Rauswurf wegen angeblicher Drohung bei Aktivierungshilfe für Jüngere (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

D4n13l

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 September 2014
Beiträge
84
Bewertungen
2
Hallo. Es geht um ein Anliegen für einen guten Freund von mir. Er hatte an einer Aktivierungshilfe für Jüngere teilgenommen, welche noch bis zum 3. Mai gehen sollte. Für den Sommer hat er bereits eine Ausbildung in der Tasche. Dies war auch das Ziel dieser Maßnahme.

Letzte Woche passierte aber nun folgendes. Er wurde im Unterricht aufgefordert sein Handy wegzupacken, aber kam dieser Aufforderung erst beim zweiten Mal nach. Es folgte eine Diskussion mit der Sozialfachbearbeiterin. Dabei wurde es auch etwas lauter von beiden Seiten her. Im Unterricht befanden sich außer den beiden noch andere Teilnehmer. Sie wollte ihn dann nach Hause schicken und den Tag als unentschuldigt eintragen lassen. Dies sah er aber nicht ein, woraufhin diese Diskussion weiterging, sie anschließend den Unterricht beendete und alle Teilnehmer nach Hause schickte. Er teilte ihr noch mit, dass er sich das nicht gefallen lassen wolle und er sich darüber beim Vorgesetzten beschweren werde. Es fiel allerdings noch die Aussage, dass sie noch sehen wird was sie davon hat, wenn sie ihm den Tag als unentschuldigt eintragen lässt.

Nun erhielt er vor wenigen Tagen einen Anruf von der Maßnahmestelle, wo ihm mitgeteilt wurde, dass er mit sofortiger Wirkung rausgeworfen wird. Als Begründung wird aufgeführt, dass er sie bedroht haben soll. Die anderen Teilnehmer sind der Ansicht, dass dies nicht der wahr ist und er selber natürlich auch. Dies sei in einer Teamsitzung festgelegt worden. Sein Sachbearbeiter teilte ihm telefonisch kurz mit, per Mailbox, dass ein Anhörungsbogen unterwegs sei und er nun eine Sanktion von 100% über 3 Monate erhalten wird.

Wie sieht hier nun die Rechtslage aus? Ich frage mich warum das JobCenter so eine Welle macht, weil die Maßnahme eh nur noch wenige Tage ging. Hätte es eine Abmahnung hier nicht auch getan? Was wäre hier am besten zu tun?
 

Wutbuerger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 August 2012
Beiträge
4.803
Bewertungen
2.356
vorwürfe müssen bewiesen werden .nun weiß ich nicht wer "kläger" ist - das JC oder die Dame.
Anhörung abwarten und Vorwürfe bestreiten.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.558
Bewertungen
19.018
Das diese Gören sich nicht benehmen können.....

Mitschüler als Zeugen dazu nehmen.
 

D4n13l

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 September 2014
Beiträge
84
Bewertungen
2
Ja. Natürlich hätte er sich anders benehmen können, aber ich denke das ist irgendwie etwas übertrieben von denen.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.305
Bewertungen
15.781
Sein Sachbearbeiter teilte ihm telefonisch kurz mit, per Mailbox, dass ein Anhörungsbogen unterwegs sei und er nun eine Sanktion von 100% über 3 Monate erhalten wird.
Erstmal dieses Anhörungsschreiben abwarten, weil § 24 SGB X besagt:

(1) Bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird, der in Rechte eines Beteiligten eingreift, ist diesem Gelegenheit zu geben, sich zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu äußern.
Hier empfehle ich, bitte das sachlich zu schildern also kein Roman und er soll sich etwas Zeit
lassen beim schreiben ggf. hier mal das Schreiben in das Forum stellen, damit man wenn er möchte mal drüber schauen kann und es ergänzen bzw. abändern.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
wenn ich jemanden sagen, dass er schon sehen wird was er davon hat, dann heißt das beileibe nicht, dass ich demjenigen auch Gewalt antun will. Da gibt auch andere Mittel, die ich habe und die legal sind.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.558
Bewertungen
19.018
Da gibt auch andere Mittel, die ich habe und die legal sind.
Es bleibt aber doch eine Drohung. Und das geht nicht. Geht überhaupt nicht und steht dem Betroffenen in keinster Weise zu. So ein Benehmen kennt man nur aus TV -Filmen, wo sich pubertierende Kinder vor der ganzen Klasse produzieren. Das kann man nicht tolerieren.

