Rechtliche Lage: Wer zahlt bei stufenweise Wiedereingliederung nach Aussteuerung?

Sral

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Hallo Zusammen!

Ich habe jetzt schon recht lange recherchiert und immer noch keine eindeutige Rechtslage zu einem hypothetischen Fall gefunden. Es scheint sich um eine "Grauzone" zu handeln?

Wir nehmen an:

1. XY ist von der Krankenkasse ausgesteuert.(78 Wochen vorbei->immer noch krank)
2. Antrag auf ALG1 § 145 SGB III gestellt und genehmigt
3. Nachdem es ein paar Wochen ALG gab, schlägt Betriebsarzt(AG) nach Untersuchung eine stufenweise Wiedereingliederung vor (AG stimmt zu, Arbeitsverhältnis besteht noch)
4. XY fühlt sich dazu in der Lage und möchte die Sache angehen

Frage:

Wer zahlt für die Dauer der Wiedereingliederung?

KK ->kein Anspruch mehr auf Krankengeld aufgrund Aussteuerung ?
AfA ->weiterhin ALG1 ?
DRV ->Übergangsgeld ?
AG ->normaler Lohn/Gehalt ?

Dazu gibt es so viele verschiedene Antworten zu finden, man glaubt es kaum.
Die Frage zielt dahin, ob sich XY eine Wiedereingliederung überhaupt leisten kann. Also ob überhaupt jemand für diesen Zeitraum zahlt oder XY vielleicht wochenlang kein Geld hätte.

Komplizierter konnte ich es wahrscheinlich nicht schreiben :icon_rolleyes:
Ich hoffe jemand kann mir dazu eine Antwort geben.
 

Anna B.

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m.E. zahlt die Arbeitsagentur..bzw. muß die Arbeitsagentur zahlen..wenn noch Ansprüche bestehen..

145 (Minderung der Leistungsfähigkeit) - Bundesagentur für Arbeit

dort Punkt 2.4.1
Seite 13

gib das oben mal ins Suchfeld so ein, wie es da steht...da gibt es dann einen Link zu Datei...
 
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