Rechtfertigt der Präsident des BSG moderne Zwangsarbeit!?

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ExitUser

Gast
Oder begnügt er sich damit, den Stand des BSG mittels juristischer Spitzfindigkeiten zu verunglimpfen!?
Zitat aus einem Interview mit dem Präsidenten der Bundessozialgerichts (BSG), Peter Masuch: net-tribune: «Gerichte haben Pionierarbeit leisten müssen»
...hier erfahren wir auch wie verbreitet Missverständnisse gepflegt werden, etwa wenn verirrte Geister die Wiedereingliederungsangebote öffentlich als «Zwangsarbeit» verunglimpfen.
Nun, wenn nun der "Staat" sagt entweder du arbeitest was ich will, oder du bekommst die Kugel, dann ist das für mich nur die archaische Form dessen, was "der Staat" hier nun modern macht wenn er sagt entweder du arbeitest was ich will oder es erfolgt der Entzug deiner verfassungsrechtlich garantierten Existenzgrundlage!!!

Gruß, Anselm
 

vagabund

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Welchen (anderen) Sinn macht es, Leute zur Arbeit zu zwingen, die "angeblich" nicht arbeiten wollen, in einer Zeit, wo auf nicht absehbare Zeit noch nicht einmal genug Arbeit für die da ist, die arbeiten wollen, als die absolute Kontrolle!?

... befinden wir uns schon in der Matrix? ...
 
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ExitUser

Gast
Eine Art Matrix sicher.
Die Art Matrix, die rücksichtslosen Kapitalisten das Herz höher schlagen lässt, weil sie nun in der Lage sind mittels ein paar schöner Worte, die Verantwortung für die Meute an den Gesetzgeber abzugeben, die sie selbst erzeugen und mit diesem Gesetz nun zwingen können billigst Arbeiten zu verrichten für die sie sonst Löhne und zusätzlich Sozialabgaben zu entrichten hätten.

Dieser Gerichtspräsident scheint hierbei mehr Verwirrtheit zu unterliegen als Betroffene, denn ein "Angebot" kann ich konsequenzfrei ablehnen und eine Wiedereingliederung endet in der Regel mit einer solchen. Hierbei ist das jedoch nachweislich umgekehrt.

Gruß, Anselm
 

Kikaka

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...hier erfahren wir auch wie verbreitet Missverständnisse gepflegt werden, etwa wenn verirrte Geister die Wiedereingliederungsangebote öffentlich als «Zwangsarbeit» verunglimpfen


krisis » Blog Archiv » Manifest gegen die Arbeit



Früher haben Menschen gearbeitet, um Geld zu verdienen. Heute scheut der Staat keine Kosten, damit Hunderttausende in absonderlichen “Trainingswerkstätten” oder “Beschäftigungsfirmen” die verschwundene Arbeit simulieren und sich fit für reguläre “Arbeitsplätze” machen, die sie nie erhalten werden. Immer neue und immer dümmere “Maßnahmen” werden erfunden, nur um den Schein zu wahren, daß die leerlaufende gesellschaftliche Tretmühle bis in alle Ewigkeit in Gang bleiben kann. Je sinnloser der Arbeitszwang wird, desto brutaler soll den Menschen ins Hirn gehämmert werden, daß es kein Brötchen umsonst gibt.

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“Die Müßiggänger schiebt beiseite” hieß es im Text der internationalen Arbeiterhymne - und “Arbeit macht frei” echote es schauerlich über dem Tor von Auschwitz.
 

Andi_

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Interessanter fand ich die Aussagen von dem Professor, der die Freigabe der Organspende für das Prekariat (ungeschützte Arbeitende und Arbeitslose) fordert. Die Diskussion trieb teilweise lustige Blüten. So wurde etwa eingewendet, dass die aus dem Verkauf der eigenen Organe resultierenden Gewinne auf die Regelleistung angerechnet werden müssten, da es keine Umschichtung von Vermögen sei, wenn man seine Organe verkauft.
 
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