wirst und läßt Dich dann weiter krankschreiben, dann sollte der Arzt schon etwas standfest sein, denn manche KKs versuchen dann Druck zu machen, zumindest so lange man noch Krankengeld bezieht.

Deshalb sollte man darauf achten, wer den Abschlussbericht direkt von der Rehaklinik bekommt. Dass muss man in er Reha angeben. DIe DRV als Kostenträger bekommt ihn sowieso, das kann man niht verhindern, aber der AfA oder der KK wüde ich den nicht gleich zugänglich machen, manchmal betteln die dann zwar danach, aber dem muss an nicht nachgeben. wenn man dem zustimmt haben die den Bericht schneller als man selber. Am besten man gibt da an , dass der Bericht zu einem selber gehen soll und eventuell noch zum behandelnden Arzt.

Es ist ja nun auch so, dass man seine Arbeitskraft ja auch in einem ganz anderen Berufsumfeld zur Verfügung stellen kann. Dann kommts echt dicke. Der Gedanke daran bereitet mir schmerzliches Bauchaua. Da geht dann z.B. ein 50 jähriger Ingenieur irgendwo als Hilfsgärtner arbeiten, weil er keine finanziellen Reserven hat, um seinen Lebensunterhalt zu decken und mit 50 vielleicht auch gar keine Umschulung mehr machen möchte? Nein, ich will mir das gar nicht weiter vorstellen, es ist einfach zu gruselig für mich…..
Naja, ganz so schlimm ist es ja nun noch nicht. einem 50 jährigen wird allerdings auch niemand eine Umschulung bezahlen.
Da gibt es dem §140 SGBIII, da steht schonmal drin, was überhaupt zumutbar ist. Und was gesundheitlich zumutbar ist oder nicht, dass stellt der äD fest. Und dann muss sich sich ja auch erstmal ein Arbeitgeber finden, der dich trotz Deiner gesundheitlichen Einschränkungen nimmt, dem es nichts ausmacht, dass Du in diesem Bereich keien Ausbildung und keine Erfahrung hast, der es hinnimmt, dass Du vielleicht bald wieder weg bist, nachdem er dich eingearbeitet hat, weil Dir eine EM-Rente bewilligt wurde....Aber das hatten wir glaube ich schon in Deinem anderen Thread.

Aber die AfA hat doch auch Gutachter. Wann kommen denn die zum Einsatz?
Du solltest wirklich nochmal in Deinen anderen Thread schauen. der äD der AfA stellt Dein Restleistugsvermögen fest, denn um ALG I beziehen zu können muss man nunmal dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Hat das Jobcenter auch noch einen eigenen Gutachter???
Ich dachte immer, das läuft über den äD der AfA, aber die JCs haben wohl einen eigenen äD. bei den Optionskommunen schickt man die Leute meistens zum Gesundheitsamt.

Aber der Reha-Antrag von der KK will ja auch wieder von ihr ausgefüllt empfangen werden. Hier mangelt es doch dann deutlich an Aufklärung, wenn die Anträge ausgefüllt immer wieder an die KK zurückgesendet werden (sollen). Die Rückumschläge sind ja dann Rechtstäuschungen….
Nein. Du bist nur dazu verpflichtet, eine Rehaantrag zu stellen und dies der KK nachzuweisen, wenn Du Dein Krankengeld ergalten willst. mehr nicht.
Es gibt eon Gesetz, nachdem Du jeden Antrag im Sozialrechtsbereich auch bei einem nicht zuständiegen Sozialversicherungsträger stellen kannst. der nicht zuständie Träger ist dann verpflichtet, Deinen Antrag weiterzuleiten. Und genau diese Vorschrift machen sich die KKs zu Nutze. Die Rückumschläge sind da nur ein freundliches Hilfsangebot. Alledings verschaffen sic die KKs sich auf diesem Weg erstens Einsicht in den Antrag und zweitens haben sie die Gelegenheit, noch vermerke wie EILIG oder so darauf anzubringen.

Wenn man die KK so richtig ärgern will, dann macht ma folgendes: Man schickt ein Fax an die DRV, in dem drinsteht "Hiermit beantrage ich eine medizinische Reha, bitte übersenden Sie mir die Antragsformulare." Am besten ganz am Ende der 10-Wochen Frist. Kopie des Schreibens und des Send
eberichtes an die KK und fertig. Dagegen kann die KK nichts machen. man hat wie befohlen den Antrag gestellt. Anträge im Sozialrecht köneen formlos gestellt werden.

Bist Du eigentlich vor der Aufforderung, die Reha zu beantragen, von der KK angehört worden?
 

Kerstin_K

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#26
Du kanns ja auch eine "Reha" über die Krankenkasse machen, nennt sich dann halt nicht Reha. Ist einfach eine Klinikeinweisung vom Arzt, nach dem du dich bei Klinik X hast auf die Warteliste hast setzen lassen und dort dann ein Platz ist.
Es gibt dirchaus REHAs über die KArankenkasse. Und da reicht es auch nicht, sich nur nauf eine Wrteliste setzen zu lassen. Das, wovon Du sprichst, sind alles Akutkliniken.

Eine Reha über die Kankenkasse muss man genauso beantragen wie über die DRV. Es kommt dann dtauf an, wer der tzuständige Kostenträger ist. Das hängt zum Beispiel von Beitragszeiten bei der DRV ab. Wenn man da nicht genug zusamen hat, dann ist die KK für die Reha zuständig. Oder zum Beispeil bei Altersrentnern. Da ist auch die KK zuständig.
 

Larsson

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#27
Nein, ich meine keine Akutkliniken. Es gibt psychosom. Fachkliniken da geht es über DRV oder die Krankenkasse. Ich war da selbst schon. Vorgespräch vereinbart, auf die Warteliste setzen lassen, dann über Krankenhauseinweisung, nix Akutklinik. Nur die, die über die DRV da waren mussten zu schönen Vorträgen, was die, die über die Kasse dort waren, nicht mussten. In Akutkliniken gibt es dafür halt keine DRV Patienten und die haben mir letztlich auch besser weitergeholfen. Aber das soll auch hier nicht Thema sein. Ich wollte diese Möglichkeit nur anmerken.
 

Kerstin_K

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#28
Das fällt aber aber imweiteren Sinne noch unter Akutklinik, wenn man jetzt mal nur nach Akutklinik und Rehaklinik unterscheidet.

Im Psychischen Bereich ist ausserdem der Unterschied zwischen Akutklinik und Reha nur minimal.
 

bernhardiner

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#29
PS. @bernhardiner…. wurde dein Antrag auf ALG 1 schon bearbeitet? Hast du einen Thread dazu?
Zu 1. Frage: Nein, warte noch darauf, SB sagte mir beim Abgabetermin bis in der 2. Jan. Woche sollte mein Geld da sein. Mal schauen.
War mir schon klar das die mich warten lassen. Gab mir allerdings einen Ausdruck ähnlich wie Leistungsbescheid mit. Damit war mal meine KK erst mal zufrieden, wissen genau, wenn sie Stress machen, dass sie damit nur Arbeit haben (Abmelden > freiwilliges Pflichtmitglied nee nee > rein in die Familienversicherung, > raus der Familienversicherung > rein in die Pflichtversicherung, ist denen zu viel Stress, Meine Karte funktioniert immer noch (oder besser gesagt wieder)​
Zu 2. Frage: Bei meinem ALG1-Antrag habe ich eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben. Kann ich das wieder rückgängig machen?
Hatte ursprünglich einen anderen Titel wurde durch ADMIN etwas mehr auf die Frage zugeschnitten. Ursprünglicher Titel ergibt sich aus der ersten Satz.​
 
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Kessia

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#30
Mitteilungspflichtig bst Du erst, wenn der Antrag beschieden wird
Achso? Besteht diese Mitteilungspflicht hier, was Reha und Rente anbelangt? Ich las, dass die AfA sich ja eben deshalb oftmals so quer stellt und das ALG n i c h t zahlt, weil eben für die Unklarheiten in Sachen Rente/Reha/Leistungsvermögen bestehen. Weshalb die einen eben gerne noch vor Antragsbescheidung zum ÄD schicken bzw. durch Unterlagen (Gesundheitsfragebogen usw.) nach Aktenlage das Leistungsvermögen beim ÄD einschätzen lassen wollen, um e r s t dann diesen Antrag nach § 145 SGB II zu bearbeiten. Hab ich da was falsch interpertiert?

