• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Ratlosigkeit bei der KdU

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Guten Tag,

ich wende mich an euch da ich einfach nicht weiter weiß.
Ich bin nun seit anderthalb Jahren wohnungslos in Köln unterwegs, hangel mich von Couch zu Couch von Bekannten und finde einfach keine Wohnungen die dem Jobcenter in ihren Mietrichtwert passen.

Absolut jede Wohnung ist einfach zu teuer und wird direkt vom Jobcenter abgelehnt, ganz abgesehen von der Tatsache das 99% der Vermieter direkt eine Absage erteilen wenn man Ihnen mitteilt das die Miete von einem Sozialen Träger übernommen wird.

Seit anderhalb Jahren habe ich deshalb es bisher auch nur geschafft 2 Mietangebote zu ergattern.
Mit diesem schönen Gefühl endlich überhaupt mal etwas in der Hand zu haben, stand ich sofort vor der Tür meines Sachbearbeiters der in dieser Woche natürlich im Urlaub war.

Eine andere mir unbekannte Sachbearbeiterin lehnte daraufhin mein Mietangebot ab worauf ich Widerspruch einlegte und mit der Teamleiterin sprach, die wiederum das Angebot ablehnte.
Konkret ging es um eine Wohnung die nach Aussage des JC um 130€ zu teuer war.

Kaltmiete: 449,00 EUR
Nebenkosten: + 100,00 EUR
Heizkosten: + 0,00 EUR
Gesamtmiete: = 549,00 EUR

Meines Verständnisses darf eine Wohnung 413€ Kalt inklusive NK + 1,30 pro m² an Heizkosten kosten.

Das diese Wohnung zu teuer ist, ist mir klar.
Ich habe aber gelesen das das Amt bei Obdachlosigkeit zuerst JEDEM Angebot zustimmen muss und mir dann eine Frist von 6 Monaten setzen kann um eine günstigere Wohnung zu finden.
Bei besagtem letzen besuch wurde dies nicht anerkannt.

Irgendwie sagt jeder etwas anderes und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.

Vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig auf die Sprünge helfen, denn auch wenn es einfach scheint, ich blicke schon lange nicht mehr durch.

Vielen dank schon einmal im Voraus.
 

edelweiß

Elo-User/in
Mitglied seit
21 Jul 2013
Beiträge
491
Bewertungen
417
Hallo Jackass,
hier findest du tatkräftige Hilfe in Köln.Die Keas
Geh mal hin und schildere deine Geschichte,die werden dir sicher gute Tips geben und dir mit dem Amt helfen.
 

Hartzeola

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Aug 2011
Beiträge
10.175
Bewertungen
3.421
Hallo,

Ich habe aber gelesen das das Amt bei Obdachlosigkeit zuerst JEDEM Angebot zustimmen muss und mir dann eine Frist von 6 Monaten setzen kann um eine günstigere Wohnung zu finden.
Zulässige Miethöhe

Das JobCenter (ARGE) muss anfangs jede Miete akzeptieren. Ohne Wenn und Aber. Ist die Miete sehr viel höher, als die Mietobergrenze erlaubt, kann sie unter gewissen Umständen verlangen, dass man sich eine preiswertere Wohnung sucht. Dazu hat man mindestens ein halbes Jahr Zeit. In dieser Zeit muss das JobCenter (ARGE) weiter zahlen - die volle Höhe. Auch bei Neuvermietung (erste eigene Wohung oder Umzug oder Wohnung nach Obdachlosigkeit) muss das JobCenter (ARGE) unter Umständen Mieten akzeptieren, die höher sind, als die Beträge in der Liste oben.
Hartz IV Miete | Rechtsanwalt Pankalla Köln
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Eine andere mir unbekannte Sachbearbeiterin lehnte daraufhin mein Mietangebot ab worauf ich Widerspruch einlegte und mit der Teamleiterin sprach, die wiederum das Angebot ablehnte.
Konkret ging es um eine Wohnung die nach Aussage des JC um 130€ zu teuer war.
Das diese Wohnung zu teuer ist, ist mir klar.
Ich habe aber gelesen das das Amt bei Obdachlosigkeit zuerst JEDEM Angebot zustimmen muss und mir dann eine Frist von 6 Monaten setzen kann um eine günstigere Wohnung zu finden.
Bei besagtem letzen besuch wurde dies nicht anerkannt.
Könntest du denn diese Wohnung jetzt anmieten?? Oder will der Vermieter auch erst den *Segen* des JC? Ich meine, das JC muß wohl nicht zustimmen/zusichern.
Aber es müßte dir, wenn du dich dann mit neue Adresse beim JC anmeldest, zunächst die tatsächlichen KDU zahlen, dich gleich zur Kostensenkung auffordern.
Bei 130,- drüber würde das JC auch nicht 6 Monate lang diese KDU zahlen, sondern eher mindern.

