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Quo vadis, SPD?

Sybilla

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Die SPD muss wieder Kanzler fähig werden ja es gibt vermutlich in der SPD Genossen die nicht mit der Linkspartei zusammen Politik gestalten möchten. Aber Ziel der SPD muss es sein Wähler für eine alternative Politik zu gewinnen. Denn eine zweite CDU die sich mancher „SPD Genosse“ wünscht ist nicht fähig zur Kanzlerschaft.

Ich habe bereits die Kohl „Ära erlebt und jetzt die Ewigkanzlerin Merkel wobei die Ewigkanzlerin Merkel 2005 und 2013 die Kanzlerin der GROKO war und diese seit 1949 bei Bundestagswahl immer über eine satte Mehrheit verfügt hat. In einer GROKO ist die Ewigkanzlerin Merkel Kanzlerin auf Lebenszeit eine Abwahl durch die Wähler nach menschlichen ermessen so gut wie unmöglich. Wenn das dass Wahlziel der SPD ist dann kann sie auch mit einem Stimmenanteil von unter oder 20 % in die GROKO eintreten soweit weder Schwarz-Gelb noch eine Schwampel die Ewigkanzlerin Merkel im Sattel halten.

Die einzige mögliche Alternative ist ein Linksbündnis von SPD/Linke und Grüne unter Führung eines SPD Kanzlers durch dass die Ewigkanzlerin Merkel durch den Wähler abgewählt wird.

Die SPD muss sich wieder den Fakten stellen und das sind nun einmal ca. 7 Millionen Leistungsempfänger davon rund 4,4 Millionen in Hartz IV sowie viele Millionen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor, In der Statistik zählt jeder der nur eine Stunde pro Woche beschäftigt ist als Beschäftigter in der Realität ist es diese Person nicht in ausreichender Art und Weise. Die monatlichen Jubelmeldungen vom tollen Arbeitsmarkt und der Rekordbeschäftigung spiegeln eben nicht Realität oder die Lebenswirklichkeit der Wähler wieder. Aufgrund dessen ist eine Distanzierung der SPD von der Agenda 2010 zur Gewinnung neuer Wähler alternativlos.

Die Wähler der „Neuen Mitte“ wird die SPD nie erhalten die wählen lieber das Original der CDU oder FDP die SPD/Linksbündnis kann nur die Beschäftigten die Arbeiterschaft und die sozial Benachteiligten viele Frauen und die Umweltschützer als Wähler gewinnen. Also ein Potential von rund 60 % der Bevölkerung) Sowohl nach der Wahl von 2005 als nach der Wahl von 2013 gab es eine ungenützte Mehrheit von SPD/Linke und Grüne im Bundestag.

Es ist also die Frage welche Politik möchte die SPD umsetzen als Juniorpartner der CDU die Agenda 2010 und Merkels Pippi Langstrumpfs Welt die sie malt so wie sie ihr gefällt.
(Solange sie dazu benötigt wird)

Oder eine Politik die viele Menschen in Deutschland wieder mehr „echte“ Teilhabe an den wirtschaftlichen Erfolg der Wirtschaft vielen Frauen mehr Chancen in ihrem beruflichen Leben und der Umwelt eine Chance ermöglicht?

Das schlimmste was der SPD passieren kann ist das was jetzt in NRW nach einer deutlichen Absage an die Linkspartei passiert ist. Sie verliert die Wahl mit Pauken und Trompeten macht aber dann eine echte Oppositionsarbeit mit alternativen Politikideen.

Der Platz der SPD ist links wer das nicht möchte darf gerne eine andere Partei wählen am Wahlsonntag um 18 Uhr wird es dann das Ergebnis der Prognose zeigen wohin die politische Richtung geht.

In letzter Konsequenz ist die alternative Option eines Bündnisses von SPD, Linke und Grüne ein Zeichen der lebendigen Demokratie in Deutschland. Denn wie gesagt eine SPD/CDU Koalition hatte seit 1949 immer eine Mehrheit im Bundestag.
 

RobbiRob

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AW: Quo vadis? SPD

Die SPD muss wieder Kanzler fähig werden ja es gibt vermutlich in der SPD Genossen die nicht mit der Linkspartei zusammen Politik gestalten ..
Aus gutem Grund!
Soll die SPD sich von der Linken vor sich hertreiben lassen?

Einige wollen auch nichts mit Lafontaine zu tun haben, auch nicht im Hintergrund.

. .Rekordbeschäftigung spiegeln eben nicht Realität oder die Lebenswirklichkeit der Wähler wieder. Aufgrund dessen ist eine Distanzierung der SPD von der Agenda 2010 zur Gewinnung neuer Wähler alternativlos.
Ich hatte es schon einmal in einem anderen Thread geschrieben:

Hier im Forum ist nicht die Realität bzw. die Mehrheit der Gesellschaft vertreten.
Das wollen leider viele hier nicht wahrnehmen, da schon zu lange im SGB ll-Tunnel?

Die meisten arbeiten immer noch in normalen Beschäftigungsverhältnissen und gehören zur Mitte, auch wenn ich sehe, dass diese schwindet.

..Die Wähler der „Neuen Mitte“ wird die SPD nie erhalten die wählen lieber das Original der CDU oder FDP die SPD/Linksbündnis kann nur die Beschäftigten die Arbeiterschaft und die sozial Benachteiligten viele Frauen und die Umweltschützer als Wähler gewinnen....
Eben diese Mitte hat Schröder damals zur Kanzlerschaft verholfen.
 

Sybilla

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AW: Quo vadis? SPD

Nö das waren die SPD- Wähler die jetzt in Altersarmut leben es waren die ca. 12 Millionen die jetzt im Niedriglohnsektor (Jobboom) beschäftigt sind. Es waren auch die 8 % der Haushalte die heute Transferleistungen zur Grundsicherung benötigen und es waren rund 4,4 Millionen die heute vom Bezug von Hartz IV Leistungen ihre Grundsicherung erhalten.

Ohne diese Millionen wäre Schröder nie Kanzler geworden und ohne diese Wählerstimmen hat er 2005 seine Kanzlerschaft verloren, die "Neue Mitte" ist es die der SPD Wahlergebnisse um 25 % beschert. (Tendenz fallend) Und die "Neue Mitte" hat die SPD in NRW in die Opposition geführt.
 
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Bonovox

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AW: Quo vadis? SPD

Wie auch schon im anderen Thread geschrieben. Mag sein, dass du der Meinung bist, dass die Rekordbeschäftigung nicht der Realität entspricht. Allerdings scheint das ein Großteil der Wähler anders zu sehen. Vielen Wählern erschließt sich nun einmal nicht, warum ein Politikwechsel notwendig sein soll. Und warum? Weil es einem Großteil der Menschen eben trotzdem gut geht. Die wirtschaftliche Lage der Wirtschaft ist gut, die große Mehrheit ist mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden, die Arbeitsplätze werden als sicher empfunden. Einzig die hohe Abgabenlast ist immer wieder der Grund dafür, warum ein Großteil der Wähler das System für ungerecht hält. Mich wundert es da nicht, dass da eher CDU/FDP als Alternative gesehen werden. Und solange es einem großen Teil weiterhin gut geht, wird sich die Talfahrt der SPD eher noch fortsetzen.
 

Ziviler Ungehorsam

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AW: Quo vadis? SPD

Allerdings scheint das ein Großteil der Wähler anders zu sehen.
Und genau deshalb brauchen wir eine linke Partei, zu der ich die SPD nicht mehr zähle, um die Wählerinnen und Wähler für die soziale Schieflage zu sensibilisieren und immer wieder mit den Realitäten zu konfrontieren.

Vielen Wählern erschließt sich nun einmal nicht, warum ein Politikwechsel notwendig sein soll. Und warum? Weil es einem Großteil der Menschen eben trotzdem gut geht. Die wirtschaftliche Lage der Wirtschaft ist gut, die große Mehrheit ist mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden, die Arbeitsplätze werden als sicher empfunden.
Wenn auf allen Kanälen/Zeitungen ständig das Mantra "Deutschland geht es gut" propagiert wird, glaubt man das auch.

Interessanter Weise zeichnet der von der Bundesregierung beschönigte Armuts- und Reichtumsbericht, der in den Medien kaum größere Resonanz erfuhr, ein gänzlich anderes Bild, welches mit der Darstellung der politischen Linken übereinstimmt, nämlich dass der Lebensstandard in den letzten 20 Jahren für immer mehr Menschen eklatant gesunken ist und sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander entwickelt.

Das musste selbst Fr. Nahles, die mir ihrer SPD maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt ist/war, bei der Vorstellung des Berichtes eingestehen:

"Die unteren 40 Prozent der Beschäftigten haben 2015 real weniger verdient als Mitte der 90er Jahre. Der Bericht zeigt uns, dass es eine verfestigte Ungleichheit bei den Vermögen gibt. Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Die untere Hälfte nur ein Prozent"

Gleichzeitig stieg die Anzahl der Verschuldeten auf 4,17 Millionen Betroffene.

"Ein Trend, nach dem seit 2006 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen ist, setzt sich fort."

Bundesweit gibt es zudem 335.000 Menschen ohne festen Wohnsitz. Damit sei die Zahl der Wohnungslosen laut dem Bericht seit 2006 um rund 80.000 gestiegen.

Mindestens 14,5 Millionen Menschen (von 40 Millionen Erwerbsfähigen) in Deutschland haben seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 zumindest einmal Hartz-Leistungen bezogen. (Viele Millionen betroffen: Massenphänomen Hartz IV - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine ). Von einer sozialen Sicherheit kann demnach kann Rede sein, es kann viele treffen.

Fazit: Die Tendenz geht demnach eindeutig in die Richtung, wie sie von der politischen Linken dargestellt und vermittelt wird. Klar kann man diese Tatsache ignorieren, existent ist sie aber dennoch.


Einzig die hohe Abgabenlast ist immer wieder der Grund dafür, warum ein Großteil der Wähler das System für ungerecht hält. Mich wundert es da nicht, dass da eher CDU/FDP als Alternative gesehen werden.
Was gegen jegliche Logik spricht.

CDU/FDP belasten untere und mittlere Einkommen - also die Mehrheit aller Erwerbstätigen - und entlasten die Spitzenverdiener. Warum sollte ich demnach als Durchschnittsverdiener CDU/FDP wählen?
 

Vizekanzler

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AW: Quo vadis? SPD

Quo vadis SPD? Na, da wo sie mit ihrer neoliberalen Ausrichtung der letzten Jahre hingehört...in die parlamentarische Bedeutungslosigkeit!

Prognose: Schulz-Effekt verfliegt

Ihre derzeitige Prognose für den Wahltag im September: 35 Prozent für die Union, 27,6 Prozent für die SPD. Die Grünen kommen mit 9,6 Prozent auf dem dritten Platz. Die AfD ziehe demnach mit 9,2 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein, die Linke komme auf 8,3 Prozent und die FDP auf 5,6 Prozent.

Einer Fortsetzung der Großen Koalition geben die Statistiker derzeit eine Chance von 100 Prozent. Und in der Kanzler-Frage sieht das statistische Modell eine Wahrscheinlichkeit von 33,1 Prozent, dass Herausforderer Martin Schulz Kanzlerin Angela Merkel ablöst. Das Modell soll bis zur Wahl regelmäßig aktualisiert werden.
Wenn sich Martin Schulz und die SPD weiterhin so dämlich anstellen, werden sich die Prognosen bei 20% für die SPD einpendeln. Wer weiss eigentlich wofür Martin Schulz inhaltlich steht? Das wissen wahrscheinlich weder Schulz noch die SPD...

PS.: Wofür die SPD mal 1949 stand ist heute völlig unerheblich! Bei der Bundestagswahl 2017 geht es schließlich nicht um das Rennen von Kurt Schumacher gegen Konrad Adenauer, sondern Schulz vs. Merkel. Schulz hat zwar einen guten Start hingelegt, aber leider ist ihm zwischenzeitlich der Sprit ausgegangen und keiner bei der SPD weiss so recht, was sie ihm jetzt in den Tank füllen sollen... :icon_lol:
 
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Dirk B.

