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Reale Chance auf Erwerbsunfähigkeit?

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varina

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#1
Moin zusammen, ich werde bald 50 und beziehe seit 01.08.07 ALG1 weil ich meinen Job als Drucker aus Gesundheitlichen Gründen Gekündigt habe. Ich habe von 02.2005 bis 09.2007 nur 6 Monate Arbeiten können,war sonst AU. Die Kündigung von mir aus war für mich der letzte Ausweg-habe sehr große Schmerzen Rücken, ISG,
und Gelenke, Tinnitus.
Was meint ihr wie meine Chancen stehen würden bei einem Antrag auf Erwerbsunfähigkeit?
Mfg Varina(männlich :icon_smile:)
 

Sally38

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#2
versuch doch mal,ob dein fallmanager dich nicht zum amtsarzt schicken kann.
 

Schnuckel

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#4
Das kommt auch ein bisschen drauf an, wie lang und ob Du in Behandlung bist. Aber da Du schon so lange AU bist, wirst Du wohl auch schon eine Weile in Behandlung sein, denk ich.

Also vor der Rente steht immer erst eine Reha. Das heisst, Du kannst natürlich einen Antrag auf EU- Rente stellen, es ist aber sehr sicher, dass der Rentenbund Dich erst mal für ein paar Wochen in eine Klinik packt.
Solltest Du aus dieser weiter arbeitsunfähig entlassen werden, läuft das Rentenverfahren weiter und die Chancen stehen dann gar nicht mal so schlecht. Zumindest kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass ich direkt im ersten Anlauf die Rente (wenn auch nur befristet) bekommen habe..heisst..ich musste nicht mal vor´s Gericht ziehen.
Hab auch den Rücken kaputt, chronische Schmerzen, Tinnitus hab ich auch...und noch jede Menge anderes.

Wenn Du für Dich meinst, dass es Dir derzeit nicht möglich ist zu arbeiten, dann reiche die Rente ein. Du hast jedes Recht dazu. Es ist ohne Frage nervenaufreibend dieser ganze Prozess...aber wer weiss...vielleicht tut Dir so eine Reha auch gut...und Du fühlst Dich danach etwas fitter.

Meine Meinung ist also. Versuch es, denn wer krank ist, kann nunmal nicht arbeiten.
 

Schnuckel

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#5
PS: Und ich bin übrigens erst 30 ;-) Und wenn ich das mit so "jungen" Jahren schaffe, dann Du erst recht.
Nur Mut.
 

varina

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#6
Das kommt auch ein bisschen drauf an, wie lang und ob Du in Behandlung bist. Aber da Du schon so lange AU bist, wirst Du wohl auch schon eine Weile in Behandlung sein, denk ich.

Also vor der Rente steht immer erst eine Reha. Das heisst, Du kannst natürlich einen Antrag auf EU- Rente stellen, es ist aber sehr sicher, dass der Rentenbund Dich erst mal für ein paar Wochen in eine Klinik packt.
Solltest Du aus dieser weiter arbeitsunfähig entlassen werden, läuft das Rentenverfahren weiter und die Chancen stehen dann gar nicht mal so schlecht. Zumindest kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass ich direkt im ersten Anlauf die Rente (wenn auch nur befristet) bekommen habe..heisst..ich musste nicht mal vor´s Gericht ziehen.
Hab auch den Rücken kaputt, chronische Schmerzen, Tinnitus hab ich auch...und noch jede Menge anderes.

Wenn Du für Dich meinst, dass es Dir derzeit nicht möglich ist zu arbeiten, dann reiche die Rente ein. Du hast jedes Recht dazu. Es ist ohne Frage nervenaufreibend dieser ganze Prozess...aber wer weiss...vielleicht tut Dir so eine Reha auch gut...und Du fühlst Dich danach etwas fitter.

Meine Meinung ist also. Versuch es, denn wer krank ist, kann nunmal nicht arbeiten.[/quote
Moin Schnukel, zur Reha war ich schon in 2005 für 3 Wochen, war klasse :icon_smile: aber gebracht hats nix :cool:
nur ich frag mich was man in deinem alter bekommt?
 

megman

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#7
Reale chance....

bei der Höhe der Rente kommt es nicht so auf das Alter an sondern was vorher verdient wurde und die erworbenen Rentenpunkte, zu denen ja noch dann eine Zurechnungszeit kommt aber leider auch der ominöse Abschlag( 10,8 %) bei Frührente. PS: habe selbst die EM-Rente ohne vorige Reha erhalten,allerdings erst nach Widerspruch und dann Vergleich beim Sozialgericht, also wenns nicht geht mit der Arbeit ,einreichen und nicht aufgeben.
 

Schnuckel

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#8
Ich bekomme traurigerweise fast mehr als meine Oma, die ihr ganzes Leben gearbeitet hat und Kinder groß gezogen hat.
Ich habe schon während meines Abitur angefangen zu arbeiten und später habe ich ziemlich gut verdient, so dass ich trotz meiner 30 verhältnismäßig gut was bekomme.
Aber jetzt nicht denken, dass es zum Leben reichen würde. *g*
Ich bekomme immer noch ein paar Euro ergänzend von der Arge.

Nur die Relation zu meiner Oma ist so hart...die wirklich in etwa das selbe hat wie ich. Ganz schön traurig wenn man so lang geschuftet hat.
 

varina

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#9
Punkte

bei der Höhe der Rente kommt es nicht so auf das Alter an sondern was vorher verdient wurde und die erworbenen Rentenpunkte, zu denen ja noch dann eine Zurechnungszeit kommt aber leider auch der ominöse Abschlag( 10,8 %) bei Frührente. PS: habe selbst die EM-Rente ohne vorige Reha erhalten,allerdings erst nach Widerspruch und dann Vergleich beim Sozialgericht, also wenns nicht geht mit der Arbeit ,einreichen und nicht aufgeben.
Tach auch, also von Punkten steht bei mir was von 32,3605? ist das viel oder wenig? keine Ahnung.
Den Aktuellen Bescheid zur Renteninfo. habe ich erst dieser Tage bekommen. Bei voller Erwerbsminderung bekäme ich derzeit etwas über 1000.-Euronen.
Stelle ich den Antrag auf Erwerbsminderung alleine oder mit meinem Arzt zusammen? ach ja im VDK bin ich auch.
Gruß Varina
 

megman

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#10
Reale ......

von diesen 1000.- werden dann noch diese ominösen 10,8 % abgezogen,also ca . Brutto Rente 890.- davon noch die KV und Pflegeversicherung abgezogen , bleiben ca 810.- Netto ( grob überschlagen). Da Du ja im VDK bist solltest Du dort auf jedenfall vorsprechen denn die helfen Dir bestens weiter.
 