Du solltest wirklich nochmal in Deinen anderen Thread schauen. der äD der AfA stellt Dein Restleistugsvermögen fest, denn um ALG I beziehen zu können muss man nunmal dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
Ja das habe ich verstanden. Die AfA stellt das Restleistungsvermögen (auch über Aktenlage) fest, um ALG 1 zu beziehen. Ich werte das so, dass diese Feststellung also vorab erfolgen muss, bevor über das ALG 1 entschieden wird. Und da ist doch bereits meine Mitwirkungspflicht (hier über freiwillige Einreichung Befundberichte/Gesundheitsfragebogen usw.) gefordert, oder nicht?

Entschuldigung auch bitte, wenn ich gleiche Fragen stelle, weil ich vieles nicht verstehe. Das liegt nicht daran, weil ihr es nicht richtig erklärt (ganz im Gegenteil), es liegt daran, dass diese ganze Angelegenheit ab Aussteuerung ein wirklich schwer nachvollziehbares Geflecht ist, welches nur schwer verständlich ist und immer wieder neue Sichtweisen erfordert.

Moentan geht man davon aus, dass der Teilzeit-Arbeitsmarkt als verschlossen gilt.
Hm. Also mein Arbeitgeber bietet Teilzeit an, auch auf 450 Euro Basis. Ich kenne da eigentlich viele Arbeitgeber, die so etwas bereit halten .Oder verstehe ich hier wieder etwas falsch? Allerdings würde es bei meinem Arbeitgeber knapp werden mit den 15h in der Woche, da bei uns schon ein Arbeitstag aus 12h besteht…..

Mal eine andere Frage. Setzt sich die DRV mit meinem Arbeitgeber in Kontakt? Also eigentlich will ich das überhaupt nicht. Bei mir kommt das so an, als wenn ich Betreuung benötige und eine Wertung des Arbeitgebers möchte ich hier auf jeden Fall ausschließen. ....

Du stehst ja während der Reha unterständiger Beobachtung durch die Ärzte und das Pflegepersonal.
Omg. Schon allein das wäre für mich ein klares Ausschlusskriterium.
Besteht das Selbstbestimmungsrecht des Menschen nicht auch darin, mal für eine bestimmte Zeit in Ruhe gelassen zu werden? Hat man hier kein Mitspracherecht? Ich weiß doch am besten, was mir gut tut oder nicht. Wieso werden hier Anweisungen getroffen, die nicht meinem Willen entsprechen? Oder sind hier die Mitbestimmungsrechte , was die allg. Durchsetzung einer Reha anbelangt, bei der DRV nicht vorgesehen?

Folgendes habe ich dazu im Internet gefunden: "Bei einer Reha entfällt auch die Mitwirkungspflicht, da diese generell freiwillig ist. Unter anderem deshalb, weil es eben (leider) keine Erfolgsgarantie geben kann und ein Zwang, gleich welcher Art auch immer, gegen das Grundgesetz verstieße. Deshalb gibt es auch einen Paragrafen im SGB, der die Mitwirkungspflicht einschränkt. (§ 65 SGB I). https://dejure.org/gesetze/SGB_I/65.html " (Quelle: detail)

An Ende der Reha wird dann ein Abschlussbericht geschrieben in dem bestimmte Empfehlungen stehen
Kann man sich diesen Bericht von der Reha gleich aushändigen lassen? Ja Kerstin, ich würde für nichts unterschreiben, dass dieser Bericht in Hände gelangt, wo er nicht hingehört (hier AfA oder KK). Man wird also noch während der Reha um Einverständnis gefragt, an wen dieser Abschlussbericht also rumgereicht werden darf?

Ich dachte immer, das läuft über den äD der AfA, aber die JCs haben wohl einen eigenen äD. bei den Optionskommunen schickt man die Leute meistens zum Gesundheitsamt.
Das bedeutet, wenn man da hin muss, da schwirrt dann also auch noch ein Bericht rum. Man blickt zum Schluss ja gar nicht mehr durch, wo was liegt und was damit alles passiert. Ich muss definitiv wieder zum Jobcenter….also erwartet mich dann dort auch wieder eine extra „Begutachtung“, wenn ich das alles richtig verstehe…..hilfe

Die Rückumschläge sind da nur ein freundliches Hilfsangebot. Alledings verschaffen sic die KKs sich auf diesem Weg erstens Einsicht in den Antrag und zweitens haben sie die Gelegenheit, noch vermerke wie EILIG oder so darauf anzubringen.
Ja als ich das zum ersten mal von dir gelesen habe, habe ich mich doppelt geärgert, diesen (umgedeuteten) Reha-Antrag so zügig wieder (und dann auch noch bei) der KK eingereicht zu haben….. Ich gehe also davon aus, sobald Post von der DRV zu erhalten.

Bist Du eigentlich vor der Aufforderung, die Reha zu beantragen, von der KK angehört worden?
Nein. Nur über diesen (umgedeuteten) Reha-Antrag im Dezember

@ berhardiner: Danke für die Info. Ich habe deinen Thread abonniert. Werde ich mir noch alles in Ruhe durchlesen. Drücke dir die Daumen für die erfolgreiche Bearbeitung deines ALG1 Antrages
 

Kerstin_K

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#31
Achso? Besteht diese Mitteilungspflicht hier, was Reha und Rente anbelangt? Ich las, dass die AfA sich ja eben deshalb oftmals so quer stellt und das ALG n i c h t zahlt, weil eben für die Unklarheiten in Sachen Rente/Reha/Leistungsvermögen bestehen. Weshalb die einen eben gerne noch vor Antragsbescheidung zum ÄD schicken bzw. durch Unterlagen (Gesundheitsfragebogen usw.) nach Aktenlage das Leistungsvermögen beim ÄD einschätzen lassen wollen, um e r s t dann diesen Antrag nach § 145 SGB II zu bearbeiten. Hab ich da was falsch interpertiert?


Ja das habe ich verstanden. Die AfA stellt das Restleistungsvermögen (auch über Aktenlage) fest, um ALG 1 zu beziehen. Ich werte das so, dass diese Feststellung also vorab erfolgen muss, bevor über das ALG 1 entschieden wird. Und da ist doch bereits meine Mitwirkungspflicht (hier über freiwillige Einreichung Befundberichte/Gesundheitsfragebogen usw.) gefordert, oder nicht?
Also nochmal von vorne: Der äD der AfA stellt das Restleistungsvermögen nicht fest, weil unklarheiten bestehe, sondern weil Verfügbarkeit fpr den Arbeitsmarkt nunmal ein Kriterium für den Bezug von ALG I ist. Doppeloma schreibt immer so schön, ALG I ist kein Ersatz-Krankengeld. Deshalb schaut der äD, was Du trotz der Krankheit noch machen könntest. Das ist dann das sogenannte Restleistungsvermögen. Und genau innerhalb dieses Restleistungsvermögens könnte man dann versuchen, dich zu vermitteln.