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AW: Quo vadis? SPD

Wer weiss eigentlich wofür Martin Schulz inhaltlich steht? Das wissen wahrscheinlich weder Schulz noch die SPD...
Doch :

SSA SSA SICHERHEIT, SSA SSA SICHERHEIT, SSA SSA SICHERHEIT!!!

https://youtu.be/wX_4xX429pQ

Zwei Tage nach der Schlappe in NRW veröffentlicht die SPD den Entwurf für ihr Wahlprogramm: "Null-Toleranz-Politik", Videoüberwachung und 15.000 Polizisten zusätzlich versprechen die Genossen. Heute Gerechtigkeit, morgen Überwachungsstaat - ich dachte, nur Ziggy Gabriel wäre flatterhaft. Na ja, diesem hinter - dem - Wähler - herlaufen kann inhaltlich doch keiner mehr folgen. Und außerdem: Wenn die AfD das Gleiche gefordert hätte, wär in der Presse ordentlich was los gewesen ...

Entwurf für Wahlprogramm: SPD rüstet bei Innerer Sicherheit auf - Politik - Tagesspiegel

Zudem scheinen mir die Entscheider in der SPD ziemlich dumm zu sein. Wie kann man davon ausgehen, dass man nur durch die Inthronisierung eines neuen Kandidaten eine Wahl gewinnen kann. Man kennt das doch aus der Popkultur zu Genüge: Ist der Hype um eine Person erst mal vorbei, gehts ganz schnell abwärts. Und genau das passiert gerade in der der SPD, spätestens 4 Wochen nach der Wahl redet kein Mensch mehr über Martin Schulz.

Ehrlich gesagt, ich freu mich, denn diesen überflüssigen Kropf braucht kann Mensch. Und ich sage das als Person mit sehr langer Familientradition mit dieser Partei. Bereits meine Urgroßmutter war bereits Mitglied in dem Club.
 
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Vizekanzler

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AW: Quo vadis? SPD

@RobbiRob: Bedankt!

Jetzt zum Artikel: Ich würde jetzt keinen Eid drauf ablegen, aber ich meine das alles schon mal bei der CDU gehört zu haben. :icon_confused:

Wenn die SPD nicht in der Lage ist eigene Ideen entwickeln und auch an den Wähler vermitteln zu können, dann darf sie auch ruhig aus dem Parlament fliegen. Thematisch würde das eh kaum auffallen.

Traurig!
 

RobbiRob

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AW: Quo vadis? SPD

Exakt so sehe ich das auch.

Ich mag das nicht, wenn Parteien beliebig werden und Programme und Überzeugungen über Bord werfen, weil Umfragen das fordern.

Die SPD ist nur noch verzweifelt und zu bemitleiden.

Da ist mir ja selbst eine Linke lieber, die bleiben wenigstens bei ihren Überzeugungen, wenn sie einem auch nicht passen.
 

Vizekanzler

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AW: Quo vadis? SPD

Da ist mir ja selbst eine Linke lieber, die bleiben wenigstens bei ihren Überzeugungen, wenn sie einem auch nicht passen.
Abgesehen von Gregor Gysi gibt es eigentlich keinen Linken den ich sympathisch finde. Zu mal es auch vom Landesverband der Linken abhängt wie wählbar sie sind. Gerade im Westen haben manche Linke...öhm...etwas verschrobene Ansichten.

Da habe ich politisch trotz allem noch mehr Gemeinsamkeiten mit der SPD. Es würde ja schon reichen, wenn sie mal endlich ihr eigenes Parteiprogramm wieder lesen und auch umsetzen würden.
 

0zymandias

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Der Millionär Martin Schulz hat bestimmt noch einen Zukunftsplan in der Schublade.

Rente in der Toscana oder so. :biggrin:
 

Surfing

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Mit dem Kandidaten Schulz wird das nix! Keine Inhalte, kein Programm. Nur Andeutungen und inhaltsleeres Gesülze.

Wenn man eine große Wahl gewinnen will braucht man ein Programm, nicht erst im Juni. Wer glaubt denn der H-4 Partei noch irgendwas?
 

pinguin

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AW: Quo vadis? SPD

Einige wollen auch nichts mit Lafontaine zu tun haben, auch nicht im Hintergrund.
Diese Scheuklappenmentalität ist aber für Europa nicht förderlich.

Niemand ist nur schlecht, wie auch niemand nur gut ist; scheuklappenfreies Ziel muß es sein, aus allen Meinungen die realistischsten, zukunftstauglichsten, bürgerfreundlichsten etc. zum Aufbau und Voranbringen Europas einzusetzen; zum Wohle aller Bürger Europas.
 

flandry

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Schwarz-Rot will Einsatz von Staatstrojanern massiv ausweiten

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Schwarz-Rot-will-Einsatz-von-Staatstrojanern-massiv-ausweiten-3716066.html
Zitat: Laut einer "Formulierungshilfe" der Bundesregierung planen CDU/CSU und SPD einen Großangriff auf verschlüsselte Internet-Telefonate und Chats. Sie wollen weitgehende Rechtsgrundlagen für die Quellen-TKÜ und die Online-Durchsuchung für Ermittler schaffen.

Kommentar: Wer redet da noch von Bürgerrechten, Privatsphäre oder gar - Freiheit? Jedenfalls nicht die Parteien und die von uns gewählten Parlamentarier.
Geldwäschegesetz, Abschaffung von Bargeld, Maut, BND, und jetzt alles: Wir brauchen die Ami's nicht, wir haben unsere eigene NSA.
 

Bonovox

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Interessant ist die Wahlanalyse der drei Landtagswahlen bei Spiegel Online. Schaut man sich an, welche Themen für den Wähler am wichtigsten für die Wahlentscheidung waren, liegen "Soziale Gerechtigkeit" und "Wirtschaft/Arbeit" mit weitem Abstand vorn.

Und dazu die Wahlergebnisse:

Saarland: CDU +5,5%, SPD -1% (schlechtestes Ergebnis seit 1950), Linke -3,3%
Schleswig-Holstein: CDU +1,2%, SPD -3,2% (zweitschlechtestes Ergebnis ever), FDP: 11,5% Linke 3,8%
NRW: CDU +6,7%, SPD -7,9%, FDP 12,6% Linke 4,9%

Ich fühle mich in meiner These bestätigt, dass der Wähler unter "sozialer Gerechtigkeit" etwas anderes versteht, als SPD und auch Linke darunter verstehen. Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, hält der größte Teil der Wähler unser System aufgrund der hohen Abgabenlast für ungerecht und nicht, weil ein Teil der Bevölkerung inzwischen abgehängt ist.
 

Gehatzter

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Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, hält der größte Teil der Wähler unser System aufgrund der hohen Abgabenlast für ungerecht und nicht, weil ein Teil der Bevölkerung inzwischen abgehängt ist.
Das ist vollkommen richtig erkannt, dazu ist der Wähler größtenteils eh degeneriert und sediert.
Die Abgehängten und die, die das System durchblickt haben, gehen wohl größtenteils eh nicht mehr zur Wahl. Einziger Lichtblick wäre, wenn die deutsche Exportwirtschaft langsam verreckt, immer mehr tarifbezahlte Beschäftigung verschwindet und der richtige Pöbel dann langsam arbeitslos oder so schlecht bezahlt wird, wie die heutigen schon Abgehängten aufwacht und dann in Wallung gerät. Es muss die krititsche Masse erreicht, dann kann daraus wieder Großes erwachsen und das Konstrukt EU ins Weltall geschossen werden.
 

Gollum1964

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Das ist vollkommen richtig erkannt, dazu ist der Wähler größtenteils eh degeneriert und sediert.

Es muss die krititsche Masse erreicht, dann kann daraus wieder Großes erwachsen und das Konstrukt EU ins Weltall geschossen werden.
Hallo Gehatzter,

gut erkannt. Aber bei der deutschen Mentalität werden wir das zu unseren Lebzeiten wohl nicht mehr erleben. Leider.

Ich fühle mich in meiner These bestätigt, dass der Wähler unter "sozialer Gerechtigkeit" etwas anderes versteht, als SPD und auch Linke darunter verstehen. Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, hält der größte Teil der Wähler unser System aufgrund der hohen Abgabenlast für ungerecht und nicht, weil ein Teil der Bevölkerung inzwischen abgehängt ist.
Hallo Bonovox,

genau so ist es. Allerdings kannst du hierbei die SPD herausnehmen, da diese die soziale Gerechtigkeit an der "hart arbeitenden Mitte" festmacht (M. Schulz). Die Abgehängten sind denen auch egal.
 
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saurbier

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Allerdings kannst du hierbei die SPD herausnehmen, da diese die soziale Gerechtigkeit an der "hart arbeitenden Mitte" festmacht (M. Schulz). Die Abgehängten sind denen auch egal.
So scheint es tatsächlich zu sein.

Das zeigt sich doch auch daran, daß die SPD bis heute keine konkreten Pläne vorlegt und immer noch nebulös auftritt.

Das werden im Hinterzimmer große Diskussionen über das Rentensystem und eventueller Verbesserungen (für wenn nur ist die Frage - Staat oder betroffene Bürger) debatiert, nur an die altfälle - tja daran will keiner rütteln.

Für Schulz ist es die Mittelschicht der geholfen werden soll. Ja nur wer wird von den Herrschaften der SPD denn als Mittelschicht angesehen.

Unter Brandt und Schmidt waren es die Facharbeiter/Meister, aber die Verdienen heutzutage dank dem Zerfall der Gewerkschaften und der Politik von Schröder und nachfolgend Merkel mit der Öffnung des Arbeitsmarktes hin zu ZAF´s und Werkverträgen und der daraus resultierenden Lohnkonkurrenz sicherlich keine 50/60tausend Euro im Jahr mehr. Ich kenne inzwischen leider zu Hauf Menschen die sich heute mit einem Stundenlohn von 12,-€ begnügen müssen - anstatt einen Tariflohn von gut 30% mehr zu erhalten.

Nicht anders machen es doch auch die Konzerne, welche nur noch der alten Stammbelegschaft gute Löhne mit Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld ja mitunter sogar Jahresprämien auszahlen. Daneben dürfen dann die ZAF´s und Werkvertragsmitarbeiter trotz selbiger Arbeit mit dem Hungerlohn nach Hause gehen. Wei sagt die CDU doch immer so schön, Arbeit ist besser als keine Arbeit. Vielleicht sollte man diesen Politikern auch mal ihr Abgeornetengehalt um 30% kürzen - mal schauen was sie dazu dann sagen.

Für die SPD sehe ich zumindest keine rosigen Aussichten bei dieser Wahl, denn zuviele Menschen fallen da durch den Rost, wenngleich bei diesen Gerechtigkeit sicherlich sinnvoll wäre.

Zum Forum passend wäre da eben die aktuelle Rentendiskussion - z.B. warum müssen die 10,8% Abzüge bei der EMR sein, oder warum muß die Rente auf 42% sinken, wozu brauchen wir einen privaten Anteil den man teuer bei den privaten Versicherungen Versicherungen erkaufen muß.

Als dies sind Subventionen für die Privatwirtschaft und damit Lobbyarbeit. Zum einen um deren Profite zu erhöhen durch Kostensenkung bei den Löhnen und zum anderen um weiter Verträge und damit Einnahmen zu gernerieren mit welchen dann auch die Gewinne wieder steigen. 2030 kommt dann der große Knall, wenn die nächste Generation mit lediglich 42% Rente in den Ruhestand geht und der Staat diese Menschen mit wieder staatlichen Mittel unterstützen muß - nur dann sind es nicht wie heute ein paar tausend, nein dann geht es in die hundert tausende und wird dem Staatssäckel Milliarden kosten.

Die von Schulz angesprochene Paritätische Krankenversicherung ist dagegen ein Witz, geht es dabei doch lediglich um aktuell max. 1,5%, hingegen bei der Rentenversicherung macht die mal locker bis zu 4% aus und damit wird die Absenkung auf 42% von ehemals 55% noch nicht einmal aufgefangen - wie auch.

Meine Stimme bekommt so eine Partei bestimmt nicht!

Hört euch doch nur mal all die Debatten an wo Herr Oppermann sitz und seine ach so tollen Reden schwingt. Platitüden und viel gelaber, aber keinerlei konkrete antworten - einzig das die CDU ja alles so schlimm macht. Fakten gleich Null.


Grüße saurbier
 

Andrew Sarchus

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Der Millionär Martin Schulz hat bestimmt noch einen Zukunftsplan in der Schublade.

Rente in der Toscana oder so. :biggrin:
Toscana? Wie vulgär!!! Der SPD-Radischen-Genosse von heute verbringt seine Freizeit auf dem parteieigenem Kreuzfahrtschiff. :icon_lol:

Apropos, hart arbeitende Mitte; was macht eigentlich der Martin Schulz zurzeit? Man hört und sieht ihn nur, wenn er mal wieder bekannt geben muss, dass die SPD mal wieder in irgendeinem Bundesland grottenschlecht abgeschnitten hat.