Schnuckel

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#11
Also den Antrag kannst Du allein stellen.

Der formlose Antrag ist das erste. Du schreibst einen Zweizeiler an den Deutschen Rentenbund der so aussieht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich einen Rente wegen Erwerbsminderung. Bitte senden Sie mir die notwendigen Unterlagen zu.
Mit freundlichen Grüßen
Herr/ Frau Mustermann.

Das schmeist Du in den Briefkasten und dann wartest Du ca. 2 Wochen erst mal nur.
Das wichtige ist aber...ab genau diesem Zeitpunkt gilt Dein Rentenantrag als gestellt. Bekommst Du die Rente dann irgendwann bewilligt, zählt sie ab dem Zeitpunkt wo dieser Zweizeiler beim Rentenbund angekommen ist.

Als nächstes bekommst Du einen riesen Batzen Formulare. Mit denen hast Du dann erst mal ne Weile zu tun.
Du musst Scheigepflichtsentbindungen ohne Ende ausstellen...alles was Du an Befunden hast, in einem riesen Packen zusammenfassen...
Aber das siehst Du dann.
All das, kannst Du mit einem sogeannten "Versichterältesten" machen. Den hat jede Stadt...und es ist kostenlos.
Adresse im Telefonbuch raussuchen oder Stadtverwaltung oder Bezirksamt anrufen. Die haben die Nummer auf jeden Fall.

Bis dahin brauchst Du noch keine Anwälte und auch den VdK nicht.
Erst wenn die erste Absage kommt und es in den Widerspruch geht...dann muss der VdK Dir beiseite stehen. War bei mir auch so.

Das war die Kurzfassung.
In Wirklichkeit zieht sich dieser Prozess über Monate...
Aber die Bearbeitung dauert bei weitem nicht mehr so lange wie früher, denn der Rentenbund ist mittlerweile verpflichtet einen Rentenantrag binnen 3 Monaten zu prüfen.

Wenn Du noch Fragen hast, immer her damit. Hab das ganze ja grad erst durch. :eek:)
 

andrea35

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#12
Reha, ist aber oft negativ für ein Rentenverfahren, weil der größte Teil, als arbeitsfähig entlassen wird und damit gibt es keine Rente.

Bevor du die Rente bantragst solltest du dich erkundigen und schlau machen, der VdK oder noch besser Rentenberater geben dir sachkundige Auskunft.
Die Kosten für ein Beratungsgespräch sind sicher eine gute Investition.

Schnuckel, es mag bei dir gut und schnell gegangen sein, aber dies ist nicht immer so.

Andrea
 

Schnuckel

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#13
Wer sagt dass es bei mir gut und schnell ging?
Ich habe trotz allem 1,5 Jahre gebraucht...
Du glaubst gar nicht was dem Rentenbund plötzlich noch alles "fehlt".
Das fängt an mit Befunden, und endet damit, dass man irgendwo das Datum neben der Unterschrift vergessen hat und deshalb alles noch mal Retour kommt.
Ne..das war nicht leicht. Hat mich viele Nerven gekostet.
Aber ich habe es (dank des VdK) halt geschafft, ohne vor´s Sozialgericht zu ziehen. Das was alles was gut bei mir lief.

Übrigens war die Reha bei mir nicht negativ. Ich war 3 Monate in einer Rehaklinik und die haben mich voll arbeitsunfähig entlassen.

Ich möchte neben den vielen negativen Fällen hier, auch zeigen, dass es auch mal gut gehen kann.
Sonst beantragt ja irgendwann niemand mehr die Rente, wenn er hier liest, dass es bei allen kacke läuft.
 

