RECHTE für KINDER e.V. zum Thema Jugendamt

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ExitUser

Gast
Deutsches Familienrecht entspricht nicht dem internationalen Üereinkommen. :: vaterkindrechte.de ::

Übersetzung eines Berichtes des Bündnis RECHTE für KINDER e.V. ‐ zur Anhörung bei der UN in Genf, Februar 2009
weil der Artikel so lange ist, hab ich nur diesen einen Punkt daraus herauskopiert, es lohnt sich aber unter dem angegebenen Link den kompletten Text zu lesen, der insgesammt 6 solcher Abschnitte hat. LG
Minuette
 

nine82

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na endlich wirds mal bestätigt auf gut deutsch......
Hoffe das Jugendamt wird endlich irgendwann mal eingeschränkt in seiner "macht" oder mal zurechtgewiesen oder es wird endlich mal geprüft was fehltentscheidungen waren und was nicht
 

Kleeblatt

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Immer wieder interessante Beispiele zu unserer "Demokratie", in welcher einige Mitarbeiter von Behörden oder sogar GbmH mehr Rechte haben als Gottvater selber.

Während die Einen, je nach Tageslaune, mal eben ein paar Sanktionen beschließen gegen die sich der Betroffene erst einmal nicht wehren kann, dananch die entsprechenden Gerichtsurteile oft genug auch immer noch ignoriert werden,

- langen Andere bei den Kindern zu und lassen sich ebenfalls nicht von Gerichtsurteilen aus der Ruhe bringen.

Das hat seit langer Zeit System und nimmt zu.
 

nine82

Elo-User*in
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langer zeit? lange zeit ist untertrieben.
was in dem bericht steht, ohjee, kann ich zbsp bestätigen also einige fakten. Früher wurd ich nur belächelt wenn ich sagte "jugendamt handelt eh nur nach vorurteilen und persönlicher meinung" nun seh ich das ich richtig lag .... mag nicht auf alle mitarbeiter zutreffn aber auf die ,die ich bisher kennenlernen durfte schon.
 
E

ExitUser

Gast
Zorro Weißer - Der entsorgte Zahlvater: Jugendamt, gib uns unsere Kinder zurück!
Liebe Eltern, fühlt auch ihr Euch betroffen von Jugendamtswillkür?
Das Jugendamt hat Euch Euer Liebstes genommen und Ihr wisst nicht mehr weiter?
Es hält auch in Eurem Fall an der Inobhutnahme fest, obwohl keine ersichtlichen Gründe vorliegen?
Ein Trost: Ihr seid nicht allein.
Mit Euch leiden Unzählige andere unter den Ungerechtigkeiten dieses Amtes.

Es reicht jedoch nicht, dass der Kreis der Opfer hierum Bescheid weiß. Der Druck der fragenden und Antworten fordernden Öffentlichkeit wird notwendig sein, um das Amt zu ordentlichem, kindeswohlorientierten Arbeiten zu bewegen.
Daher die Bitte an Alle: Informiert Euch in Presse, Fernsehen, Internet über die Handlungsweisen der Jugendämter und stellt Euch die Frage, wieviel dies mit "Handeln zum Kindeswohl" gemein hat. - Und dann stellt diese Fragen laut.

Berichte im Internet u.a. unter DasErste.de - [Panorama] - Die Themen im Überblick, hier Suche: "Jugendämter";
https://presseblog.blogger.de (hier: Westfalen-Blatt Bericht und Interview mit unzähligen Leserkommentaren; Link zum Arbeitsdokument des Europäischen Parlaments vom 19.1.09)

Das Jugendamt schiebt oft psychische Überlastung und Verwirrtheit vor.
Eventuell noch eine unaufgeräumte Wohnung.
Oftmals reicht es jedoch schon aus, beim Jugendamt um Hilfe gebeten zu haben -
sei es um eine Hilfe im Haushalt oder eine Förderungsmöglichkeit für das Kind.
Misshandlung des Kindes wird auch gern vorgeworfen. - Ob Schule / Kindergarten nach der übereilten Inobhutnahme beteuern, dass es ein Unfall beim Spiel war, interessiert das Amt nicht,
hat es die Kinder erst einmal in seinen Besitz gebracht.
Eltern sind fortan nur noch lästiges Beiwerk, das ständig Kontakte zum Kind anfordert.
Pflege- und Heimplätze gibt es in Mengen. Damit diese effizient arbeiten können,
ist eine etwa gleichbleibende Anzahl von Kindern erwünscht.
Seitdem die Öffentlichkeit das Jugendamt wegen der praktisch unter den Augen des Jugendamtes zu Tode gekommenen Kinder wieder sehr kritisch ins Auge gefasst hat,
nimmt es um so hemmungsloser reihenweise Kinder in Obhut.
Hierfür gibt das Amt meist keine konkreten Gründe an, gegen die man sich verwehren könnte,
sondern verliert sich in schwammig ausgedrückten Allgemeinheiten.

