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Sina

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#1
Guten Tag,

ich habe vor etwa 3 Wochen einen Termin mit einem ANwalt gehabt, weil ich mit drei Ämtern Probleme habe. Ich habe ihm meine Unterlagen ausgehändigt, eine Vollmacht unterschrieben und einen Antrag auf Beratungshilfe. Das Problem: Seitdem renne ich ihm hinterher... Es sollte Untätigkeitsklage eingereicht werden, Briefe geschrieben, usw., zumindest war dies so vereinbart und es passiert nichts... Mails werden auch nicht mehr beantwortet, usw. Ich weiss nicht mehr weiter... Teilweise geht es auch um Fristen und um Geld, dass mir zusteht und ich bisher nicht bekommen habe, darum ja auch der Anwalt. Ich würde gerne den Anwalt wechseln, aber ich bekomme ja wegen ein und derselben Sache kein 2.Mal Beratungshilfe... Aber er scheint ja auch nichts zu machen... Was kann ich tun?? Ich bin ziemlich genervt mittlerweile...

Gruß, Sina
 

vivavista

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#2
Hi,

ich rate dir, sofort den Anwalt zu wechseln. Der neue Anwalt soll dann umgehend das Mandat des alten in Deinem Namen kündigen und die Unterlagen unter Androhnung von Schadensersatz herausfordern.
Ferner solltest du die Stelle für Beratungshilfe beim Amtsgericht über den erforderlichen Anwaltswechsel informieren.

Kläre aber vorher mit dem neuen Anwalt ab, ob er sofort für dich tätig werden will und zeitlich kann. Es sollte ein auf diesem Gebiet spezialisierter Anwalt sein, der sofort weiss, welche Register zu ziehen sind.
Ein Anwalt, der mit der ALG-Materie nicht vertraut ist, und das sind die allermeisten Anwälte, weiss meist nicht, wie er ansetzen muss und hat auch nicht die erforderliche Literatur und Rechtsprechung bei der Hand.

Hinzukommt, dass für einen Anwalt ein Mandat auf Beratungshilfe-Basis ein Zuschussgeschäft ist, weil die Vergütung nicht einmal kostendeckend ist. Daher wird die Bearbeitung solcher Mandate gerne ganz hinten angestellt.

Grüsse
 

listche

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#3
@ sina

Du kannst deinem Anwalt selbst und sofort das Mandat entziehen. Aber wie immer nur schriftlich und mit Einschreiben.

In dem Brief muß nur stehen, dass Du ihm mit sofortiger Wirkung das Mandat entziehst.

Such dir einen neuen Anwalt, der sein Geld auch wert ist, und der soll sich von dem Versager die Unterlagen schicken lassen.

( Anmerkung von mir, wenn die Leute ihren Wohnort im Profil angeben würden, dann könnte man auch eher sagen, wo in der Nähe ein guter Anwalt ist. )

So kann ich nur sagen -" schau halt mal hier in der Anwaltsliste nach. "

Zum Beratungsschein kann ich nur folgendes sagen ohne die Kompetenz oder das Wissen anderer Forenmitglieder schmälern zu wollen. Ein Beratungsschein ist nur dann richtig, wichtig und sinnvoll, wenn man sich seiner Sache nicht sicher ist, und deshalb - wie der Name sagt - eine Beratung braucht. Ansonsten arbeitet ein guter Anwalt die erste Stunde eh umsonst für dich. So ist zumindest meine Erfahrung.

Gruß Listche
 

Sina

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#4
Guten Morgen,

erst einmal vielen Dank für die Antworten!

Als ich gerade den PC anmachte und meine mails abrief, waren doch tatsächlich zwei Abschriften der Schreiben des Rechtsanwaltes drin. Mittlerweile sage ich aber "leider", denn das Vertrauen ist hinüber.

Vor allem, wenn ich mir das zweite Schreiben anschaue, wo von meinem Verständnis etwas ganz anderes drin steht, als er mir mehrere Tage zuvor in einer mail geschrieben hat.

Ich habe ihn per mail um eine Antwort gebeten, da er telefonisch irgendwie nicht zu erreichen ist... Vielleicht habe ich ja Glück und er beantwortet mir die mail :uebel:

Kann ich immer noch den Anwalt wechseln?

Übrigens: Den Anwalt, den ich momentan habe, habe ich zwar über eine Beratungsstelle kennen gelernt, aber er steht hier auch in der Liste :cry:

Gruß,

Sina
 

poldibaer

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#5
Wovon soll ein Anwalt denn leben - von Luft etwa???

Hallo Sina,

ohne Dir persönlich nahe treten zu wollen:

Was erwartet Ihr eigentlich von einem Anwalt, wenn Ihr weder eine Rechtschutzversicherung mit Sozialgerichtsrechtschutz, noch Geld habt, damit der Anwalt bezahlt werden kann???

Beratungskostenhilfe sind 50.- bis 60.- Euro einmalig, ein Anwalt muß aber mindestens 150.- Euro pro Stunde umsetzen, um selbst von seiner Tätigkeit leben und seine Mitarbeiter sowie die Miete für die Kanzlei bezahlen zu können. Von der sauteuren Fachliteratur mal ganz zu schweigen.

Bei Prozeßkostenhilfe, so diese überhaupt vom angerufenen Gericht gewährt werden würde im Falle eines (Sozialgerichts-) Rechtstreites, bekommt der Anwalt nur etwa 2/3 dessen, was ihm eine Rechtschutzversicherung bezahlen würde.

Von Mandanten mit solchen Ungewissheiten und Zahlungsunfähigkeiten kann ein Anwalt nicht leben, also macht er auch nicht viel für solche Leute.

Außerdem sieht es jeder Anwalt als Unverschämtheit an, wenn Mandanten mit wenig Geld zwar z.B. rauchen oder inne Kneipe gehen können, aber für eine Rechtschutzversicherung, die z.B. ohne Arbeits- und Kfz-Rechtschutz (wenn man keinen Job und kein Auto hat) nur ca. 50.- Euro im Vierteljahr (!) kostet, nichts ausgeben wollen, dann aber wegen Beratungshilfe und Prozeßkostenhilfe herumjammern.

Genau das ist nämlich der Grund, warum sich nur sehr, sehr wenige Idealisten unter den Anwälten mit Erwerbslosenssozialrecht befassen - weil sie wissen, daß Erwerbslose einfach schlechte Kunden sind, die weder zahlen können, noch bereit sind, eine Rechtschutzversicherung abzuschließen und immer pünktlichst zu bezahlen.

Wundert Euch daher bitte nicht, wenn Anwälte Erwerbslose nur ungern oder schleppend betreuen, denn die Anwälte, ihre Familien und Mitarbeiter wollen auch nur leben...

