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Rechtmäßig? Abzug Urlaubsabgeltung!?

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Nicht offen für weitere Antworten.

MJX

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#1
hallo, bin neu hier und habe gleich eine frage :oops:
nach einer kündigungsschutzklage, die ich erstmal gewann (bin schwerbehindert 50%), wurde mir die urlaubsabgeltung - die ich wegen nicht angetretenem urlaub bekam - bei darauf folgendendem gehalt wieder abgezogen. auf dem letzten gehaltszettel, war sie dann wieder mit drauf und jetzt zieht mir das arbeitsamt, dieses geld vom alg ab. trotz widerspruch meinerseits, der dann auch abgelehnt wurde. ist sowas rechtens? :x ich meine das aa hat mit meinem mir zustehendem urlaub nun garnichts zu tun und wenn ich ihn nicht antreten konnte, wegen krankheit und op, dann steht mir dieses geld zu oder der bezahlte urlaub.
hat von euch einer dazu ahnung?
danke für antwort
schönes neues jahr noch
mjx
 

Arco

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#2
... ich vermute DIE haben das letzte Gehalt/incl. UG mit dem ersten Alg2 oder so wegen Zuflußprinzip angerechnet.

Wenn es so ist könnte es "richtig" sein - aber wenn Widerspruch schon abgelehnt mußt Du eine Klage einreichen und das Gericht entscheiden lassen.

Besser mit Anwalt .....
 

Cha

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#3
Wenn ein Arbeitnehmer während seiner Arbeit für 4 Wochen bei voller Lohnzahlung in Spanien seinen wohlverdienten Urlaub macht, möchte ihm der Staat verständlicherweise für diese Zeit kein Arbeitslosengeld zahlen.

Das gilt auch, wenn dieser Urlaub erst zum Ende eines Arbeitsverhältnisses oder später stattfindet.

Und selbstverständlich gilt das auch, wenn ein Arbeitnehmer seinen Urlaub garnicht in Spanien verbringen möchte, sondern sich den Anspruch lieber auszahlen lässt.

Für den Zeitraum des Urlaubs ruht deshalb der Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Die Gründe, warum ein Urlaubsanspruch ausgezahlt wird, sind dabei völlig unerheblich.

Geregelt ist die Sache in § 143 SGB III.

Viele Grüsse

Cha
 

Arco

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#4
da kommt die Frage auf

Alg1 oder Alg2 :pfeiff:
 

MJX

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#5
Cha sagte :
Wenn ein Arbeitnehmer während seiner Arbeit für 4 Wochen bei voller Lohnzahlung in Spanien seinen wohlverdienten Urlaub macht, möchte ihm der Staat verständlicherweise für diese Zeit kein Arbeitslosengeld zahlen.

Für den Zeitraum des Urlaubs ruht deshalb der Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Die Gründe, warum ein Urlaubsanspruch ausgezahlt wird, sind dabei völlig unerheblich.
Geregelt ist die Sache in § 143 SGB III.
Viele Grüsse
Cha
hi, danke erstmal für die antworten.... auch wenn sie mir LOGO nicht gefallen. dass ich mir meinen entgangenen urlaub auszahlen lasse, weil ich ihn nicht antreten konnte und dafür dann auch noch bestraft werde, indem ich weder urlaub machen konnte und dafür auch noch abzüge habe -- kann mir nicht gefallen, aber ich weiß ja in welchem staat ich lebe. es handelt sich übrigens um alg1!?! alg2 ist wohl hartz4 , richtig?

aber es kommt noch besser, von den fi..sechsern vom aa kann keiner wirklich leben und wenn er noch einige zahlungsverpflichtungen hat schon garnicht, also habe ich das aa gefragt, wie es denn aussieht:
"-ich will/muß mir einen irgendwie gearteten job suchen um geld zu verdienen,
-will aber nicht, dass das aa die bearbeitung meines reha-antrages einstellt, weil ich dann ja wieder einen job habe (den ich aber bloß als zwischenlösung mache, da ich meinen beruf nicht mehr ausüben kann und in einem anderen job bin ich ungelernt=wenig geld - klaro)

soweit erstmal klar?

der hintergrund ist, dass ich in den letzten 10 jahren immer wieder, aus gesundheitlichen gründen, den job verlor, das aa kann das anhand der daten nachlesen. und das muss ja mal aufhören. deswegen die rehamassnahme (eventuell).

