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Rechte bei künstlerischen Arbeiten

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SERGIUS

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#1
Ich habe ein Angebot vom Jobcenter erhalten für einen 1 Euro Job.
Es handelt sich um eine künstlerische Tätigkeit.Ein Film soll erstellt werden, der später auch in der Öffentlichkeit gezeigt und archiviert werden soll.
Die Firma, für die ich diesen Film erstellen soll, weigert sich, mir 50 Prozent der Aufführungsrechte einzuräumen und behauptet, daß das Jobcenter dies so bestimmt habe.
Meine Sachbearbeiterin beim Jobcenter sagte, sie wisse nichts davon.

Nun meine Frage konkreter:
Wie ist es grundsätzlich mit künstlerischen Arbeiten im Rahmen eines 1 Euro Jobs: (Malerei,Musikkompositionen,Fotografie, Film,Texte)

Wer besitzt grundsätzlich die Rechte an einem sog. "Kunstwerk"?
 

michel73

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#2
So lange du deine Rechte nicht abtrittst hast "du" zb bei einem Foto das du "Fotografiert" hast, das Urheberrecht.

Nach § 7 UrhG ist Urheber eines Werkes dessen Schöpfer. In der Regel ist dies der Fotograf. Er ist derjenige, der für die gestalterischen und technischen Umstände verantwortlich ist. Auch wenn das Werk im Auftrag des Bestellers geschaffen worden ist, ist der Schöpfer des Werkes der Urheber, nicht der Auftraggeber. Diesem stehen keine Rechte zu, außer ihm werden Nutzungsrechte (§§ 31 ff. UrhG) eingeräumt.



Auch bei einem z.B. in einer Werbeagentur angestellten Fotografen, ist dieser Urheber und es stehen ihm zunächst die Nutzungsrechte zu (§ 43 UrhG). Nur ist bei angestellten Fotografen (Was du ja nicht bist) zu berücksichtigen, dass, wenn sie ein Foto innerhalb eines arbeitsvertraglichen Auftrags mit den Mitteln des Arbeitgebers herstellen, die Nutzungsrechte dem Arbeitgeber zugute kommen. Das Urheberrecht gesteht in diesen Fällen dem Fotografen nur zu, als Fotograf genannt zu werden. Die Einräumung von Nutzungsrechten ist bereits mit dem Arbeitsentgelt abgegolten.



Was für Rechte können Anderen eingeräumt werden?


Der Urheber hat zunächst das Recht darüber zu entscheiden, ob sein Bild überhaupt veröffentlicht werden soll. Weitere Rechte sind vor allem das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und/oder Ausstellung. Geschieht eine dieser Nutzungen ohne seine Zustimmung, kann er rechtlich dagegen vorgehen. Er kann verlangen, dass die konkrete Form der Verwertung unterlassen wird und evtl. Schadensersatzansprüche geltend machen (§ 97 UrhG). Außerdem kann er Auskunft darüber verlangen, wo und in welchem Umfang das Bild veröffentlicht wurde (§ 101a UrhG).




Wenn alle Nutzungsarten genannt werden, ist es selbstverständlich möglich exklusiv und unwiderruflich jegliche Nutzungsrechte an einem Foto Dritten zu übertragen. Dies ist für Fotoagenturen existenziell. Aber nach der neueren Gesetzgebung ist zu berücksichtigen, dass solcherlei Rechteübertragungen sich im Honorar niederschlagen müssen. Denn nach neuerer Reform steht den Urhebern grundsätzlich ein angemessenes Honorar zu, dieses bestimmt sich auch nach dem Umfang der eingeräumten Nutzungsrechte. Als angemessen gelten üblicherweise Tarifvereinbarungen, Preislisten von Verwertungsgesellschaften sowie Honorarempfehlungen von Berufsverbänden.

Das Urheberrecht des Fotografen

 
E

ExitUser

Gast
#3
Ich habe ein Angebot vom Jobcenter erhalten für einen 1 Euro Job.
Was um Himmels Willen ist das für ein 1-Euro-Job?

Wenn mit "Deiner Hände Arbeit" jemand richtig Kohle verdient, dann ist dieser Job mit Sicherheit nicht zusätzlich. Kannst Du mal die Zuweisung hier einstellen?
 