Die eigentliche Frage also: Kriegst du einen Mietvertrag ?
Und weiter wichtig: Es zählt die Bruttokaltmiete (also Kaltmiete+ kalte Betriebskosten) auch in Köln als Kriterium.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Könntest du denn diese Wohnung jetzt anmieten?? Oder will der Vermieter auch erst den *Segen* des JC? Ich meine, das JC muß wohl nicht zustimmen/zusichern.
Aber es müßte dir, wenn du dich dann mit neue Adresse beim JC anmeldest, zunächst die tatsächlichen KDU zahlen, dich gleich zur Kostensenkung auffordern.
Bei 130,- drüber würde das JC auch nicht 6 Monate lang diese KDU zahlen, sondern eher mindern.

Die eigentliche Frage also: Kriegst du einen Mietvertrag ?
Und weiter wichtig: Es zählt die Bruttokaltmiete (also Kaltmiete+ kalte Betriebskosten) auch in Köln als Kriterium.
Der Vermieter möchte natürlich erst den Segen des JC.
Ich habe auch direkt angefragt ob ich nicht auch ohne direkte Zustimmung einen MV unterschreiben könnte, weil das JC sowieso die im Rahmen liegenden KDU zahlen müsse und ich dann den restlichen Teil selbst tragen würde.
Leider möchte das der derzeitige Vermieter nicht.
Beim ersten Angebot vor einem Jahr wäre dies kein Problem gewesen, jedoch
hat man mich sehr verunsichert das ich mich damit wohl in die Schuldenfalle befördern würde. Wonach ich natürlich nicht unterschrieb.

Den Regelsatz bekomme ich seitdem ich vor einem Jahr ankündigte rechtliche Schritte einzuleiten falls ich wirklich mittellos auf der Straße stehen müsse.

Einen WBS habe ich bereits seit einem Jahr mit der Dringlichkeitsstufe 2.
Und bin auch bei mehreren Baugesellschaften in der Kartei doch selbst da kommt nichts bei rum.
Kein Angebot bisher.

Zitat eines Mitarbeiters am Telefon: "Wir haben einen Wohnungsmangel in Köln. 50.000 Wohnungen fehlen, da kann ich ihnen auch nicht helfen!"

Eine Meldeadresse konnte ich damals bei einem Familienmitglied einrichten, jedoch nicht dort unterkommen da besagte Person ebenfalls nur eine 50m² Wohnung mit einem Lebenspartner bewohnt.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Hallo,



Zulässige Miethöhe

Das JobCenter (ARGE) muss anfangs jede Miete akzeptieren. Ohne Wenn und Aber. Ist die Miete sehr viel höher, als die Mietobergrenze erlaubt, kann sie unter gewissen Umständen verlangen, dass man sich eine preiswertere Wohnung sucht. Dazu hat man mindestens ein halbes Jahr Zeit. In dieser Zeit muss das JobCenter (ARGE) weiter zahlen - die volle Höhe. Auch bei Neuvermietung (erste eigene Wohung oder Umzug oder Wohnung nach Obdachlosigkeit) muss das JobCenter (ARGE) unter Umständen Mieten akzeptieren, die höher sind, als die Beträge in der Liste oben.


