Reform Verbraucherinsolvenzverfahren - Stellungnahme AG SBV (1 Betrachter)

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Silvia V

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Der Arbeitskreis Insolvenz (AK InsO) der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände hat zum Referentenentwurf vom 18.01.2012 am 16.03.2012 Stellung genommen.
So begrüßt der AK InsO, dass durch die Beibehaltung der Kostenstundung auch künftig völlig mittellosen Personen durch das Verbraucherinsolvenzverfahren ein wirtschaftlicher Neuanfang ermöglicht wird. Ebenfalls zu begrüßen ist der vorgesehene Schutz der Mitglieder von genossenschaftlichen Wohnungen, der geplante Wegfall des Privilegs der zweijährigen vorrangigen und ausschließlichen Befriedigung für Abtretungsgläubiger und die Ausweitung der Vertretungsbefugnis geeigneter Stellen auf das gesamte Verfahren. Das generelle Ziel, eine Verkürzung der Dauer des Restschuldbefreiungsverfahrens vorzunehmen, wird von der AG SBV geteilt. Diese schlägt jedoch vor, die Zeit bis zur Erlangung der Restschuldbefreiung für alle Schuldner zu verkürzen und schlägt insoweit eine Dauer von vier Jahren vor.
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Infodienst-Schuldnerberatung -*Reform Verbraucherinsolvenz - Stellungnahme AG SBV
 

rechtspfleger

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Aus Eigeninteresse würde ich gerne wissen, welche Meinung die Schuldnerberatungsverbände zur Frage der Vollübertragung der Verbraucherinsolvenzverfahren auf den Rechtspfleger einnehmen.

Zum Verständnis für alle nicht mit dieser Frage vertrauten User: Es ist eigentlich seit Jahren in der Diskussion, jedenfalls Verbraucherinsolvenzen vollständig auf den Rechtspfleger zu übertragen. Dabei geht es insbesondere darum, wer die Entscheidung über die Eröffnung und ggf. die Versagung der Restschuldbefreiung trifft.
 
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