Silvana

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#14
Moin zusammen, ich werde bald 50 und beziehe seit 01.08.07 ALG1 weil ich meinen Job als Drucker aus Gesundheitlichen Gründen Gekündigt habe. Ich habe von 02.2005 bis 09.2007 nur 6 Monate Arbeiten können,war sonst AU. Die Kündigung von mir aus war für mich der letzte Ausweg-habe sehr große Schmerzen Rücken, ISG,
und Gelenke, Tinnitus.
Was meint ihr wie meine Chancen stehen würden bei einem Antrag auf Erwerbsunfähigkeit?
Mfg Varina(männlich :icon_smile:)
Entschuldige bitte,aber die Kündigung Deines bestehendem Arbeitsverhältnisses war und bleibt ein schwerer Fehler !!!
Mir scheint das Du zu Deinem Hausarzt wenig vertrauen hast,oder nicht erkennbar,weder von Dir angemahnt ,noch vom Hausartzt angeraten wurde ,möglichkeiten der Rehabilitation zu prüfen.
Wenn der eigene Gesundheitszustand so desolat gewesen ist, hätte selbst der Hausarzt folgende schritte angeraten.
Das erste wäre es gewesen ,sich einem Schwerbehinderten gleichstellen zu lassen,bzw. eine Amtliche Feststellung einer Schwerbehinderung anzustreben.
Wenn es in Deinem Betrieb einen Betriebsrat gegeben hat,wäre eine Behindertenvertretung denkbar.
Du hast viele möglichkeiten vertan,im Betrieb verbleiben zu können,wenn es auf grund einer Schwerbehinderung,eine erfolgreiche Umsetzung gegeben haben könnte.Eine Reha-Maßnahme wäre auch möglich gewesen,wenn Du im Betrieb verblieben wärest.
Da die jeweilige Krankenkasse,nach längerer Krankheitsdauer,immer von dem Medizinischem Dienst,eine Stellungnahme zum derzeitigem Gesundheitszustand verlangt,wäre an dieser stelle,wenn der schlechte Gesundheitszustand Attestiert wurde,eine ebensolche Empfehlung gegeben worden,die Deine Krankenkasse beachten hätte müssen.
Niemand von den Betrachtern hätte zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses geraten !!!
Das bestreben lautet immer,Arbeitsfähigkeit zu erhalten,Reha vor Rente.
Dein letzter Ausweg,war ein denkbar schlechter Ratgeber,weil Du alle ,für Dich günstige Entscheidungen vorweg genommen hast !
Selbst die Arge/ Bundesagentur für Arbeit hat zu prüfen ob,Vorraussetzungen vorliegen,als letztes mittel ,eine Erwerbsminderung zu Empfehlen, weil es Gesetzliche/Gesundheitliche Gründe dafür gibt.
Es sei noch gesagt,das Erwerbsminderungsrenten,fast immer nur auf Zeit bewilligt werden,und der erreichte Rentenbetrag ,fast immer unter der Sozialhilfe liegt,wobei selbst eine Rente wegen völliger Erwerbsminderung,so besteuert wird,das auf Sozialhilfeniveau gelebt werden muß,um Grundsicherung zu beantragen,der den monatlichen Betrag,der derzeit gewährten Sozialhilfe nicht übersteigt.
Ich weiß nicht,ob Du die denkbar schlechtesten Berater gehabt hast,oder nicht genug nach Beratung gesucht wurde.
Schade um Dich !
 

varina

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#15
Entschuldige bitte,aber die Kündigung Deines bestehendem Arbeitsverhältnisses war und bleibt ein schwerer Fehler !!!
Mir scheint das Du zu Deinem Hausarzt wenig vertrauen hast,oder nicht erkennbar,weder von Dir angemahnt ,noch vom Hausartzt angeraten wurde ,möglichkeiten der Rehabilitation zu prüfen.
Wenn der eigene Gesundheitszustand so desolat gewesen ist, hätte selbst der Hausarzt folgende schritte angeraten.
Das erste wäre es gewesen ,sich einem Schwerbehinderten gleichstellen zu lassen,bzw. eine Amtliche Feststellung einer Schwerbehinderung anzustreben.
Wenn es in Deinem Betrieb einen Betriebsrat gegeben hat,wäre eine Behindertenvertretung denkbar.
Du hast viele möglichkeiten vertan,im Betrieb verbleiben zu können,wenn es auf grund einer Schwerbehinderung,eine erfolgreiche Umsetzung gegeben haben könnte.Eine Reha-Maßnahme wäre auch möglich gewesen,wenn Du im Betrieb verblieben wärest.
Da die jeweilige Krankenkasse,nach längerer Krankheitsdauer,immer von dem Medizinischem Dienst,eine Stellungnahme zum derzeitigem Gesundheitszustand verlangt,wäre an dieser stelle,wenn der schlechte Gesundheitszustand Attestiert wurde,eine ebensolche Empfehlung gegeben worden,die Deine Krankenkasse beachten hätte müssen.
Niemand von den Betrachtern hätte zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses geraten !!!
Das bestreben lautet immer,Arbeitsfähigkeit zu erhalten,Reha vor Rente.
Dein letzter Ausweg,war ein denkbar schlechter Ratgeber,weil Du alle ,für Dich günstige Entscheidungen vorweg genommen hast !
Selbst die Arge/ Bundesagentur für Arbeit hat zu prüfen ob,Vorraussetzungen vorliegen,als letztes mittel ,eine Erwerbsminderung zu Empfehlen, weil es Gesetzliche/Gesundheitliche Gründe dafür gibt.
Es sei noch gesagt,das Erwerbsminderungsrenten,fast immer nur auf Zeit bewilligt werden,und der erreichte Rentenbetrag ,fast immer unter der Sozialhilfe liegt,wobei selbst eine Rente wegen völliger Erwerbsminderung,so besteuert wird,das auf Sozialhilfeniveau gelebt werden muß,um Grundsicherung zu beantragen,der den monatlichen Betrag,der derzeit gewährten Sozialhilfe nicht übersteigt.
Ich weiß nicht,ob Du die denkbar schlechtesten Berater gehabt hast,oder nicht genug nach Beratung gesucht wurde.
Schade um Dich !
Hallo Silvana, alle Punkte die du Aufgeführt hast habe ich bereits hinter mir. Einen GdB habe ich bereits auch, habe Antrag auf verschlechterung gestellt. Die Kündigung war für mich nach qualvollen Jahren der einzige Ausweg um aus dieser Situation rauszukommen.(schnell) Eine Umsetzung im Betrieb wurde von der Krankenkasse angestrebt, es gab aber keinen anderen Platz für mich.Warum auch, einen Arbeiter der von 2 Jahren nur 6 Monate Arbeiten kann und sonst AU ist wollen die doch sowieso loswerden. Das habe ich auch in den 6 Monaten gemerkt wo ich Gearbeitet habe. Ausserdem ist der Betrieb wo ich war seit 2005 nicht mehr in der Lage Löhne wie vereinbart zu Zahlen! Wir haben manchmal fast 3 Monate kein Geld bekommen.(als kurz vor der Insolvenz) Das geht an die Nerven. Ich könnte jetzt noch einiges aufzählen aber soll gut sein.
Gruß Varina
 

Schnuckel

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#16
Also ich kann das ziemlich gut nachvollziehen.
Hab´s auch so wie Du gemacht. Gott sei Dank hab ich damals keine Sperre vom Amt bekommen, weil auch die verstanden haben, dass irgendwann der Punkt kommt, wo es nicht mehr geht.
Also Kopf hoch und jetzt nach vorne schaun. :eek:)
 