Hartz IV Miete | Rechtsanwalt Pankalla Köln
Das hat man mir mehrmals versucht auszureden.
Man müsse gar nichts und von so Urteilen sei auch nichts bekannt.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Der Vermieter möchte natürlich erst den Segen des JC. Ich habe auch direkt angefragt ob ich nicht auch ohne direkte Zustimmung einen MV unterschreiben könnte, weil das JC sowieso die im Rahmen liegenden KDU zahlen müsse und ich dann den restlichen Teil selbst tragen würde.
Leider möchte das der derzeitige Vermieter nicht.
Schade. Dann geht das wohl leider nicht.
Eine WG-Mitbewohnerschaft kommt für dich nicht in Frage? Da könnte ja evtl. auf diesen ganzen Segen des JC, nur damit der Vermieter ja sagt, verzichtet werden.
Viele springen in Großstädten doch auch mal so für 3 oder 6 Monate oder für 1 Jahr in den freien WG-Zimmern ein. Da fragt höchstens die WG, ob du wohl auch zahlen kannst.
Gerad neulich hatte ich eine junge Frau hier, die wohnte für 1 Monat und X € in einem WG-Zimmer eines Studenten, der ein Praktikum weit weg machte. Als Anschluß hatte sie ein WG-Zimmer in der gleichen Stadt, dann schon für 3 Monate. Jetzt hat sie ab August ein unbefristetes WG-Zimmer.
Muß man natürlich mögen. Aber wenn du schon Couch-Surfing kennst...
 

Kikaka

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Apr 2008
Beiträge
3.235
Bewertungen
693
Das JobCenter (ARGE) muss anfangs jede Miete akzeptieren. Ohne Wenn und Aber
-Nachgefragt :
-Das gilt wohl nur für Erstbezug von AlG2-Beziehern ?
-Wenn ich da an meine eigene Situation in 2007 erinnere,als ich nach Geschäftsaufgabe mein Haus verkaufen mußte, und 6 Monate lang keine Mietwohnung zu JC-Konditionen finden konnte und so in einen anderen Landkreis vertrieben wurde, dann wird mir heute noch mal richtig übel
-Mein Sohn mußte sich damals auch eine Bleibe zu JC-Konditionen suchen, er mußte von Anfang an 70 € monatlich drauflegen, das von wegen jede Miete akzeptieren hat Ihm damals auch der Anwalt nicht gesagt.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Eine WG-Mitbewohnerschaft kommt für dich nicht in Frage? Aber wenn du schon Couch-Surfing kennst...
Eine WG ist nicht mein Ding. Hat persönliche Gründe.
Sonst wäre ich wohl schon längst irgendwo untergekommen.

Das Couch-Surfing beschränkt sich auch nur auf gute Freunde die es gott sei dank schon ein Jahr mit mir aushalten aber wie lang soll das noch so gehen?

Morgen früh werde ich noch ein paar Wohnungen besichtigen und danach wohl sofort erstmal zu KEAS.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Also,

die Besichtigungen haben sich mal wieder nicht rentiert.
Als das Wort "Kostenübernahme" fiel, war direkt schicht im Schacht.

Und die KEAS Mitarbeiter konnten mir danach auch nicht helfen.
Die Wohnung sei einfach zu teuer und dieser Abschnitt mit der zulässigen Miethöhe von Herrn Anwalt Pankalla sei so auch nicht richtig, zu schwammig formuliert.

Ich solle morgen nochmal vorbeischauen, da wären andere da die mir vielleicht weiter helfen könnten.

Alles sehr ernüchternd heute.
 

gelibeh

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.595
Bewertungen
17.047
Man müsse gar nichts und von so Urteilen sei auch nichts bekannt.
Ich bin der Meinung, es gibt so ein Urteil, dass bei einer Notlage auch eine höhere Miete übernommen werden muss.
 

Seepferdchen

Teammitglied
Super-Moderator/in
Mitglied seit
19 Nov 2010
Beiträge
22.759
Bewertungen
14.202
Zitat eines Mitarbeiters am Telefon: "Wir haben einen Wohnungsmangel in Köln. 50.000 Wohnungen fehlen, da kann ich ihnen auch nicht helfen!"
und das scheint hier nicht der Fall zu sein, laut dieser Aussage, darum...........

Ist immer Einzelfallprüfung, Quadratmetergrenzen des Wohnraumförderungsgesetzes, örtliches Mietniveau am konkreten Wohnort, es müssen ausreichend Wohnungen verfügbar und anmietbar sein, BSG 7.11.2006 – 7b AS 18/06 R, auch 19.2.2009 – B 4 AS 30 08 R

und

keine Pflicht zum Wechsel der Gemeinde, auch wenn dort billigerer Wohnraum vorhanden ist, BSG B 7b AS 10/06 R.


