Recht auf Datenschutz beim Antragsverfahren bei der AfA

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Culinaris

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Hallo Leute,

folgende Situation habe ich: Ich habe einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der AfA gestellt.

Die zuständige Sachbearbeiterin setzt sich nie mit Einem selbst in Verbindung. Sie teilt dem Sozialdienst (meiner WfBM) mit, was ich tun oder lassen soll (Mitwirkungspflichten), der Sozialdienst gibt es weiter an den Integrationsdienst der WfBM und dieser dann letztlich an mich.

Ich bin mit diesem Vorgehen nicht einverstanden und sehe mich in meinem Recht auf Datenschutz verletzt, weil ich niemals Erlaubnis erteilt habe, dass diese Informationen von dieser Sachbearbeiterin weitergeleitet werden dürfen. Es sind ja auch sensible Daten.

Kann ich mich auf den Sozialdatenschutz des SGB berufen? Aber es kann doch nicht sein, dass ich jetzt dies AfA schriftlich bitten muss, solche Informationen nicht mehr weiter zu leiten. Sollte das nicht selbstverständlich sein?

Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf solchen Unfug zu reagieren. Heißt: Ich beabsichtige nicht mehr zu reagieren, wenn die Dame über den Sozialdienst mitteilen lässt, was jetzt Sache ist, weil ich der Ansicht bin, dass sie sich persönlich mit MIR in Verbindung setzen muss, wenn sie etwas will.

Muss ich reagieren? Können ggf. E-Mails der Sachbearbeiterin an den Sozialdienst bsp. vor Gericht gegen mich verwendet werden, wenn ich nicht mehr reagiere?

Ich möchte betonen, dass ich meine Mitwirkungspflichten stets erfülle. Aber ich denke, als Hauptbetroffener des Verfahrens habe ich das Recht, dass man sich persönlich mit mir auseinandersetzt. Wie seht ihr das?

Kann ich gegenüber dem Sozialdienst einfach die Bemerkung fallen lassen, dass ich mich zu derartigen Vorfällen nicht mehr äußere? Man sagt ja immer, dass man sich zu laufenden Verfahren nicht mehr äußert :p.

Wie gehe ich gegen eine solche Datenschutzverletzung vor?

Danke für eure Hilfe :).

lg
 
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