Viele AfAs versucen dasso durchzusetzen, dass das Gutachten erst fertig sein muss, bevor sie den Antrag auf ALG I bearbeiten. Das ist aber nicht rechtmäßig. Man spricht nicht umsonst von der Nahtlodigkeitsregelung, obwohl dieser Begriff im Gesetz nirgends auftaucht. Der Gesetzgeber hat sich dabei mal gedacht, dass diejenigen, die kein Krankengeld mehr bekommen, aber noch irgendwo zwischen Gesundung und EM-Rente hängen, eben nicht durch das soziale Netz fallen sollen. Deshalb wird auch meistens entweder ein Antrag auf medizinische Reha, nach der man ja eigentlich wieder fit zum Arbeiten sein sollte, oder eben ein Antrag auf EM Rente verlangt und die nahtlosigleitsregelung ist eigentlich genau zum Überbrücken dieses Zeitraumes gedacht.

Was freiwillig ist (Einreichen von Befundberichten und Gesundheitsfragebogen) kann niemals der Mitwirkungspflicht unterligen. Freiwilligkeit und Pflicht ist ein Widerspruch, oder? Das einzige, was wirklich der Mitwirkungspflicht unterliegt ist, dass Du zu einer Untersuchung beim äD erscheinst, wenn Du dazu geladen wirst.

Hm. Also mein Arbeitgeber bietet Teilzeit an, auch auf 450 Euro Basis. Ich kenne da eigentlich viele Arbeitgeber, die so etwas bereit halten .Oder verstehe ich hier wieder etwas falsch? Allerdings würde es bei meinem Arbeitgeber knapp werden mit den 15h in der Woche, da bei uns schon ein Arbeitstag aus 12h besteht…..

Mal eine andere Frage. Setzt sich die DRV mit meinem Arbeitgeber in Kontakt? Also eigentlich will ich das überhaupt nicht. Bei mir kommt das so an, als wenn ich Betreuung benötige und eine Wertung des Arbeitgebers möchte ich hier auf jeden Fall ausschließen. ....
Wie kann ein ARbeitstag bei Euch aus 12 Sunden bestehen? Normal steht im Arbeitszeitgesetz eine maximal Arbeitszeit von 10 Stunden am Tag und 48 Stunden in der Woche. Oder ist das eine dieser Branchen mit Sonderregelungen, wie das Sicherheitsgewerbe?

Sicher bieten viele Arbeitgeber teilzeitarbeitsplätze an, aber siese Arbeitsplätze sind deshalb noch lange nicht leidensgerecht. Und noch weniger sind die Arbeitgeber bereit, überhaupt Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen enzustellen. Und deshalb gilt eben der Teilzeitarbeitsmarkt für diese Personengruppe als verschlossen.

Und wenn eine Teilzeittätigkeit bei Deinem Arbeitgeber für Dich aktuell möglich wäre, dann würdeat Du doch sicher schon längst wieder arbeiten, oder? Aber das Thema hatten wir schonmal.

Wenn Du eine Teil-EMR bewilligt bekommst, kann es durchaus passieren, dass sich die DRV mit Deinem Arbeitgeber in Verbindung setzt, um zu schauen, ob es dort einen leidensgerechten Arbeitsplatz für dich gibt oder ob dieser geschaffen werden kann, zum Beispiel durch Hilfsmittel. Das hat nichts mit Wertung zu tun. Dein Arbeitgeber ist nicht besser oder schlechter, wenn das möglich ist, sondern das richtet sich einfach danach, ob das bei der Art von Arbeit, die dort anfällt, übergaupt möglich ist. Wenn jemand zum Beispiel in einem DAchdeckerbetrieb arbeitet und jetzt auf eien Rollstuhl angewiesen ist, dann wird das mit grosser wahrscheinlichkeit nicht möglich sein, da nuützt dann auch ein Teilzeit-Arbeitsplatz nichts oder der Einbau von Rampen und Rollstuhlfahrer-WC, wenn nicht zufällig was im Büro frei ist und der frühere Dachdecker das rauf auch noch mit vertretbarem Aufwand umgeschult werden könnte.

Manchmal versuchen die AfAs sogar, den LE dazu zu bewegen, beim Arbeitgeber nach einem leidensgerechten Arbeitsplatz zu fragen. Dafür gibt es aber keinerlei Rechtsgrundlage. Und dem mss man auch nicht nachkommen. Die AfA selber darf auch nicht beim Arbeitgeber nachfragen, deshalb versucht sie es ja über den LE.

Omg. Schon allein das wäre für mich ein klares Ausschlusskriterium.
Besteht das Selbstbestimmungsrecht des Menschen nicht auch darin, mal für eine bestimmte Zeit in Ruhe gelassen zu werden? Hat man hier kein Mitspracherecht? Ich weiß doch am besten, was mir gut tut oder nicht. Wieso werden hier Anweisungen getroffen, die nicht meinem Willen entsprechen? Oder sind hier die Mitbestimmungsrechte , was die allg. Durchsetzung einer Reha anbelangt, bei der DRV nicht vorgesehen?

Folgendes habe ich dazu im Internet gefunden: "Bei einer Reha entfällt auch die Mitwirkungspflicht, da diese generell freiwillig ist. Unter anderem deshalb, weil es eben (leider) keine Erfolgsgarantie geben kann und ein Zwang, gleich welcher Art auch immer, gegen das Grundgesetz verstieße. Deshalb gibt es auch einen Paragrafen im SGB, der die Mitwirkungspflicht einschränkt. (§ 65 SGB I). https://dejure.org/gesetze/SGB_I/65.html " (Quelle: detail)
Du musst Dir das nicht so vorstellen, dass Du keinerlei Priatsphäre mehr hast. Aber wenn jemand zum Beispiel bei den Therapien ständig angibt, sich kaum bewegen zu können vor Schmerzen und dann aber in der freuen Zeit Stundenlange Schoppingtouren oder weitläufige Wanderungen macht, dann kann es git passieren, dass dieser Wwiderspruch mal jemandem auffälllt. Oder man schaut mal genauer hin, ob ein bewegungseingeschränkter Patient plötzlich wie ein junger Gott die Treppen hoch- und runterhüpft, statt den Aufzug zu benutzen, sich problemlos die Schuhe binden kann, obwohl er sich bei der Physio angeblich gar nicht bücken kann, solche Sachen halt.

Niemand wird Dich zu irgendwelchen ANwendungen in einer Reha zwingen. Aber dass mit Deinem Ausschlusskriterium das vergiss mal gleich wieder. Die KK hat das Dispositionsrecht. Das heisst, Du darfts eine Reha weder Ablehnen, verscheiben, noch abbrechen, jedenfalls nicht ohne Einwilligung der KK. Einzige Ausnahme: medizinische Gründe. Diese müssn selbstverständlich ärztlich bestätigt werden. Alles andere hätte einen Einstellung Deines Krankengeldes zur Folge. Du darfst auch keie Widerspruch einlegen, wenn der Rehaantrag in einen Rentenantrag umgedeutet wird von der DRV.

Kann man sich diesen Bericht von der Reha gleich aushändigen lassen? Ja Kerstin, ich würde für nichts unterschreiben, dass dieser Bericht in Hände gelangt, wo er nicht hingehört (hier AfA oder KK). Man wird also noch während der Reha um Einverständnis gefragt, an wen dieser Abschlussbericht also rumgereicht werden darf?
Du musst in der Reha eie Erklärung unterschreiben, in der Du angibst, wer den Rehabericht bekommen soll. Gleich mitnehmen kannst Didesen Bericht nicht, weil der in der Regel ert nachAbschluss der Reha geschrieben wird. In der Regel gibt es am letzten Tag noch eine Abschlussuntersuchung und ein Gespräch, aber der ausführliche Bericht wird dann erst nach Deiner Abreise geschrieben.