Quelle: mob e.V. obdachlose machen mobil & strassenfeger - mob von obdachloigkeit bedroht

Ich bin der Meinung, es gibt so ein Urteil, dass bei einer Notlage auch eine höhere Miete übernommen werden muss.
Habe ich auch mal gelesen, wenn ich das Urteil finde stelle ich das hier rein.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Eine WG ist nicht mein Ding. Hat persönliche Gründe.Sonst wäre ich wohl schon längst irgendwo untergekommen.
Das Couch-Surfing beschränkt sich auch nur auf gute Freunde die es gott sei dank schon ein Jahr mit mir aushalten aber wie lang soll das noch so gehen?
Wenn man länger als ein Jahr quasi wohnungslos ist und nur bei Freunden immer mal ne Zeitlang unterkommt, dann muß man sich evtl. mal überlegen, ob man dann doch Einschnitte hinnehmen muß, hier z.B. bei der Wohnungssuche.
Wenn auch eine WG nicht jedermanns Sache ist, so ist es doch vielleicht besser als letztlich umherzuziehen wie ein Vagabund?
Ich würde dann das kleinere Übel wählen. Das wäre dann wohl ein WG-Zimmer.
Aber selbstverständlich steht dir frei, persönliche Gründe vorrangig zu sehen.

Wieso Kostenübernahme? Warum hast du das böse Wort gesagt?
Warum konntest du nicht ein Mietangebot annehmen? Was wollte der Vermieter denn heute bei der Besichtigung schon sehen??
Das, was der RA Pankalla da schrieb, ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.
Ich hatte mir das gestern verkniffen, aber wenns sogar die KEAS so sehen...

Und warum muß es Köln sein? Gibt es dafür auch besondere wichtige Gründe?

------------------------------------
Falls meine Aussagen sachlich falsch sein sollten, bitte ich um Berichtigung. Danke.
Sie stellen immer lediglich meine persönliche Meinung dar.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Wenn man länger als ein Jahr quasi wohnungslos ist und nur bei Freunden immer mal ne Zeitlang unterkommt, dann muß man sich evtl. mal überlegen, ob man dann doch Einschnitte hinnehmen muß, hier z.B. bei der Wohnungssuche.
Wenn auch eine WG nicht jedermanns Sache ist, so ist es doch vielleicht besser als letztlich umherzuziehen wie ein Vagabund?
Ich würde dann das kleinere Übel wählen. Das wäre dann wohl ein WG-Zimmer.
Aber selbstverständlich steht dir frei, persönliche Gründe vorrangig zu sehen.

Wieso Kostenübernahme? Warum hast du das böse Wort gesagt?
Warum konntest du nicht ein Mietangebot annehmen? Was wollte der Vermieter denn heute bei der Besichtigung schon sehen??
Das, was der RA Pankalla da schrieb, ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.
Ich hatte mir das gestern verkniffen, aber wenns sogar die KEAS so sehen...

Und warum muß es Köln sein? Gibt es dafür auch besondere wichtige Gründe?
Ich habe schon einmal in einer WG gelebt und dabei schlechte Erfahrungen gemacht. Das war kein kleines Übel und so etwas möchte ich nicht noch einmal erleben. Da muss ich doch nicht näher ins Detail gehen oder?

Der Vermieter wollte wissen wie ich die Wohnung finanzieren würde, was soll ich da sagen? soll ich lügen? Es gab überhaupt keine Chance ein Mietangebot zu erhalten.

Warum muss es nicht Köln sein?
keine Pflicht zum Wechsel der Gemeinde, auch wenn dort billigerer Wohnraum vorhanden ist, BSG B 7b AS 10/06 R.
Abgesehen davon sind im Umkreis die Mieten auch nicht geringer.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Ich habe schon einmal in einer WG gelebt und dabei schlechte Erfahrungen gemacht. Das war kein kleines Übel und so etwas möchte ich nicht noch einmal erleben. Da muss ich doch nicht näher ins Detail gehen oder?

Der Vermieter wollte wissen wie ich die Wohnung finanzieren würde, was soll ich da sagen? soll ich lügen? Es gab überhaupt keine Chance ein Mietangebot zu erhalten.

Warum muss es nicht Köln sein?