M.p.M.n.

PS: Als nächstes kommt dann: " Was guckst du...."
 
P

Pichilemu

Gast
Es bleibt aber doch eine Drohung. Und das geht nicht.
Und das, was diese Frau da wollte, ihn als unentschuldigt fehlend eintragen, obwohl er anwesend war, ist in Ordnung? Das ist für mich eine Verleumdung, und wenn das am Ende zu einer Sanktion geführt hätte dann hätte sich die Frau schadensersatzpflichtig gemacht.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.558
Bewertungen
19.018
Und das, was diese Frau da wollte, ihn als unentschuldigt fehlend eintragen, obwohl er anwesend war, ist in Ordnung?
Ja, er wollte das ja so. Er hat angefangen! Das ist doch da kein Kindergarten, wo so ein Einzelschicksal von pubertierenden Jungmann sagt wo es lang geht. Wie will der denn ne Ausbildung durchstehen?
 

D4n13l

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 September 2014
Beiträge
84
Bewertungen
2
Er hat angefangen!
Da stimme ich dir nicht so ganz zu. Er hat nach der 2. Aufforderung das Handy weggepackt und damit wäre die Sache ja doch erledigt gewesen. Die Aussage zu treffen, dass sie noch sehen wird was sie davon hat, ist unglücklich gewählt. Da stimme ich dir vollkommen zu, aber das war definitiv nicht so agressiv gemeint wie es eben ankam. Es sollte wirklich in die Richtung gehen, dass er sich an einen höheren Vorgesetzen wenden wird. Das können auch andere Teilnehmer dort bezeugen.

Ich bin der Meinung eine Abmahnung hätte hier vollkommen ausgereicht. Er hat sich in dieser Maßnahme bisher nie was zu Schulden kommen lassen und auch die Ausbildung über Praktika ist hierdurch indirekt entstanden.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
6.061
Bewertungen
13.122
Und das, was diese Frau da wollte, ihn als unentschuldigt fehlend eintragen, obwohl er anwesend war, ist in Ordnung?
Nein, auch das ist nicht in Ordnung. Das ist aber trotzdem kein Rechtfertigungsgrund für eine Drohung.

Das ist für mich eine Verleumdung, und wenn das am Ende zu einer Sanktion geführt hätte dann hätte sich die Frau schadensersatzpflichtig gemacht.
Das mag für dich persönlich so sein. Rechtlich ist das weder Verleumdung noch ergibt sich da irgendeine Schadensersatzpflicht.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.558
Bewertungen
19.018
Daniel schrieb:
Er wurde im Unterricht aufgefordert sein Handy wegzupacken, aber kam dieser Aufforderung erst beim zweiten Mal nach. Es folgte eine Diskussion mit der Sozialfachbearbeiterin. Dabei wurde es auch etwas lauter von beiden Seiten her. Im Unterricht befanden sich außer den beiden noch andere Teilnehmer. Sie wollte ihn dann nach Hause schicken und den Tag als unentschuldigt eintragen lassen. Dies sah er aber nicht ein, woraufhin diese Diskussion weiterging, sie anschließend den Unterricht beendete und alle Teilnehmer nach Hause schickte.
Das liest sich etwas anders. Aber, ich war ja nicht dabei. Ich bin nur der Meinung, da haben sich nicht zwei ebenbürtige Schulkameraden gestritten, sondern eine Lehrkraft hat versucht sich gegen einen störenden Teilnehmer durchzusetzen. Da gibt es keine Gleichberechtigung, da gibt es ein Weisungsrecht des Personals. Durch das störende Verhalten des einen, konnten alle anderen auch nicht weitermachen.