Natürlich gibt es Fälle von übler Verwahrlosung und Kindesmisshandlung. Hier ist es gut und sinnvoll, dass das Jugendamt eingreift, und die Kinder aus ihrer schlimmen Situation befreit.
Wir sprechen jedoch von der immer größer werdenden Anzahl ungerechtfertigter Inobhutnahmen, bei denen Kinder aus einem intakten, sich liebevoll kümmernden Umfeld herausgerissen werden.

Wollt auch Ihr daran mitwirken, dass diesem Treiben ein Ende gesetzt wird?
"Füße stillhalten" und hoffen, dass das Amt sich besinnt und menschlich handelt, bringt in den meisten Fällen nichts. - Zu Viele von uns haben lange darauf gesetzt.
Das Amt heuchelte ein "Miteinander" und "gute Zusammenarbeit", ging aber tatsächlich keinen Schritt in Richtung Rückführung der Kinder.
Wir laden Euch ein zum
Treff der Jugendamtsgeschädigten Eltern
Samstag, 6.Juni, 15 Uhr,
Jahnplatz Bielefeld.
Kommt zahlreich zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Gemeinsam haben wir die Chance, dem Amt wirkungsvoll etwas entgegenzusetzen.
Kontakt: E-Mail: MeinKind7@aol.com Telefon: 05221 - 83750



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Ich hab mir erlaubt das mal aus dem Net zu kopieren, und stelle es hier mal zur Diskussion. Leider lebe ich am anderen Ende Deutschlands, sonst würde ich dort teilnehmen. LG
Minuette
 
E

ExitUser

Gast
Kinderklau



Demonstration in München: Eltern bitten: Gebt uns unsere Kinder zurück


Die steigenden Zahlen der Inobhutnahmen in Deutschlands Jugendämter führen zu zunehmendem Widerstand in Elternkreisen. Voreiliges Eingriffshandeln, einseitige und manchmal auch wahrheitswidrige Vorträge vor Familiengerichten, unwissenschaftliche Begutachtungen, grundgesetz- und gesetzeswidrige Vorgehensweisen von Jugendämtern und Familiengerichten treibt betroffene Eltern auf die Straße.


Kindeswohlgefährdung liegt aus Sicht zahlreicher Sozialpädagogen bereits vor, wenn ein Verdacht vorliegt. "Fehlentscheidungen" werden nicht revidiert. Die Liste der Fehleinschätzungen ist lang und die Liste der fremd untergebrachten Kinder hat sich in den letzten Jahren vervielfacht.



Auch die Autorin des Blogs muss erleben, dass ein Kindesentzug von jetzt auf nachher nichts Ungewöhnliches mehr ist. In vielen Fällen können Jugendämter nicht angeben warum eine Fremdunterbringung notwendig ist .



Jugendämter agieren in Deutschland ohne jegliche Aufsicht(sbehörden). Tatsächlich überprüft niemand, ob gegen Gesetze verstossen wird oder Inobhutnahmen und Sozialpädagogische Familienhilfen unter Zwang sinnvoll, angemessen und rechtmässig sind. Um sich auszutauschen und aufzuklären treffen sich Eltern in München zur





Demo am 25.06.2009
10-12 Uhr Stehende Versammlung beim Max II Denkmal*
12-14 Uhr bewegende Versammlung zum Marienplatz**




Das Max II Denkmal in München befindet sich am östlichen Ende der Maximilianstrasse.

Im zweiten Teil der Demo werden wir vom Max II Denkmal (Maximilianstrasse) links abbbiegen zum Thomas Wimmering - Isartorplatz -Tal- Marienplatz gehen.
 