Falls nun jemand von Euch meckert, das mit der Rechtschutz ginge von Hartz-IV nicht: meine Familie und ich leben auch von Hartz-IV, und wir haben trotzdem ne Rechtschutzversicherung, die wir immer pünktlich bezahlen, weil wir nicht der zweifelhaften Gnade irgendwelcher bescheuerter Richter ausgesetzt sein wollen...

P.
 

Quirie

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#6
Danke, Poldi, Du bringst es endlich mal auf den Punkt.

Auch Anwälte haben die ganz normalen Probleme aller Menschen, sie müssen von ihrem Verdienst leben. Und das ist für Freiberufler viel schwerer als viele Scheuklappenkandidaten mit ihren hausgemachten Vorurteilen überhaupt ahnen.

Sicher gibt es die "Upper Ten", die ein Schweinegeld verdienen. Aber die anderen, die nicht wissen, wie sie den nächsten Monat das Gehalt ihrer einzigen Mitarbeiterin bezahlen sollen, gibt es häufiger. Aber über die redet ja keiner.

Und es wäre wirklich mal an der Zeit mit den Vorurteilen aufzuräumen. Anwälte wissen nicht alles, es gibt gute und schlechte, sie verkaufen auch nur eine Ware, nämlich Wissen.

Aber sie sind nicht die liebe Mama, die Händchen hält. Die persönlichen Probleme, die einen jeden so kaputt machen haben sie schon fünfhundert Mal gehört. Ich habe oft auch eine unglaubliche Anspruchshaltung erlebt, gerade bei nicht zahlungskräftigen Mandanten, die ich bei einer gut zahlenden Klientel nicht im Ansatz beobachtet habe.

Und dennoch:

Wenn ein Anwalt ein Mandat übernimmt, ist er dafür verantwortlich, das Beste für den Mandanten herauszuholen, egal wieviel Geld der hat oder nicht. Und wenn er das nicht will, muss er es sagen. Und das Mandat ablehnen. Also, liebe Sina, lass es Dir nicht gefallen!

Aber zum Glück gibt es ja auch noch diese Verrückten, die es immer wieder tun, auch wenn sie sich tausendmal schwören es nachzulassen.
 

Sina

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#7
Hallo,

zunächst mal vielen Dank für die Reaktionen!

Ich möchte jedoch anmerken, dass ich weder rauche noch in Kneipen gehe noch sonst einen luxuriösen Lebensstil pflege.

Das Einzige, was ich erwarte ist, dass mich der Anwalt, der das Mandat übernommen hat, ordentlich vertritt. Dazu gehört, dass er mich über Risiken aufklärt, mich auf dem Laufenden hält und er mich zurück ruft, wenn ich ihm auf den AB spreche und genau dies passierte in diesem Fall nicht.

Ja, ich bin erwerbslos, ja ich bin Hartz4 Empfänger. Und das bin ich nicht alleine, sondern ganz viele in diesem Land und genauso unfreiwillig.

Abgesehen davon bin ich nicht direkt zum Anwalt oder zum Gericht gerannt, sondern habe es erst alleine versucht. Das hat aber nicht hingehauen, also habe ich mir juristische Hilfe gesucht. Ihr wisst selber, wie man für sein Recht kämpfen muss, da man als Hartzer zwar über seine Pflichten, aber nur in den seltensten Fällen über seine Rechte aufgeklärt wird. Wenn man dann über seine Rechte Bescheid weiss, muss man nur noch dafür sorgen, dass sie gewahrt werden. Nicht umsonst gibt es beispielsweise in diesem Forum eine Liste mit Anwälten.

Abgesehen davon sind Anwälte dazu verpflichtet, auch auf Beratungshilfschein zu arbeiten und mein jetziger Anwalt steht sogar hier in der Liste, wenn er sich also "Hartzer" vom Hals halten will, würde ich als Erstes meinen Eintrag hier löschen.

Und was die Rechtschutzversicherung betrifft: Soweit ich weiss, zahlt die auch nur, wenn der Schadensfall nach Abschluss der Versicherung eintritt und zu oft darf man sie dann auch nicht in Anspruch nehmen, da ansonsten die Versicherung gekündigt werden würde.

Schönen Abend noch!

Sina

PS: Und wenn mir ein Mandat als Anwalt nicht passt oder nach zu viel Arbeit ausschaut, nehme ich es nicht an!
 

listche

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#8
Sina sagte :
Hallo,

zunächst mal vielen Dank für die Reaktionen!

Ich möchte jedoch anmerken, dass ich weder rauche noch in Kneipen gehe noch sonst einen luxuriösen Lebensstil pflege.

Das Einzige, was ich erwarte ist, dass mich der Anwalt, der das Mandat übernommen hat, ordentlich vertritt. Dazu gehört, dass er mich über Risiken aufklärt, mich auf dem Laufenden hält und er mich zurück ruft, wenn ich ihm auf den AB spreche und genau dies passierte in diesem Fall nicht.

Ja, ich bin erwerbslos, ja ich bin Hartz4 Empfänger. Und das bin ich nicht alleine, sondern ganz viele in diesem Land und genauso unfreiwillig.
Und es stimmt. Du hast ein Recht auf eine anständige Anwaltliche Vertretung.
Auch wenn Anwalt mal unpässlich sein sollte!
Dafür bekommt er schließlich auch sein Geld. Und außerdem hat man mit einem Anwalt das selbe Verhältnis, wie zu seinem Hausarzt. Es geht um Vertrauen und um Verlässlichkeit!

ich habe auch schon einem Anwalt das Mandat entzogen, weil er mich bei einem Termin nicht persönlich , sondern durch eine Referendarin hat vertreten lassen. Und da ging es wirklich um meine Zukunft im Berufsleben. Wo ich bin, kann man ja nun sehen, dank meines Anwaltes!!!

Gruß Listche
 

Sina

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#9
Hallo,

hierein Auszug aus der mail meines Anwaltes:

Selbstverständlich haben Sie das Recht, das Mandat zu beenden.
Höchst vorsorglich muß ich in Ihrem Interesse darauf hinweisen, daß die Beratungshilfe erfahrungsgemäß kein weiteres Mal bewilligt werden wird. Darüber hinaus ist Untätigkeitsklage nicht durch die Beratungshilfe gedeckt. Die entsprechenden Gebühren müßten vom Gegner übernommen werden. Bei vorzeitiger Beendigung des Mandats werden meine Kosten nicht vom Gegner übernommen, sodaß hier für Sie ein Kostenrisiko besteht.

Sind nicht Klagen beim Sozialgericht gebührenfrei, damit sie sich jeder Privatmensch leisten kann?

