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RECHTE für KINDER e.V. zum Thema Jugendamt

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Deutsches Familienrecht entspricht nicht dem internationalen Üereinkommen. :: vaterkindrechte.de ::
Prof. Klenner, einer der bekanntesten Psychologen Deutschlands, hat erklärt: "Entscheidungen von
schicksalhafter Bedeutung werden von Mitarbeitern einer Behörde getroffen, die nicht verantwortlich
gemacht werden können, auch wenn sie absichtlich verantwortungslos handeln. Dies wird ein
„rechtsfreier Raum“ genannt.“

Aber die Kompetenzen des Jugendamtes reichen sogar noch weiter.
Gemäß Artikel. 42 und 43 SGB VIII kann das Jugendamt Kinder in Obhut nehmen, ohne vorherige
Konsultation eines Familiengerichts. Der Begriff der Kindeswohlgefährdung, eine rechtliche
Voraussetzung für diese Maßnahme, ist allein der Beurteilung des Jugendamtes überlassen.
Dies bedeutet, das Jugendamt übernimmt gleichzeitig exekutive (ausführende) und judikative
(rechtsprechende) Funktionen, welches einen klaren Verstoß gegen die demokratischen Grundsätze
der „Gewaltenteilung“ bedeutet.

Darüber hinaus überschreitet das Jugendamt häufig seine Kompetenzen, ohne sanktioniert zu
werden. Gemäß Artikel. 1684 des Bürgerlichen Gesetzbuchs können Beschränkungen des Rechtes
der Eltern auf Umgang mit ihren Kindern nur durch die Familiengerichte vorgenommen werden.
Das Jugendamt hat keine Befugnis zur Entscheidung oder Anordnung.
Trotz dieser eindeutigen Regel schränkt das Jugendamt die Besuchsrechte gewöhnlich ohne eine
solche Entscheidung der Familiengerichte nach Belieben ein oder schließt sie aus.
Es kommt häufig vor, dass ein Jugendamt Eltern erpresst mit "begleiteten Besuchen ", und damit
droht, dass sie ansonsten ihre Kinder nicht wieder sehen werden.

Der Gipfel der illegalen Handlungen des Jugendamtes ist die Tatsache, dass es ablehnt,
Entscheidungen von Familiengerichten zu befolgen, die "nicht seinen Vorstellungen" entsprechen.
Es gibt Aufzeichnungen über zahlreiche Fälle, in denen das Jugendamt sich geweigert hat, Kinder
wieder zu ihren Eltern zurück zu geben, trotz Entscheidung des Familiengerichtes.
Gemäß Artikel. 235 (1) Strafgesetzbuch ist der Tatbestand des Entzugs eines Kindes von seinen Eltern
gleich zu setzen mit Kindesentführung, eine Straftat, die nicht bestraft wird, wenn sie durch das
Jugendamt begangen wird. Der Deutsche Bundestag hat schriftlich bestätigt, dass es nicht wünscht,
das "strafrechtliche Risiko" für Beamte des Jugendamtes zu vergrößern.

Schriftliche Ermahnungen der Familiengerichte werden vom Jugendamt willentlich ignoriert.
Mehrere Gerichte haben bestätigt, dass das Jugendamt an deren Entscheidungen gebunden ist, aber
all dies zeigt keine Wirkung. Das Jugendamt ignoriert einfach weiterhin diese Entscheidungen,
obwohl Fakten auf dem Tisch liegen, dass die Zeit gegen die entfremdeten Eltern arbeitet.
Über lange Zeit haben die Gerichte häufig vor diesen kriminellen Entschlüssen von Beamten des
Jugendamtes kapituliert. Unter keinen Umständen kann dies im besten Interesse des Kindes sein.

Prof. Klenner stellt fest: "Immer, wenn gerichtliche Entscheidungen widerspruchslos ignoriert
werden, wird dies wie eine Erlaubnis für weiteres willkürliches Handeln betrachtet, so dass das
Bewusstsein des ungesetzlichen Handelns überhaupt nicht entsteht. ... Die offizielle Toleranz ist der
entscheidende Auslöser, den „Point of no return“ zu überschreiten. Dies ist unmittelbar gefolgt von
noch mehr illegalem Handeln und die mangelnde Achtung der Justiz schließt sich sofort an."
Übersetzung eines Berichtes des Bündnis RECHTE für KINDER e.V. ‐ zur Anhörung bei der UN in Genf, Februar 2009
weil der Artikel so lange ist, hab ich nur diesen einen Punkt daraus herauskopiert, es lohnt sich aber unter dem angegebenen Link den kompletten Text zu lesen, der insgesammt 6 solcher Abschnitte hat. LG
Minuette
 

nine82

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#2
na endlich wirds mal bestätigt auf gut deutsch......
Hoffe das Jugendamt wird endlich irgendwann mal eingeschränkt in seiner "macht" oder mal zurechtgewiesen oder es wird endlich mal geprüft was fehltentscheidungen waren und was nicht
 

Kleeblatt

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#3
Immer wieder interessante Beispiele zu unserer "Demokratie", in welcher einige Mitarbeiter von Behörden oder sogar GbmH mehr Rechte haben als Gottvater selber.