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Gast
Vortrag "Zur Praxis der Inobhutnahme"
Zur Praxis der Inobhutnahme

Darunter ist ein Tonband zum anklicken, sehr interessant. Frau Jäckel fasst relevante Daten zusammen, berichtet zu einzelnen Fällen, und welche Politiker sie bereits angeschrieben hat. Zum Schluß eine Aufnahme einer Inobhutnahme in der man ein kleines Kind weinen hört: Ich will nicht....​
 
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aber.....es gibt inzwischen eine zaghafte positive Entwicklung......
Inobhutnahme von Kindern: Von der Leyen mahnt Jugendämter zu Vorsicht - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE
 

Argekritiker

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Also, da wünsche ich mir, dass die Kritik auch von den Jugendämter umgesetzt wird. Schließlich vernachlässigen sie einerseits oft ihre Pflichten, dann handeln sie wieder "vorschnell".
 
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Gast
Offenbar stösst die "Kundenbetreuung" der Jugendämter auf immer weniger Gegenliebe. In einigen Jugendämter wird inzwischen über die Einrichtung von Alarmknöpfen nachgedacht.
Mönchengladbach: Alarmknopf für Jugendamt | RP ONLINE
Mönchengladbach: Prozess: Mutter droht im Jugendamt mit Messer | RP ONLINE

Das Bundesverfassungsgericht


Sie verteidigte ihre vier Babys: Tapfere Katzen-Mama schlug Fuchs in die Flucht - Ruhrgebiet - Ruhrgebiet - Bild.de



Loewe Saeugetier Raubtier Katze Grosskatze I Tiere im Tierlexikon
 

Martin Behrsing

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Äh mal eine Frage,

ich habe ja nichts dagegen wenn auch andere Themen bei uns auftauchen. Aber man könnte uns zumindest mal fragen, ob denn das Thema zu uns passt. Ich habe auch etwas Sorge, dass dies Leute anzeiht, die überhaupt nichts mit Erwerbslosigkeit zu tun haben oder wie vor nicht all zu langer Zeit irgend welche ganz üblen Leute anzog. Deshalb bedenkt dies auch dabei.
 
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Gast
Hallo Martin,
ok, ich werde versuchen mich zu mässigen, auch ich möchte nicht, dass hier im Forum üble Leute auftauchen.
Es betrifft aber dieses Forum insoweit, dass offenbar die Jugendämter gern bei sozial schwachen Familien "helfen":
Inobhutnahme von Kindern: Von der Leyen mahnt Jugendämter zu Vorsicht - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE
Arbeitslosigkeit, geringe Bildung und beengter Wohnraum sind nach Auffassung der Gießener Sozialwissenschaftlerin Uta Meier-Gräwe die zentralen Gründe, warum Jugendämter immer häufiger in Familien eingreifen müssen
Jugendamt wollte sie trennen: 6 Geschwister flüchten aus Kinderheim - News - Bild.de
Im März nahm das Leipziger Jugendamt den arbeitslosen Eltern Annett (39, Tierpflegerin) und André P. (41, Maurer) ihre sieben jüngsten Kinder weg

und hier aus dem Forum:
https://www.elo-forum.org/abbau-%FCrgerrechte/34640-jugendamt-arge-planen-fr%FChwarnsystem.html
ebenfalls aus dem Forum:
https://www.elo-forum.org/soziale-p...04-hartz-iv-kindern-droht-%E4ufiger-heim.html
Modellprojekte gegen Vernachlässigung: Kinder müssen früh geschützt werden - taz.de
Es wäre einmal interessant eine Stastik der Kindesentziehungen im Bezug arm / reich zu sehen. Ich wage einmal zu behaupten, dass meistens den armen Leuten die Kinder entzogen werden, wie man in fast jedem Artikel sehen kann. Liebe Grüße
Minuette
 

Argekritiker

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Also die meisten Jugendämter handeln viel gerechter den "Bedürftigen" gegenüber als die ARGE. Natürlich gibt es auch solche JA, die Kinder wegen jedem kleinen "Kinkerlitzchen", wie angebliche Misshandlungen aus der Familie reißen und in nicht gerade "bessere" Pflegefamilien geben. Es gab mal diesen einen Fall, wo eine Pflegemutter ihre Pflegetochter umgebracht hat.
Und das offenbar nur, weil die leibliche Familie des Mädchens "verwahrlost" gewesen sein soll.
 

