Ratenzahlung für Gerichtskosten

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Bine

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Ich habe da mal eine Frage.Eine Freundin meines Sohnes ,8. Monat schwanger, Borderline Patientin obendrein noch ganz allein.Sie hat aus einem alten Prozeß Gerichtskosten von 400,00€ zu zahlen.Da sie Hartz 4 bekommt kann sie das nicht auf einmal.Nach Abzug aller Kosten,Strom ,Versicherungen(notwendige) ,Kautionsdarlehnsrückzahlung an die ARGE etc. bleiben ihr 220,00€ zum leben.Jetz hat das Amtsgerich Mosbach ihr eine Ratenzahlung von sage und schreibe 80,00 € aufs Auge gedrückt ,heißt sie muß jetzt von 140,00 € leben ,das hochschwanger.Sollte sie diese Zahlungsweise nicht aktzeptieren bot man ihr ersatzweise Haft in einem Gefängniskrankenhaus an,dies obwohl sie nicht haftfähig ist.
Wie kann sie sich hiergegen wehren oder muß sie das so hinnehmen.
 

Borgi

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Zitat Bine
Sollte sie diese Zahlungsweise nicht aktzeptieren bot man ihr ersatzweise Haft in einem Gefängniskrankenhaus an
Wie hoch war denn der Tagessatz angelegt? Im Knast und vor allem im Krankenhausknast gibt es wesentlich besseres Essen, als das was man sich für diese besagten 220 Euro kaufen kann. und man spart sich das Kochen. Auch ist 24 Stunden/tag eine Krankenschwester oder gar Arzt vor Ort. besser geht’s nun wirklich nicht. Auch die Arge lässt einen in dieser Zeit in Ruhe. Kleiner Nebeneffekt: Man/Frau ist für diese Zeit aus der Statistik (ist man auch als Hochschwangere eh schon)
 

Martin Behrsing

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Zynismus hilft nun auch nicht weiter.
Wenn si hoch schwanger ist, braucht sie natürlich nicht in den Knast. Interessant wäre, weswegen sie diese Kosten bezhalen muss. Handeld es sich um Kosten, die aus einer Strafe reslutieren oder sind dies ganz normal Verfahrenskosten. Bei letzeren dürfte eine Beschwerde gegen diesen Beschluss helfen.
Aber hier wird auch ein Anwalt benötigt.
Wie hoch war denn der Tagessatz angelegt? Im Knast und vor allem im Krankenhausknast gibt es wesentlich besseres Essen, als das was man sich für diese besagten 220 Euro kaufen kann. und man spart sich das Kochen. Auch ist 24 Stunden/tag eine Krankenschwester oder gar Arzt vor Ort. besser geht’s nun wirklich nicht. Auch die Arge lässt einen in dieser Zeit in Ruhe. Kleiner Nebeneffekt: Man/Frau ist für diese Zeit aus der Statistik (ist man auch als Hochschwangere eh schon)
 

gitta2

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Wie hoch war denn der Tagessatz angelegt? Im Knast und vor allem im Krankenhausknast gibt es wesentlich besseres Essen, als das was man sich für diese besagten 220 Euro kaufen kann. und man spart sich das Kochen. Auch ist 24 Stunden/tag eine Krankenschwester oder gar Arzt vor Ort. besser geht’s nun wirklich nicht. Auch die Arge lässt einen in dieser Zeit in Ruhe. Kleiner Nebeneffekt: Man/Frau ist für diese Zeit aus der Statistik (ist man auch als Hochschwangere eh schon)
Großer Nebeneffekt: Die Kosten sind nach der Erzwingungshaft aber immer noch da!
 

Bine

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:confused:Borgi ich habe selten so gelach!:confused:

Sie muß ganz normale Verfahrenskosten zahlen.Keine Strafe.Der Tagessatz war mit 10 € angesetzt also ganz schön lange Haft.
 

Martin Behrsing

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Sie kann ja sicher Beschwerde gegen den Beschluss einlegen? Sollte da drauf stehen. Dann sollte sie es ganz schnell machen. Stichwort: unbillige Härte. Notfalls einen Anwalt nehmen.

:confused:Borgi ich habe selten so gelach!:confused:

Sie muß ganz normale Verfahrenskosten zahlen.Keine Strafe.Der Tagessatz war mit 10 € angesetzt also ganz schön lange Haft.
 
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