Du bekommst aber eine Arztbrief für Deinen behndelnden Arzt mit, wo zum Beispeil Empfehlungen für die weitere Behandlung drunstehen oder Deine Medikation, falls man in der Reha da was umgestellt hat. Ausserdem eine sogenannte Checkliste für die Krankenkasse, da steht eigentlich nur drauf, ob Du arbeitsfähig oder arbeitsunfähig entlassen wurdest.

Das bedeutet, wenn man da hin muss, da schwirrt dann also auch noch ein Bericht rum. Man blickt zum Schluss ja gar nicht mehr durch, wo was liegt und was damit alles passiert. Ich muss definitiv wieder zum Jobcenter….also erwartet mich dann dort auch wieder eine extra „Begutachtung“, wenn ich das alles richtig verstehe…..hilfe
Ich denke nicht, dass das JC diech auch noch zum äD schicken wird. Aus dem einfachen Grund, weil soweit ich weiss bei LEs, die von AfA und JC leistungen beziehen, die AfA für die Vermittlung zuständig ist. Von daher muss das JC gar nicht wissen, was bei Dir noch geht und was nicht.

Nein. Nur über diesen (umgedeuteten) Reha-Antrag im Dezember
Das ist eigentlic nicht rechtmäßig. Eigentlich musst Du vorher angehört werden. Da man eine Solche Anhörung aber auch zu einem späteren Zeitpunkt noch nachholen kann, ist es sinnlos, die Aufforderung, den Rehaantrag zu stellen mit diesem Argument anzugreifen.
 

Kessia

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#32
Also nochmal von vorne: Der äD der AfA stellt das Restleistungsvermögen nicht fest, weil unklarheiten bestehe, sondern weil Verfügbarkeit fpr den Arbeitsmarkt nunmal ein Kriterium für den Bezug von ALG I ist.
Ich denke, das Verständigungsproblem liegt vielleicht auch darin, dass sich der Kranke, der doch AU ist, sich nun trotzdem mit einer "Arbeitskraft/Leistung" zur Verfügung stellen soll, die er ja momentan gar nicht aufbringt. 78 Wochen war das kein Thema, aber nach den 78 Wochen wird es zu einem. So in etwa, als würde der Arbeitgeber - trotz eingereichter AUB- verlangen, mal eben schnell für ein paar Stunden aushelfen zu müssen… ja blöder Vergleich, aber ich weiß auch nich, wie ich das anders erklären soll. Das zwischen dem Leistungsvermögen und der AU aber ein Unterschied besteht, wissen ja viele erst einmal gar nicht. Ich wusste das auch nicht.

Und genau innerhalb dieses Restleistungsvermögens könnte man dann versuchen, dich zu vermitteln.
Ja das habe ich ja verstanden inzwischen. Danke Kerstin, für deine unermüdliche Geduld mit mir. Die AU spielt aber bei dem festgestelltem Restleistungsvermögen noch eine Rolle, oder?

Was freiwillig ist (Einreichen von Befundberichten und Gesundheitsfragebogen) kann niemals der Mitwirkungspflicht unterligen.
Aber ja. Dann habe ich es falsch gelesen, dass die AfA bereits vor der Antragsbescheidung sämtliche Unterlagen (hier die Befunde/Fragebogen etc. ) für den ÄD eingereicht haben will. Dies habe ich als "Mitwirkungspflicht" interpretiert, obwohl der Antrag auf ALG 1 eben noch gar nicht beschieden ist.

Wie kann ein ARbeitstag bei Euch aus 12 Sunden bestehen? Normal steht im Arbeitszeitgesetz eine maximal Arbeitszeit von 10 Stunden am Tag und 48 Stunden in der Woche.
Mein. Arbeitgeber wendet eine Ausnahmegenehmigungen für längere Arbeitszeiten an - hier in Form von Bereitschaftszeiten für kontinuirliche Schichtbetriebe zur Erreichung von zusätzlichen Freischichten - die im Ausnahmefall durch das Gewerbeaufsichtsamt erteilt werden. Das ArbZG enthält hierzu Ausnahmeregelungen.

Und wenn eine Teilzeittätigkeit bei Deinem Arbeitgeber für Dich aktuell möglich wäre, dann würdeat Du doch sicher schon längst wieder arbeiten, oder? Aber das Thema hatten wir schonmal.
Ich möchte und kann auch nur Vollzeit arbeiten, da mein Verdienst sonst nicht ausreicht, meinen Lebensunterhalt zu sichern. Ich hatte jetzt schon zu tun mit dem Krankengeld und ich möchte unbedingt wieder unabhängig sein und nicht mehr beim Jobcenter betteln müssen (gezahlt haben die ja nichma, weil sie die Zuflusszeiten usw. nicht berücksichtigt haben). Mit einem Teilzeitjob ist eine Unabhängigkeit nicht gewährleistet und mit ALG 1 wirds ja auch alles noch schlechter….

Du darfst auch keie Widerspruch einlegen, wenn der Rehaantrag in einen Rentenantrag umgedeutet wird von der DRV.
Und umgekehrt? Aber 3 Tage vor Rehabeginn kann der Hausarzt bei der DRV aber schon begründen, warum man nicht rehafähig ist, oder? Was passiert eigentlich dann? Weißt du das? Die DRV muss darüber doch entscheiden, oder?

Das ist eigentlic nicht rechtmäßig. Eigentlich musst Du vorher angehört werden.
Ich möchte diese Anhörung sogar. Macht das der MDK?
 

Kerstin_K

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Ich denke, das Verständigungsproblem liegt vielleicht auch darin, dass sich der Kranke, der doch AU ist, sich nun trotzdem mit einer "Arbeitskraft/Leistung" zur Verfügung stellen soll, die er ja momentan gar nicht aufbringt. 78 Wochen war das kein Thema, aber nach den 78 Wochen wird es zu einem. So in etwa, als würde der Arbeitgeber - trotz eingereichter AUB- verlangen, mal eben schnell für ein paar Stunden aushelfen zu müssen… ja blöder Vergleich, aber ich weiß auch nich, wie ich das anders erklären soll. Das zwischen dem Leistungsvermögen und der AU aber ein Unterschied besteht, wissen ja viele erst einmal gar nicht. Ich wusste das auch nicht.

Ja das habe ich ja verstanden inzwischen. Danke Kerstin, für deine unermüdliche Geduld mit mir. Die AU spielt aber bei dem festgestelltem Restleistungsvermögen noch eine Rolle, oder?
Eine AU gilt für Deine derzeitige Tätigkeit. Wenn sich ein Bauarbeiter der Fuss verstaucht at, kann er nict arbeiten und wird krankgeschrieben. EIn Büromensch kann auch mit verstauchtem Fuß arbeiten.

Feststellung des Restleistungsvermögens heisst quasi: Laufen und Tragen geht nicht, deshalb die AU, aber es gibt ja noch andere Tätigketen auf dem Arbeitsmarkt, bei denen man nicht laufen und tragen muss und die kann man mit dem Restleistungsvermögen noch machen. Deshalb spielt die AU eben bei der AfA keine Rolle, weil eben dass, was man wegen der ausgesteuerten Krankheit nicht machen kann, vom äD ausgeschlossen wird.

