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Tina67

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#1
Hallo!
Ich habe drei Kids.Meine älteste geht aufs Gymnasium und ist 18 Jahre.Bildet eine eigene Bedarfsgemeinschaft!
Meine zweite Tochter ist 17 Jahre und da es zwischen uns absolut nicht mehr klappt möchte sie ausziehen.Ich habe betreutes wohnen vorgeschlagen-was sie aber ablehnt.
Bin geschieden und wir haben gemeinsames Sorgerecht.Der Vater will ihr nun den Mietvertrag unterschreiben und sie hat eventuell ab Oktober einen Vollzeitjob.
Was bedeutet das für mich-bzw.uns?
Ich bekomme Alg2 und habe noch eine 7 Jahre alte Tochter.
Wird das Amt sich querstellen und was geschieht wenn ich die Entscheidung meinem Ex-Mann überlasse?
Gruß Tina
 
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#2
Tina67 sagte :
Hallo!
Ich habe drei Kids.Meine älteste geht aufs Gymnasium und ist 18 Jahre.Bildet eine eigene Bedarfsgemeinschaft!
Meine zweite Tochter ist 17 Jahre und da es zwischen uns absolut nicht mehr klappt möchte sie ausziehen.Ich habe betreutes wohnen vorgeschlagen-was sie aber ablehnt.
Bin geschieden und wir haben gemeinsames Sorgerecht.Der Vater will ihr nun den Mietvertrag unterschreiben und sie hat eventuell ab Oktober einen Vollzeitjob.
Was bedeutet das für mich-bzw.uns?
Ich bekomme Alg2 und habe noch eine 7 Jahre alte Tochter.
Wird das Amt sich querstellen und was geschieht wenn ich die Entscheidung meinem Ex-Mann überlasse?
Gruß Tina
Hi Tina :stern:

ich versuchs mal eine Antwort zu geben ( aber Vorsicht, von Familienrecht habe ich auch keine Ahnung ;) )

Meine älteste geht aufs Gymnasium und ist 18 Jahre.Bildet eine eigene Bedarfsgemeinschaft!
.... da wird dir/euch demnächst passieren das diese Tochter wohl in deine BG zurückkehrt - Stichwort U25 (lese mal hier im Forum einige Beiträge dazu durch)
damit wird diese Tochter (leider) auch von ihrer RL 345 Euro auf 276 Euro runtergestuft werden :( - wundert mich eigentlich das die das noch nicht gemacht haben ....


Meine zweite Tochter ist 17 Jahre und da es zwischen uns absolut nicht mehr klappt möchte sie ausziehen.Ich habe betreutes wohnen vorgeschlagen-was sie aber ablehnt.
Bin geschieden und wir haben gemeinsames Sorgerecht.Der Vater will ihr nun den Mietvertrag unterschreiben und sie hat eventuell ab Oktober einen Vollzeitjob.
Was bedeutet das für mich-bzw.uns?
.... so deine Frage;

diese Tochter ist ja noch keine 18 und benötigt das Einverständnis des/eines Sorgeberechtigten, ob der Vater dies alleine machen kann weiß ich jetzt nicht, aber wenn ja, muß die Arge meines Wissens nach auch noch ihr Einverständnis geben da diese Tochter auch indirekt unter den neuen Bestimmungen U25 fällt wo der Auszug so einfach nicht mehr möglich ist.

Sie bekommt ja zur Zeit (nehme ich mal an) ja auch Leistung RL 276 Euro und unterliegt deiner BG.

Anders wäre es wenn sie einen Vollzeitjob hat und nicht mehr "hilfebedürftig" - sich also selbst den Unterhalt leisten könnte.
Dann wäre sie auch nicht mehr direkt Leistungsbezieherin und könnte machen (unter Beachtung des Sorgerechtes) was sie wollte.

Was bedeutet das für dich wenn diese Tochter wirklich nicht mehr zu Hause wohnen würde - du hättest für deine BG 1 Person weniger und könntest sogar Schwierigkeiten mit der Mietpersonenrechnung bekommen ? ?

Evtl. ist hier dann auch der Alleinerziehendenzuschlag ( zumindest die Summe ) in Gefahr.....

Also, alles nur so meine Meinung zu deiner Frage .....
 

Tina67

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#3
So ungefähr habe ich mir das gedacht. Ich hab auch erst heute im Forum erfahren das meine große zurückgestuft wird.Hier auf der Arge wurde das noch von niemandem erwähnt.Mein neuester Bescheid ist vom Juni und gilt bis 31.10.Ebenso der von meiner Tochter.-Mal abwarten-

Meine mittlere meinte das sie keine Hilfe vom Amt braucht da sie dann einen Job hat.Ich bin nicht damit einverstanden und ich werde auch keinen Mietvertrag unterschreiben.Ihr Vater meinte er macht das. Jetzt werde ich mich auf der Arge mal schlau machen wie sich das dann genau verhält.
Gruß Tina
 

Quirie

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#4
Da Ihr beide sorgeberechtigt seid, reicht die Unterschrift Deines Exgatten nicht aus.

Die Frage ist allerdings, was es Euch bringt, die Dinge eskalieren zu lassen. Wenn Deine Tochter zum Jugendamt geht und erklärt, sie wolle zum Beispiel beim Vater wohnen, wird sie das problemlos durchsetzen können.

Du hast sicher gute Gründe, aber was kannst Du erreichen?

Du kannst Deine Tochter noch ein paar Monate aufhalten, dann wird sie 18 und kann ohnehin machen, was sie will. Vielleicht hast Du mehr Einfluss auf sie, wenn Du sie jetzt unterstützt als wenn Du den Kampf mit ihr fortsetzt.

