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Reallöhne niedriger als im Jahr 2000

wolliohne

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#1

Steamhammer

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#2
Wirklich ma l -- die meisten dummfleissigen Deutschen treten nach unten und buckeln nach oben. Damit genau ist das Runterrauschen der Löhne ohne jede Gegenwehr zu erklären.
Wenn die so buchstäblich dämlich sind?? Langsam tun mir diese Arbeitnehmerdeppen nicht mehr leid. Hauptsache, ich muss diese Arbeitswelt nicht "geniessen" und die meisten anderen Forumskollegen, die sich wehren möchten gegen Vereinnahmung von Ausbeutern auch nicht.
 
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ExitUser

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#3
@Steamhammer: genau das war doch mit ein Grund, warum es das dritte Reich gab. und ich fürchte, die meisten Deutschen haben nichts gelernt oder wollten nichts daraus lernen.
 
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ExitUser

Gast
#4
Das dritte Reich gab es, weil die selbsternannten und selbstherrlichen "Demokraten" den Karren vollends an die Wand fuhren.

Auch wenn wir noch entfernt davon sind, das Geld mit einem Schubkarren für ein Brot zum Bäcker zu fahren wird kein viertes Reich kommen.
Rosig sind die Zukunftsaussichten aber trotzdem nicht.

Wie sagte schon Werner Enke in Zur Sache, Schätzchen immer:
"Es wird böse enden!"
 

hartaber4

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#5
Ich finde immer noch ein aktuelles Werk:

(mir hat das Buch geholfen..... beim Entschluss demnächst die Koffer zu packen)

Horst Afheldt: Wirtschaft, die arm macht : vom Sozialstaat zur gespaltenen Gesellschaft.

Auszug unten aus dem Link:

socialnet - Rezensionen - Horst Afheldt: Wirtschaft, die arm macht [...]

Inhalt.........

Das Buch ist in zwei Teile untergliedert. Teil I Wohlstand ade? enthält folgende drei Kapitel:


Die große Illusion: Neues Wirtschaftswachstum schafft neue Arbeitsplätze und "Wohlstand für alle":



In diesem Kapitel weist der Autor anhand volkswirtschaftlicher Daten nach, dass seit 1950 das Wachstum der Wirtschaft in der Bundesrepublik (Bruttoinlandsprodukt - BIP) mit geringfügigen Abweichungen linear verlief. Das bedeutet jährlich abnehmende Wachstumsraten mit einem in baldiger Zukunft absehbarem Nullwachstum. Des weiteren wird in diesem Kapitel der Sachverhalt belegt, dass ca. seit 1970 eine Spaltung der Gesellschaft in der Bundesrepublik hinsichtlich der Verteilung des erwirtschafteten Vermögens festzustellen ist. Bis 1970 stiegen das Brutto- und Nettorealeinkommen der abhängig Beschäftigten mit dem BIP, doch seitdem ist eine scherenartige Veränderung zu konstatieren: Während die Einkünfte aus Unternehmen und Vermögen überproportional bezogen auf das BIP zunahmen, stagnierten die Einkünfte der Arbeitnehmer und koppelten sich damit vom Wachstum des BIP ab.


Kapitel 2

Wer trägt die Lasten: Kapital oder Arbeit? zeigt, dass in der neoliberalistischen Phase eine Verschiebung der Steuerlast auf den Faktor Arbeit festzustellen ist. Während sich der Anteil der Lohnsteuer am Bruttosozialprodukt seit 1970 mehr als verdoppelte, reduzierte sich der Anteil der Einkommens- und Körperschaftssteuer ca. um die Hälfte.
 

Steamhammer

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#6
@Steamhammer: genau das war doch mit ein Grund, warum es das dritte Reich gab. und ich fürchte, die meisten Deutschen haben nichts gelernt oder wollten nichts daraus lernen.
EDben. Ich bin von grossen Teilen des Landes angewidert.
 

hartaber4

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#8
Reallöhne niedriger als im Jahr 2000

Man muss auch den Vorteil sehen:

Die Fallhöhe in die Altersarmut ist nicht mehr so hoch!
 
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