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Rechtsfreier Raum Jobcenter

E

ExitUser

Gast
»Mindestens die Hälfte aller erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger hat Schulden- und Suchtprobleme sowie psychosoziale Schwierigkeiten«, lautete das Fazit einer Untersuchung, die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kürzlich vorstellte. Für das Jahr 2012 geht der DGB von etwa 1,1 Millionen Harzt-IV-Empfängern mit Schuldenproblemen aus. Zu dem gleichen Fazit kommt eine 400seitige Studie, die im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums bereits im vorigen Jahr erstellt wurde.
Einerseits halte ich die Zahl für zu hoch, andererseits: Wen würde es wundern?

In Not u. Verzweiflung tut man so manches. Dahin hat es diese nach einem verurteilten Kriminellen benannte Gesetzesregelung gebracht.
 

Kaleika

Redaktion

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Wie bitte? Mindestens die Hälfte aller Arbeitslosen hat Sucht-, Alkohol- und / oder Schuldenprobleme? Bewege ich mich in den falschen Kreisen oder warum mache ich da gänzlich andere Erfahrungen? Will uns der DGB Glauben machen, Erwerbslosigkeit sei also kein gesellschaftliches Problem, weil es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt, sondern läge höchst individuell an kranken, süchtigen, verschuldeten, beratungs- und behandlungsbedürftigen und deswegen arbeitslos gewordenen Menschen? Ach so! Sind die Betroffenen auch möglicherweise selbst Schuld an ihrer Situation? Sollte dann, wer zwei Jahre nicht vermittelt werden konnte, nicht gleich automatisch einen Termin beim Amtsarzt erhalten? Muss der dann nicht förmlich Sucht- oder psychosoziale Probleme diagnostizieren? Bietet sich hier nicht eine ganz wunderbare Möglichkeit, Langzeitarbeitslose irgendwie auszumustern und aus der Statistik zu entfernen?

Aber ist denn andererseits eine Verschuldung im Bereich Energie wirklich verwunderlich, wenn die im Regelsatz dafür vorgesehene Summe überhaupt nicht bedarfsdeckend ist? :icon_motz:
 
E

ExitUser

Gast
Ich bin überzeugt, daß umgekehrt erst Leute (und zwar eine wesentlich geringere Anzahl als vom DGB dargestellt), durch das SGB II-System in Sucht und/oder Schulden geraten sind.

Gleichzeitig tut der DGB für dieses "Klientel" in Wahrheit so gut wie nichts.
 

elo237

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Leute in Brot und Arbeit
haben es wesentlich leichter Sucht und Schuldenprobleme aufzubauen

Gewerkschaften sind ohnehin schwachsinnig
 

Texter50

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Wie bitte? Mindestens die Hälfte aller Arbeitslosen hat Sucht-, Alkohol- und / oder Schuldenprobleme?

Mit dieser Begründung kann man die Leute sehr einfach in den Zusatnd der Betreung einpassen, denn wer süchtich ist... :biggrin:
Bewege ich mich in den falschen Kreisen oder warum mache ich da gänzlich andere Erfahrungen?
Gewerkschaften kümmern sich lieber um die Klientel, die ihnen die Knete einbringen. Ein LE wird da kaum zugehören. Ich gehe nicht davon aus, dass unsere erfolgsgewohnten Gewerkschafter selber irgend einen LE kennen.
Will uns der DGB Glauben machen, Erwerbslosigkeit sei also kein gesellschaftliches Problem, weil es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt, sondern läge höchst individuell an kranken, süchtigen, verschuldeten, beratungs- und behandlungsbedürftigen und deswegen arbeitslos gewordenen Menschen?
Nicht umsonst sitzen Gewerkschafter friedlich in den Aufsichtsräten?
Gab es da nicht auch schon Hinweise, auf für den jeweiligen Gewerkschafter vorteilhafte Geschäfte? Da war doch was? :icon_mrgreen:
Ach so! Sind die Betroffenen auch möglicherweise selbst Schuld an ihrer Situation?
Das ist die einfachste Lösung und die Betroffenen können sich ob ihrer Situation nur schwer wehren. :icon_motz:
Sollte dann, wer zwei Jahre nicht vermittelt werden konnte, nicht gleich automatisch einen Termin beim Amtsarzt erhalten? Muss der dann nicht förmlich Sucht- oder psychosoziale Probleme diagnostizieren? Bietet sich hier nicht eine ganz wunderbare Möglichkeit, Langzeitarbeitslose irgendwie auszumustern und aus der Statistik zu entfernen?
Es wäre ein probantes Mittel, die Kosten einem anderen Träger aufzulasten und dabei lgeich noch als sehr erfolgreich zu erscheinen? :biggrin:
Aber ist denn andererseits eine Verschuldung im Bereich Energie wirklich verwunderlich, wenn die im Regelsatz dafür vorgesehene Summe überhaupt nicht bedarfsdeckend ist?
Viele unserer Gewerkschafter müssen sich keine Gedanken um die Energiekosten machen - der Strom kommt für die ausser Steckdose. Lass die mal nen halbes Jahr mit dem Regelsatz und dem Prestige eines ELOs leben, dann hätten die mal so richtich Zeit, darüber nachzudenken. :icon_knutsch:
 

Roter Bock

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dem DGB geht es meiner Meinung nur noch darum, Maßnahmen zu füllen, weil sie an einigen davon beteiligt sind.

Das ist richtiger "Windschattengewinn" sonst nichts.

Roter Bock
 

Texter50

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dem DGB geht es meiner Meinung nur noch darum, Maßnahmen zu füllen, weil sie an einigen davon beteiligt sind.

Das ist richtiger "Windschattengewinn" sonst nichts.

Roter Bock
Richtich, wenn man z.B. davon ausgeht, dass die DAA ihre Leute mal über die entsprechende Gewerkschaft bezahlt hat - auch die Freiberufler. Warum sollte sich die Gewerkschaft selber was wechnehmen. :icon_hihi:
Vergleichbar ist ja auch die Meinung von so nem Typ des Wohlfahrtsverbands (der Typ wird gerne im Fernsehen in Talkshows gebracht). Auch der findet Maßnahmen und andere Dinge aus dem JC voll in Ordnung. Sonst müsste man Leute einstellen und die Leute ja auch anständich bezahlen. Wer will das schon? :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
@ espps,

bitte reiße das Zitat von Kaleika nicht aus dem Zusammenhang. Hier ist es komplett wiedergegeben. Ich bin kein Freund von Vollzitaten, aber aus dem Zusammenhang genommene sind mir ebenso ein Greul.

Wie bitte? Mindestens die Hälfte aller Arbeitslosen hat Sucht-, Alkohol- und / oder Schuldenprobleme? Bewege ich mich in den falschen Kreisen oder warum mache ich da gänzlich andere Erfahrungen? Will uns der DGB Glauben machen, Erwerbslosigkeit sei also kein gesellschaftliches Problem, weil es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt, sondern läge höchst individuell an kranken, süchtigen, verschuldeten, beratungs- und behandlungsbedürftigen und deswegen arbeitslos gewordenen Menschen? Ach so! Sind die Betroffenen auch möglicherweise selbst Schuld an ihrer Situation? Sollte dann, wer zwei Jahre nicht vermittelt werden konnte, nicht gleich automatisch einen Termin beim Amtsarzt erhalten? Muss der dann nicht förmlich Sucht- oder psychosoziale Probleme diagnostizieren? Bietet sich hier nicht eine ganz wunderbare Möglichkeit, Langzeitarbeitslose irgendwie auszumustern und aus der Statistik zu entfernen?
 
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