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Regulärer Job verdrängt durch 1 Eurojob????

Status
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Madi

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#1
Hallo,

frage für einen Bekannten der jetzt auch nen 1 Eurojob machen soll und zwar sieht es so aus als ob dadurch ein regulärer Job ersetzt werden soll. Die Tätigkeit ist: Grünanlagenpfleger/in bei der Stadt u. da steht folgendes:

Einsatz im Bereich des Bauhofes für landschaftspflegerische Maßnahmen z.B. Pflege von städtischen Obstbäumen, Rekultivierung u. Durchforstung des Stadtparkes, Reduzierung des Wildwuchses bei Brombeeren u. Akazien, Einsammeln von wildem Müll, Grabenreinigung und -pflege im gesamten Stadtgebiet. Kein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, Arbeitsgelegenheit mit 1,50 Euro Entschädigung pro geleisteter Arbeitsstunde. Einsatz nur im Freien. Auf Grund der gegebenen Umkleide- u. Sanitäreinrichtungen nur für Männer vorgesehen.

Mehraufwandsentschädigung 1,50 € je Stunde
Zeitlicher Umfang 30 Std. wöchentlich
Lage und Verteilung Teilzeit flexibel
Kurzbezeichnung der Maßnahme: Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung.


Wird dadurch nicht ein regulärer Arbeitsplatzt verdrängt???
 

Sissi54

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#2
Hallo Madi !

Es sieht so aus, als ob ein Arbeitsplatz verdrängt wird ! :confused:

So genau kann das aber nur die/der Betroffene/r herausfinden, indem sich genau erkundigt wird, wer diese Arbeiten bisher ausgeübt hat und ob sie vorher überhaupt durchgeführt wurden.

Auch im Grünflächenbereich können Arbeiten gemeinnützig und zusätzlich sein, wenn diese Flächen bisher nicht bearbeitet wurden.
So ist es leider.
Also genau informieren und dann dagegen angehen !

:icon_daumen:
 

Madi

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#3
Hallo,

danke für Deine Antwort. Jetzt stelle ich mich etwas dumm an, aber wo genau kann man bzw. derjenige denn nachfragen?? Bei der ARGE doch wohl kaum denke ich und bei der Stadt muss derjenige erstmal anrufen u. da wird derjenige wohl keine so genaue Auskunft bekommen oder??? Man hat den Eindruck dass diese 1 Eurojobs immer mehr ausufern, kannte mal jemanden wo nen 1 Euro-Job in einer Jugendherberge machen sollte, u. da alle Arbeiten, wie z.B.Zimmer richten, und auch Kochen/Backen etc., da fragt man sich wer hat denn diese Arbeiten gemacht wo die 1 Eurojobs noch nicht da waren, kann mir nicht vorstellen dass das nur Ehrenamtliche gemacht haben. Danke!
 

Rote Socke

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#4
Aldo wenn die Arbeiten in der Vor-EEJ-Ära nicht gemacht wurden müsste der
Stadtpark aussehen wie ein Urwald.
Meine Meinung:
Der EEJ ist höchst Illegal.
 

Madi

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#5
Ganz meiner Meinung, also kann nur was faul sein oder??? Die Stadt müßte regulär jemanden einstellen und zwar versicherungspflichtig, aber die sind schlau u. denken da wär die Stadt ja schön doof, soviel Geld auszugeben wenn man 1 Eurojob-Sklaven auch findet, alles recht merkwürdig bzw. eigenartig u. kurios, aber man kriegt wohl nirgendwo Auskunft ob diese Arbeit vorher steuerpflichtig ausgeführt wurde, das verschweigen die doch u. wer soll denn da Auskunft geben??? Diese Fallmanagerin sagte zu diesem Bekannten ja er müßte das machen da er ja HartzIV kriegt u. deswegen unbedingt eine Gegenleistung bringen muß bzw. dadurch würde er in den 1. Arbeitsmarkt kommen :icon_twisted::icon_evil: und durch diesen 1 Eurojob würde er wieder lernen morgens auch aufzustehen. Hat man da denn noch Worte???
 

Madi

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#6
Hallo Manni,

ganz meine Meinung, aber wenn das die ARGEspitz kriegt ist sicher ne Sanktion fällig, z.B. betrachtet jeder vernünftige Mensch den 1 Eurojob ja als Zwangsarbeit oder?? Denn machst Du diesen 1 Eurojob nicht kriegt man ja Sanktionen und von was soll man denn sonst leben??? Diese Fallmanagerin hat diesem Mann bereits gesagt dass er bei der Vorstellung bei der Stadt wegen diesem 1 Eurojob auf keinen Fall sagen dürfe dass es für ihn Zwangsarbeit ist, als Kind bekam man beigebracht dass man nicht lügen soll und was ist das denn???:icon_evil:
 

Sissi54

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#7
Hier spart die Kommune Geld.

Auch die Maßnahmepauschale kostet die Kommune nichts. :icon_evil:
Ein Betroffener fragt sich, warum wird das Geld, das man an Leistungen und Maßnahmepauschale monatlich für einen Hilfebedürftigen ausgibt, nicht in ein Sozialversicherungspflichtiges AV investiert ? :confused:

Die Lösung ist, Beschäftigungsprojekte werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds subventioniert ! :icon_klatsch:

Aber auch hier gelten Vorschriften, dass diese Projekte zusätzlich, gemeinnützig und im öffentl. Int. sein müssen.
Die Beeinträchtigung der Wirtschaft ist zu vermeiden !

Also kann man schon von Subventionsbetrug auf EU-Ebene ausgehen.

Wer hofft, wegen der Wirtschaftskrise geht den Kommunen das Geld aus, für EEJs, der träumt. :icon_kotz:
 
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