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Regelsatz - Wieviel wofür ??

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Curt The Cat

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#1
Moinsen !!

Es sind gerade so viele Leute hier im Forum und da hab' ich mal 'ne Frage - Hat jemand Unterlagen oder Informationen darüber, welcher Bedarf mit welcher Summe des Regelsatzes abgedeckt ist/ wird ??
 

Gozelo

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#2
Hallo Curt,

also ich bekomme den Regelsatz West und da sind pro Monat 131,10 Euro für Lebensmittel, Getränke und Tabak veranschlagt. Macht pro Tag 4,31 Euro.

Ich bekomme für Wasser und Strom 27,60 Euro pro Monat. Möchtest Du noch mehr wissen?

lg
gozelo
 

Curt The Cat

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#4
Danke Gozelo - aber ich hätt's gerne genauer. So richtig auf € und Cent. Vielleicht gibt's ja irgenwo 'nen Link. Es scheint fast so, als wenn das ein gut gehütetes Geheimnis wäre... :kinn:
 

Gozelo

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#6
Ach ja, genau: Verkehr, Bus, Bahn, da bekomme ich 20,70 Euro pro Monat. Eine Straßenbahn-Fahrt mit der Zehnerkarte kostet 1,55 Euro. Ich kann pro Monat also 13,54 Fahrten mit der Straßenbahn unternehmen. 6 mal hin- und zurück.

Wenn der Monat 30 Tage hat, kann ich also an jedem 5. Tag des Monats eine Hin- und Rückfahrt mit der Straßenbahn (oder auch mit dem Bus) unternehmen.

lg
gozelo
 
E

ExitUser

Gast
#7
Ich kenne keinen, der derzeit mit dem lächerlichen Betrag für Energie z. B. auskommt,- bei den ständig steigenden Preisen.
Hierzu gehört neben Strom ja auch das warme Wasser, was vom Regelsatz bezahlt werden soll.
Die 8% bei den Möben und Haushaltsgeräten ist dann wohl der sagenhafte Einsparbetrag, den man für einmalige Anschaffungen ansparen soll? 20 Euro im Monat?
Ganz toll! Das müssen wir für unseren Strom drauflegen alleine schon und ausserdem - wie lange müsste man dann schon im Bezug sein, u davon, sagen wir mal,- eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Mindstens ein Jahr,- und hoffen, dass nicht noch vielleicht der altersschwache Fernseher durchknallt in der Zeit oder andere Sachen gebraucht werden- Autoreparaturen z. B.
 
E

ExitUser

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#8
Lillybelle sagte :
...... ausserdem - wie lange müsste man dann schon im Bezug sein, u davon, sagen wir mal,- eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Hierzu ergänzend erwähnt ... diesen Betrag rechnet man einem HE vor wenn man ein Dahrlehn braucht für ein Haushaltsgerät das wären also zur Zeit ( für HE die seid dem 1.1.2005 im Bezug stehen):

11x 20 Euro = 220 Euo , die Waschmaschine würde laut Antrag für das Darlehen 250 Euro kosten , also werden 30 Euro gewährt..... ob das dann so richtig ist, sei dahin gestellt, ist aber eine gern angewendete Praxis.
 
E

ExitUser

Gast
#9
wie lange müsste man dann schon im Bezug sein, u davon, sagen wir mal,- eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Der Gesetzgeber geht bei dem einem Haushaltsvorstand zugebilligten Regelsatz davon aus, dass der Erwerbslose vom Regelsatz pro Monat

1,58 Euro spart, um Kühl- oder Gefriermöbel nach 13 Jahren im Wert von 246,46 Euro zu kaufen.

2,25 Euro spart, um Waschmaschinen etc. nach 12 Jahren im Wert von 324,00 Euro zu kaufen.

0,71 Euro spart, um Rundfunkgeräte nach zehn Jahren im Wert von 85,20 Euro zu kaufen.

1,77 Euro spart, um Fernsehgeräte nach zehn Jahren im Wert von 212,40 Euro zu

Die Bundesregierung versprüht ganze Wolken von Sozialparfum :motz: :motz:
 

setiraz

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#10
Ansparraten

Gibts dazu ne Quelle (Regierung / Behörde)
oder ist dies aus der Stellungnahme des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes?
 
E

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Gast
#11
wär nett, wenn ihr die Leute beim Namen nennt, wenn ihr Fragen stellt

@setiraz, dazu braucht man keine Quelle, sondern man muss ein bißchen rechnen :p


Sozialhilfe modern gestalten (Drucksache 14/7293, 7.11.2001). Hier der Warenkorb, den Bund und Länder für einen westdeutschen Alleinstehenden für ausreichend halten, um das angebliche Lotterleben von ALG-II-Beziehern zu bezahlen.


* Für Nahrungsmittel, Getränke und Tabak sollen 132,71 Euro im Monat reichen. Das sind 4,42 Euro am Tag. Fleisch gibt’s da nur am Wochenende.

* Für Bekleidung und Schuhe (inkl. Reinigung, Reparaturen) gibt’s 34,26 Euro im Monat oder 1,14 Euro pro Tag.

* Für Wohnungsrenovierung (tapezieren, streichen) und Strom gibt’s 25,93 Euro.

* Für Möbel, Teppiche, Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirr, Glühbirnen usw. sind 27,70 Euro im Monat oder 6,40 Euro pro Woche veranschlagt.

* Für Pharmaprodukte und den Besuch beim Arzt gibt’s 13,17 Euro im Monat. Nach einmal Praxisgebühr wird’s eng.

* Für Fahrräder und Ersatzteile sowie »Verkehr« gibt’s 19,20 Euro im Monat. Wie soll man davon eine Monatskarte bezahlen?

* Für »Nachrichten« (Postkarte an die Lieben, Telefon, Internet) gibt’s 22,37 Euro. Nach Abzug der Grundgebühren fürs Telefon bleibt gerade noch Geld für zwei Päckchen, zwei Briefe und ein Telefonat. Aber schließlich sollen ALG-II-Bezieher auch nicht kommunizieren, sondern Arbeit suchen!

* Für »Freizeit, Unterhaltung und Kultur« gibt’s 39,48 Euro – 1,32 Euro pro Tag. Das reicht für eine Zeitung, soll aber auch den »Besuch von Sport- und Freizeitstätten« ermöglichen, Ausleihgebühren in Bibliotheken, neue Bücher, Radios und Fernseher. PISA läßt grüßen!

* Auch an »Verzehr außer Haus« ist gedacht – 10,06 Euro im Monat sind dafür bereitgestellt. Für eine Mutter mit zwei Kindern reicht das für ... aber lassen wir das!

* Letzte Position ist »andere Waren und Dienstleistungen«. Das sind z. B. der Friseur, der Haartrockner und die Kontogebühren. Dafür gibt’s 20,13 Euro im Monat.

