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REAL - Markt Nürnberg behindertenfeindlich?

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Heute an den Real Markt- Leitung, geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war gestern bei Ihnen zum o. a. Zeitpunkt, mit einem Bekannten von mir der mir beim Einkaufen behilflich ist, in Ihrem Hause. Leider war mir vorher nicht bekannt, dass Sie schwerbehinderten Menschen gegenüber scheinbar feindlich eingestellt sind? Ich bin anerkannter Schwerbehinderter mit einem GdB von 70 und dem Merkzeichen G in meinem Ausweis (Kopie anbei). Zu meinem Behinderungsbild gehören erhebliche Einschränkungen des Skelettapparates, wodurch ich nicht mehr sonderlich lange laufen kann ohne Schmerzen zu bekommen, noch länger stehen kann. Deshalb begleitet mich meine Einkaufshilfe zu Einkäufen bei denen ich selbst dabei sein muss. Dies war gestern der Fall.

Nachdem wir die notwendigen Artikel gefunden hatten, musste ich schnellstmöglich wieder auf den Rückweg da bei mir wiederum die Schmerzen in den Hüften und in der Lendenwirbelsäule begonnen hatten. Die Kassen waren mit längeren Schlangen besetzt und ich fühlte mich nicht mehr in der Lage diese Schlangen abzuwarten. Ich sah, dass eine Mitarbeiter eine Kasse geöffnet hatte um dort eine Kundin abzurechnen. Wir gingen dorthin und ich fragte höflich, ob sie nicht die zwei Teile in meinem Wagen auch schnell machen könnte. Die Dame lehnte es rundweg ab, ließ mich weiter betteln, meine Probleme aufsagen (ich gehe auch am Stock), und blieb unbewegt.

An den anderen Kassen waren immer noch bis zu fünf Menschen mit teilweisen vollen Einkaufswägen vor mir. Nun versuchte ich mein Glück an der Info, die ja auch per Kasse abrechnen kann. Auch dort lehnte man mein Anliegen rundweg und barsch ab mit dem Hinweis „die Kasse 2 sei viel näher“ (an dieser standen auch noch vier Personen). Diese Kasse sei näher, obwohl die Dame eine Kasse direkt vor ihren Händen hatte? Ich finde das Verhalten Ihres Personals diskriminierend, ausgrenzend und behindertenfeindlich. Meine Beschwerde an Sie werde ich in Kopie an die zuständigen Behindertenbeauftragten der Region senden, und ich werde eine Schilderung des Ablaufs auf meiner Homepage im Internet veröffentlichen.
Nur mal ein Beispiel dazu, was mir in den letzten Monaten vermehrt begegnet. Es gibt durchaus auch noch einzelne positive Beispiele, doch nur noch sehr selten. Die ARGE z. B. nimmt grundsätzlich keine Rücksicht darauf, ob jemand nicht lange warten kann. Auch bei den neuen Postfilialen werden Behinderte, trotz Anfrage, nicht vorgezogen. Auch eine Dame, die noch weit schlechter laufen konnte als ich (Gehwagen), wurde nicht vorgenommen. Diese Mitarbeiter gehen auch nicht nach vorne um z. B. ein schwereres Paket aus dem Rollwagen zu heben usw.

Wie gesagt, nur mal ein neues Beispiel zum neuen Jahr.
 

Mario Nette

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#2
Das ist natürlich nicht schön. Man muss leider damit erst einmal umgehen, dass diese auf hohen Profit ausgerichteten Unternehmen im Service-Bereich nicht besonders gut aufgestellt sind.

Ein Vorschlag, um solche Situationen zukünftig weniger arg zu regeln: Wenn es wirklich nur sehr wenige Artikel sind, dann frage die Leute in der Schlange, ob sie dich vorlassen - oder lass deine Begleitung fragen. Dann hast du u. U. nur noch eine Person vor dir, die du natürlich abwarten musst :)

Gibt es in der Nähe der Kassen irgendwelche Sitz-, Anlehn- oder sonstigen dir zuträglichen Möglichkeiten, dann nutze diese und lass deine Begleiterin sich anstellen und die Waren aufs Band packen sowie wieder in den Korb zurück tun. Sofern du persönlich bezahlen musst, kann sie dich dann ranrufen.