Und falls sie was kosten, warum hat er dann keine PKH beantragt? Ich weiss überhaupt nicht mehr, was ich machen soll.... Bin ich jetzt nur aufgrund dieser Klage an einen Anwalt gebunden, zu dem ich absolut gar kein Vertrauen mehr habe? :cry:

Gruß,

Sina
 

poldibaer

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#10
Hi,

auch wenn es neben Sina einigen anderen hier ebenfalls nicht passt:

Jeder Anwalt in Deutschland kann Mandate ablehnen, wenn er sieht, daß der Mandant nicht zahlungsfähig ist.

Kein Anwalt ist verpflichtet, ein Mandat bei Zahlungsunfähigkeit des Mandanten und fehlender Rechtschutzversicherung fortzuführen.

Leute, tut Euch selbst bitte einen Gefallen und hört auf, zu träumen: Anwälte müssen, wie jeder andere Dienstleister auch, bezahlt werden.

Auch, wenn sich diese dumme Gerücht hartnäckig hält: kein Anwalt ist, auch nicht aus bereits erteilten Auftrag heraus verpflichtbar, kostenlos zu arbeiten, wenn sich herausstellt, daß der Mandant gar kein Geld hat und den Auftrag in dem Wissen erteilte, nicht zahlen zu können.

Nochmal der Hinweis: Beratungshilfe bringt dem Anwalt pro Fall einmalig 50.- bis 60.- Euro.

Dafür schreibt er, wenn er nett ist, einen Brief.

Einen. Punkt. Mehr gibts nicht.

Daß er in Deinem Falle, Sina, keine Klage eingereicht hat, wird daran liegen, daß aus Deinen ihm übergebenen Unterlagen nicht genug Gründe ersichtlich sind, erfolgreich zu klagen und dabei relativ sicher zu sein, daß das Sozialgericht Prozeßkostenhilfe und damit die Bezahlung des Anwaltes gewährt...

Aus Deinem bisherigen Vortrag hier im Forum kann ich nicht erkennen, daß dem anders wäre.

Ok, es könnte sein, daß der Anwalt ein Gauner ist, solls ja auch geben, Anwälte sind schließlich auch nur Menschen, und Menschen machen eben Fehler und Blödsinn.

Nur: Du berichtest nichts näheres, Sina, so daß hier niemand beurteilen kann, was nun richtig ist, und was nicht.

Übrigens: Klagen vor dem Sozialgericht sind gerichtsgebührenfrei. Noch...

Der Anwalt, so einer eingeschaltet wird, muß trotzdem bezahlt werden.

P.
 

Sina

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#11
Hallo,

@ poldibaer: Ich habe mal bei einem Anwalt gearbeitet, daher weiss ich, dass Anwälte offiziell verpflichtet sind, auch Mandanten mit Beratungshilfe zu vertreten. Natürlich ist es möglich, dass es inoffiziell anders gehandhabt wird. Interessiert mich hier aber auch nicht weiter. Tatsache ist, dass der Anwalt hier auch in der Anwaltsliste steht und von sich selber sagt, dass er auf Beratungshilfe arbeitet. Auch das ist für mich aber im Moment sekundär.

Was mich interessiert ist, dass der Anwalt nicht mehr mein Vertrauen hat und Briefe schreibt, mit Inhalten, die ich nicht nachvollziehen kann.

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille, die andere Seite (und das war die Frage, die ich als letztes stellte), ob jemand weiss, ob ich jetzt an diesen Anwalt gebunden bin, nur weil er Untätigkeitsklage beim Sozialgericht eingereicht hat, mit der Ankündigung, dass ich ggf. ein Kostenrisiko hätte, von dem ich vorher auch nichts wusste.

Es geht um eine Untätigkeitsklage gegen die ARGE, weil sie seit knapp 8 Monaten es nicht schafft, einen Widerspruch zu bearbeiten, in dem es um Geld geht, welches mir das komplette letzte Jahr vorenthalten wurde, weil ich nicht wusste, dass es mir zusteht.

Ich weiss, es ist unverschämt von mir, aber ich hätte gerne dieses Geld und das nicht erst am St.Nimmerleinstag. :dampf:

Und noch mal: Ich habe NICHT mit der Pistole vor dem Anwalt gestanden und ihm mit Körperverletzung gedroht, wenn er dieses Mandat nicht übernimmt. Er hat es übernommen, also erwarte ich ordentliche Arbeit!

Es geht hier auch nicht darum, was mir passt oder was mir nicht passt. Tatsache ist, dass es in jedem Krampf mit diesen drei Ämtern um Geld geht, Geld was ich entweder zu zahlen habe oder um Geld, welches mir noch zusteht. Und ich möchte dich (oder auch andere) sehen, wenn sie aufgrund eines anwaltlichen Fehlers Geld zahlen müssen, was sie sonst nicht zu zahlen hätten.

Schönen Tag noch,

Sina
 

Sina

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#13
Hallo,

wahrscheinlich bin ich einfach zu blöd, aber ich habe mir den Link angeschaut, mir die Seiten durchgelesen und finde trotzdem keine Antwort auf meine gestellte Frage... :?

Schönen Tag noch,

Sina
 

sammy

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#14
hallo sina,

erkundige dich doch bei der rechtsantragsstelle deine amtsgerichtes oder sozialgerichtes danach, unter welchen voraussetzungen du bei gewährung von prozesskostenhilfe den beauftragten anwalt wechseln kannst.

gruß
sammy
 

Quirie

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#15
Prozesskostenhilfe oder Beratungshilfe bekommst Du in derselben Sache nur für jede Gebührenstufe einmal.

Wenn Du dann jemand anders beauftragst, die Klage einzureichen, beantragt der für die Klage Prozesskostenhilfe. Die Beratungsgebühr kann da dann angerechnet werden.

Wenn Dein Anwalt noch keine Klage eingereicht hat, kann er nach Beratungshilfegrundsätzen bei der Staatskasse abrechnen. Hat er nur die Klage eingereicht, aber eine mündliche Verhandlung steht noch aus, kann er die erste Gebührenstufe geltend machen. Die müßtest Du bei einem neuen Anwalt selbst bezahlen und den Rest könnte der wieder über PKH abrechnen.

Gebührenfreiheit bei Gericht bedeutet nicht, dass keine Anwaltskosten anfallen. Nur die Gerichtskosten fallen (noch) weg.

Vielleicht bist Du ja auch in einer Gewerkschaft? Die gewähren ihreren Mitgliedern auch Rechtsschutz in Sozialrechtsfragen.
 

ladydi12

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#16
Vielleicht bist Du ja auch in einer Gewerkschaft? Die gewähren ihreren Mitgliedern auch Rechtsschutz in Sozialrechtsfragen.
nur prüft eine Gewerkschaft auch vorher die Erfolgsaussicht eines Verfahrens, genauso wie bei der Prozeßkostenhilfe. Hat ein Verfahren keine große erfolgsaussicht, wird auch kein Gewerkschaftsanwalt die Vertretung übernehmen.
 