Während die Einen, je nach Tageslaune, mal eben ein paar Sanktionen beschließen gegen die sich der Betroffene erst einmal nicht wehren kann, dananch die entsprechenden Gerichtsurteile oft genug auch immer noch ignoriert werden,

- langen Andere bei den Kindern zu und lassen sich ebenfalls nicht von Gerichtsurteilen aus der Ruhe bringen.

Das hat seit langer Zeit System und nimmt zu.
 

nine82

Elo-User/in

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#4
langer zeit? lange zeit ist untertrieben.
was in dem bericht steht, ohjee, kann ich zbsp bestätigen also einige fakten. Früher wurd ich nur belächelt wenn ich sagte "jugendamt handelt eh nur nach vorurteilen und persönlicher meinung" nun seh ich das ich richtig lag .... mag nicht auf alle mitarbeiter zutreffn aber auf die ,die ich bisher kennenlernen durfte schon.
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
Zorro Weißer - Der entsorgte Zahlvater: Jugendamt, gib uns unsere Kinder zurück!
Liebe Eltern, fühlt auch ihr Euch betroffen von Jugendamtswillkür?
Das Jugendamt hat Euch Euer Liebstes genommen und Ihr wisst nicht mehr weiter?
Es hält auch in Eurem Fall an der Inobhutnahme fest, obwohl keine ersichtlichen Gründe vorliegen?
Ein Trost: Ihr seid nicht allein.
Mit Euch leiden Unzählige andere unter den Ungerechtigkeiten dieses Amtes.

Es reicht jedoch nicht, dass der Kreis der Opfer hierum Bescheid weiß. Der Druck der fragenden und Antworten fordernden Öffentlichkeit wird notwendig sein, um das Amt zu ordentlichem, kindeswohlorientierten Arbeiten zu bewegen.
Daher die Bitte an Alle: Informiert Euch in Presse, Fernsehen, Internet über die Handlungsweisen der Jugendämter und stellt Euch die Frage, wieviel dies mit "Handeln zum Kindeswohl" gemein hat. - Und dann stellt diese Fragen laut.

Berichte im Internet u.a. unter DasErste.de - [Panorama] - Die Themen im Überblick, hier Suche: "Jugendämter";
http://presseblog.blogger.de (hier: Westfalen-Blatt Bericht und Interview mit unzähligen Leserkommentaren; Link zum Arbeitsdokument des Europäischen Parlaments vom 19.1.09)

Das Jugendamt schiebt oft psychische Überlastung und Verwirrtheit vor.
Eventuell noch eine unaufgeräumte Wohnung.
Oftmals reicht es jedoch schon aus, beim Jugendamt um Hilfe gebeten zu haben -
sei es um eine Hilfe im Haushalt oder eine Förderungsmöglichkeit für das Kind.
Misshandlung des Kindes wird auch gern vorgeworfen. - Ob Schule / Kindergarten nach der übereilten Inobhutnahme beteuern, dass es ein Unfall beim Spiel war, interessiert das Amt nicht,
hat es die Kinder erst einmal in seinen Besitz gebracht.
Eltern sind fortan nur noch lästiges Beiwerk, das ständig Kontakte zum Kind anfordert.
Pflege- und Heimplätze gibt es in Mengen. Damit diese effizient arbeiten können,
ist eine etwa gleichbleibende Anzahl von Kindern erwünscht.
Seitdem die Öffentlichkeit das Jugendamt wegen der praktisch unter den Augen des Jugendamtes zu Tode gekommenen Kinder wieder sehr kritisch ins Auge gefasst hat,
nimmt es um so hemmungsloser reihenweise Kinder in Obhut.
Hierfür gibt das Amt meist keine konkreten Gründe an, gegen die man sich verwehren könnte,
sondern verliert sich in schwammig ausgedrückten Allgemeinheiten.

Natürlich gibt es Fälle von übler Verwahrlosung und Kindesmisshandlung. Hier ist es gut und sinnvoll, dass das Jugendamt eingreift, und die Kinder aus ihrer schlimmen Situation befreit.
Wir sprechen jedoch von der immer größer werdenden Anzahl ungerechtfertigter Inobhutnahmen, bei denen Kinder aus einem intakten, sich liebevoll kümmernden Umfeld herausgerissen werden.