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ist ein Rollstuhl eine mögliche Alternative für dich, längere außerhäusliche Wege zu erledigen? (mir ist klar, dass die Bewilligung noch ein zusätzliches Thema ist, mir geht's erstmal nur "ums Prinzip" ;) )

Mir ist schon bewusst, dass das keine Ursachenbekämpfung ist. Heb dir deine Kraft aber für die Dinge auf, denen du wirklich gar nicht anders begegnen kannst als mit "Augen zu und durch"

Mario Nette
 

Rounddancer

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#3
Wenn die damit anfangen...

...dann kommen jede und jeder und finden tausend Gründe, um sich auch vorzudrängeln.
Die andern sind zwar vor einem in der Schlange,- aber die waren eben auch vorher da.

Darum: Wenn unbedingt nötig, einzukaufen unter solcher Bedrängnis, dann
1. möglichst dann hingehen, wenn noch nichts, oder nichts mehr los ist,- aber nicht in der Rushhour;
2. wenn man weniger als die an der evtl. vorhandenen Schnellkasse angegebene Anzahl an Artikeln zu kaufen hat, - und nur dann, die Schnellkasse nutzen.
3. wenn man nur wenig hat, und Schmerzen, etc., dann, wie vom Vorschreiber geraten, freundlich Vormann um Vormann fragen, ob der oder die einen vorließe.

Heinz
 

ekel

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#4
Behindert

Man ist nicht behindert, man wird behindert!

Dies habe ich mal gehört und kann dem nur zustimmen, denn keiner sucht sich eine Behinderung aus.

Was ich nicht so recht nachvollziehen kann:

In unserem Real-Markt gibt es eine "Behinderten-Kasse", insbesondere für Rolli-Fahrer. Die wird sogar besetzt, wenn nur für einen Kunden Bedarf besteht. Eine Zahlung an der Info ist auch möglich - habe ich als Schwangere erlebt. Also unser Real-Markt ist da top!

Ich für mich muss sagen, ich habe kein Problem jemanden vorzulassen, sei es wegen Behinderung oder wenn jemand nur eine Kleinigkeit kaufen will. Eine freundliche Frage (denn hinten habe ich keine Augen) und schon ist das Problem aus der Welt.

Aber ist das nicht eigentlich normal?! Aber anscheinend nicht, Schade!
 

Richardsch

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#5
Darum: Wenn unbedingt nötig, einzukaufen unter solcher Bedrängnis, dann
1. möglichst dann hingehen, wenn noch nichts, oder nichts mehr los ist,- aber nicht in der Rushhour;
Soweit kommt es noch :) Das nächste Unternehmen sagt dann, es ist doch viel günstiger wenn Behinderte im Internet einkaufen :)

Ich hab jetzt nur mal nach "Kaufkraft+Behinderte" gegoogelt. Nur mal als Beispiel: Wirtschaft ignoriert behinderte Kunden
 

Ironimus

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#6
Und welcher Real war das? Der Schweinauer oder der in der Virnsberger?Ich geh schon seit Jahren nicht mehr in diesen Gammelladen. Zu teuer, mieses Personal und blödes Publikum...
 

Mario Nette

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#7
...dann kommen jede und jeder und finden tausend Gründe, um sich auch vorzudrängeln.
Die andern sind zwar vor einem in der Schlange,- aber die waren eben auch vorher da.

Darum: Wenn unbedingt nötig, einzukaufen unter solcher Bedrängnis, dann
1. möglichst dann hingehen, wenn noch nichts, oder nichts mehr los ist,- aber nicht in der Rushhour;
[...]
3. wenn man nur wenig hat, und Schmerzen, etc., dann, wie vom Vorschreiber geraten, freundlich Vormann um Vormann fragen, ob der oder die einen vorließe.

Heinz
Mag ich so nicht vollständig unterstützen, denn: "Niemand darf aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden." - es ist definitiv eine Benachteiligung, wenn ich nur um 11:40 Uhr einkaufen gehen "darf", weil irgendwelche wie auch immer gearteten, behebbaren Umstände nicht behoben werden.

Ich weiß nicht, was du für schlechte Erfahrung mit den Menschen hast. Niemand ist gezwungen, jemanden vorzulassen. Es ist eine Ermessenssache. Ganz offensichtlich sieht man der Thread-Erstellerin auch an, dass sie nicht benachteiligt werden sollte. Daher denke ich auch, Punkt 3. zwar akkurat wäre, im Falle starker Schmerzen ich hier aber nicht lange fackeln würde, sondern sofort vorn nachfragen würde. Denn u. U. ist der Zweite in der Schlange gewillt, einen vorzulassen, die 4 anderen dahinter aber nicht mehr.

