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marcus1973

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#1
Hallo erstmal,

evtl. hat ja jemand ein paar Ratschläge für mich:

Ich bin seit 04.2003 durch einen Bandscheibenvorfall zuhause,
(Unoperierbar,Atteste ohne ende,etc..),
das erste Jahr war Ok,->Ambulante Reha,Krankengeld,etc...,nach einem Jahr fand die Krankenkasse ich solle mich doch Arbeitslos melden (Arbeitgeber hatte mir nach 6 monaten gekündigt) da keine Besserung in aussicht wäre!! -naja,ab zum Arbeitsamt und gemeldet,->die dann natürlich: was wollen sie hier wenn sie krank sind, he-Bahnhof?
So, das 2te Jahr,ALG ist Ok, ich weiter meine Teuren Rezepte verpulfert
(da man ja nicht operieren kann,4-8jahre aufbau training:( --ich war schon bei vielen Ärzten!)
Ende 2004, Freundin+Kind zieht bei mir ein,sie Hartz4+nebenjob,--ich denk,naja wird sich ja finanzell nix grossartig ändern,-->schock!!
Sie gibt ihren ALG2 ab und trägt mich mit rein....nachdem ich bemerkt hatte,ups wo issen das Geld,auf zur ARGE und beschwert,-->wo wär mein Übergangsgeld ALG/Hartz4,etc... die natürlich: ihre Freundin hat die vollmacht wenn sie sie einträgt,blablabla,Eheähnlich,ICH HAB DOCH KEINEN ANTRAG AUSGEFÜLLT UND NIRGENS UNTERSCHRIEBEN!!!!
--> nix verstehn-nur bahnhof!!
Beschwerden haben nix gebracht,(hab mittlerweile ein Gutachten das ich physisch chronisch krank bin+aggresiv).
So, jetzt im April habe ich 1 Jahr Hartz4 hintermir,und null euro(kind kostet viel). Therapien+Arzt besuch fällt weg,ist ja keine kohle da....

Meine frage:
Was kann man machen?
Das Arbeitsamt zahlt brav jeden monat das minimum,die wollen mich net sehen(ich die eigentlich auch net),für die bin ich ja nicht vermittelbar! Erwerbsminderungs Rente (ich33!) wurde abgelehnt,Gesundheitlich wirds auch net besser.....

für paar aufbauende ratschläge wäre ich dankbar.
 

wolliohne

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#2
Klagen Klagen

auch für Dich sehe ich keine andere Möglichkeit als zu Klagen!

Mein Empfehlung: nimm sämtliche Unterlagen mache Kopien und gehe damit direkt zu Deinem SG.
Der Rechtspfleger dort wird Dir kostenlos beim Aufsetzten der Klage behilflich sein,allerdings wird das dauern.
Bei mir waren es 5 Monate.

Alles Gute und halte Uns auf dem Laufenden.
 

Martin Behrsing

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#3
Sag mal, hast Du damals dem Bescheid nicht widersprochen?
Damit hast Du ja stillschweigend eine eheähnliche Gemeinschaft aktzeptiert.

Ich denke, Du solltest Dir einen Gang zum Rechtsanwalt überlegen, denn hier muss die Rücknahme eines nicht rechtsbegünstigten Verwaltungsaktes beantragt werden. Und bei deiner dünnen Auskunftslage, lassen sich so keine Ratschläge geben.
 

marcus1973

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#4
Martin Behrsing sagte :
Sag mal, hast Du damals dem Bescheid nicht widersprochen?
Damit hast Du ja stillschweigend eine eheähnliche Gemeinschaft aktzeptiert.

Ich denke, Du solltest Dir einen Gang zum Rechtsanwalt überlegen, denn hier muss die Rücknahme eines nicht rechtsbegünstigten Verwaltungsaktes beantragt werden. Und bei deiner dünnen Auskunftslage, lassen sich so keine Ratschläge geben.
Ich habe natürlich einen widerspruch abgegeben, das lustige war-> ich geb das Schreiben Persönlich ab und bekomms nicht mal quitiert,begründung:sie haben es doch gesehen das ich es zur akte lege!! dann hab ich 3 Monate gewartet und nachgefragt was wäre, -->hehe, der widerspruch lag immernoch in der Akte,unbearbeitet!! Die sagte dann mir, wenn ich dennoch auf den widerspruch bestehe,dann mußte ich einen eid abgeben wegen Kapital und die kämen mal vorbei,nach einer stunde sinnloser diskussion, habe ich gesagt:steckt euch den widerspruch in den ARS.....,ich blick da ehrlich gesagt nicht durch,die bombadieren einen mit Gesetzen und sonstwas...Anwalt kostet doch Geld :|
 

vagabund

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#5
Wenn du kein Einkommen hast, kostet dich der Anwalt einen Gang zum Amtsgericht :mrgreen: Dort beantragst du einen Beratungshilfeschein. Mit diesem gehst du zum Anwalt und mußt da max. 10EUR bezahlen. ;)
Klagen vor dem Sozialgericht sind zur Zeit noch kostenlos (für dich), die Anwaltskosten vor Gericht werden über Prozesskostenhilfe abgerechnet.
 

marcus1973

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#6
vagabund sagte :
Wenn du kein Einkommen hast, kostet dich der Anwalt einen Gang zum Amtsgericht :mrgreen: Dort beantragst du einen Beratungshilfeschein. Mit diesem gehst du zum Anwalt und mußt da max. 10EUR bezahlen. ;)
Klagen vor dem Sozialgericht sind zur Zeit noch kostenlos (für dich), die Anwaltskosten vor Gericht werden über Prozesskostenhilfe abgerechnet.
Dann werd ich das mal machen,mal schaun was wird. Ein dank an euch.
 

marcus1973

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#7
Der gang zum Amtsgericht war einfach, aber ein Beratungsschein zu bekommen.......

1. wollte Fr.Komisch alles wissen,ok---dann wo Fr.Komisch alles wuste, wurd es blöd...

Fr.Komisch: Bedarfsgemeinschaft gilt immer ab sofort, Klartext: jeden Monat andere Mitbewohnerrin=neue Bedarfgemeinschaft.Die ARGE macht das alles richtig -alles klar :laber:

2. Einen Bandscheibenvorfall kann man sich ja sonst wo holen und wenn man ja einmal gezeigt bekommen hat wie man zuhause tranieren tut, dann brauch man auch keinen ärztlichen beistand,etc,...... :laber:

Fr.Komisch wollte mir im eigentlichen damit sagen: was wollen sie hier überhaubt-ich hab besseres zu tun!

3. Meine Frage dann an Fr.Komisch: bekomm ich nun den schein? Sie blablabla,...... -ich mitlerweile auf 180,...bevor noch ein unglück passiert hab ich lieber meine Papiere geschnapt und Fr.Komisch nen ...gewünscht.


Nun, mitlerweile hab ich kein bock mer auf Behörden und verstehe auch die leut die Amok laufen...



Danke für die Tipps hier im Forum.
 

vagabund

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#8
Du kannst auch direkt zu einem Anwalt gehen und der beantragt den Beratungshilfeschein für dich!

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