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Recht auf ANGEMESSENEN Vorschuss??

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ethos07

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#1
Hi,
folgende Frage treibt mich (und mein Girokonto) seit Tagen um:

Habe ich Anspruch auf eine angemessenen Vorschuss?

D.h. einen Vorschuss, mit dem ich meine üblichen Festkosten (Wohnung, Strom etc., Versicherungen - insbes. KV, da selbständig) bezahlen kann?

Es geht mir im Moment nicht um was Bares fürs Essen, sondern um die Bezahlung meiner Festkosten - inzwischen erhalte ich schon wüste Mahnungen...

Antrag auf Vorschuss habe ich - entsprechend eurer Vorlage (Danke!) - gleich bei Abgabe des Erstantrags auf ALG-II ab April im April gestellt.

Die im Vorschussantrag zitierten Paragrafen sind mir bekannt.

Frage nun: gibt es vielleicht weitere Paragrafen, Durchführungshinweise oder anders, die helfen, die ANGEMESSENHEIT zu definieren und durchzusetzen?

Bisher an Vorschüssen erhalten: € 300,00 (Mitte Mai) ; € 100,00 (letzte Woche) = gesamt € 400,00...
für April, Mai bis nun Mitte Juni... das reicht natürlich vorn und hinten nicht zum Bezahlen der auflaufenden normalen Rechnungen.

(Hier nur nebenbei: Der Antrag wird immer noch hin- und hergeschoben. Dieses Problem ist klar und wird ebenfalls inzwischen "fulll-time" von mir verfolgt > EA für nächse Wo geplant....)

Deshalb bitte ich euch, hier erst einmal nur auf die oben gestellte dringende Frage - sofern dazu Erfahrungen vorliegen - zu antworten.


Gruß!
ethos07
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo!

Ich bin vor 2 Tagen zur aRGE, um für jemanden einen ALG II Antrag zu stellen, der noch 3 E besitzt und sich nicht selbst helfen kann.

Mein Antrag auf Vorschuß wurde sofort akzeptiert... aber man hat ihn mir zurück gegeben und hat sofort einen Bewilligungsbescheid erlassen, erstmal über den Regelsatz, da ich noch keine Angaen zu den Wohnungskosten machen konnte. Im Bescheid steht aber, daß nach Erhalt der noch benötigten Unterlagen ein Änderungsbescheid ergeht.

Ich kann nur raten: freundlich, aber bestimmt auf die gelteden Gesetze hinweisen und sich nicht abwimmeln lassen!

Wenn das nicht hift, Beratungshilfeschein holen und Einstweilige Anordnung beantragen (lassen)
 

ethos07

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#3
@ ludwigsburg danke dir für die Antwort.
doch mir scheint, dass hier die beiden Orte und die beiden Fälle nicht gut vergleichbar sind .

(D scheint sich für Hartz-IV-Aspiranten und -Betroffene m.E. eher retour zu abgeschotteten neuen kleinen, feudalartigen ARGe-Gebieten zu entwickeln..)

Ich bin deshalb immer noch an Rechts-, Durchführungshinweisen, internen Regelungen etc. interessiert, wie die "Angemessenheit" von Vorschüssen durch die einzelnen SBs "ermessen" werden muss oder sollte.

OT:
Auch jenseits meiner eigenen aktuellen Betroffenheit und daher eher OT: es sind ja meistens junge und dahernoch eher lebensunerfahrene FH-Absolvent/inn/en, die mehr oder weniger zufällig - zumindest hier - auf die wohl nicht besonders hochgeschätzten SB-Zeitstellen bei der ARGe kommen. Wenn diese jungen Leute nun frei Schnauze ad hoc bestimmen dürfen, welcher Vorschuss auf eine Transferleistung einem anderen lebenskrisenerfahrenen Bürger zusteht, d.h. welche Rechnungen dieser im laufenden Monat bezahlen kann bzw. welche nicht [und d.h. für Selbständige eben auch oft, ob man ggf. seine gesamte mühsam aufgebaute Selbständigkeit aufgeben muss oder nicht...] , nur weil anstelle der erhofften zügigen temporären Hilfe durch die ARGe ein junger SB/sein Team/seine Vorgesetzten wiederholt nicht Wort halten, bis wann sie einen Antrag bearbeiten....
dann ginge nach meiner Einschätzung
die individuelle Herrschaft dieser einen 'SB-Bürger' über uns andere 'ALG-II- Bürger' viel, viel, viel zu weit....
Die ggf. vorhandenen Regeln für die in den ARGen praktizierten "Ermessens"spielräume[/I] sind aus diesem Grund wichtig.​

Gruß!
ethos07
 
E

ExitUser

Gast
#4
Ich bin deshalb immer noch an Rechts-, Durchführungshinweisen, internen Regelungen etc. interessiert, wie die "Angemessenheit" von Vorschüssen durch die einzelnen SBs "ermessen" werden muss oder sollte.
OT:
Meines Wissens gibt es da keine einheitliche Regelung.
 
E

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Gast
#5
@ ludwigsburg danke dir für die Antwort.
doch mir scheint, dass hier die beiden Orte und die beiden Fälle nicht gut vergleichbar sind .

Das stimmt, aber ich wlt damit nur sagen: man muß bestimmt und informiert auftreten und wissen, was möglich ist.
Und natürlich einen SB haben, der nicht schikanieren will.



Ich bin deshalb immer noch an Rechts-, Durchführungshinweisen, internen Regelungen etc. interessiert, wie die "Angemessenheit" von Vorschüssen durch die einzelnen SBs "ermessen" werden muss oder sollte.

Ich glaube nicht, daß es das gibt

aber ich les viel, und wenn ich was find, werd ichs dich wissen lassen
 

ethos07

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#6
schon mal interessant von euch beiden zu hören, dass jede ARGe -und in meiner m.E. auch jeder SB -offenbar erstaunlich frei über diese doch für viele von uns überlebenswichtige (und in der Regel nicht mals aus eigenem Verschulden, sondern aufgrund der schleppendernAntragsbearbeitung benötigten) Ressource entscheiden dürfen.

aber ich les viel, und wenn ich was find, werd ichs dich wissen lassen
[/INDENT]
schön - dank' dir!
 
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