Rauswurf aus der elterlichen Wohnung

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ExitUser

Gast
Ich frage hier für eine junge Frau, 21 Jahre, (Schulfreundin meiner Tochter) die vor einigen Tagen von ihrer Mutter aus der Wohnung gesetzt wurde.
Das Mädchen wohnt derzeit mal eine Nacht bei der, die andere Nacht bei jener Freundin, und geht von dort aus in die Schule. Sie besucht eine teilqualifizierende Berufsschule, schreibt sehr gute Noten und möchte kommenden Sommer aufs Gymnasium wechseln, um später mal zu studieren.
Versuche mit der Mutter zu reden, sind aussichtslos. Sie will von allem nichts mehr hören, hat ihrer Tochter den Schlüssel abgenommen, und sagt klipp und klar, dass die Tür zu bleibt. Wenn man ehrlich ist, schreit die Frau nur rum, ist richtig agressiv und hört niemandem zu.
Die Probleme bestehen bereits länger, und deshalb hat das Mädchen bereits vor einigen Monaten einen Versuch gemacht, zur Oma zu ziehen, was dann leider rückgängig gemacht werden musste. Der Vater des Mädchens ist lange tot, Verwandte gibt es nicht, die sie aufnehmen könnten - irgendwie alles festgefahren.
So ist das ja nun kein Zustand, das Mädchen braucht ja ein Dach über den Kopf. Deshalb will sie zur Arge (mit Beistand!!!), um einen Kostenübernahmeschein für eine Wohnung zu bekommen.
Hat sie überhaupt Chancen, oder muss sie zurück in die Wohnung ihrer Mutter?


LG :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Bei den zerrütteten Familienverhältnissen sollte das ausreichend sein.
Ja, das denke ich auch, nur wie soll das Mädchen das nachweisen?
Ich habe ein bißchen gegoogelt, und das hier gefunden:
Eine Verweisung eines jungen Menschen auf die Wohnung der Eltern ist aus schwerwiegenden sozialen Gründen insbesondere dann unzumutbar, wenn

  • Gefahr für das körperliche, geistige oder seelische Wohl des jungen Menschen besteht (z.B. wenn ein Elternteil schwer alkoholkrank, drogenabhängig, psychisch erkrankt oder das Eltern-Kindverhältnis nachhaltig zerrüttet ist). Ein geeigneter Nachweis ist vom Antragsteller zu erbringen;
Fachanweisung zu § 22 SGB II - Stadt Hamburg

Wie sieht so ein "geeigneter Nachweis" aus?
Man kann ja schlecht einen schriftlichen Nachweis von der Mutter bekommen - wie denn auch? Und körperliche Gewalt gab es so weit ich weiß nicht. Nur eben diese ständigen Schreiereien, Theater und mit der Mutter ist kein Reden. Welche Möglichkeiten hat man da?
Und worauf sollte das Mädchen sonst noch achten?

LG :icon_smile:
 

Arania

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der erste Weg muss zum Jugendamt führen, dort muss die Zerrüttung sozusagen dokumentiert werden, die überprüfen das
 
E

ExitUser

Gast
der erste Weg muss zum Jugendamt führen, dort muss die Zerrüttung sozusagen dokumentiert werden, die überprüfen das
Mit 21? Außerdem war das Mädel mal beim JA, und die haben sich nicht zuständig gefühlt, eben weil sie bereits 21 ist. Was für Möglichkeiten gibt es sonst noch?
Ich meine, es kann doch nicht angehen, dass sie erst alle möglichen Institutionen abklappert, bevor sich irgendein Arge-SB um sie kümmert. Schließlich haben die doch sowas wie eine Fürsorgepflicht, und wie soll sie ihre Schule fertig kriegen, wenn sie nicht mal weiß, wo sie abends schläft?