Ich möchte und kann auch nur Vollzeit arbeiten, da mein Verdienst sonst nicht ausreicht, meinen Lebensunterhalt zu sichern. Ich hatte jetzt schon zu tun mit dem Krankengeld und ich möchte unbedingt wieder unabhängig sein und nicht mehr beim Jobcenter betteln müssen (gezahlt haben die ja nichma, weil sie die Zuflusszeiten usw. nicht berücksichtigt haben). Mit einem Teilzeitjob ist eine Unabhängigkeit nicht gewährleistet und mit ALG 1 wirds ja auch alles noch schlechter….
Das Leben ist kein Wunschkonzert. Und wo Du das Geld für Deinen Lebensunterhalt hernimmst, das interessiert auch keinen. Wenn die DRV dich nur als teilweise erwerbsgemindert ansieht und dein Arbeitgeber einen leidensgerechten Teilzeitarbeitsplatz hat, dann wirst Du den nehmen müssen oder Du musst eben mit der halben Rente auskommen. Du darfst gerne jederzeit auch wieder vollzeit arbeiten, aber dann ist die Rente weg.

Und umgekehrt? Aber 3 Tage vor Rehabeginn kann der Hausarzt bei der DRV aber schon begründen, warum man nicht rehafähig ist, oder? Was passiert eigentlich dann? Weißt du das? Die DRV muss darüber doch entscheiden, oder?
Das ein Rentenantrag in einen Rehaantrag umgedeutet wir, das gibt es so nicht. Allerdings verlangt die DRV manchmal eine Reha, bevor sie über einen Rentenantrag entscheidet.

Wenn eine Reha in Rente umgedeutet wird, was recht selten vorkommt, dann wurde gar kein Rentenantrag gestellt, sondern nur ein Rehaantrag. Und dann wird eben von der DRV festgestellt, dass derjenige Rente bekommen soll. Dann muss derjenige auch nur noch einen vereinfachten Rentenantrag stellen, die Entscheideung ist bei der DRV ja dann schon vorher gefallen.

Wenn Deunn Arzt Dich für rehaunfähig hält, wird er das schon sehr gut medizinisch begründen müssen, sonst dürfte das Schwierogkeiten mit der DRV geben.

Ich möchte diese Anhörung sogar. Macht das der MDK?
Nein, das macht nicht der MDK, das sind Ärzte. Diese Anhörung ist auch etwas ganz anderes als das, was Du dir vorstellst. Eine Anhörung ist Bestandteil des Verwaltungsverfahrens und wird schriftlich durchgeführt. De Jobcenter versuchen das manchmal auch mündlich, aber darauf sollte man sich aus Beweiisgründen nicht einlassen.

Die Aufforderung, eine Reha zu beantragen ist ein Verwaltungsakt. Und bevor die KK diesen erlässt, muss sie Dich eigentlich anhören, dass heisst, sie muss Dir Gelegenheit geben, Deine Sicht darzustellen, warum zum Beispiel eine Rehaantrag zum jetzigen zeitounkt völlig fehl am Platz ist. Aber wie gesagt, darauf würde ich mich nicht berufen, weil diese Anhörung problemlos zu eiem späteren zeitpunkt nachgeholt werden kann.
 
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Doppeloma

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#34
Hallo Kessia,

Achso? Besteht diese Mitteilungspflicht hier, was Reha und Rente anbelangt? Ich las, dass die AfA sich ja eben deshalb oftmals so quer stellt und das ALG n i c h t zahlt, weil eben für die Unklarheiten in Sachen Rente/Reha/Leistungsvermögen bestehen.
Mal ergänzend zu dem was dir dazu schon geschrieben wurde, bist du verpflichtet der AfA (bei Meldung /Antragstellung wegen einer Aussteuerung) mitzuteilen, dass bereits ein Reha-Antrag (oder auch EM-Renten-Antrag) gestellt wurde ...
Danach wird meiner Erinnerung nach im ALGI-Antrag auch gefragt, vielleicht solltest du dir mal die Mühe machen und bei der DRV (schriftlich / nachweislich) nachfragen, ob und welcher Antrag dort nun tatsächlich akzeptiert wurde und bearbeitet wird. :icon_kinn:

Die Vorgehensweise deines Arztes war NICHT korrekt und noch weniger zulässig, der KANN einen Reha-Antrag (den du auf "Wunsch" / Bescheid der KK stellen sollst) NICHT eigenmächtig (und schon gar nicht rechtswirksam) in einen Antrag auf EM-Rente "umdeuten" ...

Wie dir schon erklärt wurde ist das eine Entscheidung der DRV, wenn die DRV selbst eine Reha nicht mehr für geeignet hält (nach Sichtung / Prüfung von medizinischen Unterlagen und eventuell sogar Begutachtung durch die DRV) deine Erwerbsfähigkeit zu bessern oder wieder herzustellen.
Dein Arzt hat diese Entscheidung gar nicht zu treffen, indem er einfach ein Formular der KK nach seinen Vorstellungen "umändert" ...

Du kannst ja auf einem Bank-Scheck auch nicht selbst den Betrag ändern (oder vom Kassierer ändern lassen), weil du gerne mehr Geld haben möchtest als da drauf steht ... auch dieser Vergleich "hinkt" natürlich aber was dein Arzt gemacht hat ist KEINE zulässige "Umdeutung", dazu ist der gar nicht berechtigt (gewesen). :icon_evil:

Die KK hat DIR eine schriftliche Forderung geschickt eine REHA zu beantragen, da geht das einfach NICHT, dass dein Arzt das verändert und einen ganz anderen Antrag daraus macht ... für das was du unterschreibst und beantragst bist du IMMER selber verantwortlich.

Ob du eine Reha (bei Bewilligung) dann gesundheitlich auch antreten kannst ist eine ganz andere Frage, gefordert (von der KK an DICH) war ein Reha-Antrag und KEIN EM-Renten-Antrag. :icon_evil:

Wir hatten hier schon Fälle wo das wirklich sinnvoller gewesen wäre und bei der KK (in der schriftlichen "Anhörung", die eigentlich vorgeschrieben ist) auch so angesprochen wurde, das hat die NICHT interessiert, die wollten dass eine REHA beantragt wird.
Es ist also fraglich ob die DRV da (mit diesem geänderten KK-Formular) überhaupt was bearbeiten wird und da es DEIN Antrag ist, solltest du das mal klären ... der AfA kannst du dann auch nicht solche Geschichten dazu erzählen ... die wollen Fakten.

In gewissen Grenzen gilt eben die Freiwilligkeit von Reha-Maßnahmen nicht mehr viel, die KK hat das gesetzliche Recht das zu fordern (nach § 51 SGB V) und die "Grenzen der Mitwirkung" (nach § 65 SGB I) sind dafür nicht anwendbar ...
Du sollst einen Antrag stellen, das ist dir zunächst mal zumutbar als Mitwirkung ... ob eine Reha überhaupt (von der DRV) bewilligt wird und ob du die dann (am Tag X) tatsächlich antreten musst steht doch noch gar nicht fest ... :icon_evil:

Weshalb die einen eben gerne noch vor Antragsbescheidung zum ÄD schicken bzw. durch Unterlagen (Gesundheitsfragebogen usw.) nach Aktenlage das Leistungsvermögen beim ÄD einschätzen lassen wollen, um e r s t dann diesen Antrag nach § 145 SGB II zu bearbeiten. Hab ich da was falsch interpertiert?
Nein, da "interpretierst" du genau so, wie die AfA das gerne haben möchte, das ist aber rechtlich so NICHT vorgesehen, die haben deinen Antrag auf ALGI nach der erfolgten Aussteuerung auf jeden Fall zu bearbeiten und zu bescheiden, ganz egal was dazu letztlich der ÄD als "Restleistungsvermögen" feststellen wird und wann das mal der Fall sein wird.

