Rechtsschutz durch z.B. Händlerbund

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Amys

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Hallo zusammen,

da meine private Rechtsschutzversicherung die Kosten für die Beratung beim Anwalt und Klage gegen das JC nicht übernimmt, überlege ich nun eine Art "Anwalts-Flatrate" zu buchen. Es gibt da den sogenannten "Händlerbund" der einen Teil meiner Wünsche abdeckt aber es geht nicht genau hervor wie es im Falle einer anwaltlichen Beratung abläuft (welche Anwälte ich mandatieren darf etc). Hat jemand schon Erfahrungen gemacht?

Für hilfreiche Tipps bin ich dankbar.

Grüße
Amys
 

HartzVerdient

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da meine private Rechtsschutzversicherung die Kosten für die Beratung beim Anwalt und Klage gegen das JC nicht übernimmt

Paar Hinweise:

  • Schau nach, ob deine private Rechtsschutzversicherung auch Sozialrecht abdeckt. Viele Anbieter haben das bereits in ihren Policen enthalten.
  • Schau weiter in den AGB's der Police. Dort steht uU. drinne, dass die RV Erstberatungen beim Anwalt auf jeden Fall zu übernehmen haben.

Sollten beide Fakten zutreffen:

  • Suche einen guten Anwalt. Einer der sogar auch die Deckungszusage durchsetzt. IdR. ist das die Aufgabe des Klienten. Wenn aber der Anwalt gut ist, dann übernimmt er dieses für den Klienten, da der Klient keine Ahnung über die rechtliche Situation hat.
  • RVs spacken in der Heutigen Zeit sehr viel herum und führen einen Eiertanz auf, um sich aus der Sache - die eigentlich eindeutig ist - zu winden.

Hier mal was interesantes zum lesen:

RSV-Blog

Sehr witzig
 

Amys

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Paar Hinweise:



  • Suche einen guten Anwalt. Einer der sogar auch die Deckungszusage durchsetzt. IdR. ist das die Aufgabe des Klienten. Wenn aber der Anwalt gut ist, dann übernimmt er dieses für den Klienten, da der Klient keine Ahnung über die rechtliche Situation hat.
  • RVs spacken in der Heutigen Zeit sehr viel herum und führen einen Eiertanz auf, um sich aus der Sache - die eigentlich eindeutig ist - zu winden.

Meine Versicherung übernimmt i.d.R. sowas schon ABER sie wollte nicht vom mir sondern vom Anwalt Info zum Fall haben. Dieser hat auf die Frage hin, ob es was mit meiner Selbstständigkeit zu tun hat mit "Ja" geantwortet. In meinen Augen ist dies halb richtig. Denn ich bin beim JC nicht als Unternehmer und handle auch nicht "gewerbsmäßig". Ich schließe schließlich auch keine Verträge als Unternehmerin mit dem JC oder?
Wenn ich also wegen der Heizkosten gegen das JV wird dies von der Versicherung übernommen. Sobald irgendwie das Wort "selbstständig" fällt, ist sie raus. Ganz gleich ob zu Recht oder Unrecht. Selbst wenn ich dies jetzt durch meinen Anwalt, das JC oder per Gericht richtig stellen lassen würde (da hat man mir schon fast Betrug vorgeworfen) würde die Versicherung die Kosten nicht mehr übernehmen!!! DAs lasse man sich mal auf der Zunge zergehen.
Als ich dann telefonisch genau diesen Sachverhalt erklärt habe und ob die Versicherung dann auch nicht einspringt, wenn einer aus Missgunst einfach behauptet, dass es was mit der Selbstständigkeit zu tun hat. Man antwortete "...ich verstehe Ihre Frage, aber ich muss mit Nein antworten"... Ich beendete das Gespräch nur noch mit "Ich verstehe Ihre Antwort, danke und kläre das mit dem Rechtanwalt"-Also sucht sich die Versicherung einfach die kostengünstigste Entscheidung aus und bleibt dabei auch wenn es falsch ist.

Mein Anwalt bat mich jetzt um einen Beratungsschein, um auch gegen die EGV per VA vorgehen zu können. Ansonsten warten wir nur auf den ersten Gerichtstermin.

Ich guck mir die Unterlagen zum Versicherungsvertrag mal genauer an. Vielleicht kann auch der Anwalt noch was retten oder nimmt den Fehler auf seine Kappe.
 

HartzVerdient

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Dieser hat auf die Frage hin, ob es was mit meiner Selbstständigkeit zu tun hat mit "Ja" geantwortet. In meinen Augen ist dies halb richtig.

Dir ist bekannt, dass bei einer Selbstständigkeit keine private Rechtsschutzversicherung greift. Dafür muss man eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige besitzen.

Nun schreibst du selbst, dass dies "halb richtig" sei. Hier muss nun differenziert werden, ob das Problem der Selbstständigkeit zugeordnet werden soll oder der Problematik zwischen dir als Person und dem Jobcenter.

Auch wenn es etwas mit deiner Selbstständigkeit zu tun hätte, so liegt der Fall aber im Sozialrecht, weil das JC hier Stress macht. Also wieder in der privaten Rechtsschutzversicherung.

