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Rechtsanwalt wechseln bei Untätigkeit

Gemcitabine

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
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#1
Hallo,

kann mir jemand sagen, ob es möglich ist, in einem laufenden Verfahren, allerdings noch keinerlei Klageverfahren sondern in der Verhandlungsphase mit dem Gegner, den Anwalt zu wechseln, weil dieser untätig ist und nicht mal auf schriftliche Anfragen reagiert?
Des Weiteren hält er sich nicht an Absprachen, verspricht telefonisch oder auch im Beratungsgespräch alles mögliche, setzt dann aber nichts davon um und stellt sich ansonsten komplett "tot".

Beratungshilfestelle am Gericht meint, in derselben Sache nicht möglich.

Beschwerde bei der Rechtsanwaltskammer wäre möglich, dauert aber erstens und zweitens sind die nicht verpflichtet, der Sache nachzugehen bzw es ist deren Tätigwerden an bestimmte Auflagen geknüpft.

So dürfen sie nicht die inhaltliche Arbeitsweise des betr. Anwalts bewerten usw!

Zwei Alternativanwälte wären bereit zu übernehmen, weisen aber jeweils unabhängig voneinander auch auf die Problematik des Beratungshilfeantrages hin, der nur einmal pro Angelegenheit möglich ist.

Hat man da gar keine Chance oder hat jemand schon mal im laufenden Verfahren gewechselt und dies auch durchbekommen?
 

Pauer

Elo-User/in
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#2
Du kannst deinem Anwalt grds. in jedem Verfahrensstand das Mandat entziehen und einen anderen RA bevollmächtigen.

BerH gibt es aber nur einmalig für jede Angelegenheit. Es hängt vom Ermessen des neuen RA ab, ob er das Risiko eingehen möchte, das Mandat zu übernehmen und im Zweifel keine Vergütung durch die Landeskasse zu erhalten.
Das hat der RA dann später unabhängig vom Verfahren mit dem Gericht zu klären.

Das Risiko, keine Vergütung zu erhalten, kann dem RA natürlich zu groß sein, sodass er das Mandat eher ablehnen wird.
Wie ein RA entscheiden wird, kann leider keiner vorhersagen.

Unabhängig von BerH kann ein RA aber natürlich jederzeit gewechselt werden.
 
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