Insgesamt ergibt das die sattsam bekannten 345 Euro im Monat. Für einen Westdeutschen.

Der vorliegende Regelsatz enthält keine Summe für kostenpflichtige Vorsorgeuntersuchungen (= individuelle Gesundheitsleistungen laut IGEL-Liste) und Zahnersatz. Außerdem wird der seit Anfang 2004 geltende Eigenanteil für Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht ausreichend im Regelsatz berücksichtigt.

Der vom Gesetzgeber beschlossene Regelsatz sieht keine Ausgaben für Rechtsschutzversicherung, Hausratsversicherung, private Unfallversicherung und private Haftpflichtversicherung vor.

Die Ausgaben z.B. für Telefon werden nicht mehr zu 100%, sondern nur noch zu
60% anerkannt. 17,85 Euro mtl. stehen dafür zur Verfügung, statt der
tatsächlich ausgegebenen 29,75 Euro. Die zwölf Euro werden im Wesentlichen
über Verzicht bei der Ernährung wieder "hereingeholt".
Mit den 17,85 Euro mtl. sollen vor allem "die Grundgebühren für Telefon und
ein durchschnittlicher Verbrauch an Gesprächsgebühren erfasst" sein.

Die
Grundgebühr für den einfachsten Anschluss der Telekom macht 15,66 Euro aus.
Es bleiben 2,21 Euro für den "durchschnittlichen Verbrauch".
 
E

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Gast
#12
Im Sozialgesetzbuch steht, dass der Regelsatz (Warenkorb) alle 5 Jahre neu berechnet werden MUSS !!!
Wurde er aber nicht...
Wie der Regelsatz von 345 Euro zustandegekommen ist und wie er sich zusammensetzt, legt die Bundesregierung bis heute nicht im Einzelnen offen.
Sie hält die Bemessungsgrundlagen für das Existenzminimum von Millionen Menschen geheim.
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist mit Hartz IV das Existenzminimum neu bemessen worden. Ein neuer Regelsatz von 345 Euro wurde aus der Taufe gehoben.



In den Jahren 2006 und 2007 ist keine frische Erhebung vom "Warenkorb" mit dem Tagespreis der sprichwoertlichen Salami von Aldi vorgesehen. Die Anpassung des Regelsatzes erfolgt bis zum nächsten grossen Test analog zur Rente.

Schaut man sich die Bedarfspositionen im Regelsatz einmal einzeln und genau an, wird schnell klar, daß man damit keineswegs in einer sozialen Hängematte liegt.

Aber selbst, wenn man damit auskommt, was ist mit

Büchern, Zeitungen?

Veranstaltungen, Bildung?

Kultur und Sport?

Eintrittsgebühr Arztpraxis?

Eintrittsgebühr Zahnarztpraxis?

Vorsorgeuntersuchungen?

Medikamentenzuzahlung?

Zahnersatz-Kosten?

Brille oder andere Sehhilfe?

nicht verschreibungspflichtige Medizin?

Krankenhausaufenthalt?

Zahnersatzpflichtversicherung?

Krankengeldpflichtversicherung?

Sonderbeitrag Pflegeversicherung?

Unfall-, Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtschutzversicherung?

Lebens- oder private Rentenversicherungen?

Bestattungskosten?

Das Problem ist aber nicht nur das Geld, sondern in erster Linie die nicht Teilhabe an der Gesellschaft. Der untere Rand in der Gesellschaft liegt mittlerweile unter Wasser.

Wie verringert man also die Arbeitslosen? Durch aushungern?!
Denn wer meint man könne essen, wenn man Hunger hat oder trinken, wenn man Durst hat, der irrt sich gewaltig!
 
E

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Gast
#13
Teilhabe "an der Gesellschaft" findet bei uns nicht statt. Das Geld dafür brauchen wir, um unseren Strom ganz bezahlen zu können und die Telefongebühren, die Spitkosten, Reparaturen. Da wir am ohnehin schon nicht ausreichenden Satz für das Essen sparen können, verzichten wir auf Geburtstags"geschenke"- und Feiern, auf Abendveranstaltungen komplett wie Kino, Tanzen, Kneipe oder Essen gehen. Ich war vor ca. 10 Jahren das letzte mal beim Friseur. Die Haare schneidet mir mein Mann hinten einfach gerade ab, da ich sehr langes glattes Haar habe, ist das machbar.
Bekleidung wird, wo möglich- gebraucht gekauft, wenn noch gut Erhaltenes erwerbbar ist. Nicht nur für die Kinder, für uns auch.

Dies Jahr ist unsere Waschmaschine kaputt gegangen und der Fernseher bereits ebenfalls schon zum 2. mal, da alte Mühle. Autosteuer und Versicherung, sowie Haftpflichvers. und Hausrat waren zu bezahlen und Tagegeld im Krankenhaus, wo ich 1 Woche bereits einmal VOR der Geburt war, sowei diverse Zuzahlungen deshalb für NICHT rezeptpflichige Medikamente, die nicht in die 80 - Euro Zumutbarkeitsgrenze eingerechnet werden. (!)
Ach ja - Das Auto muss auch dringend repariert werden. Ausserdem kommen Umbaumassnahmen auf uns zu, wegen Familienzuwachs.

Kann mir mal einer sagen, wo und wie dass in den paar Monaten angespart werden sollte?

- Ganz zu schweigen von der horrenden Nachzahlung Jahresabrechnung über Strom und Gas- Heizkosten aus 2004.
 
E

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Gast
#14
Regelsatz Wieviel wofür

Hast Du keinen Antrag auf Übernahme Deiner Nebenkosten bei der Arge gestellt?
 
E

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Gast
#16
Regelsatz wieviel- wofür

Ja ich kann Dich gut verstehen, bin auch von heute auf morgen aus dem Arbeitsleben wegen Krankheit und Behinderung rausgefallen.Habe einen monatl Medizinischen Bedarf für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel von 160Euro, habe sie beantragt bei der Arge, kosten wurden abgelehnt, ging in den Widerspruch und habe gleichzeitig nach §86b SGG einen Antrag auf EA beim Sozialgericht gestellt, es war schon eine Anhörung, furchtbar alles. Mein Sohn geht aufs Gymnasium, habe auch kein Geld für Nachhilfeunterricht.Es ist ein trauriges Lied mit vielen Strofen.
 
E

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Gast
#17
bschlimme sagte :
wie lange müsste man dann schon im Bezug sein, u davon, sagen wir mal,- eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Der Gesetzgeber geht bei dem einem Haushaltsvorstand zugebilligten Regelsatz davon aus, dass der Erwerbslose vom Regelsatz pro Monat

1,58 Euro spart, um Kühl- oder Gefriermöbel nach 13 Jahren im Wert von 246,46 Euro zu kaufen.