Warum ist der eigentlich noch Kanzlerkandidat der SPD?
 

Sybilla

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Auf welcher Ausgangsbasis befindet sich die SPD am Beginn des heißen Bundestagswahlkampf?

Die Medienmächtigen verkünden das Credo der Kanzlerin“Deutschland (uns) geht es gut“

Auf viele Bevölkerungsgruppen trifft das natürlich zu.

Personen die Ihr Auskommen in der Politik verdienen geht es gut
Personen die die Ihr Auskommen bei den GEZ und „Qualitäts“ Medien verdienen geht es gut
Personen die Ihr Auskommen in der Wissenschaft verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen durch Vermietung von Wohnraum verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen durch Kapitaleinkünfte und Aktien verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen als Beamte im gehobenen Dienst verdienen geht es gut.
Personen die in der Wirtschaft im mittleren oder gehobenen Management verdienen geht es gut.
Personen die erfolgreich einen Handwerksbetrieb leiten geht es gut.
Personen die als Arzt/Ärztin oder im Justizbereich tätig sind geht es gut.
Personen die in Profi- Fußballbereich Ihr Auskommen verdienen geht es gut.
……

Ja rund 40 % der Bevölkerung in Deutschland geht es gut.

Wer gehört Bevölkerungsgruppen an die nicht zu (uns) geht es gut gehören.

Alle Personen die sich bei rund 10.000 Tafeln im Bundesgebiet Essen abholen müssen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Rund 4,4 Millionen Personen in rund 8 % aller Haushalte die Grundsicherungsleistungen benötigen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut (Deutsches Kinderhilfswerk) ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Armutsbericht 2017 Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Armutsbericht 2017
Vielen Personen die für Ihren Wohnraum exorbitant hohe Mieten erbringen müssen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Rund 12 Millionen Beschäftige im Niedriglohnsektor ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Personen die im die Ihr Auskommen als Beamte in einfachen Dienst verdienen kann es nicht gut gehen. Personen die Ihr Auskommen im Pflege und Gesundheitsbereich verdienen kann es nicht gut gehen.
Personen in Altersarmut geht es offensichtlich nicht so gut.

Viele behaupten in Deutschland gibt es schon einen hohen Grad von Gerechtigkeit.
Darüber lässt sich nicht streiten, wer die bestehenden Verhältnisse zwischen den einzelnen Personengruppen als subjektiv gerecht betrachtet vertritt eben die Meinung weiter so alles läuft super.

Aufgabe der SPD ist zum einen die Feststellung des es in Deutschland sehr viele Personen ich schätze ca. 60 % der Bevölkerung in Deutschland nicht so gut geht wie es eine gerechte Verteilung des wirtschaftlichen Erfolgs und eine soziale Politik ermöglichen könnte.

Die SPD sollte nicht auf jene hören die sie in die Agenda 2010 Politik gequatscht haben.
Denn aufgrund der Agenda 2010 hat die SPD nicht nur die Kanzlerschaft 2005 verloren sondern auch rund 20 % ihrer Wähler und viele Parteimitglieder.

Die SPD sollte eine Agenda 2020 als Wahlprogramm vorstellen in der die Bevölkerungsgruppen denen es nicht so geht eine Perspektive erkennen können dass die SPD die Gerechtigkeitslüge der Agenda 2010 Politik schließen möchte.

Des Weiteren sollte die Agenda 2020 Ideen enthalten wie man die Bevölkerungsgruppe die in kürze durch die Digitalisierung aus der Bevölkerungsgruppe der es gut geht in die Bevölkerungsgruppe der es nicht so gut geht abzurutschen droht, Perspektive eröffnen wie sie auch weiterhin ihre Lebensplanung weiter leben können, Ideen die Ihnen die Angst vor dem Abstieg nehmen.


Wer nun sagt ohne die neue Mitte wird die SPD keine Möglichkeit einer Koalition zur Kanzlermehrheit erhalten hat vielleicht recht aber ohne die klassischen Wähler der SPD reicht es vielleicht nur zu ca. 20 – 25 % und das sieht bei dieser Wahl nach Opposition aus.
1998 gab es einen Wahlwerbespot in dem Gerhard Schröder die Stammwähler der SPD (Rentner, Arbeiter, Menschen im Sozialtransfer) erreichte und er gewann die Wahl.
Allerdings hat er diesen Erfolg den er 2002 noch einmal wiederholen konnte durch die Agenda 2010 Politik verstolpert. Die Agenda 2010 hat 40 % der Bevölkerung in Deutschland geholfen die Lohn und Lohnstückkosten sind gesunken die Gewinne in exorbitant hohe Höhen gestiegen die Aktien und Kapitaleinkünfte erreichen traumhafte Profite zumindest bis 2008 aber es läuft dank des billigen EZB Geld weiterhin auf hohen Niveau. Die Verlierer der Agenda 2010 sind die vergessenen und übersehenen die schon lange aus der medialen Wahrnehmung verschwunden sind. Das Problem der SPD ist das es diese Personen in der Realität gibt und sie wählen keine SPD Politik einer großen Koalition. Leider wenden sich viele in eine total gefährliche politische Richtung und wählen enttäuscht und wütend AFD sowie in NRW und in den östlichen Bundesländern.

Weitere Themen sind innere Sicherheit, Umwelt- Flächenverbrauch, Erhaltung der Lebensqualität, bezahlbarer Wohnraum, Bildung, und Ausbau der Kinderbetreuung soweit diese von den Eltern gewünscht wird……

Mal ganz ehrlich die Bevölkerungsgruppe der es gut geht sind in ihrer Mehrheit klassische Wähler der Union und FDP die SPD wird in dieser Bevölkerungsgruppe nur mäßige Erfolge erzielen wie die letzten Landtagswahlen zeigen. Große Koalition bedeuten zwar
Machtteilhabe engen aber die Gestaltung der Politik enorm ein. Wie die letzten vier Jahre offenbaren.



Die Frage ob es einer Person „gut geht“ oder ob sie sich gut fühlt ist schon eine andere.

Es ist durchaus möglich das bei einer Befragung im Tafelladen viele Abholer die Frage ob es Ihnen gut geht mit ja beantworten ich bin mit dieser Einrichtung zufrieden ich bekomme mein täglich Brot von den Spendern auf den Tisch gestellt. Allerdings ist diese Befragung für eine objektive Beurteilung ob es Personen gut geht, die im Tafelladen für sich gespendete Lebensmittel abholen müssen, nicht geeignet. Arme Menschen sind in der Regel mit sehr Konsumgüter weniger zufrieden als Personen denen es „gut geht“ weil sie ein hohes Einkommen erzielen.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es eine Grundsicherung zu definieren in der es keine Tafelläden benötigt. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für die armen Menschen und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es eine Grundsicherung zu definieren in der alle Kinder echte und gleiche Bildungschancen erhalten. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für Kinder in armen Familien und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es einen Mindestlohn zu definieren in der Personen die Teilnahme am soziokulturellen Leben der Gesellschaft ermöglicht. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für die Personen in prekärer Beschäftigung und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es ein Rentenniveau zu definieren das den Rentner/innen die bis zum Renteneintritt gewohnte Lebensführung ermöglicht. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für Personen in Altersarmut und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Das subjektive Empfinden des einzelnen was gerecht ist nicht Maßstab einer sozialen Politik die sich an objektiven Kriterien des allgemeinen Gerechtigkeitsempfindens orientieren sollte.
 

Surfing

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Und nie vergessen: CDU/CSU - FDP - Grüne haben den Hartz-Gesetzen zugestimmt!

Die Grünen haben auch die Probleme die die SPD hat, weil sie mit denen regiert haben und mit nach unten gezogen werden.
 

Vizekanzler

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Dabei ist bestimmt einigen in Brüssel ziemlich mulmig geworden - nä nicht der schon wieder! :doh: Volker Pispers würde da sagen: Er ist wie Fusspilz, gerade hat man die Tube mit der Medizin weggeworfen, Zack ist er wieder da. :icon_lol:

Tja, man sollte nie vergessen wo man herkommt! Wie sagte schon Volker Pispers: Er würde sich nicht wundern, wenn die Kanzlerin noch ein altes FDJ-Hemdchen im Schrank hängen hat...was wohl der gute Maddin noch so im Schrank hängen hat? :bigsmile:
 

XxMikexX

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Der Bundestagswahlkampf ist ein Witz.

Die SPD will gar nicht gewinnen! Der letzte der von der Truppe das wollte war Schröder.

Die SPD agiert so, daß die Union als das kleinere Übel wahrgenommen wird und gewählt wird.

Zum Schluß gibt es wieder eine GROKO und wieder viele fette Posten.

Aber der Plan könnte diesmal in die Hose gehen, weil die FDP leider wieder da ist.

Dabei wäre es für die SPD überhaupt kein Problem die Bundestagswahl zu gewinnen.

"Wir verbieten die Leiharbeit und nehmen die Hartz-Gesetze zurück"

Das würde für 40% Stimmen reichen und Merkel könnte einpacken.

Das wird aber nie geschehen, lieber landen die bei 12%.
 

Gollum1964

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[...]

Aber der Plan könnte diesmal in die Hose gehen, weil die FDP leider wieder da ist.

[...]
mal ehrlich,

die Variante hat auch den Vorteil, daß sich die SPD in der Opposition endlich grunderneuern kann. Ob nun weiter GROKO unter Merkel (u.a. mit A. Nahles) oder Schwarz/ Gelb, das macht für die Arbeitslosen auch keinen großen Unterschied mehr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Bonovox

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Dabei wäre es für die SPD überhaupt kein Problem die Bundestagswahl zu gewinnen.

"Wir verbieten die Leiharbeit und nehmen die Hartz-Gesetze zurück"

Das würde für 40% Stimmen reichen und Merkel könnte einpacken.
Und genau das glaube ich eben nicht. Es gab so einige Umfragen, nachdem die SPD Vorschläge zur Änderung der Agenda2010 und dem Arbeitslosengeld Q gemacht hat. Die Mehrheit war gegen eine Korrektur der Agendapolitik. Und das finde ich nach wie vor nicht überraschend. Einer Mehrheit geht es eben nach wie vor sehr gut in Deutschland. Und diejenigen, denen es nicht gut geht, haben keine Lobby und gehen immer seltener zur Wahl. Das würde sich doch auch nicht ändern, wenn die SPD nun eine 180 Grad-Drehung machen würde. Warum? Weil die SPD keiner mehr für glaubwürdig hält. Es ist mittlerweile eine opportunistische Partei, die die Positionen vertritt, wie der Wind sich dreht. So macht man aber keine Politik und so gewinnt man vor allem keine Wähler.
 

RobbiRob

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...
Dabei wäre es für die SPD überhaupt kein Problem die Bundestagswahl zu gewinnen.

"Wir verbieten die Leiharbeit und nehmen die Hartz-Gesetze zurück"

Das würde für 40% Stimmen reichen und Merkel könnte einpacken.

Das wird aber nie geschehen, lieber landen die bei 12%.
Die Realität draussen ist eine andere, als hier im Forum manche Linkspartei-Wähler wahrhaben wollen.
 

annar

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Der Vorwurf der Utopie ist für mich kein Argument, entgegen der eigenen humanistischen Einstellung etablierte Parteien zu wählen, die aufgrund ihrer Erfahrung in dem Machtsystem und der Sorge um ihre eigene Verwertbarkeit/Position darin ihre Menschlichkeit verlieren.

Das Resultat sind schwindende Wähler dieser Parteien trotz höherer Wahlbeteiligung und Zulauf zu populistischen Parteien.

Wer bei einer (super realistischen) Machtübernahme der Linken einen plötzlichen repressiven Kommunismus befürchtet, ist mMn fern jeder Realität.
 

Gollum1964

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Die Realität draussen ist eine andere, als hier im Forum manche Linkspartei-Wähler wahrhaben wollen.
Hallo RobbiRob,

daß würde ich so aber nicht stehen lassen. Die durch die Agenda 2010 Geschädigten sind keine Einzelfälle (was einem ja auch jeder SB einzutrichtern versucht), sondern dahinter steckt ein gewaltiges Potential, das gehoben werden könnte:

1) unterbezahlte Leihsklaven (derzeit knapp 1 Mio. Beschäftigungsverhältnisse) und Werkvertragler
2) sonstige Prekärbeschäftigte (Aufstocker, Teilzeitkräfte, Dauerbefristete)
3) Arbeitslose ALG1+2
4) Ausgesteuerte, die keinen Antrag mehr auf ALG2 stellen, da der Partner verdient (ich schätze mehrere 100 TSD)
5) EM-Rentler und GruSi-Bezieher
6) arme Altersrentler (Tendenz stark steigend)

Diese Gruppe bildet zwar nicht die Mehrheit (noch nicht), aber ist schon enorm. Die Einschätzung von xxMike kommt dem schon sehr nahe.

