Rechtsstreit mit Jobcenter (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Aufstockerseo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
16 März 2017
Beiträge
25
Bewertungen
3
Hallo Allerseits,
also ich wollte hier einfach mal meine aktuelle Situation zum Besten geben, da das Jobcenter mich immer mehr bei der Ausübung meiner Selbständigkeit behindert. Es geht wie so oft um die Anerkennung der Betriebskosten. Das artet schon fast in einer Art Kampf aus, denn immer weniger wird bewilligt. Wenn es so weitergehen würde, dann bin ich bald unverschuldet Pleite, da man den Teil der nicht bewilligt wird ja mit Geld ausgleichen muß, welches man eigentlich gar nicht zur Verfügung hat.

Deswegen bin ich wegen 2 Angelegenheiten vor Gericht gegangen, in der Hoffnung etwas bewegen zu können. Die Argumentation der Gegenseite verschlägt mir allerdings die Sprache.

1. Es geht um die Bewilligung von 3 Schwerlastregalen für insgesamt knapp 100 EUR. Ich arbeite in 2 Bereichen, wo ich Werbematerial, Visitenkarten, Druckpapier, Arbeitskleidung, Infomagazine, usw. lagern muss. Deswegen habe ich nach günstigen Regalen gesucht, welche auch etwas mehr Gewicht aushalten können und dennoch günstig sind. Sind halt diese Billigregale, welche von Baumärkten aktuell viel beworben werden. 34 EUR für so ein Regal halte ich für sehr günstig. Also auf keinen Fall eine übertriebene Ausgabe, wo man von Mißbrauch sprechen könnte oder so.

Deren Antwort vor Gericht man könne ja auch Kartons nutzen. ??? In welcher Zeit leben die denn eigentlich ? So führt man doch kein Unternehmen, das ist doch lächerlich. Dann würde ich eventuell Sachen beschädigen und man kommt auch nicht gut an einzelne Dinge ran. Auf diese Art und Weise kann man doch jede Ausgabe versagen. Was brauche ich einen Bürostuhl, ich kann doch auch auf einem Plastikgartenstuhl für 10 EUR sitzen. Was brauche ich einen Drucker, ich kann doch auch alles per Hand schreiben, was brauche ich ....

2. Ein Bereich in dem ich arbeite ist Suchmaschinenmarketing, also Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, Social Media, usw. Ich bin quasi jeden Tag bestimmt 12 Stunden vor dem Monitor am arbeiten. Dabei geht es um die Anerkennung der DSL Kosten in Höhe von 30 EUR pro Monat. Man will pauschal nur 50% tragen. Ich habe den Verlauf per Browser eingereicht, welcher bestimmt 50 Seiten dick ist. Darin wird erkenntlich das der private Anteil der besuchten Seiten höchstens bei 5% liegt. Man lehnt es aber ab, weil das nicht der Einzelverbindungsnachweis des Anbieters ist. Den gibt es auch nicht, weil es eine Flat ist. Man verlangt von mir etwas einzureichen was es nicht gibt. Die Frage ist, wer ist Beweispflichtig ? Wenn die mir sagen können, welche Unterlagen die existieren man haben will, dann würde ich das tun. Weil es diese nicht gibt, kann es doch nicht angehen das mir 50% zur Last gelegt werden. Bei mir handelt es sich um ein Unternehmen deren Geschäftszweig das Internet selbst ist. Da kann man mich doch nicht mit einem Bäcker vergleichen, der vielleicht 1x die Woche nach den aktuellen Mehlpreisen im Internet sucht.

Wie seht ihr das ? Und was sollte ich denen zur besseren Begründung zurückschicken ? Bin über jede Hilfe dankbar.

Muss jetzt erst einmal zum Kundengespräch, werde später antworten.

Viele Grüße
Marco
 
Oben Unten