Wollt auch Ihr daran mitwirken, dass diesem Treiben ein Ende gesetzt wird?
"Füße stillhalten" und hoffen, dass das Amt sich besinnt und menschlich handelt, bringt in den meisten Fällen nichts. - Zu Viele von uns haben lange darauf gesetzt.
Das Amt heuchelte ein "Miteinander" und "gute Zusammenarbeit", ging aber tatsächlich keinen Schritt in Richtung Rückführung der Kinder.
Wir laden Euch ein zum
Treff der Jugendamtsgeschädigten Eltern
Samstag, 6.Juni, 15 Uhr,
Jahnplatz Bielefeld.
Kommt zahlreich zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Gemeinsam haben wir die Chance, dem Amt wirkungsvoll etwas entgegenzusetzen.
Kontakt: E-Mail: MeinKind7@aol.com Telefon: 05221 - 83750



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Ich hab mir erlaubt das mal aus dem Net zu kopieren, und stelle es hier mal zur Diskussion. Leider lebe ich am anderen Ende Deutschlands, sonst würde ich dort teilnehmen. LG
Minuette
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#6
Kinderklau



Demonstration in München: Eltern bitten: Gebt uns unsere Kinder zurück


Die steigenden Zahlen der Inobhutnahmen in Deutschlands Jugendämter führen zu zunehmendem Widerstand in Elternkreisen. Voreiliges Eingriffshandeln, einseitige und manchmal auch wahrheitswidrige Vorträge vor Familiengerichten, unwissenschaftliche Begutachtungen, grundgesetz- und gesetzeswidrige Vorgehensweisen von Jugendämtern und Familiengerichten treibt betroffene Eltern auf die Straße.


Kindeswohlgefährdung liegt aus Sicht zahlreicher Sozialpädagogen bereits vor, wenn ein Verdacht vorliegt. "Fehlentscheidungen" werden nicht revidiert. Die Liste der Fehleinschätzungen ist lang und die Liste der fremd untergebrachten Kinder hat sich in den letzten Jahren vervielfacht.



Auch die Autorin des Blogs muss erleben, dass ein Kindesentzug von jetzt auf nachher nichts Ungewöhnliches mehr ist. In vielen Fällen können Jugendämter nicht angeben warum eine Fremdunterbringung notwendig ist .



Jugendämter agieren in Deutschland ohne jegliche Aufsicht(sbehörden). Tatsächlich überprüft niemand, ob gegen Gesetze verstossen wird oder Inobhutnahmen und Sozialpädagogische Familienhilfen unter Zwang sinnvoll, angemessen und rechtmässig sind. Um sich auszutauschen und aufzuklären treffen sich Eltern in München zur





Demo am 25.06.2009
10-12 Uhr Stehende Versammlung beim Max II Denkmal*
12-14 Uhr bewegende Versammlung zum Marienplatz**




Das Max II Denkmal in München befindet sich am östlichen Ende der Maximilianstrasse.

Im zweiten Teil der Demo werden wir vom Max II Denkmal (Maximilianstrasse) links abbbiegen zum Thomas Wimmering - Isartorplatz -Tal- Marienplatz gehen.
 
E

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  Th.Starter/in  
#7
Vortrag "Zur Praxis der Inobhutnahme"
Zur Praxis der Inobhutnahme

Am 9. 5. 2009 hielt die Buch-Autorin und Journalistin Dr. Karin Jäckel (www.karin-jaeckel.de), die u.a. durch Publikationen über die Ausgrenzung von Vätern und Müttern aus dem Leben ihrer Kinder auf die meist lebenslang traumatischen Folgen der Kindesentziehung aufmerksam macht, einen Vortrag zur "Praxis der Inobhutnahme" von Kindern und Jugendlichen durch das Jugendamt.
Dieser Vortrag wurde im Rahmen eines Symposiums präsentiert, welches das "Familiennetzwerk" unter Leitung der Kinderärztin Maria Steuer zum Thema "Familie unter Druck" im schönen Ambiente der Alten Oper Erfurt veranstaltete.
Die Moderation lag bei dem bekannten Deutschlandfunk-Moderator Jürgen Liminski, der ebenfalls auf der Tonaufnahme des Vortrags zu hören ist.
Höhepunkt und Abschluss des hier zu hörenden Vortrags von Karin Jäckel bildet ein authentisches Klangbeispiel, welches zeigt, was eine so freundlich "Inobhutnahme" genannte Kindesentziehung für Kinder bedeutet.
Darunter ist ein Tonband zum anklicken, sehr interessant. Frau Jäckel fasst relevante Daten zusammen, berichtet zu einzelnen Fällen, und welche Politiker sie bereits angeschrieben hat. Zum Schluß eine Aufnahme einer Inobhutnahme in der man ein kleines Kind weinen hört: Ich will nicht....​
 
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  Th.Starter/in  
#9
aber.....es gibt inzwischen eine zaghafte positive Entwicklung......
Inobhutnahme von Kindern: Von der Leyen mahnt Jugendämter zu Vorsicht - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE
32.300 mal – so häufig griffen die Jugendämter im vergangenen Jahr in Familien ein, um Kinder zu schützen. Die Zahl ist alarmierend, denn sie bedeutet im Vergleich zum Jahr 2005 einen Anstieg um 26 Prozent. Familienministerin von der Leyen übt harte Kritik – am Vorgehen der Jugendämter, nicht an den Familien.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat angesichts der gestiegenen Zahl von Inobhutnahmen, die Jugendämter dazu aufgefordert, Kinder nur nach genauer Fehleranalyse aus den Familien zu holen. „Solche Entscheidungen sind für die Jugendämter immer eine Gratwanderung“, sagte die Ministerin WELT ONLINE.
 