Darum legt man sich ja selbst nicht fest (bei den SB) was man noch so machen "könnte", das hat der ÄD herauszufinden und im Teil B dem SB mitzuteilen und dann weißt du das auch (was der ÄD noch so für möglich halten möchte) und dafür gilt deine AU auch NICHT für dieses "Restleistungsvermögen" bei der AfA ...

Wenn schon ein Reha-Antrag läuft bei der DRV wird in der Regel vor der Entscheidung dazu gar nicht "begutachtet" von der AfA, weil die auch das Ergebnis erst abwarten wollen, die Einschätzungen im Reha-Bericht (Leistungseinschätzung der Reha-Klinik) "überstimmen" nämlich die Ansichten des AfA-ÄD, dann müssten die also ihr "Gutachten" direkt wieder korrigieren.

Du hast aber trotzdem Anspruch ALGI zu bekommen, also KANN das NICHT vom ÄD-"Gutachten" abhängig sein ... wichtig sind nur die regulären ALGI-Antragsunterlagen dafür, ein "normal" Arbeitsloser wird ja auch nicht erst zum ÄD geschickt ... das ergibt sich ja (bei dir) nur wegen der Aussteuerung.
Auch wenn das gerne so versucht wird, dein Anspruch besteht ab Tag 1 nach dem Ende des Krankengeldes, genau das ist unter der "Nahtlosigkeit" zu verstehen, es darf KEINE relevante Zahlungslücke geben zwischen Krankengeld und ALGI, das ist NAHTLOS abzusichern von der AfA.

Einen kompletten Reha-Bericht KANNST du schon deswegen nicht sofort bekommen, weil der erst geschrieben wird wenn du schon wieder zu Hause bist ... so schnell sind die alle nicht wie du dir das gerne vorstellen möchtest, ich musste fast 2 Monate auf den Reha-Bericht warten ... üblich sind aber durchaus 2 - 3 Wochen nach Ende der Reha.

Auch aus diesem Grunde ist es also wichtig eine Klärung (bei der DRV) herbeizuführen und der AfA mitzuteilen welcher Antrag denn nun wirklich bei der DRV bearbeitet wird ... danach wird sich auch das weitere Vorgehen der AfA nach der Aussteuerung dann richten.
Es wäre ja auch ziemlich sinnfrei den gleichen Antrag dann erneut auf Wunsch der AfA zu stellen ... weil die von dem bereits gestellten Antrag (welchem auch immer) nichts wissen.

MfG Doppeloma
 

Kessia

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#35
So ich war gestern wieder bei meinem behandelnden Arzt und wie er mir mitteilte, hat die DRV sich auf den umgedeuteten Antrag bei ihm gemeldet. Was genau die DRV geantwortet hat, habe ich nicht erfragt, mein Arzt hat mir nur mitgeteilt, dass er der DRV wiederholt geantwortet, dass ich nicht rehafähig bin. Er zeigte mir dazu ein zweiseitiges (Formular)Schreiben, welches er aus der Patientenakte zog.

Ich habe gestern fast eine Stunde in der Sprechstunde verbracht, da wir neben anderen Dingen eben auch die Angelegenheit mit der DRV besprochen haben. Dabei schilderte er erneut seine Erfahrungen mit anderen Anträgen und seinen Patienten und wie diese letztendlich verlaufen sind. Ich hatte bei alledem nicht das Gefühl, das der Arzt mir mit dem (umgedeuteten) Antrag - oder der nun aktuellen Antwort an die DRV - Schaden würde zufügen wollen.

Der Arzt sagte, dass er sich mit seinem Antwortschreiben vorgestern an die DRV gewendet hat und die DRV hier eine Antwort an mich richten würde. Ich hätte sodann die Möglichkeit, innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einzulegen, wenn die DRV weiterhin auf die Reha besteht. Diesen Widerspruch soll/kann ich dem Arzt zur Kenntnis reichen, damit er rüberschauen kann. Das hat er mir angeboten.
Sollte nach meinem Widerspruch an die DRV selbige weiterhin an der Reha festhalten, wird man weitersehen müssen….

Was sagt ihr zu alledem?

Morgen werde ich erst einmal zur AfA gehen und meinen Nahtlosigkeitsantrag einreichen. Ausgesteuert bin ich ja ab dem 11.02.2019. Eine AU-Bescheinigung habe ich jetzt bis zum 13.02.2019 erhalten. Zum JC muss ich auch, da ich von meinem Krankengeld nicht leben kann; mein monatlicher Gesamtbedarf (einschließlich Regelbedarf und KdU) sind höher, wie das Krankengeld (nach dem Zuflussprinzip).

Ich habe sehr große Sorgen, was dann alles auf mich zukommt.
 

Ularfa

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#36
Morgen werde ich erst einmal zur AfA gehen und meinen Nahtlosigkeitsantrag einreichen. Ausgesteuert bin ich ja ab dem 11.02.2019
Wenn du mal ein bisschen hier liest, was so allgemein geraten wird, dann wirst du merken das du mit einem Monat vor Aussteuerung ein bisschen früh dran bist damit.
 

Kessia

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#37
Ja du hast recht. Ich habs hier gelesen und muss ehrlich eingestehen, wirklich darüber nachgedacht zu haben, erst Ende Januar bei der AfA aufzukreuzen. Ich hatte mit meinem morgigen Vorhaben lediglich damit kokettiert, dass die SB dann mehr Zeit für die Antragsbearbeitung bis Ende Februar hätten und einer verzögerten Zahlung von ALG 1 bis Ende Feb. somit (eigentlich) nichts mehr im Wege stehen dürfte. Denn ich würde mir ja morgen erst einmal nur die Antragsformulare abholen, ausgefüllt muss ich diese dann ja auch noch (nach Doppelomas Musterbeispiel) einreichen. Also nur für die Abholung der Anträge ist Ende Januar also noch völlig ausreichend?
 
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#38
Hallo Kessia,

wenn du zum 11.02.2019 bei der KK ausgesteuert wirst, dann reicht es mal wenn du deinen ALG-I Antrag erst am 07.02.2019 abgegeben würdest.

Denke daran, daß du aber auch dem JC mitteilen muß das sich nun wieder einmal eine Veränderung bei dir ergibt, leider.

Vielleicht solltest du bedenken, daß du ja als Aufstocker wohlmöglich von der AfA gleich mal ganz ans JC abgeschoben wirst. Ich will dir hier jetzt keine Angst machen, aber leider scheint es inzwischen immer schwerer bei der AfA mit den nathlosigkeitsfällen zu werden - na wenn wundert es in dem Zusammenhang dann noch, das die AfA gestern bekannt gab das sie ihre Überschüsse inzwischen auf 23 Milliarden angehäuft hat - klar, wenn man den Betroffenen alles verweigert.

Lass dich bitte keineswegs billig abschieben, bestehe auf dein Recht.

Denke daran zur Antragsabgabe nach Möglichkeit auch einen Beistand (§ 13 SGB X) mitzunehmen, denn wenn ein Zeuge dabei ist halten sich die Herrschaften eher mit unsinnigen Aussagen zurück.

Wenn du vor dem KG in einem Arbeitsverhältnis gestanden hast, dann solltest du dich möglichst noch vor der Antragsabgabe darum bemühen von deinem Arbeitgeber den entsprechenden Einkommensnachweis der letzten 12/24 Monate zu erhalten, die AfA hat dafür ja einen Vordruck, denn der wird für die ALG-I Berechnung benötigt. Je länger sich der Arbeitgeber damit Zeit läßt, je länger dauert dann auch meist der Bescheid.

Hinsichtlich deinem Arzt kann ich dich wohl eher beglückwünschen, denn die wenigsten Ärzte dürften sich heute noch so für ihre Patienten einsetzen.