SERGIUS

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#4
Vielen Dank, michel73 für die rasche Antwort.Bei einem 1 Job ist das ja nicht gerade eine rosige Aussicht.
Ich muss allerdings noch anflechten, daß der film auf gerätschaften des auftraggebers erstellt wird. somit dürfte die chance auf eine teilhabe an den nutzungsrechten ja prinzipiell gegen null gehen.
 

silver

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#5
Hab ich auch erlebt.
Ein Euro Job als Filmemacher, Cutter etc.

Und auf der hp des "Auftraggebers"
war das Angebot, Kameraleute für 50 Euro/Stunde zu verleihen ...
 

SERGIUS

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#6
Ich müßte die ganze zuweisung abschreiben, weil sie nicht als digitales dokument augenblicklich vorliegt. das würde dauern.ich finde dieses angebot auch unseriös.

vielen dank für deine antwort, Rapid Eye Movement
 

SERGIUS

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#7
So denke ich mir das auch, daß die mich auf diese art und weise einsetzen wollen.danke für deine antwort, silver
 

SERGIUS

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#8
ich werde die zuweisung mal abtippen....das dauert eine weile, sorry
 

silver

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#9
@ Sergius

Nur weil ich mit der Kamera des Anderen fotografiere, z.B.
geht doch nicht automatisch das Urheberrecht auf den über.
Haste vollkommen richtig gemacht. :icon_hug:

Von den vielen arbeitslosen Kameraleuten und Fotografen
mal garnicht zu reden,
denen man mit solchen Geschichten die Aufträge wegnimmt.

Nachtrag: Mich wollten sie dann nicht,
nachdem klar war, ich fordere meine Rechte selbstverständlich ein.
 

SERGIUS

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#10
In der Zuweisung steht nur: Angabe ohne nähere Tätigkeitsangabe.
Sie befindet sich übrigens in der Hand der der Firma.

@silver

ich habe mich nur geweigert, den job anzunehmen, weil die mir NULL Rechte eingeräumt haben.Ich bot ihnen sogar ein 50/50 Nutzungsrecht an, so daß Beide etwas davon haben.Selbst das haben sie abgelehnt.
 

silver

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#11
Klar lehnen die ab.
Warum sollten sie was zahlen ?
Wenn Du's nicht machst, machts der Nächste.
Wahrscheinlich finden sie sogar noch Einen, der sich freut,
geehrt fühlt und stolz drauf ist ...

Ein Elend ...
 

SERGIUS

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#12
ich muß noch hinzufügen, daß die Firma ein gemeinnütziger Verein ist, der angeblich kein Geld verdient, sondern für öffentliche Institutionen (Stadteilarbeit) künstlerische Projekte erstellt. Es dürfen angeblich nur Sachzuweisungen als Bezahlung angenommen werden.
 

SERGIUS

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#13
Ja, es ist ein Elend. Ich hätte die Arbeit wohl oder Übel getan aber auf meine Rechte verzichte ich keinesfalls. Es gab in diesem Betrieb auch öfters Diskussionen, weil die dort arbeitenden anderen Künstler genau wie ich argumentiert haben.
 

SERGIUS

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#14
Ich frage Euch: soll ich oder nicht? Bitte ein klares ja oder nein.
 

silver

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#15
@ Rapid Eye Movement

Hatte mal die Gelegenheit,
beim SB auf dem Monitor beim Runterscrollen die Berufgsgruppen zu sehn.
Da denkst Du, Du bist im falschen Film.
Alles dabei ... vom Handwerker bis zum Künstler, vom Sozialen bis zum Akademischen.
Hatte einen Beistand dabei, dem sind schier die Augen rausgefallen.
 

silver

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#16
@ Sergius

Was GENAU sollst Du denn machen ?

Bist Du für den kreativen Prozeß zuständig ?
 

SERGIUS

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#17
Diese Firma wird, wie erwähnt mit Geräten belohnt (Schneidetisch, Kamera, Soundequipment usw.) Sie nimmt also angeblich kein Geld und ihr Ziel ist es, eine Filmagentur aufzubauen, mithilfe von 1€ Jobbern. Wenn die Agentur dann steht, werden diese dann gefeurt oder es wird nach der gleichen Masche weitergestrickt.
 

