Randstad - div. Probleme / zu wenig ausbezahlt

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jwdt8378

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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu meiner Situation bei Randstad und würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

In der letzten Oktober-Woche habe ich angefangen dort zu arbeiten. Ich habe ca. 270.- für diese eine Woche verdient, ausgezahlt wurden aber nur 119.-. Wie kann es sein, dass bei so einem geringen Betrag Steuern abgehen? Ist das korrekt? Etwa 30.- gingen davon zudem auf das Zeitkonto.

Im November war ich am Ende 5 Tage krank. Ich kam in der Zeit auch nicht an meine Datei mit den Arbeitszeiten, so dass ich effektiv 10 Werktage noch nicht in das Zeitportal übertragen hatte. Da ich aber eh ein- und ausstempel sind meine Arbeitszeiten so oder so belegt. Nun hat mir Randstad aber nur 75 % meines November-Gehalts überwiesen. Können die das machen, nur weil die Zeiten nicht übertragen wurden? Und wie bringe ich die dazu mir das Geld schnellstmöglich auszuzahlen?

Die Dritte Frage: Ìch will definitiv aus dem Laden raus. Nicht nur deswegen, sondern weil ich an meiner Einsatzstelle mit dem Teamleiter nicht zurechtkomme, deshalb bereits zu nicht vertragsgemäßer Deppenarbeit degradiert wurde und ich aufgrund der zeitlichen Vereinnahmung (Überstunden gehören zum guten Ton) meine nebenberufliche Selbstständigkeit nicht aufrecht erhalten kann. Kündigen darf ich ja nicht, sonst bekomme ich eine Sperre, wenn ich übergangsweise ALGII beantragen möchte. Wie also kommt man da sauber raus, wenn man nicht direkt einen neuen Job findet?

Ich danke schon mal fürs durchlesen und freue mich auf Anregungen.

Edit: Es sieht so aus, als ob mir die Krankheitstage nicht ausbezahlt wurden. Hätten sie sich auf die Angaben im Zeitportal bezogen, hätte es noch weniger sein müssen. Ich habe am 28.10. angefangen, von 25.11. bis 29.11. war ich krank. Also in der fünften (!) Woche. Rein rechtlich können sie das Geld somit ja nicht einbehalten, oder?
 

echt machtlos

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Ich kann dir zum ersten Punkt etwas sagen , ich habe ein ähnliches Problem,
der Steuersatz wird auf den ganzen Monat hochgerechnet zumindest geht es da nach einer Splittingtabelle .Man zahlt immer mehr Lohnsteuern prozentual gesehen wenn man mittendrin anfängt oder aufhört, tja als Arbeitnehmer ziehen sie einem erst einmal alles ab :icon_motz:.

Muß man sich über die Lohnsteuer wiederholen.
 

elo237

RIP
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das Geld mit einer Frist schriftlich nachfordern

wenn nichts kommt gleich mit Arbeitsgericht drohen

dann kommt die Kündigung schon
 

n2ame22

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das Geld mit einer Frist schriftlich nachfordern

wenn nichts kommt gleich mit Arbeitsgericht drohen

dann kommt die Kündigung schon

- Mindestens als Einwurfeinschreiben. Noch besser mit neutralem Zeugen (nicht verwandt / verheiratet) der bestätigen kann, dass du den Brief samt Inhalt verschickt hast.

- Lass dich für 2 Wochen krankschreiben, dann kommt die Kündigung schon.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
In der letzten Oktober-Woche habe ich angefangen dort zu arbeiten. Ich habe ca. 270.- für diese eine Woche verdient, ausgezahlt wurden aber nur 119.-. Wie kann es sein, dass bei so einem geringen Betrag Steuern abgehen? Ist das korrekt? Etwa 30.- gingen davon zudem auf das Zeitkonto.
Nach der Randstad/BAP-üblichen 35h-Woche müssten für Oktober 26,38 Stunden (151,67/23*4) ausbezahlt worden sein, der Rest aufs Zeitkonto.
Das andere kann so nicht prüfen, da müsstest du evtl. genauere Angaben machen oder selbst rechnen: Gehaltsrechner (Achtung: Zahl der Tage einstellen, Monatstabelle greift in diesem Fall nicht, siehe auch Beitrag #2 von @echt machtlos)
Etwa 30.- gingen davon zudem auf das Zeitkonto.
30 Überstunden kannst du in einer Woche wohl kaum gemacht haben.
Im November war ich am Ende 5 Tage krank.
[...]
Edit: Es sieht so aus, als ob mir die Krankheitstage nicht ausbezahlt wurden. Hätten sie sich auf die Angaben im Zeitportal bezogen, hätte es noch weniger sein müssen. Ich habe am 28.10. angefangen, von 25.11. bis 29.11. war ich krank.
Hast du dich denn auch ordnungsgemäß bei Randstad krank gemeldet?
 
