Rechtsanspruch Kita § 24 SGB VIII - Verweigerung ! (1 Betrachter)

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ExitUser

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Hallo,

meine Nachbarin hat mich eben um Hilfe bei einem Problem mit der Stadt in Bezug auf die Kita gebeten.

Hintergrund:

Die Nachbarn sind mit der Zahlung der Kita (städtische) bei der Stadt im Rückstand. (Beide ALG II) Dies wohl auch deswegen weil der
Mann eine 3 Monatige Weiterbildung gemacht hat und das JC bis heute noch nicht die Kinderbetreuungskosten dafür gezahlt hat.
Rund 40 % der Forderung haben die Nachbarn dennoch aus Ihrem Regelsatz letzte Woche gezahlt.

Nun ist es so das die Nachbarn Ihre Tochter Ende Juni aus dem bisherigen Kindergarten herausgenommen haben da es dort
Schwierigkeiten gegeben hat. Dies hatte aber nichts mit dem Zahlungsrückstand zu tun.
Nun haben die Nachbarn mit viel Glück einen Platz in einer anderen nicht städtischen Kita bekommen.
Nun ist es so das man hier einen Kita-Kinderpass der Stadt bekommt und diesen in der Kita vorlegen muß um einen
Betreuungsvertrag zu bekommen.
Der Kita-Kinderpass meiner Nachbarn liegt bei der Stadt da die letzte Kita eine städtische war.

Der Sachbearbeiter bei der Stadt verweigert nun die Herausgabe dieses Kita-Kinderpass bis das der Rückstand gezahlt wurde.
Die neue Kita darf aber auf Grund einer städtischen Verwaltungsvorschrift das Kind nicht ohne diesen Pass aufnehmen.

Ich bin nun der Meinung das dies rechtswidrig ist denn die Forderung der offenen Betreuungskosten der Stadt richten sich an die Eltern !!!
Den Rechtsanspruch auf einen Kita Platz nach § 24 SGB VIII hat aber das Kind und nicht die Eltern.

Wie seht Ihr das und was kann man tun ?
 
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