Rechtsanwalt will 70 Euro für Klage (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jouner

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Hallo,
Ich habe dem Sozialgericht mitgeteilt dass ich das Mandat des Anwalts kündige und nicht will das dieser mich weiterhin in der Sache vertritt.

Daraufhin kam ein Brief mit einer Rechnung vom Anwalt von 70 Euro für bisherige Leistungen.

Muss ich jetzt die 70 Euro zahlen´? Oder muss der Jobcenter den Schaden bezahlen wenn ich gewinne?

Vielen
Dank Jouner
 

eumel1de

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Tja,würd ich mal sagen ,Mandat entzogen Kostenforderung rechtens.
Hat mit dem weiteren Verfahren nichts mehr zu tun.

Könnt noch argumentieren Anwalt handelt gegen seinen Mandanten daher keine Fordrung gerechtfertigt ,aber ist spekulativ
 

HartzVerdient

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Muss ich jetzt die 70 Euro zahlen?
Meine persönliche Ansicht! Ja unbedingt bezahlen! Sei froh, dass du aus dieser Nummer so günstig bei rausgekommen bist. Der Anwalt hätte daraus locker das 5-10x machen können. Bezahlen! Vergessen und nie wieder drüber nachdenken!
 

Jouner

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Meine persönliche Ansicht! Ja unbedingt bezahlen! Sei froh, dass du aus dieser Nummer so günstig bei rausgekommen bist. Der Anwalt hätte daraus locker das 5-10x machen können. Bezahlen! Vergessen und nie wieder drüber nachdenken!
Und ist nun die PKH für einen fähigen Anwalt verbraten, oder kann ein fähiger Anwalt noch PKH beantragen.
Oder, ich dachte die bisherige Leistung fällt unter PKH?
 

TazD

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Hast du denn PKH beantragt und bewilligt bekommen? Davon steht hier schließlich nichts.
 

HartzVerdient

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Oder, ich dachte die bisherige Leistung fällt unter PKH?
Soweit ich informiert bin (und man möge mich korrigieren), gibt es zwei Dinge!

Beratungshilfe = ... um den Anwalt zu bezahlen!
Prozesskostenhilfe = ... um die Gerichtskosten zu bezahlen!

Die 70€ fallen sicherlich der Anwaltsberatung zu.

Du hättest zuerst die Beratungshilfe holen müssen. Damit dein Anwalt dich berät. Danach holt man sich die Prozesskostenhilfe, um die Gerichtskosten zu decken.
 

Jouner

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Könnt noch argumentieren Anwalt handelt gegen seinen Mandanten daher keine Fordrung gerechtfertigt ,aber ist spekulativ
ich bin der Meinung das er dieser Klage nicht geeígnet ist. Weil, in einer anderen Sache beim LSG hatte er mitgeteilt das er mich bei der Beschwerde nicht vertritt, daraufhin hatte LSG die Beschwerde ohne Aussicht auf erfolg zurückgewiesen.

Ich bin der Meinung das der Anwalt erkennen musste das die Problematig bezüglich Beschwerde mit der Problematik Klage in Relation steht, und dass der Anwalt deswegen nicht geeignet ist. Und bevor mein existenzieller Schaden noch höher wird habe ich den lieber entfernt.
 

TazD

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Beratungshilfe ist ja nur im außergerichtlichen Verfahren zulässig. Wenn die Sache also schon beim SG anhängig ist, dann kann es nur um PKH gehen.
 

Jouner

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Du hättest zuerst die Beratungshilfe holen müssen. Damit dein Anwalt dich berät. Danach holt man sich die Prozesskostenhilfe, um die Gerichtskosten zu decken.[/QUO]

Ich hatte damals die Klage ohne Anwalt eingereicht, und dann, nach dem ich bemerkte das die Sozialgerichte nicht immer auf der Seite der Armen sind, doch lieber einen Anwalt hinzu gezogen.

Und nun merke ich das dieser Anwalt für Weiterbildung/EKS nicht geeignet ist.
 

Jouner

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Hast du denn PKH beantragt und bewilligt bekommen? Davon steht hier schließlich nichts.
Ich habe nur einen Brief gelesen, in dem der Anwalt dem SG schreibt das er vorher über Prozesskostenhilfe entschieden haben will, aber die Entscheidung, ob er das geld nun bekommen hat oder nicht habe ich nicht erhalten.

Vielleicht sollte ich beim Gericht mal nachfragen ob er das PKH Geld nun verbraten hat oder ob ein meiner Meinung nach geeigneter Anwalt mit PKH noch möglich ist.
 

Doppeloma

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Hallo Jouner,

Vielleicht sollte ich beim Gericht mal nachfragen ob er das PKH Geld nun verbraten hat oder ob ein meiner Meinung nach geeigneter Anwalt mit PKH noch möglich ist.
Du solltest dich erst mal erkundigen was aus deinem Antrag auf PKH überhaupt geworden ist, üblicherweise bekommt man als Kläger dazu einen Beschluss vom Gericht wenn PKH bewilligt wurde und dann ist entweder bereits ein (von dir vorher bestimmter) Anwalt "zugeordnet" worden oder du kannst dir mit diesem Beschluss in der Hand einen Anwalt deiner Wahl suchen gehen, der dir dann vom Gericht "zugeordnet werden soll" für dieses Verfahren.

Auch die Vertretungsvollmacht mit der man ihm dann das Mandat überträgt sollte man sich gut durchlesen, da steht meist auch drin, dass Kosten entstehen können wenn die beantragte PKH abgelehnt wird ... und dass der Mandant das dann zu zahlen hat bis dahin zumindest, was der Anwalt in der Sache schon getan hat.

Wann wurde denn PKH beantragt, das kann durchaus einige Monate dauern bis dazu entschieden wurde (je nach Auslastung des Gerichtes), bis dahin laufen die "geplanten" Anwälte meist ziemlich auf "Sparflamme", denn sie wollen ja am Ende nicht ohne Geld dastehen, wenn die PKH abgelehnt werden sollte.

Wenn zu deiner PKH noch gar nicht entschieden wurde bekommt der Anwalt natürlich auch kein Geld von "Vater Staat", sondern will das von dir haben was er bisher an "Aufwendungen" hatte, da sind 70 Euro tatsächlich mehr als "human" ...

Vielleicht hättest du die Nachfrage wegen der PKH mal vorher machen sollen und das Gericht auch dazu befragen / informieren wie es mit der Zuordnung eines anderen Anwaltes dann laufen würde, weil du mit dem Aktuellen nicht zufrieden bist.

In der Regel ist eine bereits bewilligte PKH nicht an einen bestimmten Anwalt gebunden, sondern gilt für dich und für dieses Verfahren die Kosten eines Anwaltes dann zu übernehmen, man sollte aber besser "das Roß" nur mit Info und Zustimmung des Gerichtes wechseln ...

MfG Doppeloma
 
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