SERGIUS

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#18
@silver

Ja, es ist eine Portrait über einen Stadteil (Dokumentarfilm) Fotomaterial und einiges Filmmaterial (Footage) ist bereits vorhanden. Ich soll den Film zu einem Gesamtwerk montieren und auch Szenen, die noch u.U. nbenötigt werden, "nachdrehen". Ich sehe das als einen küntlerischen Prozess, bei dem ich auch Urheberrechte habe.
 

silver

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#19
"Szenen nachdrehen ... "
Dein Urheberrecht ... theoretisch ja.

"Film montieren ..." heißt im Klartext, kann Keiner, oder wie ?

Du klingst nach "würd ich gerne machen aber nur zu meinen Bedingungen."

Verständlich.

Warte mal auf Mobydick.
Die ist Fachmann in diesem Genre.
Du bist sicher nicht der Erste mit dieser Fragestellung.
 

silver

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#20
Da hab ich grad bei verdi was gefunden:

Eine/Ein Medienschaffende/Medienschaffender
hat einen Ein-Euro-Job von der Arbeitsagentur auferlegt bekommen,
in dem sie/er Texte erarbeitet, Radiobeiträge erstellt oder mediengestalterisch tätig ist.

Dieser Job unterliegt keinem regulären Arbeitsverhältnis.
Gezahlt wird ALG II und der Mehrwand sprich die Arbeitsleistung
wird durchschnittlich mit einem Euro pro Stunde bezahlt.

Wer hat in solchen Fällen die Nutzungs- bzw. Verwertungsrechte
an den geschaffenen Werken (Texte, Layouts usw.)?

Kann der Arbeitgeber diese einfach uneingeschränkt auch nach Beendigung des Ein-Euro-Jobs beanspruchen?

Die Frage nach den Nutzungsrechten im Sinne des Urheberrechts ist interessant.
Fast noch interessanter ist aber,
ob sich die Arbeitsagentur hier korrekt verhalten hat.

Nach § 16 Abs. 3 sollen "für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können,"
so genannte "Arbeitsgelegenheiten" geschaffen werden,
die "im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten" abdecken.

Wo hier das öffentliche Interesse liegen soll, was hier "zusätzlich" sein soll,
ist - vorsichtig formuliert - rätselhaft.
Die Vorschrift sagt ja, dass "Arbeitsgelegenheiten geschaffen" werden sollen.

Bei dem überreichen Angebot an Selbstständigen in der Medienbranche
kann davon keine Rede sein;
hier werden offensichtlich Arbeitslose als Billigkonkurrenz missbraucht,
die nach § 2 Abs. SGB II solche "Arbeitsgelegenheiten" annehmen müssen;
sonst wird das Arbeitslosengeld II um 30 % - also rund 100 € gekürzt (§ 31 Abs. 1 SGB II).

ver.di: Rechtsfragen

Schlußsatz:

Wer immer sich da für 1 € die Stunde von der Arbeitsagentur
eine Medienschaffende hat überstellen lassen, hat wenig davon.

Die Texte darf er lesen, die Hörfunkbeiträge anhören
- aber nichts davon vervielfältigen, verbreiten oder senden.

Will er das, muss er einen Vertrag abschließen, durch den er die Nutzungsrechte erwirbt,
und für die Rechte und deren Ausübung eine angemessene Vergütung zahlen.
Bei unangemessenen Vergütungsabsprachen
- und 1 Euro die Stunde ist sicher nicht angemessen! -
kann nachträglich eine Vertragsanpassung verlangt werden (§ 32 Abs. UrhG).
 

SERGIUS

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#21
@silver

ja, wenn meiner ansicht nach szenen nachgedreht werden sollen, um den film abzurunden, so soll ich diese mit einer kamera der firma nachdrehen.

Es gibt Leute dort, die auch montieren können, die sind jedoch mit anderen projekten ausgelastet, z.B. der Leiter des Studios.

