"Recht haben" und "Recht bekommen" hier kostenlos

wolliohne

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Unser Projekt verfolgt sowohl soziale als auch pädagogische Ziele: Das Projekt möchte dazu beitragen, dass "Recht haben" und "Recht bekommen" im Alltag von Bürgerinnen und Bürgern näher zusammenrücken. Dies gilt gerade für den "kleinen Mann", der die Kosten anwaltlicher Beratung und die Risiken einer gerichtlichen Auseinandersetzung häufig scheut. Außerdem engagieren wir uns für erfolgsversprechende Unternehmensgründungen und gemeinnützige Organisationen.

Im gleichen Zuge sollen Studentinnen und Studenten von der Arbeit für und mit uns profitieren, dort ihr rechtliches Wissen praktisch vertiefen und am Aufbau einer Beratungsgesellschaft mitwirken. Unsere Organisation sorgt für eine adäquate Einweisung und Fortbildung in den relevanten Rechtsgebieten. Als Dienstleister fühlen wir uns anwaltlichen Werten verpflichtet. Wir stehen für Exzellenz, Teamgeist und ein stets hilfsbereits Verhältnis zu unseren Mandanten. Wir stehen als Berater an Ihrer Seite.

Einen Flyer mit wesentlichen Informationen über uns finden Sie hier.Student Litigators - Pro Bono Rechtsberatung
 

Anna B.

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ui...das ist ja mal eine richtig effektive Hilfe...

bin gespannt, wie das genutzt wird..
 

hartaber4

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Beratung ist ja gut..... aber die Vertretung vor Gericht wird wohl davon ausgenommen sein (siehe § 73 SGG).

Hier trennt sich dann wieder die "Spreu vom Weizen".....



"Der Rechtsanwalt ist hochverehrlich, obwohl die Kosten oft beschwerlich." (Wilhelm Busch) :biggrin:
 
M

Minimina

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Und der Name ist dann auch schon etwas verwunderlich. Student Litigators :eek:

Studenten sollen mich also rechtlich beraten? Der der nicht zahlen kann soll als Versuchskaninchen herhalten in der Übung für Studenten. Die Zeche zahlt dann der Vertretene :icon_eek:, wenn der Student Fehler macht.

Litigators sind doch üblicherweise dazu da um Vergleiche auzuhandeln. Also wenn ich mir die JC-Probleme ansehe, dann brauch ich keinen Vergleich sonderen mal ein paar rechtsgülitige Entscheidungen von Richtern :icon_eek:

Nun ja, aber wenns nix kost. Fragen kann man ja mal :icon_lol:

LG MM
 

Anna B.

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so wie ich das verstanden habe, ist stets ein Anwalt dabei zur Beratung...und Information für die Studenten..

ich find es eigentlich eine gute Sache...so ungeprüft..auf den 1. Blick.
 

hartaber4

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Und der Name ist dann auch schon etwas verwunderlich. Student Litigators :eek:

Studenten sollen mich also rechtlich beraten? Der der nicht zahlen kann soll als Versuchskaninchen herhalten in der Übung für Studenten. Die Zeche zahlt dann der Vertretene :icon_eek:, wenn der Student Fehler macht.

Litigators sind doch üblicherweise dazu da um Vergleiche auzuhandeln. Also wenn ich mir die JC-Probleme ansehe, dann brauch ich keinen Vergleich sonderen mal ein paar rechtsgülitige Entscheidungen von Richtern :icon_eek:

Nun ja, aber wenns nix kost. Fragen kann man ja mal :icon_lol:

LG MM
litigation agent = Prozessagent

litigation= Pozessführung

litigation with necessary representation by lawyers= Anwaltsprozess

Quelle:

Köbler, Rechtsenglisch S. 396
 

hartaber4

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so wie ich das verstanden habe, ist stets ein Anwalt dabei zur Beratung...und Information für die Studenten..

ich find es eigentlich eine gute Sache...so ungeprüft..auf den 1. Blick.

An sich eine gute Idee....... bleibt nur die Frage, ob es zum einen genügend Studenten gibt (die ihr Wahlfach im Sozialrecht sehen) und zum anderen, ob sich das mittel- oder langfristig als praktische Idee hält.

Sozialrecht ist so komplex wie "ertraglos".... was ja auch die geringen Zahlen bei den Fachanwälten für Sozialrecht beweisen.....
 

hemmi

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Meine Jüngste studiert Rechtswissenschaften allerdings Wirtschaftrecht..... geht noch nen halben Kilometer weiter, unmöglich sich den ganzen Begriff zu merken. Als ich sie mal danach fragt warum gerade das und nicht Strafrecht oder sonst was kam die Antwort "ich will Karriere machen und nicht in einer verstaubten Kanzlei mich mit Hühnerdieben beschäftigen müssen":icon_kinn:
 

hemmi

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Die Pflichtfälle macht bei denen auch nur der NEUE oder der Referendar.:icon_razz:
 

hartaber4

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Die Pflichtfälle macht bei denen auch nur der NEUE oder der Referendar.:icon_razz:
Also Schwenn gibt dir wahrscheinlich für 382,00 € nicht mal die Hand....


