Reaktive Belastungsdepression - Soziale Anpassungsbelastungsstörung- Möglichkeiten der Arbeit und Begleitung

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Mangosteen

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8 Januar 2019
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Hallo ihr Lieben,

wie ich euch oben im Betreff aufgezeigt habe, wurde bei mir 2015 eine Reaktive Belastungsdepression - in, ich nenne es mal- mit einhergehender sozialer Anpassungsstörung diagnostiziert.
Diese Diagnose beherbergt eine Menge sagen wir innere Baustellen, welche sich im beruflichen Umfeld (Mobbing, blosstellen, etc.) ertragen haben und auch private Belange die ich hier nicht nennen mag trugen zur Krankheitsentstehung bei.
Zwischenzeitlich nach einem stationären Aufenthalt der damals unumgänglich war (2015) und vielen vielen behördlichen Kämpfen hatte ich zwischendurch versucht wieder Fuß zu fassen, leider, wie sich später herauskristallisiert hatte, konnte die damalige Chefin nicht mit meiner Erkrankung umgehen, siehe Belastungsgrad vs Konzentration und Merkfähigkeit.
Viele viele zwischenzeitliche Gespräche folgten mit einer wahnsinns Angst vor Diskriminierung und Ablehnung teilte sie mir mit, dass sie mich nicht einstellen kann, obwohl ihr meine Erkrankung bekannt war.
Ums kurz zu halten, denn meine Erklärungen würden in einem Roman enden, dazu war einfach zu viel :/ ...., spürte ich zwischenzeitliche "Schläge" wie :"heute sind Sie wieder überfordert"..... Oder: " Sie können sich die Dinge nicht behalten".... Lezteres sei hinzugesagt dass ich damals lernte beruflich wieder neu zu laufen nach meiner Erkrankung.....


So, dann verging eine Zeit in welcher ich erstmal gänzlich das Vetrauen verloren hatte, Maßnahmen über Maßnahmen folgten aber nichts stichfestes, sprich dauerhaftes.....

Im Laufe der behördlichen Verfahren (Arbeitsagentur,Internationaler Bund (Bewilligung eines Bewerbertrainings) hatte ich damals eine die zumindest anfänglich so schien wunderschöne Stelle gefunden in welcher ich mich umschulen lassen wollte, durfte von Amtswegen, usw....
Auch dort leider ein Flopp, mir wurde ein Ausbilder zugeteilt, der, wie sich im Nachhinein herausstellte keiner war, der lieber jemanden förderte, welcher Angestellter war ohne Abschluss.
So, auch hier ganz knapp erläutert, sollte ich Aufgaben tätigen die ich noch nicht richtig oder gar nicht als solche Anforderung mitbrachte oder ausführen konnte weil ich sie schlicht und ergreifend nie gezeigt, geschweige denn erklärt bekommen habe.....
Folge, große große Kundenunzufriedenheit und meine Depresiion und eigene Überforderung kam wieder hoch.
Ein Gespräch mit dem ausbildungsleiter, dass ich mich nicht unterstüzt sehe und die "Fehler" wie sie sich immer häuften zustande kämen weil ich die Dinge noch nicht kann oder nicht richtig konnte, endeten in der Frage der Gegenseite: "ob mir der Beruf Spaß bereite"?
Ich gestehe, iwann zeigte sich verständlicherweise dann auch Gereiztheit und Unlust über den Dingen...
Schlimm war damals auch, dass der eine ungelernte Angestellte mit dem sich selbst ernannten Ausbilder die Wunden meinerseits mitschärfte, dieser schnell erkannte wo der Schauspielerisch ansetzen kann. Er hatte seine fehlgelaufenen Dinge auf mich projiziert und als ich erkannte wo der Hase langlief und in den Situationen zu Rede stellte, entgegnete mir dieser ich würde lügen.... USW... Usw.. Also ein Ping-Pong-Spiel....
Ich wusste mir in meiner Verzweiflung nicht mehr zu helfen und schrieb den Hauptchef des Geschäftes an, der es nicht für Wichtig ansah wegen diesen Dingen zu kommen und gab das Gespräch ab an das Team...
Fazit: Die Dinge wurden nicht zugegeben wie sie laufen sondern ich als alleinige Person war der Sündenbock. So, was macht man da, wenn man alleine ist, Tränen im Gesicht hat und drei gegen Einen spilet der krank ist???


Ich möchte beruflich endlich wieder Fuß fassen können, aber wie???

Meine Angst fängt an, bei den Vorstellungsgesprächen die Erlebnisse sprudeln in meinem Kopf herum :( .... Würdet ihr erwähnen dass ihr krank seid ??? Als depressiv erkrankt... Welche Hilfen gibt es in ein berufliches Umfeld zu kommen die mit solchen Dingen umgehen können ???


Eine andere Sache ist die finanzielle Seite ferner der dargestellten Punkte, ich bin ja jezt schon ne Weile zu Hause, wenn ich an eine Reha denke, sprich sie in Erwägung ziehen würde, gäbe es Möglichkeit der Kostenübernahme ???

Habe ich Recht auf einen Behindertenausweis auch bei mittelschwerer Episode??? Wie und wo beantrage ich diesen???


Wie könnte da ein Möglicher Weg aussehen ??


Ich danke euch für eure Unterstützung und eure Erfahrungen, ich weis sie sehr zu schätzen.


Herzliche Grüße

Mangosteen
 
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