Mario Nette
 
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  Th.Starter/in  
#8
Das scheint wohl ein Großstadtproblem zu sein. Ich wohne in einer Kleinstadt, hier wäre so etwas undenkbar.
Die Anonymität der Großstädte fördert aber dieses unmenschliche Denken und Handeln.
Ich bin selten mal in Nürnberg, aber es gibt immer wieder diese "Erlebnisse der dritten Art" - aus umgekehrter, nicht behinderter Sicht.
Halte jemandem die Türe auf und lächle dabei: die Menschen haben regelrecht Angst davor! Das kennen sie nicht.
Halte im Auto an, um einen Fußgänger über die Strasse zu winken (ohne Zebrastreifen und Ampel), und fassungslose, ungläubige Blicke werden Dir folgen.
Das fällt auch meiner Tochter immer wieder auf. Ich fürchte, sie hält langsam alle Großstädter für leicht verrückt.

Viele Grüße,
angel
 

Rounddancer

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#9
Um Gottes Willen

Halte im Auto an, um einen Fußgänger über die Strasse zu winken (ohne Zebrastreifen und Ampel), und fassungslose, ungläubige Blicke werden Dir folgen.
Die sind auch berechtigt, lernt man doch schon in der Fahrschule, daß wenn man einem Fußgänger rüberwinkt, man die Mitverantwortung dafür trägt, wenn der dann losläuft, und dann von einem überholenden Fahrzeug oder vom Gegenverkehr ange- oder überfahren wird. Und die Gefahr ist immens, daß, wenn man wegen eines Fußgängers stehenbleibt, von hinten ein Raser kommt, an einem selbst vorbeizieht,- ohne sich vorher zu überlegen, warum der andere stehenbleibt. Hat man dann nicht gewunken, dann hat der Fußgänger allein die Verantwortung, das haltende Fahrzeug zu passieren,- und dann nochmals auf Verkehr aus beiden Seiten zu gucken,- hat man durchgewunken, und es passiert war, hat man ganz sicher Pfanne zu befürchten.
Also: Anhalten vielleicht,- und immer, wenn Vorschrift,- aber niemals winken.
 

ofra

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#10
Das scheint wohl ein Großstadtproblem zu sein. Ich wohne in einer Kleinstadt, hier wäre so etwas undenkbar.
Die Anonymität der Großstädte fördert aber dieses unmenschliche Denken und Handeln.
Ich bin selten mal in Nürnberg, aber es gibt immer wieder diese "Erlebnisse der dritten Art" - aus umgekehrter, nicht behinderter Sicht.
Halte jemandem die Türe auf und lächle dabei: die Menschen haben regelrecht Angst davor! Das kennen sie nicht.
Halte im Auto an, um einen Fußgänger über die Strasse zu winken (ohne Zebrastreifen und Ampel), und fassungslose, ungläubige Blicke werden Dir folgen.
Das fällt auch meiner Tochter immer wieder auf. Ich fürchte, sie hält langsam alle Großstädter für leicht verrückt.

Viele Grüße,
angel
das "feeling" geht irgendwie verloren, dass der andere auch ein mensch ist.
in großstädten gibt es auch weniger konversation. man hastet aneinander vorbei, blickkontakte oder gar wortwechsel kommen nur selten vor - höchstens, wenn man jemanden versehentlich anrempelt und sich dann kurz entschuldigt ...
zu viele menschen an einem ort lösen in uns wohl eine art rückzugsverhalten aus. - steinzeit-instinkte?
 
E

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#11
...dann kommen jede und jeder und finden tausend Gründe, um sich auch vorzudrängeln.
Die andern sind zwar vor einem in der Schlange,- aber die waren eben auch vorher da.

Darum: Wenn unbedingt nötig, einzukaufen unter solcher Bedrängnis, dann
1. möglichst dann hingehen, wenn noch nichts, oder nichts mehr los ist,- aber nicht in der Rushhour;
2. wenn man weniger als die an der evtl. vorhandenen Schnellkasse angegebene Anzahl an Artikeln zu kaufen hat, - und nur dann, die Schnellkasse nutzen.
3. wenn man nur wenig hat, und Schmerzen, etc., dann, wie vom Vorschreiber geraten, freundlich Vormann um Vormann fragen, ob der oder die einen vorließe.