F oder D ?

In Deutschland gibt es keine Pflicht ein Mandat zu übernehmen.....ein Star-Verteidiger vertritt eher kein Prekariat..... es sei denn es ist ein "werbewirksamer" Fall...... (wahrscheinlich kassiert der RA dann bei jedem Presse-Interview mit).....

Ausserdem gibt es ja noch Wirtschaftsstrafrecht.... da sind eher Mandanten mit etwas auf der Tasche....
 
M

Minimina

Gast
litigation= Pozessführung

litigation with necessary representation by lawyers= Anwaltsprozess
Was das konkret bedeutet kannst Du wohl nicht ausführen, da Du nur tumb eine Quelle zitierst.

Tatsache ist, dass litigation lawyers dazu da sind einen Prozess zu verhindern und dafür ein möglichst profitable finanzielle Lösung für beide Parteien herauszuschlagen.

Ansonsten würde es nur "lawyer" heißen. Das ist die Praxis, nicht die Theorie.

Prozesse können nur durch "lawyer" wie bei uns üblich durchgeführt werden. Abgesehen davon sind Litigator idR auch lawyer. Wozu
bräuchte man Litigator wenn lawyer ganau das gleiche machen würden :icon_neutral:

Ansonsten würde ich mich auch freuen wenn dieses Projekt Prozesse/Klage führen würde für Parteien die sich sonst keinen Prozess leisten könnten.

LG MM
 

hemmi

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Also hab mich mal kurz mit meiner Jüngsten unterhalten, sie sagt daß auch ein französischer Anwalt nicht jeden Fall annehmen muß.
Die meisten es aber aus Image - Gründen tun.
Mund zu Mund Propaganda zählt in F mehr als alle deutschen Zeugnisse und kein Anwalt der nicht als Freund des Volkes darstehen will.:icon_daumen:
 

hartaber4

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Was das konkret bedeutet kannst Du wohl nicht ausführen, da Du nur tumb eine Quelle zitierst.

Leider habe ich nicht einen so hochwertigen Bildungshintergund wie du.... und muss ab und zu nachlesen....(auf dem Sondergümnasium wurde mir nur vermittelt: Man muss nicht alles wissen, aber wissen wo es steht)

Tatsache ist, dass litigation lawyers dazu da sind einen Prozess zu verhindern und dafür ein möglichst profitable finanzielle Lösung für beide Parteien herauszuschlagen.

Ansonsten würde es nur "lawyer" heißen. Das ist die Praxis, nicht die Theorie.

Prozesse können nur durch "lawyer" wie bei uns üblich durchgeführt werden. Abgesehen davon sind Litigator idR auch lawyer. Wozu
bräuchte man Litigator wenn lawyer ganau das gleiche machen würden :icon_neutral:

Wir sind hier aber nicht im englischen bzw. amerikanischen Rechtssystem....

Ansonsten würde ich mich auch freuen wenn dieses Projekt Prozesse/Klage führen würde für Parteien die sich sonst keinen Prozess leisten könnten.

Geht eher nicht... siehe § 73 SGG

LG MM
Aber bestimmt finden sich ein paar Rechtsanwälte die das nach dem Mutter Teresa-Prinzip machen......
 

hartaber4

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Also hab mich mal kurz mit meiner Jüngsten unterhalten, sie sagt daß auch ein französischer Anwalt nicht jeden Fall annehmen muß.
Die meisten es aber aus Image - Gründen tun.
Mund zu Mund Propaganda zählt in F mehr als alle deutschen Zeugnisse und kein Anwalt der nicht als Freund des Volkes darstehen will.:icon_daumen:
Aha....

aber in Deutschland dürfte der Grundsatz gelten: Extra kostet extra....also Spitzenverdiener haben auch Spitzenanwälte.....

Ich glaube es gibt sogar Studien dazu...... je nach Geldbeutel schwankt bei gleichen Straftatbeständen die Strafzumessung (in D)

Gern genommen ist auch der "deal" (Verständigung im Strafverfahren)..... man gibt viel zu.... und das Gericht lässt viel unter den Tisch fallen .... so eine Art Rabatt für ein Geständnis... so viel zum Rechtsstaat D.
 

hemmi

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@ha4
Der Deal soll jetzt bei Wulff kommen.:biggrin:
 

hartaber4

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