2,25 Euro spart, um Waschmaschinen etc. nach 12 Jahren im Wert von 324,00 Euro zu kaufen.

0,71 Euro spart, um Rundfunkgeräte nach zehn Jahren im Wert von 85,20 Euro zu kaufen.

1,77 Euro spart, um Fernsehgeräte nach zehn Jahren im Wert von 212,40 Euro zu

Die Bundesregierung versprüht ganze Wolken von Sozialparfum :motz: :motz:
macht summa sumarum 6,31 €...deine Liste müßte also noch weiter gehen... wer weiß mehr?
 

evahb

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#18
Hallo Lusjena,was meinst du mit der Beantragung von Nebenkosten?

Grüße Eva
 
E

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Gast
#19
bschlimme sagte :
wie lange müsste man dann schon im Bezug sein, u davon, sagen wir mal,- eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Der Gesetzgeber geht bei dem einem Haushaltsvorstand zugebilligten Regelsatz davon aus, dass der Erwerbslose vom Regelsatz pro Monat

1,58 Euro spart, um Kühl- oder Gefriermöbel nach 13 Jahren im Wert von 246,46 Euro zu kaufen.

2,25 Euro spart, um Waschmaschinen etc. nach 12 Jahren im Wert von 324,00 Euro zu kaufen.

0,71 Euro spart, um Rundfunkgeräte nach zehn Jahren im Wert von 85,20 Euro zu kaufen.

1,77 Euro spart, um Fernsehgeräte nach zehn Jahren im Wert von 212,40 Euro zu
Wo hast du diese Angaben gefunden? Wär bei einer Klagebegründung wichtig zu wissen!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Irisanna

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#21
Gott, wie realitätsfremd diese Zahlen sind.

Denn was ist mit den Kindern? Bildung ist sowieso schon Luxus, aber was ist mit Geschenken, wenn Kinder zu Geburtstagen eingeladen sind? was ist mit einer eigenen kleinen Geburtstagsfeier? Was ist mit den Kleinigkeiten wie Labellos, Creme, Friseur, Karneval-Kostüm, Sportvereine...

Kinderarmut in Deutschland! Ein für mich unerträgliches Thema.... :(
 

miknuth1

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#22
Denn was ist mit den Kindern? Bildung ist sowieso schon Luxus, aber was ist mit Geschenken, wenn Kinder zu Geburtstagen eingeladen sind? was ist mit einer eigenen kleinen Geburtstagsfeier? Was ist mit den Kleinigkeiten wie Labellos, Creme, Friseur, Karneval-Kostüm, Sportvereine...
ja, das ist alles nicht so einfach. das ist es, was viele so verzweifeln lässt. also ich für meinen teil werde alles als sonderleistungen beantragen - die herrschaften werden sicher einsichtiger, wenn ich vielleicht wegen einer schachtel creme bis zum sozialgericht reite.
 
E

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Gast
#23
ZUM LEBEN ZU WENIG

eine sehr deutliche Broschüre vom Paritätische
Wohlfahrtsverband ab Seite 33 :kotz:
 
E

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Gast
#24
bschlimme sagte :
ZUM LEBEN ZU WENIG

eine sehr deutliche Broschüre vom Paritätische
Wohlfahrtsverband ab Seite 33 :kotz:
Gibts eigentlich schon irgendwelche Klagen bezüglich des Regelsatzes?

Gruß aus Ludwigsburg
 

Irisanna

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#25
Wenn ich mich nicht irre, hat vor wenigen Wochen eine Frau ein Gerichtsverfahren verloren. Sie hatte "beklagt", dass der Regelsatz nicht zu einem menschenwürdigen Leben ausreiche und somit dem Grundrecht "Menschenwürde" Art 1 Abs.1 widerspricht. Leider hat sie verloren. :dampf:
 

Linchen0307

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#26
Krankenhausaufenthalt bei ALGII

Wenn wir uns ins KH begeben, machen wir Gewinn (imaginer) :lol:
Da ein KH aufenthalt ins Haus steht, habe ich bei der ARGE nachgefragt :D
Die Lebensmittel im Wert von 4 Euro und ein Eis werden selbstverständlich abgezogen, dafür wird von der ARGE der Satz von 10 Euro tägl. übernommen. :p
 

Irisanna

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#27
Hallo Linchen,

nimm unbedingt deine Tupper-Dosen mit!! Du kannst einiges im KH sammeln und danach hübsch einfreieren, vergiss aber nicht, der Arge deine Lebensmittelbereicherung mitzuteilen! Übrigens lässt sich auch gefrorener Blumenkohl in Sauce Hollondaise gut lutschen- so hast du auch ohne Eis-Geld was Gutes! :mrgreen: :mrgreen:
 

Linchen0307

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#28
Moin Irisanna..
gut das du mich auf diese Idee mit den Tupperdosen brachtest.
Ich erinner mich noch gut daran, als meine Mam mal im KH lag. Sie verwahrte dort ihren Zucker, die Milchdöschen, den Joghurt, den nachmitttäglichen Kuchen und vieles andere auf. Dies bekamen immer die Enkelkinder und freuten sich riesig. Man könnte zum Bespiel jeden zweiten Tag aufs Mittagessen verzichten, dieses umpacken in die Tupperdosen und zu Hause einfrieren lassen. Damit man nicht Kohldampf schiebt, lässt man sich zum Frühstück ein bisschen mehr bringen und verwahrt dies als Mittagsmahlzeit. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
 
E

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Gast
#29
Irisanna sagte :
Wenn ich mich nicht irre, hat vor wenigen Wochen eine Frau ein Gerichtsverfahren verloren. Sie hatte "beklagt", dass der Regelsatz nicht zu einem menschenwürdigen Leben ausreiche und somit dem Grundrecht "Menschenwürde" Art 1 Abs.1 widerspricht. Leider hat sie verloren. :dampf:
Wer es noch nicht gemerkt hat: Die sogenannte Menschenwürde wird jetzt flexibler gehalten, es steht nur noch nicht im Grundgesetz: Demjenigen, der noch verwertbar ist, soll heißen, am Arbeitsmarkt für Dumpinglöhne ausbeutbar oder als Konsument dem Markt geldkräftig zur Verfügung steht, wird eine Menschenwürde zugestanden, bei allen anderen, denen das nicht (mehr) gelingt, wird sie aufgehoben (siehe Hartz IV und ALG II und auch die Höhe der Renten).

Kein Markt- oder Nutzwert - keine Menschenwürde.

LG
Luna
 

Irisanna

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#30
... und es geht noch weiter: Auch auf den Art.13 GG sollen ALGII-Bezieher verzichten. Unangemeldete Hausbesuche von zwei Schränken, die damit drohen, die Leistungen zu streichen, können wir gleich dazu addieren. Nach Meinung dieser "Herren" hat ein "Schmarotzer" keinen Anspruch mehr auf seine Grundrechte- die werden mit dem ALGII-Antrag verkauft- zum Dumping-Preis!