Abgesehen davon sind im Umkreis die Mieten auch nicht geringer.
Danke für die Info. Dann wünsch ich dir viel Glück.
Ich weiß nicht, warum es Köln sein muß, deswegen fragte ich doch nach.
Daß die Mieten im Umkreis von Köln nicht geringer sind, halte ich für schlicht falsch.
Aber wenn du in Köln wohnen willst, dann mußt du eben versuchen, eine Wohnung zu erhalten.
Es zwingt dich keiner zum Wechsel der Gemeinde, denn du hast ja noch gar keine Unterkunft in der Gemeinde. Was soll denn das Zitat?
 
E

ExitUser

Gast
Daß die Mieten im Umkreis von Köln nicht geringer sind, halte ich für schlicht falsch.
Gut, dass Du die Mieten in Köln so gut kennst. Aber wie immer bei Dir, keine Ahnung, aber mitreden.

Nur zu Deiner Information: In der Kölner Umgebung werden die Mieten erst 30 - 40 km ausserhalb von Köln günstiger. Aber das ist dann am A... der Welt, wo man ein Auto benötigt. Damit kompensieren sich die günstigen Mieten wieder.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Hallo RManske,

ich kann dir leider erst ab 12 Postings PN´s zukommen lassen.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Gut, dass Du die Mieten in Köln so gut kennst. Aber wie immer bei Dir, keine Ahnung, aber mitreden.
Nur zu Deiner Information: In der Kölner Umgebung werden die Mieten erst 30 - 40 km ausserhalb von Köln günstiger. Aber das ist dann am A... der Welt, wo man ein Auto benötigt. Damit kompensieren sich die günstigen Mieten wieder.
Na, mal wieder geblökt? Hast du Belege, daß die TE im Umkreis von Köln keine Wohnung günstiger als in Köln bekäme?
Hast du nicht gelesen, daß es gar keinen Grund gibt, aus Köln wegzuziehen?
Es kann auch gar nicht verlangt werden, daß jemand seinen geliebten Ort wechselt. Vor allem nicht, wenn er in Köln ja gar keine Wohnung hat. Dann erst recht nicht!
Ich habe soviel Ahnung, daß ich sogar vorher gefragt hatte, ob es einen Grund gäbe, in Köln zu bleiben. Könnte ja durchaus sein. Die Antwort war kein Grund. Warum würde man nun etwa 30 km außerhalb von Köln (ja, überall Pampa:icon_frown:) ein Auto benötigen?

Nur mal so: Troisdorf, Bonn, Euskirchen, Rheinbach, Siegburg, Bergisch-Gladbach, Leverkusen, Kerpen---eine absolute Pampa am A+ der Welt ?
Soviel zu deiner Ahnung.:icon_motz:

-----------------------------
Falls meine Aussagen sachlich falsch sein sollten, bitte ich um Berichtigung. Danke.
Sie stellen immer lediglich meine persönliche Meinung dar.
 
E

ExitUser

Gast
Hast du nicht gelesen, daß es gar keinen Grund gibt, aus Köln wegzuziehen?
Ich habe soviel Ahnung, daß ich sogar vorher gefragt hatte, ob es einen Grund gäbe, in Köln zu bleiben. Könnte ja durchaus sein.
Ich verstehe nicht, was diese Antwort damit zu tun hat, dass Du, ohne irgendwelche Ahnung zu haben, behauptet hast, dass es nicht zutreffen würde, dass es ausserhalb von Köln keine günstigeren Mieten gibt. Aber dies ist mal wieder typisch für Dich. Rausreden, wenn man Dir nachweist, dass Deine Antworten neben der Sache sind und dem TE nicht weiterhelfen.

Hast du Belege, daß die TE im Umkreis von Köln keine Wohnung günstiger als in Köln bekäme?
Ja habe ich. Aber wenn Du Dich einfach mal informieren würdest, statt auf jedem Post, ohne Hintergrundwissen, Deinen Senf dazuzugeben, dann würdest Du auch Informationen dazu erhalten.