LG :icon_smile:
 

Sprotte

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Hamburgeryn guck mal ob Du damit was anfangen kannst :

Abendrot - Haus für Mädchen, Frauen und Familie
Hamburg
Tel. 040/6408720


Cafe Sperrgebiet (nur für Mädchen und Frauen
Übernachtungen möglich)
040-246624


Vielleicht können die weiterhelfen.Versuch macht klug.....
 

isabel

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Ich möchte gerne wissen, was es sich mit dem 21 hat.
Meine Tochter verliert wahrscheinlich die Begleitung von einer Sozialpedagögin, weil sie im Januar 21 wird. Sie ist aber, nach wie vor, Schülerin. Die Frau hat ihr und voreher auch mir sehr geholfen.
Ich denke, meine Tochter braucht die Begleitung (in versch. Sachen kann ich nicht so richtig helfen).
Gibt es diesbezüglich Paragraffen?
Die Entscheidung liegt bei der Kommunalen JA-Dienst (hat mit Entlohnung von Sozialarbeitern zu tun); die Susanne würde gerne mit meiner Tochter weiter arbeiten.
Die bleiben auch im Kontakt, aber, eben, auf privater Ebene.

Mit 18 wird man Volljährlich, erst mit 25 darf man sich von Elternhaus verabschieden.
Also: was ist jetzt mit 21J?

MfG
Isabell
 
R

Rounddancer

Gast
In fast jeder größeren Stadt gibt es eine Stelle oder ein Büro "für von Obdachlosigkeit bedrohten Personen", gehört zur Stadtverwaltung, bzw. zur Kreisverwaltung.

Als Schülerin würde ich dorthin gehen, und ich würde auch statt bei der Arge auch einen Antrag beim Sozialamt auf Sozialhilfe/Sozialgeld stellen.

Die gucken dann auch, wie das mit der Finanzierung geht. Ihr Anspruch auf Waisenrente müßte dann wieder bei ihr landen, dazu ist ja, da die erste Ausbildung in gerader Linie noch nicht abgeschlossen ist, die Mutter im Grunde unterhaltspflichtig, etc.
 

Octavius

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Ein Freund von mir hat das gleiche durchgemacht Vater Alkoholiker lebten nur auf gepackten Sachen da der Vater nie miete zahlt etc. Kein Strom keine Heizung nichts..
Er stellte mit mir einen Antrag auf übernahme einer Wohnung, dann kam jemand von der Stadt, ich glaube welche vom Sozialen Dienst, haben die Wohnung begutachtet und das OK gegeben für den Auszug. Erst dann hat das Arbeitsamt gesagt das er sich eine Wohnung nehmen kann und diese übernommen wird. Diese Woche ist er dann in seine 1. eigene Wohnung gezogen und das mit 24.
Amt wollte eben die Bestätigung vom Sozialen Dienst haben.
 

Wurstpilot

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es muss m.e. festgestellt werden, dass die mutter ihre tochter rausgeschmissen hat und nicht wiederauafnehmen wird. also ein unterschriebenes schriftstück in der art, ggf. per ra.
dann sollte es möglich sein, die mutter auf unterhalt zu verklagen.
gibt es nicht auch so etwas wie schüler-bafög?

ist nicht die angestrebte lösung, ich weiß. aber letzten endes läuft es wohl darauf hinaus, dass alles an der mutter hängt. die deutsche bürokratie eben.
ich kann mir gut vorstellen, dass sie sonst abgewimmelt wird nach dem motto "vertragen sie sich halt wieder, andere kinder zoffen sich auch mit den eltern, das ist normal, werden sie endlich erwachsen"...

unterm strich soll sie mutter das kindergeld, die waisenrente und eine angemessene unterstützung rausrücken, damit die tochter in ner wg unterkommen kann. ggf. wohngeld und bafög beantragen.

ist schon traurig genug, wie es soweit kommen kann. da sollte man den weg gehen, der einem am besten tut. und das ist selten der weg über gerichte...
 

haef

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Mit 21? Außerdem war das Mädel mal beim JA, und die haben sich nicht zuständig gefühlt, eben weil sie bereits 21 ist. Was für Möglichkeiten gibt es sonst noch?
Ich meine, es kann doch nicht angehen, dass sie erst alle möglichen Institutionen abklappert, bevor sich irgendein Arge-SB um sie kümmert. Schließlich haben die doch sowas wie eine Fürsorgepflicht, und wie soll sie ihre Schule fertig kriegen, wenn sie nicht mal weiß, wo sie abends schläft?
LG :icon_smile:

in jedem Falle bei dem wahrscheinlichsten Träger, der ARGE, antanzen und sofort einen Antrag stellen. Alles andere ist nachrangig. Wenn Du sicher bist, das es kein "abgekartetes Spiel" ist, könntest Du doch als Zeugin und Beistand fungieren, was besseres kann ihr doch kaum passieren :icon_klatsch:.

fG
Horst
 

biddy

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... und nach der Antragstellung würde ich den Allgemeinen Sozialen Dienst (statt eines Jugendamtes)
- Stichwort ist hier bereits gefallen (Octavius) - der Stadt aufsuchen zur Unterstützung/Begleitung.