Kein Markt- oder Nutzwert - keine Menschenwürde, keine Unverletzlichkeit der Wohnung, .... :shock:
 

hellucifer

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#31
Findet eine Regelsatzanpassung überhaupt noch mal statt?

An dieser Stelle möchte ich mal ketzerisch fragen, ob überhaupt noch eine Anpassung der Regelsätze stattfindet.

Nach SGB II und SGB XII soll so etwas einmal jährlich gemacht werden und im Bundesgesetzblatt im Juni veröffentlicht werden.

Irgendwo hier im Forum im Zusammenhang mit der Weihnachtsbeihilfe ist erwähnt worden, dass man sich noch auf Zahlen aus dem Jahre 1998 bezieht bei der Bemessung des Regelsatzes. An anderer Stelle wird das Jahr 2003 genannt.

Als die Entscheidung gefällt worden ist, dass der Regelsatz Ost (331 Euro) auf Regelsatz West (345 Euro) angehoben wird, habe ich auch gehört, dass das erst Mitte 2006 geschehen wird. Anders sei das programmtechnisch nicht möglich. - Mitte 2006 wird übrigens eine neue Alg-2-Software eingeführt.

Also ist man technisch nicht in der Lage, die Regelsätze anzupassen, zu der man gesetzgeberisch verpflichtet wäre?

Für mich bedeutet das: Bei meinem nächsten Bescheid lege ich Widerspruch ein, mit dem ich den Regelsatz in Frage stelle.

Trotz niedrigeren Stromverbrauchs haben sich meine Stromkosten erhöht! Das ist nur ein Beispiel.

http://bundesrecht.juris.de/rsv/BJNR106700004.html

Die Links zu den Paragraphen im SGB II bzw. XII:

SGB II
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/02/index.php?norm_ID=0202000

SGB XII
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/12/index.php?norm_ID=1202800
 
E

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Gast
#32
Re: Findet eine Regelsatzanpassung überhaupt noch mal statt?

hellucifer sagte :
An dieser Stelle möchte ich mal ketzerisch fragen, ob überhaupt noch eine Anpassung der Regelsätze stattfindet.
Ich glaube nicht, wenn wir es nicht einfordern.

Trotz niedrigeren Stromverbrauchs haben sich meine Stromkosten erhöht! Das ist nur ein Beispiel.
Und das wird so weiter gehen, weil die Energiekonzerne Gewinne erwirtschaften und die Aktionäre zufriedenstellen wollen. Je mehr Du sparst, desto höher schließlich die Stromkosten.

LG
Luna
 
E

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#33
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist mit Hartz IV das Existenzminimum neu bemessen worden. Ein neuer Regelsatz von 345 Euro wurde aus der Taufe gehoben.Wie der Regelsatz von 345 Euro zustandegekommen ist und wie er sich zusammensetzt, legt die Bundesregierung bis heute nicht im Einzelnen offen. Sie hält die Bemessungsgrundlagen für das Existenzminimum von Millionen Menschen geheim.

Aber ein Jahr nach der Verabschiedung dieses Regelsatzes ist etwas durchgesickert. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die Ergebnisse der Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1998 (EVS 1998), die der Bemessung des Regelsatzes zu Grunde lag, in ihren groben Strukturen veröffentlicht.

Für Gesundheit sind ganze 13.17€ im Regelsatz
1 x Eintrittsgebühren und es reicht nichtmal für die Zuzahlung eines einziges Medikaments. Medizinische notwendige Hilfsmittel (z.B. Brille), nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, Fahrtkosten im Zusammenhang mit Gesundheitsdienstleistungen nicht von dem reicht aus und wurde auch nicht berücksichtigt.

Denn: 1998 gabs diese Zuzahlungsmist ja noch nicht.

Die Ausgaben z.B. für Telefon werden nicht mehr zu 100%, sondern nur noch zu 60% anerkannt. 17,85 Euro mtl. stehen dafür zur Verfügung, statt der tatsächlich ausgegebenen 29,75 Euro.

Haushaltsstrom wird nicht mehr zu 100%, sondern nur noch zu 85% anerkannt, 20,74 Euro im Monat statt 24,40 Euro.

Auch damit kommt kein Mensch hin

Anstehende Ersatzbeschaffung (nicht Erstausstattung !) von Möbeln, Elektrogeräten, was ist wenn was kaputt heht. 20 Jahre sparen?

Für Nahrung und Genuss insgesamt stehen heute 4,75 Euro tägl. zur Verfügung. Im alten Regelsatz waren es noch 5,31 Euro.

Der Staat, der dieses lausige Ernährungsniveau zugesteht und noch kürzt, nennt sich stolz Sozialstaat.
:kotz: :kotz:

Ich schreibe in zu jedem Bescheid einen Widerspruch
Der Regelsatz wurde willkürlich gegriffen und ist nicht ausreichend um meinen regelmäßigen Bedarf abzudecken. Und dann folgt eine lange Liste welche Bedarfe ich überhaupt nicht decken kann. Mit jedem Bescheid, wird meine Liste Länger
 
E

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#36
bschlimme sagte :
Ich schreibe in zu jedem Bescheid einen Widerspruch
Der Regelsatz wurde willkürlich gegriffen und ist nicht ausreichend um meinen regelmäßigen Bedarf abzudecken. Und dann folgt eine lange Liste welche Bedarfe ich überhaupt nicht decken kann. Mit jedem Bescheid, wird meine Liste Länger
Hallo bschlimme,

finde ich super. Meinst Du, das bringt was? Vielleicht sollten wir alle beim nächsten Bescheid Widerspruch einlegen und all das auflisten, was wir mit dem Regelsatz nicht decken können (ist absolut ernst gemeint; evtl. auch noch Auszüge aus der Broschüre vom Paritätischen beifügen). Finde ich ´ne gute Sache. Ich weiß nur nicht, ob es was bringt. Jedenfalls würde dadurch mal offensichtlich, wie sehr der Regelsatz unter der Armutsgrenze liegt.

LG
Luna
 
E

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Gast
#37
Luna sagte :
bschlimme sagte :
Ich schreibe in zu jedem Bescheid einen Widerspruch
Der Regelsatz wurde willkürlich gegriffen und ist nicht ausreichend um meinen regelmäßigen Bedarf abzudecken. Und dann folgt eine lange Liste welche Bedarfe ich überhaupt nicht decken kann. Mit jedem Bescheid, wird meine Liste Länger
Hallo bschlimme,

finde ich super. Meinst Du, das bringt was? Vielleicht sollten wir alle beim nächsten Bescheid Widerspruch einlegen und all das auflisten, was wir mit dem Regelsatz nicht decken können (ist absolut ernst gemeint; evtl. auch noch Auszüge aus der Broschüre vom Paritätischen beifügen). Finde ich ´ne gute Sache. Ich weiß nur nicht, ob es was bringt. Jedenfalls würde dadurch mal offensichtlich, wie sehr der Regelsatz unter der Armutsgrenze liegt.

