Rechtsbeistand/Unterstützung für Erwerbslose

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Space Invader

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31 Januar 2013
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Hallo,

ich bin seit 2 Jahren erwerbslos mit Bezug erst von ALG 1 dann ALG 2. Im Alter von Ende 40 kommen jetzt auch noch gesundheitliche Einschränkungen dazu.
Einen Antrag zur Feststellung des GdB (Grad der Schwerbehinderung) werde ich demnächst stellen. Ich rechne bei mir mit der Einstufung eines GdB zwischen 30-50 %.
Unter anderem bin ich Insulinpflichtiger Diabetiker Typ II

Ich habe eine mittlere Berufs- und Bildungslaufbahn , aber aufgrund der oben genannten Dinge kaum noch Chancen in meinem ohnehin überlaufenen Beruf, indem auch noch gute körperliche Leistungsfähigkeit erforderlich ist.

Als Kandidat aus der „dritten Reihe“ ist für mich „mit Glück“ nur noch ein schlecht bezahlter Job über Zeitarbeit möglich.

Im letzten Gespräch hat mir mein SB Druck gemacht. Ich rechne daher verstärkt mit Vermittlungen von miesesten ZA Jobs ggfs. mit Androhung und Durchführung von Sanktionen, falls ich ablehnen sollte.

Klar ist, Jobcenter und Krankenkasse hätten mich bestimmt liebend gerne aus Ihrer Kundenkartei.

Als ALG 2 Empfänger hat man nun mal keine Lobby.

Ich bin in einer politischen Partei und in der Gewerkschaft organisiert.

In den beiden Jahren meines Leistungsbezuges Jahren musste ich häufig Widersprüche gegen Berechnungen und Verfahren des Jobcenters einlegen. Teilweise wurden völlig fehlerhafte Berechnungen vorgenommen, sodass der Jobcenter meinen Widersprüchen immer nachgeben musste. Dahinter vermute ich schon System, um mir das Leben schwer zu machen. Bislang ging aber alles ohne Gerichtsverfahren, ich befürchte aber, dass dies zukünftig nicht so bleiben wird.

Wie weit ich aber bei einem Rechtsstreit vor dem Sozialgericht tatsächlich z.B. von der Gewerkschaft unterstützt werde, (z.B . durch einen Rechtsanwalt) weiß ich nicht.

Das mit Prozesskostenhilfe beantragen und Rechtsanwalt finden , soll ja auch nicht immer so einfach sein…

Was würdet Ihr mir raten? Sicher habe ich nicht zu viel Geld übrig. Sollte ich dennoch die Kohle zusammenkratzen für eine Rechtsschutzversicherung, um besser abgesichert zu sein? Und/Oder wäre zusätzlich noch die Mitgliedschaft in einem Sozialverband ratsam? Übernimmt z.B. der VDK dann auch tatsächlich die Kosten einer anwaltlichen Vertretung?

Wie sind eure Erfahrungen?

Und meine zweite Frage: Werde ich als Schwerbehinderter oder Gleichgestellter beim Jobcenter genauso behandelt, oder gibt es da "Anpassungen"?


Im Voraus vielen Dank!
 
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