die amtsärtzl. begutachtung kann auch ohne mich stattfinden, wurde mir gesagt und danach wird entschieden. :motz: auch interessant! :dampf: was dann weiter passiert, wird man sehen.

nun meine frage, ob auch nach meiner jobaufnahme, der antrag weiter behandelt wird: "N E I N, warum denn, wir sind ja nicht so negativ, dass wir davon ausgehen, dass sie den job wieder verlieren!" Originalton ENDE
auf meine einlassung, wie lange das noch so weitergehen soll:
job anfangen - krankwerden - job verlieren....kam nur ratlosigkeit.
:dampf:
auf meine frage:" werde ich noch bestraft, weil ich so blöd bin und einen minderbezahlten job annehme, um meinen lebensunterhalt bestreiten zu können und dem staat damit geld spare?"
war die antwort:" jaaaaaaeeeiiin!"
da wußte die sb´in auch nicht weiter und meinte ich solle zur rentenkasse gehen, da die sowieso für mich zuständig wären (nach 15 jahren arbeit und reha-kostenträger sowieso)!

coole posse, oder!? ich bin also genauso schlau wie vorher und werde mal die rentenkasse fragen, was die mir raten. doch ich denke, auch dort bekomme ich nur halbwahre aussagen und die raten mir, teil-erwerbsunfähigkeit zu beantragen oder in frührente zu gehen, aber da komm ich vom regen in die traufe, mit 480 euro frührente kann keiner leben und von 365 euro BRUTTO (teilerwerbsunfähigkeitsrente) + 860 euro BRUTTO (erlaubten zuverdienst) auch nicht.
also was tun?
habt ihr vorschläge dazu oder vielleicht sogar gesetzestexte? bisher kamen ja schlaue antworten, also gehe ich davon aus, dass sich hier einige WIRKLICH gut auskennen.

mjx
 

MJX

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#6
Schlußsatz

Ergebnis

hi, nach allen antworten will ich euch auch das ergebnis mitteilen; isch luschtig!
als erstes bekam ich die nachricht, dass mein widerspruch abgelehnt wurde -klar- und heute kam ein brief, mit dem inhalt dass mein widerspruch geprüft und für richtig befunden wurde und

dass dem stattgegeben worden ist
:shock:

aber: und jetzt kommts :| mir wird nicht das geld nachgezahlt, rückwirkend, nein mir wurde die anspruchsdauer um 20 tage erhöht, was einem "geldauszahlen" gleich kommt, nur eben später. so die (o-ton) auskunft eines freundlichen aa-mitarbeiters.

ist doch süß, oder!?

ciao
mjx
 
E

ExitUser

Gast
#7
Habe ich auch mit dem Arbeitsamt erlebt.Hatte bis zum letzten Tag gearbeitet und bekam den Urlaub ausbezahlt.Das Arbeitsamt hat erst von der Urlaubserstattung die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung kassiert und dann meine Leistung für die ersten 14 Tage gekürzt,weil ich in genau den 14 Tagen den Urlaub ebgelten mußte,eingestellt.
Fazit:
Arbeiten lohnt sich nicht!
Wer in Deutschland arbeitet und keinen Urlaub macht,wird zur Belohnung bestraft.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Re: Schlußsatz

MJX sagte :
und heute kam ein brief, mit dem inhalt dass mein widerspruch geprüft und für richtig befunden wurde und

dass dem stattgegeben worden ist
:shock:

aber: und jetzt kommts :| mir wird nicht das geld nachgezahlt, rückwirkend, nein mir wurde die anspruchsdauer um 20 tage erhöht, was einem "geldauszahlen" gleich kommt, nur eben später. so die (o-ton) auskunft eines freundlichen aa-mitarbeiters.

ist doch süß, oder!?

ciao
mjx
Süß?

es zeigt, daß man sich wehren sollte, wenn man it etwas nicht einverstanden ist.

Ich hätte dem Richter gesagt daß er den beschäftigungszeitraum so festlegen soll, daß der Urlaub die Beschäftigungsdauer verlängert...das hätte den gleichen Effekt gehabt... etwas später ALG I Beginn, dafür um die Urlaubstage verlängert.

Und damit hätte ich auch in deinem Fall argumentiert...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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