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Regelleistung berechtigt gekürzt?

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Be Happy

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#1
Hallo,

ab dem 01.12.09 habe ich einen Minijob in der Gleitzone. Die Arbeit ist zu flexiblen Zeiten.
Gestern hätte ich nun einen Termin bei meiner SB gehabt. Am Wochenende habe ich von meinem Arbeitgeber erfahren, dass ich in der Zeit wo ich ins Amt geladen war, Arbeiten muss. Ich schickte also am Montag das Antwortschreiben mit dem Grund, das ich wegen Arbeit verhindert bin zurück. Nun habe ich von meiner SB ein Schreiben erhalten in dem steht, das es kein wichtiger Grund sei und sie somit meine Leistung um 10% kürzt.
Ich würde nun gerne Wissen, ob das so richtig ist? Ich meine, das es schon ein wichtiger Grund ist.
Ich versteh die Welt nicht mehr :confused:
 

Hopefull

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#2
Hallo,

ab dem 01.12.09 habe ich einen Minijob in der Gleitzone. Die Arbeit ist zu flexiblen Zeiten.
Gestern hätte ich nun einen Termin bei meiner SB gehabt. Am Wochenende habe ich von meinem Arbeitgeber erfahren, dass ich in der Zeit wo ich ins Amt geladen war, Arbeiten muss. Ich schickte also am Montag das Antwortschreiben mit dem Grund, das ich wegen Arbeit verhindert bin zurück. Nun habe ich von meiner SB ein Schreiben erhalten in dem steht, das es kein wichtiger Grund sei und sie somit meine Leistung um 10% kürzt.
Ich würde nun gerne Wissen, ob das so richtig ist? Ich meine, das es schon ein wichtiger Grund ist.
Ich versteh die Welt nicht mehr :confused:
Hallo Be Happy,
ich gehöre hier zwar nicht zu den Experten, die dir jetzt sofort mit Gesetzen, Paragraphen usw. unter die Arme greifen kann, aber dass dein Arbeitsantritt sehr wohl ein wichtiger Grund ist, um nicht bei deiner SB anzutreten, steht außer Frage. Denn wenn du durch dein Fehlen am Arbeitsplatz gekündigt werden könntest, machst du ja schon wieder den nächsten Fehler. Dann wirst du deshalb (Kündigungserzwingung) sanktioniert.
Lass dir diesen Arbeitstag schriftlich von deinem Arbeitgeber bescheinigen und füge das einem erneuten Schreiben an die Arge bei.
Da dir bereits 10 % Sanktion angedroht werden, kann man daraufhin sicherlich auch schon klagen.
Aber das sollen dir besser die Profis hier erklären, wie du da vorgehen kannst.

Hopefull
 

Glücksrabe

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#3
Ich stimme Hopefull zu !

Du musstest arbeiten und hast es bereits am Montag mitgeteilt.

Die Sanktionierung kann nur ein Scherz oder Flüchtigkeitsfehler gewesen sein... ;)

Berichte uns doch bitte, wie es ausgegangen ist.

LG Glückrabe
 

redfly

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#4
Termine bei der ARGE muss dir jeder Arbeitgeber gestatten. Eine Bescheinigung über den Besuch der ARGE sollte man dem Arbeitgeber schon vorlegen.
 

Kerstin_K

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#5
Also wenn arbeiten kein wichtiger Grund ist, was bitte ist dann ein wichtiger Grund?

Eine Freistellung vom Arbeitgeber kommt eigentlich nur in Betracht, wenn der gekündigt hat und man deswegen zum Amt muss oder wenn etwas wichtiges, unaufschiebbares zu regeln ist.

Wenn die Arge einen turnusmäßig nur so zu sehen wünscht, soll sie die Termine gefälligst in die arbeitsfreie Zeit legen. Dafür gibes übrigens auch meistens Spätsprechstunden.

Hier ist Widerspruch angesagt.
 

redfly

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#6
Wie soll die ARGE denn Einladungen terminieren, nach 20:00 Uhr, oder vielleicht am Sonntag? Es gibt sicherlich eine Rechtsgrundlage, die Arbeitnehmern die Wahrnehmung solcher Termine gestattet.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Eigentlich ging das Ganze ja ungewöhnlich flott vonstatten.

Ich meine, am Montag wurde der Verhinderungsbrief abgeschickt u. jetzt (heute?) war schon die schriftliche Antwort der SB da. Ganze drei Tage..., sehr ungewöhnlich. :icon_kinn:
 

Kerstin_K

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#8
Wie soll die ARGE denn Einladungen terminieren, nach 20:00 Uhr, oder vielleicht am Sonntag? Es gibt sicherlich eine Rechtsgrundlage, die Arbeitnehmern die Wahrnehmung solcher Termine gestattet.
Es wird ja sicher einen Zeitrahmen geben, in dem die Arbeitseinsätze stattfinden und eine Vorlaufzeit, bis wann man weiss, wann man arbeiten muss. Das würe ich mit der ARGE abstimmen und um eine Einladung bitten z einer Zeit, wenn ein EInsatz eher unwahrscheinlich ist.