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#10
Also, da wünsche ich mir, dass die Kritik auch von den Jugendämter umgesetzt wird. Schließlich vernachlässigen sie einerseits oft ihre Pflichten, dann handeln sie wieder "vorschnell".
 
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  Th.Starter/in  
#11
Offenbar stösst die "Kundenbetreuung" der Jugendämter auf immer weniger Gegenliebe. In einigen Jugendämter wird inzwischen über die Einrichtung von Alarmknöpfen nachgedacht.
Mönchengladbach: Alarmknopf für Jugendamt | RP ONLINE
Mönchengladbach (RP) Mitarbeiter vom Jugendamt haben immer häufiger mit aggressiven Kunden zu tun. Gewalttätige Übergriffe sind keine Ausnahmen. Ein Alarmsystem soll die Verwaltungsmitarbeiter schützen.
Alarmstufe rot: Per Knopfdruck können Mitarbeiter, die in eine gefährliche Situation geraten sind, über Computer einen Hilferuf losschicken. Mehr zum Thema unter www.rp-online.de/moenchengladbach
Jedes Mal, wenn die 39-jährige Sozialarbeiterin in ihrer Küche die Schublade aufzieht und das Fleischermesser sieht, muss sie an den gewalttätigen Übergriff im Jugendamt denken.
Denn mit einem ähnlichen Messer wurde ihre Kollegin am 14. Januar in ihrem Büro von einer jungen Mutter bedrängt, die ihre Kinder zurück haben wollte. Die Mutter war außer sich vor Wut, schrie und hielt die Klinge immer wieder an den Hals und den Bauch der Kollegin.
"Ich habe versucht, die Angreiferin wegzuziehen, aber es ging nicht. Sie war wie starr", sagte die Jugendamtsmitarbeiterin, die zur Hilfe geeilt war, vor Gericht aus. Das Opfer des Angriffs muss Höllenqualen erlitten haben. Sieben Wochen war die Verwaltungsangestellte nach dem Übergriff krank geschrieben. Heute arbeitet sie nicht mehr im Jugendamt.
Mönchengladbach: Prozess: Mutter droht im Jugendamt mit Messer | RP ONLINE

Das Bundesverfassungsgericht

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garantiert den Eltern das Recht auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder. Die Erziehung des Kindes ist damit primär in die Verantwortung der Eltern gelegt, wobei dieses "natürliche Recht" den Eltern nicht vom Staate verliehen worden ist, sondern von diesem als vorgegebenes Recht anerkannt wird. Die Eltern können grundsätzlich frei von staatlichen Einflüssen und Eingriffen nach eigenen Vorstellungen darüber entscheiden, wie sie die Pflege und Erziehung ihrer Kinder gestalten und damit ihrer Elternverantwortung gerecht werden wollen
(vgl. BVerfGE 60, 79 <88>). Diese primäre Entscheidungszuständigkeit der Eltern beruht auf der Erwägung, dass die Interessen des Kindes am besten von den Eltern wahrgenommen werden. Dabei wird sogar die Möglichkeit in Kauf genommen, dass das Kind durch einen Entschluss der Eltern Nachteile erleidet (vgl. BVerfGE 34, 165 <184>). In der Beziehung zum Kind muss das Kindeswohl die oberste Richtschnur der elterlichen Pflege und Erziehung sein (vgl. BVerfGE 60, 79 <88> m.w.N.).Eine gerichtliche Entscheidung, nach der die Trennung des Kindes von seinen Eltern fortdauern kann, ist mit dem in Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 GG gewährleisteten Elternrecht nur dann vereinbar, wenn ein schwerwiegendes - auch unverschuldetes - Fehlverhalten und entsprechend eine erhebliche Gefährdung des Kindeswohls vorliegen. Nicht jedes Versagen oder jede Nachlässigkeit der Eltern berechtigt den Staat auf der Grundlage seines ihm nach Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG zukommenden Wächteramtes (vgl. BVerfGE 7, 320 <323>; 59, 360 <376>), jene von der Pflege und Erziehung ihres Kindes auszuschalten oder gar selbst diese Aufgabe zu übernehmen (vgl. BVerfGE 24, 119 <144 f.>; 60, 79 <91>). Das elterliche Fehlverhalten muss daher ein solches Ausmaß erreichen, dass das Kind bei einem Verbleiben in der Familie in seinem körperlichen, geistigen oder seelischen Wohl nachhaltig gefährdet ist (vgl. BVerfGE 60, 79 <91>).
Sie verteidigte ihre vier Babys: Tapfere Katzen-Mama schlug Fuchs in die Flucht - Ruhrgebiet - Ruhrgebiet - Bild.de