Ja, ich würde den Film gerne machen, zumal ich ihn für eine eigene Filmaufführung im Rahmen eines anderen Projektes aufführen möchte.Dem stimmten sie auch zu, aber als ich dann explizit eine schriftliche Bestätigung der Rechte haben wollte, haben sie sich stur gestellt.

Ich bin sicher, daß ich nicht der erste bin, der diese Frage stellt. An anderer Stelle wurde hier erwähnt, daß damit andere Kameraleute,Cutter, Filmemacher arbeitslos gemacht werden.

Genau dies scheint das Ziel zu sein: Künstler auf diesem Wege zu verpflichten, die Rechte am kreativen procedere abtzusprechen.

FÜR 1EURO Kunstwerke jeglicher Couleur zu erstellen, die dann nach Belieben vermarktet werden können.

ich warte gerne auf Moby Dick`s Meinung.
 

SERGIUS

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#22
@silver

der artikel ist sehr interessant. genauso sehe ich es auch, daß da ein eigener Vertrag erstellt werden muss, der die Nutzungsrechte eindeutig regelt.Und zwar vorher. Dies schlug ich vor und damit haben die nicht gerechnet. Sie waren so verduzt, daß sie einfach behauptet haben: Das Jobcenter will das nun mal so und sie müssen sich daran halten.

Tue ich aber nur, wenn ich mir über die Rechtslage klar bin und dies ist sicher verständlich.
 

silver

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#23
Hast Du Deine bisherige künstlerische Tätigkeit als Gewerbe angemeldet ?
Meine ist angemeldet, da hatte ich es natürlich leichter.
 

SERGIUS

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#24
@ silver

nein ich habe sie nicht als gewerbe angemeldet.
 

silver

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#25
Ich schick Dir mal ne PN, müssen wir hier nicht das Forum vollmüllen.
 

silver

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#27
Mobydick, es wäre schön, wenn Du Dich hier noch einklinken könntest.
 

SERGIUS

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#28
Ich danke dennoch allen hier für Ihre Stellungnahme.:icon_hug:
 

silver

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#31
@ Sergius

Ich weiß nicht, ob Mobydick hier reinschaut.
"Rechte bei künstlerischen Arbeiten" klingt nicht nach EEJ oder Maßnahme.
Schick ihr doch eine kurze PN und bitte sie, mal einen Blick reinzuwerfen.
 

mathias74

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#32
Man stelle sich mal vor, ein Euro-Jobber muß einen Spielfilm drehen :biggrin: und der Film spielt einen Haufen Kohle ein und der Euro-Jobber hat nichts davon weil die Rechte die Firma hat, muß denn der Harz 4 ler jeden Scheiß mitmachen :icon_kotz: wenn die einen Fachmann brauchen dann sollen sie halt jemand einstellen.
Diesem Verein würde ich einen Film zusammen schneiden :biggrin:
 
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#33
Man stelle sich mal vor, ein Euro-Jobber muß einen Spielfilm drehen :biggrin: und der Film spielt einen Haufen Kohle ein und der Euro-Jobber hat nichts davon weil die Rechte die Firma hat
Alles zum Wohle der Geldgierigen.

muß denn der Harz 4 ler jeden Scheiß mitmachen
Nein, noch nicht.

wenn die einen Fachmann brauchen dann sollen sie halt jemand einstellen.
Ein netter Brief kann da vielleicht helfen, denen klar zu machen, was man von ihrer Idee hält.

Diesem Verein würde ich einen Film zusammen schneiden
Wäre natürlich auch eine Möglichkeit, wenn SERGIUS nicht aus dem Schlamassel raus kommt.
 

SERGIUS

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#34
Ich habe der Firma heute abgesagt und danke Euch nochmals, besonders Silver für Eure Beratung und Untertützung.

Sergius :icon_smile:
 

silver

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#35
@ Sergius

Auweh ... ob das jetzt auf diese Art die richtige Entscheidung war ...
Priorität muß ja haben, daß Du Dir keine Sanktion einfängst.
Ich hätte gerne Mobydick zu dem Thema gehabt.

Auf jeden Fall gilt künftig:
Du gehst NICHT alleine zur ARGE.
Du unterschreibst vor Ort NICHTS.
Eine Eingliederungsvereinbarung nimmst Du zur Prüfung mit,
stellst sie hier ein
und läßt Dich von den Profis beraten.