LG
Luna
Ob es wirklich was bringt kann ich noch nicht sagen.
Allerdings wird der SB durch meinen Widerspruch gezwungen Stellung zubeziehen.

Mein SB teilte mir mal folgendes mit

Sie bemängeln in Ihrem Widerspruch zunächst die Höhe der Regelleistung (§ 20 Abs. 2 SGB II). Der Unterzeichner kann- wie bereits im Schreiben vom 19.10.2005 mitgeteilt - Ihre Bedenken hinsichtlich der Höhe der Regelleistung nachvollziehen. Die Behörde ist jedoch an das Recht gebunden (Art. 20 Abs. 3 GG). Sie haben auch keinen gegenwärtigen konkreten (Regel)Bedarf geltend gemacht, der ggf. im Wege des § 23 Abs. 1, Satz
1 SGB II geprüft werden müsste. Ihre allgemeinen Ausführungen zur Höhe der Regelleistung sind eher Ausdruck Ihrer Unzufriedenheit mit dem SGB II. Es sei auch hierzu abschließend - nochmals - erwähnt, dass bereits mehrere Gerichte in erster Instanz die Höhe der Regelleistung als verfassungskonform angesehen haben.
2 Aktenzeichen wurden Ihnen im Schreiben vom 19.10.2005 mitgeteilt. Dabei wurde auch beachtet, dass die Leistungen im Hinblick auf das BSHG insgesamt evtl. reduziert worden sind. Die Kritiker einer solchen Entscheidung durch den Gesetzgeber übersehen, dass dieser nicht nur die gesetzgeberische Möglichkeit hat, Leistungen zu erhöhen, sondern auch zu kürzen. Hier ist er nur durch die verfassungsrechtlichen Vorgaben begrenzt. Eine Verletzung der Art. 1 Abs. 1 und 20 Abs. 2 GG wurde bisher durch kein Gericht erkannt.
und genau das Zitat des Schreibens
Sie haben auch keinen gegenwärtigen konkreten (Regel)Bedarf geltend gemacht, der ggf. im Wege des § 23 Abs. 1, Satz
1 SGB II geprüft werden müsste.


denn seid diesem Hinweis zerpflücke ich alle Punkte des Reglsatzes mit einer Auflistung was nicht ausreicht. führe es fein säuberlich dem Widerspruch bei. Bin gespannt ob und was jetzt geprüft wird.

Bleibt abzuwarten ob sich was tut. ;)
 
E

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#38
Hallo bschlimme,

ja, bin auch gespannt. Berichte uns mal, wenn Du Antwort hast.

LG
Luna
 

Knirpschen

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#39
hallo,

es gibt doch dieses neue infotmations gesetz ,hatte schon jemand die iddee den bundestag zu fragen wie die regelsätze errechnet werden?
 
E

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#40
Knirpschen sagte :
hallo,

es gibt doch dieses neue infotmations gesetz ,hatte schon jemand die iddee den bundestag zu fragen wie die regelsätze errechnet werden?
dazu brauchst du den Bundestag nicht, :twisted: habe die Regelsatz-Broschuere.pdf
in diesem Faden reigestellt.Schaumal auf der ersten Seite ;)
 
E

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#41
@bschlimme

Ja,das kenn ich auch: trotzdem gibts ja immer noch die Aussage, daß der Regelatz pauschal für alles herhalten muß...
da wär ne Anfrage schon mal interessant.

Ich würd gern mal von dem Gesetzgeber lesen, was die meinen, was drin ist und was nicht... und wie man dann mit der Pauschale zurechtkommen kann, wenn man mehrere notwendige Ausgaben hat,die nicht enthalten sind!

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

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#42
So,

hier die aktuellen Regelsätze und wie sie sich zusammensetzen.
Das SG Bremen hatte festgestellt das die Regelsätze zu niedrig sind und ausdrücklich auf eine mögliche Verfassungswidrigkeit hingewiesen.

Dazu der Artikel aus dem Weserkurier der leider nicht mehr dort zur Verfügung steht!!

So long Nachtm
 
E

ExitUser

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#43
Verwaltungsfachleute zeigen sich schon seit längerem überrascht, dass bislang keine der Klagen bis vor das Bundesverfassungsgericht vorgedrungen ist.
Na, das ist doch kein Wunder. Wird auch nie dazu kommen, weil das zu erheblichen Mehrkosten für die faulen, betrügerischen Arbeitslosen führen würde.

Und gerade wird Stimmung dafür gemacht, die Regelsätze noch zu kürzen, damit dann die Differenz zwischen ALG II und Niedriglöhnen vergrößert wird und wir jeden Sch...-Job annehmen müssen, mit dem wir uns und unsere Familien dann nicht mal ernähren können.

LG
Luna
 
E

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#44
@Hallo, Linchen!

Wenn ich im Krankenhaus war, hab ich meine Tupperdosen dazu benutzt, das mt rein zu nehmen, was ich zum Sattwerden/Trinken brauchte... oder um aufbewahren zu können, was man mir mitgebracht hat! :)

Ich stell wirklich keine großen Ansprüche ans Essen, aber Nudeln z.B. sollten bißfest sein und nicht matschig und ungesalzen und kalt ... ich werd noch kränker, wenn ich nix Vernünftiges oder zu wenig zu essen bekomm... und im Krankenhaus dazu kaufen war mir schon früher zu teuer.

Deshalb müßt ich jetzt als ALG II schon bewegungsunfähig sein, um im Krankenhaus zu bleiben, sollte ich mal eingeliefert werden.

Da laß ich mich doch lieber ambulant operieren...habs einmal gemacht und war echt froh, daß ich mich getraut hab.



Gruß aus Ludwigsburg
 

gelibeh

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#45
Hat einer den Überblick welchen Anteile des Regelsatzes von der Mehrwertsteuererhöhung betroffen sind. Denn Lebensmittel sind ja 7% und die werden nicht erhöht.
Wenn das Bremer Gericht dieses Jahr schon Bauschmerzen hatte, wie sieht das dann nächstes Jahr aus.
 