Allerdings bei alledem solltest du dann aber auch eins bitte nicht aus den Augen verlieren, je länger du Rehaunfähig bist, je länger könnte ein mögliches Rentenverfahren dann auch dauern, denn die DRV setzt nun mal eine Reha vor einer Renteentscheidung und das ALG-I gibt es nun mal nur eine befristete Zeit.

Wenn du nun bei der AfA den Nathlosigkeitsfall beantragst, dann wird dich die AfA eh in kürze (je nach Gutachten des äD) dazu auffordern bei der DRV einen Reha/Rentenantrag zu stellen.


Grüße saurbier
 

Ularfa

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#39
die AfA hat dafür ja einen Vordruck, denn der wird für die ALG-I Berechnung benötigt.
Vielleicht noch als ergänzender Hinweis. Einige Arbeitgeber arbeiten heutzutage schon mit Programmen, welche anerkannte Bescheinigungen nach § 312 SGB III ausspucken, was dann das Verwenden des Vordrucks der AfA überflüssig macht. Geht auch schneller.
 

Kerstin_K

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#40
Allerdings bei alledem solltest du dann aber auch eins bitte nicht aus den Augen verlieren, je länger du Rehaunfähig bist, je länger könnte ein mögliches Rentenverfahren dann auch dauern, denn die DRV setzt nun mal eine Reha vor einer Renteentscheidung und das ALG-I gibt es nun mal nur eine befristete Zeit.
Meinst Du, die DRV wartet ob jemand vieleicht wieder rehafähig wird? Das kommt sicher auch auf de Begruendung für de Rehaunfähigkeit an. Ansonsten erschliesst mich mir nicht, warum das länger dauern sollte. Wie sol jemand arbeiten können, der nichtmal eine Reha schafft?

Wenn du nun bei der AfA den Nathlosigkeitsfall beantragst, dann wird dich die AfA eh in kürze (je nach Gutachten des äD) dazu auffordern bei der DRV einen Reha/Rentenantrag zu stellen.
Der Antrag ist doch schon gestellt. Waraum solle die AfA noch einen verlangen?
 

Ularfa

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#41
Der Antrag ist doch schon gestellt. Waraum solle die AfA noch einen verlangen?
Weil sie manchmal d..f sind :D Ich hatte meinen Antrag auf EMR auch vor dem Gang zur AfA gestellt, was ich ihnen anhand der schriftlichen Bestätigung gleich nachgeweisen hatte. Was sie aber nicht daran hinderte von mir die Stellung eines Rentenantrags zu fordern. Auf ein Schreiben von mir, mit dem Nachweis das ich genau diese Bestätigung zusammen mit meinem Antrag auf ALG abgegeben hatte, ignorierten sie total. Erst als ich einen schriftlichen Widerspruch gegen ihre unsinnigen Forderungen gemacht hatte, war plötzlich alles OK.

AfA.....nichts ist unmöglich
 

Kessia

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#42
Hallo saurbier, Kerstin und Ularfa, vielen Dank für eure lieben Worte, Anregungen und Hilfe.

wenn du zum 11.02.2019 bei der KK ausgesteuert wirst, dann reicht es mal wenn du deinen ALG-I Antrag erst am 07.02.2019 abgegeben würdest.
Abgeben? Ich muss mir die Papiere (Hauptantrag usw.) ja erst einmal holen. Man kann sich die zwar auch aus dem Inet ziehen, aber ich weiß ja nich, was die AfA noch so alles ausgefüllt haben will. Deshalb hole ich mir die Papiere persönlich.
Reicht da der 07.02.2019 auch noch aus? Nicht dass ich dann noch Ärger oder gar eine Sperre erhalte, weil ich ja so spät bei der AfA auftauche und dann argumentiert wird, dass mir der Aussteuerungstermin ja schon im Dez. bekannt gegeben wurde. Man weiß ja inzwischen nie, mit was man so allem bei der AfA rechnen muss…
Bekomme ich zur Antragsabgabe der Papiere dann einen Termin?

Denke daran, daß du aber auch dem JC mitteilen muß das sich nun wieder einmal eine Veränderung bei dir ergibt, leider.
Ja das bedenke ich, da muss ich auf jeden Fall aber noch im Januar hin, da mir ja ansonsten meine Ansprüche für Januar verloren gehen würden (wenn denn das JC das Zuflussprinzip mal berücksichtigt) Natürlich geb ich dann beim JC auch an, dass ich Anfang Februar meinen Anspruch auf § 145 SGB III stelle… .

Vielleicht solltest du bedenken, daß du ja als Aufstocker wohlmöglich von der AfA gleich mal ganz ans JC abgeschoben wirst. Ich will dir hier jetzt keine Angst machen, aber leider scheint es inzwischen immer schwerer bei der AfA mit den nathlosigkeitsfällen zu werden .
Mir soll es dann eigentlich egal sein, woher ich mein Überlebensgeld bekomme, hauptsache ich bekomme es.

Und mal weitergedacht: Wenn ich kein ALG 1 bekommen sollte, muss ich mir einen erneuten Anspruch ja nicht mehr für die Monate erarbeiten, in denen ich es erhalten hätte, oder? Weil wenn ich Grundsicherung vom JC erhalten würde, wäre das ja dann kein ALG 1 mehr, oder läuft es trotzdem unter ALG 1 und wird nur von anderer Stelle gezahlt?
Ich habe noch nie ALG 1 bezogen, lediglich jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.

Na gut, damit kann ich mich ja dann befassen, wenn es soweit sein sollte.

Denke daran zur Antragsabgabe nach Möglichkeit auch einen Beistand (§ 13 SGB X) mitzunehmen, denn wenn ein Zeuge dabei ist halten sich die Herrschaften eher mit unsinnigen Aussagen zurück.
Bei dem, was man hier so alles liest, wäre dies bestimmt keine schlechte Idee, wenn man zumindest einen Zeugen dabei hat. Ja. Kann ich da auf jedes Familienmitglied oder Arbeitskollegen zurückgreifen?
Ansonsten bin ich ja wirklich mit diesem Forum hier gesegnet und froh, es gefunden zu haben. Die vielen hilfreichen und wertvollen Tips hier sind unentbehrlich. Danke dafür noch einmal an alle Helfer und all jenen, die das Forum ins Leben gerufen haben.

Wenn du vor dem KG in einem Arbeitsverhältnis gestanden hast, dann solltest du dich möglichst noch vor der Antragsabgabe darum bemühen von deinem Arbeitgeber den entsprechenden Einkommensnachweis der letzten 12/24 Monate zu erhalten
Ja den hab i schon. Wie Ularfa schreibt. ("anerkannte Bescheinigungen nach § 312 SGB III…. was dann das Verwenden des Vordrucks der AfA überflüssig macht")

Ich hatte meinen Antrag auf EMR auch vor dem Gang zur AfA gestellt, was ich ihnen anhand der schriftlichen Bestätigung gleich nachgeweisen hatte. Was sie aber nicht daran hinderte von mir die Stellung eines Rentenantrags zu fordern. Auf ein Schreiben von mir, mit dem Nachweis das ich genau diese Bestätigung zusammen mit meinem Antrag auf ALG abgegeben hatte, ignorierten sie total. Erst als ich einen schriftlichen Widerspruch gegen ihre unsinnigen Forderungen gemacht hatte, war plötzlich alles OK.
Ja das würde ich natürlich der AfA auch mitteilen. Ularfa, du musstest dann bei der AfA nicht mehr zum ÄD?