Denn Eines muß klar sein:
Die ARGE vertritt ausschließlich die eigenen Interessen.
Statistikbereinigung und Kostenersparnis.
Wäre das im Interesse der Erwerbslosen,
gäbe es solche Foren wie dieses nicht.
 

SERGIUS

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#36
@ silver,
vielen dank, silver.ich habe noch ein anderes angebot für 1 euro job und dort habe ich heute früh zugesagt. Die rechtsfrage um das urheberrecht stellt sich an diesem arbeitplatz nicht, weil die dort von mir erstellten arbeiten nicht öffentlich gezeigt und verwertet werden.

ich muss also keine sanktionen fürchten und danke dir für deine rasche antwort.
 

silver

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#37
OK.

Zumindest ist damit die Sanktion ausm Raum.

Ich habe mich dem EEJ generell verweigert.

Für das Geld, daß der den Steuerzahler kostet
- je nach Anteil des Trägers ab 1.300 + pro Monat -
können sie Denjenigen auch einstellen.

Vorausgesetzt, der möchte das.
Gibt Würde, ein gesetzlich geregeltes Arbeitsverhältnis und wieder Kaufkraft.

Übrigens: Vorsicht im Job, damit Du nichts beschädigst.
Bei "Grobfahrlässig" haftet der Ein Euro Jobber wie ein Arbeitnehmer.
Und Deine Einnahmen aus dem Ein-Euro Job sind pfändbar.
 

SERGIUS

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#39
im ersten job hätte auch unter umständen die möglichkeit auf eine festanstellung
bestanden - aber das war mir zu vage, weil schon anfangs diese urheberrechtsprobleme aufgetaucht sind und sie sich so stur gestellt haben, selbst nicht wussten, wo es lang geht und einfach behauptet haben, daß ich keine rechte, nur pflichten habe.

ich werde mir mühe geben, nicht grob fahrlässig zu handeln.

für mich ist die angelegenheit keinesfalls erledigt.ich bin gespannt, wie es anderen künstlern ergeht und wie sie auf solch zwielichtigen angebote reagieren.
 

silver

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#40
Ich hatte noch nie eine Sanktion
und mir hat man noch nie einen Verwaltungsakt geschickt.

Ich wäre aber mit Sicherheit auch in jede Falle getappt,
gäbe es das ELO Forum nicht.
Ich schau hier täglich rein, lese die neuesten Themen,
speicher mir relevante Daten ab,
bin somit immer auf dem neuesten rechtlichen Stand,
und sage das meinem jeweiligen Sachbearbeiter auch.

Ich gehe nie alleine zur ARGE
und nehme generell immer Alles zur Püfung mit.

Bislang haben sich alle Sachbearbeiter mir gegenüber höflich verhalten.

Ich bin der Kunde.
Ohne mich hätte der seinen Job nicht.
Schadet nicht, wenn man das mal anklingen läßt.
 

SERGIUS

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#41
@ silver

ja, dieses gefühl, daß ich der kunde bin, gebe ich denen auch immer wieder, nicht arrogant daherkommend, sondern bewußt auftretend. sie sind auch für mich da!

Ein Schriftsatz (für einen Antrag den ich hier im Forum las), den ich gestellt habe hat mich schon einmal aus höchster Not gerettet
 

silver

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#42
Weiter so.

Ich hab nix gegen Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen.
Aber "Works für Anfänger", "Englisch für Anfänger"
"Stricken nach Zahlen" und so einen Schwachsinn brauch ich nicht.

Ich nehme mal an,
daß es auf der Grund der Kosten von über 2 Milliarden Euro
für Maßnahmen eh bald die finanzielle Bremse gibt.

Die EJJs haben sie auch schon zurückgefahren.

Und für die "Bürgerarbeit" brauchts erstmal genügend Arbeitsplätze.

Die richtige Arbeitslosigkeit in Deutschland geht erst los.
Mittlerweile sinds - laut BA Bericht - über 6 Millionen auf ALG I und ALG II.
Schaumermal, wie die Zahlen Ende 2010 aussehn.
 
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