Silvana

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#17
Hallo Silvana, alle Punkte die du Aufgeführt hast habe ich bereits hinter mir. Einen GdB habe ich bereits auch, habe Antrag auf verschlechterung gestellt. Die Kündigung war für mich nach qualvollen Jahren der einzige Ausweg um aus dieser Situation rauszukommen.(schnell) Eine Umsetzung im Betrieb wurde von der Krankenkasse angestrebt, es gab aber keinen anderen Platz für mich.Warum auch, einen Arbeiter der von 2 Jahren nur 6 Monate Arbeiten kann und sonst AU ist wollen die doch sowieso loswerden. Das habe ich auch in den 6 Monaten gemerkt wo ich Gearbeitet habe. Ausserdem ist der Betrieb wo ich war seit 2005 nicht mehr in der Lage Löhne wie vereinbart zu Zahlen! Wir haben manchmal fast 3 Monate kein Geld bekommen.(als kurz vor der Insolvenz) Das geht an die Nerven. Ich könnte jetzt noch einiges aufzählen aber soll gut sein.
Gruß Varina
Du hast Recht,wir wollen nicht alle möglichen Reaktionen besprechen, die
wegen einer eigenen Kündigung des Arbeitsplatzes entstehen könnten,und wahrscheinlich sind.

Du weißt sicherlich schon, das eine anerkannte festgestellte Behinderung,mit welchem Gdb auch immer,völlig unabhängig von einer
Beantragung einer Rente wegen Erwerbsminderung ist.
Dir ist sicherlich auch bekannt, das es eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit,seit 2001 nicht nicht mehr gibt.
Dieser Rentenstatus wurde ersetzt, durch Rente wegen- teilweiser oder voller- Erwerbsminderung.Allerdings gab es einen Bestandsschutz für Rentner, die vor 2001 eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bezogen haben, um der stetigen Überprüfung, zur Berechtigung dieser Rente nicht zu entgehen.

Es gibt deshalb,Devinitiv, keinerlei Chancen auf eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit !!!

Du hast also nur die möglichkeit,einen Antrag auf Erwerbsminderung zu stellen,wonach ein Gutachter den Grad der Erwerbsminderung fest zu stellen hat.
Wie schon gesagt spielt der Grad einer Behinderung ,dabei keine Rolle,kann bestenfalls ein Indiz sein,ein Indikator zur Beurteilung,wobei Rente und Gdb immer zu trennen ist.

Du möchtest demnach,einen Antrag auf Erwerbsminderung stellen,auf völlige Erwerbsminderung, um eine Rente zu beziehen,weil ein Erwerbsleben aus Gesundheitlichen Gründen unmöglich geworden ist.
So konkret ist die Rechtliche Lage.

Niemand in diesem Forum kann Beurteilen,ob Du eine Chance besitzt, solch eine Rente zu bekommen,weil ein Gutachter,diese erst befürworten muß.
Selbst wenn dieser Gutachter, in Deinem Sinne eine Empfehlung ausspricht,bedeutet das noch lange nicht ,das Du eine Rente wegen Erwerbsminderung bekommst.

Der beauftragte Gutachter spricht eine Empfehlung aus,worüber noch weitere Ärtzte entscheiden,der Empfehlung zu folgen,oder diese Ablehnen können.

So einfach, wie oft geschrieben ,gestaltet sich ein solches ein Szenario nicht.
Es gibt noch weitere "hürden" ,die genommen werden müssen.

Ich kann Dir nur raten,mit Deinem Hausarzt zu besprechen, ob der Antrag auf Erwerbsminderung auch von diesem unterstützt wird,und ratsam wäre.
Du könntest natürlich auch, völlig unabhängig von Deinem Hausarzt
einen Antrag auf Erwerbsminderung stellen.
Letztlich ist die Einschätzung,des Amtsarztes der Agentur für Arbeit,nicht verbindlich,aber Richtungsweisend.
Die Analogie besagt,Hausarzt,Medizinischer Dienst der Krankenkasse,
Amtsarzt der Bundesagentur für Arbeit,Gutachter,und konkrete Entscheidung eines Gremiums von Ärzten, welche letztlich die Entscheidung treffen.

Selbst wenn in Deinem Sinne entschieden wird,wird in vorgebenen Zeiträumen ,immer die Berechtigung der Rente überprüft,was anhand Deines Gesundheitszustandes erkennbar wird.

Also auch ein Bescheid,wegen völliger Erwerbsminderung,selbst auf Dauer,ist immer anfechtbar,weil die Überprüfung ein zu schließen ist.

De facto,gibt es keine Rente, die auf Dauer Lebenslang bestand haben kann,außer DU erreichst das Gesetzliche Rentenalter,wobei selbst das, in diesen Zeiten Fraglich wäre.
Noch einmal möchte ich hinzufügen:

Es sei noch gesagt,das Erwerbsminderungsrenten,fast immer nur auf Zeit bewilligt werden,und der erreichte Rentenbetrag ,fast immer unter der Sozialhilfe liegt,wobei selbst eine Rente wegen völliger Erwerbsminderung,so besteuert wird,das auf Sozialhilfeniveau gelebt werden muß,um Grundsicherung zu beantragen,der den monatlichen Betrag,der derzeit gewährten Sozialhilfe nicht übersteigt.

Solltest Du über eine Privatversicherung verfügen,könnte die entstehende Situation eine bessere sein (Berufsunfähigkeit)zB.abgesichert zu haben,ist eine Variante,wobei wiederum fest zu stellen ist, das von Versicherungen diverse Gründe aus geschlossen sind.

Was bleibt,wäre die Diskussion über ein Sozialwesen in Deutschland,
das sich zunehmend Unsozialer gestaltet.

Ich hoffe das dieser lange Text,ein wenig hilfreich war.

Liebe Grüße und alles gute !
 