Sina

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#17
Rech

Hallo,

vielen Dank für dir Antworten!

Das Problem: Mein Anwalt hat keine PKH beantragt, sondern nur Beratungshilfe... :(

Schönen Tag noch,

Sina
 

Quirie

Elo-User/in

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#18
Diese Prüfung halte ich schon für sinnvoll.

Es gibt nämlich durchaus ausreichend Leute, die den verrücktesten Kram einklagen würden, wenn man ihnen die Mittel dazu gäbe.
 

Sina

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#19
Hallo,

Diese Prüfung halte ich schon für sinnvoll.

Es gibt nämlich durchaus ausreichend Leute, die den verrücktesten Kram einklagen würden, wenn man ihnen die Mittel dazu gäbe.
1.) Welche Prüfung?

und

2.) Ich will keinen verrückten Kram einklagen, sondern das die ARGE endlich den Widerspruch bearbeitet, wozu sie seit mittlerweile 8 Monaten NICHT in der Lage ist. Und wenn sie das endlich mal geschafft hat, bekomme ich das Geld, welches mir die ARGE das gesamte letzte Jahr vorenthalten hat.

Also wurde UNTÄTIGKEITSKLAGE eingereicht.

Gruß,

Sina
 

Quirie

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#20
Deine erste Frage ist schon beantwortet, lies mal den Bitrag von Ladydi.

Und die zweite, da bist Du natürlich nicht gemeint.
Du hast wie ich das sehe allen Grund sauer zu sein.

:mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
#21
Re: Wovon soll ein Anwalt denn leben - von Luft etwa???

poldibaer sagte :
Was erwartet Ihr eigentlich von einem Anwalt, wenn Ihr weder eine Rechtschutzversicherung mit Sozialgerichtsrechtschutz, noch Geld habt, damit der Anwalt bezahlt werden kann???

Daß er den Fall nur annimmt, wenn er auch bereit ist, einen so gut zu vertreten wie möglich! Ein Analt muß einen ja nicht vertreten!
Beratungskostenhilfe sind 50.- bis 60.- Euro einmalig, ....

nicht die Schuld der Hilfeempfänger...

Außerdem sieht es jeder Anwalt als Unverschämtheit an, wenn Mandanten mit wenig Geld zwar z.B. rauchen oder inne Kneipe gehen können, aber für eine Rechtschutzversicherung, die z.B. ohne Arbeits- und Kfz-Rechtschutz (wenn man keinen Job und kein Auto hat) nur ca. 50.- Euro im Vierteljahr (!) kostet, nichts ausgeben wollen, dann aber wegen Beratungshilfe und Prozeßkostenhilfe herumjammern.

Denke, es gibt auch Anwälte die wissen, daß sie selbst zu Zeiten, wo bei ihnen das geld knapp war, keinen Pfewnnig für Rechtsschutzversicherung übrig hatten...

Und wenn jeder eine Rechtsschutzversicherung haben sollte, (was ich auch befürworten würde) dann sollte die im Regelsatz enthalten sein - genauso wie Haftpflicht.

Wundert Euch daher bitte nicht, wenn Anwälte Erwerbslose nur ungern oder schleppend betreuen, denn die Anwälte, ihre Familien und Mitarbeiter wollen auch nur leben...

Da möcht ich mal bemerken: ich hatte bis jetzt, zur Trennung, immer eine Rechtsschutzversicherung... und trrotzdem hab ich mich mehrmals selbst vertreten, nachdem ich feststellen mußte, daß die Anwälte lustlos an die Sache ran gingen... und ich habe dann mein Recht selbst bekommen...

Falls nun jemand von Euch meckert, das mit der Rechtschutz ginge von Hartz-IV nicht: meine Familie und ich leben auch von Hartz-IV, und wir haben trotzdem ne Rechtschutzversicherung, die wir immer pünktlich bezahlen, weil wir nicht der zweifelhaften Gnade irgendwelcher bescheuerter Richter ausgesetzt sein wollen...

schön für euch! Ich hab im Moment keinen Cent übrig, weil ich noch auf Nachzahlungen der Wohngeldstelle warte...

Dann gib mal Infos zu deiner Versicherung... ich brauch ja wieder eine...
unsere bisherige ist für mich allein zu teuer... und Beratung für ALG II Angelegenheiten ist auch nicht enthalten...nur die Vertreteung bei Klage.

P.
Sorry, aber ich weiß nicht, du scheinst keine Sonderausgaben zu haben...

ich bin ständig am jonglieren, daß wir irgendwie hinkommen... und schaff es immer grad so...aber manchmal nicht ohne Glück, Hilfe meiner Familie oder meines SB...oder durch Arco ;-)

Ich hab durchaus Verständnis wenn jemand sagt, ich kann mir eine Rechtsschutzversicherung nicht leisten!

Und was den Titel des Threads angeht: ein Anwalt lebt von den Mandanten, die richtig Geld haben oder ne gute Rechtsschutzversicherung zumindest... und übernimmt dann mal aufgrund seines sozialen Gewissens ein paar Fälle, die nichts einbringen, würd ich sagen.



Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
#22
Sina sagte :
Was mich interessiert ist, dass der Anwalt nicht mehr mein Vertrauen hat und Briefe schreibt, mit Inhalten, die ich nicht nachvollziehen kann.



Es geht um eine Untätigkeitsklage gegen die ARGE, weil sie seit knapp 8 Monaten es nicht schafft, einen Widerspruch zu bearbeiten, in dem es um Geld geht, welches mir das komplette letzte Jahr vorenthalten wurde, weil ich nicht wusste, dass es mir zusteht.

Ich weiss, es ist unverschämt von mir, aber ich hätte gerne dieses Geld und das nicht erst am St.Nimmerleinstag. :dampf:
Sina, und was, wenn du dem Anwalt mitteilst, daß er Briefe erst abschicken soll, wen du vorher dein OK gegeben hast?

Eine Untätigkeitsklage ist doch wahrscheinlich nicht sooo kompliziert...

da kannst doch vor Gericht notfalls auch selbst was dazu sagen...

ich würd mir überlegen, den Anwalt zu wechseln... kann teuer werden!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Quirie

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#23
Ludwigsburg sagte :
Sina, und was, wenn du dem Anwalt mitteilst, daß er Briefe erst abschicken soll, wen du vorher dein OK gegeben hast?
Da reagiert fast jeder Anwalt sauer. Schließlich ist er der Fachmann - oder sollte es sein. :(

Eine Untätigkeitsklage ist doch wahrscheinlich nicht sooo kompliziert...

da kannst doch vor Gericht notfalls auch selbst was dazu sagen...
Der Meinung bin ich nun gar nicht. Wie kompliziert ein Verfahren werden kann, merkt man manchmal erst, wenn man mitten drin ist. Grundsätzlich gehören Prozesse nicht in die Hand von Leuten, die keinen juristischen Abschluss haben. Im Interesse der Betroffenen.