Allgemeiner Sozialer Dienst

...


Aufgaben des ASD sind beispielsweise:

  • Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung
  • Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung
  • Hilfe für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in Konfliktsituationen
  • Bei Bedarf, Vermittlung von geeigneten und qualifizierten Jugendhilfemaßnahmen (Hilfe zur Erziehung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz)
  • Schutz für Kinder und Jugendliche bei körperlicher, seelischer und sexueller Misshandlung
...
Quelle
 

haef

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Ich möchte gerne wissen, was es sich mit dem 21 hat.
Meine Tochter verliert wahrscheinlich die Begleitung von einer Sozialpedagögin, weil sie im Januar 21 wird. Sie ist aber, nach wie vor, Schülerin. Die Frau hat ihr und voreher auch mir sehr geholfen.
Ich denke, meine Tochter braucht die Begleitung (in versch. Sachen kann ich nicht so richtig helfen).
Gibt es diesbezüglich Paragraffen?
Die Entscheidung liegt bei der Kommunalen JA-Dienst (hat mit Entlohnung von Sozialarbeitern zu tun); die Susanne würde gerne mit meiner Tochter weiter arbeiten.
Die bleiben auch im Kontakt, aber, eben, auf privater Ebene.
Mit 18 wird man Volljährlich, erst mit 25 darf man sich von Elternhaus verabschieden.
Also: was ist jetzt mit 21J?
MfG
Isabell

hallo Isabel,
das müsste doch am Besten die Soz.Päd. wissen. Da sich viel geändert hat, bin ich nicht mehr so drin, aber ich weiß, das es noch weiterführende Hilfen für entsprechende Konstellationen gibt.

fG
horst
 

Battista Montini

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Mit 21? Außerdem war das Mädel mal beim JA, und die haben sich nicht zuständig gefühlt, eben weil sie bereits 21 ist. Was für Möglichkeiten gibt es sonst noch?
Ich meine, es kann doch nicht angehen, dass sie erst alle möglichen Institutionen abklappert, bevor sich irgendein Arge-SB um sie kümmert. Schließlich haben die doch sowas wie eine Fürsorgepflicht, und wie soll sie ihre Schule fertig kriegen, wenn sie nicht mal weiß, wo sie abends schläft?

LG :icon_smile:

Hallo Frau Hamburgeryn aus Hamburg sreibt man nicht mit y, ich Dir schicken PDF, dann guggst Du, was machen tun - kann - oder so,
die halten sich durchwegs an die Vorschläge des teutschen Vereins .:icon_party:
 

Anhänge

  • deutscher Verein.pdf
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Erolena

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Ich möchte gerne wissen, was es sich mit dem 21 hat. Meine Tochter verliert wahrscheinlich die Begleitung von einer Sozialpedagögin, weil sie im Januar 21 wird. Sie ist aber, nach wie vor, Schülerin. Die Frau hat ihr und voreher auch mir sehr geholfen. Ich denke, meine Tochter braucht die Begleitung (in versch. Sachen kann ich nicht so richtig helfen).
Gibt es diesbezüglich Paragraffen?
Die Entscheidung liegt bei der Kommunalen JA-Dienst (hat mit Entlohnung von Sozialarbeitern zu tun); die Susanne würde gerne mit meiner Tochter weiter arbeiten. Die bleiben auch im Kontakt, aber, eben, auf privater Ebene.

