Regierungsberater: Private Altersvorsorge soll Energiewende finanzieren (1 Betrachter)

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Hartzeola

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Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung schlägt eine neue Geldquelle zur Finanzierung der teuren Energiewende vor: die private Altersvorsorge der Deutschen.

Im Kampf gegen die Erderwärmung wollen die wichtigsten Umweltberater der Bundesregierung nach Informationen der ZEIT eine neue Finanzquelle erschließen – die private Altersvorsorge der Sparer. Allein Versicherungen und Pensionskassen verfügten weltweit über 50 Billionen Dollar, die langfristig und sicher angelegt werden müssen, heißt es in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für globale Umweltfragen (WBGU). Dieses Kapital könne für die Energiewende mobilisiert werden, etwa zum Ausbau der Stromnetze.

Das Gutachten des WBGU wird am Donnerstag offiziell an Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) übergeben.

Die Regierungsberater berechnen in ihrem Gutachten auch die globalen Kosten des Kampfes gegen den Klimawandel: 1,1 Billionen Dollar müssten jedes Jahr weltweit investiert werden, um die Energieerzeugung klimafreundlich umzubauen. Dazu fordern sie eine Europäisierung der Energiepolitik, eine konsequente Förderung der erneuerbaren Energien und den raschen koordinierten Ausbau der Netzinfrastruktur.
Regierungsberater: Private Altersvorsorge soll Energiewende finanzieren | Politik | ZEIT ONLINE
 

Hartzeola

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illich: Besser Stromsteuer statt Rentenbeiträge senken

"Endlich den hohen Steuer- und Abgabenanteil am Strompreis angehen"

Hamburg/Dresden (dapd-lsc). Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) will statt der Rentenbeiträge lieber die Stromsteuer senken. "Wir reden gerade über eine Senkung der Rentenbeiträge um etwa sechs Milliarden Euro", sagte er der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Besser wäre es, die Stromsteuer zu senken.

Diese habe ebenfalls einen Umfang von sechs Milliarden Euro, die wiederum in die Rentenkasse flössen. Mit der Reduzierung könnten die Energiekosten für Industrie und Haushalte gesenkt werden. Angesichts der hohen Kosten "sollten wir endlich den hohen Steuer- und Abgabenanteil am Strompreis angehen", sagte Tillich. Dass die Energiewende temporär die Preise steigen lasse, hätten alle gewusst. "Aber so langsam erreichen wir die Belastungsgrenze", betonte der CDU-Politiker.
Tillich: Besser Stromsteuer statt Rentenbeiträge senken - Freie Presse
 
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