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"Querulant" Gurlitt unter Betreuung gestellt

KristinaMN

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#1
Das ist Bayern mal wieder life:

In Klinik untergebracht: Kunstsammler Gurlitt unter vorläufiger Betreuung - Kunst - FOCUS Online - Nachrichten

Am 12.12.2013 war der Mann noch "wohlauf"
Schwabinger Kunstfund: Polizei und Krankenwagen bei Cornelius Gurlitt! - Schwabing - Abendzeitung München

Warum ist der gute Mann nicht in seinem Haus in der Schweiz geblieben?!

Es wird bewußt nicht erwähnt in welcher Klinik er wegen was untergebracht wurde und wer der Betreuer ist ......

Das läßt tief blicken. Schon die bisherigen Aussagen reichten:

"verwirrt": schafft es aber Flüge und Hotels zu buchen
"Wohnung vermüllt und verwahrlost": geht aber im Karstadt Lebensmittel bestens gekleidet einkaufen
allleine Wertgegenstände für mehrere Hunderttausend zu verhandeln und zu verkaufen
 

Paolo_Pinkel

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#2
Mollath reloaded. So verfährt man ja auch mit engagierten Steuerfahndern in Hessen.
 

Anna B.

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#3
da gibt es so viele Fälle...

schaut mal auf..

DokZentrum Couragierte Recherchen und Reportagen

man kann es nicht verstehen...

ein junger Zollbeamter erfährt mitten in der Nacht von einem Hersteller, dass die angeforderten 40 Teile..für angeblich irgendeine Klinik, auch bestens als irgendeine Fernsteuerung für böse Raketen hergenommen werden könnten..

der Versand war wohl für den Irak bestimmt..

der Hersteller hatte höchste Not und Schuldgefühle und informierte nachts den Zoll...zufällig war der junge Zollbeamte im Dienst..

der alarmierte die Polizei, den Grenzschutz und was weiß ich wen...

man konnte zum Glück die Ausfuhr dieser Steuerungsgeräte verhindern...

tja..und dieser Beamte?

war nur auf Probe Beamter und wurde entlassen...weil er eigenmächtig gehandelt hatte..

als die Proteste groß waren, konnte seine Gegenseite den Hinweis auf "Eigenmächtigkeit" nicht mehr halten..

und dann kamen so tolle Dinger ans Tageslicht: wie falsche Dienstmütze, lange Haare usw. usw..

er klagt immer noch und lebt derzeit wohl von ALG II...

nicht zu fassen, was hier los ist..
 

hartaber4

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#4
er klagt immer noch und lebt derzeit wohl von ALG II...

nicht zu fassen, was hier los ist..
Das ist aber größtenteils "normal".... in vielen Bereichen...

Beispiel wäre auch BER.... es glaubt doch wohl kaum einer, dass sich ein kleiner Beamter einer Baubehörde "querlegt", wenn das Ganze politisch so protegiert wird....

Beim "Otto-Normal-Bürger" wird aber peinlichst genau auf die Einhaltung der zigtausenden regelnden §§ geachtet...

Man merke sich:

Wenn zwei dasselbe tun, ist das noch lange nicht das Gleiche...
 

hartaber4

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#5
Warum ist der gute Mann nicht in seinem Haus in der Schweiz geblieben?!
Bezüglich der Einrichtung einer Betreuung unerheblich:


§ 272 FamFG Örtliche Zuständigkeit

(1) Ausschließlich zuständig ist in dieser Rangfolge:

1.das Gericht, bei dem die Betreuung anhängig ist, wenn bereits ein Betreuer bestellt ist;

2.das Gericht, in dessen Bezirk der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat;

3.das Gericht, in dessen Bezirk das Bedürfnis der Fürsorge hervortritt;

4.
das Amtsgericht Schöneberg in Berlin, wenn der Betroffene Deutscher ist.

(2) Für einstweilige Anordnungen nach § 300 oder vorläufige Maßregeln ist auch das Gericht zuständig, in dessen Bezirk das Bedürfnis der Fürsorge bekannt wird. Es soll die angeordneten Maßregeln dem nach Absatz 1 Nr. 1, 2 oder Nr. 4 zuständigen Gericht mitteilen.
 

ikarus

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#6
In disem unserm Land sind ehrliche Steuerfander bald verrentet,
Gurlitts entmündigt, Wistleblower um Job und Ehre gebracht.
In diesem unserem Lande wird man zwar nicht wie in einer Diktatur in den Knast
gesteckt, nein.
Wir haben andere Möglichkeiten! Letztlich sind diese viel perfider!
 

Anna B.

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#9
Hallo

du hast PN...


Herr Gurlitt wird jetzt von RA Edel vertreten, der auch schon Herrn Mollath im Schadenersatzprozß gegen Frau Petra M. vertreten hat...lt. Blog von GabrielleWolff hat er sich recht gut geschlagen...

hoffentlich kann er was gegen die StA unternehmen...
 

