räume versiegeln damit mieter in der angmessenheit liegen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
B

BoesesWeib

Gast
Gudrun W., Wittenberg: Ich wohne seit 1973 in einem Wohnblock. Jetzt bin ich alleinstehend. Darf ich trotzdem in meiner 54 Quadratmeter großen und 335 Euro teuren Wohnung bleiben? Die kleineren Wohnungen sind doch alle teurer.

Antwort: Wenn Sie mit drei Angeboten nachweisen können, dass Sie keine günstigere Wohnung finden, entscheidet die Arge im Einzelfall. Eine Möglichkeit wäre auch, vom Vermieter einen Raum versiegeln zu lassen. Solche Vereinbarungen soll es meines Wissens nach bereits geben.

Klick

hier noch mehr dazu
 

Visionen2005

Neu hier...
Mitglied seit
2 Juli 2005
Beiträge
97
Bewertungen
0
Re: räume versiegeln damit mieter in der angmessenheit liege

BoesesWeib meinte:
Antwort: Wenn Sie mit drei Angeboten nachweisen können, dass Sie keine günstigere Wohnung finden, entscheidet die Arge im Einzelfall. Eine Möglichkeit wäre auch, vom Vermieter einen Raum versiegeln zu lassen. Solche Vereinbarungen soll es meines Wissens nach bereits geben.
Bin ich eigentlich im falschen Film bei der Antwort? Welcher Vermieter versiegelt einen Raum und verzichtet auf den Mietpreis?

Frag mich echt manchmal, ob die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Kommt die SB aus Klein-Chicago?
 
B

BoesesWeib

Gast
nunja, mit dem massenhaften leerstand hier machen vermieter einiges aber ganz davon ab, hier sind nur nach sanierte neubauten und die arge weigert sich einfach die durch die sanierung höheren wohnkosten zu tragen

die wohnungsbaugenossenschaft und gesellschaft hat versucht mit der arge bzw dem landkreis zu verhandeln und einfluss zu nehmen, mit dem erfolgt das die eingeladen haben aber die arge bzw landkreis zu dem gespräch nicht erschienen sind

meine arge/landkreis weigert sich einfach mit den vermietern über die wohnungen die da sind und was sie kosten zu reden, sie sagen halt einfach ne wohnung darf nur das und das kosten obwohl eben die kosten höher sind, es interessiert die einfach nicht!
 

Visionen2005

Neu hier...
Mitglied seit
2 Juli 2005
Beiträge
97
Bewertungen
0
Mich graust es, wenn ich solche Ghettos sehe. Ich bin in einer Wohnsiedlung mit Einfamilienhäusern groß geworden, wo zwei Straßen weiter ein Viertel war, wo die Obdachlosen und Sozialhilfeempfänger "untergebracht" waren. Das war in meiner Mädchenzeit von 1954 bis 1973. Diese Kinder dort gingen ja mit uns zusammen zur Schule und waren ganz "arme Schweine", wenn man wußte, wo sie wohnten. Wenn ich mir vorstelle, jetzt ebenfalls in solchen Silos leben zu müssen, weil die Mieten da ArGe-gerecht sind und ich Magenschmerzen kriegen müßte, wenn ich meine Adresse nenne, wird mir schlecht.
 

Ralf Hagelstein

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 Juni 2005
Beiträge
791
Bewertungen
4
Mir graust es auch. Vor allem hat man ja noch Erinnerungen an Vergangenes...
 

Visionen2005

Neu hier...
Mitglied seit
2 Juli 2005
Beiträge
97
Bewertungen
0
Ralf Hagelstein meinte:
Mir graust es auch. Vor allem hat man ja noch Erinnerungen an Vergangenes...
Und was für welche :shock:
Kann mich erinnern, dass die Mütter dort in Lumpen rumliefen, damit die Kinder wenigstens Schuhe an den Füssen hatten. Die Wäsche hing an Leinen, die vor die Fenster gespannt waren. Die Männer saßen mit Bierflaschen um sich rum vor den Haustüren. Die Sandkästen vor den Häusern voll mit Hunde....