Sie verteidigte ihre vier Babys Tapfere Katzen-Mama schlug Fuchs in die Flucht
Von PATRICIA FAHRNSCHON
Ängstlich sitzt die kleine Katze auf dem Behandlungstisch in der Dortmunder Tierklinik. Die Narben an den kahlgeschorenen Seiten ihres mageren Körpers erinnern an ihren schwersten Kampf: Diese tapfere Katzenmami verteidigte das Leben ihrer vier Babys mit dem Herz einer Löwin!
Gabi Bayer (43) von der Tierschutzorganisation Arche 90: „Auf dem Gelände einer Recycling-Firma hatte ein Fuchs die wildlebende Katzenfamilie bedroht. Nach einer heftigen Auseinandersetzung schlug die Mutter ihn in die Flucht.“
Vergrößern
Ein Fuchs hatte die Katzenfamilie angegriffen
Dabei war die etwa dreijährige braun-schwarz-weiß gefärbte „Glückskatze“ bereits vorher am Ende ihrer Kräfte. Tierärztin Malinda Wächter (26): „Sie litt unter schwerem Katzenschnupfen, wog nur noch 2,5 Kilo.“
Während die acht Wochen alten Jungen in Pflegestellen leben, wird ihre Mama mit Infusionen und Futter aufgepäppelt. Malinda Wächter: „Sie bekam auch Antibiotika. Gerade Fuchsbisse können schlimme Infektionen auslösen.“
Aber schon bald suchen Mutter und Kinder liebevolle Besitzer!

Loewe Saeugetier Raubtier Katze Grosskatze I Tiere im Tierlexikon
Löwen können sich das ganze Jahr über fortpflanzen. Der Rudelführer paart sich in der Regel mit mehreren Weibchen seines Rudels.
Nach einer Tragzeit von 100 bis 116 Tagen bringt das Weibchen 2 bis 4, selten sogar bis zu 7 Junge mit einem Gewicht von etwa 1300 g zur Welt. Die Jungen kommen blind zur Welt und öffnen ihre Augen mit etwa 10 Tagen. Mit 3 bis 4 Wochen beginnen die Jungen mit dem Laufen. Da meistens mehrere Weibchen gleichzeitig Junge haben, kommt es immer wieder vor, dass die Jungen von den anderen Weibchen mitgesäugt werden. Die Jungen werden mit 6 bis 7 Monaten entwöhnt.
Die Jungen werden von den Müttern gut geschützt. Nur wenn ein neuer Anführer ein Rudel übernimmt, tötet er in der Regel alle Jungen, die im Rudel leben, um möglichst schnell seine eigenen Gene zu verbreiten. Die Mütter verteidigen ihre Jungen auch gegen ihn und nehmen auch den daraus resultierenden eigenen Tod in Kauf.
Weibchen werden mit etwa 3 Jahren geschlechtsreif, Männchen dagegen erst mit 5 bis 6 Jahren.
 

Martin Behrsing

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#12
Äh mal eine Frage,

ich habe ja nichts dagegen wenn auch andere Themen bei uns auftauchen. Aber man könnte uns zumindest mal fragen, ob denn das Thema zu uns passt. Ich habe auch etwas Sorge, dass dies Leute anzeiht, die überhaupt nichts mit Erwerbslosigkeit zu tun haben oder wie vor nicht all zu langer Zeit irgend welche ganz üblen Leute anzog. Deshalb bedenkt dies auch dabei.
 