LG an euch sendet Kessia
 

Ularfa

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#43
Reicht da der 07.02.2019 auch noch aus? Nicht dass ich dann noch Ärger oder gar eine Sperre erhalte, weil ich ja so spät bei der AfA auftauche und dann argumentiert wird, dass mir der Aussteuerungstermin ja schon im Dez. bekannt gegeben wurde.
Ja das reicht vollkommen aus. Du kannst doch heute nicht schon wissen ob du am Datum des Aussteuerung noch wirklich AU bist ;)

Ja das würde ich natürlich der AfA auch mitteilen. Ularfa, du musstest dann bei der AfA nicht mehr zum ÄD?
Das wird auch im Antrag abgefragt ob du einen Antrag Reha/EMR gestellt hast. Nein, ich musste nicht zum äD da aufgrund der abgegebenen Unterlagen beim äD nach Aktenlage entschieden wurde.
 

Kessia

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#44
Ja das reicht vollkommen aus. Du kannst doch heute nicht schon wissen ob du am Datum des Aussteuerung noch wirklich AU bist ;)
Ja eben. Und das klingt auch einleuchtend. Also ich begebe mich dann wirklich erst Anfang Februar zur AfA.

Und bekommt man dann bei der AfA einen Termin zur Abgabe der Papiere? So läuft das zumindest beim JC.Hauptantrag mit Wartemarke abholen und eine Woche später Termin beim SB zum Einreichen der Unterlagen.
 

Ularfa

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#45
Und bekommt man dann bei der AfA einen Termin zur Abgabe der Papiere?
Ich glaube das hängt von der Größe und Besetzung der örtlichen AfA ab. Dort wo ich hin musste hatten sie anscheinend auf "Kundschaft" gelauert und mir förmlich den Antrag aus den Händen gerissen. Kenne aber auch Fälle die den Antrag nur gegen Empfangsbestätigung abgegeben hatten und gut war es.

Auf jeden Fall nur dran denken das du die Unterlagen für den äD auch nur direkt dem äD übergibst und nicht einem SB der AfA!
 

Kerstin_K

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#47
Den ALG I AAntrag kann man nihct aus dem netz ziehen, den kann man nur persönlich abholen.

Bei der Abholung wird dann im Kopf des Antrages das Datum eingetragen, das gilt dann als Datum der Antragstellung. Dazu kommen die Bescheiniging von Deinem Rbietgeber und die Bescheinigung der KK. Das sit alles. Alles sonstige Gedödel ist nicht leistzngsrelevant.

Für die Abgabe braucht man keinen Termin, man kann das sogar per Post hinschicken. Wichtig ist nur, dass man einemal persönlich da war.

Wenn man ereits Reha oder Remte beantragt hat, verzichtet die AfA manchmal aauf das Gutachten des äD, weil das eh gegenstandslos ist, wenn das Gutachten des sozialmedizinischen Dienstes der DRV vorliegt. Zumindest wen hier in kurzer Zeit etwas zu erwarten ist, wie bei einer Reha, wäre das ja echt nur Verschwendung, ein Gutachten zu erstellen, dass man wenige Wocen später vergessen kann.
 

Kessia

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#48
Ja hab nochmal geschaut, den Antrag kann man wohl nur online stellen.... Die wichtigsten Merkblätter und Formulare - Bundesagentur für Arbeit.... na gut, das kommt ja für mich eh nicht in Frage, will ja persönlich zur AfA. Habe insofern alles bereit (Arbeitgeber und KK) und mir Anfang Februar notiert, dort zu erscheinen.
Was ist mit dem Gesundheitsfragebogen? Bekommt man den auch gleich (oder trotzdem) in die Hand gedrückt (selbst wenn ein Reha-Antrag bei der DRV läuft) ? Das Ding habe ich mir bereits im Internet angesehen, wenn es denn der richtige war… der hatte ja -zig Seiten….. o_O
 

Kessia

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#50
..ja hab ich doch schon lange vergessen, da ich mir die Papiere eh persönlich abholen will. Und trifft das mit Dem Gesundheitsfragebogen zu? Ist der wirklich so pralle? :rolleyes:

Noch etwas:

Hat es zufälligerweise einen bestimmten Grund , warum das Krankengeld auf den letzten Metern immer später ausgezahlt wird? Bis November war es immer am 3. Tag da. Krankenschein online zur KK geschickt und am 3. Tag war das Krankengeld auf dem Konto. Immer. Seit Dezember ist das nicht mehr so. Geht der Krankengeldanspruch für die letzten Wochen zu einem anderen Bereich der KK? Hm. Wann habt ihr denn immer so eurer Geld bekommen?
 

Kessia

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#54
Hallo liebe Gemeinde,

wie ich weiter oben schrieb, wundere ich mich, dass das Krankengeld seit Dezember nicht mehr wie ursprünglich (am 3. Tag nach Einreichung der AUB) ausgezahlt wird. Vorweg: Das ist nicht schlimm, hauptsache es kommt zu angemessener Zeit.
Auf meine AUB, die ich am 15. 01. wie üblich und so wie ich es die ganzen Monate zuvor auch immer gemacht habe, der KK online geschickt habe, habe ich das Krankengeld ebenfalls noch nicht.

Heute schrieb mir die KK folgendes dazu (siehe Anlage).

Was meint die KK mit "nur nach Vorlage des Originals"?
Ich scanne seit Monaten immer nur das "Original" der AUB ein (habe ja nichts anderes) und sende es dann via eMail an die KK. Da gab es bislang nie Beanstandeungen.
Für die AUB hat die KK eine extra eMail-Adresse eingerichtet und die Zusendung klappt immer anstandslos. Man bekommt auch eine Empfangsbestätigung und 3 Tage später ist (war) immer das Krankengeld auf dem Konto.
Wenn, ich das "Original" - so wie es im Schreiben der KK steht - der KK auch via Fax (diese Nr. fehlte leider im Schreiben) oder aber auch auf deren Website hochladen kann, das ist es doch aber auch kein "Original" mehr, oder habe ich hier gerade ein Denkfehler?

Ein "Original" bleibt es für mich nur, wenn ich alles per Post und mit Briefmarke schicken würde. Oder die AUB persönlich bei der KK abgebe.

Da die KK aber weiterhin den digitalen Übertragungsweg einräumt, muss ich am Monatag mit ihr telefonieren und erfragen, was sie meint. Ich kann nichts anderes faxen, auf der Website mittels Foto uploaden oder erneut mailen, was mir nicht zur Verfügung steht.

Kann jemand von euch mit dem Schreiben der KK etwas anfangen? Ich kann es nicht.



PS.Im Krankengeldbezug ruft die KK jeden Monat an und will mit den Patienten über seine AUB sprechen. So wie bei mir geschehen. Wenn es um die Auszahlung des KK geht, schicken sie Briefe, wo sie doch wissen, das man auf das Geld angewiesen ist und eine schnelle Klärung am Telefon eigentlich vorteilhafter wäre. Naja...ich ruf am Montag da an....
 

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Kerstin_K

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#55
Im Krankengeldbezug ruft die KK jeden Monat an und will mit den Patienten über seine AUB sprechen. So wie bei mir geschehen.
Und das hast Du Dir gefallen lassen? Da fordert man die KK genau 1x auf, die Telefnnummer zu löschen und dann ist Ruhe.
 

Kessia

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#56
Kerstin, ich bin nach dem ersten Mal nicht mehr ans Telefon gegangen, das hatte mir auch gleich mein behandelnder Arzt geraten. Ich habe dann von der KK immer nach 2 Tagen gleich Post erhalten, dass ich mich zurückmelden soll, da man ja mit mir über meine AU sprechen will. Ich habe mich nur lediglich zurückgemeldet, da ich befürchtete, wenn ich mich gar nicht mehr melde, streichen die mein Krankengeld. Ich wusste es leider nicht besser. Ich habe am Telefon immer nur gesagt, dass sich die KK an meinen Arzt wenden soll.
 
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