Besser er lernt jetzt sich angemessen zu verhalten, als wenn das erst in der Ausbildung passiert.

Es ist auch völlig egal, ob die Massnahme sinnvoll war. :wink:
 
P

Pichilemu

Gast
1. Inwiefern hat er den Unterricht durch die Benutzung des Handys gestört? Wenn er nicht gerade laute Musik spielt, ist es doch letztendlich sein Problem, wenn er vom Unterricht nichts mitbekommt.
2. ist die Reaktion immer noch völlig überzogen, keine Schule würde sofort einen Schulverweis aussprechen nur weil jemand sein Handy nicht sofort wegpackt
3. sehe ich in seinen Worten immer noch keine Drohung und
4. selbst wenn, halte ich Drohungen in Einzelfällen für probate Mittel, um sich gegen schwere Rechtsverstöße zu wehren. Mich wollte man einmal wegen Bedrohung anzeigen, hab seitdem kein Wort mehr gehört, ist wohl nie über den Anfangsverdacht hinausgekommen, hihi.
 
H

hierheute

Gast
Moin Daniel,

jo was ist das denn überhaupt für eine Aktivierungs-Maßnahme, sowas ist doch eh Schrott, das ist doch eher ein Wunder, dass da nicht ALLE ständig dabei mehr oder weniger "gepflegt" ausrasten.

Ich würde das ebenfalls tun und ich habe durchaus eine gute Kinderstube genossen.

Wer etwas anderes behauptet oder sich über solcherlei Schikanen lustig macht, hat meiner Meinung nach den Schuss nicht gehört oder noch NIE gelebt.


Wie sieht hier nun die Rechtslage aus? Ich frage mich warum das JobCenter so eine Welle macht, weil die Maßnahme eh nur noch wenige Tage ging. Hätte es eine Abmahnung hier nicht auch getan? Was wäre hier am besten zu tun?
Mein persönlicher Rat: erstmal garnichts. Einfach abwarten und wenn dann irgendein Sanktionsbescheid eintrudelt, diesen dann hier hochladen und dann schauen wir weiter.

Mach dir kein Kopp - Deppenläden produzieren WAS???? - Rüschtüsch: Deppen, was sonst :biggrin:


Nachtrag:
Bei solchen "bildungsfernen" Kursen kommt dann z.B. so ein Geschreibsel raus wie z.B. in Beitrag #12 :icon_stop:
 

Pixelschieberin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2011
Beiträge
4.817
Bewertungen
11.156
Ich kann mir die Szene lebhaft vorstellen. :icon_wink:
Auch das vorangegangene Geplänkel.
Wenigstens war es nicht die Ausbildungsstelle, die flöten gegangen ist.
Ein ganzer Kerl verbucht den Vorgang unter "wieder was für's Leben gelernt".
Wer mit Weisungsbefugten Kräfte-Messen will, sollte eine unschlagbare Ausrüstung in petto haben.
 
H

hierheute

Gast
Wer mit Weisungsbefugten Kräfte-Messen will, sollte eine unschlagbare Ausrüstung in petto haben.
vielleicht ist das nicht meine Welt aber ich lese hier immer "Weisungsbefugtem" hat Daniel bedingungslos zu gehorchen durch...

keine Ahnung. Ist das ein Bootcamp? Ist das ein Knacki auf Bewährung? Ist das ein schwererziehbares Gör, das endlich mal auffe Fresse braucht, um endlich richtig zu funzen?

Es handelt sich doch einfach um jemanden, der ab Sommer seine Ausbildung oder whatever machen wird und das JC den bis dahin in irgendeine Idioten-Klitsche schickt, um Statistiken zu schönen und Kohle auf seine Kosten zu scheffeln.

So stellt sich mir das jedenfalls auf den ersten Blick dar...
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
An meiner Berufsschule war es absolut üblich, dass Stunden, in denen man mit Handy erwischt wurde, als unentschuldigt eingetragen und mit 6 benotet wurden. Die waren da ziemlich krass drauf.