E

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#13
Hallo Martin,
ok, ich werde versuchen mich zu mässigen, auch ich möchte nicht, dass hier im Forum üble Leute auftauchen.
Es betrifft aber dieses Forum insoweit, dass offenbar die Jugendämter gern bei sozial schwachen Familien "helfen":
Inobhutnahme von Kindern: Von der Leyen mahnt Jugendämter zu Vorsicht - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE
Arbeitslosigkeit, geringe Bildung und beengter Wohnraum sind nach Auffassung der Gießener Sozialwissenschaftlerin Uta Meier-Gräwe die zentralen Gründe, warum Jugendämter immer häufiger in Familien eingreifen müssen
Jugendamt wollte sie trennen: 6 Geschwister flüchten aus Kinderheim - News - Bild.de
Im März nahm das Leipziger Jugendamt den arbeitslosen Eltern Annett (39, Tierpflegerin) und André P. (41, Maurer) ihre sieben jüngsten Kinder weg
und hier aus dem Forum:
http://www.elo-forum.org/abbau-%FCrgerrechte/34640-jugendamt-arge-planen-fr%FChwarnsystem.html
Demnach könnte das von Jugendamt und Arge geplante „Frühwarnsystem“, das auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung innerhalb der Familie hinweisen soll, schon bald in Kraft treten. „Wir haben eine Vereinbarung getroffen, dass uns die Arge künftig mitteilt, wenn es Familien gibt, die in deutlich zu kleinen Wohnungen leben“, erklärte Schmitz. Schließlich könne ein beengstes Wohnen eine mögliche Kindeswohlgefährdung mit sich bringen.
ebenfalls aus dem Forum:
http://www.elo-forum.org/soziale-po...04-hartz-iv-kindern-droht-%E4ufiger-heim.html
Doch so gravierende Schwierigkeiten, dass die Kinder in ein Heim oder zu Pflegeeltern gegeben werden, treten gehäuft bei Hartz-IV-Familien oder Alleinerziehenden auf. Dies zeigt eine Analyse des Deutschen Jugendinstituts und der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik.
Modellprojekte gegen Vernachlässigung: Kinder müssen früh geschützt werden - taz.de
Auf der Broschüre knabbert ein Baby fröhlich an der Nase seiner Mutter. Liebe, Ruhe, Zufriedenheit strahlt das Foto aus. Solche Flyer des Projekts "Pro Kind" sollen Eltern ansprechen, die das Leben mit Kind als anstrengend und überfordernd empfinden. "Dieses Projekt wäre vielleicht etwas für Sie", würde der Gynäkologe im besten Fall zu einer schwangeren Frau sagen, von der er vermutet: Sie hat wenig Geld und große Angst.
Mit ihrer Einwilligung würde eine Woche später eine Hebamme oder Sozialarbeiterin vorbeikommen, die sie bis zum zweiten Geburtstag des Kindes wöchentlich oder vierzehntäglich betreut. In Niedersachsen, Bremen und Sachsen werden mehrere hundert Frauen durch "Pro Kind" so begleitet. "Pro Kind" ist eines von zehn Modellprojekten, die das Bundesfamilienministerium seit zwei Jahren finanziell fördert, damit Risiko-Eltern frühzeitig unterstützt werden. .......

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen sagte am Montag: "Den entscheidenden Zugang zu den Eltern haben wir rund um die Geburt." Hier müssten Fachleute routinemäßig fragen: Wie ist die Situation der Mutter? Es gelte, früh Risiken wie Überforderung der Eltern oder Armut zu erkennen. "Das kann ein Kinderleben retten.".....
Bei der Betreuung gefährdeter Frauen durch "Pro Kind" sollen Versäumnisse von Behörden rechtzeitig aufgefangen werden. Wichtig sei vor allem, in den Hausbesuchen mit den Frauen nicht nur über Alltagsprobleme zu sprechen, sondern eine Lebensperspektive zu entwerfen - etwa, wie eine Ausbildung mit Kind funktionieren könne, sagt Anna Maier-Pfeiffer von "Pro Kind" in Niedersachsen. "Unsere Familienbegleiter erinnern gefährdete Mütter vor allem an ihre Stärken."
Es wäre einmal interessant eine Stastik der Kindesentziehungen im Bezug arm / reich zu sehen. Ich wage einmal zu behaupten, dass meistens den armen Leuten die Kinder entzogen werden, wie man in fast jedem Artikel sehen kann. Liebe Grüße
Minuette
 
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#14
Also die meisten Jugendämter handeln viel gerechter den "Bedürftigen" gegenüber als die ARGE. Natürlich gibt es auch solche JA, die Kinder wegen jedem kleinen "Kinkerlitzchen", wie angebliche Misshandlungen aus der Familie reißen und in nicht gerade "bessere" Pflegefamilien geben. Es gab mal diesen einen Fall, wo eine Pflegemutter ihre Pflegetochter umgebracht hat.
Und das offenbar nur, weil die leibliche Familie des Mädchens "verwahrlost" gewesen sein soll.
 