Das aif den Arbeitgeber abzuwälzen, ist ein bischen zu einfach.
 

Hopefull

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#9
Termine bei der ARGE muss dir jeder Arbeitgeber gestatten. Eine Bescheinigung über den Besuch der ARGE sollte man dem Arbeitgeber schon vorlegen.
Die Arge kann mich doch nicht dazu verpflichten, meinem Arbeitsplatz fernzubleiben.!!!!

Bist du sicher, dass die Arge ein Recht dazu hat?!

Ist da irgendein Gesetzestext, der das bestätigt....Argen sind vorrangig zu bedienen....noch nie gelesen.
Aber Arge kann versuchen, sich in den Arbeitnehmer zu versetzen und einen anderen Termin anbieten.

Das muss doch möglich sein, sich zu arrangieren.

Ich möchte den Arbeitgeber sehen, der seinen Arbeitnehmer mal soeben freistellt, dass dieser dann zwischenzeitig mal verschwindet, um sich zur Arge begeben zu können. Der wird stattdessen klipp und klar sagen....Frau X, wenn sie doch keine Flexibilität an den Tag legen können, obwohl Ihnen bekannt war, dass ihr Arbeitsplatz das vorsieht, können wir Sie leider nicht weiter beschäftigen....und dann ist der Arbeitsplatz futsch...geht in der heutigen Zeit schneller als man denkt.

Und Sbchen sitzt dann hinterm Schreibtisch, wohl wissend, dass sie das Schuld ist, aber egal....Pech für den "Angeklagten".

....weil einer hier meint, er hätte RECHTSGEWALT?!

Hopefull
 

redfly

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#10
Ich war selber ein Jahr Aufstocker. Was glaubst du wie oft ich bei der ARGE wegen der Anrechnung von Einkommen vorsprechen musste. Es gab während diesser Zeit zwar keine Einladungen, aber ich musste trotzdem öfters Termine wahrnehmen. Es gab mit dem Arbeitgeber keinerlei Probleme, nur eine Bescheinigung sollte man dem Chef schon vorlegen. Ich werde mal im Netz nach diesem "Arbeitnehmerrecht" suchen.
 

Glücksrabe

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#12
In manchen kleinen Betrieben z.B. Gastronomie oder ein Kiosk kann man sich nicht einfach mal eben frei nehmen, weil die Arge es gerne so hätte. Im Falle der Gastronomie würde eine Service- oder Küchenkraft fehlen und bei dem Kiosk müsste man schließen.

Es ist unzumutbar, daß ein Betrieb eine Arbeitskraft auf Abruf bereit hält, falls die Arge jemanden zu einem Termin zitiert. Auch bei Maßnahmen gilt, daß der erste Arbeitsmarkt priorität hat. Es gibt schließlich auch das nette Beiblatt, daß einem als Vorduck dient, falls man den Termin nicht wahrnehmen kann.

LG Glücksrabe
 

Hopefull

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#13
In manchen kleinen Betrieben z.B. Gastronomie oder ein Kiosk kann man sich nicht einfach mal eben frei nehmen, weil die Arge es gerne so hätte. Im Falle der Gastronomie würde eine Service- oder Küchenkraft fehlen und bei dem Kiosk müsste man schließen.

Es ist unzumutbar, daß ein Betrieb eine Arbeitskraft auf Abruf bereit hält, falls die Arge jemanden zu einem Termin zitiert. Auch bei Maßnahmen gilt, daß der erste Arbeitsmarkt priorität hat. Es gibt schließlich auch das nette Beiblatt, daß einem als Vorduck dient, falls man den Termin nicht wahrnehmen kann.

LG Glücksrabe
sag ich doch
 

alvis123

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#15
Hi Be Happy...

..leg gegen die Sanktion Widerspruch ein!!!

Haste schon einen Anhörungsbogen bekommen??

Oder nimm Mutti mit und ab zum Teamleiter!!! Deine SB hat sie doch nicht mehr alle. Endlich hast Du eine Stelle gefunden und diese Person provoziert hier eine Kündigung von Deinem Arbeitgeber in der Probezeit. :icon_neutral:

MfG
 

farger4711

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#16
Manchmal ist es auch hilfreich, einen Termin mit der Sb zwei oder auch drei Wochen später auszumachen, dann kann man dem AG Bescheid sagen, dass man an diesem Tag frei haben müßte. Oder später arbeiten könnte.

Mein Mann arbeitet im Schichtbetrieb und wenn die Vorlaufzeit für einen Termin lang genug ist, kann er auf der Arbeit um Berücksichtigung bitten. Klappt auch.

In Deinem Fall mach' es wie Dir geraten wurde, leg Widerspruch ein.
Was Deine Sb da macht, ist Schikane.

Ich drück die Daumen!
 
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