Sissiingrid

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#46
Hallo :kinn:
Hier bei euch ist jedesmal 345,00 EURO als Regelsatz angegeben.
Gilt aber nur für Alleinstehende oder Alleinerziehende.
Bist du verheiratet gibt es nur 311,00 EURO für das Paar.
Mein Mann und ich bekommen zusammen 622,00 EURO und davon wird uns noch abgezogen.
Dieses habe ich schon geschrieben bei
"2 Pflegekinder und HARTZ4 - STRAFE DEUTSCHLANDS"
Also bleibt noch weniger übrig. :cry:
 

Arco

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#47
Sissiingrid sagte :
Hallo :kinn:
Hier bei euch ist jedesmal 345,00 EURO als Regelsatz angegeben.
Gilt aber nur für Alleinstehende oder Alleinerziehende.
Bist du verheiratet gibt es nur 311,00 EURO für das Paar.
Mein Mann und ich bekommen zusammen 622,00 EURO und davon wird uns noch abgezogen.
Dieses habe ich schon geschrieben bei
"2 Pflegekinder und HARTZ4 - STRAFE DEUTSCHLANDS"
Also bleibt noch weniger übrig. :cry:
Danke für die Auskunft ;) ;) nicht böse gemeint :knutsch:
 

markofreak

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#48
Lillybelle sagte :
Ich kenne keinen, der derzeit mit dem lächerlichen Betrag für Energie z. B. auskommt,- bei den ständig steigenden Preisen.
Hierzu gehört neben Strom ja auch das warme Wasser, was vom Regelsatz bezahlt werden soll.
Die 8% bei den Möben und Haushaltsgeräten ist dann wohl der sagenhafte Einsparbetrag, den man für einmalige Anschaffungen ansparen soll? 20 Euro im Monat?
Ganz toll! Das müssen wir für unseren Strom drauflegen alleine schon und ausserdem - wie lange müsste man dann schon im Bezug sein, u davon, sagen wir mal,- eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Mindstens ein Jahr,- und hoffen, dass nicht noch vielleicht der altersschwache Fernseher durchknallt in der Zeit oder andere Sachen gebraucht werden- Autoreparaturen z. B.
Hallo Lillybelle,

ich halte die Aufsplittung der RS für Fiktion. Niemand kann mit diesen lächerlichen Beträgen leben. Uns soll gezeigt werden, wie "beliebt" wir sind.
 

mercator

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#49
Ich hab es woanders schonmal erwähnt, bin bin mir aber nicht sicher: hat es nicht schonmal bez. des Regelsatzes eine Verfassungsklage gegeben, die allerdings abgeschmettert wurde?
 
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#50
Regelsatz

Eine Verfassungsklage bezüglich des Regelsatzes hat es noch nicht gegeben.

So long Nachtm
 

Arania

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#51
Ich bin schon der Meinung das es versucht wurde, aber nicht angenommen wurde :kinn:
 

Vera....ter

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#53
Hallo, da fällt mir ganz spontan ein:

Meine Brille ist schon 15 Jahre alt. Damit könnte ich Honey Konkurrenz machen. Macht sich gut, wenn man sich damit irgendwo bewirbt !

Man muß nur flexibel sein !

Und ob mich irgendein Arbeitgeber einstellt, wenn ich stinkend zum Vorstellungsgespräch erscheine ? (GAS wurde uns ja mit Erfolg abgestellt!)

Und die Liste ließe sich ja beliebig vortsetzen ....

Wir sollten deswegen auch mal kreativ werden ...

Und wenn wir mal keine Wohnung haben, wie soll ich da nach Arbeit schauen ?

Mal ganz abgesehen davon, daß durch die jetzt viel zu kleine Wohnung auch nicht im Traum daran zu denken ist über eine Heimarbeit o. ä. von zuhause aus ...
 

mercator

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#54
Die Aufschlüsselung des Regelsatzes ist blanker, menschenverachtender Zynismus. Nicht mehr, nicht weniger.
 

Vera....ter

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#55
Hallo, eine Liste vom Regelsatz für einen ALG II – Empfänger in den neuen Bundesländern findet sich auch im Buch von Escher ! (s. 32)

Über deren Höhe kann man sich streiten ...

Wenn ich mich richtig erinnere, sind (zumindest einige) zusätzliche Posten pauschaliert worden. Wobei auch alle anderen Beträge vormals schon pauschal waren. Warum ?

So sieht das generelle Verhalten und das Einkaufsverhalten speziell bei jedem unterschiedlich aus.

Wer nun einen höheren Bedarf hat, der schaut in die Röhre und wer mit dem Geld besser über die Runden kommt, der hat eben noch einen Überschuss gemacht ...

Ich habe aber gelesen, daß man durchaus einen höheren Bedarf geltend machen kann, das aber ganz genau begründen und nachweisen muß. Wie hoch da die Begründungspflicht geht, weiß ich aber nicht. Ob die Richter da jeden Posten auseinandernehmen ?

Naja, und wenn ich nun in einem Monat übermäßig viele Fahrtkosten habe, die sich auch nicht verschieben lassen (und damit das Geld doch irgendwie – also aus anderen Posten – aufgetrieben habe, könnte ich mir durchaus vorstellen, daß das dann auch die ganz einfache Begründung für eine Ablehnung ist.) Desweiteren gehört sehr viel Zeit und Geduld dazu, sich diesen Mehrbedarf zu erkämpfen. Da stelle ich mir die Frage, ob es diesen Kampf „WERT“ ist oder ob ich mir lieber einen schönen Tag mache ... (und darauf verzichte)

Ich habe so den Eindruck, das ist alles von denen da oben sehr gut kalkuliert ...
 

Bienchen

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#56
Das wundert mich nicht. Auch die Richter handeln nur im Auftrag des Staates.
Man fragt sich, was sie für Geld für solche Urteile bekommen. Hier wundert mich nichts mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Anitram

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#57
Im Sozialgesetzbuch steht, dass der Regelsatz (Warenkorb) alle 5 Jahre neu berechnet werden MUSS !!!
Wurde er aber nicht...
Wie der Regelsatz von 345 Euro zustandegekommen ist und wie er sich zusammensetzt, legt die Bundesregierung bis heute nicht im Einzelnen offen.
Sie hält die Bemessungsgrundlagen für das Existenzminimum von Millionen Menschen geheim.
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist mit Hartz IV das Existenzminimum neu bemessen worden. Ein neuer Regelsatz von 345 Euro wurde aus der Taufe gehoben.



In den Jahren 2006 und 2007 ist keine frische Erhebung vom "Warenkorb" mit dem Tagespreis der sprichwoertlichen Salami von Aldi vorgesehen. Die Anpassung des Regelsatzes erfolgt bis zum nächsten grossen Test analog zur Rente.

Schaut man sich die Bedarfspositionen im Regelsatz einmal einzeln und genau an, wird schnell klar, daß man damit keineswegs in einer sozialen Hängematte liegt.

Aber selbst, wenn man damit auskommt, was ist mit

Büchern, Zeitungen?

Veranstaltungen, Bildung?

Kultur und Sport?

Eintrittsgebühr Arztpraxis?

Eintrittsgebühr Zahnarztpraxis?

Vorsorgeuntersuchungen?

Medikamentenzuzahlung?