Clint

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#15
Martin, es ist ein Erwerbslosenthema, denn uns wollte eine Familienhelferin dadurch helfen, dass sie ohne Schweigepflichtentbindung mit meiner Sach-bearbeiterin der Leistungsabteilung der Arge ein Telefonat darüber führte, was ich denn so als Person für einen Eindruck mache. Sie ließ sich nur durch die Drohung mit einer Anzeige davon abhalten, auch bei meiner Fallmangerin vorstellig zu werden, um meine Verfügbarkeit mit ihren Arbeitszeiten besser abzustimmen. In Folge kam es zu einem Hilfeplangespräch mit dem Jugendamt, in dem mit Sorgerechtentzug und Familiengericht gedroht wurde. Da ich stur blieb und meine Angelegenheiten lieber selbst als mit Familienhilfe regeln wollte und das Jugendamt bereits eine beweisbare schwere Fehlleistung an uns vollbracht hatte, gaben sie dann nach , wiesen aber darauf hin, dass wir ein singulärer Fall im ganzen Bezirk wären, und dass alle anderen "betreuten" Familien gegenseitige Schweigepflichtentbindungen zwischen Schulen, Ärzten, Therapeuten und Argen und was an sonstigen Behörden noch jeweils in Frage kommen könnte und dem Jugendamt unterschreiben müßten und es auch täten. Letzteres kann ich aufgrund der massiven Drohungen durchaus verstehen, ich habe nur deshalb erfolgreich gepokert, weil ich wußte, dass mein Sohn aufgrund seiner verschiedenen Erkrankungen nur äußerst schwierig unterzubringen ist.
Ein anderer Punkt, weshalb das Jugendamt ein Erwerbslosenthema ist,
liegt schlicht im Geld. Bei meinem Sohn wurde eine Hochbegabung fest-gestellt, die sich leider bis jetzt hauptsächlich als Lernbehinderung äußert. Wenn ich mich nicht stark engagiere, ist er auf dem besten Weg zum Schulversager und versinkt in Depressionen und sozialen Verhaltensauf-fälligkeiten. Nun versuch mal mit Hartz-Kindersätzen Begabtenförderung zu betreiben! Schon für die Fahrten zu seinen Ärzten und diversen Therapien ganz zu schweigen von den Kosten, die durch seine Eßstörung entstehen, beuten wir Eltern uns bis zu letzten aus. Es ist doch kein Einzelfall, dass Kinder unvermeidbare Kosten verursachen, die von Hartz4-Eltern nicht getragen werden können, und die dann das Jugendamt auf den Plan rufen. Das kann gut gehen, wenn aber nicht, dann geht es ganz entsetzlich schief, weil dieses Amt eben keine externe Fachaufsicht kennt und der Rechtsweg nicht funktioniert Fehler dürfen bei diesem Amt einfach nicht vorkommen, weil es keine Regelungen gibt, wie damit umzugehen ist. Damit sind sowohl Jugendamtsmitarbeiter als auch betroffene Eltern überfordert.
Dass das Leben als Arbeitslose unter Hartz4 Bedingungen auch Eltern krank machen kann und damit zu Hilfebedürftigkeit der Kinder führen kann, sei nur noch am Rande erwähnt, genauso wie die Abhängigkeit von verantwortbarer Kinderbetreuung für die Erwerbsfähigkeit.
Also : Das Jugendamt ist für viele Hartz4 Eltern ein Thema
Elisabeth
 
E

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  Th.Starter/in  
#16
stimmt Elisabeth, dazu habe ich heute einen Artikel in der Taz gefunden, der m.E. nach die Zusammenhänge gut zeigt:
Debatte Kinderarmut: Zurück in die fünfziger Jahre - taz.de
Seither hat sich die soziale Arbeit zwar grundlegend verbessert, dennoch versagt die Kinder- und Jugendhilfe auch heute, weil sie wie vor 50 Jahren in dem Denkfehler verharrt, für die Entwicklungsschäden von Kindern seien allein deren Eltern verantwortlich. Politische Entscheidungen, welche die Probleme in den Familien erst verursachen, werden ignoriert.
.................
Inzwischen leben 2,5 Millionen Kinder an der Armutsschwelle. Rund 2 Millionen Minderjährige sind auf Hartz IV angewiesen, wie der aktuelle Monatsbericht für Juli ausweisen wird, den die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag veröffentlicht. Natürlich sind die allermeisten Kinder nicht von Misshandlung oder Vernachlässigung seitens ihrer Eltern bedroht.
Aber die schlechte soziale Lage, der alltägliche Stress und der erlebte Ausschluss führen dazu, dass die Kinder in ihrer Entwicklung massiv benachteiligt sind. Seelische und körperliche Krankheitssymptome treten bei ihnen um ein Vielfaches häufiger auf; sie haben eine um etwa zehn Jahre geringere Lebenserwartung als Kinder, die in Wohlstand und sicheren sozialen Verhältnissen leben. Bei der Bildung herrscht ebenfalls krasse Ungerechtigkeit.
Diese eindeutige Benachteiligung der Unterschichten hebelt Grundrechte aus und verletzt die UN-Kinderrechtskonvention. Und die Antwort der Kinder- und Jugendhilfe? Sie verstärkt allein die pädagogischen Hilfen und Kontrollen, obwohl sie nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz verpflichtet wäre, zum Abbau von Benachteiligung und zur Schaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien beizutragen.
So ist nachgewiesen, dass in Heimen ganz überwiegend Kinder und Jugendliche aus Armutsfamilien leben. Bekannt ist auch, dass die Hälfte der Kinder von allein erziehenden Müttern zu wenig zum Leben hat und auf staatliche Unterstützung angewiesen ist. Doch die Kinder- und Jugendhilfe beschränkt sich auf den Versuch von Reparatur und Linderung. Sozialpädagogik ersetzt den Protest bei Politik und Verfassungsgericht.
Nach der UN-Kinderrechtskonvention muss das Kindeswohl bei allen Maßnahmen oder Gesetzen vorrangig berücksichtigt werden, die Kinder betreffen. Doch Einwände von Jugendämtern gegen Hartz IV sind nicht bekannt, obwohl diese Reform die Kinderarmut etwa verdoppelt hat.
Auch gegen die Höhe der Regelsätze wurde nicht protestiert, obwohl sie nicht ausreichen, um ein Kind gesund zu ernähren. Im Übrigen hat die Bundesregierung bislang versäumt, den fälligen Bericht über den Stand der Umsetzung von Kinderrechten an den zuständigen UN-Ausschuss zu schicken.
...........................
Die Politik rüstet sich für die absehbaren Folgen der Wirtschaftskrise und gegen die Opfer der wachsenden Ungerechtigkeit. Schon fordert der hessische Innenminister (wie auch der Berliner Innensenator) geschlossene Heime für "kriminelle Kinder" - im Extremfall sollen schon siebenjährige eingewiesen werden.
Wenn die Kinder- und Jugendhilfe hier nicht protestiert, wird sie zum Reparaturbetrieb einer ungerechten, gespaltenen Gesellschaft und stellt sich in den Dienst der aktuellen Politik, nicht aber der Rechte von Kindern.
Lesenswert sind auch etliche Leserkommentare....
LG Minuette
 