Nur mal so: Troisdorf, Bonn, Euskirchen, Rheinbach, Siegburg, Bergisch-Gladbach, Leverkusen, Kerpen---eine absolute Pampa am A+ der Welt ?
Soviel zu deiner Ahnung.:icon_motz:
Na da hast Du aber mal ganz schnell auf die Landkarte gesehen, welche Orte in der Umgebung von Köln liegen.
Nur zu Deiner Information:
Entfernung zu Köln:
Troisdorf: 30km
Bonn: 40km
Euskirchen: 70km
Rheinbach: 60km
Siegburg: 35km
Bergisch-Gladbach: 20km
Leverkusen: 20km
Kerpen: 30km

Die Orte, die Du aus der Karte herausgesucht hast, die unter 30km von Köln entfernt sind, sind auch nicht günstiger als Köln. Allerhöchstens am Ende des Ortes (also in Richtung Bergisches Land, oder Voreifel). Also am A.. der Welt in der Pampa.



So jetzt kannst Du mit Deiner Antwort wieder Deinen Beitragszähler um eins erhöhen. Auf diesen Unsinn, der jetzt von Dir kommt, werde ich allerdings nicht reagieren.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Lieber Caso,

reicht es dir, wenn ich sage das ich ab ende November in Köln eine Ausbildung beginne? ist dies ein plausibler Grund?
Und nein, auch damit werde ich leider keine Wohnung finanzieren können.

Ich will mich mit niemandem hier schlecht stellen, ich bat nur um eure Hilfe.
Wenn ich dazu aber erst einmal mein komplettes Leben offenbaren muss, dann verzichte ich da herzlichst gerne drauf.
Denn dann kann ich auch weiterhin zum JC dackeln.
Diese ganze Diskussion ist einfach nicht zielführend.

Und jetzt vertragen wir uns alle wieder ok?
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
reicht es dir, wenn ich sage das ich ab ende November in Köln eine Ausbildung beginne? ist dies ein plausibler Grund?
Und nein, auch damit werde ich leider keine Wohnung finanzieren können.
Ich will mich mit niemandem hier schlecht stellen, ich bat nur um eure Hilfe.
Wenn ich dazu aber erst einmal mein komplettes Leben offenbaren muss, dann verzichte ich da herzlichst gerne drauf.
Denn dann kann ich auch weiterhin zum JC dackeln.
Diese ganze Diskussion ist einfach nicht zielführend.
Und jetzt vertragen wir uns alle wieder ok?
Wir vertragen uns immer wieder--:wink:
Und MIR selbst nützt dein wichtiger Grund doch sowieso nichts. ICH habe nicht zu entscheiden, ob das plausibel ist. Das muß ein Wohnungsanbieter tun. Und ICH habe auch nichts dagegen, daß du in Köln bleibst---überhaupt nicht. :icon_hug:Es war mir nur zwei Überlegungen wert, wenn du 1,5 Jahre in Köln nix kriegst. Welche Auswege es dann gäbe... Du bist überhaupt nicht verpflichtet, dein Leben zu offenbaren. Im Erstposting hättest doch einfach schreiben können, ich fange Ende Nov. in Köln ´ne Ausbildung an und brauch ne eigne Wohnung. Punkt.
Da hätte ich nicht nach ´nem Grund für ne WG oder Stadt Köln gefragt, das verlinkte Urteil wäre irrelevant und der User aus dem Rheinland hätte sich gar nicht erst äußern müssen. Vieles wäre erspart geblieben.
Und? Kriegst du nun ne Wohnung in Köln?---Sorry, manche Threads sind einfach nicht zielführend. Da stimme ich dir zu.
Aber: Zwingt diese Ausbildung dich, auch in Köln zu wohnen?
Die Grundsatzfrage ist und bleibt: Wie kommst du zu einer Wohnung?
Als Azubi hast du dann wahrscheinlich auch gar keinen Alg2-Anspruch mehr. Aber mit Azubi-Vergütung und evtl. BAB-Anspruch hast du hoffentlich mehr Glück bei der W-Suche in Köln?
Viel Glück!:icon_daumen:

----------------------
Falls meine Aussagen sachlich falsch sein sollten, bitte ich um Berichtigung. Danke.
Sie stellen immer lediglich meine persönliche Meinung dar.
 

Seepferdchen

Teammitglied
Super-Moderator/in
Mitglied seit
19 Nov 2010
Beiträge
22.759
Bewertungen
14.202
Wenn ich dazu aber erst einmal mein komplettes Leben offenbaren muss, dann verzichte ich da herzlichst gerne drauf.
Nein das mußt du auf keinen Fall!