Das Problem ist jedoch, daß diese Gruppe sehr heterogen ist und diese nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Gutes Beispiel war gestern der Bericht über Bewohner der Benz-Baracken in Mannheim. Selbst dort, wo fast alle am Boden angelangt sind, versucht man noch, sich von den anderen Leidensgenossen abzugrenzen und quasi eine Klassengesellschaft der Abgehängten zu etablieren. Gutes Beispiel war die kranke Oma (62) aus der ehemaligen DDR. Diese hat sich über andere ALG2-Bezieher aufgeregt, die das Geld angeblich versaufen würden. Sich selber aber ins Licht gestellt, weil sie sich für ein Appel und ein Ei in einem Kiosk ausbeuten läßt und darauf noch stolz ist.

Viele in dieser Gruppe haben sicherlich auch resigniert.

Hinter der Lobby der Arbeitgeber, der LAN-Branche und der Maßnahmenindustrie stehen viel weniger Personen, diese geben allerdings durch ihr einheitliches und konsequentes Vorgehen die Rahmenbedingungen der Politik vor.
 
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dagobert1

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"Wir verbieten die Leiharbeit und nehmen die Hartz-Gesetze zurück"

Das würde für 40% Stimmen reichen
Sofern die Wähler das auch glauben.
Und Glaubwürdigkeit gehört nicht gerade zu den Stärken der SPD, um es mal vorsichtig auszudrücken.
 

XxMikexX

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mal ehrlich,

die Variante hat auch den Vorteil, daß sich die SPD in der Opposition endlich grunderneuern kann.
Das versucht diese Partei seit Schröder jeden Tag!

Bisher aber mit sehr begrenzten Ergebnis!


Man weiß aber jetzt wie man sich nicht rasiert.:biggrin:
 

Vizekanzler

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Der Bundestagswahlkampf ist ein Witz.
Nein, das Teil der Demokratie!

Die SPD will gar nicht gewinnen!
Stimmt, wie Urban Priol so schön sagt: Martin Schulz braucht sich keine Sorgen machen, dass er Regierungsverantwortung übernehmen müsste, die SPD hat es auf den letzten Meter immer noch vergeigt!


Der letzte der von der Truppe das wollte war Schröder.
Mag sein, dass Schröder gewinnen wollte, aber was hatte seine Politik eigentlich mit den Kernkompetenzen der SPD zu tun? War Schröder eigentlich in der SPD?


Zum Schluß gibt es wieder eine GROKO und wieder viele fette Posten.
Tja was sollt ich darauf antworten? Vielleicht ein Gedicht von Ringelnatz?
Joachim Ringelnatz
Überall

Überall ist Wunderland.
Überall ist Leben.
Bei meiner Tante im Strumpfenband.
Wie irgendwo daneben.
Überall ist Dunkelheit.
Kinder werden Väter.
Fünf Minuten später
Stirbt sich was für einige Zeit.
Überall ist Ewigkeit.

Wenn du einen Schneck behauchst,
Schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn du ihn in Kognak tauchst,
Sieht er weiße Mäuse.
_
 

Tarps

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SPD im Umfrage-Schock! :biggrin:

Die wollen es einfach nicht begreifen!
 

Tarps

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SPD Parteitag in DO! :icon_lol:
"Gas-Gerd" ist auch da - würg! :doh:
 

Wholesaler

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Die sPD will für soziale Gerechtigkeit sorgen und lädt dann einen Mann ein, der für Massenarmut, soziale Enteignung, Niedriglohn, prekäre Beschäftigung und Kürzung des Existenzminimums steht. Wenn es nicht so traurig ist, kann man sich über diese Partei nur noch kaputtlachen! Vielleicht darf der "Hartzer Roller" auch noch auftreten.:bigsmile:
 

saurbier

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Wer sich den letzten Bundesparteitag der Genossen angeschaut hat (phönix sei dank), der dürfte unschwer mitbekommen haben, mit welchen Platitüden der liebe Martin dort aufgetreten ist.

Ich habe zumindest keinerlei nüchterne Fakten mitbekommen, wie der kleine Martin hierzulande seine Gerechtigkeit umsetzen will.

Er hielt zwar eine lange Rede, in welcher er Merkel sogar vorwarf das sie nirgends etwas klares sagt, nur selber war er keinen deut besser.

Wer seinen und den Auftritt seiner Führungsriege (Parteivorstand) mitverfolgt hat, konnte unschwer sehen wieviel spass die Damen und Herren an dem minuten langen Medialen Spiel hatten, nur eben damit gewinnt man nicht das Volk für sich.

Wo blieben die konkreten Zahlen wie man die Rente verbessern will, wo blieben die konkreten Zahlen wie man EMR verbessern will, oder was man gegen die Massen der prekären Beschäftigung unternehmen will - nichts und nochmals nichts.

Da konnte auch Nahles mit ihrer Haltelinie bei der Rente nichts dran ändern, denn auch sie nannte nichts konkretes, noch viel weniger handfestes. Da half ihr auch nicht der Vorwurf gegen Merkel das diese die Rente bis 2030 gesichert sieht, denn eins haben hier M. Schulz und A. Nahles offensichtlich in ihrem medialen Freundentaumel des Auftrittes wohl vergessen, sie haben als mit regierende Partei den jetzigen Rentenplänen ja zugestimmt, wonach sich die EMR eben nur geringfügig bis 2030 verbessern werden und alle Altfälle eben keine Verbesserung erhalten.

Da macht es die liebe Frau Dr. Merkel doch weit aus geschickter, will sie doch erst nach der gewonnenen Bundestagswahl eine Rentenkommission einberufen und die Wähler dann mit sicherlich neuen "zwingend" und unvermeidbaren Korrekturen beglücken (Rente mit 70 und sicherlich weiteren Kürzungen).

Schulz und seine Damen und Herren vom Parteivorstand haben oder wollen nicht verstehen, dass man die damals mit der Agendapolitik von Schröder betrogenen bzw. enttäuschten Wähler nur noch mit konkreten Fakten zurück gewinnen kann, die klar aufzeigen wie es diesen Menschen wieder besser geht. Was da so alles wohlmöglich an Zahlen in dem Wahlprogramm niedergeschrieben bzw. versteckt wurde interessiert keinen Wähler, das muss man schon lauthals öffentlich kommunizieren, damit es auch jeder hören kann.

So aber, wird diese Partei von mir mit Sicherheit keine Stimme mehr bekommen.

Wie abgehoben der SPD Parteivorstand und M. Schulz doch selbst sind, kann man ja daran erkennen als er damals im Dezember noch so von sich überzeugt war das er echt meinte, die Leute müssten ihn nun mal einfach so vertrauen und schon einen Vertrauensvorschuss geben. Ha und das nach Schröders Basta Politik mit der Agenda2010.


Grüße saurbier
 

Wholesaler

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Schulz ist in meinen Augen ein hilfloser und unglaubwürdiger Blender. Hilflos, weil er nicht in der Lage ist, eigenen Wahlkampf zu machen. Das muss ihm eine Person abnehmen, die, um es gelinde auszudrücken, nicht gerade ein Verfechter sozialer Gerechtigkeit ist. Eine politische Bankrotterklärung. Unglaubwürdig, weil Schulz selbst ein Befürworter der Agenda 2010 ist. In der jüngsten Vergangenheit war er seinem Gast sogar noch dankbar dafür. Wahlen gewinnt man nicht dadurch, indem man die Gegenseite mies macht. Als Wahlsieger geht man hervor, wenn man, wie mein Vorredner bereits schrieb, plausible und handfeste Aussagen tätigt. Und da ist uns Schulz alles aber wirklich auch alles schuldig geblieben. Deshalb ist und bleibt die sPD für mich unwählbar.
 
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Ramteid

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Der Spd kann nur dann ein Comeback gelingen, wenn sie zu den Fehlern der Agenda 2010 steht und diese ausbessert.
D.h. Sanktionen und Zwangsmaßnahmen müssen weg. Alles andere ist nicht glaubwürdig, eher das Gegenteil.
Mit der Politik der GROKO, wobei es im Ressort der Nahles für alles an Gesetzen Ausnahmen, GERADE für die Leute die Hilfe nötig gehabt hätten, eklakante antisoziale entscheidungen gab, nimmt man der SPD sonst nichts mehr ab.
 

Gollum1964

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Der Spd kann nur dann ein Comeback gelingen, wenn sie zu den Fehlern der Agenda 2010 steht und diese ausbessert.
D.h. Sanktionen und Zwangsmaßnahmen müssen weg. Alles andere ist nicht glaubwürdig, eher das Gegenteil.
Hallo,

ihr kennt doch den Spruch mit der Flasche und dem Geist.

Selbst dem Schulz dürfte bewußt sein, daß infolge der Hartz-Reformen sich ein derartiger Rattenschwanz an Profiteueren gebildet hat, die an der Verarmung großer Bevölkerungsteile verdienen, daß er dieses kaum noch rückgängig machen kann. Was glaubt ihr, was mit den ganzen ZAF und (Sinnlos-) Maßnahmenträger und den Jobcenter-Koryphäen passieren wird, wenn die Sanktionen abgeschafft werden und stattdessen ein BGE kommt? Stattdessen wird er, wie fast alle anderen Parteien auch, daß aktuelle (Unrechts-)System solange wie möglich konservieren wollen. Da wird sich in den nächsten 10 Jahren garnix ändern. Solange die Not die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht erreicht hat, bleibt alles beim alten.
Leider.
 

Wholesaler

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Da wird sich in den nächsten 10 Jahren garnix ändern. Solange die Not die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht erreicht hat, bleibt alles beim alten.
Leider.
Und wenn sich etwas ändert, dann ausschließlich zum Negativen. Soll heißen: Verschärfung der Sanktionen, weiterer Ausbau der prekären Beschäftigungsverhältnisse, noch mehr Sinnlosmaßnahmen und Ein-Euro Jobs, etc. pp.

Schlimmer gehts IMMER!
 

annar

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Huhu, ihr Lieben sprecht mir aus der Seele, aber nur kurz zum BGE: Der eigentliche Sinn eines BGE ist, dass jeder Bürger es erhält, egal ob bedürftige Person (ohne Einkommen und Vermögen) oder Millionär. Eine 'Mindestsicherung', die z. B Die Linke vorschlägt (1050 €), wäre wie Arbeitslosengeld, aber ohne Sanktionen, also bedingungslos und nur für Bedürftige.

Ich kenne mich da auch nicht 100%ig aus, aber diese Begriffe und deren Bedeutung sollte man unterscheiden!
 

MissRuhrpott

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Ein kleiner Auszug aus dem Wahlprogramm:

Die schärferen Sanktionen für unter 25-Jährige werden wir aus dem SGB II streichen. Die
Sanktionierung von Leistungen für Kosten der Unterkunft werden wir abschaffen. Niemand
darf aufgrund einer Sanktion wohnungslos werden. Außerdem werden wir das
Schonvermögen im SGB II verdoppeln.
Quelle: https://www.spd.de/standpunkte/regierungsprogramm/

Und ab dafür :icon_tonne:
 

Professor Bondi

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Es mag zwar richtig und angemessen sein, der SPD ihre alten Fehler vorzuwerfen.

Dennoch werden die Probleme nach der Bundestagswahl von einer ganz anderen Seite kommen. Ich halte es nicht für unrealistisch, daß CDU/CSU und eine erstarkte FDP die Mehrheit haben werden.

Die Grünen sind viel zu blass, die Linken stark geschwächt, und die AfD verliert immer mehr an Boden.

Nach der Wahl ist die SPD nur noch das kleinere Problem.

Warum die Linke so wenig Zuspruch erfährt, leuchtet mir nicht ein.
 