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  Th.Starter/in  
#17
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  Th.Starter/in  
#18
Dienstag, 15.12.2009

Die vom Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen gegenüber zwei Erzieherinnen ausgesprochene und gegenüber einer dritten Erzieherin angedrohte Kündigung wegen des Verdachts einer Kindeswohlgefährdung werden zurückgenommen...

...Hintergrund:
Bei einer unangekündigten Kontrolle in der kommunalen Kindertagesstätte Lohmener Straße wurde am 24. November 2009 durch Mitarbeiter des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen festgestellt, dass Krippenkinder zum Mittagsschlaf in Bettdecken eingewickelt und die Decken mit Stoffwindeln in Bauchhöhe zusammengebunden wurden. Zusätzlich fand man die Betten an den Seiten und auf der Oberseite mit Windeln zugehangen vor. Auf den Köpfen weniger Kinder fanden sich Stoffwindeln. Die Stadt sprach daraufhin fristlose Kündigungen gegenüber den verantwortlichen Erzieherinnen aus und stellte eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Dresden wegen des Verdachts einer Kindeswohlgefährdung.
Der ganze Beitrag
 
E

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  Th.Starter/in  
#19
Kinder- und Jugendhilfe unter der Lupe: Demo vor dem Jugendamt der Stadt Oldenburg: Beginn am 25.02.2010 um 12 Uhr
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Die Veranstalter kündigen an:
Hiermit geben wir öffentlich bekannt,

dass am 25.02.2010, um 12:00 Uhr
- Versammlung -
und um 13:00 Uhr
- Auftaktkundgebung -
vor dem Jugendamt der Stadt Oldenurg (Oldb) in der Bergstr. 25,
in Oldenburg u.a. eine Demo stattfindet.

Hintergrund dieser Demo ist die willkürliche Inobhutnahme der sechs Kinder der Familie E. aus Oldenburg am 25.02.2009 um 17:00 Uhr, darunter das Jüngste mit 3 Monaten, welches von der Mutter noch gestillt worden ist.​

Die Gerichte konnten somit nicht mehr rechtzeitig angerufen werden. Ein absoluter Verfassungsbruch aus Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG mit §§ 123 Abs. 1, 80 Abs. 5 VwGO. Ein Protokoll über die Inobhutnahme liegt weder dem Amtsgericht - Familiengericht - noch dem Oberlandesgericht Oldenburg - Familiensenat -, den leiblichen Eltern und dem bevollmächtigten Rechtsanwalt Patrick Katenhusen aus Oldenburg vor.

Einer schriftlichen Aufforderung an das Jugendamt der Stadt Oldenburg - des Beistandes der Familie nach § 13 SGB X -, doch "ENDLICH" dass Protokoll über die Inobhutnahme allen Beteiligten zugänglich zu machen, wurde bis dato keine Folge geleistet. Die Inobhutnahme stellt ein Verwaltungsakt im Sinne von § 31 SGB X da. Es handelt sich hierbei um einen doppelten Verwaltungsakt, nämlich:​
a) die Inobhutnahme als solche und
b) die sofortige Vollziehung des Verwaltunsgaktes.​

Eine ordnungsgemäße Rechtsbehelfsbelehrung wurde den Eltern nach Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG mit §§ 123 Abs. 1 mit 80 Abs. 5 VwGO n i c h t erteilt.

Es darf in der Bundesrepublik Deutschland n i c h t angehen, dass Angestellte oder Beamte/Beamtinnen des Jugendamtes der Stadt Oldenburg besser gestellt werden, wie ein Berufsrichter oder eine Berufsrichterin, vgl. auch Art. 92 , 97 GG mit Art. 101 Abs. 1 Satz 1 GG - Sondergericht oder Ausnahmegericht eines Jugendamtes: "NEIN DANKE"!!! - mit § 132 StGB.​
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Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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