Wenn es denn gar nicht anders geht, versuche es mal mit dem nachstehenden Muster, das die Dinge wenigstens ins Laufen bringt. Aber dran denken, dass das Sozialgericht zuständig ist. :)

http://www.dhh-ev.de/muster6.html
 

Sina

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#24
Hallo,

vielen Dank für die vielen Reaktionen auf meinen Thread... Im Mom sieht es so aus, dass ich den Wechsel des Anwalts vergessen kann, weil mein jetziger Anwalt mir sinngemäß mitgeteilt hat, dass er, falls ich die Untätigkeitsklage verlieren sollte und ich ihm das Mandat entzogen hätte, ich seine Kosten übernehmen müsste.

Wenn ich ihm das Mandat nicht entziehen und die Klage verlieren würde, würde er auf die Erstattung seiner Kosten verzichten...

Es ist zum :cry: und zum :kotz:

Danke an alle...

Sina
 

Quirie

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#25
Verstehe ich hier etwas falsch ?

Was will er denn mit Dir noch abrechnen, wenn Du Prozesskostenhilfe bekommst? Seine Kosten sind dann abgedeckt, egal ob Du verlierst oder gewinnst.

Icxh würde mal bei der Anwaltskammer anrufen.
 

Sina

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#27
Hallo,

er hat keine PKH beantragt... Das ist es ja... :cry: Alles, was er im Moment macht, berechnet er über einen Antrag auf nachträgliche Gewährung von Beratungshilfe...


Schönen Abend noch...

Eine langsam ziemlich müde und verzweifelte

Sina
 

poldibaer

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#31
@Ludwigsburg

Ludwigsburg sagte :
Sorry, aber ich weiß nicht, du scheinst keine Sonderausgaben zu haben...

ich bin ständig am jonglieren, daß wir irgendwie hinkommen... und schaff es immer grad so...aber manchmal nicht ohne Glück, Hilfe meiner Familie oder meines SB...oder durch Arco ;-)
Also, daß wir ne Rechtschutz bezahlen können, liegt daran, daß wir zunächst einmal eine ganz strenge Hausdhaltskostenplanung haben, die wir alle korrekt befolgen. Es gab mal von der Hessischen Schuldnerberatung solche Haushaltsbücher, mit denen wir arbeiten. Dadurch haste stets volle Kostenkontrolle. Dann haben wir kein Auto und haben zudem immer schon sehr sparsam gelebt - eine Übung, die uns jetzt hilft, zu überleben. Ach ja, bevor ich es vergesse: wir haben dann natürlich auch noch unsere Energiekosten ordentlich abgesenkt mithilfe des § 315 BGB - siehe www.energiepreise-runter.de / www.energienetz.de

Dann isses so, daß meine Frau und ich zugunsten unseres Kindes (gute, gebrauchte Klamotten, gutes Essen) auf alles verzichten, und dann noch auf etwas mehr zu verzichten, um eben das Geld für die Rechtschutzversicherung zu haben, klappt dann auch noch.

Ludwigsburg sagte :
Ich hab durchaus Verständnis wenn jemand sagt, ich kann mir eine Rechtsschutzversicherung nicht leisten!
Nö, ich nicht. Wir alle, die wir von Sozialleistungen leben, sollten langsam wissen, wohin die Reise geht gerade auch bei Beratungskostenhilfe und Prozeßkostenhilfe. Auf diesen Mist verlasse ich mich nicht, sondenr hab ne Rechtschutz.

Ludwigsburg sagte :
Und was den Titel des Threads angeht: ein Anwalt lebt von den Mandanten, die richtig Geld haben oder ne gute Rechtsschutzversicherung zumindest... und übernimmt dann mal aufgrund seines sozialen Gewissens ein paar Fälle, die nichts einbringen, würd ich sagen.
Das glaubst Du ernsthaft?

Dann, Kollege, ohne Dir persönlich nahetreten zu wollen, träum einfach weiter, aber sei gewarnt vor dem üblen Aufwachen.

Angesichts von derzeit insgesamt 19.000.000 (19 Millionen) Menschen, die von staatlichen Sozialleistungen abhängig sind, darunter über 7 Millionen Bezieher von Hartz-IV inkl. deren Familien rate ich Dir freundlich, schnellstmöglichst aufzuwachen....

Schöne Grüße nach Ludwigsburg (war leider noch nie da)
P.
 

Sina

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#32
Hallo,

@ poldibaer: Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber hast du schon mitbekommen, dass du auch nicht ohne Ende deine Rechtsschutz in Anspruch nehmen kannst?

Wahrscheinlich nicht, denn sonst würdest du die Vorzüge einer solchen Versicherung hier nicht so runter beten.

Die einzige Versicherung, die du quasi ohne Limit in Anspruch nehmen kannst (so lange sie bezahlt wird und für die gewünschten Leistungen zahlt), ist meiner Meinung nach die gesetzliche KV und selbst das wird bald unbezahlbar sein...

Nichts für ungut,

Sina
 
E

ExitUser

Gast
#33
Sina sagte :
Hallo,

@ poldibaer: Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber hast du schon mitbekommen, dass du auch nicht ohne Ende deine Rechtsschutz in Anspruch nehmen kannst?
Da hast du sehr recht...die Rechtsschutz muß niemanden weiter versichern: nimt man sie zu oft in Anspruch werden die einem kündigen: sie wären ja auch dumm, das nicht zu tun.

Denn da muß man ja auch verständnis haben daß die nicht zuzahlen wollen :mrgreen:

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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Gast
#34
Nö, ich nicht. Wir alle, die wir von Sozialleistungen leben, sollten langsam wissen, wohin die Reise geht gerade auch bei Beratungskostenhilfe und Prozeßkostenhilfe. Auf diesen Mist verlasse ich mich nicht, sondenr hab ne Rechtschutz.
Ich muss mich hier voll hinter poldibaer stellen. Auch ich habe meine RS noch und sie wird das letzte sein, was ich aufgebe. Es ist ein gutes und sicheres Gefühl, welches die 8€, welche sie im Monat kostet, wohl voll und ganz rechtfertigt.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber hast du schon mitbekommen, dass du auch nicht ohne Ende deine Rechtsschutz in Anspruch nehmen kannst?
Da hast du sehr recht...die Rechtsschutz muß niemanden weiter versichern: nimt man sie zu oft in Anspruch werden die einem kündigen: sie wären ja auch dumm, das nicht zu tun.
Ich denke, dass niemand einen Rechtsstreit provoziert, nur um seine RS in Anspruch nehmen zu können.
Sollte ich aber Ärger mit der ARGE etc. bekommen, steht der Gang zum SG frei, ohne dass ich Angst vor finanzieller Überforderung haben muss und mir können die 'neuen' SG-gebühren dann auch keine Angst machen.

Sollte die neue Zwangsarbeit greifen, werde ich die RS mit absoluter Sicherheit brauchen, denn schon beim ersten Vorschlag werde ich um mein Recht kämpfen und normalen Lohn einklgen.

Das solltet ihr wirklich einmal überdenken. Ihr haltet Euch den Rücken frei und es kostet Euch lediglich 8€ im Monat. Es ist nur ein gutgemeinter Hinweis, worüber man einmal nachdenken - oder in unserem Falle besser gesagt : rechnen sollte. ;)
 
E

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Gast
#35
welche Rechtschutz empfehlt ihr denn?

Tinkalla sagte :
Nö, ich nicht. Wir alle, die wir von Sozialleistungen leben, sollten langsam wissen, wohin die Reise geht gerade auch bei Beratungskostenhilfe und Prozeßkostenhilfe. Auf diesen Mist verlasse ich mich nicht, sondenr hab ne Rechtschutz.
Ich muss mich hier voll hinter poldibaer stellen. Auch ich habe meine RS noch und sie wird das letzte sein, was ich aufgebe. Es ist ein gutes und sicheres Gefühl, welches die 8€, welche sie im Monat kostet, wohl voll und ganz rechtfertigt.

Insoweit bin ich auch einverstanden... was mich an seinem Beitrag stört ist sein Unverständnis, wenn einem andere Ausgaben wichtiger sind.

Ich denke, dass niemand einen Rechtsstreit provoziert, nur um seine RS in Anspruch nehmen zu können.


Na, da hab ich meine Zweifel... provozieren zwar nicht, aber hätt ich eine, hätt ich auch nen Anwalt eher beauftragt... und es nicht selbst durchgeboxt...und das in allen Fällen, wo ich ich es selbst durchgeboxt hab.
Grad was die ARGE betrifft hätt die Versicherung da einige Male einspringen müssen...


Sollte die neue Zwangsarbeit greifen, werde ich die RS mit absoluter Sicherheit brauchen, denn schon beim ersten Vorschlag werde ich um mein Recht kämpfen und normalen Lohn einklgen. Würd ich auch tun...aber man muß auch akzeptieren daß es Leute gibt, die das nicht mögen.

und es kostet Euch lediglich 8€ im Monat.

Wo?

Es ist nur ein gutgemeinter Hinweis, worüber man einmal nachdenken - oder in unserem Falle besser gesagt : rechnen sollte. ;)

Dann gib du doch mal den Hinweis, welche Rechtsschutz zu empfehlen ist...Poldibaer hats wohl überlesen...
 

poldibaer

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#36
Einstein sagte schon...

Einstein sagte schon, daß zwei Dinge unendlich seien: das Universium und die menschliche Dummheit - bei letzterer sei er sich aber nicht so sicher...

Dieser Ausspruch passt hier auf einige Aussagen, z.B. auf diejenige, daß eine Rechtschutzversicherung einem einfach mal soeben kündigen könne.

Ich will da jetzt mal Tacheles zu schreiben:

Zunächst einmal hat der BGH schon vor einigen Jahren bei Sachversicherungen jeder Art die Kündigung wegen Schadenshäufung untersagt - es ist nur eine einzige Ausnahme geblieben: nachweisliche absichtliche Schadenshäufung mit dem Ziel, aus Versicherungsschäden Geld zu machen. Vulgo: Versicherungsbetrug.

Also z.B. wenn einem zuhause regelmäßig etwas kaputt geht (Hausratversicherung), wenn man z.B. regelmäßig anderen Leuten etwas kaputt macht (Haftpflichtversicherung) oder man z.B. regelmäßig mit dem Auto Auffahrunfälle baut (Kfz-Haftpflicht)...

Kann dies nachgewiesen werden, kann eine Sachversicherung kündigen - und wird dann zumeist auch gleichzeitig eine Betrugsanzeige gegen ihren Kunden und dessen Helfershelfer eben wegen Versicherungsbetrug stellen...

Bei der Juristerei und somit der Rechtschutzversicherung ist es etwas anders, da geht es, wenn denn eine Rechtschutzversicherung einem Kunden kündigt, dabei um Leute, die ihre Lebensbefriedigung darin haben, andere wegen allem möglichen und unmöglichen Scheiß zu verklagen - man nennt solche Leute auch "Prozeßhansel".

Wenn also hier einige Leute schlechte Erfahrungen mit Rechtschutzversicherungen gehabt haben, dann offensichtlich aufgrund von Prozeßhanselei - die haben Euch gekündigt, weil ihr aus welchen schrägen Motiven auch immer bei zig Anwälten zig Sachen in Auftrag ggegeben hattet - hirnlose Nachbarschaftstreitigkeiten gehören zum Beispiel dazu.

Es gibt zudem auch Fälle, wo Leute wegen dem Scheiß, den sie selber dauernd bauen, häufig verklagt werden oder anderweitigen Dauer-Ärger aus eigenem Dauer-Verschulden heraus haben, und bei solchen Leuten kann deren Rechtsversicherung auch kündigen, weil keine Versicherung eventuellen Dauer-Schwachsinn bestimmter Kunden bezahlen muß.

Ok, ok, Ihr könnt jetzt wieder jammern und zetern und den Poldibaeren beschimpfen - an den Fakten ändert es aber nichts.

Es gibt, dies sei ebenfalls klar gesagt, auch Leute, bei denen auch die allerübelst handelnde Sozialbehörde noch Recht hat.

Es sind zwar wenige hierzulande, aber es gibt sie.

Mir ist aber noch nie, noch nie zu Ohren gekommen in den 44 Jahren, die ich nun lebe, daß eine Rechtschutzversicherung einem korrekten, nicht spinnerten und nicht prozeßhanselnden und auch nicht dauernd Ärger produzierenden Kunden gekündigt hätte.

Sina, für Dich noch was zum Abschluß: hättest Du wirklich bei einem Anwalt gearbeitet, wärst Du gelernte Rechtsanwaltsgehilfin und hättest nicht die Probleme, die mit Deinem Anwalt zu haben Du jetzt vorgibst...

Obwohl: es soll ja auch gelernte Rechtsanwaltsgehilfinnen geben, die zu Prozeßhanseln mutierten - und vielleicht deshalb keinen Job mehr haben - ebenso, wie es beschissene Anwälte gibt und Anwälte, die, weil sie leben müssen, keine Leute als Mandanten nehmen oder das Mandat kündigen, wenn sie merken, daß sie von jemandem beauftragt wurden, der/die gar nicht zahlungsfähig ist und keine Rechtschutzversicherung hat...

P.
 

poldibaer

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#37
8.- Euro monatlich inkl. Sozialgerichtsrechtschutz? WO denn

Tinkalla sagte :
Es ist ein gutes und sicheres Gefühl, welches die 8€, welche sie im Monat kostet, wohl voll und ganz rechtfertigt.
Das interessiert mich: eine komplette Rechtschutzversicherung für 8.- Euro monatlich?

Wo denn das? Bei welcher Gesellschaft? Was ist alles mit abgesichert?

P.
 
E

ExitUser

Gast
#38
http://www.versicherungen.de/rechts...cherungen.de%2Fuploads%2Ftf%2Fcss_MrMoney.css


@Ludwigsburg

Dann gib du doch mal den Hinweis, welche Rechtsschutz zu empfehlen ist...Poldibaer hats wohl überlesen...
Unter dem obigen Link habe ich einmal einen Vergleich laufen lassen, allerdings mit meinen persönlichen Angaben. Du kannst ihn ja für Deine Verhältnisse neu starten.
Du kannst aber über Goggle und dem Stichwort 'Versicherungsvergleich' noch weitgreifendere Vergleiche laufen lassen.
Insoweit bin ich auch einverstanden... was mich an seinem Beitrag stört ist sein Unverständnis, wenn einem andere Ausgaben wichtiger sind.
Das ist relativ, Ludwigsburg.
Mir sind die 8€ im Monat wichtig, denn sie beruhigen ungemein. Und ich muss nicht zittern, wenn irgendein Müll auf mich zukommt.

@poldibaer
Das interessiert mich: eine komplette Rechtschutzversicherung für 8.- Euro monatlich?
Ja, kannst Du dafür schon haben, natürlich OHNE Kfz. ABER: Privat- und Berufsrechtsschutz, also incl. Sozialgerichtsverfahren!

Ich bin allerdings hingegangen, habe mir die Vergleiche geschnappt und die Hauptverwaltung meiner Versicherung angeschrieben und auf diese Tarife hingewiesen. Hiermit habe ich meine KfZ-Versicherung in der Prämie gedrückt und auch die RS-Versicherung.


Guck einmal in den ganz oben gesetzten Link.
 

Arania

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#39
Nur weil ich mich mit angesprochen fühle, ich habe keine Rechtsschutzversicherung und hatte noch nie eine, bin also auch von keiner gekündigt worden

Ich habe meine Prozesse bis jetzt alleine durchgeboxt, finde es aber natürlich besser wenn man eine hat
 

Sina

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#40
Hallo,

1.) @poldibaer
Einstein sagte schon, daß zwei Dinge unendlich seien: das Universium und die menschliche Dummheit - bei letzterer sei er sich aber nicht so sicher...
Beleidigen muss nicht sein, oder??

Davon abgesehen habe ich geschrieben, dass ich bei einem Anwalt gearbeitet habe und nicht, dass ich Rechtsanwaltsfachangestellte bin (so heisst das nämlich mittlerweile :) Ich musste die Ausbildung aufgrund eines Unfalls abbrechen (und nein: Ich habe den Unfall nicht freiwillig gehabt, bin mit Beratungshilfeschein, etc. beraten worden und es lief sehr gut!!)

Ansonsten will ich mich zu dir nicht weiter äußern, sonst bekomme ich doch noch ein Magengeschwür...

2.) @ all
Schönen Tag noch,

Sina
 
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#41
Arania sagte :
Nur weil ich mich mit angesprochen fühle, ich habe keine Rechtsschutzversicherung und hatte noch nie eine, bin also auch von keiner gekündigt worden
Ich habe meine Prozesse bis jetzt alleine durchgeboxt, finde es aber natürlich besser wenn man eine hat
Gut Arania, im Wesentlichen geht es ja darum, dass künftig Prozessgebühren auch beim SG anfallen werden. Wenn *man* dann weiss, dass es den Elo's finanziell schwer fallen wird, ihr Recht prozessual durchzusetzen, könnten ( das ist natürlich eine Hypothese) die ARGE'n sich noch mehr herausnehmen, als sie es heute schon tun.

Meinst Du nicht, alleine darum sollte man sich absichern? Bei den RS hast Du z.B. bei Sozialgerichtsverfahren eine Wartezeit von 3 Monaten. Sich also schnell absichern, wenn etwas im Raum steht, ist nicht.

Es muss jeder für sich entscheiden, aber mir ist die Kiste zu heiss. Vor allem, wenn man jetzt wirklich die Dreistigkeit besitzen sollte, die Zwangsarbeit so zu gestalten, wie man es vorhat.

Ich möchte mir einfach nicht die Möglichkeit nehmen lassen, mich bis zur letzten Instanz durchzukämpfen, ohne dass mir finanziell total die Puste ausgeht und ich zwischen einem Brot und meinem Recht entscheiden muss.

Wie gesagt, so ist es 'nur' ein relativ kleiner Betrag, stülpt man mir aber z.B. einen 0EJ oder einen EEJ über, muss ich gehorchen oder verhungern ( Sanktion). Und so - das schrieb ich schon- kann ich kämpfen.

Ganz abgesehen von alltäglichen Dingen, die uns in unserer jetzigen Situation einfach den Hals brechen würden.
Fazit aus meiner Sicht : Rechtsschutz und Haftpflicht sind eigentlich *lebensnotwendig* und es ist finanziell zu schaffen. Ich kann es bezeugen :) ;)
 

Arania

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#42
Ich hatte ja auch nur auf Poldis Angriffe geantwortet, stimme Dir sonst zu ;)
 

poldibaer

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#43
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#44
poldibaer sagte :
Jau, habs mir angeschaut, ist ja für nen Single, da ist das mit 8.- Euro monatlich tatsächlich möglich, wenn mans jährlich bezahlt.

Bei Familie und monatlicher Zahlung aber nicht, und ich hab nunnmal Familie und zahle alles nur monatlich.

.
tja, so ist das...

bei einer der versicherungen war ich ja... aber da neu abschließen wäre nicht billiger möglich als beim alten Vertrag...

und Wohnungsrechtsschutz halt ich für genauso wichtig wie die Sozialrechtsabsicherung, denn aufgrund des ARGE Verhaltens kann man auch schnell Ärger mit dem Vermieter erhalten!

Und heute morgen kam imTV Info Markt...sehr interessant...vor allem der beitrag der Versicherungen und deren Kündigungen im Schadensfall betraf...

da hieß es sehr deutlich, daß man da sehr schnell raus sein kann - deutlich schneller als noch vor 10 Jahren.