Wholesaler

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Warum die Linke so wenig Zuspruch erfährt, leuchtet mir nicht ein.
Die Vorschläge der Linken werden häufig als Populismus bezeichnet, da in der Praxis nicht umsetzbar. Zudem ist es eine Ostpartei und viele behaupten (zu unrecht), dass dort immer noch Kommunisten vertreten sind. Leider trafen deren negative Vorhersagen (bestes Beispiel dafür ist die Rede von Gregor Gysi zur Einführung des Euros im Jahr 1998) in der Vergangenheit jedoch häufig ein. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte die CDU zwischenzeitlich die absolute Mehrheit. Schulz tut ja alles, um nicht Kanzler zu werden. Gut möglich, dass Frau Merkel nach der Wahl keinen Koalitionspartner braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Zeitkind

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Warum die Linke so wenig Zuspruch erfährt, leuchtet mir nicht ein.
Mir ja. Siehe folgendes Beispiel.
Die Vorschläge der Linken ... in der Praxis nicht umsetzbar. Zudem ist es eine Ostpartei ...
argumentum ad populum :icon_pfeiff:Das scheinst Du tatsächlich geschluckt zu haben.
Ein kleiner Auszug aus dem Wahlprogramm:
SPD schrieb:
Niemand darf aufgrund einer Sanktion wohnungslos werden.
Kontex: Niemand darf aufgrund einer Sanktion auf der Straße verhungern.
 

annar

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@Großhändler Der Teufel steckt im Indikativ :)
 

saurbier

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Nun das die Linken (sind ja ein Zusammenschluss aus ehemaliger PDS und den Linken der SPD) keinen entsprechenden Zulauf haben, dürfte vielleicht auch an ihrem eigenen Wahlkampfauftritten liegen. Hier bei uns habe ich sie bei NRW-Wahlkampf nirgends gesehen - ausser auf Plakaten.

Wer die Bürger heutzutage nicht mehr persönlich anspricht, der verliert sie an die Konkurrenz.

Das die Linkspartei dank der jahrelangen vorsätzlichen falschen Anschuldigungen/Unterstellungen durch die etablierten Parteien (allen voran die CDU/CSU) heute in den Köpfen der Bevölkerung negativ behaftet ist, liegt auch in derem eigenen Verschulden. Warum hat man damals die Spendenaffäre der CDU nicht aufgegriffen und damit zurück geschlagen, warum greift die liebe Sahra Wagenknecht die beschönigenden Vorträge der CDU/CSU dank ihrem exelenten Fachwissen nicht mit konkreten Zahlen an und zeigt so dem Wahlvolk wie es von diesen Politikern mit schön geredeten Zahlen bewusst geblendet wird.

Tja, warum wohl!

Für mich bleibt die Wahrheit der Linken immer noch das kleiner Übel im Verhältnis zu den Lobbyisten Parteien, wo die Herrschaften nur an ihre eigenen Vorteile denken, auch wenn vom Prinzip her alle Politiker ja egoisten sind und wohl auch sein müssen.

Das eine Linkspartei die deutsche Demokratie und damit das aktuelle Wirtschaftswunder mit ihrer Politik einer Umverteilung vor die Wand fahren könnte, ist wohl genauso wenig drin wie das der Mond nachts nichts mehr aufgeht.

Aber solche gräuelmärchen kann Merkel dem Volk leider immer noch glaubhaft rüber bringen.


Grüße saurbier
 

Zeitkind

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... warum greift die liebe Sahra Wagenknecht die beschönigenden Vorträge der CDU/CSU dank ihrem exelenten Fachwissen nicht mit konkreten Zahlen an
und zeigt so dem Wahlvolk wie es von diesen Politikern mit schön geredeten Zahlen bewusst geblendet wird.
Müssen es denn unbedingt Zahlen sein, oder reichen Fakten nicht aus? Die ´zig Reden auf Youtube such Dir aber selber raus.
Redliche Angriffe auf die Fehlentwicklungen und katastrophale Politik der regierenden Mehrheit gibt es doch wohl genug.
Interessanter ist aber Dein seltsamer Vergleich.
Für mich bleibt die Wahrheit der Linken immer noch das kleiner Übel im Verhältnis zu den Lobbyisten Parteien,
wo die Herrschaften nur an ihre eigenen Vorteile denken, auch wenn vom Prinzip her alle Politiker ja egoisten sind und wohl auch sein müssen.
Was meinst Du denn mit der Wahrheit der Linken und warum ist diese ein Übel? Kommst Du etwa hier auf den Punkt?
Das eine Linkspartei die deutsche Demokratie :icon_eek: und damit das aktuelle Wirtschaftswunder :eek:
mit ihrer Politik einer Umverteilung vor die Wand fahren könnte, ist wohl genauso wenig drin ...
Ironisch ist das scheinbar nicht gemeint. Oder etwa doch?
Aber solche gräuelmärchen kann Merkel dem Volk leider immer noch glaubhaft rüber bringen.
Was ist damit denn jetzt schon wieder gemeint. Wo ist der Bezug?
Wäre schön, wenn Du Dich unmißverständlicher ausdrücken könntest.
 

Wholesaler

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Mir wirds hier langsam aber sicher zu off-topic. Von daher hat sich für mich das Thema "Die Linke" in diesem Thread erledigt.
 

Tarps

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Paradise Papers!
Es ist an der Zeit, dass die sPD den Sozial-Schmarotzer Gas-Gerd raus schmeißt!
 

avalanche

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Moin zusammen,

die Spezialdemokraten am Scheideweg und es gibt hier nichts zu schreiben?

Für meinen Teil hoffe ich mal darauf, dass die Basis sich gegen die GroKo entscheidet (wohl am Donnerstag) und die Bundesmutti dann mit ihrer Politik allein darsteht.

Frohen Advent, ave
 

Tica

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Genau meine Meinung.

Ich sehe übrigens keinen Unterschied zwischen Groko oder Tolerierung der CDU durch die SPD. In beiden Fällen würde die SPD Frau Merkel auf den Thron hieven. Für mich wären sie dann so oder so nicht mehr wählbar.

Vermutlich kommen die erst wieder aus dem Tal, wenn sie HartzIV abschaffen.
 

saurbier

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Tja, das Dilemma der SPD.

Hartz IV hat ihr nachhaltig das Gnick gebrochen und die ehemalige Wählerschaft gründlich vergrault.

Trotzdem hält die Partei fest am Hartz IV Konzept und betrachtet es weiterhin als Parteipolitisch erfolgreiches Projekt.

Da sieht man eben, wie realitätsfern unsere Politiker inzwischen Leben.

In einer Wahlsendung konnte man damals Herrn Schulz ja sagen hören - sie müssen uns schon einen Vertrauensvorschuss geben -, die Antwort seiner Gesprächpartnerin war dazu dann auch eindeutig - nein - sie müssen mir erst mal zeigen wie ernst sie es mit ihrer solzialen Politik meinen -. Ich kann dazu nur sagen, recht hat sie.

Genau diese Chance wird der SPD nun auf dem Silbertablett geboten.

Herr Schulz könnte nun in einer geschickten Verhandlung seine soziale Politik umsetzen, wenn er denn geschickt verhandeln würde.

Wie war das mit 12,-€ Mindestlohn, Abschaffung der ständig neuen Befristungen bei den Jobs, gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei ZAFs, bessere EMR-Renten, einfrieren der Rente bei mindestens 50%, Mietpreisbremse und Ausbau bei den Sozialwohnungen u.s.w.. Da dürfte die Kette der Wünsche sicherlich noch viel länger sein.

Ich vermute mal, da Frau Merkel nach dieser Wahlperiode eh keine Lust mehr hat, dürfte sie auch zu vielen Zugeständnissen bereit sein, um die letzten 4 Jahre erfolgreich abschließen zu können.

Als gegner dürften da eher gewisse CDU Erlkönige stehen, die immer noch nicht begriffen haben, daß die CDU bei einem neuerlichen Wahlkampf keine bessere Perspektive hätte, denn wir haben nun mal mit der AfD eine weitere Partei im Bundestag womit sich logischer Weise keine Mehrheit so einfach finden wird.

Sollte es wirklich zu Neuwahlen kommen und die SPD echt auf 15% abrutschen, na dann könnte man damit auch keine große Koalition (aus drei Parteien) mehr bilden, dann käme nur wieder ein vierer Bündnis in frage und damit noch mehr Zugeständnisse an die einzelnen Partner.

Jetzt könnte Schulz zeigen, wohin er die SPD steuern will und vor allem was er unter sozialer Gerechtigkeit versteht. Damit stünde die SPD jetzt am Scheideweg für ihre Zukunft.

Findet sie zur ihren Wurzeln (Arbeiterpartei) zurück, oder will sie lieber die wirtschafts freundliche Politik von Schröder fortsetzen.


Grüße saurbier
 

Tarps

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Das ist unser Konzept: Modern und gerecht! :icon_lol:
 

hartzerkaese

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Ich glaube die SPD bleibt wie sie ist. Auch von den Jusos darf man sich nur wenig erhoffen.

Hin und wieder hatte ich Hoffnungen aus dieser Ecke - aber heute nicht mehr. Den Grund findet ihr hier:

Corbyn auf dem Parteitag? NO WAY!

Auf dem kommenden Parteitag unser Mutterpartei geht es nach der enttäuschenden Bundestagswahl und der erfolgreichen Landtagswahl bei uns in Niedersachsen um viele wichtige Richtungsentscheidungen. Aktuell bemühen sich neben einigen Jusos auch linke Sozialdemokrat*innen um einen Auftritt des Vorsitzenden der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn. Die britischen Genoss*innen konnten sich in den letzten Monaten über sehr viel Zustimmung erfreuen. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch durch die steigenden Mitgliederzahlen wider. Der Erfolg wird vor allem der Linkswende der Labour Party zugeschrieben. Ein Grund, ihn deswegen auch auf dem Parteitag sprechen zu lassen?

Trotz vieler guten Ansätze sprechen wir uns klar gegen eine Rede Corbyns aus! Gerade seine Haltung zu Israel und den Konfliktparteien im Nahostkonflikt sind nicht nur gruselig: Sie sind realitätsfern und antisemitisch!

Wir sollten uns als Partei fragen:
- Wollen wir jemanden auf dem Parteitag sprechen lassen, der die Hamas und die Hizbollah als Freunde bezeichnet hat? [1]
-Wollen wir jemanden auf dem Parteitag sprechen lassen, der Israel sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht? [2]
-Wollen wir jemanden auf dem Parteitag sprechen lassen, der Israel als Apartheidsstaat bezeichnet hat? [3]

Wir sagen klar und deutlich NEIN!
NEIN zu antisemitischer Hetze jeglicher Art!
NEIN zu realitätsfernen Schuldzuweisungen im Nahostkonflikt!
NEIN zu Antizionismus!
Übelste Hetze gegen Corbyn :doh:

Quelle: Facebook-Auftritt der Jusos - kann auch ohne Facebookaccount besucht werden.

Viele Kommentare sind da gut - zum Glück noch nicht zensiert:

Von Corbyn lernen hieße siegen lernen! Ihr bei der SPD , ob jung oder alt, habt offenbar nichts aus der Vergangenheit gelernt und nichts verstanden. Der Sozialdemokratie haben die Menschen in Deutschland die Agenda 2010 zu verdanken. Ihr verantwortet die Teilnahme deutscher Soldaten an völkerrechtswidrigen Kriegen, die Ermöglichung von Drohnenmorden via Ramstein, Aufrüstung, Waffenverkäufe in Kriegs- und Krisengebiete, einen massiven Sozialabbau, Alters- und Kinderarmut, prekäre Jobs und einen drastischen Abbau von Arbeitnehmerrechten! Aber das Erste was euch zu Corbyn, einem scharfen Kritiker des Neoliberalismus, einfällt ist das abgegriffene und konstruierte Totschlagargument des Antisemitismus, welches derzeit inflationär gegen all diejenigen eingesetzt wird, die den Neoliberalismus oder NATO/USA Positionen kritisieren! Völlig planlos plappert ihr einen Begriff nach, dessen wahre Bedeutung ihr offensichtlich nicht im Ansatz verstanden habt! Euch ist wirklich nicht mehr zu helfen! Setzen. Sechs.
 

saurbier

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Hallo hartzerkaese,

hast du denn die Debatten verfolgt - ich ja.

Da war häufig mehr als deutlich zu hören (sehen) wie die Deligierten die Führung angriffen - sie agiere oftmals abgehoben, Volksfern und eher auf die eigene Machtposition ausgerichtet -.

Der Deligierte Bartels aus Bayern z.B. sagte klar und deutlich das sich die Partei wieder ihren Ursprüngen nähern müsse, wenn sie nicht noch weitere Zustimmung verlieren will. Die SPD müsse wieder den Weg zu ihren ureigensten Klientel finden - den Arbeitnehmern - und nicht den Weg des Neokapitalismus anderer Parteien folgen.

Aber leider und das habe ich dann auch feststellen können, sieht es die Führung eben anders.