Zahnersatz-Kosten?

Brille oder andere Sehhilfe?

nicht verschreibungspflichtige Medizin?

Krankenhausaufenthalt?

Zahnersatzpflichtversicherung?

Krankengeldpflichtversicherung?

Sonderbeitrag Pflegeversicherung?

Unfall-, Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtschutzversicherung?

Lebens- oder private Rentenversicherungen?

Bestattungskosten?

Das Problem ist aber nicht nur das Geld, sondern in erster Linie die nicht Teilhabe an der Gesellschaft. Der untere Rand in der Gesellschaft liegt mittlerweile unter Wasser.

Wie verringert man also die Arbeitslosen? Durch aushungern?!
Denn wer meint man könne essen, wenn man Hunger hat oder trinken, wenn man Durst hat, der irrt sich gewaltig!
Hallo

Ganz ehrlich ihr habt es manchmal gut denke ich wir haben für lebensmittel , kleidung, telefon und sonstiges trotz arbeit meines Mannes nur 350-500€ für 4 Personen und uns werden alle Anträge abgelehnt ich warte seit nunmehr 3 Monaten auf einen Bescheid für wohngeld den ich bis nun nicht erhalten habe ( leider) hoffentlich bekomme ich diesen wenigstens gewährt drückt mir bitte die Daumen.

Die Kleinen Leute werden ausgebeutet bis zum Letzten schluss ( Hätte gerne Wohnung die so gross ist wie das Büro von Frau Merkel):icon_klatsch:
Ein Rollentausch wäre mal vorteilhaft so das die wo am unterem limit Leben mit den reichen mal für einen Monat Tauschen würden spätestens dann wüssten die, das die Armut auch in Deutschland regiert und nicht nur in dritte welt Länder.
Was wäre denn wenn ein reicher kein geld mehr hat die könnten das garnicht überleben nur 345 € regelsatz oder ein minieinkommen und keine zuschläge .
Hoffe das es durchkommt mit der einmalzahlung im Jahr pro Kind in höhe von 100€ und drücke ganz dolle die daumen das es euch nicht angerechnet wird ich weis wie es euch geht und bin total gegen die ausbeutung der deutschen Menschheit. Besonders schmerzt mir das leid was Familien mit Kinder haben den die benötigen meiner meinung nach mehr als eine allein stehende person.
Ich wäre dafür das das Kindergeld nicht angerechnet werden sollte da es ja nicht mal die monatlichen Kosten eines Kindes abdeckt.

Grüsse von einer ausgebeuteten Person die trotz Arbeit des Mannes am unterem limit lebt
 
E

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#58
Hallo

Ganz ehrlich ihr habt es manchmal gut denke ich wir haben für lebensmittel , kleidung, telefon und sonstiges trotz arbeit meines Mannes nur 350-500€ für 4 Personen und uns werden alle Anträge abgelehnt ich warte seit nunmehr 3 Monaten auf einen Bescheid für wohngeld den ich bis nun nicht erhalten habe ( leider) hoffentlich bekomme ich diesen wenigstens gewährt drückt mir bitte die Daumen.
Wurde der Kinderzuschlag auch abgelehnt?


Grüsse von einer ausgebeuteten Person die trotz Arbeit des Mannes am unterem limit lebt
Kannst du nicht einen geringfügigen Job annehmen oder sind die Kinder nicht in Betreuung?
 

Edley

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#60
Wie stellt sich der Hartz IV Regelsatz zusammen (ALG II Regelsatzberechnung)?

Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren ….132,71 €
Bekleidung und Schuhe……………………… 34,13 €
Wohnung, Strom……………………………….. 26,87 €
Einrichtungsgegenstände, Möbel, …………..27,77 €
Haushaltsgeräte sowie derenInstandhaltung
Gesundheitspflege………………………………13,21 €
Verkehr ÖPNV…………………………………....19,20 €
Nachrichtenübermittlung, Telefon, Post…….20,38 €
Freizeit, Unterhaltung, Kultur………………….38,71 €
Beherbergungs- und ……………………………10,33 €
Gaststättenleistungen
Andere Waren und Dienstleistungen…………21,69 €
Quelle:Was bekommt man bei Hartz IV / Regelleistung Hartz IV 4, ALG II, Arbeitslosengeld 2 Hilfe und Ratgeber

Punkte wie: Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung, Storm sowie incl. Warmwasser/Abwasser Abrechnung, Kontoführungsgebühren etc. fallen demnach unter Wohnung/Strom? :eek:

26,87 im Monat! Alleine meine Stromrechnung incl. Warmwasser/Abwasser ist höher!

Was mache ich falsch?
 

Edley

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#61
Also Miete gesamt: 196,70
enthält:
(Kaltmiete, Heizkosten/Warmwasserkosten, Betriebskosten)

Strom gesamt: 40,00
enthält:
(Strom, Wasser, Abwasser)

Total:236,70
Ich bekomme circa 30 Euro weniger. :icon_kinn:

Wollte ja nur damit sagen, daß die 27 Euro für Strom/Wohnung unsinn sind.. es fehlen noch alle Versicherungen oder die Kontoführungsgebühr! Diese sind nirgends abgedeckt..

Wie soll man da sparen ???????:icon_mued:
 

Edley

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#62
Beherbergungs- und Gaststättenleistungen……………………………10,33 €


Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich kaputtlachen.
Was genau sind das für Gaststättenleitungen? Einmal Leitungswasser und ein kleiner Salat ohne Dressing, eigentlich ohne Alles denn es sind nur 10,33! :eek:
 

Solanus

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#65
Ich weiß nicht, was Ihr Euch aufregt!

Mit dem Regelsatz ist doch gut zu leben.

Fangen wir mal mit sparen an:

Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren ….132,71 €
Holst Du bei der Tafel, 2,50 pro Woche. Hast Du alles was es gibt. Brauchen tust Du ja sowieso nichts. Liegst den ganzen Tag in der Koje und wartest auf die Jobangebote. Alternativ pflanzt Du Kartoffeln und Kräuter im Blumenkasten und Champignons im Keller. Zum Braten der Kartoffeln und Champis holst Du Dir Frittenfett vom Vortage am nächsten Imbiss.

Taback ist ungesund, Gras tut es auch. Alkohol ist auch ungesund, also gibt es Wasser aus der Leitung oder Selbstgebrannten von Deinen Kartoffeln, die Du oben gepflanzt hast.

Du trinkst das Wasser vom Geschirrabwaschen, Es ist voller Kalorien die du sonst wegkippst. Spüli ist nicht drin, ist ja auch nicht vorgesehen im Regelsatz.

Bekleidung und Schuhe……………………… 34,13 €
Bekleidung gibt es Secondhand am Kleidercontainer.
Schuhe: Im Sommer barfuß und im Winter tun es ein paar Holzschuhe. Die halten warm und Socken sind damit auch überflüssig. Durch das barfuß laufen im Sommer halten die doppelt so lange!

Wohnung, Strom……………………………….. 26,87 €
Wohnung: 1 Zimmer, Kochnische und WC sind ausreichend. Nimmst Du eine Einraumwohnung mit 12 qm kriegst Du sogar ein Bett rein, nimmst Du nur 10 qm klappst Du ebend deine Matraze tagsüber hoch. Sparst aber auch noch mal.

Fernseher ist kaputt, Computer sowieso, es reicht ein Kofferradio um die Katastrophenmeldung zu hören. Licht benötigst da auch nicht, stehst beim Sonnenaufgang auf und gehst bei Sonnenuntergang in die Koje oder bleibst gleich ganz im Bett. Bei letzterem brauchst Du auch keine Heizung im Winter. Waschmaschine kostet Geld also wird sie eingespart. Handwäsche mit kaltem Wasser ist sowieso gesünder, das härtet ab. Das Spülwasser kann man für die Toilette und zum Händewaschen nutzen. Seife ist ja schon drin.

Da der Computer kaputt ist, GEHST Du einmal die Woche ins Jobcenter an den PC dort. Sparst Du die Fahrkarte, bist an der frischen Luft und sparst auch die Internetgebühren.

Einrichtungsgegenstände, Möbel, …………..27,77 €
Eine neue Matratze aller 15 Jahre ist allemal drin. Stuhl und Tisch gibt es auf dem Sperrmüll. Fernseher und Computer hast Du in der Zeit abgeschafft, war sowieso kaputt und das Kofferradio steht auch auf dem Fußboden.
Kleiderschrank braucht Du auch nicht. Du hast das, was du an hast. Ist es schmutzig bleibst Du im Bett während die Kleidung trocknet, die du mit der Kernseife gewaschen hast.

Haushaltsgeräte sowie deren Instandhaltung
Kühlschrank und Herd gibt es auf dem Sperrmüll, Waschmaschine brauchst Du nicht (Handwäsche) Trockner und Microwelle ist Luxus

Gesundheitspflege………………………………13,21 €
Eine Kernseife pro Woche bekommst Du dafür.

Verkehr ÖPNV…………………………………....19,20 €
Kannst Du sparen, in dem Du läufst. Zeit hast Du genug und gesund ist es allemal, es hält fit, dir wird warm und du hast keine Langeweile.

Nachrichtenübermittlung, Telefon, Post…….20,38 €
Mit Dir redet sowieso keiner, Briefe trägst Du selbst zum Empfänger.Telefon hast Du nicht, es ruft ja nur die Arge zur Kontrolle an, Freunde haben sich schon lange verabschiedet. Du hast ein Prepaid-Handy vom Dealer nebenan. Du bist nicht registriert (Kannst daher beim Lottospielen nicht geordet werden!), hast keine Grundgebühr, bist aber trotzdem für die Jobangebote erreichbar. Einmal im halben Jahr mit 5 EUR aufgeladen geht immer.

Freizeit, Unterhaltung, Kultur………………….38,71 €
Freizeit gibt es kostenlos, Unterhaltung hast Du am Fenster, wenn Du rausguckst, Zeitung und Bücher findest Du im Altpapier.:icon_daumen:

Beherbergungs- und ……………………………10,33 €
Gaststättenleistungen

Gute Idee, du beherbergst einen Untermieter und nimmst 10,33 im Monat ein.:icon_party:

Andere Waren und Dienstleistungen…………21,69 €
Was für Waren und Dienstleistungen? Du legst das beiseite und wenn Du vermögend bist, gibst Du dieses an, dann bist Du raus aus H4.

Was wollt Ihr eigentlich?:icon_neutral:
 

Elsbeth

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#66
Kann mir jemand sagen, woher diese Zahlen (unten im Zitatkasten) stammen? Ich meine nicht den Link, der funktioniert. Ich möchte gerne wissen,wer, btw welche Institution (Parität. Wohlfahrtsverband?) diese Berechnung durchgeführt hat und wie ich an die Quelle komme. Grüßle E.

Wie stellt sich der Hartz IV Regelsatz zusammen (ALG II Regelsatzberechnung)?

Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren ….132,71 €
Bekleidung und Schuhe……………………… 34,13 €
Wohnung, Strom……………………………….. 26,87 €
Einrichtungsgegenstände, Möbel, …………..27,77 €
Haushaltsgeräte sowie derenInstandhaltung
Gesundheitspflege………………………………13,21 €
Verkehr ÖPNV…………………………………....19,20 €
Nachrichtenübermittlung, Telefon, Post…….20,38 €
Freizeit, Unterhaltung, Kultur………………….38,71 €
Beherbergungs- und ……………………………10,33 €
Gaststättenleistungen
Andere Waren und Dienstleistungen…………21,69 €
Quelle:Was bekommt man bei Hartz IV / Regelleistung Hartz IV 4, ALG II, Arbeitslosengeld 2 Hilfe und Ratgeber

Punkte wie: Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung, Storm sowie incl. Warmwasser/Abwasser Abrechnung, Kontoführungsgebühren etc. fallen demnach unter Wohnung/Strom? :eek:

26,87 im Monat! Alleine meine Stromrechnung incl. Warmwasser/Abwasser ist höher!

Was mache ich falsch?
 

50GdB23

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#68
Ich verstehe diese Berechnung nicht. :icon_evil:

Das kommt niemals mit der Realität in Gemeinsamkeit.

Mich würde mal die wirkliche Berechnung interessieren. Aber diese wird wahrscheinlich niemals veröffentlicht.:icon_kotz:
 

Aras

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#69
Es wurde gewürfelt. Der eine Würfel hatte viermal einen Punkt und zweimal zwei. Der andere Würfel hatte einmal drei Punkte und fünfmal einen. Für eventuelle dreistellige Beträge wurde der Telefonjoker angerufen. Das war der hochbegabte damals 14 Monate alte kleine Nils. Sagte er Hamlets "Sein oder Nichtsein" auf, dann gab es eine eins, entschied er sich aber für Storms "Schimmelreiter" gab es eine _eins_.
 

ChristianH

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#71
ganz schön verwirrent das ganze. es ist ja gut, dass es mindestsätze gibt, aber dennoch sind diese meiner meinung nach zu niedrig angesetzt. das reicht ja kaum zum leben!
 

Aras

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#72
Soll ja auch nicht zum Leben reichen sondern zum Existieren.
 

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#76
Oder schaut euch einmal Bus und Bahnfahrkarten an bei Kinder von 6 bis 13 , 14 bis 17 ist im Regelsatz nicht Enthalten. Und bei Kinder bis 5 Jahren 10.07 Euro enthalten. Sind Kinder bis 5 Jahren eh nicht Frei bei Busfahrten ??
 
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