1hoss43

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#18
@Varina (männlich:icon_smile:)


Wichtig ist auch, nach Aussage des behandelnden Chefarztes der Rehaklinik, wo ich auf Reha war:
"Auf jeden Fall soll der Patient darauf achten, daß er zum Antritt der Reha AU-geschrieben ist. Denn nur so ist sichergestellt, daß die Rehaklinik den Patienten auch wieder als AU entlassen kann.
So nach dem Motto: "Was sollls, er konnte ja bei seiner Ankunft hier schon nicht aufrecht gehen."
Im anderen Fall tut sich die Klinik schwer eine AU-schreibung zu vertreten, da sie ja dann zugeben müßte, daß sich der Zustand des Patienten während/trotz der Rehamaßnahmen verschlechtert hat.
Dies würde ja nicht unbedingt zugunsten der Rehaklinik sprechen.:icon_twisted:"
Das habe ich bei einem vertraulichen Gespräch mit dem Chefarzt erfahren, da ich mich wunderte, daß eine Patientin als arbeitsfähig entlassen wurde, obwohl man ihr ansehen konnte, daß es ihr täglich schlechter ging.
 

Silvana

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#19
@Varina (männlich:icon_smile:)


Wichtig ist auch, nach Aussage des behandelnden Chefarztes der Rehaklinik, wo ich auf Reha war:


Das habe ich bei einem vertraulichen Gespräch mit dem Chefarzt erfahren, da ich mich wunderte, daß eine Patientin als arbeitsfähig entlassen wurde, obwohl man ihr ansehen konnte, daß es ihr täglich schlechter ging.

Der Chefarzt hätte Dir lieber sagen sollen,das ein kranker Patient,auf die uneingeschränkte Hilfe ,der behandelnden Ärzte angewiesen ist.
Das schließt einen Sozialen Dienst,der immer in Anpruch genommen werden kann ein,sollte die eigene Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt sein.
Eine Reha ist nicht gebunden, an eine bestehende Arbeitsunfähigkeit,
sondern dem Medizinischem Erforderniss.
Was dieser "Chefarzt" geäußert hat ,ist in jedem Falle unzulänglich!
 

1hoss43

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#20
Der Chefarzt hätte Dir lieber sagen sollen,das ein kranker Patient,auf die uneingeschränkte Hilfe ,der behandelnden Ärzte angewiesen ist.
Das schließt einen Sozialen Dienst,der immer in Anpruch genommen werden kann ein,sollte die eigene Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt sein.
Eine Reha ist nicht gebunden, an eine bestehende Arbeitsunfähigkeit,
sondern dem Medizinischem Erforderniss.
Was dieser "Chefarzt" geäußert hat ,ist in jedem Falle unzulänglich!

@Silvana

Bevor Du Dich über die Aussage des Chefarztes echaufierst, solltest Du Dich besser über die Kurzsichtigkeit und den idiotischen Sparkurs der Renten-/Krankenkassen aufregen.
Die besagte Patientin litt unter schwerem akutem Bronchialasthma. Die medizinischen Gegebenheiten erforderten eigentlich eine Verlängerung der Reha um weitere 4 Wochen. Dies wurde von allen behandelnden Ärzten bescheinigt. Trotzdem, und trotz Einschaltung des Sozialen Dienstes wurde
die Verlängerung abgelehnt. Des gleichen passierte mit der beantragten Verlegung der Patientin in eine Fachklinik für Lungenkrankheiten.

Wer hat nun den "schwarzen Peter"?:icon_motz:
 

varina

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Du hast Recht,wir wollen nicht alle möglichen Reaktionen besprechen, die
wegen einer eigenen Kündigung des Arbeitsplatzes entstehen könnten,und wahrscheinlich sind.

Du weißt sicherlich schon, das eine anerkannte festgestellte Behinderung,mit welchem Gdb auch immer,völlig unabhängig von einer
Beantragung einer Rente wegen Erwerbsminderung ist.
Dir ist sicherlich auch bekannt, das es eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit,seit 2001 nicht nicht mehr gibt.
Dieser Rentenstatus wurde ersetzt, durch Rente wegen- teilweiser oder voller- Erwerbsminderung.Allerdings gab es einen Bestandsschutz für Rentner, die vor 2001 eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bezogen haben, um der stetigen Überprüfung, zur Berechtigung dieser Rente nicht zu entgehen.

Es gibt deshalb,Devinitiv, keinerlei Chancen auf eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit !!!

Du hast also nur die möglichkeit,einen Antrag auf Erwerbsminderung zu stellen,wonach ein Gutachter den Grad der Erwerbsminderung fest zu stellen hat.
Wie schon gesagt spielt der Grad einer Behinderung ,dabei keine Rolle,kann bestenfalls ein Indiz sein,ein Indikator zur Beurteilung,wobei Rente und Gdb immer zu trennen ist.

Du möchtest demnach,einen Antrag auf Erwerbsminderung stellen,auf völlige Erwerbsminderung, um eine Rente zu beziehen,weil ein Erwerbsleben aus Gesundheitlichen Gründen unmöglich geworden ist.
So konkret ist die Rechtliche Lage.

Niemand in diesem Forum kann Beurteilen,ob Du eine Chance besitzt, solch eine Rente zu bekommen,weil ein Gutachter,diese erst befürworten muß.
Selbst wenn dieser Gutachter, in Deinem Sinne eine Empfehlung ausspricht,bedeutet das noch lange nicht ,das Du eine Rente wegen Erwerbsminderung bekommst.

Der beauftragte Gutachter spricht eine Empfehlung aus,worüber noch weitere Ärtzte entscheiden,der Empfehlung zu folgen,oder diese Ablehnen können.

So einfach, wie oft geschrieben ,gestaltet sich ein solches ein Szenario nicht.
Es gibt noch weitere "hürden" ,die genommen werden müssen.