Aber davon unabhängig stimme ich zu, dass die Aussage gegenüber der Le(e/h)rkraft sehr sehr unglücklich gewählt war. Andrerseits ist es seitens der Le(e/h)rkraft genauso unglücklich, sich überhaupt auf eine laute Auseinandersetzung einzulassen.

Vor allem stehen Aktion und Reaktion hier aber nicht in Relation. Gerade in einer Maßnahme, die junge Menschen auf eine Ausbildung vorbereiten soll, sollte man solche Ausrutscher wohl besser besprechen und gemeinsam reflektieren, anstatt den Holzhammer auszupacken. Denn ja, in einer Ausbildung wäre die Aktion ziemlich mies gekommen. Allerdings hat es nunmal nicht jeder junge Mensch so mit der Selbstbeherrschung (manche mehr, manche weniger, ich z.B. bin da eher Mitglied der "Heul-Fraktion"... :wink:). Konsequenzen sind da natürlich fällig, aber einen fristlosen Rauswurf fände ich da sogar in einer Ausbildung unangemessen hart, in dieser Maßnahme erst recht.

Problematisch bei der Argumentation gegen die Sanktion ist die juristische Definition der Drohung - es ist unerheblich, ob eine Drohung ernst gemeint ist und ob der Drohende wirklich Einfluss auf das drohende Übel hat, es reicht aus, dass der Bedrohte die Drohung für ernst gemeint hält. Genau dagegen helfen die bezeugenden Mitschüler leider gar nichts.
 

Pixelschieberin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2011
Beiträge
4.817
Bewertungen
11.156
vielleicht ist das nicht meine Welt aber ich lese hier immer "Weisungsbefugtem" hat Daniel bedingungslos zu gehorchen durch...[...]
Wo liest du das?
Wer meine Beiträge kennt, dürfte mitbekommen haben, daß ich von Hörigkeit weit entfern bin.
Vor meiner gezielten Provokation mache ich mich jedoch schlau und sondiere, wer mit welchen Befugnissen ausgestattet an welchen Hebeln und Drückern sitzt.

Das geschilderte Verhalten rangiert bei mir unter "Testosteronalarm auf dem Affenfelsen".
Du darfst dir sicher sein, den geschönten Teil der Story erzählt bekommen zu haben. :icon_wink:
Keine Ahnung, ob er ansonsten charmant genug ist, daß ich nach einigen Wochen Dauer-Provokation Milde hätte walten lassen. Manchmal ist's der Tropfen, der das Faß...

Erfahrungswerte und Mutmaßungen beiseite:
Frag deinen Schützling doch mal, ob von ihm die dort herrschenden Regeln mit Kenntnisnahme und Akzeptanz der Hausordnung abgenickt worden sind. Ich kenne kein Regelwerk dieser "Bildungsträger", wo nicht was zu Handies und Umgangsformen steht.
Ist er VOLL geschäftsfähig?
Hat er die Teilnahmevereinbarung/en unterschrieben oder nicht?
Falls überall mit ja geantwortet werden muß, fände ich's nicht so cleeever, selbst eine nur vorgebliche Lernsituatuon derart ungeschickt zu sprengen.

Bleibt noch der Gang nach Canossa...
 
H

hierheute

Gast
Es fiel allerdings noch die Aussage, dass sie noch sehen wird was sie davon hat, wenn sie ihm den Tag als unentschuldigt eintragen lässt.
also ich weiss nicht ob ich auf nem falschen Planeten lebe aber dieser Spruch ist in meiner vergangenen Welt STANDARD-"Geflirte" zwischen Dozenten und Lernenden, Schülern und Lehrern etc...

Wohlgemerkt dieser Spruch tatsächlich durch die inkompetente Umgangsweise der sog. "Sozialfachfrau" (LOL!) hausgemacht.

Ich halte die 100%-Sanktion für 3 Monate nicht nur für völlig unangemessen, überzogen und daneben sondern ausdrücklich für kriminell.

Hier wird eindeutig MACHT missbraucht auf allen erdenklichen Ebenen - und nichts Anderes - das alles hat MITNICHTEN irgendwas mit Pädagogik zu tun sondern mit reiner ämterseitiger RaffGIER auf Kosten von JUGENDLICHEN, und ich muss mich schon sehr zurückhalten um nicht zu explodieren.