Mit 18 wird man Volljährlich, erst mit 25 darf man sich von Elternhaus verabschieden. Also: was ist jetzt mit 21J?
MfG Isabell

Die 21 Jahre kommen aus dem SGB 8.
Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe -
§ 41 Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung

(1) Einem jungen Volljährigen soll Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung gewährt werden, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist. Die Hilfe wird in der Regel nur bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt; in begründeten Einzelfällen soll sie für einen begrenzten Zeitraum darüber hinaus fortgesetzt werden.
(2) Für die Ausgestaltung der Hilfe gelten § 27 Abs. 3 und 4 sowie die §§ 28 bis 30, 33 bis 36, 39 und 40 entsprechend mit der Maßgabe, dass an die Stelle des Personensorgeberechtigten oder des Kindes oder des Jugendlichen der junge Volljährige tritt.
(3) Der junge Volljährige soll auch nach Beendigung der Hilfe bei der Verselbständigung im notwendigen Umfang beraten und unterstützt werden.
Quelle: SGB 8 - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
_______________

Ein Anruf bei einer der Beratungsstellen für junge Frauen in Hamburg bringt vermutlich die richtigen Tipps ggf. auch ein Stück Lebenshilfe.
(z.B. bei den schon genannten zwei Projekten
und weitere Adressen unter diesem Link:
pro:fem Verbund Hamburger Frauen- und Mädcheneinrichtungen e.V.
 

ricarda

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Soweit ich das verstanden habe ist hier nach BGB das Elternhaus am Zuge. Denn das ist für den Unterhalt bis zu einem Berufsabschluß des Kindes zuständig.

Grundsätzlich hat das Kind welches eine allgemeinbildende Schule besucht keinen Anspruch auf eine Unterbringung außerhalb des Elternhauses wenn das Elternhaus seiner Unterhaltsverpflichtung durch Zurverfügungstellung von Kost und Logis nachkommt.

Ist das Elternhaus die treibende Kraft für den Hinauswurf kann es natürlich auch durch Barunterhalt seiner Unterhaltsverpflichtung nachkommen. Dazu kann es ggfs. nach Vorliegen von Unzumutbarkeit auch gerichtlich festgelegt werden.

Allerdings allenfalls für die Finanzierung eines Zimmers in einer WG, denn der Anspruch der Schülerin bemißt sich an den Möglichkeiten die BAB und Bafög für die Unterkunft vorsehen und nicht an den Möglichkeiten nach ALGII wo eine Wohnung vorgesehen ist.
 
E

ExitUser

Gast
Ich frage mich, was hier für ein Aufwand betriegen wird?
Es steht nur da, daß die Mutter diese junge Frau aus der Wohnung geworfen hat.
Über die Umstände wird nichts weiteres erwähnt.
Aber, wenn solch ein Verhalten der Mutter gegen das eigenen Kind sich darstellt, muß auch mal gefragt werden, was die Tochter dazu beigetragen hat.
Wenn jemand mit 21, als volljährig, von daheim auszieheen muß, ist das für mich ein Grund, wo das Kind auf eigenen Beinen stehen muß. Und wenn es das nicht kann, muß es das lernen, auch wenn das bedeutet, durch die harte Schule des Lebens zu gehen.
Denn, von nichts kommt nicht!!
 

galigula

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Ich frage mich, was hier für ein Aufwand betriegen wird?

Ich frage mich,was es dich angeht,welchen Aufwand andere User betreiben,die hier Ratschläge geben.
Dein Beitrag trägt ja zur Problembewältigung nicht viel bei.
Für mich die unverschämteste Antwort des Jahres!
 

Andrea123

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Hallo Hamburgerin,

mit 21 Jahren muss Sie nicht mehr zum Jugendamt, dass ist absoluter Quatsch!!!!

Sie muss schon beim Arbeitsamt einen Antrag auf Wohnung und KDU ( Kosten / Unterkunft) stellen, sodass Sie aus der elterlichen Wohnung herauskommt, dabei muss Sie auch die Gründe nennen, was sie zum Auszug veranlasst hat. ( Ewiger Streit mit der Mutter!!

Ich kann nur aus Erfahrungen sprechen, weil ich mit 17 Jahren aus dem elterlichen Haus abgehauen bin, musste ich noch zum Jugendamt und diese sagten mir, ich müsse meine Eltern auf Unterhalt verklagen, weil ich ja noch minderjährig war.
Was ich ja dann auch tat. ( Unterhalts+ Aufenthaltsbestimmungsrechtsklage).

Also, sie muss unbedingt die Anträge auf Wohnung stellen und es kann sein, da sie ja noch zur Schule geht, dass sie ihre Mutter auch verklagen muss ( Unterhalt),
dann muss ihre Mutter die KDU- Kosten für die Tochter übernehmen.