:uebel:
 
B

BoesesWeib

Gast
Visionen2005 meinte:
Mich graust es, wenn ich solche Ghettos sehe. Ich bin in einer Wohnsiedlung mit Einfamilienhäusern groß geworden, wo zwei Straßen weiter ein Viertel war, wo die Obdachlosen und Sozialhilfeempfänger "untergebracht" waren. Das war in meiner Mädchenzeit von 1954 bis 1973. Diese Kinder dort gingen ja mit uns zusammen zur Schule und waren ganz "arme Schweine", wenn man wußte, wo sie wohnten. Wenn ich mir vorstelle, jetzt ebenfalls in solchen Silos leben zu müssen, weil die Mieten da ArGe-gerecht sind und ich Magenschmerzen kriegen müßte, wenn ich meine Adresse nenne, wird mir schlecht.
im osten gibt es in jeder stadt solche neubausiedlungen und zu ddr zeiten waren das beliebte wohnungen und ich glaube hier ist es nicht ganz so schlimm, das hier die "armen" wohnen. es sind ja auch sanierte blöcke, schlimmer ist es in städten wo es noch viele unsannierte blöcke gibt, die sind hier im vorigen jahr abgerissen worden
 
E

ExitUser

Gast
ich habe wegen den Qm Größen mal auf unser Kommune machgefragt.
Habe eine 69 qm große Wohnung ( 3 Raum, noch unsaniert, bin alleinstehend),
Die Auskunft war:
die qm sind nicht das entscheidene, sondern der Knackpunkt sind die KdU , welche je nach Ort verschieden hoch ausfallen.
Falls das Limit rund 10 % drüber liegt, soll ebenfalls kein Zwangsunzug erfolgen.
Wenn das nicht mal ein ganz Kleiner Lichtblick ist...

Es gibt von bschlimme hier irgendwo eine Tabelle über die Obergrenzen des KdUs

Gruß
Murmel
 

Visionen2005

Neu hier...
Mitglied seit
2 Juli 2005
Beiträge
97
Bewertungen
0
Die KDU wird überall unterschiedlich behandelt.

In meiner Stadt darf die qm-Zahl nicht über 50 liegen und darf nur 216 € kalt kosten, bei 51 qm wird die Wohnung nicht genehmigt

Ich will umziehen in die Nachbarschaft. Dort ist die KM 230 € bei unbegrenzten qm und von NK und Heizung wird je 50 % gezahlt, egal wie hoch die Kosten sind.
 
B

BoesesWeib

Gast
Murmel meinte:
ich habe wegen den Qm Größen mal auf unser Kommune machgefragt.
Habe eine 69 qm große Wohnung ( 3 Raum, noch unsaniert, bin alleinstehend),
Die Auskunft war:
die qm sind nicht das entscheidene, sondern der Knackpunkt sind die KdU , welche je nach Ort verschieden hoch ausfallen.
Falls das Limit rund 10 % drüber liegt, soll ebenfalls kein Zwangsunzug erfolgen.
Wenn das nicht mal ein ganz Kleiner Lichtblick ist...

Es gibt von bschlimme hier irgendwo eine Tabelle über die Obergrenzen des KdUs

Gruß
Murmel
in dem link den ich oben mit dazu gepostet habe, haben leute vom landkreis und von der zuständigen arge auskunft erteilt, das war eine telefonforum unserer tageszeitung, bei uns sind die quadratmeter als auch alle anderen kosten SEHR wichtig weil meine kommune sowas von pleite ist dass sie hoffen die leute akzeptieren gekürzte KdU und zahlen die differenz aus dem regelsatz

den zum umzug aufgefordert wird nicht, nur zur wohnkostensenkung und eine versiegelung eines raumes wäre ne senkung
 

Visionen2005

Neu hier...
Mitglied seit
2 Juli 2005
Beiträge
97
Bewertungen
0
@ boersesweib

da kommt mir doch wieder der Gedanke, dass die mit den Geldern, die sie von der Regierung für ALGII bekommen haben, ihre eigenen Lücken gestopft haben. Das war doch nicht im Sinne des Erfinders. Oder hab ich jetzt Wunschdenken?
 
B

BoesesWeib

Gast
Visionen2005 meinte:
@ boersesweib

da kommt mir doch wieder der Gedanke, dass die mit den Geldern, die sie von der Regierung für ALGII bekommen haben, ihre eigenen Lücken gestopft haben. Das war doch nicht im Sinne des Erfinders. Oder hab ich jetzt Wunschdenken?
nee, irgendwie isses bei uns ossis mal wieder nen besonderes problem

wir hatten grundsätzlich sehr viele ALHI Empfänger und sehr wenige Sozialhilfeempfänger

im westen ist es wohl eher anders rum

sozialhilfekosten hatte der osten folglich nicht viel und alhi+wohngeld waren ja bundesgelder wenn ich nicht irre

das heisst im osten sind jetzt auf grund der vielen alhi in die landeszuständigkeit gefallen und es gibt da wohl nicht den vollen ausgleich der KdU so wie sie anfallen sondern irgendwas pauschales - zumindest war sowas mal irgendwann in der presse

dass heisst im grunde dass die kosten nicht wirklich abgedeckt sind wegen dieser regelung so dass sie natürlich an allen schrauben drehen wo sie nur können, ich sag ja, wegen 5,76 müllgrundgebühr fürs jahr 2005 die sie nicht als KdU übernehmen wollen seh ich mich schon vor dem sozialgericht
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten