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Rechtsprechung zum Insolvenzgesetz

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evahb

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#1
Hier wurde von Silvia V ein Artikel reingesetzt .(Redaktion)leider verstehe ich den letzten Abschnitt nicht ganz. Seid so nett und erklärt es mir. :kinn:
 

Silvia V

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#2
Hallo Eva,


meinst Du das Vollstreckungsverbot in der Wohlverhaltensperiode?

Es ist eigentlich ganz einfach.Während der WVP darf kein Gläubiger
vollstrecken,weder in die Insolvenzmasse,noch in neu erworbenes Vermögen.
Dies gilt auch für Neugläubiger(neue Schulden sind zwar nicht zu empfehlen,aber auch nicht verboten).
Sämtliche Abtretungen werden ausser Kraft gesetzt.

Gruß

Silvia
 

evahb

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#3
Re .Silvia

Danke Silvia,jetzt habe ich es verstanden.In der WVP darf doch normalerweise keine Neuverschuldung stattfinden und man wird vor dem Insolvenzeintritt darauf aufmerksam gemacht.Das ist wohl eine einmalige Rechtsprechung,oder?Wenn es nun doch passiert,dann muss es nicht zwangsläufig einen Ausschluss geben?
 

Silvia V

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#4
Hallo Eva,

es ist grundsätzlich nicht verboten neue Schulden zu machen.
Theoretisch könnte man auch wieder einen Kredit aufnehmen,damit ein Haus
kaufen oder anderes.Aber es wird wohl schwierig werden dafür Geldgeber zu finden.
Es kann aus irgendwelchen Gründen vorkommen,das man wieder neue Schulden produziert(Hartz IV,Krankheit,Scheidung),die werden zwar nicht von der Restschuldbefreiung erfasst,jedoch müssen sich die Neugläubiger dann ca. 6 Jahre gedulden,ehe sie zuschlagen dürfen.
Gefährlich wird es,wenn man Schulden macht,obwohl man genau wusste,das man diese nicht bezahlen kann.Das ist Eingehungsbetrug und wird strafrechtlich verfolgt,ausserdem riskiert man seine Restschuldbefreiung.


Gruß
Silvia
 
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