Dies mal nur so nebenbei. Bitte nicht böse sein. :)
 

Tina67

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#5
Hallo!
Ich fasse es nicht als bös gemeint auf :shock:
Das Problem ist,das sie nicht zum Vater will ( zuviel Kontrolle),ebenfalls lehnt sie betreutes wohnen ab aus dem gleichen Grund.Ich will sie schon gehen lassen aber ich hab auch nicht die Mittel es auszubaden wenn ihr Ausflug in die Freiheit schief gehen sollte.
Gruß Tina
 
E

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Gast
#6
Tina67 sagte :
Hallo!
Ich fasse es nicht als bös gemeint auf :shock:
Das Problem ist,das sie nicht zum Vater will ( zuviel Kontrolle),ebenfalls lehnt sie betreutes wohnen ab aus dem gleichen Grund.Ich will sie schon gehen lassen aber ich hab auch nicht die Mittel es auszubaden wenn ihr Ausflug in die Freiheit schief gehen sollte.
Gruß Tina
Und genau deshalb würde ich dem Auszug nicht zustimmen!

Ich würd ihr erklären, warum: soll sie doch erstmal zu Hause beweisen, daß sie allein klar käm. Kein Essen mehr kochen, keine Wäsche waschen usw... zeigt sie, daß sie mit ihrem Geld richtig umgehen kann und alles anfallende auf die Reihe bekommt kann sie dich ja überzeugen, daß sie es allein schafft!

Konfrontation ist immer der falsche weg, aber es sich zu einfach zu machen auch.

Mit 18 ist man nicht mehr verantwortlich...aber solange kann ma noch Einfluss nehmen und sie vor dem Verschulden bewahren!

Grß aus Ludwigsburg
 
E

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Gast
#8
Tina67 sagte :
Was bedeutet das für mich-bzw.uns?
Uter Umständen, daß du hier irgendwann "Hilfe" schreist, weil sie ihr Geld vom Arbeitgeber bekommt und nicht einsieht, daß sie dir Miete, Strom usw geben muß.... hab ich schon des öfteren in den Foren gelesen.

Denn du überweit ja wohl alle Zahlungen...und das Amt wird nur sagen: dein Problem!

Insofern wärs wahrscheinlich ruhiger, sie würde ausziehen...aber dann droht euch wieder die Umzugsaufforderung, weil Wohnung unangemessen ...

eine wirkllichsinnvolle Lösung gibts wohl nur, wenn sie mit dir zusammen eine Lösung finden wollte, mit der alle leben könnten.

Den schwarzen Peter hast du!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Tina67

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#9
Hallo!
Also sie wird im März 18Jahre.
Ich war heute nochmal beim Jugendamt und die meinten das wenn der Vater unterschreibt und sie sich mit Händen und Füßen gegen alles andere wehrt,dann könne ich auch nichts mehr machen :|
Aber egal was ich für Hilfe bekommen wollte ich bin immer gegen Wände gerannt.Als Drogen noch zum Alkohol dazu kamen wurde mir auch nicht geholfen.Nach drei Terminen ist sie nicht mehr zur Beratungsstelle und dort meinte man auf mein Nachfragen:Wenn sie nicht selbst feststellt Probleme zu haben dann könne man ihr nicht helfen.Jugendamzt meinte da in der Schule alles glatt läuft wärs doch vielleicht gar nichtt so schlimm????????
aIm moment läuft nichts we ich es mir wünsche.Es kann eigentlich nur besser werden!
Gruß Tina
 
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Gast
#10
Tina67 sagte :
Wenn sie nicht selbst feststellt Probleme zu haben dann könne man ihr nicht helfen.Jugendamzt meinte da in der Schule alles glatt läuft wärs doch vielleicht gar nichtt so schlimm????????
Tja, selbst merken muß sie es, da haben die schon recht... und gegen ihren Willen kannst nichts machen, auch richtig.

Aber das es nicht so schlimm wär... das seh ich ganz anders!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Irisanna

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#11
Hallo liebe Tina,

was für Drogen kamen ins Spiel?
Dass sie Alkohol konsumiert und sich ausprobiert, halte ich für "ihrem Alter entsprechend"- wobei ich natürlich ganz und gar verstehe, dass du als Mutter daüber äußerst besorgt bist.

Was mir aufgefallen ist, ist dass ihr als Eltern euch nicht einig seid. Papa macht es sich einfach und erfüllt Töchterlein jeden Wunsch (Mietvertrag)- während du die Hände über dem Kopf zusammen schlägst. Hier könntest du ansetzen. Es wäre wahrscheinlich sehr sinnvoll, wenn du und der Vater euch einig werden könntet, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Nur so könnt ihr etwas erreichen.
Eure Tochter weiß natürlich, wo der Hase lang läuft und sucht sich die Person aus, die bereit ist, sie in ihren Wünschen zu unterstützen und den geringsten Widerstand bietet- das ist Papa, und du hast die A-Karte gezogen.
Offensichtlich ist es jedoch weder ihr noch dem Vater bewusst, dass die Sache mit dem Auszug so einfach nicht läuft.
Wart ihr schon gemeinsam bei der Arge? Ist der Vater sich darüber bewusst, welche negativen Konsequenzen (z.B. dass du dann mit deinen anderen beiden Mädels ausziehen musst) das zur Folge hätte?

Vielleicht kannst du deine Argumente unterstreichen, in dem du beide mit zur Arge schlörst und dort klärst, wie das mit dem Auszug laufen/nicht laufen kann... So stehst du als Buhmann da, der ihr im Weg steht- wenn du ihr mit Hilfe einer dritten Person, nämlich dem SB, vermittelst, dass es nicht an dir, sondern an der Gesetzeslage liegt.....
 
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