Clint

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Martin, es ist ein Erwerbslosenthema, denn uns wollte eine Familienhelferin dadurch helfen, dass sie ohne Schweigepflichtentbindung mit meiner Sach-bearbeiterin der Leistungsabteilung der Arge ein Telefonat darüber führte, was ich denn so als Person für einen Eindruck mache. Sie ließ sich nur durch die Drohung mit einer Anzeige davon abhalten, auch bei meiner Fallmangerin vorstellig zu werden, um meine Verfügbarkeit mit ihren Arbeitszeiten besser abzustimmen. In Folge kam es zu einem Hilfeplangespräch mit dem Jugendamt, in dem mit Sorgerechtentzug und Familiengericht gedroht wurde. Da ich stur blieb und meine Angelegenheiten lieber selbst als mit Familienhilfe regeln wollte und das Jugendamt bereits eine beweisbare schwere Fehlleistung an uns vollbracht hatte, gaben sie dann nach , wiesen aber darauf hin, dass wir ein singulärer Fall im ganzen Bezirk wären, und dass alle anderen "betreuten" Familien gegenseitige Schweigepflichtentbindungen zwischen Schulen, Ärzten, Therapeuten und Argen und was an sonstigen Behörden noch jeweils in Frage kommen könnte und dem Jugendamt unterschreiben müßten und es auch täten. Letzteres kann ich aufgrund der massiven Drohungen durchaus verstehen, ich habe nur deshalb erfolgreich gepokert, weil ich wußte, dass mein Sohn aufgrund seiner verschiedenen Erkrankungen nur äußerst schwierig unterzubringen ist.
Ein anderer Punkt, weshalb das Jugendamt ein Erwerbslosenthema ist,
liegt schlicht im Geld. Bei meinem Sohn wurde eine Hochbegabung fest-gestellt, die sich leider bis jetzt hauptsächlich als Lernbehinderung äußert. Wenn ich mich nicht stark engagiere, ist er auf dem besten Weg zum Schulversager und versinkt in Depressionen und sozialen Verhaltensauf-fälligkeiten. Nun versuch mal mit Hartz-Kindersätzen Begabtenförderung zu betreiben! Schon für die Fahrten zu seinen Ärzten und diversen Therapien ganz zu schweigen von den Kosten, die durch seine Eßstörung entstehen, beuten wir Eltern uns bis zu letzten aus. Es ist doch kein Einzelfall, dass Kinder unvermeidbare Kosten verursachen, die von Hartz4-Eltern nicht getragen werden können, und die dann das Jugendamt auf den Plan rufen. Das kann gut gehen, wenn aber nicht, dann geht es ganz entsetzlich schief, weil dieses Amt eben keine externe Fachaufsicht kennt und der Rechtsweg nicht funktioniert Fehler dürfen bei diesem Amt einfach nicht vorkommen, weil es keine Regelungen gibt, wie damit umzugehen ist. Damit sind sowohl Jugendamtsmitarbeiter als auch betroffene Eltern überfordert.
Dass das Leben als Arbeitslose unter Hartz4 Bedingungen auch Eltern krank machen kann und damit zu Hilfebedürftigkeit der Kinder führen kann, sei nur noch am Rande erwähnt, genauso wie die Abhängigkeit von verantwortbarer Kinderbetreuung für die Erwerbsfähigkeit.
Also : Das Jugendamt ist für viele Hartz4 Eltern ein Thema
Elisabeth
 
E

ExitUser

Gast
stimmt Elisabeth, dazu habe ich heute einen Artikel in der Taz gefunden, der m.E. nach die Zusammenhänge gut zeigt:
Debatte Kinderarmut: Zurück in die fünfziger Jahre - taz.de
Lesenswert sind auch etliche Leserkommentare....
LG Minuette
 
E

ExitUser

Gast
Dienstag, 15.12.2009

Der ganze Beitrag
 
E

ExitUser

Gast
Kinder- und Jugendhilfe unter der Lupe: Demo vor dem Jugendamt der Stadt Oldenburg: Beginn am 25.02.2010 um 12 Uhr
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