Ich kann Dir nur raten,mit Deinem Hausarzt zu besprechen, ob der Antrag auf Erwerbsminderung auch von diesem unterstützt wird,und ratsam wäre.
Du könntest natürlich auch, völlig unabhängig von Deinem Hausarzt
einen Antrag auf Erwerbsminderung stellen.
Letztlich ist die Einschätzung,des Amtsarztes der Agentur für Arbeit,nicht verbindlich,aber Richtungsweisend.
Die Analogie besagt,Hausarzt,Medizinischer Dienst der Krankenkasse,
Amtsarzt der Bundesagentur für Arbeit,Gutachter,und konkrete Entscheidung eines Gremiums von Ärzten, welche letztlich die Entscheidung treffen.

Selbst wenn in Deinem Sinne entschieden wird,wird in vorgebenen Zeiträumen ,immer die Berechtigung der Rente überprüft,was anhand Deines Gesundheitszustandes erkennbar wird.

Also auch ein Bescheid,wegen völliger Erwerbsminderung,selbst auf Dauer,ist immer anfechtbar,weil die Überprüfung ein zu schließen ist.

De facto,gibt es keine Rente, die auf Dauer Lebenslang bestand haben kann,außer DU erreichst das Gesetzliche Rentenalter,wobei selbst das, in diesen Zeiten Fraglich wäre.
Noch einmal möchte ich hinzufügen:

Es sei noch gesagt,das Erwerbsminderungsrenten,fast immer nur auf Zeit bewilligt werden,und der erreichte Rentenbetrag ,fast immer unter der Sozialhilfe liegt,wobei selbst eine Rente wegen völliger Erwerbsminderung,so besteuert wird,das auf Sozialhilfeniveau gelebt werden muß,um Grundsicherung zu beantragen,der den monatlichen Betrag,der derzeit gewährten Sozialhilfe nicht übersteigt.

Solltest Du über eine Privatversicherung verfügen,könnte die entstehende Situation eine bessere sein (Berufsunfähigkeit)zB.abgesichert zu haben,ist eine Variante,wobei wiederum fest zu stellen ist, das von Versicherungen diverse Gründe aus geschlossen sind.

Was bleibt,wäre die Diskussion über ein Sozialwesen in Deutschland,
das sich zunehmend Unsozialer gestaltet.

Ich hoffe das dieser lange Text,ein wenig hilfreich war.

Liebe Grüße und alles gute !
Guten Tag/Morgen Silvana, mit meinem Hausarzt Verstehe ich mich sehr gut und er Unterstüzt mich in allem.Mit ihm und meinem Psychtherapeuten(wo ich 6 Monate in Behandlung war) habe ich Ausführlich darüber Gesprochen wegen der Kündigung, Entscheiden mußte letztendlich aber ich alleine-dafür habe ich Wochen gebraucht. Ich weiss das der Faktor Arbeit das Leben eines Menschen bestimmt mit allem was dazu gehört-Geld,Ansehen und was weis ich noch alles.
Aber wenn du Körperlich einfach fertig bist-vor allem nach einem langen Arbeitstag ohne Pause und das im 3Schichtbetrieb-und du nix sonst mehr machen kannst ausser was Essen und dann hinlegen und Versuchen Kraft für den nächsten Tag zu Schöpfen und das über viele Jahre hinweg-ich glaube das kann sich gar keiner Vorstellen was das heist.Vor Jahren mußte ich mal zur Vertretung von meinem Hausarzt-es war eine Ärztinn-der Erzählte ich auch von meiner Tag Täglich völligen Erschöpfung und den Schmerzen und das ich nach Feierabend nich dazu in der Lage bin noch irgendwas zu machen. Sie sagte mir damals schon-das kann ja nicht der Sinn des Lebens sein-Tag um Tag zur Arbeit schleppen und nach Feierabend total Fertig nach Hause.
Das kann keiner lange Aushalten, sehn sie zu das sie da rauskommen - tja und jetzt bin ich draussen-und ich bin Froh darüber-mit allem was jetzt auf mich zu kommt-das kann nicht schlimmer sein als die letzten Jahre in meinem Job.
Und was den Finaziellen Aspekt angeht bei voller Erwerbsminderung-ich würde 1000.-Euro bekommen-Netto-habe mich Erkundigt, und meine Frau Verdient das selbe nochmal. Ausserdem ist mir klar geworden das die Gesundheit das Wichtigste überhaupt im Leben ist. So jetzt habe ich aber ganz schön viel Geschrieben-soll reichen für heute.
Gruß Varina :icon_kinn:
 

Schnuckel

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#22
Jap..schön gesprochen.



Also ich kann´s nur nochmal sagen...ich hab´s vor 1,5 Jahren auch so gemacht...und erst jetzt fange ich so ganz langsam an mich zu erholen.
Was hilft das Diskutieren über Vor und Nachteile, wenn am Ende steht, dass es gesundheitlich nicht mehr geht?
Machst das schon richtig Varina.
Gesundheit ist das allerwichtigste.
 

andrea35

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#23
Ich kann mich den Ausführungen von Silvana voll anschließen, die Aussage des Chefarztes ist zum Teil auch richtig.

Denn jemand der nicht krankgeschrieben eingewiesen wird, kann nicht AU entlassen werden, da wäre er ja in der Reha kränker geworden.

Aber auch eine AU Entlassung aus der Reha besagt nicht, dass du nicht mehr arbeitsfähig bist, vielleicht in deinem Beruf aber in einem anderen schon.

Auch wenn deine Ärzte voll hinter dir stehen, kann gegen eine Rente entschieden werden, die Gutachten sind wichtiger als die Arzt Atteste.

Vorallem, was ist wenn die Rente nicht ständig verlängert wird, sondern dir nach einigen Jahren nicht mehr gewährt wird.

du musst dir diesen Schritt sehr gut überlegen und eine fachliche Beratung solltest du auf jeden Fall einholen.

Andrea
 

varina

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#24
Ich kann mich den Ausführungen von Silvana voll anschließen, die Aussage des Chefarztes ist zum Teil auch richtig.