Heinz

Darum: Wenn unbedingt nötig, einzukaufen unter solcher Bedrängnis, dann
1. möglichst dann hingehen, wenn noch nichts, oder nichts mehr los ist,- aber nicht in der Rushhour;
Ich kann mich nur nach meiner Einkaufshilfe richten, da ich leider nichts mehr über 4 Kilogramm tragen darf. Und wenn die nicht anders Zeit hat, gehts nun mal nicht anders.

2. wenn man weniger als die an der evtl. vorhandenen Schnellkasse angegebene Anzahl an Artikeln zu kaufen hat, - und nur dann, die Schnellkasse nutzen.
Gibt es nicht. Es standen an jeder offenen Kasse mindestens fünf Personen mit halb bis ganz vollen Einkaufswägen. Deswegen wollte ich ja die Chance einer aufgemachten Kasse nutzen, die wohl wegen einer Reklamation geöffnet wurde, und fragte dort an.

3. wenn man nur wenig hat, und Schmerzen, etc., dann, wie vom Vorschreiber geraten, freundlich Vormann um Vormann fragen, ob der oder die einen vorließe.
und Du denkst, das habe ich nicht schon öfter praktiziert?
Antworten: "Nein, ich habe es eilig." "Was ist? Ne, da könnt' ja jeder kommen!" "Wenn Du nicht laufen und stehen kannst, dann bleib doch daheim!".

Es wundert mich immer wieder, wie doch manche Menschen denken, das man nicht in der Lage ist auf diese Ideen selbst zu kommen? Mein Brief ist, wie auch in meinem ersten Text schon erwähnt, das Produkt vieler Erlebnisse dieser Art. Und ich werde das weiter nicht mehr hinnehmen.
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#12
Wir dürfen nicht den Fehler machen Entschuldigung für das miese Verhalten anderer Menschen gegenüber Kranken und Behinderten zu suchen. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Was mies ist, das muß auch als mies bezeichnet werden. Besser wird es nur dann, wenn diese Leute von ihrer Umgebung intensiv klar gemacht bekommen, daß ihr Verhalten nicht in Ordnung ist. Aber das passiert meistens nicht. Jeder der das einfach akzeptiert trägt seinen Teil dazu bei, daß dieses Verhalten sich weiterhin ausbreiten kann.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#13
Die sind auch berechtigt, lernt man doch schon in der Fahrschule, daß wenn man einem Fußgänger rüberwinkt, man die Mitverantwortung dafür trägt, wenn der dann losläuft, und dann von einem überholenden Fahrzeug oder vom Gegenverkehr ange- oder überfahren wird. Und die Gefahr ist immens, daß, wenn man wegen eines Fußgängers stehenbleibt, von hinten ein Raser kommt, an einem selbst vorbeizieht,- ohne sich vorher zu überlegen, warum der andere stehenbleibt. Hat man dann nicht gewunken, dann hat der Fußgänger allein die Verantwortung, das haltende Fahrzeug zu passieren,- und dann nochmals auf Verkehr aus beiden Seiten zu gucken,- hat man durchgewunken, und es passiert war, hat man ganz sicher Pfanne zu befürchten.
Also: Anhalten vielleicht,- und immer, wenn Vorschrift,- aber niemals winken.
Lieber Round,

für so klug darfst Du mich schon halten, daß ich niemanden über die Strasse winke wenn auch nur die leiseste Gefahr für ihn bestünde.
Besonders an Verkehrsinseln kann man wunderbar eine Sperre für Raser bilden, um auch langsamen Fussgängern einen sicheren Übergang zu gewähren.
Und: ich fahre gut genug Auto, um vor einem Bremsvorgang dieser Art in den Rückspiegel zu sehen.:icon_mrgreen:

Viele Grüße,
angel
 

Borgi

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#14
Mich ärgern im Supermarkt die Typen, die der Kassiererin ein Gespräch aufzwingen und auf den Cent genau bezahlen. Meistens haben auch genau diese Leute ein Problem Preisschilder zu lesen, so dass eine Verkäuferin zur Preiskontrolle losgeschickt wird.
Wenn ich an der Kasse in der Schlange stehe, dann schaue ich immer zwischendurch nach hinten. Wenn dann mal ein älterer Mensch steht, dann frage ich alle zwischen mir und dem älteren Menschen, ob ich diesen Kunden vorlassen darf. So schnell wie alle nicken .....
Manchmal werde ich mit meinen zwei Teilen auch gefragt, ob ich denn vor möchte. Wenn ich es eilig habe, dann bin ich dafür dankbar, und wenn nicht, dann gehe ich auch nicht vor.
 
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