Genau das habe ich aber auch schon früher so gesagt. Die Parteiführung ist eben ihrer Macht und damit verbunden ihrem eigenen persönlichen Status (finanziell als auch öffentlich) interessiert. Ist ja auch klar, ein Bezirksvorsteher wird niemals solche Top-Angebote erhalten, wie ein Bundestagsabgeordneter bzw. gar Minister.

Ich behaupte mal, diese ganze Aktion war eher mehr als Schau inziniert worden als das man dort tatsächlich eine ernst zunehmende Zustimmung der Deligierten für Verhandlungen wollte.

Die Führung (Vorstand ist ja auf 45 angewachsen) der SPD will einfach nicht begreifen, daß die Mehrheit der Arbeitnehmerschaft - die wie M. Schulz sicherlich zu recht sagte immer schlechter dar steht - eben nicht mit der Agendapolitik einverstanden war/ist und deshalb kein Vertrauen mehr in deren Politik hat.

Das dies ja begründet ist, kann man ja an der Politik der SPD in den letzten 4 Jahren sehen, wo Nahles zwar einiges gemacht hat, aber was dem Arbeitnehmer im Verhältnis zur Wirtschaft eben wenig bringt:

1.) Mindestlohn, wunderschön und in Anbetracht anderer EU-Länder zu wenig, da a) ein Mindestlohn mit welchem man weiterhin vom Amt abhängig bleibt ist wohl eher was?, b) ein Mindestlohn der bei geschätzten mehr als 1 Million sogar noch ohne rechtliche Konsequenzen unterboten werden darf, ist eher was?, ein Mindestlohn der nach zwei Jahren um lediglich 84 Cent angehoben wird, wenngleich die VW Mitarbeiter eine Lohnsteigerung von um die 5% in zwei Jahren bei weit mehr als guten Löhnen erhalten, ist wohl eher was?

2.) Arbeitnehmer Überlassungsgesetz. Darüber schreibe ich hier mal lieber nicht, denn Prof. Sell schrieb dazu bereits ausführlich, wie hier den Unternehmer zugearbeitet wurde.

3.) Rente, nach ja was die SPD da abgelassen hat, dürfte wohl alle interessierte Tränen in die Augen treiben. a) da stimmt man einer Mütterrente zu, die dann die Rentenkasse mit mehr als 7 Milliarden zahlen (belastet) darf. Das wo dort doch nicht mal genug vorhanden ist und der Staat mit 67 Milliarden jährlich zuschustern muß. Man nimmt den Arbeitnehmer also einfach ihr angespartes Geld weg, daß ist wohl eher was?
b) da schaft man eine Frühverrentung für Menschen die 45 Jahre gearbeitet und das 63. Lebensjahr erreicht haben. Na toll, für die folgenden Jahrgänge wird das ganze dann immer schwieriger diese Rente zu bekommen, denn das Eintrittsalter wird Jahr für Jahr um 2 Monate angehoben. Das ist dann wohl eher was?
c) tja man tat auch was für die EMR, nah klar. Ab Sommer 2014 dürfen sich alle Neuzugänge freuen, sie bekommen 2 Jahre mehr Anrechnungszeit (von 60 auf 62 Jahre), was aktuell ca. 60,-€ mehr Rente bedeutet. Wie sagte doch Frau Nahles oder Frau Schwesig als Vorstandsmitglieder im damaligen Wahlkampf immer wieder - ich weiss von wie wenig eine Frührentner leben muss, mein Vater ist Frührentner, da müssen wir was verbessern -. Tja was wohl hat man für die ca. 1,2 Millionen aktuellen EMR getan, nichts, nada. Das ist dann wohl eher was?

Und so zieht sich die Kette der sozialen Verbesserungen für die Arbeitnehmer seitens der Arbeiterpartei SPD durch.

Und heute, na man will eine Mindestrente einführen, aber toll doch wieder eine Augenwischerei. Wie sagten es einige bei Parteikonvent so richtig, was und vor allem wem bringt das was, wenn die Mindestrente mit der Grundsicherung verrechnet wird, nichts. Aber alle Doppelverdiener (also besser gestellte) bekämen einen tollen Zuschuss zur jetzigen Rente.

So kann und wird die SPD mit Sicherheit keine neuen Wähler motivieren und nach einer neuerlichen großen Koalition wird sie die wohl letzte Lektion ihrer ehemaligen Anhänger als Volkspartei erhalten.


Grüße saurbier
 

Dagegen72

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also, neuester Stand: die SPD hat sich bereit erklärt für Sondierungen mit der CDU/CSU. Die KoKo steht noch im Raum, also die Kooperations-Koalition, was ich gar nicht mal so schlecht finde. Das die Parteien, die ja eigentlich gar nicht miteinander könnten thematisch meine ich, dass man sich für bestimmte Punkte, wo es passt zusammentut (koaliert) und die SPD sich ansonsten die Mehrheiten über den Bundestag holt.

Heute früh kam im Deutschlandfunk ein interessantes Interview mit Lafontaine, der Mann von Sahra Wagenknecht, der ehemals SPD-Chef war und nun (grins bei der richtigen) Partei Die Linke ist. Ich kann das Interview nicht finden, schade. Die besten Interviews mit Politikern und anderen werden frühmorgens zwischen 5 und 7 Uhr geführt und gesendet.

Vor einigen Tagen wurde Andrea Nahles interviewt. Die verbal rauhbeinige Nahles hätte mittendrin wohl fast mit dem Moderator gezofft, als er herauskitzeln wollte, ob Groko ja oder nein. War schon nett. Hier auf dem Link kann man das Programm abrufen von Dlf zeitlich und terminlich, aber die Telefon-Interviews finde ich leider nicht: Deutschlandfunk - DLF24 Nachrichten Nachlesen

und naja, Nahles "auf die Fresse geben" ist zwar nicht sehr fein, aber wenn es die CDU/CSU trifft, soll es mir recht sein! :peace:

Lafontaine meinte im Radio-Interview noch (es wäre so gut, es nochmal zu hören), dass die Grüne bekannt seien unter dem Nick, dass sie FDP mit Fahrrad seien.
 

saurbier

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Das sagst du sehr schön, nur wirklich glauben mag ich das kaum:

wo es passt zusammentut (koaliert) und die SPD sich ansonsten die Mehrheiten über den Bundestag holt.
Man bedenke dabei nämlich, die SPD hätte sich bereits in den letzten 4 Jahren mehrfach eine Mehrheit über - die Linke - und - Grünen - beschaffen können, Angebote machten die des öfteren. Nur wie sah die Realität dazu aus.

Es ist inzwischen ein verlogener Elitenhaufen, die allesamt eher an ihren eigenen Interessen arbeiten als an dem Wählerauftrag.

Es ist doch immer wieder sehr belustigend, wenn Politiker wie Jens Spahn und andere in öffentlichen Diskussionen auf ihre ach so tolle nähe zum Bürger sprechen (ich rede ja täglich mit denen in meiner Bürgersprechstunde). Da frag ich mich mit welchen Bürgern sich diese wohl unterhalten mögen, wenn man deren Politik verfolgt. Da dürfte sicherlich nicht die Gruppe von Bürger gemeint sein, welche sich bei den Tafeln ihre Lebensmittel abholen, weil ihre Rente doch so hoch ist oder jene welche von Hartz IV leben müssen/dürfen.


Grüße saurbier
 
E

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Man bedenke dabei nämlich, die SPD hätte sich bereits in den letzten 4 Jahren mehrfach eine Mehrheit über - die Linke - und - Grünen - beschaffen können, Angebote machten die des öfteren. Nur wie sah die Realität dazu aus.
Die Grünen sind aber nicht links. Sie sind eher eine grün angestrichene CDU. Und wenn aus dieser Ecke Angebote kommen, dann nur, weil sie gerne mal wieder ein paar Pöstchen auf Bundesebene haben wollen. Und noch ein paar bunte Säckchen mehr in jedem Haushalt, damit die Mülltrennung noch viel besser funktioniert.
 

Realo

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... auch wenn ich gleich Prügel beziehe... Die SPD will nicht regieren bzw hat Angst davor und möchte eigentlich lieber in der Opposition bisschen rumstänkern ohne konkret Verantwortung zu übernehmen.... Die Linke träumt immer noch irgendwelche Fantasien die so nie Realität werden können.... Und der absolute Gipfel ist Baetschi Nahles die trotz rekordsteuereinnahmen und Boom in der Wirtschaft eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes fordert....
Das ist eine Krabbelgruppe die von Tuten und Blasen keine Ahnung hat... Und die Linke hat bisher auch nur palavert... Ein Blick nach Berlin zeigt wie sozial die Linke ist... Z.b. bei der Abschaffung des Blindengeldes...
 

erwerbsuchend

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Die SPD will nicht regieren bzw hat Angst davor und möchte eigentlich lieber in der Opposition bisschen rumstänkern ohne konkret Verantwortung zu übernehmen
Ich habe eher den Eindruck, dass die SPD verhindern will, dass die AfD die Führung der Opposition übernimmt. Anders ist die Aussage der SPD direkt am Wahlabend nach Ergebnisbekanntgabe nicht zu verstehen.
 

Realo

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Ich habe eher den Eindruck, dass die SPD verhindern will, dass die AfD die Führung der Opposition übernimmt. Anders ist die Aussage der SPD direkt am Wahlabend nach Ergebnisbekanntgabe nicht zu verstehen.
Klingt ja richtig verantwortungsvoll... Um dann aber eine KooperationsKoalition ins Gespräch zu bringen... Was de facto nichts anderes ist als eine Opposition mit Ministerposten und Zugang zu den Geldtöpfen... Dem Martin geht es nur ums Geld... Siehe hierzu Europaparlament und das Eintragen in sitzungslisten und dann wieder gehen.... Sorry...
 

erwerbsuchend

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Klingt ja richtig verantwortungsvoll...
Was ist daran verantwortungsvoll? Welche Macht hat denn der Oppositionsführer im deutschen Bundestag?

Um dann aber eine KooperationsKoalition ins Gespräch zu bringen... Was de facto nichts anderes ist als eine Opposition mit Ministerposten und Zugang zu den Geldtöpfen...
Daran ist jedoch die CDU/CSU nicht interessiert. Entweder die SPD geht eine richtige Koalition ein oder sie lässt es bleiben.

Davon abgesehen dürfte eine Kooperationskoalition in der Realität nicht funktionieren.

Dem Martin geht es nur ums Geld... Siehe hierzu Europaparlament und das Eintragen in sitzungslisten und dann wieder gehen.... Sorry...
Geht es irgendeinem Politiker je um etwas anderes als um die eigene Vorsorge?
 

Realo

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Es geht allen auch um das Geld. Aber mir persönlich sind die Politiker lieber die es offen zugeben... Aber das Gelabere von Schulz für soziale Gerechtigkeit und sich selbst die Taschen vollstopfen finde ich unwürdig.
 

Zeitkind

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Da war häufig mehr als deutlich zu hören (sehen) wie die Deligierten die Führung angriffen
- sie agiere oftmals abgehoben, Volksfern und eher auf die eigene Machtposition ausgerichtet -.
Ich vermisse die Reaktion der Basis. Wenn die Statuten einer Partei nicht mehr eingehalten werden,
sollte man eine solche Partei verlassen. Aber es geht nicht um Statuten, sondern um Mitgliedervorteile und fehlende Selbstreflektion.
So verblödet kann man eigentlich nicht sein, aber die Mitglieder dieser asozialen Scheindemokraten sind merkbefreit.
Man (er)trägt lieber den Ars..h im Spiegel, als in der Hose und einen asozialen Bückling auf dem Arbeitgebertag:
Während er zwei Wochen zuvor in seiner Rede vor Siemens-Beschäftigten das Unternehmen kritisierte, weil es ankündigte, 6.900 Stellen abzubauen,
die Werke in Görlitz und Leipzig zu schließen, bei einem gleichzeitigen aktuellen Rekordgewinn von 6,2 Milliarden nach Steuern,
richtete er nun einen Dank an die Unternehmer, für deren soziale Verantwortung, ausgerechnet in den Ausbildungsanstrengungen,
wo massiv Ausbildungsplätze abgebaut wurden und bot an, gemeinsam Lösungen für bedrohte Standorte zu entwickeln.
(Quelle:gewerkschaftsforum-do.de)
 

Wholesaler

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Den Abbau von Arbeitsplätzen als asozial kritisieren, aber Gas Gerd für die Agenda 2010 dankbar sein. Wenigstens wissen die Siemens-Mitarbeiter jetzt schon, bei wem sie sich "bedanken" können, wenn sie in Hartz4 rutschen.
 