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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu meiner Situation bei Randstad und würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

In der letzten Oktober-Woche habe ich angefangen dort zu arbeiten. Ich habe ca. 270.- für diese eine Woche verdient, ausgezahlt wurden aber nur 119.-. Wie kann es sein, dass bei so einem geringen Betrag Steuern abgehen? Ist das korrekt? Etwa 30.- gingen davon zudem auf das Zeitkonto.

Im November war ich am Ende 5 Tage krank. Ich kam in der Zeit auch nicht an meine Datei mit den Arbeitszeiten, so dass ich effektiv 10 Werktage noch nicht in das Zeitportal übertragen hatte. Da ich aber eh ein- und ausstempel sind meine Arbeitszeiten so oder so belegt. Nun hat mir Randstad aber nur 75 % meines November-Gehalts überwiesen. Können die das machen, nur weil die Zeiten nicht übertragen wurden? Und wie bringe ich die dazu mir das Geld schnellstmöglich auszuzahlen?

Die Dritte Frage: Ìch will definitiv aus dem Laden raus. Nicht nur deswegen, sondern weil ich an meiner Einsatzstelle mit dem Teamleiter nicht zurechtkomme, deshalb bereits zu nicht vertragsgemäßer Deppenarbeit degradiert wurde und ich aufgrund der zeitlichen Vereinnahmung (Überstunden gehören zum guten Ton) meine nebenberufliche Selbstständigkeit nicht aufrecht erhalten kann. Kündigen darf ich ja nicht, sonst bekomme ich eine Sperre, wenn ich übergangsweise ALGII beantragen möchte. Wie also kommt man da sauber raus, wenn man nicht direkt einen neuen Job findet?

Ich danke schon mal fürs durchlesen und freue mich auf Anregungen.

Edit: Es sieht so aus, als ob mir die Krankheitstage nicht ausbezahlt wurden. Hätten sie sich auf die Angaben im Zeitportal bezogen, hätte es noch weniger sein müssen. Ich habe am 28.10. angefangen, von 25.11. bis 29.11. war ich krank. Also in der fünften (!) Woche. Rein rechtlich können sie das Geld somit ja nicht einbehalten, oder?

So wie ich das sehe hast du in den ersten 30 Tagen keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung des Arbeitgebers,sondern auf Krankengeldzahlung der Krankenkasse.Demnach ist das wohl richtig mit den 75% des Lohnes.Entweder du bekommst das Krankengeld direkt von der Krankenkasse,oder der Arbeitgeber überweisst das Krankengeld wenn er es von der Krankenkasse erhalten hat.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
So wie ich das sehe hast du in den ersten 30 Tagen keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung des Arbeitgebers,sondern auf Krankengeldzahlung der Krankenkasse.
Stimmt nicht.

Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (Entgeltfortzahlungsgesetz)
§ 3 Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
(1) Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert, ohne daß ihn ein Verschulden trifft, so hat er Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen.[...]
(2)[...]
(3) Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
@Dagobert1

Das stimmt nicht, was du geschrieben hast. Bitte erstmal richtig informieren!
Mein "Stimmt nicht" bezog sich auf die von @schweizer angegebene 30-Tage-Frist (hatte ich deswegen auch fett markiert), und diese gibt es tatsächlich nicht.
Dein Link sagt nichts anderes.
 
E

ExitUser

Gast
Etwa 30.- gingen davon zudem auf das Zeitkonto

Ja,das kenne ich auch.
Habe 1,5 Jahre für die Leihfirma ZAG gearbeitet.
Wobei diese Firma schon einen gewissen Ruf hat.

Wir die damals als erstes die Arbeitsstelle angetreten hatten,hatten nochmal Glück.
Den Nachfolgenden wurde gleich 30 Std. aufs Zeitkonto geballert.
Die Stelle damals war neu geschaffen worden und am Anfang hieß es Vollzeit.
Daraus wurde dann 15 Std. und am Ende 20 Std.
Dennoch mußten wir stellenweise Vollzeit arbeiten.
In einem Oktober kamen wir auf drei Tage hintereinander auf 10-11 Std. am Tag.
Man war das ein Aufruhr.
Kam dann nicht mehr vor.Aber Stundenkonto war voll.
Nach und nach alles fein auszahlen lassen.Klappte wunderbar.
 
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