Eine Mutter war dabei: mehrere Bagatellschäden der Haftpflichtversicherung gemeldet... so für 1600 DM zusammen, dann ein Schaden der 14000 DM betrug (dafür schließt man ja letztendlich die Versicherung ab) und schon kam die kündigung...

und nun wird sie überall abgelehnt bei anderen Versicherungen, (gibt ja die Frage nach Vorversicherungen) obwohl sie inzwischen sogar Eigenanteil akzeptieren würde!


Gruß aus Ludwigsburg
K
 

commie

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#45
Scheuklappenkandidaten mit ihren hausgemachten Vorurteilen

So wie die Äußerungen des Benutzers Poldibär?

"Rauchen und inne Kneipe gehen", oh Man... :?:
 

Kerstin_K

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#46
Kündigung durch Rechtschutzversicherung

Poldibaer,

aus einer Reechtschutzversicherung kann man schneller rausfliegen, als Du denkst.

Mir ging es vor 2 Jahren so. Ich hatte 12 Jahre lang keinen Schaden und dann in einem Jahr gleich drei in ganz verschiedenen Bereichen. In den Verträgen ist eine Klausel drin, dass die Versicherung bei drei schäden in einem Jahr zur Kündigung berechtigt ist. DIe Kündigung kam dann auch, noch bevor die Verfahren entschieden waren, also zu einem zeitpunkt, wo noch gar nicht feststand, ob die Versicherung überhaupt zahlen muß unterm Strich.

Ich hatte dann erhebliche Probleme, einen neuen Vertrag zu bekommen. Viele Versicherungen nehmen einen nach Kündigung durch den Vorversicherer gar nicht, der Rest nur mit Selbstbeteiligung.
 

poldibaer

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#47
Re: Kündigung durch Rechtschutzversicherung

Kerstin_K sagte :
Poldibaer,

aus einer Reechtschutzversicherung kann man schneller rausfliegen, als Du denkst.

Mir ging es vor 2 Jahren so. Ich hatte 12 Jahre lang keinen Schaden und dann in einem Jahr gleich drei in ganz verschiedenen Bereichen. In den Verträgen ist eine Klausel drin, dass die Versicherung bei drei schäden in einem Jahr zur Kündigung berechtigt ist. DIe Kündigung kam dann auch, noch bevor die Verfahren entschieden waren, also zu einem zeitpunkt, wo noch gar nicht feststand, ob die Versicherung überhaupt zahlen muß unterm Strich.

Ich hatte dann erhebliche Probleme, einen neuen Vertrag zu bekommen. Viele Versicherungen nehmen einen nach Kündigung durch den Vorversicherer gar nicht, der Rest nur mit Selbstbeteiligung.
Ah ja?

Hm.

Ich habe derzeit über die Rechtschutz fünf Sachen laufen, zweimal Sozialgerichtsrechtschutz und drei Zivilrechtssachen - kein Problem.

Ich habs ja schonmal geschrieben: Rechtschutzversicherungen dürfen, wie alle anderen Sachversicherungen auch, laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes nur dann kündigen, wenn der Versicherungsnehmer nachweislich mutwillig oder betrügerisch Schaden verursacht bzw. meldet.

Ansonsten ist eine Kündigung nicht möglich.

Ohne Dir, Kerstin, nahetreten zu wollen: es gibt natürlich Versicherungsnehmer, die nicht einsehen oder nicht zugeben wollen, daß sie sich mutwillig oder betrügerisch verhalten haben...

Ok, es gibt auch Arschgeigen bei den Versicherungen - da muß man ihnen eben aufs Haupt hauen, z.B. mit einer Klage auf Vertragserfüllung, wenn man sich nichts vorzuwerfen hat, und die trotzdem kündigen - wie gesagt: Kündigung wegen Schadenshäufung ohne Verschulden des Versicherungsnehmers ist unzulässig, und AGB in denen so was steht, sind ebenfalls unzulässig.

Mir kann keiner erzählen, daß Rechtschutzversicherungen nix taugen oder sinnlos wären.

Die, die das behaupten, haben entweder bestimmte negative Interessen, Erwerbslose davon abzuhalten, sich vernünftig zu versichern, oder haben keine Ahnung.

Für mich wars das dann zu dem Thema: EOT.

P.
 

Kerstin_K

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#48
AGBs der Rechtschutzversicherungen

Hallo Poldibär,

das kann ich so nicht stehenlassen.

Hast Du mal das Aktenzeichen von dem BGH-Urteil? Dann wären nämlich die AGB fast aller Versicherungen ungültig. Seit die Rechtanwälte nicht mehr nach BRAGO abrechnen müssen, machen die Versicherungen von diesem Recht besonders bei Altverträgen gerne gebrauch, weil die Kosten nicht mehr kalkulierbar sind. Nicht selten werden den Leuten dann kurz darauf neue Verträge zu schlechteren Konditionen angeboten.

Auch bei den meisten Sachversicherungen steht in den AGBs, dass im Schadenfall ein Kündigungungsrecht besteht.

Ich bin der Ansicht, dass die Rechtschutzversicherung eine derwichtigen ist, aber ob man sich sich leisten kann, das muß jeder selber entscheiden.

Kerstin
 

silvie0035

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#49
Rechtsschutzversicherung – Rechtsschutzversicherungen sichern Ihre Rechte ab - versicherungen.de


@Ludwigsburg


Unter dem obigen Link habe ich einmal einen Vergleich laufen lassen, allerdings mit meinen persönlichen Angaben. Du kannst ihn ja für Deine Verhältnisse neu starten.
Du kannst aber über Goggle und dem Stichwort 'Versicherungsvergleich' noch weitgreifendere Vergleiche laufen lassen.

Das ist relativ, Ludwigsburg.
Mir sind die 8€ im Monat wichtig, denn sie beruhigen ungemein. Und ich muss nicht zittern, wenn irgendein Müll auf mich zukommt.

@poldibaer


Ja, kannst Du dafür schon haben, natürlich OHNE Kfz. ABER: Privat- und Berufsrechtsschutz, also incl. Sozialgerichtsverfahren!

Ich bin allerdings hingegangen, habe mir die Vergleiche geschnappt und die Hauptverwaltung meiner Versicherung angeschrieben und auf diese Tarife hingewiesen. Hiermit habe ich meine KfZ-Versicherung in der Prämie gedrückt und auch die RS-Versicherung.


Guck einmal in den ganz oben gesetzten Link.

Mir sind die 8€ im Monat wichtig, denn sie beruhigen ungemein.

habe eben mal im Link nachgeforscht, das günstigste Angebot war € 12,95 im Jahr € 150,- ist wohl schon ein paar Jahre her, wo Du abgeschlossen hattest oder?:icon_cry:

gruss silvie0035
 

hartz5

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#50
Silvie, achte doch mal bitte auf die Daten der Threads, die Du alle wieder ausgräbst. Der hier ist fast 5 Jahre alt.
 
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