Realo

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Soll denn Siemens nicht mehr verkaufbare Produkte produzieren und vergraben? Und wenn Arbeitsplatzabbau dann wohl besser dann wenn Gewinn da ist für Abfindungen statt erst dann wenn die Karre schon im Dreck steckt... Beispiel Schlecker... Oder? Und dass der Martin von Betriebswirtschaft keine Ahnung hat ist wohl jedem klar....
 

Wholesaler

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Mag sein, dass es aus betriebswirtschaftlicher Sicht nötig ist, dass die Stellen wegfallen. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es verlogen ist, wenn man sich auf der einen Seite als Samariter der Arbeitnehmer aufspielt, aber andererseits Maßnahmen befürwortet, die ebenfalls unsozial sind. Schulz und die gesamte sPD sollten vor der eigenen Haustür kehren. Dann haben sie mehr als genug zu tun.
 

hallo18

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DIE LINKE ist ein Zusammenschluß aus PDS und WASG , ehemalige WASG Mitglieder würden sich zumindest teilweise nicht als Sozialdemokraten hinstellen lassen( teilweise).Möchte ich nur mal erwähnen da hier gesagt wurde DIE LINKE wäre ein Zusammenschluß von SPD Mitgliedern und der PDS.In der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit fand sich damals
ein breites Bündnis von Leuten zusammen die sich gegen den neoliberalen Mainstream stellten.
 

saurbier

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Na wie bitte, ehemalige Genossen sind also keine Genossen, allen voran der Saarländer.

Schau nur mal hier: Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative – Wikipedia

wie steht denn da so schön erläutert:

Die Wahlalternative (WASG) war eine linksgerichtete politische Partei in Deutschland, die sich im Verlauf des Jahres 2004 vorrangig aus regierungskritischen SPD-Mitgliedern und Gewerkschaftern zunächst als Verein Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e. V. gebildet hatte und sich am 22. Januar 2005 als Partei konstituierte
Also doch wohl alte Genossen.


Grüße saurbier
 

erwerbsuchend

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Soll denn Siemens nicht mehr verkaufbare Produkte produzieren und vergraben?
Seltsam dabei ist nur, dass das Werk volle Auftragsbücher hat. Zudem sollen Teile des Werkes verlegt werden. Die Planung soll nach Mülheim kommen und die Produktion in die Tschechei. Wie passt das mit angeblich unverkaufbaren Produkten zusammen?
 

Ein Hartzianer

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4 Seiten Dampf ablassen über den Rest einer politischen Restgröße.

Respekt !

Die haben sich doch längst selbst gekillt.

Zur hier auch schon angesprochenen Linkspartei wird
in absehbarer Zeit das Gleiche zu sagen sein. Schönstes
Beispiel ist der Ramelow. Die Partei trommelt gegen die
Privatisierung der Autobahn, die Linken in Thüringen stimmen zu.
So viel zur Glaubwürdigkeit. SCNR
 

Elgaucho

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Die SPD ist weit von Ihrer Kernklientel - dem normalen Arbeiter bzw. Angestellten entfernt. Ich würde sogar sagen - Lichtjahre entfernt. Ex-Kanzler Schröder hat den Sklavenhandel sprich massenweise Zeitarbeit salonfähig gemacht und der Industrie die Instrumente an die Hand gegeben die sie wollte. Und damit billigend massenweise sich stetig astronomisch vermehrende Altersarmut in Kauf genommen. Die Zahl der deutschen Rentner die mittlerweile stetig bei der Tafel oder anderen sozialen Einrichtungen auf der Matte stehen hat sich in den letzten Zehn Jahren verdoppelt - ein Ende dieser mehr als bedauernswerten Misere ist nicht abzusehen. Von Merkel kommt hier nur der Spruch: Höchst bedauerlich - aber wir arbeiten dran. Fragt sich nur - wo dran - das das so bleibt oder so weitergeht ??? Frau Merkel bestimmte auch im Kanzler Duell ganz genau wer sie interviewen darf wie das Kanzler Duell auszusehen hat und welche Fragen gestellt werden dürfen. Sie kennt es aus dem Osten bestens wie die perfekte Selbstinszenierung aussieht und da sind Kritiker natürlich gänzlich unerwünscht bzw. lästige kritische Fragen. Das zur Demokratie 2017 und demokatischem Wahlk(r) ampf 2017. Ein sehr interessanter und amüsanter zum Jahresrückblick und dem aktuellen Zustand dieser Demokratie zeigt Urban Priol mit seinem Programm:
Tilt 2017 zu sehen auf 3Sat mediathek.
 

Realo

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Und natürlich würdest du-wenn du in der Position wärst-deine ärgsten Feinde nach Lust und Laune im Rededuell zu Wort kommen lassen. Mal abgesehen davon Dach das Feindbild Merkel nicht taugt. Merkel ist nicht an allem schuld...... Deswegen gab es mal so etwas wie eine Opposition....
 

Wholesaler

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@Elgaucho: Sehr schöne Zusammenfassung. Dass diese arbeitnehmerfeindlichen Maßnahmen eingeführt worden sind und keine gravierenden Verbesserungen vorgenommen werden, ist auch das Resultat der Unterwürfigkeit des deutschen Michels. Die Leidensschwelle in diesem Land ist hoch, um nicht zu sagen sehr hoch. Außer einigen Montagsdemonstrationen gab es damals so gut wie keinen Widerstand. Eine ideale Voraussetzung, um Reformen, die einseitig zu Lasten des kleinen Bürgers gehen, umsetzen zu können.
 

hallo18

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Ich kenne eine ganze Menge ehemaliger WASGler die nie Sozies waren.Ich rede da einfach nur aus meinem persönlichen Umfeld , die WASG war keine Abspaltung der SPD was natürlich nicht heißt das dort keine enttäuschten Sozialdemokraten waren wollte ich damit auch gar nicht sagen.


Bestens hallo18
 

Dagegen72

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Ende Dezember 2017 gab es ein Interview mit Wolfgang Thierse, SPD. War ganz interessant, aber viel Hoffnung machte es nicht. Hier ist es: Wolfgang Thierse, SPD - "Es ist Vertrauen in den Staat verloren gegangen" | Deutschlandfunk Audio | ARD Mediathek

aus der Erinnerung an das Interview meinte er, dass Politik keine Wunder vollbringen könne. Aha. Also, mit dem Verbot von Waffenverkäufen außerhalb Deutschlands mal anzufangen wäre doch ein Wunder, oder? Oder Sanktionen bei Alg II. Waffen schaden, wenn sie in falsche Hände, überhaupt in irgendwelche Hände geraten. wenn es sein muss, dann in ganz bestimmte Berufstätigenhände, ok, aber ab einem bestimmten Verkauf, kontrolliert die BRD nicht mehr, was mit den Waffen weiter geschieht. Ich fände es gut, wenn das mit den Waffen mal angegangen würde. Unter Gabriel steigerten sich die Waffenverkäufe, statt dass sie sich reduzierten. Äh, und nun das mit der Panzerfabrik die im deutschen Nato-Partnerland Türkei gebaut werden soll (Fa. Rheimetall).

Und USA soll bald Waffen und Panzerbrecherwaffen in die Ukraine schicken dürfen und das beruhigt mich nicht, gut, das ist jetzt nicht SPD, aber Waffen sind Waffen, oder? Wären jetzt mal meine Überlegungen dazu. Gut, die SPD kann sowas nicht allein entscheiden, aber das mal als abzuarbeitenden Punkt angehen, das wäre doch mal ein Wunder, finde ich.

SPD hätte wohl schon Gutes hinbekommen: Mindestlohn, Ehe für alle, das dritte Kästchen auf dem Formular .. aber andere Parteien wie Die Linke meine ich waren da auch daran beteiligt.

Ich verstehe nicht, warum die SPD eine Unions (CDU und CSU -) Scheu hat. Ich finde, sie sollte ihre Positionen und auch Erfolge stärker nach außen tragen. Und weiter darauf aufbauen.

Da Die Linke strikt gegen Waffenverkäufe ist, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und gegen die Nato, wäre eine Koalition mit der SPD genauso problematisch wie es im Grunde mit SPD-Positionen und CDU/CSU ist. Alter, was besonders von der CSU vom Stapel gelassen wird zur Zeit .. ich höre oft BR24 / B5 aktuell.de Da wird halt viel von der CSU berichtet. Grauslich was da aus dieser Parteienrichtung kommt!
 

Curt The Cat

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Parteitag in Bonn - SPD sagt Ja zu GroKo-Verhandlungen

Stand: 21.01.2018 17:00 Uhr

Die SPD hat den Weg für Koalitionsverhandlungen mit der Union freigemacht. Die Delegierten stimmten beim Parteitag in Bonn nach mehrstündiger Debatte für eine entsprechende Empfehlung der Parteispitze.

Der SPD-Parteitag hat für Verhandlungen über eine Große Koalition gestimmt. Auf dem Sonderparteitag in Bonn erhielt der Antrag über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit der Union eine Mehrheit von 362 der 642 Delegierten. Damit nahmen sie den Vorschlag des Parteivorstandes an.
weiterlesen hier: Parteitag in Bonn: SPD sagt Ja zu GroKo-Verhandlungen | tagesschau.de


:icon_wink:
 

MissRuhrpott

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Ich habe den Parteitag auf Phönix interessiert verfolgt.
Das letzte Wort zu einer möglichen Regierungsbeteiligung ist aber noch nicht gesprochen - das wird sich erst nach den Verhandlungen
per Abstimmung unter den gesamten Mitgliedern zeigen.
Da ist nach dem heutigen knappen Ergebnis in beide Richtungen sicher noch einiges drin. Insofern bleibt es spannend...

Die sogenannte 'Grundrente' ist ein schlechter Witz.
Anbei einmal die m.M. lesenwerte Stellungnahme des paritätischen Wohlfahrtsverbandes:

Der Paritatische Gesamtverband - Presse

http://infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0/6fbbd5e03fdbffd6c125821a003814de/$FILE/PaFo-2018-01-Sondierungen_Rente.pdf

Edit: Das PDF funzt bei mir nicht , ist aber auch am Ende im/des ersten links zu finden.
 

saurbier

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Tja, was war denn schon anderes zu erwarten.

Die lügen sich doch alle was in die Tasche.

Nichts anderes ist das mit unserer EMR.

Wie wurde auf dem Parteitag so schön getönt, die Grundrente stellt eine Revolution dar, denn zum ersten mal findet eine Änderung auch rückwirkend statt, also auch für Bestandsrentner.

Richtig gesagt, nur bedeutet es ja nicht gleichzeitig das es den Betroffenen wirklich was bringt.

Und wenn die SPD sich hier doch mit hartem Kampf durchgesetzt hat, ja warum bitte verbessern die Herrschaften dann nicht die Erwerbsminderungsrenten bei der kleinen Gruppe von nur ca. 1,2 Millionen Betroffenen auch rückwirkend. Das wären doch nur Peanuts (1,2 Mio. x 2 Rentenpunkte á 30,45 = 876.960.000,-€) also knapp 1 Milliarde, die es die Rentenkasse belasten würde.

Nein für sowas ist in der Rentenkasse ja kein Geld, aber für eine Mütterrente, die weder im System je vorgesehen war, noch von der selbst Nichtbeitragszahlerinnen profitieren dürfen, darf die Rentenkasse mal locker mehr als 7 Milliarden auszahlen.

Und ja, wenn im nächsten Schritt tatsächlich die EMR nochmals um 3 weitere Eckpunkte angehoben werden sollte, dann würden zukünftige EMR nach aktuellen zahlen (5*30,45=152,25€) 152,25 € mehr erhalten und das ist je nach EMR sehr sehr viel. Damit dürften aber auf anderer Seite natürlich auch viele aus der Aufstockung beim ALG-II heraus fallen, was dort dann wieder zu erheblichen Einsparungen führen würde, also nichts weiter als die allseits bekannte linke Tasche rechte Tasche Politik.

Den Betroffenen kann sowas natürlich egal sein, sie haben zumindest mehr Geld in der Tasche.

Die Gruppe der zukünftigen Arbeitsmarktrentner dürften sich darüber dann ggf. auch freunen können, besteht die Möglichkeit so aus den Fängen des JC zu gelangen.

In Wahrheit will die Politik jedoch keine ernsthaften Verbesserungen für den "kleinen" Mann erreichen, sondern viel eher sich um ihre Klientel kümmern.

Wie sagte gestern eine Rednerin so schön zutreffen, die meisten von uns hier (Studierte und Akademiker) dürften sich eh nicht mehr zur echten Arbeiterschaft zählen, genauso dürfte es aussehen.