Nun kommt es aber auch auf den Rechtsanwalt an. Die meisten sind leider Pfeiffen. Hast du dir deinen Anwalt rausgesucht, weil er einen guten Ruf hatte oder bist du zum erstbesten Anwalt gegangen, der in seinem Portfolio auch Sozialrecht stehen hatte ?

Ich bin mal auf so eine Anwältin reingefallen. Wollte einen Anwalt für Sozialrecht, bekam aber eine Anwältin für Strafrecht. Die erzählte meiner RSV auch einen vom Pferd. Bin froh, dass ich da hinterher noch gut rausgekommen bin.

Also bitte in Zukunft einen gescheiten Anwalt mit Ruf suchen.
 

hartaber4

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Zwischen "Beratungshilfe-Schein" und "Beratervertrag nach RVG" dürften aber himmelweiiiiiiiiiite Unterschiede bestehen....

Ferner wäre gerichtliche Vertretung gesondert zu regeln....


Das Sparschwein sollte hier nicht zu mager sein....
 

Amys

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Dir ist bekannt, dass bei einer Selbstständigkeit keine private Rechtsschutzversicherung greift. Dafür muss man eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige besitzen..

Ja, bin ich mir bewusst. Ich habe nur die private und sonst einen Anwalt für das Geschäftliche, den ich gegen Rechnung bezahle. Daher ja die Eröffnung des Threads. Ich weiss nicht ob das was taugt oder ob ich mit meinem Anwalt für E-commerce etc besser fahre...

Nun schreibst du selbst, dass dies "halb richtig" sei. Hier muss nun differenziert werden, ob das Problem der Selbstständigkeit zugeordnet werden soll oder der Problematik zwischen dir als Person und dem Jobcenter.
Anhand welcher Merkmale kann man dies tun?

Auch wenn es etwas mit deiner Selbstständigkeit zu tun hätte, so liegt der Fall aber im Sozialrecht, weil das JC hier Stress macht. Also wieder in der privaten Rechtsschutzversicherung.
JC ändert aEKS und vEKS zu meinen Lasten ab und zahlt nur noch max 5 € monatlich aus. WIe ist das?? Ich hätte das der Versicherung einfach im Allgemeinen erklärt "JC nimmt an, dass Mandantin sonstige Einnahmen hat und kürzt Leistungen"...
Nun kommt es aber auch auf den Rechtsanwalt an. Die meisten sind leider Pfeiffen. Hast du dir deinen Anwalt rausgesucht, weil er einen guten Ruf hatte oder bist du zum erstbesten Anwalt gegangen, der in seinem Portfolio auch Sozialrecht stehen hatte ?.

Zuerst ja, aber der ist nicht der Rede wert. Hat auch keine Vollmacht bekommen. Die neue wurde mir empfohlen und war bisher auch immer zur Stelle und hat angeblich auch Erfahrung mit Selbstständigen ALG II Beziehern. Ich wünsche mir da aber jemanden der mehr macht als er muss, also auch mal den ganzen Werdegang nachliest und mit Interesse an der Sache ist. DA hab ich sonst hier im Forum mehr Engagement.
 

Amys

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Zwischen "Beratungshilfe-Schein" und "Beratervertrag nach RVG" dürften aber himmelweiiiiiiiiiite Unterschiede bestehen....

Ferner wäre gerichtliche Vertretung gesondert zu regeln....


Das Sparschwein sollte hier nicht zu mager sein....

DAS ist das nächste Problem. Es handelt sich ja wohl nur um eine Beratung von 20 min oder so was in der Richtung.

Ich brauche leider in mehreren Fällen dauerhafte kämpferische Hilfe und kein Rumgekuschel bis ich graue Haare kriege.

1. aEKS- Ausgaben wurden nicht anerkannt z.B. für die Ratenzahlung an einen RA (Abmahnung)
2. vEKS- Einnahmen wurden erhöht und Ausgaben nicht. Dadurch künstlich Gewinn erzeugt. Folge: Leistungen auf nicht mal 5 € gesenkt. Überprüfungsanträge abgelehnt "Fehler liegen nicht vor"
3. EGV per VA- Anwalt verlangt Beratungsschein (Frist für Widerspruch läuft bald ab)
 
E

ExitUser

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Nun kommt es aber auch auf den Rechtsanwalt an. Die meisten sind leider Pfeifen. Hast du dir deinen Anwalt rausgesucht, weil er einen guten Ruf hatte oder bist du zum erstbesten Anwalt gegangen, der in seinem Portfolio auch Sozialrecht stehen hatte ?
...
Also bitte in Zukunft einen gescheiten Anwalt mit Ruf suchen.

Wenn das mal so einfach wäre. Und dann kann es Dir immer noch passieren, daß der mit dem Kopf schüttelt, sobald ihm dämmert, welches SG zuständig ist. Von der Kammer bekam ich drei Vorschläge, von denen es bei zweien schon Zweifel gab, ob man mir die zu ihrem Entfernungssatz (und nicht zu dem eines ortsansässigen) beiordnen würde.
 
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