Nachtrag:
Erfahrungswerte und Mutmaßungen beiseite:
Frag deinen Schützling doch mal, ob von ihm die dort herrschenden Regeln mit Kenntnisnahme und Akzeptanz der Hausordnung abgenickt worden sind.
ähm meinst du mich? Ich hab kein "Schützling" mit Verlaub. Ich wollte auch niemandem hier zu nahe treten, auch DIR nicht liebe pixelschieberin, ich wollte einfach nur meine Meinung kundtun, sofern es erlaubt ist :wink:
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.558
Bewertungen
19.018
Nachtrag:
Bei solchen "bildungsfernen" Kursen kommt dann z.B. so ein Geschreibsel raus wie z.B. in Beitrag #12
:icon_hihi: Ich sag mal ....wer im Glashaus sitzt...:icon_mad::icon_laber:
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
6.061
Bewertungen
13.122
also ich weiss nicht ob ich auf nem falschen Planeten lebe aber dieser Spruch ist in meiner vergangenen Welt STANDARD-"Geflirte" zwischen Dozenten und Lernenden, Schülern und Lehrern etc...
Auch wenn sich Person A und Person B tagtäglich untereinander mit irgendwelchen Beleidigungen und Bedrohungen im beiderseitigen "Einverständnis" unterhalten, heißt das noch lange nicht, dass das auch für Person C in Ordnung ist. Du solltest dir noch mal den letzten Absatz aus #17 durchlesen.

Wohlgemerkt dieser Spruch tatsächlich durch die inkompetente Umgangsweise der sog. "Sozialfachfrau" (LOL!) hausgemacht.
Völlig falsch, da die Sozialfachbearbeiterin mit Sicherheit nicht für das Handeln des Teilnehmers verantwortlich ist. Erwachsen wäre es gewesen das Handy wegzupacken und sich einfach "LMAA" zu denken und gut wärs gewesen.

Ich halte die 100%-Sanktion für 3 Monate nicht nur für völlig unangemessen, überzogen und daneben sondern ausdrücklich für kriminell.
Das ist nur eine mündliche Ankündigung und du solltest lang genug dabei sein um zu wissen, dass man darauf wenig geben kann. Es bleibt was schriftliches abzuwarten und dann kann man die Sanktion immer noch hier auseinanderpflücken, wenn sie hier hochgeladen wird.

Hier wird eindeutig MACHT missbraucht auf allen erdenklichen Ebenen - und nichts Anderes - das alles hat MITNICHTEN irgendwas mit Pädagogik zu tun sondern mit reiner ämterseitiger RaffGIER auf Kosten von JUGENDLICHEN, und ich muss mich schon sehr zurückhalten um nicht zu explodieren.
Auch von Seiten des Teilnehmers war das wohl ein Machtspielchen.

Außerdem kennen wir nur die eine (beschönigte?) Seite der Geschichte.
 

D4n13l

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 September 2014
Beiträge
84
Bewertungen
2
Eins vorweg. Ich war mir jetzt nicht sicher ob er sich hier ein Account hätte erstellen können und diesen nutzen können, da er zuhause kein Internet hat und die IP Adresse dementsprechend dieselbe dann wie meine gewesen wäre. Ich weiss nicht wie sowas gehandhabt wird.

Inwiefern hat er den Unterricht durch die Benutzung des Handys gestört?
Er hatte Nachrichten geschrieben.

Frag deinen Schützling doch mal, ob von ihm die dort herrschenden Regeln mit Kenntnisnahme und Akzeptanz der Hausordnung abgenickt worden sind.

...

Falls überall mit ja geantwortet werden muß, fände ich's nicht so cleeever, selbst eine nur vorgebliche Lernsituatuon derart ungeschickt zu sprengen.
Eine Erklärung warum ich schreibe und nicht er, siehe oben. :wink: Und ja. Es kann überall mit "Ja" geantwortet werden.