Abgehobene Politik, von Leuten gemacht die alles nur aus Erzählungen heraus kennen.

Wer glaubt denn ernsthaft, da solche Menschen je nachvollziehen können was es bedeutet von nur 416,-€ im Monat zu leben, oder von einer Rente von vielleicht 1.200,-€ im Monat - keiner.

Auch aus diesem Grund ist die SPD für mich seit Schröders Reformen genauso wie die ihm hechelnd hinterher laufenden Gewerkschaften gestorben.

Wen mag es da denn echt wundern, dass die Gewerkschaften immer mehr Mitglieder verlieren - genauso wie die großen Parteien.

Ich mag mal voraus sagen, wenn demnächst die jungen Leute wie J. Spahn (CDU) oder Lindner (FDP) oder Söder (CSU) ans Ruder kommen, dann dürfte hierzulande entgültig der Neoliberalismus brutal zuschlagen.

Übrigens ich hab schon 2013 an die jetzige Ministerpräsidentin von MeckPom und Vorstandsmitglied der SPD M. Schwesig einen sehr langen Brief geschrieben und sie auf die unglaubliche Geschichte von zum Teil erheblichen Rentenrückforderungen seitens der DRV bei der Rentenumstellung von Teil-EMR zu voller EMR hingewiesen. Da durfte ich hautnah die Abgehobenheit unserer Volksvertreter erfahren. Deren Mitarbeiter haben den Brief wohl gleich weg geworfen. Dabei sollte man nicht vergessen, es waren eben diese Frau M. Schwesig als auch die liebe Frau A. Nahles, welche im Wahlkampf 2013 noch öffentlich im Fernsehen für eine Verbesserung der EMR einstanden, weil ja ihre Väter selbst davon so betroffen waren. Ich sag nur lustig.

Mal schauen ob jetzt Herr M. Schulz genauso reagieren wird, denn den hab ich jetzt auch mal angeschrieben, eben wegen seiner Reden zur sozialen Gerechtigkeit noch im Wahlkampf.


Grüße saurbier
 

RobbiRob

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Erklär mal bitte wie Du auf die 2 Punkte kommst, bei Erhöhung auf 65 Jahre.

Dir ist klar wie eine EMR berechnet wird?

Ich warte erstmal auf die genaue Ausgestaltung dessen, was die da so gesagt haben.
Von Bestandsrentnern lese ich allerdings auch nichts.
 
E

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Wie sagte gestern eine Rednerin so schön zutreffen, die meisten von uns hier (Studierte und Akademiker) dürften sich eh nicht mehr zur echten Arbeiterschaft zählen, genauso dürfte es aussehen.
Das war - wenn ich mich recht erinnere - Katarina Barley. Und ja, diese Äußerung von ihr ist mir auch im Gedächtnis haften geblieben. Denn sie stimmt natürlich.

Andererseits muß man so ehrlich sein und sagen: Armut ist zwar keine Schande, aber auch keine Auszeichnung. Ich sehe in schöner Regelmäßigkeit die dicke Karre eines Abgeordneten der LINKEN im Parkhaus stehen. Schön fett mit LINKEN-Aufkleber an der Heckscheibe.

So richtig arm... Ja, sind vielleicht die Wähler.
 

ckl1969

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Koalitionsvertrag/Abstimmung der SPD Mitglieder

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Die SPD hat ja vor, wenn es zu einem Koalitiovertrag mit CDU/CSU kommt, ihre Mitglieder über die Annahme des Vertrages abstimmen zu lassen. Aktuell hat die SPD wohl so in etwa 440000 Mitglieder.

Was spricht dagegen, nun kollektiv in die Partei einzutreten um dann bei der Mitgliederentscheidung der SPD mal zu zeigen, was man von ihrer, streng am Sozialwohl orientierten Pollitik der letzten Jahre hält? Der Mindestbeitrag liegt bei grad mal 2,50 EURO monatlich. Nach der Abstimmung könnte man ja wieder austreten.
 

MissRuhrpott

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Ob Neu-Mitglieder bereits zur Koalition mit abstimmen dürfen,steht aber noch gar nicht fest.

Ob die Neumitglieder aber auch tatsächlich abstimmen dürfen, steht noch nicht abschließend fest. Ein Sprecher der thüringischen SPD sagte, der SPD-Parteivorstand in Berlin müsse noch Zeitplan und Richtlinien für den Mitgliederentscheid festlegen. Darin werde auch definiert, wer stimmberechtigt sei und wie lange jemand Mitglied sein müsse, um mit über eine große Koalition abstimmen zu dürfen. Im Organisationsstatut der SPD heißt es allerdings, dass der zuständige Ortsvereinsvorstand über die Aufnahme neuer Mitglieder innerhalb eines Monats entscheiden muss. Spätestens am 23. Februar also müssten die bis Dienstag eingegangenen Eintrittsgesuche bearbeitet sein.
Quelle: Kevin Kuhnert: Juso-Chef wendet sich gegen kurzfristige SPD-Mitgliedschaften | ZEIT ONLINE
 

humble

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Zumindest die Nahles bringt mich einfach zum kotzen. Ihre schlecht gespielte Aufgeregtheit. Geht gar nicht :icon_evil::doh:
 

bla47

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Befristete SPD Mitgliedschaften sind die richtige Antwort auf Agenda 2010 ( befristete Arbeitsplätze )
Aber bitte bei reduzierten Rechten dann auch reduzierten Beitrag.
:icon_evil:
 

Realo

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Servus!
Die SPD hat ja vor, wenn es zu einem Koalitiovertrag mit CDU/CSU kommt, ihre Mitglieder über die Annahme des Vertrages abstimmen zu lassen. Aktuell hat die SPD wohl so in etwa 440000 Mitglieder.

Was spricht dagegen, nun kollektiv in die Partei einzutreten um dann bei der Mitgliederentscheidung der SPD mal zu zeigen, was man von ihrer, streng am Sozialwohl orientierten Pollitik der letzten Jahre hält? Der Mindestbeitrag liegt bei grad mal 2,50 EURO monatlich. Nach der Abstimmung könnte man ja wieder austreten.
Dass du mit der Politik der SPD unzufrieden bist ist nachvollziehbar. Aber deswegen den JUSO Quatsch mitzumachen von wegen eintreten, dagegen stimmen ,austreten.... Ist wohl der falsche Weg. Dann gibt es Neuwahlen und die SPD verschwindet dauerhaft in der Versenkung. (Was mir persönlich recht wäre.. aber das ist meine persönliche Meinung)... Das haben die Kinder von den Jusos noch nicht so ganz kapiert... Na ja... Sind ja noch Kinder...
 

ckl1969

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Ich denke, CDU/CSU (in Teilen), SPD, Grüne, FDP und Die Linke (in Teilen) werden es tatsächlich erst dann merken, wenn der „Braune Block“ so gross ist, daß man im Parlament nicht mehr daran vorbeischauen kann.

Von daher, wären Neuwahlen wahrscheinlich nicht das schlechteste.

CDU/CSU 25%, SPD 13%; Grüne 10%, FDP 10%, Die Linke 10%,
AFD 32%.

Dann wäre mal ne echte GROSSE Koalition erforderlich. Dann können die Damen und Herren ja mal zeigen, daß sie doch Politik für die Menschen/den Bürger machen können. Und vor allem, in 4 Jahren wäre die AFD dann wieder dort wo sie hin gehört.

Die Vertreter der 5(6) erst genannten Parteien müssen bei jeder Plenarsitzung das Ko**en bekommen, regelmässig aus dem Ausland die Frage bekommen, was denn da los ist. Dann werden sie vielleicht wach.

Lieber dieses Ergebnis jetzt, wo es noch halbwegs gut läuft als in 4 oder 8 Jahren, wenn es vielleicht nicht mehr so gut läuft.
 

saurbier

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Hallo Realo,

Dann gibt es Neuwahlen und die SPD verschwindet dauerhaft in der Versenkung.
Wer bitte garantiert uns das.

Dieses Zenario wird mir viel zu gerne von den Befürwortern der Groko immer wieder ausgegraben.

Wer zu seinem Wort steht, der dürfte eher dafür belohnt als abgestraft werden.

Auch - wer garantiert uns denn das die liebe A. Merkel tatsächlich Neuwahlen anstrebt falls die Groko nicht zusammen kommt.

Ich vermute mal viel eher, dass sie den Versuch unternehmen wird eine Minderheitenregierung durch zu ziehen, denn jetzt wäre sie auch weiterhin Bundeskanzlerin, was nach einer Neuwahl jedoch heraus kommt, das steht doch für alle in den Sternen geschrieben.

Meine Meinung ist dazu, dass die CDU/CSU viel zu Machtbesessen ist, um plötzlich (nach diesem Wahlausgang) eine Neuwahl anzustreben, bei der die AfA den etablierten Parteien wohlmöglich noch mehr Stimmen wegnehmen würde.

Aber wie gesagt, dass ist lediglich meine Meinung und auch ich kann nicht in die Zukunft schauen.


Grüße saurbier
 
G

Gast1

Gast
Das haben die Kinder von den Jusos noch nicht so ganz kapiert... Na ja... Sind ja noch Kinder...
Dann behaupte ich mal ganz frech, dass die Leute in der Jungen Union, der Jungen Alternativen, solid (Jugendorganisation von Die Linke) und der Jugendorganisation der Grünen auch alles nur Kinder sind.

Und jetzt?
 

saurbier

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Hallo RobbiRob,

Erklär mal bitte wie Du auf die 2 Punkte kommst, bei Erhöhung auf 65 Jahre.
Na ja, vielleicht hättest du meinen Beitrag etwas besser lesen sollen.

Da stand:
Und wenn die SPD sich hier doch mit hartem Kampf durchgesetzt hat, ja warum bitte verbessern die Herrschaften dann nicht die Erwerbsminderungsrenten bei der kleinen Gruppe von nur ca. 1,2 Millionen Betroffenen auch rückwirkend. Das wären doch nur Peanuts (1,2 Mio. x 2 Rentenpunkte á 30,45 = 876.960.000,-€) also knapp 1 Milliarde, die es die Rentenkasse belasten würde.
Ja, was 2 Renteneckpunkte bringen (30,45 Euro pro Eckpunkt) kann man sich ausrechnen.

Um genau diese 2 Eckpunkte wurden die EMR 2014 angehoben, als man die Anrechnungszeit von 60 auf 62 Jahre anhob. Wohlgemerkt nur für die neuen EMR.

Was man jetzt vor hat, ist eine weitere Anhebung auf eine Anrechnungszeit bis 65 Jahre, womit dann eben 3 weitere Eckpunkte in der Berechnung erhalten würde. Aber eben auch nur wieder die Neurentner.

Das habe ich im weiteren Absatz erläutert.

Die alten EMR erhalten nichts, außer halt die reguläre Rentenerhöhung wie alle.

Das man sowas ja durchaus machen kann, beweist Herr Schulz ja durch seine eigene Aussage, als er am Sonntag auf die Grundsicherungsrente verwies. Wir haben damit etwas tolles geschaft, denn davon profitieren alle und erstmal auch rückwirkend.

Nun das mag ich mal eh solange bezweifeln, bis das ich das sehe, dass einem rückwirkend eine Grundrente anerkannt wird.

Mal ganz davon abgesehen ist auch diese Grundrente nur eine Augenwischerei, denn was würde sie im Endeffekt den tatsächlich kosten - wohl nur diese 10%, wenn überhaupt. Alles andere ist nur Leistungsverschiebung zwischen den einzelnen leistungsträgern. Da der Bund aber eh über 60 Milliarden an Rentenzuschüssen aufgrund diverser Umstände aufbringen muss, dürften diese Millionen wohl kaum noch ins Gewicht fallen.


Grüße saurbier
 

MissRuhrpott

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Mal ganz davon abgesehen ist auch diese Grundrente nur eine Augenwischerei, denn was würde sie im Endeffekt den tatsächlich kosten - wohl nur diese 10%, wenn überhaupt.
Damit liegt man dann 10% über dem Sozialhilfesatz.
Wie nett,daß man die Grundsicherungsrentner damit in die Lage versetzt,die Rundfunkgebühren,
höhere Medikamentenzuzahlungen und weiß der Kuckuck was noch zu leisten.

Man wird sicher nicht hingehen und die ganzen Vergünstigungen auch noch reformieren.
Da guckt der Grundsicherungsrentner dann trotzdem in die Röhre,
aber die Schwätzer können sich wenigstens wieder beweihräuchern.
 
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