Ich habe aber gelesen das das Amt bei Obdachlosigkeit zuerst JEDEM Angebot zustimmen muss und mir dann eine Frist von 6 Monaten setzen kann um eine günstigere Wohnung zu finden.
@Jackass jetzt mal eine Bitte an dich, hast du mal einen Anhaltspunkt wo du das gelesen hast und wenn ja bitte mal schreiben,:danke:
ich weiß das ich hierzu genau wie @Gelibeh dazu schon mal ein Urteil
gelesen habe.......................
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
Als Azubi hast du dann wahrscheinlich auch gar keinen Alg2-Anspruch mehr. Aber mit Azubi-Vergütung und evtl. BAB-Anspruch hast du hoffentlich mehr Glück bei der W-Suche in Köln?
Viel Glück!:icon_daumen:
Die Ausbildung ist eine Staatlich finanzierte.. wodurch auch die Entlohnung entfällt. Bekomme also weiterhin ALGII
Ob mich das BAB berechtigt kann ich leider nicht sagen.

Natürlich sind Mieten außerhalb Kölns auch günstiger, Natürlich gibt es auch Köln selbst günstige Mieten. In Köln wahrscheinlich im letzten Ghetto und in den anderen Orten wer weiß wo.
Es wäre wirklich schön wenn es denn so wäre.
Dem ist leider nicht so. Egal in was man für eine Ecke will oder auch nicht, die Mieten sind an die Richtwerte des JC angepasst. Vermieter wären auch schön blöd sich das Geld entgehen zu lassen.
Du glaubst nicht was ich mir schon für Wohnung hier angesehen habe. Da will niemand drin wohnen (Schimmel, Wasserschäden, marode Bausubstanz) und dennoch sind die m² Preise jenseits von gut und böse.

@Jackass jetzt mal eine Bitte an dich, hast du mal einen Anhaltspunkt wo du das gelesen hast und wenn ja bitte mal schreiben,:danke:
ich weiß das ich hierzu genau wie @Gelibeh dazu schon mal ein Urteil
gelesen habe.......................
Das kann ich leider auch nicht mehr sagen.
In der letzten Zeit raucht mir der Kopf von Urteilen und Halbwahrheiten..

Es kann sein das ich dies hier im Forum gefunden habe als ich noch nicht angemeldet war.
Meinem Gedächtnis nach war es aber "genau" das selbe was RA Pankalla dazu schrieb.

Also ein genaues Urteil kann ich hierzu nicht liefern.
 

Seepferdchen

Teammitglied
Super-Moderator/in
Mitglied seit
19 Nov 2010
Beiträge
22.759
Bewertungen
14.202
Also ein genaues Urteil kann ich hierzu nicht liefern.
Gut das mußt du auch nicht.
Was @Hartzeola dir rein gestellt hat, hier mal ein Auszug aus dem BSG Urteil
Also was auch schon der RA mit seinen Worten geschrieben hat, darum ist jetzt auch
ein Nachweis über die Wohnungssuche wichtig!

Soweit die tatsächlichen Aufwendungen des Leistungsberechtigten für seine Unterkunft die angemessene Referenzmiete überschreiten, sind diese - falls vom

Leistungsberechtigten entsprechende sachliche Gründe vorgebracht werden - solange zu berücksichtigen, wie es ihm konkret nicht möglich oder nicht zumutbar ist, durch
Anmietung einer als angemessen eingestuften Wohnung, durch Vermieten oder auf andere Weise die

Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate (§ 22 Abs 1 S 2 SGB II aF, der durch die Einführung des neuen S 2 durch das Gesetz zur

Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende vom
20.7.2006 - BGBl I 1706 - ohne inhaltliche Änderung zu S 3 wurde; vgl BSG Urteil vom 19.2.2009 - B 4 AS 30/08 R
- BSGE 102, 263 = SozR 4-4200 § 22 Nr 19 (München), RdNr 29; BSG Urteil vom 17.12.2009 - B 4 AS 27/09 R -
SozR 4-4200 § 22 Nr 27, RdNr 30).
Quelle: https://www.mieterverein-dortmund.de/fileadmin/dateien/pdf/BSG_16-05-2012_B_a_AS_109-11_R_Wohnflaeche_NRW_seit_2010.pdf

@Jackass hast du Nachweise für deine Wohnungssuche?

