Recht auf Beistand beim Psychologischen Dienst?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Lightseeker

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Januar 2014
Beiträge
334
Bewertungen
32
Hallo,

hat man beim psychologischen Dienst auch das Recht auf einen Beistand, zumindest wenn es sich um das Gespräch im Anschluss und nicht um den IQ-Test handelt?
Falls ja - Wie verhält man sich wenn ein Gespräch zu dritt abgelehnt wird? Kann man dann einfach nach Hause gehen, oder muss man dann dennoch teilnehmen?



Danke
 

Admin2

Administrator
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.880
Bewertungen
11.308
Also in meinem Fall wäre es ein Sozialarbeiter und kein Familienmitglied - und es geht auch nicht um eine Erwerbminderungsrente, sondern Umschulung
In der Info dreht es sich auch nicht im Speziellen um nur ein Familienmitglied, sondern ganz allgemein um Dritte (weitere) Personen die jedoch ganz explizit nicht dabei sein sollen.

Die Aussage hier läuft darauf hinaus, dass das Gespräch zwischen dem "Klienten" und dem Begutachter ein Vieraugen Gespräch sein soll.
 

Lightseeker

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Januar 2014
Beiträge
334
Bewertungen
32
In der Info dreht es sich auch nicht im Speziellen um nur ein Familienmitglied, sondern ganz allgemein um Dritte (weitere) Personen die jedoch ganz explizit nicht dabei sein sollen.

Die Aussage hier läuft darauf hinaus, dass das Gespräch zwischen dem "Klienten" und dem Begutachter ein Vieraugen Gespräch sein soll.


Ist ja schön. Damit ich mir wieder sagen lassen muss ob ich zu wenig Sauerstoff abbekommen habe als Kind und dass ich mein Fachabitur nur mit größten Anstrengungen bewältigen konnte? Ich habe psychische Probleme und keine 10 Pferde bringen mich da alleine hin. Ich habe immer noch nicht den letzten Termin dort von 2014 verdaut, aber gut. Dann freue ich mich schon auf die Sanktion.

Na gut, danke für die Antworten.


und was ist damit?
 
Zuletzt bearbeitet:

Nena

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2015
Beiträge
2.792
Bewertungen
4.450
Damit ich mir wieder sagen lassen muss ob ich zu wenig Sauerstoff abbekommen habe als Kind und dass ich mein Fachabitur nur mit größten Anstrengungen bewältigen konnte?
Ich würde im Vorhinein der begutachtenden Person diese Angst mitteilen und um das Zulassen des Beistands in diesem Fall bitten.
 

Admin2

Administrator
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.880
Bewertungen
11.308

und was ist damit?

In deinem Fall solltest du wohl solch heikle und noch dazu von verschiedenen Gerichten verschieden ausgelegte Rechtsfragen mit einem Anwalt erörtern. Nur der kann dir in einer Verbindlichkei9t antworten die wir nicht bieten können.

Ich ganz privat würde bei einem mich betreffenden Fall so vorgehen, dass ich auf ein Beisein eines passiven, nur bezeugenden Beistand bestehen würde. Das im Fall der Fälle auch erfolgreich vor Gericht zu vertreten könnte ich mir für mich auch vorstellen.
 

Lightseeker

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Januar 2014
Beiträge
334
Bewertungen
32
Ich würde im Vorhinein der begutachtenden Person diese Angst mitteilen und um das Zulassen des Beistands in diesem Fall bitten.

Der wurde ja 2014 schon abgelehnt zwischen Tür und Angel quasi und vor all den anderen Kandidaten: "Da müssen Sie alleine durch".
Kann meine Sachbearbeiterin vom JC selbst bei der Beauftragung dazu schreiben, dass ich Begleitung dabei haben werde und müssen die sich dann daran halten? Ich denke mit ihr ließe sich reden.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

In deinem Fall solltest du wohl solch heikle und noch dazu von verschiedenen Gerichten verschieden ausgelegte Rechtsfragen mit einem Anwalt erörtern. Nur der kann dir in einer Verbindlichkei9t antworten die wir nicht bieten können.

Ich ganz privat würde bei einem mich betreffenden Fall so vorgehen, dass ich auf ein Beisein eines passiven, nur bezeugenden Beistand bestehen würde. Das im Fall der Fälle auch erfolgreich vor Gericht zu vertreten könnte ich mir für mich auch vorstellen.


Das Problem ist dass wenn ich beim PD reinkomme,im Flur warten muss mit anderen und ich dann zwischen Tür und Angel nicht lange Zeit habe zu diskutieren dort. Das ist mir auch peinlich vor Fremden. Ich denke nicht dass ich da groß diskutieren kann. War ja damals auch nicht der Fall. Da ist mein Beistand dann eben gegangen und es wurde mit einem "da müssen sie alleine durch" abgetan.
 

little

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Februar 2010
Beiträge
379
Bewertungen
505
Hast du dich von 2014 bis heute so garnicht (nicht falsch verstehen, bitte) weiter entwickelt? Du bist älter geworden und kannst dich (möglicherweise?) inzwischen besser durchsetzen?

Oder gibt es konkretere Probleme, die ein "dickes Fell" oder einen "Sturkopf" verhindern?

Alles Gute!
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.709
Bewertungen
6.999
Ich würde sagen:
Ist der Psychologische Dienst aus einem Grund (z. B. Umschulung/Weiterbildung/Prüfung der Erwerbsfähigkeit) oder einer Institution im SGB angeordnet worden, dann hat für ihn auch der § 13 SGB X zu gelten.

Was ich - in diesem Thread - so an Aktionen deiner Gegner gelesen habe, würde ich unter erfolgreicher Überrumplung eines Unwissenden einordnen.

Ich habe schon eine arbeitende(!) Person zum MDK begleitet, welche von ihrer KK dorthin beordert wurde um über die Wiedereingliederung zu reden.
 

Lightseeker

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Januar 2014
Beiträge
334
Bewertungen
32
Danke für die bisherigen Antworten. Ich werde versuchen mit der SB zu vereinbaren, dass sie bei der Beauftragung mit rein schreibt dass ich in Begleitung komme und die Begleitung zugelassen wird. Wenn der Termin kommt, soll er dann da anrufen und das noch mal klar machen. Das scheint mir im Moment die beste Lösung zu sein das im Vorfeld zu regeln.
 

wheelie

Elo-User*in
Mitglied seit
10 Juni 2015
Beiträge
275
Bewertungen
564
Ich war damals auch nicht in der Lage, allein hinzugehen. Es gibt die Grenzen der Mitwirkungspflicht. Meine Ärztin hat mir das bestätigt, dass das für mich nicht möglich ist, und dieses dem Gutachter zukommen lassen. Am Ende ist sie mitgekommen, weil es damals weder seelisch noch körperlich anders ging.

Ich persönlich würde versuchen, das ärztlich untermauern zu lassen, dass es Deiner Gesundheit schädlich ist, allein darin zu sein, und auf einem passiven Beistand bestehen. Klar ist das Beispiel in dem Urteil ja auch krass, wenn der Vater nur redet, kann der Sohn nicht begutachtet werden, das ist klar. Und irgendwo dazwischen kann es ja vielleicht einen Weg für Dich geben.

Im Übrigen finde ich das Urteil auch krass, denn die Möglichkeit eines passiven Beistandes wurde da ja gar nicht erwähnt. Ich hoffe, dass es echt nur ein Einzelfallurteil ist.

Das sind so meine spontanen Gedanken.

Lg wheelie
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten