Rechnungsproblem -ausnahmsweise mal nicht JC (1 Betrachter)

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Claus.

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Hallo Forum!
Ich bräuchte mal wieder eure Meinungen und Informationen zu was :biggrin:
Kann höchstens sein, daß ich im falschen Unterforum bin; dann bitte einfach verschieben.


Also: ich mache als Webmaster für einen kleinen Verein eine (noch kleinere) Internetseite :icon_smile:.
Dieser Laden bzw. dessen Buchhaltung, der diese Seite ins Netz stellt, ist nur leider absolut mieserabel. Jedes Jahr gibt es mit denen Probleme ...

Im August ist hier jeweils unsere Jahres-voraus-Gebühr fällig. Deren übliches Spiel ist, daß zuerst die Abbuchung von meinem Konto erfolgt, und erst anschließend irgendwann die Rechnung dazu kommt. Ist natürlich ganz toll. Deswegen ist denen auch schon 2011 die Einzugsermächtigung widerrufen worden.

o Nun kam per Email am 8.8.2012 um10 Uhr(!) eine Mahnung von denen mit dem schönen Text "blabla ... konnten nicht abbuchen. ... 10€ Mahnkosten ... Zahlungs-Nachfrist bis zum 15.8. ... danach umgehend Sperre."
o Und am 8.8.2012 um 19 Uhr(!) kam per Email erst die dazugehörige Rechnung (datiert auf den 5.8.). Dazu ist die Rechnungshöhe über 35,88€ (12x2,99€) obwohl sie eigentlich nur 23,88€ (12x1,99€) sein dürfte. Hier sieht es so aus, als hätten die uns einfach in ein anderes Produkt gesteckt.

Die Mahnung ist nun nicht gültig, oder?
Wie schnell darf denn überhaupt eine Mahnung kommen?
Wieviel Zeit müsste denn normal zum Bezahlen eingeräumt werden? Dazu sind bei uns heute die Banken zu (Feiertag).
Dürfen die nach verstreichen ihrer Frist überhaupt sofort sperren?
Wer beaufsichtigt denn so ein IT-Internet-Sch...haus? Die Bundesnetzagentur?


Was meint ihr?
Formulierungsvorschläge für ein entsprechendes Schreiben sind natürlich auch herzlichst willkommen :icon_party:

Viele Grüße aus Bayern (mit ausnahmsweise mal ruhigen Nachbarn; mal kaum Straßenlärm; und einem richtig geilen blauen Himmel - draußen, nicht über meinem PC ...)

Claus
 
E

ExitUser

Gast
Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt - ohne dass er gemahnt werden müsste - spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung in Verzug. Ist der Schuldner Verbraucher (§ 13 BGB), muss er auf diese Folgen in der Rechnung besonders hingewiesen worden sein. Die Verzugszinsen werden grundsätzlich bei der ersten Mahnung nicht berechnet.

Kosten

Ist der Schuldner in Verzug, hat er die weiteren Mahnkosten zu tragen. Nach gängiger Rechtsprechung gibt es eine Obergrenze hierfür. Diese Grenze wird in der deutschen Rechtsprechung je nach dem Bezirk des jeweiligen Oberlandesgerichtes (OLG) unterschiedlich bestimmt.

Eine durch Allgemeine Geschäftsbedingungen festgesetzte Pauschale von 15 € pro Mahnschreiben wird jedenfalls ohne den Beweis besonderer kostensteigernder Umstände für unangemessen und somit unwirksam erachtet.[2] Der Bundesgerichtshof führte dazu aus: "Die [...] Höhe der Schadenspauschale von 30 DM je Mahnung [..] ist ungewöhnlich hoch. So ist in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte bereits streitig, ob eine Pauschale von 5 DM je Mahnung noch angemessen ist (verneinend OLG Karlsruhe ZIP 1985, 603/ 607; OLG Frankfurt WM 1985, 938; OLG Hamm NJW-RR 1992, 242/ 243; bejahend OLG Düsseldorf WM 1985, 17/ 18; OLG Köln WM 1987, 1548/ 1550)."[2]

Widerspruch fr eine Mahnung formulieren

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