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Regelsatzerhöhung anscheinend heimlich wieder einkassiert - Betrug an Hartz IV-Empfän

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Martin Behrsing

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#1
Pressemeldung des Erwerbslosen Forum Deutschland 20.07.2007

Regelsatzerhöhung anscheinend heimlich wieder einkassiert - Betrug an Hartz IV-Empfängern?

Statt 347 nur 323,87 Euro im Februar 2008
Bonn – Die zum 1. Juli eingeführte Regelsatzerhöhung scheint von einigen Hartz IV-Behörden heimlich durch einen Rechentrick wieder einkassiert zu werden. Diesen Eindruck hat zumindest das Erwerbslosen Forum Deutschland. Der Initiative liegen inzwischen einige Bescheide von Hartz IV-Betroffenen vor, wonach Behörden dazu übergehen im nächsten Jahr für den Monat Februar statt 347 Euro nur 323,87 Euro auszuzahlen. Dabei wird für den Monat Februar 2008 kurioserweise nur 28 Tage zu Grunde gelegt, obwohl er wegen des Schaltjahres 29 Tage hat. Laut Auskunft der Pressestelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales würde es eine solche Regelung nicht geben. „Es gilt ein monatlich gleich bleibender Regelsatz von 347 Euro für Alleinstehende.“ Der Job-Center Cottbus sagte (heute) gegenüber dem Erwerbslosen Forum Deutschland, dass sie selbst keinen Einfluss auf die Berechnung hätten. Diese würden zentral in Nürnberg angefertigt. Aus Nürnberg teilte die die Pressesprecherin der Bundesagentur für Arbeit mit, dass Fachleute in der Bundesagentur prüfen würden, was da falsch laufen würde, nachdem das Erwerbslosen Forum Deutschland ihr solche falsch berechneten Bescheide zugesandt hatte.

weiter geht es hier:
http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/regelsatzerhohung_einkassiert_202007200720_194_1.htm
 
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#2
dass Fachleute in der Bundesagentur prüfen würden, was da falsch laufen würde,
Da braucht man gar nicht lange prüfen :icon_tonne:. Das kann jeder, der bis drei zählen kann beantworten.

Die Antwort:

Falsch läuft da, dass einfach zu wenig Fachkräfte in den Argen sitzen. Da werden Ahnungslose auf hilfebedürftige Menschen losgelassen.
Verbunden mit dem Vorurteil, dass jeder H4 Empfänger in nicht geringem Umfang schwarz arbeitet, einen dicken Schlitten fährt und Vermögen im Ausland hortet, kommt dann bei fast jeder Entscheidung Murks heraus :icon_kratz:.
 
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#3
Da braucht man gar nicht lange prüfen :icon_tonne:. Das kann jeder, der bis drei zählen kann beantworten.

Die Antwort:

Falsch läuft da, dass einfach zu wenig Fachkräfte in den Argen sitzen. Da werden Ahnungslose auf hilfebedürftige Menschen losgelassen.
Verbunden mit dem Vorurteil, dass jeder H4 Empfänger in nicht geringem Umfang schwarz arbeitet, einen dicken Schlitten fährt und Vermögen im Ausland hortet, kommt dann bei fast jeder Entscheidung Murks heraus :icon_kratz:.
Fachkräfte, daß ist in den ARGEN ein Fremdwort. Man vergesse nicht, daß bei der Einführung H 4 entliehene Telekom-Mitarbeiter, die einen Schnellkurs im SGB II erhielten, über die Existenzen von Menschen entschieden, ohne grundlegende Kenntnisse der Materie zu besitzen!
 

Bruno1st

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#4
Welche Fachkräfte ?

Fachkraft und Behörde ist doch bereits ein Widerspruch in sich !

Übrigens, ich habe es von meinem Fallmanager schriftlich, daß EDV-Berater nur eine einfachere Tätigkeit ist!
http://www.bruno-schillinger.de/hartz4/h4_aus0.htm

Was für eine Qualifikation werden dann die BA-Fachleute:icon_lol: haben ?
 

Martin Behrsing

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#5
Die Bundesagentur hat mich gerade angerufen und mitgeteilt, dass es sich offensichtlich um Bedienfehler der Sachbearbeiter handelt. Grundsätzlich muss jeder Monat eingegeben werden. z.B. 1 - 31 Jan. Wenn jetzt der Sachbearbeiter nicht beachtet, dass der Febraur im nächsten Jahr 29 Tage hat und er 1. -28. Febr. einträgt, geht das Programm davon aus, dass nur ein Telibetrag im Monat Febr. bezahlt wird.

Die BA will nun eine Info in die "Fläche" geben, wie sie sagte und sich überlegen, wie man das ganze wieder hinbekommt.
 

Bruno1st

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#6
Die Bundesagentur hat mich gerade angerufen und mitgeteilt, dass es sich offensichtlich um Bedienfehler der Sachbearbeiter handelt. Grundsätzlich muss jeder Monat eingegeben werden. z.B. 1 - 31 Jan. Wenn jetzt der Sachbearbeiter nicht beachtet, dass der Febraur im nächsten Jahr 29 Tage hat und er 1. -28. Febr. einträgt, geht das Programm davon aus, dass nur ein Telibetrag im Monat Febr. bezahlt wird.

Die BA will nun eine Info in die "Fläche" geben, wie sie sagte und sich überlegen, wie man das ganze wieder hinbekommt.
da fehlt mindestens der Hinweis "Februar hat 29 Tage", also eine primitive Plausibilitätsprüfung - läßt aber tief blicken

Fachkräfte, daß ist in den ARGEN ein Fremdwort. Man vergesse nicht, daß bei der Einführung H 4 entliehene Telekom-Mitarbeiter, die einen Schnellkurs im SGB II erhielten, über die Existenzen von Menschen entschieden, ohne grundlegende Kenntnisse der Materie zu besitzen!
das ist Absicht - ohne Altlasten oder Vorkenntnisse oder Menschlichkeit vertreten die brutalstmöglichst das "gelernte" - alles andere zählt nicht, Augen zu und plattmachen!!!
 

HajoDF

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#7
Regelsatz

Muss man nun davon ausgehen, dass der Regelsatz grundsätzlich im Februar gekürzt wird, wenn der Monat nur 28 Tagen hat?

Oder aber tritt der Fehler auf, weil der Rechner weiß, dass 2008 ein Schaltjahr ist?

Dann dürfte es sich wohl kaum um einen Bedienfehler handel, sondern eher um eine Macke in der Software.
 

Martin Behrsing

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#8
Die Software weiß wohl, dass 2008 ein Schlatjahr ist. Aber eben einige Sachbearbeiter nicht. Allerdings sollte so etwas durch eine softwareroutineabfrage ganz leicht lösbar sein.
 
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#9
Welche Fachkräfte ?

Fachkraft und Behörde ist doch bereits ein Widerspruch in sich !

Übrigens, ich habe es von meinem Fallmanager schriftlich, daß EDV-Berater nur eine einfachere Tätigkeit ist!
http://www.bruno-schillinger.de/hartz4/h4_aus0.htm

Was für eine Qualifikation werden dann die BA-Fachleute:icon_lol: haben ?
Der Bericht Deines FM hat mich erschrocken, weil dieser zeigt wie inkompetent dieser ist.
 

druide65

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#10
Die A2LL Software ist immer noch ziemlich fehlerhaft ,so das die SB mit der Anwendung komplett überfordert sind.
Ständig muss mit Umgehungslösungen gearbeitet werden.

Daher kann bei jeglichem Bescheid immer nur sagen...nachprüfen,nachprüfen ,nachprüfen.

Das PROSOZ daran fast insolvent geworden wäre und mittlerweile aus dem Projekt ausgestiegen ist,spricht ja für sich.

In vielen Optionskommunen und bei der ARGE Münster wird die A2LL Software allerdings nicht eingesetzt.
Hier kommen Alternativprodukte zum tragen(z.b Lämmerzahl )

Ich weiss nicht was die Programmierer bei T systems da machen....als solide Arbeit kann man das jedenfalls nicht bezeichnen.


Hier eine Liste der ganzen Pannen von A2LL
 

Bruno1st

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#11
Der Bericht Deines FM hat mich erschrocken, weil dieser zeigt wie inkompetent dieser ist.
trotzt dieses Berichtes wurde er von der Diakonie zur ARGE übernommen - und dieser Bericht wurde bisher von ALLEN angesprochenen Behörden so akzeptiert!!!
Das ist für mich keine Inkompetenz mehr sondern die größtmöglischte geistige Inkontinienz :icon_smile:
Und jeder Tag an dem dieser Bericht nicht korrigiert wurde, zeigt auf, wie KRIMINELL diese Behörden inzwischen sind!!!
Nach so einem Bericht hätte ich mir diese Organisation vorgenommen, zuerst mal die Geldauszahlung generell gestoppt und dann evtl. einen Restbetrag bezahlt. Aber vermutlich haben die alle Kohle inzwischen berheizt, denn der ARGE Geschäftsführer hat ja geschrieben "weitere Nachforschungen sind nicht zielführend" - auf meine 3 Beschwerde - zur ersten hieß es "Bericht ist Basis der wieteren Zusammenarbeit" und zur 2. "Bericht liegt so nicht vor" - das ist entweder Chaos pur oder Vertuschung im Amt !!!
Inzwischen wissen ALLE BT Abgeordnete und LT Abgeordnete BW, Ministerien, usw. davon und hätten schon Unetrsuchungen einleiten müssen.
 

ethos07

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#12
Freiheit für uns- das gregorianische Jahr gilt für Hartzler schon lange nicht mehr!

... das sollten wir mal prüfen: alle Monate haben seit Hartz IV so oder so einfach 30 Tage.
Eine Unglaublichkeit, finde ich! Gab's dazu einst vielleicht schon mal ne Diskussion?
Na ja, da könnte man noch was draus machen... (aber erstmal bin ich eh offline ;-)

Gruß!
ethos07
 

Bruno1st

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#13
Freiheit für uns- das gregorianische Jahr gilt für Hartzler schon lange nicht mehr! ... das sollten wir mal prüfen: alle Monate haben seit Hartz IV so oder so einfach 30 Tage.
Eine Unglaublichkeit, finde ich! Gab's dazu einst vielleicht schon mal ne Diskussion?
Na ja, da könnte man noch was draus machen... (aber erstmal bin ich eh offline ;-)

Gruß!
ethos07
die 30 Tage sind nicht alles - die haben sogar einen eigenen Kalender. Als ich dieses Jahr für ein Vorstellungsgespräch am 10.Feb. (Samstag) seit Anfang Januar schriftlich um Informationen (für die Firma und zu fahrtkosten) gebettelt habe, wurde ich am Ende darauf verwiesen, daß ich sowieso am 16.Feb. (Freitag) einen Termin beim ARGE Geschäftsführer habe - da kann man das ja ansprechen.
Meinen sehr direkten Hinweis, daß bei mir seit Jahren der 10.2. VOR dem 16.2 kommt, wurde nicht nachgegangen, sondern nur totgeschwiegen.

Soviel zur Inkontinenz äh Inkompetenz der ARGE !
 
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