Auch zum Zustand einer Wohnung kannst du in dem BSG - Urteil nachlesen, ich weiß dir raucht der Kopf, muß ja auch nicht gleich sein.

Ist nur ein Hinweis das du nicht jede "Unterkunft" als Wohnung nehmen mußt, schon garnicht mit bauseitigen Mängel oder mit nicht ausreichender Ausstattung.
 
E

ExitUser

Gast
Ich habe auch ein Urteil gelesen, wo jemand sich ohne Zustimmung der ArGe, eine Wohnung genommen hat, die diese nicht bezahlen wollten. Der Sachverhalt passt nicht so ganz hierzu, daher habe ich mir eben das Aktenzeichen diese Urteils nicht gemerkt.
Es stand aber in dem Urteil, dass derjenige seine erfolglose Wohnungssuche nicht nachgewiesen hat. Also bedeutet das für mich im Umkehrschluss, wenn Du denen nachweist, dass Du keine Wohnung gefunden hast, dann müssen die auch erstmal eine teurere Wohnung bezahlen.
Wenn Du noch keine Nachweise hast, dann auf jeden Fall jetzt anfangen zu sammeln. Adressen/Telefonnummern aus dem Kölner Wochenspiegel aufschreiben, Bei den verschiedensten Kölner Wohnungsgesellschaften (GAG, Dewog, LEG, GWG, Erbbauverein usw.) in die Liste aufnehmen lassen. Auch wenn die keine Wohnung haben, geben die Dir auf jeden Fall eine Bescheinigung, dass Du in der Liste stehst.

Auch wenn Dir der Kopf raucht, noch hast Du die Zeit Dich darum zu kümmern. Beginnt die Ausbildung hast Du die Zeit nicht mehr bzw. es bedeutet einen erheblichen Mehraufwand.

Ausserdem würde ich zu AG Köln fahren. Dort ist eine Rechtsantragsstelle. Dort einen Beratungsschein beantragen und damit zu Fachanwalt für Sozialrecht. Wenn es ein solches Urteil gibt, dann sollte sie/er es kennen.
 

Jackass

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Aug 2014
Beiträge
10
Bewertungen
4
@Jackass hast du Nachweise für deine Wohnungssuche?
Ich habe auch ein Urteil gelesen, wo jemand sich ohne Zustimmung der ArGe, eine Wohnung genommen hat, die diese nicht bezahlen wollten. wenn Du denen nachweist, dass Du keine Wohnung gefunden hast, dann müssen die auch erstmal eine teurere Wohnung bezahlen.
Wenn Du noch keine Nachweise hast, dann auf jeden Fall jetzt anfangen zu sammeln. Adressen/Telefonnummern aus dem Kölner Wochenspiegel aufschreiben, Bei den verschiedensten Kölner Wohnungsgesellschaften (GAG, Dewog, LEG, GWG, Erbbauverein usw.) in die Liste aufnehmen lassen. Auch wenn die keine Wohnung haben, geben die Dir auf jeden Fall eine Bescheinigung, dass Du in der Liste stehst.

Ausserdem würde ich zu AG Köln fahren. Dort ist eine Rechtsantragsstelle. Dort einen Beratungsschein beantragen und damit zu Fachanwalt für Sozialrecht. Wenn es ein solches Urteil gibt, dann sollte sie/er es kennen.
Ich habe JEDEN Email Kontakt mit Maklern, Vermietern noch zur Hand.
Die unzähligen Telefonate kann ich natürlich nicht nachweisen.
Und von den jeweiligen Wohnungsgesellschaften habe ich natürlich auch alle Unterlagen.

Den Beratungsschein werde ich so schnell wie möglich in Auftrag geben.
Nochmals ein herzliches Danke an alle die hier so tatkräftig zu Helfen wissen.

Sobald es Neuigkeiten gibt melde ich mich wieder zu Wort.


Nachtrag: Das das JobCenter zuerst jede Miete akzeptieren muss, habe ich wohl bei der KEAS aufgeschnappt, obwohl der Mitarbeiter das verneint hat steht es so auf ihrer Seite.
http://www.die-keas.org/kdu
 
Oben Unten