Welches ja auch richtig ist, finde ich, die Mutter kann doch nicht eine noch schulpflichtige Tochter auf diue Strasse setzen, was ist denn das für eine Mutter????
Nein, das geht garnicht!!!!

gruss von Andrea,
ich finde es von dir toll, dass du ihr auf diesem Wege versuchst zu hewlfen!!!! Klasse, mach weiter so !!!!! da kann sie aber froh sein, dass sie dich hat.
 

ricarda

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Sie muss schon beim Arbeitsamt einen Antrag auf Wohnung und KDU ( Kosten / Unterkunft) stellen, sodass Sie aus der elterlichen Wohnung herauskommt, dabei muss Sie auch die Gründe nennen, was sie zum Auszug veranlasst hat. ( Ewiger Streit mit der Mutter!!

Es ist auf der Basis der bisherigen Fakten nicht erkennbar ob die ARGE hier zuständig ist.

Und der "Ewige Streit" ist noch lange kein "schwerwiegender Grund" im Sinne des Gesetzes daß der Staat einer Schülerin eine Wohnung bezahlt.

Es gibt tatsächlich noch Lebensbereiche wo der Steuerzahler nicht alimentiert.
 

Erolena

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Mit 21 ist niemand mehr schulpflichtig.
Der Volljährige muss mit den Konsequenzen seines Verhaltens leben
bzw. auch die Folgen tragen, wenn es im Elternhaus nicht stimmt.
Einklagen ins Elternhaus kann sie sich nicht (und wird es wohl auch nicht wollen).

Wenn sie ihr akutes Problem gelöst hat, würde ich aber ganz genau prüfen, ob der angedachte Ausbildungsweg wirklich der optimale ist.
Fall sie kein Vollabitur benötigt, dann sollte sie mal Ausbildungsberatung und Amt für Ausbildung konsultieren - wg. förderungsfähigen Ausbildungen usw.
Ggf. kommt sie besser als auf dem Gymnasium (mit dem mickrigen U25-Satz).

Die Unterhaltsklage könnte sie wenn möglich dem Amt überlassen.
 

Andrea123

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Mit 21 ist niemand mehr schulpflichtig.
Der Volljährige muss mit den Konsequenzen seines Verhaltens leben
bzw. auch die Folgen tragen, wenn es im Elternhaus nicht stimmt.
Einklagen ins Elternhaus kann sie sich nicht (und wird es wohl auch nicht wollen).

Wenn sie ihr akutes Problem gelöst hat, würde ich aber ganz genau prüfen, ob der angedachte Ausbildungsweg wirklich der optimale ist.
Fall sie kein Vollabitur benötigt, dann sollte sie mal Ausbildungsberatung und Amt für Ausbildung konsultieren - wg. förderungsfähigen Ausbildungen usw.
Ggf. kommt sie besser als auf dem Gymnasium (mit dem mickrigen U25-Satz).

Die Unterhaltsklage könnte sie wenn möglich dem Amt überlassen.



Hi ,

aber wie soll sie denn ihr akutes Problem lösen , wenn i Ihre Mutter unkooperativ ist.

Falls es nicht wieder gut mit der Mutter wird, hat ihre Mutter Schuld, wenn sich Ihre Tochter schlechgter entwickelt ( Fehlendes Studium etc.), da sie ja schon 21 Jahre ist.

Also macht die Alte, dass ganze Leben der Tochter kaputt, sowas sollte bestraft werden.
Bei dieser Nummer frag ich mich nur: Was kann ein Kind einem Erwachsenem, in diesem Fall, die Mutter, nur angetan haben, um so Bescheuert zu handeln und das eigene Kind vor die Tür zuschmeissen.

Na hoffentlich muss sie jetzt nicht auf der Strasse verrecken.
Schade, dass es dafür keine Paragraphen gibt, sowas gehört echt verhaftet. ( Mutter, meine ich , in diesem Fall !)

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXxx
( Kein Studium= keine Zukunft, muss weil das Amt es will, eine Kassiererin werden, weil weiter nichts auf dem Arbeitsmarkt los ist!)

Ach ja eins noch, um nochmal auf deinen Text zurückzukommen:
Beim Amt bekommt man nie eine gute Beratung, hab ich jedenfalls noch nie erlebt.

LG. A. Meyer
 
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