Das ist nur eine mündliche Ankündigung und du solltest lang genug dabei sein um zu wissen, dass man darauf wenig geben kann. Es bleibt was schriftliches abzuwarten und dann kann man die Sanktion immer noch hier auseinanderpflücken, wenn sie hier hochgeladen wird.
Also laut dem Anruf soll dieses Schreiben schon unterwegs sein.

Ich selber bin ja nicht betroffen und kann die Geschichte daher auch nur so wiedergeben wie sie mir erzählt wurde. Er soll dabei eben der Aufforderung nicht sofort nachgekommen sein. Die nachfolgende Diskussion soll wohl entstanden sein, weil sie sein Verhalten einfach respektlos fand und er, denke ich mal, da auch nicht klein beigeben wollte. Der genaue Ablauf ist für mich natürlich schwierig zu beschreiben. Dafür hätte ich es selbst erleben müssen. Sie wollte ihn dann nach Hause schicken, wo eben genau diese Aussage fiel und sie daraufhin den Unterricht komplett beendete.

Hätte man aber eigentlich nicht erst einmal die anderen Teilnehmer auch anhören müssen, bevor man sowas in einer Teamsitzung entscheidet? So weiss ja nun keiner so wirklich was die Frau dementsprechend dort vorgetragen hat. Ich halte das aber immer noch für vollkommen überzogen, zumal die Maßnahme in wenigen Tagen eh beendet gewesen wäre.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
16.558
Bewertungen
19.018
Daniel, hoffen wir mal er kann das mit der Sanktion noch kippen.

Hat er schon mal das persönliche Gespräch mit der Massnahme Leitung und der Dozentin gesucht?
Würde bestimmt nicht schaden, wenn man versucht das "Missverständnis" auszuräumen.
 

D4n13l

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 September 2014
Beiträge
84
Bewertungen
2
Das müsste ich mal fragen, weil das kann ich jetzt leider nicht beantworten. Aber prinzipiell gebe ich dir da natürlich recht.
 

D4n13l

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 September 2014
Beiträge
84
Bewertungen
2
So, da wäre ich wieder. Ein klärendes Gespräch wurde nicht geführt, da die betroffene Frau zu diesem nicht bereit gewesen sei. Er wurde ein paar Tage später aber noch zu einem Abschlussgespräch mit der Leiterin der Maßnahme eingeladen und hat diesen Termin wahrgenommen. Dort wurde auch noch einmal die Situation besprochen und man sei weiterhin der Auffassung das er sich bedrohend verhalten habe.

Kurz nach dem Abschlussgespräch kam dann ein Schreiben zu einer mündlichen Anhörung. Dieser Termin wurde mit einem Beistand wahrgenommen. Das Gespräch wurde allerdings nicht vom Sachbearbeiter, sondern vom Teamleiter durchgeführt, da dieser zum dem Zeitpunkt erkrankt war.

Und nun kam gestern ein Sanktionsbescheid per Post an, den ich an diesen Beitrag mal angehangen habe. Die Sanktion ist auf 6 Wochen verkürzt, was ihm aber auch schon im Gespräch mitgeteilt worden war. In dem Schreiben steht auch noch etwas von "Einsicht gezeigt", aber diese Aussage ist so nicht gefallen. Er hat seine Sicht dargestellt, welche aber nicht akzeptiert wurde, da es wohl auch Zeugen gebe, die die Aussage der Frau bestätigten können. Seine eigenen Zeugen wurden nicht zugelassen, da sie sich zum Zeitpunkt der Anhörung eben in der Maßnahme befanden und dieser auch nicht fernbleiben durften.

Vielleicht hat ja noch der ein oder andere hierzu eine Idee, auch wenn ich persönlich die Chancen hier noch etwas zu kippen eher gering ansehe, da wohl die Aussage der Frau und die ihrer Zeugen wohl deutlich mehr wert sein wird als die eines Teilnehmers. Und eine kurze Frage vorweg. Hätte der Sanktionsbescheid nicht per Einschreiben kommen müssen?
 

Anhänge

Oben Unten