Denn jemand der nicht krankgeschrieben eingewiesen wird, kann nicht AU entlassen werden, da wäre er ja in der Reha kränker geworden.

Aber auch eine AU Entlassung aus der Reha besagt nicht, dass du nicht mehr arbeitsfähig bist, vielleicht in deinem Beruf aber in einem anderen schon.

Auch wenn deine Ärzte voll hinter dir stehen, kann gegen eine Rente entschieden werden, die Gutachten sind wichtiger als die Arzt Atteste.

Vorallem, was ist wenn die Rente nicht ständig verlängert wird, sondern dir nach einigen Jahren nicht mehr gewährt wird.

du musst dir diesen Schritt sehr gut überlegen und eine fachliche Beratung solltest du auf jeden Fall einholen.

Andrea
Wir werden Sehen, in der Reha war ich da war ich AU.
Natürlich werde ich jeden Schritt dahin mit Sorgfalt und
Bedacht machen.
Gruß Varina :icon_mued:
 

Silvana

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#25
Hallo, ich 50 habe meinen Job(Facharbeiter)nach 27 Jahren vor kurzem wegen Gesundheitlicher Probleme Gekündigt hatte Attest vom Psychotherapeuten. (Schmerzen-ChronischLWS und dauernde Blockaden ISG, Depressionen,Tinnitus) bekomme seit 01.08.07 ALG1
Ich glaube nicht das ich wegen dieser Anhaltenden Beeinträchtigung noch was neues machen kann. In den letzten 2 Jahren war ich bis auf 6 Monate AU-inkls. 3 Wöchiger Reha in 2005. Ich habe regelrecht Angst davor eine neue Arbeit zu finden-zu müßen- weil ich die wegen der Ständigen Schmerzen eh nicht lange aushalten könnte.Kann nicht mehr länger Stehen noch Sitzen, Liegen ist auch eine Qual. Ich trage mich mit dem Gedanken einen Antrag auf volle Erwerbsminderung zu stellen. Nun zur eigentlichen Frage-soll ich das so schnell wie möglich tun oder noch warten da mein ALG1 ja erst seit August läuft? ach ja-habe gerade von der Rentenvers. wieder mal eine Info bekommen was ich bekäme wenn-da steht auch ein Betrag was ich bei voller Erwerbsunfähigkeit jetzt bekäme-ist das Real-dieser Betrag? Ich war seit meinem 15 Lebensjahr immer im Arbeitsverhältniss ohne Fehlzeiten.
Gruß Varina
Mir ist vollkommen unklar,warum Du wiederum, einen neuen Thread aufmachst,obwohl sich,viel mühe gemacht wurde um Deine Fragen zu beantworten!?

Dein erster Thread ist hier:

Reale Chance auf Erwerbsunfähigkeit?

Warum ,führst Du diesen ,von Dir, eröffneten Thread nicht weiter,wenn es
weiterhin Fragen wegen ,unsicherheiten Deinerseits gibt !?

Dieses Forum ist deswegen schon strapaziert genug!?:icon_motz:

Was Dir Dein Rentenversicher mitteilt,ist nicht das wirkliche "reale Einkommen" das Du beim Eintritt in die Erwerbsminderung erhalten könntest.
Es ist nur eine fiktive Annahme,der mehrere Vorbehalte einschließt.
Letztendlich gebe ich zu bedenken,das selbst bei festgestellter völliger Erwerbsminderung,diese Rente so zu besteuern ist,wie es 2005 festgelegt wurde.Demnach wäre es sehr zweifelhaft ,das der vom Rententräger errechnete Betrag,zur Auszahlung kommen kann.

Deine vorgebliche Frage beantworte ich folgendermaßen:

Wer wirklich so Erkrankt ist,das es der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente bedarf,mag "Rechenspielereien" machen.
Es ist der generelle Usus ,nicht nur an dieser stelle,keinesfalls negativ gemeint.!

Auch wenn ich Dich an dieser stelle Kritisieren muß,ein kranker Mensch,der nicht mehr kann,weil der gesundheitliche Aspekt ,dies nicht mehr erlaubt,fragt nicht wann die Erwerbsminderung beantragt werden soll,sondern muß dies Beantragen weil ansonsten die glaubwürdigkeit in Frage steht, und der etwaige Befund in Frage zu stellen ist, um ansonsten keine anderen möglichkeiten zu haben.

Niemand wird,ohne Notwendigkeit,eine solche Rente zu beantragen haben,weil die Nachteile ,in Finanzieller Sicht, offenbar sind, um sich dennoch dafür zu Entscheiden,weil es nicht anders geht.

Es wird Dich niemand zwingen,eine Arbeit aufnehmen zu müssen,die den Gesundheitlichen Erfordernissen entgegen stehen,wenn die Begründungen dafür ausreichend sind.

Ein jeder so Erkrankter,wird mit den Folgen leben müssen, die,die Gesetzeslage hergibt,so bitter dies auch ist.

Ich kenne etliche die eine Erwerbsminderung beantragen mußten.

Ein "Taktieren" war denen nicht möglich!

Mir wird zur Qual,ständig eröffnete Treads zum selbem Thema,beantworten zu wollen um hilfreich sein zu können.

Das schließt die eigene Information ein,weil es zu solchen Problematiken,diverse Informationsmöglichkeiten gibt.
 
E

ExitUser

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#26
Ich habe mal beide Threads zusammen geführt. Leider ist dabei der letze Beitrag etwas "verunglückt" :icon_redface: Es gibt Tage, da sollte man die Finger vom PC lassen. :icon_rolleyes:
 

varina

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#27
Sorry-

Mir ist vollkommen unklar,warum Du wiederum, einen neuen Thread aufmachst,obwohl sich,viel mühe gemacht wurde um Deine Fragen zu beantworten!?

Dein erster Thread ist hier:

Reale Chance auf Erwerbsunfähigkeit?

Warum ,führst Du diesen ,von Dir, eröffneten Thread nicht weiter,wenn es
weiterhin Fragen wegen ,unsicherheiten Deinerseits gibt !?

