Regelinsolvenz während des Studiums? (1 Betrachter)

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Tina

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Hallo,

ich bin heute per Zufall auf Euer Forum gestoßen. Vielleicht kann mir eine (r) einen Rat zu meinem Problem geben.

Kurze Vorgeschichte:
Vor drei Jahren war ich selbst. Der Betrieb lief gut; nur mit einem Mitarbeiter hat es nach 1 Probleme gegeben. Er mit Ware im Wert von circa 170,0 T/EURO geklaut. Die Versicherung hat nach langer Zeit gezahlt . Die Crux der Geschichte ist, dass mein Auftraggeber meine kompletten Umsätze bis zur Auszahlung der Vers-Summe einbehalten hat (bis auf die Löhne). Dies hat nartürlich eine Welle der Zahlungs-schwierigkeit ausgelöst. Viele Kosten konnte ich durch erspartes ausgleichen - aber leider nicht alles. Meine gane Familie hat mich in dieser Zeit unterstützt. Für alle Verbindlichkeiten hat dies aber nicht gereicht - aber ich will nicht zu sehr ins Detail gehen. Die Quintessenz ist, dass ich einen EV abgeben mußte(ein Termin für einen 2. EV zum 30.01.06 liegt auch schon vor). Ich habe nun ein Studium begonnen, da ich in meinem früheren Beruf sehr schwierig eine Stelle bekommen würde und das Studium eine neue berufl. Perspektive für mich eröffnet. Meine Familie unterstützt mich nun in dieser Zeit (ich beziehe keine Leistungen / auch nicht vom S-Amt). Kann ich aus dieser Situation heraus einen Regelinsolvenzantrag stellen, obwohl ich über keine Einnahmen verfüge???Die Familie würde aber die Verfahrenskosten übernehmen. In der Situation, in der ich mich befinde, ist nicht mehr erträglich :|
Sorry, für den langen Text.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen :)

LG, Tina
 

Tina

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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BEIM DURCHLESEN MEINES O.G. TEXTES MUSSTE ICH FESTSTELLEN,
DASS SICH TIPPFEHLER EINGESCHLICHEN HABEN. ICH BITTE UM ENTSCHULDIGUNG. TINA
 

Silvia V

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Hallo Tina,

Du kannst auch als Studentin den Antrag auf Regelinsolvenz stellen.
Da Du ja mittellos bist,können Dir die Verfahrenskosten auch gestundet werden.
Es gibt jedoch einen Haken,Du bist während der Wohlverhaltensperiode verpflichtet jede zumutbare Arbeit anzunehmen,wobei der Begriff "Zumutbarkeit" einen weiten Spielraum zulässt.Dabei ist es erstmal egal,wie hoch der Verdienst ist und ob pfändbare Beträge entstehen.
Gegenüber Deinem Insolvenzverwalter und Deinen Gläubigern musst Du schon sehr gute Argumente haben,die begründen,weshalb das Studium für
Dich eine Perspektive ist.
Im Ernstfall kann man Dich verpflichten Bewerbungen zu schreiben und das Studium neben der Arbeit weiterzuführen.
Ob Du eine Arbeit findest steht auf einem anderen Blatt,nur Bemühungen in dieser Richtung könnte man verlangen.

Hier noch ein Link zur Insolvenzordnung..





https://bundesrecht.juris.de/inso/


Gruß

Silvia
 
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