KristinaMN

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#11
Vielen Dank Anna

Nein, RA Edel hat sich nicht gut geschlagen und schnell abservieren lassen. Die Story mit der Nachbarin glaubt doch kein Mensch. Warum hat sich nicht die Polizei gerufen wie 30-40 Menschen rein sind? Und und und

RA Edel war damals für Steuer, Verkehrs und Versicherungsrecht tätig. Und HEUTE auf seiner AKTUELLEN Seite auch für Betreuungen?! :icon_kinn:

Was hat er seit Bestellung als Betreuer getan. Die freigegebenen Bilder angenommen?
 

Anna B.

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#12
ich bin ja gespannt, wie es weitergeht...

wenn jemand sich nicht wehrt, dann ist der Willkür Tür und Tor geöffnet...

das kann man im heutigen D richtig gut erkennen...

fängt beim kleinsten JC an und endet bei....siehe Fall Gurlitt...

wenn du die ganzen Gutachten und Klageschriften im Fall Mollath gelesen hast, dann wird die klar: man muß aufpassen...

auch wenn man bei Gericht irgendwann als Querulant dastehen sollte..unbedingt vorher eine Pat.Verfügung machen...nicht das man weggesperrt wird und niemand versucht einen rauszuholen...
 

Snickers

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#13
auch wenn man bei Gericht irgendwann als Querulant dastehen sollte..unbedingt vorher eine Pat.Verfügung machen...nicht das man weggesperrt wird und niemand versucht einen rauszuholen...
Da nützt dir keine Patientenverfügung auch nur etwas!
Dur wirst nur mit Richterlichen Beschluß weggesteckt! Und der steht weiter über deiner Patientenverfügung.
 

KristinaMN

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#14
Snickers, Du hast es richtig erkannt.

WENN Richter und Anwälte wollen ....vielleicht dann..... meist wird sie einfach ignoriert und ein "bekannter wohlwollender" Betreuer vom Gericht bestellt.

Was mir bis heute nicht logisch ist, viele "Weggesperrten" haben Behindertenausweise mit hohen Prozenten, können aufgrund starker Medikamente nicht mehr klar sprechen und denken, sollen sich aber in der jährlichen Anhörung vertreten. Einem Besoffenen würde man erst mal ausnüchtern und dann zur Vernehmung bitten. Die Strafverteidiger spielen das auch noch mit; spätestens die müßten halt schreien. Müßte es nicht immer einen Gesetzlichen Betreuer, z.B. aus der Familie geben? Dann müßten aber von den Psychiatrien genaue Protokolle nach außen gegeben werden!

Und DAS will man nicht!
 

hartaber4

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#15
ich bin ja gespannt, wie es weitergeht...

wenn jemand sich nicht wehrt, dann ist der Willkür Tür und Tor geöffnet...

das kann man im heutigen D richtig gut erkennen...

fängt beim kleinsten JC an und endet bei....siehe Fall Gurlitt...

wenn du die ganzen Gutachten und Klageschriften im Fall Mollath gelesen hast, dann wird die klar: man muß aufpassen...

auch wenn man bei Gericht irgendwann als Querulant dastehen sollte..unbedingt vorher eine Pat.Verfügung machen...nicht das man weggesperrt wird und niemand versucht einen rauszuholen...
Wobei man das sicher getrennt betrachten muss.... denn Mollath war eine strafrechtliche "Kiste" während hingegen das Betreuungsverfahren im Zivilrecht verortet ist.
 

hartaber4

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#16
sollen sich aber in der jährlichen Anhörung vertreten.

Dazu anmerk:


§ 295 Abs. 2 FamFG Verlängerung der Betreuung oder des Einwilligungsvorbehalts

(2) Über die Verlängerung der Betreuung oder des Einwilligungsvorbehalts hat das Gericht spätestens sieben Jahre nach der Anordnung dieser Maßnahmen zu entscheiden.






P.S.

Hier sollte man die sogenannten Verfahrenspfleger nicht vergessen, die meist aus dem "Dunstkreis" des AG stammen.

Oft sind Verfahrenspfleger auch Betreuer... zwar nicht in der gleichen Angelegenheit... aber woher dann der Interessenwind weht, kann sich jeder mittelmäßig begabte an 5 Fingern abzählen....
(so kann man auch mehr abrechnen)

Kaum ein AG bestellt einen Verfahrenspfleger, der seinen gesetzlichen Auftrag zu 100% wahrnehmen will (Vertretung der Interessen des Betroffenen), denn so etwas "bremst" immer.

Sind sich RichterIn, GutachterIn und VerfahrenspflegerIn einig.... ist ratztfatz der "Konsens" erreicht und fertig ist der Beschluss.

Aus Sicht der Betroffenen heißen Verfahrenspfleger auch nicht ohne Grund:

"Kopfnicker"


Das Beschwerderecht ist für Betroffene nicht ganz einfach zu verstehen... ferner fiel mit dem FamFG auch die zeitlich unbegrenzte Beschwerde nach dem FGG weg.

Wer jetzt nicht innerhalb der Frist reagiert... hat einen rechtskräftigen Beschluss an der Backe...


Wie du richtig schreibst, ist das Ganze um so schwerer zu verstehen, wenn man mittels Medis etwas "vernebelt" ist.

Wenn ich einen Schriftsatz nach einer Kiste Bier an das SG schreibe, kann da auch nur Müll drinnen stehen.... sinngemäß dürfte das auch für ein Betreuungsverfahren gelten.
 
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