Dieses Forum ist deswegen schon strapaziert genug!?:icon_motz:

Was Dir Dein Rentenversicher mitteilt,ist nicht das wirkliche "reale Einkommen" das Du beim Eintritt in die Erwerbsminderung erhalten könntest.
Es ist nur eine fiktive Annahme,der mehrere Vorbehalte einschließt.
Letztendlich gebe ich zu bedenken,das selbst bei festgestellter völliger Erwerbsminderung,diese Rente so zu besteuern ist,wie es 2005 festgelegt wurde.Demnach wäre es sehr zweifelhaft ,das der vom Rententräger errechnete Betrag,zur Auszahlung kommen kann.

Deine vorgebliche Frage beantworte ich folgendermaßen:

Wer wirklich so Erkrankt ist,das es der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente bedarf,mag "Rechenspielereien" machen.
Es ist der generelle Usus ,nicht nur an dieser stelle,keinesfalls negativ gemeint.!

Auch wenn ich Dich an dieser stelle Kritisieren muß,ein kranker Mensch,der nicht mehr kann,weil der gesundheitliche Aspekt ,dies nicht mehr erlaubt,fragt nicht wann die Erwerbsminderung beantragt werden soll,sondern muß dies Beantragen weil ansonsten die glaubwürdigkeit in Frage steht, und der etwaige Befund in Frage zu stellen ist, um ansonsten keine anderen möglichkeiten zu haben.

Niemand wird,ohne Notwendigkeit,eine solche Rente zu beantragen haben,weil die Nachteile ,in Finanzieller Sicht, offenbar sind, um sich dennoch dafür zu Entscheiden,weil es nicht anders geht.

Es wird Dich niemand zwingen,eine Arbeit aufnehmen zu müssen,die den Gesundheitlichen Erfordernissen entgegen stehen,wenn die Begründungen dafür ausreichend sind.

Ein jeder so Erkrankter,wird mit den Folgen leben müssen, die,die Gesetzeslage hergibt,so bitter dies auch ist.

Ich kenne etliche die eine Erwerbsminderung beantragen mußten.

Ein "Taktieren" war denen nicht möglich!

Mir wird zur Qual,ständig eröffnete Treads zum selbem Thema,beantworten zu wollen um hilfreich sein zu können.

Das schließt die eigene Information ein,weil es zu solchen Problematiken,diverse Informationsmöglichkeiten gibt.
Hallo Silvana, ich bin ja noch recht neu hier und ich kann ja nicht Wissen das es nicht Gewünscht ist bei neuen Fragen einen neuen Thread aufzumachen :icon_hmm:
Ich bin ständig so in meinen Überlegungen hin und her gerissen das ich mich auf sonst nix mehr Konzentrieren kann als wie mit der Frage was soll ich tun-wie geht es weiter usw. Da ich ja erst seit kurzem Arbeitslos bin ist das eine total neue Situation für mich worüber man sich wenn man im Berufsleben steht überhaupt keine Gedanken macht. Fast hätte ich sogar schon wieder einen neuen Job gehabt-wäre toll gewesen-aber was soll ich Sagen-ich war Froh das es in letzter Minute doch nicht geklappt hat-kannst du dir das Vorstellen? Weil ich genau wußte das eh nicht lange gut geht. Ach ja mein Hausazt meint um eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit zu bekommen muß man schon den Kopp unterm Arm haben
für mich käme höchstens Berufsunfähig in Betracht!
Entweder der meint das echt so - oder kennt sich in den Sachen auch nicht aus.(was ich eher glaube)Es ist zum :icon_kotz:
Letztendlich hat mich ja auch die KK dazu gedrängt zu Kündigen, die wollten kein K.Geld mehr Bezahlen obwohl mein Anspruch noch längst nicht "Aufgebraucht" war-ist.
Ach was solls, rum ist rum fertig-eigentlich bin ich ja auch froh das ich da jetzt raus bin-dafür habe ich eben jetzt neue Probleme-mit denen jeder alleine Fertig werden muß. Im Bekanntenkreis gilt man in diesem Status als faul-will nix mehr Arbeiten-und wen Interissiert es schon ob wir unser Haus halten können oder nicht pah.
 

gelibeh

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#28
Berufsunfähigkeitsrente gibt es nur noch für Menschen, die vor 1961 geboren sind. Wenn man nicht mehr in der Lage ist 6Stunden in seinem oder einem Verweisungsberuf zu arbeiten bekommt man Berufsunfähigkeitsrente. Die ist gleichzustellen mit einer Teilerwerbsminderungsrente( 3-unter 6Std./Täglich).

Ich frage mich, was man mit einem Rentenantrag verlieren kann. Wenn der abgelehnt wird, kann man in den Widerspruch gehen und dann eventuell klagen. Bis das entschieden ist bekommt man seine Bezüge vom Amt weiter.

Und bei mir ist das so, dass mich die Arge mit unsinnigen Dingen in Ruhe lässt.
 

Thomas0473

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#29
Und bei mir ist das so, dass mich die Arge mit unsinnigen Dingen in Ruhe lässt.
..allein das ist bereits Gold wert, schon deshalb sollte die Themenstarterin unbedingt einen Antrag bei der DRV stellen, auch wenn die Aussicht auf entsprechenden Erfolg (statistisch gesehen) bescheiden ist.
 

Thomas0473

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#30
Übrigens war die Reha bei mir nicht negativ. Ich war 3 Monate in einer Rehaklinik und die haben mich voll arbeitsunfähig entlassen.
Ich bin froh, dass der Kelch (REHA) an mir vorübergegangen ist; allerdings hätte sich, auch wenn du trotz einst guten Verdienstes, "Schnuckel", dennoch "aufstocken" mußt, bei mir kein langfristiger Streit und somit eine vermutlich nicht zu unterschätzende gesundheitliche Belastung mit der DRV finanziell "gelohnt", das wäre vielleicht für die Themenstarterin auch noch zu bedenken.
 
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